Tarifrunde TV-L 2025 - Diskussion III

Begonnen von username, 14.02.2026 09:31

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MoinMoin

Zitat von: Rheini in 14.07.2026 08:37Ich erwarte von Dir genau das was Du die ganze Zeit macht. Neidisch sein und auf "Cool" machen.

Viel Spaß 👋. Deine Kollegen warten auf deine Kündigung.
Oje, jetzt wird dein Frust aber pathologisch. Aber wenn du mein Kollegenkreis und meine Stellung dort schon kennst...🤓

Was willst du dir sonst noch herbei phantasieren, damit es dir besser geht? Dass meine Frau mich mit meinem verbeamteten Referatsleiter betrügt.🥹

Rheini

Zitat von: MoinMoin in 14.07.2026 10:05Oje, jetzt wird dein Frust aber pathologisch. Aber wenn du mein Kollegenkreis und meine Stellung dort schon kennst...🤓

Was willst du dir sonst noch herbei phantasieren, damit es dir besser geht? Dass meine Frau mich mit meinem verbeamteten Referatsleiter betrügt.🥹


Oh, Du hast da Vermutungen bzgl. deiner Frau?

Rowhin

Haben wir schon den Punkt erreicht, an dem man euch nahelegt, die konkrete "Diskussion" in die Direktnachrichten zu verlagern? ;)

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 14.07.2026 08:33Tja, also biste doch in der Gruppe: Realtiätscheck mit Leseverständnisschwäche.
Schade hatte mehr von dir erwartet.
Dir viel Spaß mit den Nachzahlungen (wie lange musste noch?), muss meine Kündigung schreiben. ;D

Bei Rheini sieht man, was der Staat unter "Bestenauslese" versteht.
Und das scheint bei weitem deutlich weniger zu sein als das, was jedes Unternehmen an Kriterien für Einstellungen fordert....

KlammeKassen

Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2026 16:49Ihr seid doof ;)

Aber um das Thema auf den TV-L zurückzulenken: Da wird nix kommen von wegen "Übertragung der aA auf die TB". Das ist völlig unrealistisch.

Aber: Als TB ist man seines eigen Glückes Schmied, daher habe ich mir jetzt den Sprung von E12 auf E13 erarbeitet.

Gerade dieser Schritt ermöglicht nicht nur Lachs und Grillfleisch, da ist sicher auch ein Porsche drin ;)

In diesem Sinne einen schönen Feierabend!


Wie erarbeitet man sich das denn?
Du musst ja dann höherwertige Aufgaben übertragen bekommen oder dich auf eine andere Stelle bewerben.

aber "erarbeitet"?

Oder hat dein Chef aus deinen guten Arbeitsergebnissen geschlussfolgert, dass er dir ruhig Aufgaben X, Y übertragen kann, die höherwertig sind und damit insgesamt eine E13 entsteht

KlammeKassen

Zitat von: MoinMoin in 12.07.2026 14:20Gerne dürft ihr weiter daran festhalten, dass der A3 besoldete Single Beamte nur dann amtsangemessen besoldet ist, wenn er ein Nettogehalt wie ein EG12 Ing hat.

Ein wenig entrückt, aber sicherlich ein schöner Traum.

Schaurig nur, das ihr das nicht selber merkt, das da doch im Verhältnis zur Bevölkerung eine Schieflage wäre, tja, wenn man so ein Weltbild hat....

Hierzu hat dir leider keiner eine Antwort gegeben oder?

Mal sehen, ob die Richter auch so weltfremd sind oder halt auch ihren Beamtenstatus ausspielen und meinen, dass ein A3 schon mindestens 5.000 Euro netto haben sollte, weil er halt Beamter ist. Und Ärzte und Wissenschaftler etc. nichts können, weil sie nie in die "Bestenauslese" des Beamtentums gefallen sind.


BVerfGBeliever

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 08:36Mal sehen, ob die Richter auch so weltfremd sind oder halt auch ihren Beamtenstatus ausspielen und meinen, dass ein A3 schon mindestens 5.000 Euro netto haben sollte, weil er halt Beamter ist. Und Ärzte und Wissenschaftler etc. nichts können, weil sie nie in die "Bestenauslese" des Beamtentums gefallen sind.
Es geht nicht darum, ob ein A3 so viel bekommt wie ein Ingenieur (oder was immer MoinMoin sich sonst noch so alles zusammenfantasiert). Stattdessen geht es unter anderem darum, dass die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen in der Vergangenheit verbotenerweise (!) immer weiter abgeschmolzen wurden. Eine große Mitschuld daran dürften Verdi/etc. tragen, die bei euch Angestellten bekanntlich immer irgendwelche Sockel- und Mindestbeträge fordern, die dann (leider) teilweise auch auf uns Beamte übertragen wurden.

Aber damit ist ja zum Glück hoffentlich bald Schluss, siehe beispielsweise den aktuellen Entwurf aus Brandenburg. Dort soll zum einen die Besoldung komplett von den Tariflöhnen abgekoppelt werden und stattdessen zukünftig automatisch mit der Nominallohnentwicklung steigen. Zum anderen ist eine gewisse Korrektur der abgeschmolzenen Abstände vorgesehen, hier am Beispiel der jeweiligen Endstufen-Grundbesoldungen (rückwirkend ab Januar 2026):

- In A5 soll die Grundbesoldung von 39.416 EUR auf 42.258 EUR, also um 2.842 EUR bzw. 7,21% steigen.
- In A16 soll die Grundbesoldung von 103.959 EUR auf 122.613 EUR, also um 18.653 EUR bzw. 17,94% steigen.
- In B11 soll die Grundbesoldung von 194.636 EUR auf 240.881 EUR, also um 46.245 EUR bzw. 23,76% steigen.

Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung..

KlammeKassen

Zitat von: BVerfGBeliever in Heute um 10:06Es geht nicht darum, ob ein A3 so viel bekommt wie ein Ingenieur (oder was immer MoinMoin sich sonst noch so alles zusammenfantasiert). Stattdessen geht es unter anderem darum, dass die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen in der Vergangenheit verbotenerweise (!) immer weiter abgeschmolzen wurden. Eine große Mitschuld daran dürften Verdi/etc. tragen, die bei euch Angestellten bekanntlich immer irgendwelche Sockel- und Mindestbeträge fordern, die dann (leider) teilweise auch auf uns Beamte übertragen wurden.

Aber damit ist ja zum Glück hoffentlich bald Schluss, siehe beispielsweise den aktuellen Entwurf aus Brandenburg. Dort soll zum einen die Besoldung komplett von den Tariflöhnen abgekoppelt werden und stattdessen zukünftig automatisch mit der Nominallohnentwicklung steigen. Zum anderen ist eine gewisse Korrektur der abgeschmolzenen Abstände vorgesehen, hier am Beispiel der jeweiligen Endstufen-Grundbesoldungen (rückwirkend ab Januar 2026):

- In A5 soll die Grundbesoldung von 39.416 EUR auf 42.258 EUR, also um 2.842 EUR bzw. 7,21% steigen.
- In A16 soll die Grundbesoldung von 103.959 EUR auf 122.613 EUR, also um 18.653 EUR bzw. 17,94% steigen.
- In B11 soll die Grundbesoldung von 194.636 EUR auf 240.881 EUR, also um 46.245 EUR bzw. 23,76% steigen.

Endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung..

Danke für die neutrale Information :)!

Ja, das liegt definitiv an den Angestelltengehältern. Allen ab EG09b aufwärts schmeckt dieses ständige "Mindestens aber" auch überhaupt nicht, weil die Tabelle komplett zusammengestaucht wird.

Ich habe auch gedacht, dass man das vielleicht einmal mal machen kann bei extrem hoher Inflation wie 2023, aber die fordern es einfach JEDES Mal. Und das kann es auch nicht sein, weil sich Qualifikation dann nicht mehr lohnt.

Für TVöD-VKA:
Als wir 2023 mal profitieren sollten von höherer JSZ, wurde das sogar abgelehnt, weil das krass sozial unfair wäre (damals ca. 50 % EG13-15; ca. 70 % EG09a-EG12; ca. 85 % EG01-EG08). Dort sollte auf gleichwertige 85 % gestellt werden.
Zu beachten ist dabei, dass die Werte damals auch alle auf einer Stufe gestiegen sind.
2025 hat die Angleichung nun im Tarif aber dennoch zum Glück stattgefunden.

Die Gewerkschaften "verkaufen" daher Prozente bei den oberen EG zugunsten der unteren EG.
Kein Wunder, dass der Abstand bei einer jedes Mal "gleichen Übertragung" zusammenschmilzt.

Nun kann man ja mal gespannt sein, was passiert:

Ob immer noch Mindesterhöhungen gefordert werden, aber keine Übertragung auf Beamte? Oder eine anderweitige Übertragung auf Beamte?

Den DBB verstehe ich in dieser Hinsicht dann auch gar nicht. Die fordern das beides immer, müssten aber bei ein ganz wenig Nachdenken eigentlich wissen, dass es dazu zu diesen (verfassungswidrigen) Konstellationen kommt

Faunus

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 10:35Nun kann man ja mal gespannt sein, was passiert:

Zitat. Eine große Mitschuld daran dürften Verdi/etc. tragen, die bei euch Angestellten bekanntlich immer irgendwelche Sockel- und Mindestbeträge fordern, die dann (leider) teilweise auch auf uns Beamte übertragen wurden



Verdi wird wieder für die Mehrheit seiner Mitglieder Sockelbeträge fordern und die AG machen mit, weil's für sie günstiger ist, als die explodierenden Sozialausgaben noch weiter explodieren zu lassen.
Bei den Beamten ist die Übertragung nur noch möglich, wenn das Urteil missachtet/umgangen wird.

MoinMoin

Zitat von: BVerfGBeliever in Heute um 10:06Es geht nicht darum, ob ein A3 so viel bekommt wie ein Ingenieur (oder was immer MoinMoin sich sonst noch so alles zusammenfantasiert).
Die Zahlen und Forderungen stammten von dir&Co (40% Fehlbetrag blabla), ich habe sie nur in einem gesellschaftlichen Kontext gesetzt.
Dann bist du es also der rumfantasiert hat!

Ich habe vor langer Zeit schon von eine notwendigen Grundbesoldungserhöhung ~10% plus FamZulagen gesprochen, die notwendig sind um die Mindestbesoldung zu gewährleisten.
Und auch habe ich damals schon davon gesprochen, dass viele im höheren Bereich stärker von der gesellschaftlichen Lohnentwicklung abgekoppelt sind als der mD,gD und da aus anderen Gründen ein dicker Schluck aus der Pulle notwendig wäre.
Also alles so wie ich es damals angedeutet habe, bis auf die spooky Nummer mit dem fiktiven Partnereinkommen, so verquer konnte selbst ich nicht denken.

MoinMoin

Zitat von: Faunus in Heute um 10:46Verdi wird wieder für die Mehrheit seiner Mitglieder Sockelbeträge fordern und die AG machen mit, weil's für sie günstiger ist, als die explodierenden Sozialausgaben noch weiter explodieren zu lassen.
Bei den Beamten ist die Übertragung nur noch möglich, wenn das Urteil missachtet/umgangen wird.
Bei den Beamten wird man sich zukünftig auf den Nominallohnindex als Forderungshöhe einschießen und die Tarifentwicklung ignorieren.
Denn der wird weiterhin stärker steigen als der Tariflohnindex, da die Mindestlöhne entsprechend auch stärker steigen.

Jockel

Zitat von: KlammeKassen in Heute um 10:35Danke für die neutrale Information :)!

Ja, das liegt definitiv an den Angestelltengehältern. Allen ab EG09b aufwärts schmeckt dieses ständige "Mindestens aber" auch überhaupt nicht, weil die Tabelle komplett zusammengestaucht wird.

Ich habe auch gedacht, dass man das vielleicht einmal mal machen kann bei extrem hoher Inflation wie 2023, aber die fordern es einfach JEDES Mal. Und das kann es auch nicht sein, weil sich Qualifikation dann nicht mehr lohnt.

Für TVöD-VKA:
Als wir 2023 mal profitieren sollten von höherer JSZ, wurde das sogar abgelehnt, weil das krass sozial unfair wäre (damals ca. 50 % EG13-15; ca. 70 % EG09a-EG12; ca. 85 % EG01-EG08). Dort sollte auf gleichwertige 85 % gestellt werden.
Zu beachten ist dabei, dass die Werte damals auch alle auf einer Stufe gestiegen sind.
2025 hat die Angleichung nun im Tarif aber dennoch zum Glück stattgefunden.

Die Gewerkschaften "verkaufen" daher Prozente bei den oberen EG zugunsten der unteren EG.
Kein Wunder, dass der Abstand bei einer jedes Mal "gleichen Übertragung" zusammenschmilzt.

Nun kann man ja mal gespannt sein, was passiert:

Ob immer noch Mindesterhöhungen gefordert werden, aber keine Übertragung auf Beamte? Oder eine anderweitige Übertragung auf Beamte?

Den DBB verstehe ich in dieser Hinsicht dann auch gar nicht. Die fordern das beides immer, müssten aber bei ein ganz wenig Nachdenken eigentlich wissen, dass es dazu zu diesen (verfassungswidrigen) Konstellationen kommt

Bei den "Mindesterhöhungen" kommt noch hinzu, dass sie krass Teilzeit- und damit frauendiskriminierend sind. Warum ?

Vollzeit 5% mind. 250    50%-Teilzeit   
  3000      250          1500        125
  4000      250          2000        125
  5000      250          2500        125
  6000      300          3000        150

Eine Person, die mit 50% Teilzeit 3000€ brutto hatte, erhält 150€ Erhöhung, eine Person, die 3000€ brutto in Vollzeit hatte, erhält 250€ Erhöhung. DAS ist Gewerkschaft.