Besoldungsrunde 2025-2028 Bayern

Begonnen von Dokumentenfahrer, 14.02.2026 19:50

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simon1979

Zitat von: Amtsschimmel99 in 03.03.2026 13:39Auch in der heutigen Kabinettssitzung offenbar kein Thema. Eine Schande...
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-3-maerz-2026/

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/sitzungen/

Nächste Woche Dienstag trifft sich die CSU und der Ausschuss zu Fragen im öffentlichen Dienst. Vielleicht passiert da ja etwas. Dran glauben tue ich allerdings nicht.

Pumpkin76

Zitat von: Helli04 in 03.03.2026 13:28So kann es meiner Ansicht nach nicht kommen. Bei der Polizei wussten wir es letztes Mal noch vor der Beschlussfassung, dass die Arbeitszeit erhöht wird. Wie? Die Kollegen, die es betraf, durften neue Schichtpläne vorbereiten. Das ist bisher nicht der Fall.
Somit würde ich eine Erhöhung der Arbeitszeit zum 1.4.26 ausschließen.
Auch ansonsten glaube ich, dass unser MP klug genug ist, dass er sich diesen maximalen Unmut nicht zuziehen will. Stoiber hatte damals eine 2/3-Mehrheit ( !) der Sitze geholt, noch mehr Wähler anderen Parteien zuzutreiben kann sich der MP aus meiner Sicht nicht erlauben.

Ich denke auch, das wird man sich aufsparen, wenn das fiktive Partnereinkommen vom BVerfG genixt wird. Die Besoldungserhöhung wird zum 1.4. kommen, das wird aber nach der Wahl verkündet, weil kein anderer Wähler den Beamten etwas gönnt.

simon1979

https://www.bbb-bayern.de/bbb-es-wird-zeit-beamte-warten-auf-anpassung/

arifeinigungen wurden zeit- und wirkungsgleich in den Beamtenbereich übertragen. So sieht es auch der Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern vor. ,,Jetzt ist der Abschluss schon über zwei Wochen her und seitens der Staatsregierung hüllt man sich in Schweigen!", so Nachtigall.

"Nachtigall, ick hör dir trapsen" - Mehr bleibt mir dazu nicht mehr zu sagen...

ExZivi

Wenn ich schon lese "Außerdem gefährde sie die Verfassungsmäßigkeit der Alimentation".

Die Verfassungsmäßigkeit steht spätestens mit der Einführung des Partnereinkommens in Frage.

Dabei war doch Dr. Schwan auf der Klausur vom BBB - wieso kann Herr Nachtigall dann nicht einmal klare Worte sprechen!
Stimmt, man war bei der Einführung selbst beteiligt  :-X

qou

Dank der jetzt anziehenden Inflation ist der Tarifabschluss schon aufgefressen bevor er übertragen wurde.  ;D

webs96

Zitat von: ExZivi in 04.03.2026 13:06Wenn ich schon lese "Außerdem gefährde sie die Verfassungsmäßigkeit der Alimentation".

Die Verfassungsmäßigkeit steht spätestens mit der Einführung des Partnereinkommens in Frage.

Was erwartest du? Nachtigall ist doch CSUler. Auf den Bay. Beamtenbund-Seiten wird es kritisiert und möglicherweise hinter verschlossenen Türen heißt es ,,Ja ich verstehe schon, dass die Beamten erst mit sechs Monaten Verzögerung die Bezügeerhöhung erhalten. Und die Besoldung ist ja verfassungsgemäß, weil ihr das sagt. Amen"

Bavarian83

So, was sagt ihr denn zu Schleswig-Holstein?

Die nehmen Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und geben:

Für 2025 rückwirkend eine Erhöhung von ca. 3,2%

Für 2026 rückwirkend ab 01.01. ca. 4%.

Keine Diskussion darüber ob das ausreicht oder nicht - könnte das ein Grund sein, warum wir noch nichts aus dem Finanzministerium gehört haben?

Vor dem Hintergrund kann ich mir noch schlechter vorstellen, dass wir Bayern als Einzige bis Oktober darben müssen.

Hurbert

Jetzt bleiben nur noch Bayern, Berlin und Sachsen übrig, die noch keine wirkungsgleiche Übernahme verkündet haben... Sehr enttäuschend!

Ulsinio87

Tja, bin ich mal gespannt, ob Söder nach der Kommunalwahl Farbe bekennt.

Ich schätze mal, die Staatsregierung wird es durchziehen wollen.

Ob die Herren Söder und Aiwanger sich von der kommenden Widerspruchsflut beeindrucken lassen glaube ich nicht.

Mögliche Klageverfahren dürften sich über Jahre Ziehen und ob der Haushalt in 2-3 Jahren durch mögliche Rückzahlungen belastet wird interessiert jetzt niemanden.

ExZivi

Zitat von: Ulsinio87 in Gestern um 16:35Tja, bin ich mal gespannt, ob Söder nach der Kommunalwahl Farbe bekennt.

Ich schätze mal, die Staatsregierung wird es durchziehen wollen.

Ob die Herren Söder und Aiwanger sich von der kommenden Widerspruchsflut beeindrucken lassen glaube ich nicht.

Mögliche Klageverfahren dürften sich über Jahre Ziehen und ob der Haushalt in 2-3 Jahren durch mögliche Rückzahlungen belastet wird interessiert jetzt niemanden.

Vor allem wenn BBB und die verbundenen Organisationen bereits erklärt haben, dass es keinen flächendeckenden Rechtsschutz geben wird.

Da würde ich als LfF noch ganz viele Ablehnungen rausschicken  ;)

jrs

Ich habe in Niedersachsen auch noch nichts von einer wirkungsgleichen Übernahme des Ergebnisses der Tarifeinigung gehört.

Habe ich da vielleicht etwas überhört ?

bettelmusikant

Niedersachsen:

03.03.2026
Niedersachsen
Der Landtag beschließt eine Einmalzahlung in Höhe von 500 € für das Jahr 2025. Für die Besoldungsgruppen A 5 bis A 8 beträgt diese 800 €, für Anwärter 250 €, Teilzeitbeschäftigte anteilsmäßig.
Finanzminister Gerald Heere (Grüne) betont in der Landtagssitzung nochmals die beabsichtigte "systemgerechte" Übertragung des Tarifergebnisses "in voller Höhe, ohne Abschläge".
Pressemitteilung des Finanzministeriums von Niedersachsen:
Niedersächsischer Landtag beschließt Einmalzahlung für Beamtinnen, Beamte, Richterinnen und Richter für das Jahr 2025
Der Niedersächsische Landtag hat am (heutigen) Dienstag beschlossen, dass die niedersächsischen Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter für das Jahr 2025 eine Einmalzahlung erhalten. Hintergrund ist die verfassungsrechtlich gebotene Sicherstellung einer amtsangemessenen Alimentation.
Die Einmalzahlung beträgt 800 Euro für die Besoldungsgruppen A 5 bis A 8 und 500 Euro für die übrigen Besoldungsgruppen ab A 9. Voraussetzung für den Anspruch ist, dass im Jahr 2025 Dienstbezüge zugestanden haben. Teilzeitbeschäftigten wird die Einmalzahlung entsprechend anteilig gewährt. Anwärterinnen und Anwärter erhalten 250 Euro. Ausgezahlt werden die Beträge rückwirkend für das Jahr 2025 mit einer der anstehenden Besoldungszahlungen.
Der Landeshaushalt wird dadurch insgesamt mit etwa 59,6 Millionen Euro belastet, die durch vorhandene Ansätze gedeckt sind. Die systemgerechte Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder auf die Beamtenschaft wird in einem gesonderten Gesetzgebungsverfahren geregelt. Dabei wird auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Besoldung im Land Berlin berücksichtigt, mit dem das Gericht seine Rechtsprechung zur amtsangemessenen Alimentation fortentwickelt hat.

ExponentialFud

Lächerliches Armutszeugnis, mit 500 EUR abgespeist zu werden. Möge es ihnen im Halse steckenbleiben. Ich warte weiterhin auf die saftige Ohrfeige aus Karlsruhe.

Man reibt sich die Augen, dass SH bei besserer Ausgangslage zu einem ganz anderen Schluß kommt als NDS.
Sie sollten in Hannover so langsam mal das Ende ihres Vorgehens bedenken. Meine Loyalität und Pflichtgefühl als Landesbeamter tendiert jedenfalls langsam gegen Null.

Illunis

Zitat von: Bavarian83 in Gestern um 16:07So, was sagt ihr denn zu Schleswig-Holstein?

Die nehmen Bezug auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und geben:

Für 2025 rückwirkend eine Erhöhung von ca. 3,2%

Für 2026 rückwirkend ab 01.01. ca. 4%.

Keine Diskussion darüber ob das ausreicht oder nicht - könnte das ein Grund sein, warum wir noch nichts aus dem Finanzministerium gehört haben?

Vor dem Hintergrund kann ich mir noch schlechter vorstellen, dass wir Bayern als Einzige bis Oktober darben müssen.

Dann gibt's bei uns rückwirkend mehr fiktives Partnereinkommen zur TVL Erhöhung im Oktober 8)

Evtl. einfach auch nur mehr Partnereinkommen und TVL ignorieren wir. Reicht dann ja auch so wenn eh schon erhöht wird.  ;)