Besoldungsrunde 2025-2028 Bayern

Begonnen von Dokumentenfahrer, 14.02.2026 19:50

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Beamtenhustler

Söder überschätzt die Wahlen und die Bedeutung der Übernahme deutlich. Er könnte auch eine Nullrunde für die Laufzeit ankündigen und die würden der CSU immer noch ihr Leben anvertrauen. Wer im Staatsdienst diese Partei wählt, hat nichts verstanden. Allerdings macht es keine andere besser...

Beaztley

Zitat von: Amtsschimmel99 in 03.03.2026 13:39Auch in der heutigen Kabinettssitzung offenbar kein Thema. Eine Schande...
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-3-maerz-2026/

Ist doch schon mit Kabinettsbeschluss vom 11.11.2025 eindeutig gesagt worden:
,,Bei der Veranschlagung der Personalausgaben in den Jahren 2026 und 2027 wird eine zeitliche Verschiebung der Übertragung der Ergebnisse der kommenden Tarifverhandlungen der Tarifgemeinschaft der Länder auf den Beamtenbereich jeweils um 6 Monate berücksichtigt." Pressemitteilung

Einzig offene Frage bleibt damit vorerst, wie Sockelbetrag übertragen wird, aber das dürfte selbst als lineare Erhöhung absolut zu vernachlässigen sein.

Tota

Ja die 6 Monate zeitverzögert sind gesetzt.


Pumpkin76

Zitat von: Beaztley in 07.03.2026 22:54Ist doch schon mit Kabinettsbeschluss vom 11.11.2025 eindeutig gesagt worden:
,,Bei der Veranschlagung der Personalausgaben in den Jahren 2026 und 2027 wird eine zeitliche Verschiebung der Übertragung der Ergebnisse der kommenden Tarifverhandlungen der Tarifgemeinschaft der Länder auf den Beamtenbereich jeweils um 6 Monate berücksichtigt." Pressemitteilung

Einzig offene Frage bleibt damit vorerst, wie Sockelbetrag übertragen wird, aber das dürfte selbst als lineare Erhöhung absolut zu vernachlässigen sein.

Soll auf die damaligen Berhältnisse bezogen heißen: Es ist eingerechnet, dass vom 01.11.2025 bis einachließlich 30.04.2026 keine Personalausgaben erhöht werden.

Es gibt also durchaus Raum dafür, die Ergebnisse nur noch mit einem Monat Verzögerung umzusetzen, anstatt mit sechs Monaten.

Rheini

Zitat von: Pumpkin76 in 08.03.2026 08:16Soll auf die damaligen Berhältnisse bezogen heißen: Es ist eingerechnet, dass vom 01.11.2025 bis einachließlich 30.04.2026 keine Personalausgaben erhöht werden.

Es gibt also durchaus Raum dafür, die Ergebnisse nur noch mit einem Monat Verzögerung umzusetzen, anstatt mit sechs Monaten.

Wenn man sich jetzt die Tendenzen in den anderen BL anschaut, die es ja nicht im luftleeren Raum bei den Besoldungserhöhungen machen, kristallisiert sich heraus, das die ab den 01.01. des Jahres die Erhöhungen für die Beamten gibt und eine Abkoppelung von den Tarifergebnissen.

Der ein oder andere DH wird sich zieren, aber ich denke es wird kein Weg für alle DH daran vorbei gehen. Also warten wir mal ab, ab wann der König einschwenkt ....

SchrödingersKatze

Zitat von: Rheini in 08.03.2026 08:54Wenn man sich jetzt die Tendenzen in den anderen BL anschaut, die es ja nicht im luftleeren Raum bei den Besoldungserhöhungen machen, kristallisiert sich heraus, das die ab den 01.01. des Jahres die Erhöhungen für die Beamten gibt und eine Abkoppelung von den Tarifergebnissen.

Der ein oder andere DH wird sich zieren, aber ich denke es wird kein Weg für alle DH daran vorbei gehen. Also warten wir mal ab, ab wann der König einschwenkt ....

Damit würde ich nicht rechnen, da Bayern ja schon mit der Einführung des Partnereinkommens auf das Urteil 2020 reagiert hat und nach dem 2025er Urteil ja noch auf dem Standpunkt beharrt, dass "alles passt". Ich denke ohne höchstrichterliche Rechtsprechung zur Umsetzung des Partnereinkommens gilt hier weiter "lex söder".

Wer noch an den Weihnachtsmann glaubt, dem sei folgender Ausschnitt aus dem Koalitionsvertrag 2023 Bayern nahegelegt:

"Bei der Besoldung wollen wir die bayerische Spitzenposition auch künftig behalten
und die Vorgaben der Rechtsprechung zur Besoldungshöhe erfüllen. Daher stehen
wir auch weiter zu einer zeitgleichen und systemgerechten Übertragung des Tarifer
gebnisses auf die bayerischen Beamtinnen und Beamten, insbesondere auch auf die
Anwärterinnen und Anwärter, sowie die Versorgungsempfängerinnen und Versor
gungsempfänger."

Rheini

In meinem Beitrag ging es nicht vornehmlich um das Partnereinkommen, sondern um die Zeitversetzte Erhöhung der Besoldung, bezogen auf die Tarifeinigung.

Das mit dem Partnereinkommen setzen derzeit ja alle (fast alle DH) ein. Ich hoffe das auch in diesem Fall das BVerfG mal was (noch) eindeutigetes sagt.

Meierheim

Zitat von: SchrödingersKatze in 08.03.2026 09:24Damit würde ich nicht rechnen, da Bayern ja schon mit der Einführung des Partnereinkommens auf das Urteil 2020 reagiert hat und nach dem 2025er Urteil ja noch auf dem Standpunkt beharrt, dass "alles passt". Ich denke ohne höchstrichterliche Rechtsprechung zur Umsetzung des Partnereinkommens gilt hier weiter "lex söder".

Wer noch an den Weihnachtsmann glaubt, dem sei folgender Ausschnitt aus dem Koalitionsvertrag 2023 Bayern nahegelegt:

"Bei der Besoldung wollen wir die bayerische Spitzenposition auch künftig behalten
und die Vorgaben der Rechtsprechung zur Besoldungshöhe erfüllen. Daher stehen
wir auch weiter zu einer zeitgleichen und systemgerechten Übertragung des Tarifer
gebnisses auf die bayerischen Beamtinnen und Beamten, insbesondere auch auf die
Anwärterinnen und Anwärter, sowie die Versorgungsempfängerinnen und Versor
gungsempfänger."

Wenn man sich den aktuellen Besoldungsvergleich für Familien anschaut in Bayern bei Familien gerade mal auf dem 7. Tabellenplatz. Das reicht weder für Champions- noch für Europa-League. Wenn der Abschluss zeitverzögert umgesetzt wird droht ein Absturz in der untere Tabellenhälfte.

DerMuenchner

Zitat von: Meierheim in 08.03.2026 16:24Wenn der Abschluss zeitverzögert umgesetzt wird droht ein Absturz in der untere Tabellenhälfte.

Für 6 Monate, dann steht man wieder wie vorher.

SchrödingersKatze

Zitat von: Meierheim in 08.03.2026 16:24Wenn man sich den aktuellen Besoldungsvergleich für Familien anschaut in Bayern bei Familien gerade mal auf dem 7. Tabellenplatz. Das reicht weder für Champions- noch für Europa-League. Wenn der Abschluss zeitverzögert umgesetzt wird droht ein Absturz in der untere Tabellenhälfte.

Definitiv. Ich wünsche mir eine Welt, in der immer, wenn ein bayerischer Abgeordneter irgendwas von Spitzenbesolder faselt die entsprechende Tabelle außerhalb  dem alleinstehenden Beamten in Mietenstufe 1 aufploppt. Quasi als real life Faktencheck.

Aber wie Bayern über Familien denkt, sehen wir ja regelmäßig an Beispielen wie der kurzfristigen Abschaffung des Familiengelds, an den horrenden Kitagebühren etc.

InVinoVeritas

Am 18. März gibt es ein Spitzengespräch zwischen bayerischer Staatsregierung unter der Führung von Albert Füracker und Gewerkschaften zum Thema Übernahme des TV-L Tarifergebnisses auf die bayerische Beamtenschaft, so unser Gesamtpersonalrat. Mal sehen was dabei rauskommt.

Unlucky

Wenns da extra ein Gespräch braucht...nix Gutes wahrscheinlich. Und bei der Gelegenheit kommen dann die 41 Stunden wenn man schonmal zamsitzt.

PetH44

Oder es wird nach "intensiven Gesprächen" eine "Einigung" erzielt und pünktlich zu den kommunalen Stichwahlen die wirk- und zeitgleiche Übertragung verkündet....dies verdeutlicht dann die "umfassende Wertschätzung" die man gegenüber seinen Bediensteten ja stets hatte und auch zukünftig hat..... ::)

Im Haushalt sind die 6 Monate "Verzögerung" durch die späte Anhebung der Entgelte ja erst zum 01.04 quasi eingehalten. Und im Hinblick auf den Sitzungskalender des Landtags würde noch genügend Zeit bis zur Haushaltswoche 21-23.04 bleiben das dann in den Ausschüssen so zu kommunizieren, darzustellen und dann zu beschließen...