Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Schneewitchen

Zitat von: Casiopeia1981 in 09.06.2026 08:24Wem der Schuh passt ;)

Es ist ja richtig, dass man darüber diskutiert, was passieren muss und wie andere  Länder was umsetzen.


Sich aber in eine Spekulationsblase zu begeben und eine Spirale der möglichen Nichterfüllungen auszulösen, bringt es doch nicht. Das klingt ja manchmal nach Sehnsucht, dass das Land noch andere unterbietet, um die eigene Prophezeiung erfüllt zu sehen.

Naja, ich habe den Schuh halt Mal angezogen....😁 Einer musste es ja tun😞!

Da bin ich voll bei Dir! Ab einem gewissen Punkt gerät man leicht in eine solche Spirale. Damit macht man sich nur selber kirre und es bringt rein gar nichts mehr.

Tja, wie komme ich jetzt auf einen versöhnlichen Schluss?

Ah, ich hab's: Das mit der Diskutiererei ist halt wie mit einem Besuch beim Konditor: Die ersten zwei Stücke Sahnetorte schmecken richtig gut. Das dritte Stück drückt dann schon im Magen. Ab dem vierten Stück wird es dann richtig unangenehm. (Für alle mit Abneigung gegen Kuchen:Ersetzt Konditor gegen Pizzeria und Sahnetorte gegen Pizza (Belag nach Wahl)).


Robertbob

Zitat von: Casiopeia1981 in 09.06.2026 08:24Wem der Schuh passt ;)

Es ist ja richtig, dass man darüber diskutiert, was passieren muss und wie andere  Länder was umsetzen.


Sich aber in eine Spekulationsblase zu begeben und eine Spirale der möglichen Nichterfüllungen auszulösen, bringt es doch nicht. Das klingt ja manchmal nach Sehnsucht, dass das Land noch andere unterbietet, um die eigene Prophezeiung erfüllt zu sehen.
Würden wir uns zu darüber unterhalten, was die Besoldungserhöhung und die nötige Anpassung des Grundgehaltes angeht, können wir das hier bis mindestens Anfang 2027 auf Eis legen. Die Besoldungsanpassung ist so gut wie durch. Was die nötige Anpassung des Grundgehaltes angeht, wird sich der DH sehr gern sehr viel Zeit lassen, bis er damit ans Licht kommt.

blub1984w

Ich befürchte ja, dass nur Familienzuschläge ggf. erhöht werden. Denn dann haben alle anderen keine Chance, mehr Geld zu bekommen. Denn - soweit ich das mit dem Abstandsgebot verstanden habe - müssen nur alle ne Erhöhung bekommen, wenn das Grundgehalt in den untersten Besoldungsgruppen erhöht wird.

Lasse mich gerne eines besseren belehren 😄

Ich fände es ja auch ganz nett, wenn es schon ein (höheres) fiktives Partnereinkommen gibt, dann sollte auch JEDER einen Mietstufenzuschlag bekommen, denn auch für Menschen ohne Kinder sind die Mieten in vielen Städten enorm gestiegen.

Das Problem mit den Zuschlägen und den Pensionen kennen wir ja, daher muss eine Anhebung des Grundgehaltes (für alle) erfolgen und das Zulagensystem überarbeitet werden.

Aber naja, wie hier schon der ein oder andere schrieb: den großen Wurf werden wir wohl nicht erwarten können. Glaube auch nicht dran, dass vor der Sommerpause ein entsprechender Entwurf zur Amtsangelmessen Alimentation vorgestellt wird.

Robertbob

Meine Meinung, wenn es überhaupt zu einer Besoldungssteigerung kommt, dann nur bei einer Anhebung des Grundgehaltes. Die Zuschläge haben sie ja nur deshalb so stark angehoben, um nicht allen mehr zahlen zu müssen und die Erhöhung sich nicht auf die Pension auswirkt. Sie wirkt sich schon dann nicht mehr aus wenn noch keine Kinder in der Familie (Ehe) vorhanden sind, oder diese später wieder rausfallen. So spart man Geld. Hier nochmals nachzulegen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

cookiedent

Zitat von: blub1984w in 09.06.2026 17:24Ich befürchte ja, dass nur Familienzuschläge ggf. erhöht werden.

So wird es ja nicht laufen können, dass hat mit Amtsangemessenheit ja nichts zu tun, sondern mit Reproduktionsfreudiger Alimentation.

Robertbob


Schneewitchen

Zitat von: blub1984w in 09.06.2026 17:24Ich befürchte ja, dass nur Familienzuschläge ggf. erhöht werden. Denn dann haben alle anderen keine Chance, mehr Geld zu bekommen. Denn - soweit ich das mit dem Abstandsgebot verstanden habe - müssen nur alle ne Erhöhung bekommen, wenn das Grundgehalt in den untersten Besoldungsgruppen erhöht wird.

Lasse mich gerne eines besseren belehren 😄

Ich fände es ja auch ganz nett, wenn es schon ein (höheres) fiktives Partnereinkommen gibt, dann sollte auch JEDER einen Mietstufenzuschlag bekommen, denn auch für Menschen ohne Kinder sind die Mieten in vielen Städten enorm gestiegen.

Das Problem mit den Zuschlägen und den Pensionen kennen wir ja, daher muss eine Anhebung des Grundgehaltes (für alle) erfolgen und das Zulagensystem überarbeitet werden.

Aber naja, wie hier schon der ein oder andere schrieb: den großen Wurf werden wir wohl nicht erwarten können. Glaube auch nicht dran, dass vor der Sommerpause ein entsprechender Entwurf zur Amtsangelmessen Alimentation vorgestellt wird.

Die kinderbezogenen Familienzuschläge sind doch erst 2021 massiv erhöht worden. Obwohl dadurch begünstigt, habe ich das für völlig überzogen gehalten.

Wenn der FM jetzt wieder diese Nummer bringt, dann bin ich endgültig beim Rechtsanwalt.

Familienzuschläge für Kinder sind eine feine Sache. In der Regel sind die schon weg, wenn das verbeamteten Elternteils in den Ruhestand geht. Ruhegehaltsfähig? Nicht die Bohne.

Das ist keine aA in dem Sinne, wie es das BVerfG meint. Das ist, wenn überhaupt, wieder die alleinige Interpretation des DH.

Wenn die Besoldung insgesamt zu niedrig ist, aus den bekannten Gründen, dann kann nicht die Lösung sein, dass alleine Beamte mit Kinder eine Erhöhung über den Familienzuschlag erhalten.

Nein, ich rechne auch nicht mit dem großen Wurf. Mein über Jahre gewachsener Argwohn sagt mir, dass wir ziemlich blöd aus der Wäsche gucken werden, wenn der FM mit seinem Entwurf um die Ecke kommt.

Wie ich schon mehrfach schrieb, rechne ich mit einem Almosen, welches als große Wohltat verkauft wird (Beamte sind ja auch Wähler 😉)

Der Rest wird über eine massive Steigerung des fiktiven Partnereinkommens weggeregelt. Der FM hat es ja auch schon gesagt, große Ansprüche können nicht vorhanden sein, da das Land die Tarifabschlüsse in den letzten Jahren ja immer 1:1 übernommen hat.

Aber das ist alles spekulativ. Man hört rein gar nichts aus dem FM. Ich jedenfalls nicht😎!

Es bleibt uns nichts anderes übrig als zu warten.

Ich glaube schon, dass da im sehr späten Sommer ein Gesetzesentwurf kommen wird. Ich denke, Wüst will das Thema nicht in den Wahlkampf tragen.

Zudem tut sich etwas im ganzen Land. Die anderen Bundesländer sind insgesamt langsam bei dem Thema ins Machen gekommen. NRW kann sich da nicht durch konsequente Verweigerung als Schlusslicht positionieren. Auch das wieder mit Blick auf die anstehenden Wahlen im April 2027.

Ich gehe von einem Hauch von Nichts aus. Sollte mehr kommen, so habe ich Grund zur Freude. Ich glaube, von dem Ansatz habe ich mehr, als von einem Haufen Geld zu träumen und dann von den kargen Realitäten eingeholt zu werden.


Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in 09.06.2026 17:55Meine Meinung, wenn es überhaupt zu einer Besoldungssteigerung kommt, dann nur bei einer Anhebung des Grundgehaltes. Die Zuschläge haben sie ja nur deshalb so stark angehoben, um nicht allen mehr zahlen zu müssen und die Erhöhung sich nicht auf die Pension auswirkt. Sie wirkt sich schon dann nicht mehr aus wenn noch keine Kinder in der Familie (Ehe) vorhanden sind, oder diese später wieder rausfallen. So spart man Geld. Hier nochmals nachzulegen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Das sehe ich auch so! Es wird eine leichte Verbesserung beim Grundgehalt geben. Fraglich ist, ob dann hier eine Kompensation vorgesehen wird. Abpnderswo wird ja z.B. die WAZ erhöht....

Floki

Ja, aber auf die 41 Stunden, die es in NRW bereits gibt. Zudem wird bei der Sorge auch der bereits öffentliche und einsehbare Gesetzesentwurf zur Reduzierung der WAZ ignoriert.

Ich gehe ebenfalls eher von moderaten Anpassungen und weiteren Gerichtsverfahren aus, aber was hier teilweise als Sorge ausgedrückt wird, ist dann doch übertrieben oder entbehrt teilweise jeglicher Grundlage.

NWB

Dieser Thread versinkt hier leider mehr und mehr in Belanglosigkeiten.
Sehr schade angesichts des Themas.

Robertbob

Erst wenn das BVerfG sein Urteil über das fiktive Partnereinkommen gefällt hat, werden wir klar sehen können.

Robertbob

Zitat von: NWB in 09.06.2026 21:32Dieser Thread versinkt hier leider mehr und mehr in Belanglosigkeiten.
Sehr schade angesichts des Themas.
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Wenn dir das was du hier liest, nicht gefällt, dann lass es doch. Niemand ist verpflichtet hier zu lesen und seinen Komentar abzugeben.

Schneewitchen

Zitat von: Floki in 09.06.2026 19:36Ja, aber auf die 41 Stunden, die es in NRW bereits gibt. Zudem wird bei der Sorge auch der bereits öffentliche und einsehbare Gesetzesentwurf zur Reduzierung der WAZ ignoriert.

Ich gehe ebenfalls eher von moderaten Anpassungen und weiteren Gerichtsverfahren aus, aber was hier teilweise als Sorge ausgedrückt wird, ist dann doch übertrieben oder entbehrt teilweise jeglicher Grundlage.

41 Stunden sind das absolute Maximum?

Floki

Zitat von: Schneewitchen in 09.06.2026 21:5941 Stunden sind das absolute Maximum?

Die Frage ist doch nicht relevant, zumindest nicht für mich. Der Gesetzesentwurf zur Anpassung der WAZ (hessisches Modell) kam nach dem BverfG-Urteil, nach den Tarifverhandlungen und nach der mehrfachen Aussage zur Übernahme der Tarifverhandlungen und das im Sommer die Umsetzung des Urteils erfolgt.

Natürlich bin ich, auch aus gutem Grund, eher pessimistisch eingestellt und auf die Kreativität des Landes gespannt, aber bitte.....die WAZ wird vor diesem Hintergrund wohl kaum auf 42 Stunden oder noch höher angesetzt werden. Das ist mir ein bisschen zu viel Spekulation. Das hat Casio ganz gut auf den Punkt gebracht.

Tatsächlich ist hier der Thread auf den letzten Seiten ziemlich versumpft. Manchmal ist es dann auch einfach mal besser, gar nichts zu sagen oder zumindest einen neuen Thread aufzumachen :)

Schneewitchen

Sorry, dass sehe ich anders. Meine Frage implizierte vor allem die (ja,pessimistische) Auffassung, dass wir uns auf Maßnahmen zur Kompensation einstellen müssen.

Ich gebe Dir grundsätzlich Recht. Hier sollte man nicht mit den abenteuerlichsten Phantasien aufwarten und die Leute kirre machen.

Bezüglich meiner Frage, um die es hier geht, sehe ich das anders. Ich habe nichts zu irgendwelchen Dimensionen einer möglichen  Erhöhung der WAZ gesagt, präzisiere das hier aber sehr gerne.

Zuvor darf ich an die allgemeine derzeitige Grundstimmung in der Politik erinnern. Unser Kanzler, und da ist er nicht alleine, ist der Auffassung, dass in Deutschland wieder mehr und länger gearbeitet werden muss. Derzeit wird, wenn ich das richtig verfolgt habe, an einem neuen Arbeitszeitgesetzt gebastelt, welches die WAZ flexibilisieren soll.

In anderen Bundesländern wird jetzt die WAZ auf 41 Std. erhöht oder es wird zumindest angedacht.

Wir haben die 41 Std. schon. Aber, mal ehrlich, würde ein Kollege entkräftet von seinem Bürostuhl rutschen, wenn er z.B. Freitags dann wieder ein Stündchen länger arbeiten müsste?

Und genau diese Dimension hätte ich dabei im Auge.

Im Kontext der derzeitigen Gesamtstimmungslage in der Politik zum Thema Arbeitszeiten allgemein und in der negativen Haltung der sog. öffentlichen Meinung den Beamten gegenüber, halte ich es nicht für abwegig, dass das Land hier den Schritt in die 42 Stunden geht.

Eine solche Maßnahme halte ich jedoch nur für realistisch, wenn sich der FM gezwungen sehen sollte, im Rahmen der anstehenden Besoldungsreform im größeren Umfang Haushaltsmittel zur Reparatur der Besoldung einsetzen zu müssen.

Dann wird er, aus wirtschaftlichen und politischen Gründen, auch Kompensationsmaßnahmen ergreifen (müssen).

Eine diesbezüglich Möglichkeit wäre dann die Erhöhung der WAZ um eine Stunde. Hierbei sei aber am Rande betont, dass ich nicht der Auffassung bin, dass es im Rahmen der Wiederherstellung der aA überhaupt zu Kompensationen kommen sollte. Im Rahmen der  Wiederherstellung der aA, also der Beseitigung der jahrelangen Unteralimentierung, ist jede kompensatorische Maßnahme völlig deplatziert. Das wird den MP und den FM im Zweifel aber nicht davon abhalten, dennoch entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wenn es ihnen beliebt!

Märchen oder völlig abwegige Spekulationen gehören hier nicht hin. Da gebe ich Dir Recht.

Ich habe Dir aber (hoffentlich) gerade vermitteln können, dass meine in der Kritik stehende Frage nicht einfach so aus dem Bauch heraus, resultierend aus einem völlig überzogenen Pessimismus heraus, hier gestellt wurde.

Ich halte es für durchaus realistisch, dass es zu einer solchen Erhöhung der WAZ als Kompensationsleistung kommen könnte.

Hätte ich jetzt darüber fabuliert, dass der FM wieder die Samstagsarbeit für Beamte einführen könnte, dann wäre das sicherlich überzogener Quatsch. Dafür bin ich nicht zu haben.

Im Übrigen: Bei gänzlicher Abwesenheit von Fakten bleibt nur die Spekulation und die Diskussion über das "Was wäre, wenn..."! Man kann sich daran beteiligen, muss man aber nicht.

Es ist aber schon richtig. Wenn man sich daran beteiligt, dann sollte man die Kirche im Dorf lassen und sich nicht mit den abstrusesten Spekulationen gegenseitig verrückt machen.

Das kann ich hier in diesem Threads so aber auch insgesamt nicht erkennen.

Im Übrigen kommt es, wie es kommt. Ich denke mal, wir werden alle irgendwie überrascht werden. Ich hoffe sehr, dass wir Pessimisten es sein werden, deren Erwartungen nicht erfüllt werden.

Derzeit ist aber "Schweigen im Walde" angesagt. Für den Sommer wurde ein Gesetzesentwurf angekündigt. Der Sommer ist noch lang. Kalendarisch endet er am 23.09.2026. Wann der Sommer im FM endet, dass ist noch unklar.

Bis dahin gilt warten, schweigen oder spekulieren. Jeder so, wie es ihm beliebt....😉!?