Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Chrisdus

Mal eine völlig andere Perspektive/ ein anderer Standpunkt zur Diskussion:

Warum ist es eigentlich normal, dass eine Person eben nicht eine Familie mit einem Einkommen über die Runde bringen kann?
Der Skandal liegt doch eigentlich in einer ganz anderen Aussage der letzten beiden Urteile des BVerfG: Man benötigt bei zwei Erwachsenen und zwei Kindern Betrag X, um nicht arm/armutsgefährdet zu sein, was die Gehälter heute einfach nicht mehr abbilden.

Ergo sind unsere Gehälter in D in der überwiegenden Mehrheit aus familiärer Sicht gelebte Armut.

Natürlich könnt ihr dieses Argument/diese Sichtweise jetzt zerreißen, aber in den 90ern gab es eine sehr erfolgreiche Fernsehserie über eine Familie der weißen Unterschicht in den USA, genauer in Chicago, zwei Erwachsene, zwei Kinder, Hund, Haus, einer erwerbstätig. Und trotz der plakativen Armut war die damalige Serienrealität für viele Familien heute purer Luxus.
Gleiches gilt für die Simpsons und weitere Beispiele der damaligen Zeit.
Klar, Lebensstandard etc., aber im Ernst, für viele wäre das Niveau der 90er eine massive Verbesserung der Lebensumstände.




Schneewitchen

Zitat von: Rheini in Gestern um 18:25Zum Glück habe ich seit Beginn meines Beamtenlebens, nie Geld ausgegeben und unter der Brücke gelebt. Nach meinen Investments in verschiedenen Aktien (z. B. Mannesmann, Apple, Tesla), habe ich mein ganzes Geld vor Jahrzehnten in Bitcoin umgeschichtet und beim Höchststand von 120k, verkauft und nun wieder in Aktien investiert.

Frage: Kann ich mir jetzt endlich von meinen Milliarden mal einen MCDonalds Besuch leisten oder soll ich lieber alles investiert lassen und fürs Alter spraren?

Ich schlafe seit 36 Jahren im Auto. Ich bin praktizierender "ora et labora" - Fetischist. Jeder verdienter Euro fließt in Form von Aktien in mein Depot.

Das Geld für Essen und Trinken schnorre ich mir in Düsseldorf auf der Kö zusammen. Von meinen Bezügen kann ich das nun wirklich nicht abzweigen. Darunter würde meine Finanzplanung zu sehr leiden.

Ich ziehe das jetzt so durch, bis sich meine Ernennung final erfüllt. Wenn ich dann dereinst meinen letzten Weg einschlage, so wird mein letzter Gedanke meinem Depotportfolio gelten und der voraussichtlichen Rendite über die Totalperiode.

Mit der finalen Gewissheit, dass es nichts schöneres auf Erden gibt, als sich dem betriebswirtschaftlichen Maximalprinzip hin zu geben, werde ich dann meine Augen schließen und mich auf die nächste Ebene des Renditehimmels katapultieren.

So soll es geschehen......
Deus hic finitur

Callisto

Zitat von: AltStrG in Gestern um 09:00
Zitat von: Callisto in Gestern um 08:13Die ständige Wiederholung kommt indes primär dadurch zustande, dass Sie laufend Ihren eigenen Beitrag (nebst eingefügter Links auf Ihre vorherigen Beiträge) hier einfügen, obwohl der Inhalt des Beitrags nichts mit der hier ursprünglichen Diskussionspunkt zu tun hat.

Dass das BVerfG die Angemessenheit ausschließlich an der 4K-Familie definiert (weil das das (bisherige) Leitbild des Besoldungsgesetzgebers ist), ist klar. Das hat hier in der Diskussion auch niemand bestritten.

Worum es hier ging:
Haben kinderlose Beamte vergleichbare Lebenshaltungskosten wie 4K-Familien
Keine Ahnung. Ist in der grundsätzlichen rechtlichen Fragestellung eben auch irrelevant (...)

Aha, ok. Und dann kommen Sie in die Diskussion rein, kopieren (wiederholt) Ihre alten Beiträge zur Orientierung an der 4K-Familie rein, obwohl niemand danach gefragt hat und keiner in Frage gestellt hat, dass der derzeitigen Besoldungssystematik hinsichlich der Mindestbesoldung die 4k-Familie zugrunde liegt. Und beklagen sich dann, dass man die Diskussion, ob der derzeitigen Besoldungssystematik hinsichlich der Mindestbesoldung die 4k-Familie zugrunde liegt, jetzt "schon 423232mal" hatte.

Verwunderlicher Diskussionsstil. Selbst für einen Strafprozessrechtler.

Rheini

Komisch das immer die Forenjuser mit wenigen Beiträgen den meisten Rabatz machen ....

Robertbob

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 18:41Ich schlafe seit 36 Jahren im Auto. Ich bin praktizierender "ora et labora" - Fetischist. Jeder verdienter Euro fließt in Form von Aktien in mein Depot.

Das Geld für Essen und Trinken schnorre ich mir in Düsseldorf auf der Kö zusammen. Von meinen Bezügen kann ich das nun wirklich nicht abzweigen. Darunter würde meine Finanzplanung zu sehr leiden.

Ich ziehe das jetzt so durch, bis sich meine Ernennung final erfüllt. Wenn ich dann dereinst meinen letzten Weg einschlage, so wird mein letzter Gedanke meinem Depotportfolio gelten und der voraussichtlichen Rendite über die Totalperiode.

Mit der finalen Gewissheit, dass es nichts schöneres auf Erden gibt, als sich dem betriebswirtschaftlichen Maximalprinzip hin zu geben, werde ich dann meine Augen schließen und mich auf die nächste Ebene des Renditehimmels katapultieren.

So soll es geschehen......

Ihr Glücklichen, ich habe in 2019 den Fehler gemacht und nicht auf Teslaaktien gesetzt, sondern mir das Auto gekauft. Heute könnte ich mir dafür in den Allerwertesten beissen. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß mit den so angesparten Millionen.

Rheini

Zitat von: Robertbob in Gestern um 19:19Ihr Glücklichen, ich habe in 2019 den Fehler gemacht und nicht auf Teslaaktien gesetzt, sondern mir das Auto gekauft. Heute könnte ich mir dafür in den Allerwertesten beissen. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß mit den so angesparten Millionen.

Milliarden  8) .

Robertbob

Zitat von: Rheini in Gestern um 19:19Komisch das immer die Forenjuser mit wenigen Beiträgen den meisten Rabatz machen ....
Vielleicht gibt es hier doch von wo auch immer gesteuerte Störfeuer. Den Verdacht hatte hier schon mal geäußert. Der ein oder andere läßt sich immer noch hinreißen, darauf anzuspringen.

Robertbob


Dominic231

Zitat von: Callisto in Gestern um 19:16Keine Ahnung. Ist in der grundsätzlichen rechtlichen Fragestellung eben auch irrelevant (...)

Aha, ok. Und dann kommen Sie in die Diskussion rein, kopieren (wiederholt) Ihre alten Beiträge zur Orientierung an der 4K-Familie rein, obwohl niemand danach gefragt hat und keiner in Frage gestellt hat, dass der derzeitigen Besoldungssystematik hinsichlich der Mindestbesoldung die 4k-Familie zugrunde liegt. Und beklagen sich dann, dass man die Diskussion, ob der derzeitigen Besoldungssystematik hinsichlich der Mindestbesoldung die 4k-Familie zugrunde liegt, jetzt "schon 423232mal" hatte.

Verwunderlicher Diskussionsstil. Selbst für einen Strafprozessrechtler.

Puh, das ist ein bisschen anstrengend.😬

Callisto

Zitat von: DJ79 in Gestern um 15:46(...) Welche Vorstellungen manche Beamten vom Geld haben und in welcher Blase sie sich bewegen...da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln ::)

Jo, in einem deutschen Beamtenforum erlebt man in der Tat etwas verwunderliche Ansichten dazu. Zum Beispiel die Idee einzelner kinderloser Beamten, sie hätten "vergleichbare Lebenshaltungskosten" wie Beamte mit Kindern und die die Idee äußern, der Besoldungsgesetzgeber könnten ihnen rückwirkend Familienzuschläge auszahlen. Oder die kinderlosen Beamten, die meinen, normale Beamtenfamilien verwendeten das Kindergeld oder die Familienzuschläge dazu, es über 20 Jahre in ihre Wertpapierdepots zu buttern, um dann bald Millionen zu haben. Genau so...

Zitat von: DJ79 in Gestern um 14:17(...)
Viele sind sich des extremen Vorteils der Familienzuschläge gar nicht bewusst.

Ahja. Viele kinderlose Beamten sind sich übrigens des extremen finanziellen Vorteils gar nicht bewusst, der sich aus dem Leitbild der 4K-Familie ergibt. Denn sie werden ihr gesamtes Berufsleben so besoldet, als wenn 2 Kinder versorgen müssten. Weil der Besoldungsgesetzgeber das typsierend unterstellt (in dem Fall letztlich also fingiert).  Dabei sparen sich diese Beamten ein Leben lang die Kosten für die 2 Kinder... Und zusätzlich werden sie nach dem Leitbild auch noch so besoldet, dass sie auch noch ihre Ehefrau versorgen können. Obwohl die doch typsischerweise auch selbst Vollzeit arbeitet (arbeiten könnte), weil auch sie sich die Kinderbetreuung ja spart.

Was da an Geld zusammen kommt... Nimmt man natürlich gerne mit. Und bitte immer fleißig im Blick haben, dass Familien oder Kinder in diesem Land nicht noch einen finanziellen Vorteil bekommen. Nicht, dass die Kinderlosen in diesem Land noch zu kurz kommmen. Danke für Ihren Dienst.

WernerWillsWissen

Zitat von: Callisto in Gestern um 19:35Jo, in einem deutschen Beamtenforum erlebt man in der Tat etwas verwunderliche Ansichten dazu. Zum Beispiel die Idee einzelner kinderloser Beamten, sie hätten "vergleichbare Lebenshaltungskosten" wie Beamte mit Kindern und die die Idee äußern, der Besoldungsgesetzgeber könnten ihnen rückwirkend Familienzuschläge auszahlen. Oder die kinderlosen Beamten, die meinen, normale Beamtenfamilien verwendeten das Kindergeld oder die Familienzuschläge dazu, es über 20 Jahre in ihre Wertpapierdepots zu buttern, um dann bald Millionen zu haben. Genau so...

Ahja. Viele kinderlose Beamten sind sich übrigens des extremen finanziellen Vorteils gar nicht bewusst, der sich aus dem Leitbild der 4K-Familie ergibt. Denn sie werden ihr gesamtes Berufsleben so besoldet, als wenn 2 Kinder versorgen müssten. Weil der Besoldungsgesetzgeber das typsierend unterstellt (in dem Fall letztlich also fingiert).  Dabei sparen sich diese Beamten ein Leben lang die Kosten für die 2 Kinder... Und zusätzlich werden sie nach dem Leitbild auch noch so besoldet, dass sie auch noch ihre Ehefrau versorgen können. Obwohl die doch typsischerweise auch selbst Vollzeit arbeitet (arbeiten könnte), weil auch sie sich die Kinderbetreuung ja spart.

Was da an Geld zusammen kommt... Nimmt man natürlich gerne mit. Und bitte immer fleißig im Blick haben, dass Familien oder Kinder in diesem Land nicht noch einen finanziellen Vorteil bekommen. Nicht, dass die Kinderlosen in diesem Land noch zu kurz kommmen. Danke für Ihren Dienst.


Kinderlose Beamte fordern keine Familienzuschläge, sondern ein verfassungskonformes Grundgehalt. Die Behauptung verdreht die rechtlichen Tatsachen. Es geht nicht darum, dass Kinderlose Geld für Kinder bekommen wollen, die sie nicht haben. Es geht darum, dass die Dienstherren nach 2020 das amtsbezogene Grundgehalt für alle Beamten (auch Kinderlose) verfassungswidrig niedrig gehalten haben. Um das zu kaschieren, wurden "exorbitante Zuschläge" erfunden. Das BVerfG schützt das Alleinverdiener-Modell als absolute Untergrenze der gesamten Tabelle – unabhängig von den realen Kosten des Einzelnen, sodass das Grundgehalt allein die Mindestgrenze sichern muss, daher meine Frage/Gedankegang zur Nachzahlung,  die bei kinderlosen Beamten eine Nachzahlung beim Grundgehalt ist – nicht beim Familienzuschlag. Ist monetär unterm Strich das Gleiche. Es geht nur um die Verletzung des Leistungsprinzips und des Abstandsgebots durch den Gesetzgeber. Wir wollen nur das Mindeste, was uns per Verfassung zu steht.

Robertbob

#wernerwillswissen
,,Don't feed the troll

Max_Muster

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 18:41Ich schlafe seit 36 Jahren im Auto. Ich bin praktizierender "ora et labora" - Fetischist. Jeder verdienter Euro fließt in Form von Aktien in mein Depot.

Das Geld für Essen und Trinken schnorre ich mir in Düsseldorf auf der Kö zusammen. Von meinen Bezügen kann ich das nun wirklich nicht abzweigen. Darunter würde meine Finanzplanung zu sehr leiden.

Ich ziehe das jetzt so durch, bis sich meine Ernennung final erfüllt. Wenn ich dann dereinst meinen letzten Weg einschlage, so wird mein letzter Gedanke meinem Depotportfolio gelten und der voraussichtlichen Rendite über die Totalperiode.

Mit der finalen Gewissheit, dass es nichts schöneres auf Erden gibt, als sich dem betriebswirtschaftlichen Maximalprinzip hin zu geben, werde ich dann meine Augen schließen und mich auf die nächste Ebene des Renditehimmels katapultieren.

So soll es geschehen......

Du besitzt ein Auto? Du Bonze!

Schneewitchen

Zitat von: Max_Muster in Gestern um 21:29Du besitzt ein Auto? Du Bonze!

Ich habe nicht gesagt, dass die Karre auch noch fährt.....!

Ein Kumpel von mir hat nach dem Studium den besseren Weg eingeschlagen und ist Schrotthändler geworden.

Der hat mir damals angeboten, ich könne mir meinen Schlafplatz aussuchen. Seitdem wechsle ich alle paar Monate das Auto. Ich bevorzuge allerdings Mercedes oder BMW, halt statusgerecht....
Deus hic finitur

SAS

Ich hoffe wir können uns darauf einigen die Grundbesoldung ist zu niedrig.
Und in NRW sind die Familienzuschläge zu hoch. Das gilt es wieder ins Lot zu bringen. Davon profitieren am Ende alle. Hohe Zuschläge sind erst ab Kind 3 und 4 zu rechtfertigen.


Habe beide Situation erlebt kinderlos staunend was man so für Zuschläge bekommt wenn man Kinder hat. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich ordentlich was zur Seite legen.

Dann kam das erste Kind Zuschläge kamen dazu aber Teilzeit war notwendig wegen der Betreuung meine reale Lebenspartnerin hat nämlich auch eine reale Arbeit und Einkommen.
Unterm Strich sank unser Einkommen erheblich trotz neuem Bewohner und Zuschläge. Der Traum von der Immobilie droht zu platzen.

Nun kommt bald das zweite. Der kleine ist endlich 2 und kann in die Kita 550 Euro Gebühren also wieder zurück in Vollzeit. Wenn das zweite da ist und die Zuschläge kommen wahrscheinlich wieder in Teilzeit. Vll sindwir in dann in 2 Jahren in der Situation das wir wieder unser Familieneinkommen haben was wir vorher hatten.

Aber mit dem zweite scheint wenigstens die Aussicht zurückzukehren das es vll doch noch was mit ner Immobilie wird.

Mal ganz abgesehen von der ganzen unbezahlten Care-Arbeit für die kleinen zukünftigen Steuerzahler. Liebe Kinderlose finanziell ging es mir ohne Kinder besser. Aber den neidischen Blick kenne ich nur hat das aus meiner Sicht bisher wenig mit der Realität zu tun.