Söder plant weniger Homeoffice und längere Arbeitszeiten in Bayern

Begonnen von algo86, 25.07.2025 09:02

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algo86


Kingrakadabra

Zu längeren Arbeitszeiten steht da ja nicht, oder überlese ich was?

Irgendwie widerspricht sich das alles. Familienfreundlichkeit z. B. wird in jeder Ausschreibung hervorgehoben. Aber naja...

algo86

Stimmt, hatte es irgendwo gelesen, finde es jetzt aber auf die Schnelle auch nicht.

Johann

Darf man sich dafür dann wenigstens wieder auf Arbeit die Durchhaltekraft antrinken? Im Alkoholikerland Bayern müsste das ja möglich sein.

Nazair

Bei der Teilzeit geht es meines Wissens nach um die familienpolitische Teilzeit. Da wurde berechtigt festgestellt, dass es nicht passt, dass eine Person mit Kleinkind bis zu 100 % die Arbeitszeit reduzieren kann, dass Recht aber auch bei eine 17 Jahre alten Jugendlichen besteht.
Auch wir haben bei uns eine Mutter, die 18 Jahre nicht mehr kommt. Die Idee war, die Teilzeitmöglichkeit nach Alter des Kindes zu staffeln.


MoinMoin

Tja, dass ist schon ein krasse Belastung für den Freistaat da landesweit Stelle freizuhalten.
Wenn jemand 17 Jahr sich aus seinem Job ausklinkt, dann stört das wen?
Wenn da jemand nach 17 Jahre wiederkommt, dann setzt man es eben auf irgendeinen Posten, egal ob in Zwiesel oder München, wenn es geht natürlich Heimat nah, wenn es nicht geht, dann ....

clarion

Also uns stört das schon.  Wir haben auch so eine Mitarbeiterin, schon 15 Jahre, allerdings bei mehreren Kindern nicht mehr gearbeitet und wir müssen die Stelle für sie freihalten.

MoinMoin

Also bei uns werden solche erkennbar längeren "Ausfälle" stellentechnisch auf die VD Parkbank geschoben und wo, wie, mit was sie bei der Rückkehr betreut werden, entscheidet man, wenn es soweit ist.
Ich erkenne keinen Grund, warum man deren Stelle "freihalten" muss, außer das sich einige Personaler da Arbeit ersparen.

CmdrMichael

Bei uns in der Behörde werden alle diese "Stellenreste" in einen Pool geschoben und der wird dann zu einem gewissen Prozentsatz in neue Stellen umgewandelt. Wie viel Prozent habe ich aber nicht mehr im Kopf, waren aber sowas wie 60%. Geht aber eher bei größeren Behörden.

Finanzer

Zitat von: MoinMoin in 27.07.2025 09:16
Also bei uns werden solche erkennbar längeren "Ausfälle" stellentechnisch auf die VD Parkbank geschoben und wo, wie, mit was sie bei der Rückkehr betreut werden, entscheidet man, wenn es soweit ist.

Dachte eigentlich das wäre überall so.... alles andere ist doch völliger Blödsinn.

Muenchner82

Wie der Liebe Herr Söder mal wieder denkt der Freistaat wäre der einzige und dazu noch attraktiver Arbeitgeber, wo man einfach mal so Benefits streichen kann und die (guten) Leute kommen trotzdem.

Da sieht man halt mal wieder wieder wie sehr diese Apaaratschiks der Realität bereits entrückt sind.

Umlauf

Beim Bund werden solche Fälle auf Leerstellen geparkt und belasten während der Freistellung nicht den Stellenplan.

Wenn jemand wiederkommt, wird die nächste freiwerden Haushaltsstelle der entsprechenden Wertigkeit auf die zurückkehrende Person gemünzt. Wenn die Planung dann schiefgeht, muss z.B. eine freiwerdende Stelle des IT-Bereichs für den Inneren Dienst benutzt werden.

Um so kleiner die Behörde, um so schwieriger ist die Planung einer Rückkehr.

clarion

Genauso ist es und unsere Fachbehörde ist eher klein, zumal die Kolleginnen, sind in unserem Fall nur Frauen, ihr Freistellungsanträge von Jahr zu Jahr verlängern.

Umlauf

Zitat von: clarion in 29.07.2025 20:24
Genauso ist es und unsere Fachbehörde ist eher klein, zumal die Kolleginnen, sind in unserem Fall nur Frauen, ihr Freistellungsanträge von Jahr zu Jahr verlängern.

Das sind natürlich schlechte Grundlagen für eine tragbare Planung.

MoinMoin

Zitat von: Umlauf in 29.07.2025 22:30
Zitat von: clarion in 29.07.2025 20:24
Genauso ist es und unsere Fachbehörde ist eher klein, zumal die Kolleginnen, sind in unserem Fall nur Frauen, ihr Freistellungsanträge von Jahr zu Jahr verlängern.

Das sind natürlich schlechte Grundlagen für eine tragbare Planung.
Steht es eigentlich dem DH nicht frei, die Anträge abzulehnen, wenn es seiner Planung zuwider läuft?