Besoldungsrunde 2025-2028 Bayern

Begonnen von Dokumentenfahrer, 14.02.2026 19:50

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".....In der ersten Rede nach seiner Bestätigung im Amt des Vorsitzenden des Bayerischen Beamtenbundes hat Rainer Nachtigall klare Worte gegenüber der Staatsregierung gefunden: ,,Es geht nicht, dass man als finanzkräftiges Land falsche Signale an andere Bundesländer sendet! Wer in der Championsleague spielen will, muss in seine Mannschaft investieren."

 Auch Überraschungsgast Wolfgang Krebs, Kabarettist und Schauspieler, der nach Absage des Ministerpräsidenten, dessen Part übernommen hat, ging auf die kritisierte Verschiebung der Besoldungsanpassung für die Bayerischen Beamten ein. Was seit Monaten Streitpunkt zwischen Staatsregierung und BBB ist, nannte er ,,eine besonnene Entschleunigung staatlicher Wertschätzung".

Nicht nur die verzögerte Anpassung, auch die Höhe der Besoldung steht in der Kritik. Nach der letzten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Thematik, hat sich der BBB entschieden, Popularklage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zu erheben. Schon jetzt haben mehr als 63.000 bayerische Beamtinnen und Beamte allein im staatlichen Bereich Widerspruch gegen ihre Bezüge eingelegt. Aber auch zahlreiche weitere Maßnahmen zeugen nicht von tatsächlicher Wertschätzung gegenüber dem öffentlichen Dienst.

,,Vermitteln sie den Kolleginnen und Kollegen nicht das Gefühl, als ,,Kostenfaktor mit zwei Ohren" wahrgenommen zu werden. Stehen sie, auch wenn es eng wird zum Leistungsprinzip und einer fairen Bezahlung. Niemand wird 110% geben, wenn Beschäftigte den Eindruck haben, nur als Kostenfaktor gesehen werden.

Die Tagung wird heute fortgesetzt. Der Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) findet im 5-Jahres-Rhythmus statt. Es ist das höchste Gremium des BBB, das in diesem Jahr am 26. und 27. März zum 22. Mal unter dem Motto ,,Für Menschen. Mit Ideen." zusammentritt. Vor Ort sind rund 630 Delegierte aus ganz Bayern, die die ca. 200.000 Mitglieder aus 56 Einzelverbänden vertreten. In Rahmen der Arbeitssitzung steht neben den Vorstandswahlen die Beratung von rund 230 Anträge an, die die Leitlinien der Politik der kommenden 5 Jahre bestimmen werden...."

Quelle: https://www.bbb-bayern.de/besonnene-entschleunigung-staatlicher-wertschaetzung/


Mensch, hat der Markus abgesagt..... 8)


Grisupoli

Ich sehe inzwischen ROT – und das ist gut so!       (Bitte lesen – Wichtig!)

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wie einige von Euch hier im Forum vielleicht mitbekommen haben, bin ich einer der -nach meinem Wissensstand- aktuell vier Musterkläger gegen die bayerische Alimentation.  Hiervon war ich der erste Klagende.

Nun überschlagen sich aktuell die Nachrichten vonseiten verschiedenster Gewerkschaften, die nun die erste Initiative für sich beanspruchen. Dies kann und möchte ich so nicht stehen lassen.

Bis Mai 2023 war ich Angehöriger einer Polizeigewerkschaft unter dem Dach des Bayerischen Beamtenbundes (BBB). Mit dieser Gewerkschaft, bzw. einem Gewerkschaftsfunktionär, führte ich ab Ende 2022 bereits diverse Gespräche und wurde von demselben animiert als Kläger zu fungieren. Hiernach kam es auch bereits zu Gesprächen mit anderen Klagewilligen anderer Gewerkschaften, welche ebenso unter dem Dach des BBB beheimatet sind.

Anfang 2023 wurde mir ein erster Antrag auf Rechtsschutz gewährt und mir wurde die volle Unterstützung versprochen, sodass ich diverse Fachanwälte kontaktierte. Einige der Anwälte wurden mir auch von der Gewerkschaft als mögliche Kontakte empfohlen. Leider wollte keiner der Anwälte die Sache zu den von der Gewerkschaft angebotenen Kosten übernehmen, da laut deren Ansicht die Angelegenheit nicht mit Standardsätzen abrechenbar sei. Sodann wurde mir vom zuvor genannten Gewerkschaftsfunktionär dazu geraten einen Kostenübernahmeantrag für die Zusatzkosten bei meiner Gewerkschaft zu stellen. Dies wäre reine Formsache und ich würde diese Zusage sicher erhalten.

Es kam wie es kommen musste – die Rechtsschutzkommission der Gewerkschaft lehnte meinen Antrag ab. Auf telefonische Nachfrage wurde mir vom Vorsitzenden mitgeteilt, dass man mir lediglich Rechtschutz im Rahmen des normalen Satzes gewähren würde. Dies müsse reichen. Zudem wurde mir mitgeteilt, dass der BBB nicht hinter mir stehe und man sich auch als Polizeigewerkschaft nicht gegen diesen stellen werde. Der BBB gehe davon aus, dass die Alimentation verfassungskonform sei.

Aus diesem Grund setzte ich mich sofort mit dem BDK – Bund Deutscher Kriminalbeamter – in Verbindung. Hier wurde mir bei einem Wechsel sofortiger vollumfänglicher Rechtsschutz zugesagt. Man hielt hier auch Wort. Ich kündigte meine bisherige Gewerkschaft und wechselte zum BDK. Bereits eine Woche später lag mir die Rechtschutzzusage der Roland Rechtsschutzversicherung vor. Mithilfe des BDK wurde innerhalb kürzester Zeit eine Fachanwältin gefunden und beauftragt, sodass am 18.04.2024 die Klage eingereicht wurde, nachdem natürlich vorher das Widerspruchsverfahren durchlaufen wurde.
Seither läuft die ganze Sache reibungslos.

Warum schreibe ich das alles?

Aktuell hört man von allen Gewerkschaften wie aktiv man bereits in der Sache sei – jetzt plötzlich – nachdem sich eine Vielzahl der Gewerkschaftsmitglieder aufbäumen und ihr Recht einfordern. Allerdings sieht dieser Aktionismus eher mau aus. Man bekommt Musterschreiben vorgesetzt und muss sich um alles selbst kümmern, da von keiner Gewerkschaft hier mehr Rechtsschutz gewährt wird. Auch die nicht unerheblichen pauschalen Verfahrenskosten der Klage von 500€ muss man selbst tragen.

Auch dem BDK ist es aufgrund des großen Kostenumfangs nicht mehr möglich weiteren Mitgliedern Rechtsschutz zu gewähren, jedoch hat sich der BDK als EINZIGE Gewerkschaft etwas einfallen lassen.

Jedes BDK-Mitglied, welches gegen seine Alimentation klagen möchte, wird bei den ersten Verfahrenskosten mit einem 50%-Anteil (ca. 250€) unterstützt. Auch bekommt man sofort Musterwidersprüche und bei Bedarf eine Klagevorlage. Hier ist es nicht mehr der Gewerkschaftsrechtsschutz der greift, sondern es werden eigens hierfür vom BDK bereitgestellte Gelder sinnvoll investiert. Man hat verstanden, dass einige Kläger nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung haben, um dies alleine zu stemmen.

Nach heutiger Rücksprache mit dem BDK – Landesverband Bayern kann nach einem Wechsel zum BDK  nach Rücksprache auch ein Neumitglied hiervon profitieren und hat die Möglichkeit diese Verfahrenskostenhilfe zu erhalten, da es unabhängig vom gewerkschaftlichen Rechtsschutz ist. Voraussetzung ist jedoch, dass ein nahtloser Wechsel von einer Vorgewerkschaft zum BDK erfolgt. Bei Neumitgliedern, welche zuvor nicht Mitglied einer Gewerkschaft waren, wird aktuell die Möglichkeit einer Kostenbeteiligung geprüft (Ergebnis noch ausstehend).

Natürlich gibt es hier einen kleinen Haken. Ein Eintritt in den BDK ist satzungsgemäß leider nur Angehörigen von Behörden der Kriminalitätsbekämpfung (Polizei, Zoll, Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft, Justiz, etc.) möglich. Dies wird jedoch großzügig ausgelegt, sodass sich zumindest eine Anfrage beim BDK Bayern lohnt, wenn ihr zumindest im Entferntesten mit der Kriminalitätsbekämpfung zu tun habt (z.B. Allgemeine Verwaltung, etc.)

Bei Fragen könnt ihr Euch gerne an mich wenden. Ich versuche auch schnellstmöglich zu antworten.

Für die, die sich jetzt fragen was ich hiervon habe: NIX. Ich erhalte hier keine Werbeprämie oder Ähnliches. Ich bin nur der Meinung, dass jeder die Chance haben sollte sein Recht einzufordern - auch die ohne ausreichende finanzielle Mittel.

Kleiner weiterer Hinweis:

Der BDK hat momentan eine Mitgliederwerbeaktion. Jedes Neumitglied erhält ein Begrüßungspaket im Wert von 100 Euro und 100€ cash.

https://www.bdk.de/der-bdk/landesverbaende/bayern

Liebe Grüße

Euer Grisupoli

martin87

Mich ärgert die sechsmonatige Verzögerung vor allem deswegen, weil die Entschädigung der bayerischen Landtagsabgeordneten jährlich zum 01.07. "automatisch" und indexbasiert angepasst wird. Dort sollte mit gutem Beispiel vorangegangen und eben auch sechs Monate auf eine Anpassung gewartet werden (also erst zum 01.01.27).

Rheini

Zitat von: martin87 in 28.03.2026 10:54Mich ärgert die sechsmonatige Verzögerung vor allem deswegen, weil die Entschädigung der bayerischen Landtagsabgeordneten jährlich zum 01.07. "automatisch" und indexbasiert angepasst wird. Dort sollte mit gutem Beispiel vorangegangen und eben auch sechs Monate auf eine Anpassung gewartet werden (also erst zum 01.01.27).

Jetzt komm mal nicht mit solchen kommunistischen Dreckskram im Sonnenstaat.

Ozymandias

Am Ende muss man für jedes Jahr sowieso eine Spitzausrechnung vornehmen und auf das statistische MÄE warten.
Am Widerspruch kommt man einfach nicht vorbei.

Odin81

Die CSU Fraktion im Bayerischen Landtag postete heute folgendes auf Facebook:

Starker Staat, starker Dienstherr: Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes 💼

Auf dem Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes war unser Vorsitzender des Arbeitskreises für Fragen des öffentlichen Dienstes, Alfred Grob, gemeinsam mit Heimat- und Finanzminister Albert Füracker im intensiven Austausch mit der Beamtenschaft. Zusammen mit weiteren Mitgliedern des Landtagsausschusses stellten sie sich auf dem Podium den Fragen der mehr als 600 Delegierten.

Die Diskussion hat klar gezeigt: In diesen Zeiten stehen wir vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein starker, verlässlicher öffentlicher Dienst. Wir als CSU-Fraktion bekennen uns ausdrücklich und uneingeschränkt zum Berufsbeamtentum. Bayern braucht auch in Zukunft einen starken Staat, und unsere Beamtinnen und Beamten brauchen die Sicherheit, dass ihr Dienstherr fest an ihrer Seite steht. 💪

#Staat #BBB #Beamtenbund #ÖffentlicherDienst

Und es gibt dazu ganze 24 Reaktionen...

Stefan35347

Zitat von: Odin81 in 28.03.2026 22:58Die CSU Fraktion im Bayerischen Landtag postete heute folgendes auf Facebook:

Starker Staat, starker Dienstherr: Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes 💼

Auf dem Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes war unser Vorsitzender des Arbeitskreises für Fragen des öffentlichen Dienstes, Alfred Grob, gemeinsam mit Heimat- und Finanzminister Albert Füracker im intensiven Austausch mit der Beamtenschaft. Zusammen mit weiteren Mitgliedern des Landtagsausschusses stellten sie sich auf dem Podium den Fragen der mehr als 600 Delegierten.

Die Diskussion hat klar gezeigt: In diesen Zeiten stehen wir vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein starker, verlässlicher öffentlicher Dienst. Wir als CSU-Fraktion bekennen uns ausdrücklich und uneingeschränkt zum Berufsbeamtentum. Bayern braucht auch in Zukunft einen starken Staat, und unsere Beamtinnen und Beamten brauchen die Sicherheit, dass ihr Dienstherr fest an ihrer Seite steht. 💪

#Staat #BBB #Beamtenbund #ÖffentlicherDienst

Und es gibt dazu ganze 24 Reaktionen...

Leere Worthülsen ohne Aussage

AngemessenA13limentiert

Korrekt. Schaut von den Emojis eh nach ChatGPT generiertem Text aus.