Familienzuschlag Pendant für Beschäftigte

Begonnen von lllJohnlll, 01.04.2026 11:55

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lllJohnlll

Hallo zusammen,

ich weis das es für die Beschäftigte es kein Familienzuschlag, ist nur den Beamten vorbehalten.

Wie komme ich an mehr Geld.

Wohngeld: Bereits abgelehnt da en eine Höchstgrenze für Miete gibt. Da sind wir 40% drüber wird aber nicht berücksichtigt.

Kinderzuschlag: Ist noch in Bearbeitung, wird aber vermutlich abgelehnt da die letzten 6 Monate geprüft werden und der November der Ausreiser war.

Wo bekomme ich mehr Geld her?
Verheiratet, Alleinverdiener(Frau kann nicht arbeiten), drei Kinder.

Wie überlebt ihr?
Viele Grüße John
       

Rentenonkel

Warum kann die Frau nicht arbeiten gehen? Gesundheitliche Gründe oder private Gründe?

Wie alt ist das jüngste Kind?

Organisator

Zitat von: lllJohnlll in 01.04.2026 11:55Wie komme ich an mehr Geld.     

Mehr arbeiten, besser bezahlt werden. Wie immer - wenn man mehr will, muss man mehr leisten.

lllJohnlll

Meine Frau befindet sich in einer besonderen Lebenssituation. Sie hat ein Jurastudium auf Staatsexamens und das Studium vollständig abgeschlossen. Einen Freiversuch im ersten Staatsexamen hat sie unternommen, diesen jedoch nicht bestanden. Zum Zeitpunkt der Prüfung war sie im siebten Monat schwanger.

Kurz darauf wurde unser erstes Kind geboren (heute 10 Jahre alt). Bevor sie das Staatsexamen erneut angehen konnte, folgten unser zweites Kind (8 Jahre) und später unser drittes Kind (4 Jahre). Seitdem ist sie durchgehend als Mutter und Hausfrau tätig.

Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit gilt sie zwar als erwerbsfähig. Allerdings ist jede Lebenssituation individuell zu betrachten. Nach meiner persönlichen Einschätzung wäre es aktuell nicht sinnvoll, meine Frau in eine Beschäftigung zu drängen, insbesondere wenn dies ihre gesundheitliche Situation verschlechtern könnte. Ein vollständiger Ausfall wäre weder in ihrem Interesse noch im Sinne unserer Kinder.

Inwiefern hilft uns diese Einschätzung konkret weiter?

Sollte darüber hinaus eine grundsätzliche Diskussion geführt werden, ob eine Erwerbstätigkeit zwingend erforderlich ist, halte ich es für sinnvoll, dies separat zu betrachten. Meiner Ansicht nach sollte es in unserer aktuellen wirtschaftlichen Situation grundsätzlich möglich sein, dass ein Elternteil arbeitet, während der andere sich um die Familie und deren Wohlbefinden kümmert – was ebenfalls eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe ist, auch wenn sie nicht finanziell vergütet wird.

Unabhängig davon bin ich offen für weitere Tipps und Möglichkeiten.

Rentenonkel

Mir ging es bei der Frage eher um die Möglichkeit, ob eine Rente wegen Erwerbsminderung eine Option wäre.

Zitat von: lllJohnlll in 01.04.2026 15:42Sollte darüber hinaus eine grundsätzliche Diskussion geführt werden, ob eine Erwerbstätigkeit zwingend erforderlich ist, halte ich es für sinnvoll, dies separat zu betrachten. Meiner Ansicht nach sollte es in unserer aktuellen wirtschaftlichen Situation grundsätzlich möglich sein, dass ein Elternteil arbeitet, während der andere sich um die Familie und deren Wohlbefinden kümmert – was ebenfalls eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe ist, auch wenn sie nicht finanziell vergütet wird.

Sofern ein Einkommen plus Kindergeld plus Wohngeld/Kinderzuschlag ausreicht, um den Lebensunterhalt zu decken, bin ich damit d´accord. Wenn jedoch dieses Einkommen insgesamt nicht ausreicht, um den Lebensbedarf zu decken, erwartet der Gesetzgeber von jedem volljährigen Haushaltsmitglied, dass er oder sie sich um eine entsprechende Aufnahme einer Berufstätigkeit (z.B. Minijob) zumindest bemüht. Seit der Hartz IV Reform greift hier der Gedanke fordern und fördern. Andernfalls kann man, so hart wie es klingen mag, von der Solidargemeinschaft nicht erwarten, dass die einem finanziellen den Rücken stärkt, wenn man sich nach der Elternzeit für das Alleinverdienermodell entschieden hat. Hier unterscheiden sich Besoldung für Beamte und aufstockende Sozialleistungen für Tarifbeschäftigte grundsätzlich.

Ob diese Bemühungen dann zum Erfolg führen, kann dahingestellt sein. Auch wird das von Jobcenter zu Jobcenter oder auch von Arbeitsvermittler zu Arbeitsvermittler unterschiedlich gelebt. Sollte die Aufnahme einer Berufsätigkeit gesundheitlich nicht zugemutet werden können, muss dies durch unabhängige Sachverständige objektiviert werden. Dann sind wir aber wieder im Bereich einer möglichen Erwerbsminderungsrente oder beim Grundsatz Reha vor Rente und dennoch muss das Jobcenter zunächst in Vorleistung gehen.

Auch ich möchte hier keine Diskussion anzetteln, sondern lediglich die Sach- und Rechtslage darlegen, wie sie sich mir erschließt. Mithin wäre es zumindest möglich, Bürgergeld zu beantragen, sofern man bereit ist, sich der Arbeitsvermittlung dem Grunde nach zur Verfügung zu stellen. Wenn parallel dazu ein Rentenverfahren läuft, steht man bis zum Abschluss des Verfahrens der Vermittlung nicht zur Verfügung. Je nach Ausgang des Verfahrens muss man dann sehen, wie der Gesundheitszustand objektiv zu beurteilen ist und welche Möglichkeiten man dann hat.

Alternativ kann man zur Verbesserung der Gesundheit eine "Mutter Kind Kur" oder Rehabilitation zu Lasten der Rentenversicherung (ambulant oder stationär) beantragen. Das hilft dann nicht monetär, kann aber dennoch entlasten, weil die Betreuung von drei Kindern ist auch bisweilen anstrengende Arbeit und eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes kann auch erstrebenswert sein.

Fettschwanzmaki

Ohne konkrete Nennung der gesundheitlichen Einschränkungen kann ich nur allgemein antworten.

Die beiden älteren Kinder sind schulpflichtig, das jüngste kann/ist in die/der KiTA, vllt. kann Deine Frau ja vormittags arbeiten, bis die Kids wieder im Haus sind. Dass das nicht einfach wird, liegt auf der Hand. Das Studium ist 10 Jahre her, keine Berufserfahrung, Freiversuch hat nicht funktioniert... das kann am Selbstwert/-vertrauen nagen, dazu mögliche gesundheitliche Belastungen/Einschränkungen.

Der Fehler, wenn man das denn so bezeichnen möchte, war das zweite Kind vor Abschluss des rechtswissenschaftlichen Studiums (erste Prüfung). Sei´s drum, es ist, wie es ist.

"Meiner Ansicht nach sollte es in unserer aktuellen wirtschaftlichen Situation grundsätzlich möglich sein, dass ein Elternteil arbeitet, während der andere sich um die Familie und deren Wohlbefinden kümmert (...)".

Das alte Modell (Mann in VZ als Alleinverdiener) funktioniert in den überwiegenden Fällen einfach nicht mehr (generelle Lebenshaltungskosten). Deine Ansicht kollidiert mit den realen Begebenheiten, das führt oftmals zu kognitiven Dissonanzen (habe ich jeden Tag ca. 999mal) - aber wenn man will, kann man damit umgehen (lernen).

Wenn auf die Schnelle legal nicht mehr Einkommen generiert werden kann, sollte man sich die Ausgabenseite anschauen (fixe und variable Kosten). Ich "optimiere" jedes Jahr meine Verträge (Kfz, Energie, keine überflüssigen Versicherungen usw.usf.) und bin generell eher konsumkritisch. Es gibt viele Dinge, die der Mensch nicht braucht, die wir aber alle haben müssen...

Haben oder Sein fällt mir immer dazu ein...

Wie ist denn euer Konsumverhalten? Schon am Limit (Discounter) oder achtet ihr da nicht so drauf? Ging bisher ja auch immer irgendwie so?

Ich nehme mal ein anschauliches Bsp. aus den letzten Jahren:

Der Familienvater beschwert sich, dass das Leben so teuer wird und er nicht mehr weiß, wie er über den Monat kommen soll. Gleichzeitig steht im Hintergrund eine Familienkutsche in der Sportausführung (viel PS, viel Verbrauch, viel Versicherung, relativ hohe Wartungskosten).

Finde den Fehler...


Organisator

Zitat von: lllJohnlll in 01.04.2026 15:42Meiner Ansicht nach sollte es in unserer aktuellen wirtschaftlichen Situation grundsätzlich möglich sein, dass ein Elternteil arbeitet, während der andere sich um die Familie und deren Wohlbefinden kümmert – was ebenfalls eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe ist, auch wenn sie nicht finanziell vergütet wird.

Das sehe ich auch so. Daher gibts schließlich Sozialleistungen wie Kindergeld, Ehegattensplitting, kostenlose /-günstige Kitabetreuung, kostenlose Schulbetreuung usw.

Die Entscheidung, ob ein Elternteil nicht aus eigener Kraft zum Lebensunterhalt beitragen möchte ist jedoch eine individuelle Entscheidung die nicht durch die Allgemeinheit noch weiter subventioniert wird.

Insoweit liegt es in eurem individuellen Ermessen und eigener Kraft, wie ihr Kosten senken oder Einnahmen erhöhen wollt.

federon

Das muss doch Realsatire sein.  ???

Also um deine Posting Historie mal zusammen zu fassen:

  • Bereits Ende 2023 schreibst du, dass du aus der PW auf eine E10 Stelle gewechselt bist, dir zwar Stufe 6 angeboten wurde, dir aber plötzlich auffällt, dass du eigentlich E12/6 bräuchtest. Wie auch hier schreibst du: Du musst schnell an mehr Geld kommen.
  • Ein paar Monate später, kommt dir die Idee eine Verbeamtung anzustreben. Willst da allerlei Einstiegsämter und Vorgaben ignorieren weil: du musst ja schnell an mehr Geld kommen. Als viele User dich hinsichtlich informieren, schreibst du einfach gar nix mehr.
  • Dann Ende 2024 die gleiche Frage. Da entwickelt sich ein 8 Seiten Thread mit hilfreichen Informationen zu GKV vs. PV und dem Beamtendasein. Du schreibst da einfach gar nix mehr rein, weil wahrscheinlich keiner dir sagen konnte: wie du schnell an mehr Geld kommst.
  • Und hier im Thread kommst du dann zur Erkenntnis: Hey lass ich mich doch irgendwie durch die Allgemeinheit alimentieren, weil die Beamten können das ja auch, nur bei mir hats nicht geklappt. Meine Lebensentscheidungen (und die meiner Frau) lass ich doch einfach von der Allgemeinheit tragen. Weil offensichtlich hast du dein Hauptziel, nach über 3 Jahren in denen du dich mit dem öD "beschäftigst", immer noch nicht erreicht: dir fehlt immer noch schnell mehr Geld.

Das ist eine ehrliche Frage, frei von Wertung: Meinst du das alles ernst?

Du schreibst mehrfach du bist Alleinverdiener, drei Kinder und du kriegst es nicht hin in so einer Situation anders zu handeln als den PW Job zu wechseln und dir offensichtlich vorher absolut 0 Gedanken gemacht zu haben, was der öD hinsichtlich Bezahlung/Besoldung anbietet und welche Regularien es dort gibt? Du hast angeblich einen Hochschulabschluss und stolperst so durchs Leben?

Wenn dir die zahlreichen und hilfreichen Beiträge von vielerlei Leuten nicht passen (keiner hat dir schnell mehr Geld gebracht) antwortest du meistens gar nicht oder wahlweise schnippisch bzw. unkonkret wie hier im Thread. Du solltest wirklich mal deine Lebensentscheidungen hinterfragen und nicht die Schuld immer außen suchen. Wahrscheinlich hast du wie viele Leute da draußen ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem. Da muss man schon mal im Leben in den sauren Apfel beißen und sich einschränken bzw. muss die gut ausgebildete Frau dann halt doch mal ein wenig arbeiten anstatt für die Kinder da zu sein. Machen Hunderttausende Ehepaare in diesem Land genau so. 

Mir wurde hier schon so viel (als Mitleser) geholfen und hier sind wirklich tolle und hilfsbereite User unterwegs und jetzt hab ich mich tatsächlich wegen dir hier angemeldet weil ich meinen Mund vor Fassungslosigkeit nicht mehr zu bekomme.

An alle anderen, auch hier im Thread: Vielen Dank!

KaiBro

Zitat von: lllJohnlll in 01.04.2026 11:55Wo bekomme ich mehr Geld her?
       

Legal: Minijob annehmen
Illegal: Bank ausrauben, Drogengeschäfte


JahrhundertwerkTVÖD

Lotto spielen wäre auch noch eine Alternative

Grundsätzlich ist es doch jedem seine eigene Entscheidung wie er bzw. seine Familie seinen Lebensunterhalt bestreitet. Dies bitte auch noch unter Berücksichtigung der eigenen Ein-/ und Ausgabensituation.

Ich wüsste nicht dass die Allgemeinheit, der Staat, oder der Papst für mehr als eine gewisse Grundsicherung zuständig ist.
Für alles on top muss sich doch jeder selbst Gedanken machen und weitere Einnahmequellen (Zweitjob, Minijob, Ehefrau geht arbeiten, Waffel verkaufen, Rasen mähen, Kurierdienste, Büro-/ Verwaltungstätigkeiten in Homeoffice etc.), generieren, oder die Ausgaben mindern.

UNameIT

Zitat von: lllJohnlll in 01.04.2026 11:55Hallo zusammen,

ich weis das es für die Beschäftigte es kein Familienzuschlag, ist nur den Beamten vorbehalten.

Wie komme ich an mehr Geld.

Wohngeld: Bereits abgelehnt da en eine Höchstgrenze für Miete gibt. Da sind wir 40% drüber wird aber nicht berücksichtigt.

Kinderzuschlag: Ist noch in Bearbeitung, wird aber vermutlich abgelehnt da die letzten 6 Monate geprüft werden und der November der Ausreiser war.

Wo bekomme ich mehr Geld her?
Verheiratet, Alleinverdiener(Frau kann nicht arbeiten), drei Kinder.

Wie überlebt ihr?
Viele Grüße John
       

Zunächst einmal, du könntest versuchen aufzustocken :D oder deine Steuererklärung machen und Steuererstattung erhalten.

Was ich aber nicht verstehe - wenn du wirklich E10 Stufe 6 bekommst. Bekommst du brutto 5753,45€ netto ca. 3500€
Dazu kommt Kindergeld 255€ pro Kind -> 765€. Das heißt euch stehen: 4265€ zur Verfügung

Bürgergeld hättest du Anspruch auf 2884€ - Bedarf von 3649. Max. angemessene Miete in Hamburg wäre für 5 Personen 1270€ kalt.

Also zur Verfügung stehen 4265€
Ausgaben Miete 1800€ warm , 300€ 2 Autos, 300€ Versicherungen, Lebensmittel/Getränke/Drogerieartikel 1000€ etc.

Wofür gibt ihr euer ganzes Geld aus? Habt ihr mal ne Budgetplanung gemacht? ICh kann nur Empfehlen ein Haushaltsbuch zu führen. Unnötige Kosten zu streichen (Zigarren, Alkohol, Süßigkeiten) und bei den leichten Sachen zu sparen. (Beispielsweise kein Wasser kaufen sondern leitungswasser trinken und aufsprudeln oder grundsätzlich frisch kochen und eine gute Essensplanung durchführen, wobei es auch mal Resteessen gibt. Nicht unnötig Lebensmittel verschwenden. Laufende Kosten wie Handyverträge, KFZ-Versicherungen und Co. überprüfen)

Petar Tudzharov

#11
Die 5.753,35 EUR gibt es streng genommen erst mit der nächsten Steigerung.
In der Lohnsteuerklasse 3 komme ich dabei auf ein Netto-Gehalt von fast 3.890 EUR. Mit dem Kindergeld in Höhe von 259 EUR pro Kind, für 3 Kinder also 777 EUR, ergibt das zusammen in meiner Rechnung demnächst 4.670 EUR Nettoeinkommen.

Es gibt durchaus Lebenssituationen, in denen man damit nicht oder nur schwer über die Runden kommt.

Der Einsatz für die Familie als Hausfrau und Mutter ist lobenswert, drei Kinder sichern den Fortbestand der Gesellschaft. Wir brauchen dringend mehr Geburten und Familien wie eure. Das erreichen wir nicht, indem Frauen den Fokus auf Karriere setzen und wenn überhaupt erst irgendwann in den Dreißigern ein einziges Kind bekommen. Andere Kulturen machen es uns vor, merkwürdigerweise wird dieses Frauen- und Familienbild dort nicht als rückständig und längst überholt kritisiert.
Das sehen wir auch im Migrationskontext: die Deutsche Frau bekommt im Schnitt 1,23 Kinder, ausländische Frauen in Deutschland im Schnitt 1,84 Kinder 1.

Der Haken an der Geschichte ist eben nur, dass euer Einsatz nicht honoriert wird, bspw. durch eine deutliche Anhebung des Kindergeldes ab dem zweiten und stärker noch beim dritten Kind. Solange es kein Umdenken gibt, bleibt eben nur eine Steigerung deines Einkommens, zu der alles gesagt ist, oder eine Berufstätigkeit deiner Frau.

___________
1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1464984/umfrage/fertilitaetsrate-in-deutschland-nach-staatsangehoerigkeit-der-mutter/


KaiBro

Zitat von: Petar Tudzharov in 09.04.2026 15:57Die 5.753,35 EUR gibt es streng genommen erst mit der nächsten Steigerung.
In der Lohnsteuerklasse 3 komme ich dabei auf ein Netto-Gehalt von fast 3.890 EUR. Mit dem Kindergeld in Höhe von 259 EUR pro Kind, für 3 Kinder also 777 EUR, ergibt das zusammen in meiner Rechnung demnächst 4.670 EUR Nettoeinkommen.

Es gibt durchaus Lebenssituationen, in denen man damit nicht oder nur schwer über die Runden kommt.

Der Einsatz für die Familie als Hausfrau und Mutter ist lobenswert, drei Kinder sichern den Fortbestand der Gesellschaft. Wir brauchen dringend mehr Geburten und Familien wie eure. Das erreichen wir nicht, indem Frauen den Fokus auf Karriere setzen und wenn überhaupt erst irgendwann in den Dreißigern ein einziges Kind bekommen. Andere Kulturen machen es uns vor, merkwürdigerweise wird dieses Frauen- und Familienbild dort nicht als rückständig und längst überholt kritisiert.

Der Haken an der Geschichte ist eben nur, dass euer Einsatz nicht honoriert wird, bspw. durch eine deutliche Anhebung des Kindergeldes ab dem zweiten und stärker noch beim dritten Kind. Solange es kein Umdenken gibt, bleibt eben nur eine Steigerung deines Einkommens, zu der alles gesagt ist, oder eine Berufstätigkeit deiner Frau.


Das ist doch völlig veralteter Bullshit, wie auch deine Ansichten zu Tattoos und Co. . Die Weltbevölkerung wächst weiter rasant an und schadet dadurch auch dem Klima, denn jedes Neugeborene stößt Co² aus. Nicht umsonst wird mittlerweile gefordert, dass kinderlose nicht weiterhin schlechter gestellt werden.


Petar Tudzharov

#13
Wenn es "völlig veralteter Bullshit" ist, dann frage ich mich, weshalb dem demografischen Wandel durch Zuwanderung begegnet werden soll. Offensichtlich werden die ausbleibenden Geburten als Problem erkannt und die daraus resultierende Bevölkerungslücke soll, wie man überall hört, durch ausländische Fachkräfte und ihre Familien geschlossen werden. Und genau diese zugewanderten Familien bekommen, statistisch belegt, deutlich mehr Kinder als deutsche Frauen bzw. Familien. Woran liegt das? Werden ausländische Frauen in Deutschland auf ihrem Karriereweg weniger durch Kinder eingeschränkt? Stehen ihnen bessere Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung? Oder legen diese Familien etwa andere Schwerpunkte?

Ist es vor diesem Hintergrund abwegig für eine Gesellschaft, Anreize zu schaffen, wieder mehr Kinder zu bekommen? Hat streng genommen nicht das progressive linke Weltbild überhaupt erst zu dem Problem geführt?

Wenn Geburten schlecht sind, weil sie das Klima belasten, müsste man dann für eine größtmögliche Wirkung nicht dort ansetzen, wo die meisten Geburten passieren? Es ist also schlecht, wenn deutsche Familien mehr Kinder bekommen, während die Bevölkerung bspw. in Nigeria förmlich explodiert?

BAT

Das ist kein Thema von Kindern oder Klima. Das ist nur Zeitschiene. Die Bevölkerung wird sich nivellieren und alles wird sich angleichen. Nur die Übergangsgeneration - also wir - haben ein Problem mit der Umverteilung.

Die Einstellung des TE nach Wohlstand für umme ist aufgrund der Politik der letzten Jahrzehnte durchaus zu verstehen, aber gleichzeitig auch nicht statthaft.