Irgendein Laberthread über AfD und Co.

Begonnen von SonicBoom, 05.05.2026 12:06

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Bob Kelso

Die Deutschen "Energie-Wende-Aktivisten" importieren pro Jahr um 16 - bis 18 TWh TKh Strom aus "ausländischen Kernkraftwerken"!

Tagesschau vom 30.01.2025 ( 2025!!!)
Wie viel Atomstrom wird importiert?
Für kritische Aufmerksamkeit sorgt beispielsweise der Anteil des importieren Atomstroms: Angaben der Bundesnetzagentur zeigen, dass Deutschland vergangenes Jahr dreimal so viel Atomstrom importierte als zehn Jahre zuvor. 18,3 TWh ist ein Spitzenwert, der für ein gutes Viertel aller Stromimporte steht. Der Löwenanteil stammt aus Frankreich, gefolgt von der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Schweden und Tschechien. Vier Prozent des deutschen Stromverbrauchs waren 2024 ausländischer Atomstrom.

Die Maus erklärt: Beispiel 6 TWH: ( dies bitte alles mal 3 nehmen!!!!!!!!!)
6 Terawattstunden (TWh) entsprechen 6 Milliarden Kilowattstunden (kWh).
Um sich diese enorme Energiemenge besser vorzustellen, helfen Vergleiche mit dem täglichen Stromverbrauch.
6 TWh Strom reichen aus, um:
Haushalte: Rund 1,7 Millionen deutsche Durchschnittshaushalte (mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh) ein ganzes Jahr lang vollständig mit Strom zu versorgen.
Großstadt: Eine Metropole wie Berlin (Gesamtverbrauch ca. 12 bis 13 TWh pro Jahr) etwa ein halbes Jahr lang zu betreiben.

Deutschland: Den gesamten deutschen Strombedarf für knapp fünf Tage am Stück zu decken.

E-Autos: Etwa 2 Millionen Elektroautos bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr aufzuladen.

In Deutschland fahren rund 2 MIO E-Autos https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Allgemein/2026/pm08_2026_elektro_pkw.html

Liebe Grüße! Auch an die AfD Wähler!!

MoinMoin

Und fast 10TWh wurden 2024 abgeregelt, weil die Netzkapazität/Puffer nicht reichten.

Rowhin

Zitat von: MoinMoin in 06.06.2026 14:31Und fast 10TWh wurden 2024 abgeregelt, weil die Netzkapazität/Puffer nicht reichten.

Sicherlich einer der wichtigsten und ärgerlichsten Punkte, der Netzausbau.

Auch folgende aktuelle Zahlen sollen aber mal in dem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-05/deutschland-strom-import-export-energie-gxe

ZitatDeutschland hat im ersten Quartal des laufenden Jahres erstmals seit 2023 wieder mehr Strom ans Ausland geliefert als eingeführt. Von Januar bis März wurden laut Bundesnetzagentur 17,9 Terawattstunden exportiert und 15,3 Terawattstunden importiert. »Es ist das erste Quartal seit dem vierten Quartal 2023, in dem ein Nettoexport verzeichnet wurde«, teilte die Behörde mit.

Und warum war das so?

ZitatAls Hauptgrund für den Nettoexport nannte die Netzagentur, dass die Großhandelspreise in Deutschland stärker fielen als in den meisten Nachbarländern. »Somit war es für Stromversorger in diesen Ländern häufiger finanziell sinnvoll, Strom von deutschen Erzeugern einzukaufen.«

Übrigens waren laut der Quelle, die natürlich angezweifelt werden wird, 50.2% der Importe ebenfalls aus Erneuerbaren, auch wenn auf einzelne Energieträger runter betrachtet Atomstrom noch immer den größten Anteil ausmachte.

MoinMoin

Ich persönlich habe übrigens überhaupt nichts gegen Atomstrom, solange er von anderen Steuerzahlern subventioniert wird.
Bekanntermaßen ist Atomstrom einfach zu teuer, insbesondere wenn man die Gesamtkosten auf den Strom umlegen würde.
Fehler sollte man nur einmal machen. Und subventionierter Atomstrom macht nur Sinn, wenn man auch Atommacht werden will.

Faunus

Zitat von: MoinMoin in 07.06.2026 08:08Und subventionierter Atomstrom macht nur Sinn, wenn man auch Atommacht werden will.

Warum muss man eigentlich immer das Offensichtliche den ewig Gestrigen erklären ;D
Frankreich/Großbritannien setzten auf Atomstrom, weil sie eine Atommacht sind.

Die italienische Stromerzeugung wird maßgeblich von Erdgas dominiert, ergänzt durch einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wasserkraft und Photovoltaik.

Spanien erzeugt seinen Strom zu einem sehr großen Teil aus erneuerbaren Energien, insbesondere durch Wind- und Solarenergie. Der restliche Mix setzt sich vor allem aus Kernkraft und Erdgas zusammen.

Die Niederlande haben ihre Stromerzeugung erfolgreich transformiert und decken mittlerweile mehr als die Hälfte ihres Bedarfs aus erneuerbaren Quellen. Der Strommix besteht primär aus Erdgas, Onshore- und Offshore-Windkraft sowie Photovoltaik.

Österreich erzeugt rund 75 bis 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, wobei Wasserkraft mit über 50 Prozent das Rückgrat bildet. Die restliche Erzeugung stammt maßgeblich aus Windkraft, Photovoltaik, Biomasse sowie in den Wintermonaten zu einem kleineren Teil aus Gaskraftwerken.

Dänemark, Schweden und Finnland
setzen bei der Stromerzeugung auf unterschiedliche, aber überwiegend klimafreundliche Schwerpunkte.
 
usw.


Bsp. ehemaliger Ostblock:
Polen erzeugt seinen Strom primär durch fossile Brennstoffe, wobei Kohle (Steinkohle und Braunkohle) historisch dominiert, aber zunehmend durch einen starken Ausbau erneuerbarer Energien (vor allem Solar- und Windkraft) ergänzt wird. Die Stromerzeugung wandelt sich derzeit rasant.

Tschechien erzeugt seinen Strom primär durch einen Mix aus Kernkraft und Kohlekraft. Atomkraftwerke machen mittlerweile den größten Anteil (über 41 %) der Nettostromerzeugung aus, dicht gefolgt von Braunkohle (ca. 34 %). Erneuerbare Energien spielen bisher eine untergeordnete Rolle. Anm.: Die Regierung in Tschechien war in den letzten 20 Jahren überwiegend von Mitte-Rechts-Parteien, wechselnden Koalitionen und zuletzt von einer stark rechtspopulistischen Ausrichtung geprägt

AFD-Zukunft: blühende Braunkohle-Landschaften und strahlende AKWs - da im Osten der Widerstand gegen die AFD gering ist
=> Klappstuhl, Popkorn und Showtime  8)





Petar T.

#230
Wenn man das Ziel verfolgt, zukünftig nur noch auf erneuerbare Energien zu setzen, benötigen wir im großen Maßstab Energiespeicher. Dabei wird natürlich nicht nur auf Batteriespeicher zur kurzfristigen Überbrückung gesetzt, sondern auf ein Gesamtpaket von Maßnahmen. Dazu gehören neben den Kurzzeitspeichern (Batteriespeicher/Pumpspeicher) insbesondere Langzeitspeicher (Wasserstoff/Power-to-Gas), der Netzausbau zur Reduzierung des Speicherbedarfs, steuerbare Energien wie Wasserkraft oder Biomasse, bidirektionales Laden und Lastverschiebung.

Ein relativ komplexes Maßnahmepaket. Das kommt mir bei der Betrachtung in konservativen bis rechten Kreisen häufig zu kurz.

Schauen wir, wie es um die Umsetzung bestellt ist.
Beim Bedarf für Kurzzeitspeicher findet man eine relativ große Spannweite, die sich ungefähr im Rahmen von ca. 200 bis teilweise über 600 GWh Speicherkapazität bewegt. Stand Juni 2026 sind in Deutschland 28,8 Gigawattstunden Batteriespeicherkapazität gemeldet. Diese verteilen sich wie folgt: Großspeicher 5,55, Gewerbespeicher 1,53 sowie Heimspeicher 21,7 GWh. Den gesamten deutschen Stromverbrauch könnte man damit ca. eine halbe Stunde decken. Das nur als wertfreie Angabe zur Einordnung. Das Fraunhofer-Institut für solare  Energiesysteme gibt den Speicherbedarf für Batteriesysteme bis 2030 mit 100 bis 170 GWh an. Nehmen wir den Mittelwert 135 GWh. Zum jetzigen Umsetzungsstand ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf von knapp 100 GWh Batteriespeicherbedarf. Betrachtet man das Potenzial der E-Autos mit aktuell etwa  110 bis 130 GWh Kapazität, das Schätzungen zufolge bis 2030 auf 750 bis 900 GWh ansteigen könnte, stimmt das optimistisch. Ich habe übrigens selbst ein E-Auto. Dazu allerdings noch einen großen Diesel.  8)

Bei den Kurzzeitspeichern sind wir auf einem guten Weg, das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten können.
Es gibt zwar hier und da Berechnungen zum Energie- und CO2-Verbrauch der Produktion von Speicherkapazität, die aber, zumindest wenn sie von rechter Seite kommen, häufig irreführend sind.

Kurzzeitspeicher machen allerdings nur einen fast verschwindend geringen Anteil aus, denn die Kapazität an Langzeitspeichern gerade zur Überbrückung der Dunkelflaute wird bis 2045 mit fast 80 Terawattstunden (TWh) angegeben, also ungefähr um den Faktor 100 mehr als die Kurzzeitspeicher. Dazu wird auf Wasserstoff zurückgegriffen. Die Umsetzung befindet sich gerade am Anfang.

Wie sieht es mit den Kernkraftwerken aus?

In einer rein theoretischen Betrachtung könnten Atomkraftwerke eine tragende Rolle beim Übergang zu 100 % erneuerbaren Energien spielen. Denn sie decken exakt die Schwachstellen ab, die aktuell durch die fehlenden Langzeitspeicher entstehen. Sie würden den Übergang erleichtern. Da Deutschland derzeit noch keine Wasserstoff-Langzeitspeicher besitzt, müssen im Winter bei Windstille konventionelle Gaskraftwerke einspringen. Atomkraftwerke könnten diese "Grundlast" emissionsfrei abdecken und den CO₂-Ausstoß erheblich senken, bis die Wasserstoff-Infrastruktur steht. Wenn ein Teil des Stroms verlässlich und wetterunabhängig aus Kernkraft kommt, sinkt die Strommenge, die im Sommer mühsam in Wasserstoff umgewandelt und für den Winter aufbewahrt werden muss. Das spart enorme Mengen an Energie, die sonst durch den schlechten Wirkungsgrad (60 % Verlust) der Wasserstoffkette verloren gehen. Zudem könnten moderne AKW-Konzepte in Zeiten von Stromüberschüssen die Elektrolyseure direkt mit Strom und hocheffizienter Prozesswärme versorgen, um den benötigten Wasserstoff schneller zu produzieren.

Klingt alles gar nicht schlecht. Das Problem dabei ist allerdings, dass der Zug längst abgefahren ist. Der Atomausstieg ist beschlossen. Der rechtliche Status ließe sich grundsätzlich wieder ändern, allerdings sind derzeit keine Mehrheiten dafür absehbar. Das ist auch nur das geringste Problem. Der Rückbau der Anlagen hat längst begonnen und ist teilweise schon weit fortgeschritten. Bis ein Richtungswechsel beschlossen wäre, ist es viel zu spät. Auch fehlt es mittlerweile schon an den wichtigsten Ressourcen: Experten und Brennelemente. Eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme ist ausgeschlossen.  Zwar gibt es interessante Konzepte zu völlig neuen und moderneren Atomkraftwerken (z.B. "Mini-Kraftwerke"), allerdings würde der Neubau ca. 15-20 Jahre dauern. In diesem Zeitpunkt soll die Energiewende bereits abgeschlossen sein, die Kraftwerke bräuchte es dann nicht mehr.

Die Debatte um die Kernkraft sollte daher von rechter Seite ad acta gelegt werden. Nicht aufgrund der theoretischen Validität, sondern mangels zeitlicher und faktischer Realisierbarkeit in einer bereits fortgeschrittenen Realität. Kernkraft hätte den Übergang erleichtert, es wurde sich jedoch dagegen entschieden. Welchen Sinn macht es jetzt noch, mit Entscheidungen zu hadern oder die Methoden anzusprechen, mit denen  bis heute die Atomkraft verteufelt wird? 
Vergessen wir zudem nicht, dass Markus Söder uns bald mit sicherer und sauberer Fusionsenergie versorgen wird  ;). Allerdings auch nicht zeitig genug, um die Energiewendepläne abzusagen, da auch die optimistischsten Schätzungen von einem kommerziellen Betrieb erst frühstens Ende der 2030er oder gar erst der 2040er Jahre ausgehen.

oberhaeo

Hallo Ihr Lieben!

Wieso setzen eigentlich alle Maßstäbe an Petar und halten sich selbst dabei nicht daran?

@Petar

KI ist nicht auf Information aus ... nur auf Deine Aufmerksamkeit!
Um Deine eigene Argumentationskette nicht angreifbar zu machen, nutze bitte keine KI!

Ich könnte Dir mittlerweile so einige Beispiele geben, wo die KI schlicht gelogen hat, die hat Gesetzestexte erfunden und in Quellcode auf Programmbibliotheken verwiesen, die es gar nicht gibt.
Bei einem CAD fragte ich nach einer Steuerbarkeit eines Formulares ... Klar geht das ... Es folgte eine Fehlermeldung nach der Anderen. Frage im entsprechenden CAD-Forum gestellt: Nein, das Formular kann nicht angesteuert werden, wie ich es mir vorgestellt hatte!
Die Antwort auf ein und die selbe Frage kann heute Hü und morgen Hott lauten!

Wenn jemand KI nutzen möchte, dann immer nur mit zwingendem Abgleich mit den Quellen arbeiten!


Petar T.

Ich habe in diesem konkreten Beispiel die KI an zwei oder drei Stellen dazu genutzt, um mir Quellen für Zahlen zu liefern, dir mir nicht mehr erinnerlich waren. Ich überprüfe bei KI grundsätzlich jede Angabe in der zitierten Originalquelle, denn die Fehleranfälligkeit sollte bekannt sein. Urteile werden erfunden, aus Gesetzen werden Absätze zitiert, die es nicht gibt und nie gab. Inhalte werden auf Aussagen komprimiert, die sich der Quelle überhaupt nicht entnehmen lassen. Den meisten System werden zudem auch Grenzen auferlegt, in denen sie sich argumentativ bewegen müssen.

Meine Argumentationskette ist zudem recht überschaubar. Kernkraft wäre gut gewesen, sie hätte die Energiewende unterstützen können. Der Ausstieg wurde aber beschlossen, eine Rückkehr ist aus verschiedenen Gründen unrealistisch. Deswegen muss man ihr nicht mehr hinterher weinen.



Faunus

Zitat von: oberhaeo in 08.06.2026 10:51Hallo Ihr Lieben!

Wieso setzen eigentlich alle Maßstäbe an Petar und halten sich selbst dabei nicht daran?

Habe ich das?
Wo?

Und meine Anwort #229 ist tatsächlich ausnahmsweise die KI-generierte Antwort auf den ganzen ebenso ungekennzeichneten KI-Quark ;)
Warum sollte ich mir da noch irgendeine Mühe machen?


Zitat von: oberhaeo in 08.06.2026 10:51@Petar

KI ist nicht auf Information aus ... nur auf Deine Aufmerksamkeit!
Um Deine eigene Argumentationskette nicht angreifbar zu machen, nutze bitte keine KI!

Sie bedient/gibt an, was man lesen möchte - für einige User perfekt!
Und ehrlich: ich weiß nicht ob die oben geposteten Angaben der Verteilungen an Energie"quellen" der verschiedener Länder korrekt ist. Sollen doch die prüfen, die KI hier massiv einsetzten ;)


Zitat von: oberhaeo in 08.06.2026 10:51Die Antwort auf ein und die selbe Frage kann heute Hü und morgen Hott lauten!

Da hast Du was falsch verstanden. Du musst Deinen "Prompt" nur so anpassen, dass die für Dich passende Antwort rauskommt



Zitat von: oberhaeo in 08.06.2026 10:51Wenn jemand KI nutzen möchte, dann immer nur mit zwingendem Abgleich mit den Quellen arbeiten!

Du hast sowas von Recht!
Und ich nehme mir die Freiheit auf nicht gekennzeichnete KI-Texte ohne Abgleich mit ebenso manilpulierte Gegenargumente ungekennzeichnet zu antworten:)


Petar T.

#234
Zum Mittag mal noch schnell einen raushauen  8)

Bei den unterschiedlichen Maßstäben ist die Sache relativ eindeutig. Das sieht man hier im Forum aber auch in den öffentlich-rechtlichen Medien. Die Herangehensweise ist immer gleich: pauschale Feindesmarkierungen mit Kampfbegriffen (Nazi, rechtsextrem, radikal), Argumentation gegen Strohmänner oder emotionale Erpressung. Letztlich ist es von linker Seite bei zentralen Themen nur noch ein Rückzugsgefecht.

Ein bemerkenswertes Beispiel für Maßstäbe ist der Tod Chalie Kirks. Wie oft man in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung die Attribute rechtsextrem, rechtsextremistisch, ultra-rechts oder dgl. in Zusammenhang mit der Namensnennung gehört hat, spottet jeder Beschreibung. Der Zuschauer musste beider jeder einzelnen Gelegenheit eingeordnet bekommen, dass da nicht einfach ein politischer Aktivist ermordet wurde, sondern es sich um einen bösen Menschen gehandelt hat. Die Tatsache eines politischen Mordes konnte man schlecht leugnen, ein bisschen Relativierung war aber offensichtlich drin.

Im Gegensatz dazu die Geschichte von George Floyd, der unter bedauerlichen Umständen ums Leben gekommen war. Dort kann ich mich an kein permanentes Framing erinnern. Warum wurde dort nicht bei jeder Gelegenheit erwähnt, dass es sich um einen mehrfach verurteilten Kriminellen handelte? Dass er zum Todeszeitpunkt unter Drogeneinfluss stand, auch wenn das nicht ursächlich war? Weil es keine Rolle spielt?

Vertretbare Ansicht, dann hat es aber auch bei Kirk keine Rolle gespielt, dass er [irgendeinen superlativ einsetzen]+rechts war, dass er und seine Ansichten angeblich höchst umstritten waren.

Schauen wir uns die Berichterstattung über die anschließenden Demonstrationen zu Floyd an. Wenn Gewalt thematisiert wurde, dann höchstens beiläufig. Wo waren die detaillierten Berichte über die Plünderungen, Brandstiftungen, Zerstörungen und Sachbeschädigungen? Einige Quellen sprechen von Rekordschäden für Versicherungen in Höhe von bis zu 2 Mrd. Dollar (Faktenchecker bitte tätig werden), die die Schäden der Unruhen von 1992 in Los Angeles noch übersteigen.

Im Gegensatz dazu Henry Nowak in Southampton. Nach einem Messerangriff verblutet, weil Polizisten lieber seinem Mörder mit einem erfundenen Rassismusvorwurf glaubten, als dem Opfer. Bei den anschließenden Protesten wurde wieder sehr viel Wert auf Einordnung gelegt. Rechte protestieren, instrumentalisieren den Mord für sich.

Fun Fact: für die ,,Black Lives Matter"-Demonstrationen war die Einhaltung der strikten Corona-Regeln anscheinend dann für kurze Zeit nicht so wichtig.




oberhaeo

ZitatDu hast sowas von Recht!
Und ich nehme mir die Freiheit auf nicht gekennzeichnete KI-Texte ohne Abgleich mit ebenso manilpulierte Gegenargumente ungekennzeichnet zu antworten:)

Und das dazu noch ungefragt, denn ich hatte Petar angesprochen ... :)

Faunus

Zitat von: Petar T. in 08.06.2026 12:10Bei den unterschiedlichen Maßstäben ist die Sache relativ eindeutig. Das sieht man hier im Forum aber auch in den öffentlich-rechtlichen Medien. Die Herangehensweise ist immer gleich: pauschale Feindesmarkierungen mit Kampfbegriffen (Nazi, rechtsextrem, radikal), Argumentation gegen Strohmänner oder emotionale Erpressung. Letztlich ist es von linker Seite bei zentralen Themen nur noch ein Rückzugsgefecht.


KI-generiert (vollständig)
ZitatARD, ZDF und Deutschlandradio sind laut Gesetz zur Unabhängigkeit verpflichtet. Sie sollen sachlich und ausgewogen berichten, um der Meinungsbildung in der Gesellschaft zu dienen. Der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) für redaktionelle Inhalte ersetzt dabei keine journalistische Recherche und ist an strenge Transparenzregeln gebunden.

Vonseiten bestimmter politischer Lager (vor allem aus dem konservativen und rechten Spektrum) wird den öffentlich-rechtlichen Sendern häufig eine zu liberale oder "links-grüne" Schlagseite vorgeworfen. Umgekehrt gibt es vereinzelt Vorwürfe einer vermeintlichen Staatsnähe.

Umfangreiche Analysen, wie etwa eine von den Universitäten Mainz und München ausgewertete Studie zu den Nachrichtenformaten von ARD und ZDF, kommen zu dem Schluss, dass pauschale Vorwürfe einer systematischen Einseitigkeit empirisch nicht haltbar sind. Dennoch weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass bestimmte Themen und Perspektiven (beispielsweise ländliche Regionen oder Sichtweisen "einfacher Bürger") unterrepräsentiert sein können.

Umfassende Details zur Programmqualität, den rechtlichen Grundlagen sowie den Kontrollgremien, die die Einhaltung der Richtlinien überwachen, finden Sie auf der Informationsseite der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
.

Und Ki fragen nach "rechtsradikale Medien"

ZitatRechtsradikale Medien sind Publikationen, Netzwerke und Kanäle, die rassistische, antisemitische, nationalistische oder demokratiefeindliche Ideologien verbreiten. Sie dienen der Agitation und Vernetzung innerhalb der extremen Rechten und versuchen gezielt, den gesellschaftlichen Diskurs zu verschieben sowie Desinformation zu streuen.

Ups, jetzt ist die KI auch noch linksversifft 8)



Zitat von: oberhaeo in 08.06.2026 12:13Und das dazu noch ungefragt, denn ich hatte Petar angesprochen ... :)

Sorry, Du hast recht und ich finde es völlig deplaziert Unmengen von heißer Luft hier reinzukopieren - aber Petar L. ist da ja nun nicht alleine mit KI-generierte Texte, die irgendwann dann halt keine Antwort mehr bekommen- dafür gibt es eine Sperrliste, damit diese ins Leere laufen können. Für was sollte man sich noch die Mühe auf etwas zu Antworten, was der Poster selber nicht versteht!

Petar T.

#237
Schon amüsant hier, muss man sagen.

Ich habe noch nie einen KI-generierten Text gepostet. Merkt ihr in eurem Wahn überhaupt noch etwas? Oder sind es nur noch blinde Reflexe?

Ich kritisieren in meinem Beitrag die hinter den Kulissen in meiner eigenen Partei und relativ offen von der AfD und ihren Anhängern vertretenen Rufe nach Atomkraft, weil die Diskussion nicht mehr zielführend ist. An keiner Stelle kritisiere ich die Energiewende oder spreche die Notwendigkeit ab - im Gegenteil: ich erkenne die bisherigen Erfolge an. Ich gestehe ein, dass auf diesem Themengebiet von rechter Seite nicht mehr zu punkten ist. Was wollt ihr mehr?

Was bekommt man als Antwort? Weil ich mich ein bisschen über Batteriespeicher auslasse, weil hier auch schon ab und zu thematisiert,  folgt der Vorwurf, ich würde KI-generierte Inhalte posten, die ich selbst nicht verstehen würde.  Da fällt mir nicht mehr viel ein.
 
ZitatRechtsradikale Medien sind Publikationen, Netzwerke und Kanäle, die rassistische, antisemitische, nationalistische oder demokratiefeindliche Ideologien verbreiten. Sie dienen der Agitation und Vernetzung innerhalb der extremen Rechten und versuchen gezielt, den gesellschaftlichen Diskurs zu verschieben sowie Desinformation zu streuen.

Das ist schon ziemlich praktisch. Weil wissenschaftliche Fakten und die Lebenswirklichkeit den eigenen Ansichten widersprechen, muss man nur die richtigen Schlagworte auspacken: dann ist die Quelle eben rassistisch, antisemitisch, demokratiefeindlich. Schon ist die Diskussion beendet.  Ja, es hat intellektuell gerade noch gereicht um zu verstehen, dass es sich um eine KI-Antwort handelt.

Faunus

#238
Zitat von: Petar T. in 08.06.2026 13:27Ich habe noch nie einen KI-generierten Text gepostet.

Der ganzen verquirlten Texte kommt von Dir - hätte ich echt nicht gedacht  8)


Zitat von: Petar T. in 08.06.2026 13:27Das ist schon ziemlich praktisch. Weil wissenschaftliche Fakten und die Lebenswirklichkeit den eigenen Ansichten widersprechen, muss man nur die richtigen Schlagworte auspacken: dann ist die Quelle eben rassistisch, antisemitisch, demokratiefeindlich. Schon ist die Diskussion beendet.  Ja, es hat intellektuell gerade noch gereicht um zu verstehen, dass es sich um eine KI-Antwort handelt.


Wer lesen & verstehen kann, ist klar im Vorteil mit WH:

Zitat von: Faunus in 08.06.2026 12:01Du musst Deinen "Prompt" nur so anpassen, dass die für Dich passende Antwort rauskommt

Und wenn Du meine selbstkreierten Satz nicht mal aufgenommen hast, nimmst Du die von Dir im Vergleich ellenlangen geposteten Texte erst recht nicht auf :)

Gute Zeit Dir!

Warnstreik

Natürlich müssen Medien einen politischen Mord bzw. ein Attentat einordnen, damit sich den Menschen die Zusammenhänge erschließen. Der Tod von Kirk hatte und hat großen Einfluß auf das Zeigeschehen. Aber welcher "normalinteressierte" wußte bitte wer Charly Kirk überhaupt war? Daher die Einordnung WER und WIE da ermordet wurde. Ich habe mal die jeweiligen Meldungen der Leitmedien rausgesucht:

Spiegel: "...der rechte US-Aktivist..."
Tagesschau: "...rechtskonservative Podcaster und Aktivst..."
Heute Journal: "...rechtskonservativer Aktivist..."
Die Zeit: "...MAGA Aktivist..."

Dass seine Rolle in den USA (die hier wie gesagt vielen nicht bekannt war) dann näher beleuchtet wurde ist auch klar. Im Übrigen wurden diejenigen, die sich in dem Thema vergaloppiert haben haben von den Medien gerügt und haben sie wie z.B. Elmar Theveßen danach öffentlich entschuldigt.

Beim Tod von George Floyd war der Hintergrund ein ganz anderer: Das Opfer war keine Person des öffentlichen Lebens, es war kein Attentat und der Mörder war Staatsdiener. Unabhängig von den Protesten in den USA wurde danach die mediale Aufarbeitung auf die Methoden der Polizei UND auf die Proteste gelenkt. Von denen habe ich 24/7 gehört und gelesen. Hier war es sogar anders als du schreibst: Die absolute Mehrheit der Proteste war absolut friedlich, man hat aber meist nur die schockierenden Bilder von den brennenden Barrikaden gesehen. (was meist lokale RIOTs waren und nicht die Demonstranten)

Am Ende sieht man, wie man polarisieren kann wenn man denn will. Bei der Mediendichte sowohl im ÖRR als auch in den ernstzunehmenden privaten Medien (in der Regel die, die sich freiwillig dem Pressekodex unterworfen haben) wird es IMMER mal Ausreißer geben, wie z.B. Theveßen. Das Gute: es wird aufgegriffen und aufgeklärt. Ganz von alleine und öffentlich übrigens. Auf die Entschulding von NIUS über das zusammengeschnittene Video aus der Lanz-Sendung wirst du allerdings lange warten. Wobei sich so zumindest Frau von Storch ziemlich blamiert hat...