Irgendein Laberthread über AfD und Co.

Begonnen von SonicBoom, 05.05.2026 12:06

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Bob Kelso

Die Deutschen "Energie-Wende-Aktivisten" importieren pro Jahr um 16 - bis 18 TWh TKh Strom aus "ausländischen Kernkraftwerken"!

Tagesschau vom 30.01.2025 ( 2025!!!)
Wie viel Atomstrom wird importiert?
Für kritische Aufmerksamkeit sorgt beispielsweise der Anteil des importieren Atomstroms: Angaben der Bundesnetzagentur zeigen, dass Deutschland vergangenes Jahr dreimal so viel Atomstrom importierte als zehn Jahre zuvor. 18,3 TWh ist ein Spitzenwert, der für ein gutes Viertel aller Stromimporte steht. Der Löwenanteil stammt aus Frankreich, gefolgt von der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Schweden und Tschechien. Vier Prozent des deutschen Stromverbrauchs waren 2024 ausländischer Atomstrom.

Die Maus erklärt: Beispiel 6 TWH: ( dies bitte alles mal 3 nehmen!!!!!!!!!)
6 Terawattstunden (TWh) entsprechen 6 Milliarden Kilowattstunden (kWh).
Um sich diese enorme Energiemenge besser vorzustellen, helfen Vergleiche mit dem täglichen Stromverbrauch.
6 TWh Strom reichen aus, um:
Haushalte: Rund 1,7 Millionen deutsche Durchschnittshaushalte (mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh) ein ganzes Jahr lang vollständig mit Strom zu versorgen.
Großstadt: Eine Metropole wie Berlin (Gesamtverbrauch ca. 12 bis 13 TWh pro Jahr) etwa ein halbes Jahr lang zu betreiben.

Deutschland: Den gesamten deutschen Strombedarf für knapp fünf Tage am Stück zu decken.

E-Autos: Etwa 2 Millionen Elektroautos bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr aufzuladen.

In Deutschland fahren rund 2 MIO E-Autos https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Allgemein/2026/pm08_2026_elektro_pkw.html

Liebe Grüße! Auch an die AfD Wähler!!

MoinMoin

Und fast 10TWh wurden 2024 abgeregelt, weil die Netzkapazität/Puffer nicht reichten.

Rowhin

Zitat von: MoinMoin in Gestern um 14:31Und fast 10TWh wurden 2024 abgeregelt, weil die Netzkapazität/Puffer nicht reichten.

Sicherlich einer der wichtigsten und ärgerlichsten Punkte, der Netzausbau.

Auch folgende aktuelle Zahlen sollen aber mal in dem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-05/deutschland-strom-import-export-energie-gxe

ZitatDeutschland hat im ersten Quartal des laufenden Jahres erstmals seit 2023 wieder mehr Strom ans Ausland geliefert als eingeführt. Von Januar bis März wurden laut Bundesnetzagentur 17,9 Terawattstunden exportiert und 15,3 Terawattstunden importiert. »Es ist das erste Quartal seit dem vierten Quartal 2023, in dem ein Nettoexport verzeichnet wurde«, teilte die Behörde mit.

Und warum war das so?

ZitatAls Hauptgrund für den Nettoexport nannte die Netzagentur, dass die Großhandelspreise in Deutschland stärker fielen als in den meisten Nachbarländern. »Somit war es für Stromversorger in diesen Ländern häufiger finanziell sinnvoll, Strom von deutschen Erzeugern einzukaufen.«

Übrigens waren laut der Quelle, die natürlich angezweifelt werden wird, 50.2% der Importe ebenfalls aus Erneuerbaren, auch wenn auf einzelne Energieträger runter betrachtet Atomstrom noch immer den größten Anteil ausmachte.

MoinMoin

Ich persönlich habe übrigens überhaupt nichts gegen Atomstrom, solange er von anderen Steuerzahlern subventioniert wird.
Bekanntermaßen ist Atomstrom einfach zu teuer, insbesondere wenn man die Gesamtkosten auf den Strom umlegen würde.
Fehler sollte man nur einmal machen. Und subventionierter Atomstrom macht nur Sinn, wenn man auch Atommacht werden will.

Faunus

Zitat von: MoinMoin in Heute um 08:08Und subventionierter Atomstrom macht nur Sinn, wenn man auch Atommacht werden will.

Warum muss man eigentlich immer das Offensichtliche den ewig Gestrigen erklären ;D
Frankreich/Großbritannien setzten auf Atomstrom, weil sie eine Atommacht sind.

Die italienische Stromerzeugung wird maßgeblich von Erdgas dominiert, ergänzt durch einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wasserkraft und Photovoltaik.

Spanien erzeugt seinen Strom zu einem sehr großen Teil aus erneuerbaren Energien, insbesondere durch Wind- und Solarenergie. Der restliche Mix setzt sich vor allem aus Kernkraft und Erdgas zusammen.

Die Niederlande haben ihre Stromerzeugung erfolgreich transformiert und decken mittlerweile mehr als die Hälfte ihres Bedarfs aus erneuerbaren Quellen. Der Strommix besteht primär aus Erdgas, Onshore- und Offshore-Windkraft sowie Photovoltaik.

Österreich erzeugt rund 75 bis 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, wobei Wasserkraft mit über 50 Prozent das Rückgrat bildet. Die restliche Erzeugung stammt maßgeblich aus Windkraft, Photovoltaik, Biomasse sowie in den Wintermonaten zu einem kleineren Teil aus Gaskraftwerken.

Dänemark, Schweden und Finnland
setzen bei der Stromerzeugung auf unterschiedliche, aber überwiegend klimafreundliche Schwerpunkte.
 
usw.


Bsp. ehemaliger Ostblock:
Polen erzeugt seinen Strom primär durch fossile Brennstoffe, wobei Kohle (Steinkohle und Braunkohle) historisch dominiert, aber zunehmend durch einen starken Ausbau erneuerbarer Energien (vor allem Solar- und Windkraft) ergänzt wird. Die Stromerzeugung wandelt sich derzeit rasant.

Tschechien erzeugt seinen Strom primär durch einen Mix aus Kernkraft und Kohlekraft. Atomkraftwerke machen mittlerweile den größten Anteil (über 41 %) der Nettostromerzeugung aus, dicht gefolgt von Braunkohle (ca. 34 %). Erneuerbare Energien spielen bisher eine untergeordnete Rolle. Anm.: Die Regierung in Tschechien war in den letzten 20 Jahren überwiegend von Mitte-Rechts-Parteien, wechselnden Koalitionen und zuletzt von einer stark rechtspopulistischen Ausrichtung geprägt

AFD-Zukunft: blühende Braunkohle-Landschaften und strahlende AKWs - da im Osten der Widerstand gegen die AFD gering ist
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