[HH] Besoldungsrunde 2025-2028 Hamburg

Begonnen von Admin, Gestern um 15:22

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tomhsv


Im Entwurf finde ich nichts über die fehlende haushaltsnahe Geltendmachung der Besoldung 2013–2020. Im Gegenteil: Es wurde sogar bestätigt, dass es im Jahr 2011 eine Zusage gab

Haftnotiz

Für die Familien, die bisher Ergänzungszuschuss erhalten haben, bedeutet das also eine monatliche Reduzierung des Einkommens um ca. 600 Euro?

Mitleser

Jetzt repariert man 2011/12 und lässt die Mitarbeiter weitere Jahre warten, um dann auszugleichen?
Man hätte auch endlich mal einen Schlussstrich ziehen können, in den sauren Apfel beissen und dann gehen alle endlich wieder an die Arbeit...wenn man die Nachrichtensender einschaltet, gibts doch eigentlich genug zu tun^^

Unteralimentiert

Was erwartet man überhaupt von einem Finanzsenator, der zu seiner Cum-Ex-Aussage im Untersuchungsausschuss nicht erscheint, weil er auf dem Weg zum Auto aufs Knie gefallen ist  ;D

Squad

Irgendwie schwingt noch nach, dass eine "Drohung" bzw ein "gut gemeinter" Rat Richtung der Judikative ausgesprochen wurde. Bin immer noch ein wenig baff...

Admin

https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/land/tr/2025/
ist nun aktualisiert. Die Tabellen Hamburg 2026-2028 nach dem Gesetzentwurf sind nun als Prognosen online inkl. der 27,5% Sonderzahlung.

Was uns aufgefallen ist: in den Tabellen 2027 und 2028 des Gesetzentwurfs sind einige Abweichungen um jeweils 1 Cent im Vergleich zu den korrekt gerundeten Besoldungserhöhungen um 2% und um 1% enthalten. Ausgenommen A 8 Stufe 5, bei der die Abweichung 17 Cent beträgt.

NordWest

Zitat von: Der Obelix in Heute um 13:26Und warum nimmt man A6 als niedrigste Besoldung? [...]
Cherry-Picking sage ich dazu. A4 nimmt man. ende.

Besonders perfide, da sich die Mindestversorgung ebenfalls an A4, nicht an A6, bemisst!


AltStrG

Zitat von: NordWest in Heute um 19:51Besonders perfide, da sich die Mindestversorgung ebenfalls an A4, nicht an A6, bemisst!



Auch das kann und sollte beklagt werden.

NordWest

#68
Unfassbar auch, dass der Nominallohnindex "in einem Stadtstaat mit seinen Besonderheiten in
der Bevölkerungsstruktur und seinen besonderen wirtschaftlichen Strukturen" einfach als unwichtig erklärt wird - als ob 50% der Hamburger völlig +übermäßig verdienende Unternehmensvorstände o.ä. wären - wir reden ja nicht über den Durchschnitt, sondern über den Median.

Das ist einfach unverschämt und ein klares Hinwegsetzen über das BVerfG. Zumal HH sogar eingesteht, dass die Nominallohnentwicklung für A16 schon um 16% verfehlt wurde; dadurch sollte der Faktor sogar ebsonderes Gewicht erhalten, stattdessen scheint HH ihn für umso unwichtiger zu erklären, gegen jede Logik. Das BVerfG kann diese Besoldung ja nur in der Luft zerreißen, wenn es ernstgenommen werden will.

Fast schon peinlich wird es dann auf S. 79, wo es um die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes geht. Die vielen unbesetzbaren Stellen in HH und die Abnahme der Bewerberqualifikation werden einfach gar nicht erst aufgegriffen; stattdessen schreibt man ernsthaft über die Vorteile von HomeOffice für die Beamten. Damit sind wahrscheinlich die fehlenden, geeigneten Schularbeitsplätze für Lehrer gemeint, durch die sie (auf eigene Kosten) HomeOffice betreiben "dürfen". Ich freue mich auch schon auf die Polizisten und Justizvollzugsangestellten, die künftig nur noch HomeOffice machen wollen, nachdem das ja offenbar ein besoldungsrelevanter Faktor geworden ist.

Verfassungsmäßige

Zitat von: NordWest in Heute um 20:16Unfassbar auch, dass der Nominallohnindex "in einem Stadtstaat mit seinen Besonderheiten in
der Bevölkerungsstruktur und seinen besonderen wirtschaftlichen Strukturen" einfach als unwichtig erklärt wird - als ob 50% der Hamburger Unternehemsnvorstände o.ä. wären - wir reden ja nicht über den Durchschnitt, sondern über den Median.

Das ist einfach unverschämt und ein klares Hinwegsetzen über das BVerfG. Zumal HH sogar eingesteht, dass die Nominallohnentwicklung für A16 schon um 16% verfehlt wurde; dadurch sollte der Faktor sogar ebsonderes Gewicht erhalten, stattdessen scheint HH ihn für umso unwichtiger zu erklären, gegen jede Logik. Das BVerfG kann diese Besoldung ja nur in der Luft zerreißen, wenn es ernstgenommen werden will.

Fast schon peinlich wird es dann auf S. 79, wo es um die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes geht. Die vielen unbesetzbaren Stellen in HH und die Abnahme der Bewerberqualifikation werden einfach gar nicht erst aufgegriffen; stattdessen schreibt man ernsthaft über die Vorteile von HomeOffice für die Beamten.

Man lamentiert auch zig Seiten wie toll eine sinnstiftende Tätigkeit ist und die Attraktivität durch eine Tätigkeit fürs Gemeinwohl gesteigert wird und nicht nur monetäre Anreize geschaffen werden. Richtig peinlich. Wer kennts nicht, die Nachzahlung flattert ins Haus und man kann die nicht bezahlen aber hey ich mach was für die Stadt.