[HH] Besoldungsrunde 2025-2028 Hamburg

Begonnen von Admin, 10.06.2026 15:22

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Schneewitchen

Zitat von: AR76 in 25.06.2026 17:37Naja, wir in NRW haben die 41h seit 2010(?) und den AZV Tag (letzten) auch damals verloren. 41h sind immer mal Thema, werden aber bleiben. Ihr gleicht euch also an. :(

Und beim Bund zB dürften Beamte mit Kind unter 12 "nur" 40h arbeiten meines Wissens, in NRW gab es das nie....

Dafür gibt es in NRW z.B. altersbedingte Reduzierungen der WAZ.

Profii

Zitat von: tomhsv in 25.06.2026 17:34Habe ich das richtig gelesen, der Ruhegehaltssatz soll auch abgeschmolzen werden.

In wie weit greift da der Vertrauensschutz, für Beamte kurz vor der Pension.

Wo hast du das genau gelesen?

tomhsv

Zitat von: Profii in 25.06.2026 18:44Wo hast du das genau gelesen?

Pensionen statt Rente: Beamte sollen jetzt größere Opfer bringen https://share.google/laJr9EKApDFObU8f1

Punkt 24 der Rentenkommision es wird empfohlen den Ruhegehaltssatz abzuschmelzen. Wie damals von 75% auf 71.75.



Admin

Wir haben nun die Angleichungszulage der Jahre 2023 bis 2025 ergänzt. (2021 wurde diese nur rückwirkend bezahlt, 2022 als Abschlag). Normalerweise sind Einmalzahlungen im Online-Rechner nicht enthalten und wir haben damals die Angleichungszulage als 3 Einmalzahlungen charakterisiert.

Nachdem diese nun mit dem neuen Namen Sonderzahlung ohne Befristung jährlich ausbezahlt werden soll, macht es natürlich Sinn, sowohl die bisherige als auch die neue jährliche Sonderzahlung im Rechner zu führen.

Damit wird lässt sich die Besoldungserhöhung von 2025 nach 2026 besser darstellen. Hier die Jahresübersicht:
https://oeffentlicher-dienst.info/beamte/hh/a/2026/a/vergleich.beamte-hamburg-2025.j.html

In der Übersicht der Übernahme des Tarifergebnisses hat Hamburg nun tatsächlich das "s" für "schlechter" bekommen, da die Wirkung der geplanten Erhöhung der Wochenarbeitszeit bezogen auf den rechnerischen Stundenlohn schwerer wiegt als die leichte Erhöhung der jährlichen Sonderzahlung.

(uns ist bewusst dass es nur bedingt sinnvoll ist, bei Beamten einen Stundenlohn zu errechnen, aber alles in allem ist dies u.E. die geeignete Methode, eine Wochenarbeitszeiterhöhung zu bewerten)

Squad

Danke für die tolle Arbeit 👍🏻

Lehrer_HH

Eine zusätzlich Belastung für Familien wird die Erhöhung des Beitragssatzes für 8 Stunden Kita darstellen, der geht mal eben um 130€ im Monat hoch.

"Der ab einem Familieneinkommen von 6.000 Euro netto geltende Höchstbeitrag von aktuell 191 Euro steige zum 1. August 2027 auf 320 Euro und zum 1. August 2028 auf 336 Euro im Monat."

Dazu die Stunde mehr (-2,5%), das rabattierte Sozialticket wird weniger rabattiert, die Elphi kostet endlich 5€ pro Nase und der Semesterbeitrag für Studierende steigt auf über 400€. Zum Glück hat man an diesen Stellen noch so super Einsparpotenzial gefunden.

Quelle:
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/plaene-vorgestellt-wie-hamburg-seinen-haushalt-entlasten-will,senat-116.html#:~:text=Die%20Kita%2DGeb%C3%BChren%20f%C3%BCr%20eine,auf%20336%20Euro%20im%20Monat.

Mario42

Man kann nur hoffen, dass bald ein Urteil für Hamburg kommt und denen das ordentlich um die Ohren fliegt. Ist doch alles nicht zu fassen was hier gerade passiert!!!

Haftnotiz

Wenn man das mit den ohnehin explodierenden Lebenshaltungskosten zusammenrechnet, fragt man sich wirklich: Wo soll das alles noch hinführen? Unser Wohlstand wird immer miserabler, und am Ende baden es wie immer die normalen Bürger und Familien aus.

Höhere Kita-Gebühren: Familien werden bei der Ganztagsbetreuung noch kräftiger zur Kasse gebeten.
41-Stunden-Woche für Beamte: Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, das ist eine versteckte Gehaltsminderung von rund 2,5 %.
Dazu der tägliche Wahnsinn bei den Lebenshaltungskosten
Wohnen & Energie: Unbezahlbare Mieten und permanent steigende Strom- und Heizkosten.
Mobilität: Teurer Sprit an den Tankstellen, steigende Kfz-Versicherungen und die ständige Erhöhung der CO₂-Abgabe.
Ernährung: Der Wocheneinkauf im Supermarkt wird gefühlt jede Woche teurer.
Wohngeldkürzung: Viele Rentner und alleinerziehende Mütter, die in Teilzeit arbeiten und auf das Wohngeld angewiesen sind, werden finanziell stark belastet.
Gesundheit: Die Diskussion um die Abschaffung der beitragsfreien GKV-Familienversicherung für Ehepartner setzt dem Ganzen die Krone auf.

Man arbeitet immer mehr, aber am Monatsende bleibt immer weniger übrig. Der Lebensstandard sinkt spürbar, und die Politik spart lieber bei uns, anstatt die Bürger zu entlasten.

Hoffen wir, dass das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2027 ein Urteil fällt und den Entwurf zur amtsangemessenen Alimentation kippt sowie das fiktive Partnereinkommen annulliert. Dann sind Hamburg und die anderen Länder gezwungen, nachzuziehen.

Ich bin mir sicher, dass sich künftig nicht mehr viele Menschen im öffentlichen Dienst bewerben werden!


CK7985

#190
Zitat von: Haftnotiz in Gestern um 10:22Wenn man das mit den ohnehin explodierenden Lebenshaltungskosten zusammenrechnet, fragt man sich wirklich: Wo soll das alles noch hinführen? Unser Wohlstand wird immer miserabler, und am Ende baden es wie immer die normalen Bürger und Familien aus.

Höhere Kita-Gebühren: Familien werden bei der Ganztagsbetreuung noch kräftiger zur Kasse gebeten.
41-Stunden-Woche für Beamte: Mehrarbeit ohne Lohnausgleich, das ist eine versteckte Gehaltsminderung von rund 2,5 %.
Dazu der tägliche Wahnsinn bei den Lebenshaltungskosten
Wohnen & Energie: Unbezahlbare Mieten und permanent steigende Strom- und Heizkosten.
Mobilität: Teurer Sprit an den Tankstellen, steigende Kfz-Versicherungen und die ständige Erhöhung der CO₂-Abgabe.
Ernährung: Der Wocheneinkauf im Supermarkt wird gefühlt jede Woche teurer.
Wohngeldkürzung: Viele Rentner und alleinerziehende Mütter, die in Teilzeit arbeiten und auf das Wohngeld angewiesen sind, werden finanziell stark belastet.
Gesundheit: Die Diskussion um die Abschaffung der beitragsfreien GKV-Familienversicherung für Ehepartner setzt dem Ganzen die Krone auf.

Man arbeitet immer mehr, aber am Monatsende bleibt immer weniger übrig. Der Lebensstandard sinkt spürbar, und die Politik spart lieber bei uns, anstatt die Bürger zu entlasten.

Hoffen wir, dass das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2027 ein Urteil fällt und den Entwurf zur amtsangemessenen Alimentation kippt sowie das fiktive Partnereinkommen annulliert. Dann sind Hamburg und die anderen Länder gezwungen, nachzuziehen.

Ich bin mir sicher, dass sich künftig nicht mehr viele Menschen im öffentlichen Dienst bewerben werden!

Vermögen und Einkommensüberschüsse nutzen und vom Sparer zum Aktionär bzw. Investor und damit Teilhaber an der globalen Wirtschaft werden.
Geld produktiv und renditeträchtig zu investieren, damit passives Einkommen generiert und Vermögen geschaffen wird.
Das ist der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad im relativ kurzen, menschlichen Leben.
Wer das nicht will oder kann, hat verloren.
Wer sich hinsichtlich seines Einkommens und der Altersversorgung ausschließlich vom Staat abhängig macht, ist im Grunde naiv und verrückt.
Zunehmende finanzielle Unabhängigkeit ist extrem wertvoll.
Ich bin immer wieder über die geringe Aktionärsquote und den Grad finanzieller Bildung in Deutschland schockiert, obwohl die Menschen um ihre Versorgungslücke insb. im Alter wissen.
Gerade die Beamten bilden dabei das absolute Schlusslicht und sehen bis heute wenig Handlungsbedarf.
Auch sie werden noch ein böses Erwachen erleben.

Verfassungsmäßige

Zitat von: CK7985 in Gestern um 12:58Vermögen und Einkommensüberschüsse nutzen und vom Sparer zum Aktionär bzw. Investor und damit Teilhaber an der globalen Wirtschaft werden.
Geld produktiv und renditeträchtig zu investieren, damit passives Einkommen generiert und Vermögen geschaffen wird.
Das ist der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad im relativ kurzen, menschlichen Leben.
Wer das nicht will oder kann, hat verloren.
Ich bin immer wieder über die geringe Aktionärsquote und den Grad finanzieller Bildung in Deutschland schockiert, obwohl die Menschen um ihre Versorgungslücke insb. im Alter wissen.
Gerade die Beamten bilden dabei das absolute Schlusslicht und sehen bis heute wenig Handlungsbedarf.
Auch sie werden noch ein böses Erwachen erleben.

Dafür musst auch was übrig haben Ende des Monats

NordWest

Zitat von: Verfassungsmäßige in Gestern um 13:00Dafür musst auch was übrig haben Ende des Monats

Stimmt absolut. Da muss man dann bei den oben angesprochenen Punkten auch ehrlicher differenzieren, finde ich. Die gestiegenen Lebensmittelpreise bspw. belasten Geringverdiener in besonderem Maße, da sie einen hohen relativen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen. Gleichwohl ist hier mal nicht der Staat verantwortlich für die Preiserhöhungen (da müsste man schon sehr überspannte Bögen ziehen, um sich etwas zurechtzuargumentieren; bitte ersparen wir uns das).

Bei den höheren Kita-Gebühren sind eher Besserverdiener betroffen (dazu gehört man mit 6.000 netto pvon zwei Erwachsenen objektiv nunmal mit Blick auf das Mediannettoeinkommen). Diese Betroffenen müssen sich aber nicht aus Steuermitteln subventionieren lassen, zudem haben sie durchaus die Möglichkeit, am Kapitalmarkt anzulegen - jedenfalls wenn sie keinen überdurchschnittlichen Lebensstil führen.

Bei der Mobilität kann jeder Hamburger Beamte recht einfach sparen, indem er auf Öffis oder das Rad wechselt (ja, in Ausnahmefällen ist beides nicht möglich, aber für 90% der Arbeitnehmer eben schon).

Versteht mich nicht falsch: Das alles rechtfertigt auf gar keinen Fall die unfassbaren Pläne des Senats. Aber zumindest auf der Ausgabenseite fühle ich mich weit weniger vom Staat geschröpft als hier dargestellt - und halte hier die Einsparungen für unumgänglich, auch wenn sie mich teilweise mitbetreffen. Bei der Besoldung ist das anders: Hier bricht der Senat wahrscheinlich Verfassungsrecht - das kann man doch nicht mit einer freiwilligen Kita-Subventionsreduktion für Besserverdienende in einen Topf werfen!


CK7985

Ohne Moos (und optimierte Ausgaben) nix los, klar.
Aber gerade Gering- und Normalverdiener sollten das staatlich relativ stark geförderte Altersvorsorgedepot nutzen, was in den Startlöchern steht sofern man bisher keine private Altersvorsorge betrieben hat.

Schneewitchen

Zitat von: CK7985 in Gestern um 13:21Ohne Moos (und optimierte Ausgaben) nix los, klar.
Aber gerade Gering- und Normalverdiener sollten das staatlich relativ stark geförderte Altersvorsorgedepot nutzen, was in den Startlöchern steht sofern man bisher keine private Altersvorsorge betrieben hat.

Gerade Geringverdiener haben am Ende eines Monats auch noch hinreichend Geld übrig, um zusätzliche Investitionen zu tätigen.....(Ironie Off!)