Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Max_Muster

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 17:54Also, ich hätte in Brandenburg ca. 800 € mehr gegenüber der NRW Tabelle.🤔
Zitat von: blub1984w in Gestern um 17:49Also...bei mir ist es so, dass ich IN NRW tatsächlich mehr verdiene, als ein gleichgestellter Kollege in Brandenburg 🤷 Komischm
Du musst die "Prognose" ab 2026 für Brandenburg benutzen:

https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/land/tr/2025?id=beamte-brandenburg-2026

Schneewitchen

Zitat von: Max_Muster in Gestern um 19:30Du musst die "Prognose" ab 2026 für Brandenburg benutzen:

https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/land/tr/2025?id=beamte-brandenburg-2026

Wer ist jetzt gemeint? Ich habe die Prognose genommen und komme auf die rund 800 € mehr....!

Max_Muster

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 19:33Wer ist jetzt gemeint? Ich habe die Prognose genommen und komme auf die rund 800 € mehr....!
Kurioser Bug, aber eigentlich ist es egal. Es ist ja nur ein Vergleich.

blub1984w

Zitat von: Robertbob in Gestern um 19:00Kann es sein, das du einen enormen Vorteil durch Zulagen hast. Sprich 8 Kinder, oder gar noch mehr und kein fiktives Familieneinkommen existiert usw. Vielleicht hast du auch nicht die aktuelle Gehaltstabelle von heute.

Ich hab den Prognoserechner genommen und dort auch 1 Kind, verheiratet angegeben. Habe sogar ergoogelt, welche Gehaltsstufe ich in Brandenburg hätte, um es gleich zu haben. Und nein, ich habe keine 8 Kinder 😂😂😂 Um Himmelswillen. Mietenstufe in NRW ist auch nur die 3 🤷

Dominic231

Zitat von: blub1984w in Gestern um 17:49Also...bei mir ist es so, dass ich IN NRW tatsächlich mehr verdiene, als ein gleichgestellter Kollege in Brandenburg 🤷 Komischm

Hast du den Rechner von 1970 benutzt?🤣

Aber ich freue mich trotzdem für dich.

blub1984w

Zitat von: Dominic231 in Gestern um 20:22Hast du den Rechner von 1970 benutzt?🤣

Aber ich freue mich trotzdem für dich.


Ich glaube einfach, dass an der Stelle ggf. der Rechner noch nicht die korrekten Daten eingespeist hat. Laut Dr. Google würde ich - wenn das Gesetz so kommt - in Brandenburg knapp 300-400 Euro netto mehr verdienen als hier.


Wir warten es ab. Wie ich gelesen habe, hat der DBB die Unterschrift sozusagen verweigert.

Robertbob

Der DBB mag zwar glauben, daß er einiges kann, aber er ist ein Papiertiger. Er ist garnicht in der Position ihrend etwas zu verweigern. Ggfls. kann er über klagende Beamte eine unabhängige Instanz ( Gerichte) um Klärung  bitten.

kallesunkist

Hallo zusammen!

Als stiller Mitleser seit vielen Jahren habe ich es bisher vermieden, mich an Diskussionen zu beteiligen, finde den Input aus so manchem Beitrag aber extrem spannend und auch hilfreich, auch als Teil einer Personalvertretung.

Ich selbst bin im Bildungsbereich tätig, bekleide mich mit einem A15er Amt, und komme gerade nicht mit meiner links-grün-versifften Mentalität drumherum, meinen Senf abzugeben. Wer auch immer sich die Füße getreten fühlt vorab: Es tut mir leid. Es brennt mir leider auf der Seele.

Auch ich habe bei meinem Arbeitgeber Widerspruch eingelegt und eine amtsangemessene Alimentation eingefordert. Auch ich bin für eine angemessene Bezahlung einer jeden Tätigkeit. Von der untersten Besoldungsgruppe bis zur höchsten. Auch mein Job ist hoch anspruchsvoll und ich arbeite weit jenseits der üblichen Arbeitszeiten, teilweise in gesundheits- und familiengefährdendem Umfang. Aber auch aus Überzeugung und Freude an meiner Tätigkeit.

Die Gehaltssteigerungen, die derzeit in Brandenburg im Raume stehen, sind aus meiner Sicht jedoch obszön. Ich verdiene gut, mehr ist immer besser, aber das ist nicht mehr zu vermitteln. Natürlich entspricht es den gesetzlichen Grundlagen und ist absolut rechtens. Aber ist es notwendig?
Ich persönlich hoffe, dass die höhere Besoldung umgewidmet wird in einen wie auch immer gearteten Pensionsfond oder andere Möglichkeiten der sozialen Absicherung bzw. anderer Möglichkeiten zur Schaffung von sozialer Gerechtigkeit. Alleine beim Gedanken an die dann noch größer werdende Ungerechtigkeit gegenüber den angestellten KollegInnen wird mir Angst und Bange.

Ein wenig mehr Demut und Augenmaß ist besonders in den oberen Gehaltsgruppen durchaus angebracht - jenseits aller rechtlichen (nachvollziehbaren!) Ansprüche.

Ich will damit niemandem zu nahe treten, aber den Gedanken musste ich loswerden.

So long, so long, so long ...

Kalle

vorturner

2 Kinder Mietenstufen 5 A12 Stufe 7...80 Eur weniger in Brandenburg...

AR76

Bei mir mit A13 auch über 500 Euro mehr. Aber es kann auch wie in Hamburg oder Bayern enden...

Hat Brandenburg eigentlich ein fiktives Partnereinkommen?

Und @Kalle - du vergisst etwas sehr wesentliches. Es geht nicht darum, was wir jetzt haben, es geht darum was uns seit vielen Jahren vorenthalten wird!
Ich erinnere an 2010, meine ich. Die CDU hat uns damals über 10% Gehalt per Feder Strich gekürzt!!!
AZV Tag weg
1h Mehrarbeit pro Woche
Urlaubsgeld weg
Weihnachtsgeld auf 30%

Einfach so!

Klar könnte es jetzt auf einen Schlag viel Geld sein, aber es ist das was den Beamten laut unserem höchsten Gericht zusteht!

Wie oft hier geschrieben wurde - geht es der Wirtschaft gut, ist kaum Geld da für uns. Geht es der Wirtschaft schlecht, ebenfalls kaum Geld da und parallel wird eine Neiddebatte geführt und auf uns verbal eingeprügelt! Wertschätzung Null!

Rheini

#1030
@Kallesunkist

Ich kann deine Gedanken verstehen und teile es eigentlich ...

ABER zunächst möchte ich festhalten und das schreibst Du ja auch, dass es geltendes Recht ist. Wenn man es nicht als Staat beachtet, warum soll sonst jemand geltendes Recht beachten?

Der Staat hat jetzt und auch vorher die Möglichkeit gehabt, derzeit geltendes Recht durch die bekannten Regelungen und Mechanismen, zu ändern. Das wäre der richtige Weg und nicht sich über geltendes Recht hinweg zu setzen (siehe oben).

Der Staat hat und das steht z. B. auch in dem Papier der 33 umzusetzenden Rentenregelungen, in der Vergangenheit besonders gerne Beamte eingestellt, weil diese in der aktiven Zeit bisher günstiger waren, als Angestellte. Er hat und ich denke da sind wir uns einig, dies gemacht obwohl er wusste was im GG steht und später Pensionen zu zahlen sind.

Der Staat hat immer mehr Gesetze und Regelungen beschlossen und diese u. a. durch Beamte ausführen lassen, dass heißt der Staat hat immer weitere Beamte ernannt und seinen Personalkörper aufgebläht.

Der Staat hat keine oder nur wenig Vorsorge dafür getroffen, dass er die Pensionen in den nächsten Jahrzehnten tragen kann, obwohl er wusste wie die Demografie aussieht.

Der Staat lässt es zu das bei Milliarden Erben keine Erbschaftsteuer zu zahlen ist, nur weil an einem Stichtag (nicht einen Tag vorher und nicht an dem Tag danach) kein flüssiges Geld vorhanden ist.

Der Staat besteuert eine geerbte Wohnung, nicht aber wenn man 300+ Wohnungen erbt.

Der Staat hat oder macht immer noch zu wenig gegen Betrügereien wie z. B. ich erinnere an Fr. Bas die als Duisburgern schon seit 10 Jahren wusste, dass bei dem aufstockendes Einkommen einige das System ausnutzen.

Dem Staat gehen schätzungsweise ca. 100 Mrd. jährlich durch die Lappen, weil Steuerhinterziehung nicht konsequent verfolgt wird.

Der Staat macht immer noch zu wenig gegen die Cumcum, CumEx Geschäfte.

Der Staat leistet sich gigantische Einzelprojekte wie z. B.  Berliner Flughafen und Stuttgart31.

Der Saat lässt es zu, dass junge, gesunde Leute Bürgergeld bekommen und überall Leute in der Wirtschaft fehlen.

Heute noch in der Tagesschau und ich bin für eine robuste Verteidigungsfähigkeit, wurde berichtet, dass die Industrie für eine Drohne von den Ukrainern 20K nimmt, für nahezu dieselbe baugleiche Drohne, von der Bundeswehr 200k.

Usw. usw.

Und dann sieht man "nur" bei den Beamten die Ihr verfassungsgemäßes Recht durchsetzen, das Abendland versinken?

Und als besonders blauäugig sehe ich es das Du annimmst das wenn es möglich wäre den Beamten nicht die zustehende Besoldung zahlen zu müssen, dieses Geld ausgerechnet in einen Pensionsfond gesteckt wird. Die Vergangenheit hat gezeigt das Gelder die da sind und das betrifft auch z. B. die Rentenkasse, über kurz oder lang für andere Zwecke eingesetzt wird.

Von daher finde ich auch das das Geld der Besoldungsnachzahlungen woanders besser eingesetzt werden könnte, genauso wie viele andere Milliarden die in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft auch woanders besser eingesetzt werden könnten, als wo es am Ende gelandet ist oder landen wird.

Da dies es aber wahrscheinlich nicht passiert, habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn die Besoldungsnachzahlung bei mir landet und ich dann selber entscheide, wo es hingeht. Ich glaube nämlich nicht das meine Entscheidungen wesentlich schlechter sind, als die Entscheidungen des Staates (s. o.).