Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Max_Muster

Zitat von: AR76 in Heute um 18:30Typisches Geschwätz der Linken! Damit sind wir wieder beim Thema - denen, die es erwirtschaften, soll noch mehr genommen werden!

Wie wäre es damit - es bekommen nur noch die Sozialleistungen, die es wirklich brauchen - alte Menschen (Sozialhilfe), nachweislich erwerbsunfähige Menschen (Sozialhilfe) und sonst niemand. Nur übergangsweise - wie in eigentlich allen anderen Ländern auch - Menschen, die arbeitslos werden. Dafür war das Sozialsystem übrigens mal gedacht.

Aber schön die soziale Hängematte weiter ausbauen, vermeintlich Reiche und Firmen noch weiter besteuern und nicht mal die kalte Progression abfangen. Und sich dann wundern, wenn diese abwandern und Arbeit sich nicht mehr lohnt.

Wie gesagt, linkes Geschwätz.
Naja, heutzutage scheint ja jeder "links" zu sein, der kein Rassist ist.
Prinzipiell funktioniert unser Sozialsystem genau so. Dass es Missbrauch gibt will ich nicht bestreiten, aber Sozialleistungsbetrug wird hart bestraft und führt zu Rückzahlungen und Pfändungen. Es so darzustellen, als ob Betrug die Regel sei halte ich für Stammtischgeschwätz, oder sogar populistische rechte Rhetorik, die hier im Forum nichts zu suchen hat.

Bitte konzentriert euch auf die Kernthemen oder von mir aus auf unterhaltsames Geplänkel, aber so etwas geht zu weit.

SAS

Zitat von: AR76 in Heute um 18:30Typisches Geschwätz der Linken! Damit sind wir wieder beim Thema - denen, die es erwirtschaften, soll noch mehr genommen werden!

Wie wäre es damit - es bekommen nur noch die Sozialleistungen, die es wirklich brauchen - alte Menschen (Sozialhilfe), nachweislich erwerbsunfähige Menschen (Sozialhilfe) und sonst niemand. Nur übergangsweise - wie in eigentlich allen anderen Ländern auch - Menschen, die arbeitslos werden. Dafür war das Sozialsystem übrigens mal gedacht.

Aber schön die soziale Hängematte weiter ausbauen, vermeintlich Reiche und Firmen noch weiter besteuern und nicht mal die kalte Progression abfangen. Und sich dann wundern, wenn diese abwandern und Arbeit sich nicht mehr lohnt.

Wie gesagt, linkes Geschwätz.

Sehr überheblich sowas aus einer Position zu zu sagen aus der man nicht arbeitslos werden kann und lebenslang versorgt wird.

Die Vermögenssteuer steht in Grundgesetz und wurde unter Kohl noch erhoben.
Erbschaftssteuer zahlen nur wir Normalos wenn du zu den oberen fünf Prozent gehörst gibt's genug Ausnahmen von deinen du profitierst. Ja das sind linke Positionen sowas zu fordern deine Position ist erbärmlich und abgehoben und ignoriert das nicht alle das Privileg der Beamten genießt.

BÜRGERFREUNDLICH

Zitat von: SAS in Heute um 14:39Ich glaube hier ging es eher Darum wie einige Kollegen die Vermögen und Erbschaften der Überreichen gegen jede Form der Besteuerung sichern und verteidigen wollen und lieber den finanziell weniger gut gestellten Personen die Leistungen kürzen wollen.

Ich für meinen Teil bin kein Freund davon, Menschen etwas wegzunehmen, das sie oder ihre Familien über Jahrzehnte eigenständig erarbeitet haben. Zu welchem Zweck auch? Damit noch mehr Gelder in der Ukraine versickern oder wir die Welt finanzieren? 

Analog auf Privatpersonen übertragen, agiert der Staat nämlich in etwa so:

Sie nehmen ihren Kindern und ihrer Frau ihr Geld weg, um es zusammen mit dem Großteil ihres Gehaltes an die Nachbarn zu verteilen. Sie stellen plötzlich fest, dass das Geld für ihre Familie nicht mehr reicht, da immer mehr Nachbarn in die Nachbarschaft ziehen. Also gehen Sie zu ihren Eltern und nehmen denen auch noch etwas weg, im besten Fall natürlich einen Teil ihres Vermögens. Nun verteilen sie das Geld wieder an die zunehmende Anzahl der Nachbarn.... to be continued!


Im Privatleben würde kein geistig gesunder so agieren, aber über das Geld fremder Leute lässt sich immer leicht verfügen.

Robertbob

#2163
@pushpull
Wie stehst du dazu? Kann man dir trauen?
Aussage von SAS:
Ich glaube hier ging es eher Darum wie einige Kollegen die Vermögen und Erbschaften der Überreichen gegen jede Form der Besteuerung sichern und verteidigen wollen und lieber den finanziell weniger gut gestellten Personen die Leistungen kürzen wollen.
Deine Antwort:
Wer wählt denn die Legislative? Die Angewohnheit, dass Leute sich im Netz immer wieder zu Inhalten, die ihnen nicht passen, belehrend dumm stellen müssen ...
Mein Antwor!t: Danke für den Hinweis. Jetzt bin ich endlich im Bilde.
Deine Antwort:
"Das wage ich zu bezweifeln ..."
Danach lässt SAS sein Hose sacken:
Die Interpretationslinie hast du selbst eröffnet, ich bin studierte Politikwissenschaftler. Vll hast du in meine Worte irgendwas reinphantasiert. Vll hab ich mich aber auch falsch ausgedrückt.
Danach hälst du die Klappe und gibst hier nichts mehr zum besten, wie soll ich das einordnen?
Bist du auch ein Maulwurf dem man besser nicht trauen sollte?
Die Gewaltenteilung ist für jeden deutschen Beamten unverhandelbar.
Sollest du lt. deiner Aussage daran zweifeln, beantrage einfach deine Aufhebung des Beamtenverhältnisses.

LehrerInNRW

 
Zitat von: AR76 in Heute um 18:30Typisches Geschwätz der Linken! Damit sind wir wieder beim Thema - denen, die es erwirtschaften, soll noch mehr genommen werden!

Wie wäre es damit - es bekommen nur noch die Sozialleistungen, die es wirklich brauchen - alte Menschen (Sozialhilfe), nachweislich erwerbsunfähige Menschen (Sozialhilfe) und sonst niemand. Nur übergangsweise - wie in eigentlich allen anderen Ländern auch - Menschen, die arbeitslos werden. Dafür war das Sozialsystem übrigens mal gedacht.

Aber schön die soziale Hängematte weiter ausbauen, vermeintlich Reiche und Firmen noch weiter besteuern und nicht mal die kalte Progression abfangen. Und sich dann wundern, wenn diese abwandern und Arbeit sich nicht mehr lohnt.

Wie gesagt, linkes Geschwätz.

Genau mein Humor!

Als Beamter der lebenslang alimentiert wird fordern, dass man bei Arbeitslosigkeit nur vorübergehend Leistungen erhält.

Das BverfG., auf das sich hier immer alle berufen, wenn es um ihr eigenes Portmonee geht, hat geurteilt, dass der Staat ein Existenzminimum zu Verfügung stellen muss.

Kurze KI Abfrage:

Ja. Der deutsche Staat ist verfassungsrechtlich verpflichtet, hilfebedürftigen Menschen ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewährleisten. Das ist sogar ein grundrechtlich geschützter Anspruch.

Das Bundesverfassungsgericht leitet ihn aus zwei Vorschriften des Grundgesetzes ab:

* Art. 1 Abs. 1 GG: ,,Die Würde des Menschen ist unantastbar."
* Art. 20 Abs. 1 GG: Deutschland ist ein sozialer Bundesstaat.

Das Bundesverfassungsgericht hat 2010 daraus ausdrücklich das ,,Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums" entwickelt. Dieses umfasst nicht nur Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit, sondern auch ein Mindestmaß an gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe.


Kurze Frage, warum muss Susanne Klatten auf ihre Dividende weniger Steuern zahlen als der Facharbeiter bei Mercedes auf seinen Stundenlohn?

Die Besteuerung von Überreichen hat nichts mit der Besteuerung von normalen Arbeitern und Beamten zu tun.

Schneewitchen

Es wird Zeit, dass der FM mit seinem Entwurf um die Ecke kommt........
Deus hic finitur

LehrerInNRW

Kaum regnet es zwei Tage meint man es sei Herbst.

Rheini

Finde das ein Existenzminimum gewahrt bleiben muss. Allerdings finde ich, dass jeder der Bürgergeld bekommt und arbeiten kann, bis zur Aufnahme einer Arbeit verpflichtet ist, was für die Gemeinschaft zu tun.

Sofern keine nachvollziehbaren Gründen vorliegen und es nicht gemacht wird, sollte das Existenzminimum z. B. aus einer Notwohnung bestehen.

Auch könnte ich mir vorstellen das ein Führerschein der durch die Arge finanziert wurde, in den ersten Jahren nur genutzt werden darf, wenn dafür Fahrten im Zusammenhang mit einer Arbeit anfallen.


Das bedeutet für mich nicht, dass am anderen Ende auch Regelungen angepasst werden müssen.

Schneewitchen

Zitat von: LehrerInNRW in Heute um 20:22Kaum regnet es zwei Tage meint man es sei Herbst.

Und draußen ist es dunkler als in der Nacht....😉
Deus hic finitur

Rheini

Zitat von: LehrerInNRW in Heute um 20:22Kaum regnet es zwei Tage meint man es sei Herbst.

Wenigstens warmer Regen.

Schneewitchen

Zitat von: Rheini in Heute um 20:46Wenigstens warmer Regen.

...mit einer weichen Textur( zumindest hier)😀!
Deus hic finitur

WernerWillsWissen

Susanne Klatten würde in Monaco oder Singapur auf ihre Dividenden überhaupt keine Kapitalertragsteuer zahlen. Trotzdem (oder genau durch diese extrem wirtschaftsfreundliche Ausrichtung) stehen beide Staaten beim bereinigten BIP pro Kopf deutlich besser da als Deutschland. Beide Länder verzichten für die breite Bevölkerung auf einen üppigen Wohlfahrtsstaat nach deutschem Vorbild. Die Debatte ist ein klassischer Widerstreit zweier Denkschulen: Die eine Seite fordert soziale Gerechtigkeit durch Umverteilung. Die andere Seite, wie am Beispiel Monaco und Singapur dargestellt, setzt auf Leistungsanreize und Standortsicherung.

Wenn ein Staat Schulden aufnimmt, um beispielsweise eine High-Tech-Bahnstrecke zu bauen, erzeugt das eine wirtschaftliche Rendite. Die Wirtschaft wächst, und die zukünftigen Steuereinnahmen bezahlen die Zinsen und Tilgungen quasi von selbst. Wenn Kredite allerdings aufgenommen werden, um Rentenzuschüsse oder das Bürgergeld zu bezahlen, verpufft dieses Geld sofort im Konsum. Es wird verbraucht, ohne dass ein bleibender wirtschaftlicher Gegenwert entsteht. Die Schulden und die Zinslasten steigen unaufhaltsam weiter. Das führt zu einer Überschuldungsspirale, da die Zinsen irgendwann die Steuereinnahmen auffressen.
Insofern sind die Forderungen den Sozialetat zu kürzen keine Stammtisch-Parolen, sondern die mathematische Folge des demografischen Wandels.

In Städten wie beispielsweise Köln oder Düsseldorf machen die Sozialausgaben  35 - 40 % des Haushalts aus,  muss das wirklich sein?

Schneewitchen

Zitat von: WernerWillsWissen in Heute um 21:29Susanne Klatten würde in Monaco oder Singapur auf ihre Dividenden überhaupt keine Kapitalertragsteuer zahlen. Trotzdem (oder genau durch diese extrem wirtschaftsfreundliche Ausrichtung) stehen beide Staaten beim bereinigten BIP pro Kopf deutlich besser da als Deutschland. Beide Länder verzichten für die breite Bevölkerung auf einen üppigen Wohlfahrtsstaat nach deutschem Vorbild. Die Debatte ist ein klassischer Widerstreit zweier Denkschulen: Die eine Seite fordert soziale Gerechtigkeit durch Umverteilung. Die andere Seite, wie am Beispiel Monaco und Singapur dargestellt, setzt auf Leistungsanreize und Standortsicherung.

Wenn ein Staat Schulden aufnimmt, um beispielsweise eine High-Tech-Bahnstrecke zu bauen, erzeugt das eine wirtschaftliche Rendite. Die Wirtschaft wächst, und die zukünftigen Steuereinnahmen bezahlen die Zinsen und Tilgungen quasi von selbst. Wenn Kredite allerdings aufgenommen werden, um Rentenzuschüsse oder das Bürgergeld zu bezahlen, verpufft dieses Geld sofort im Konsum. Es wird verbraucht, ohne dass ein bleibender wirtschaftlicher Gegenwert entsteht. Die Schulden und die Zinslasten steigen unaufhaltsam weiter. Das führt zu einer Überschuldungsspirale, da die Zinsen irgendwann die Steuereinnahmen auffressen.
Insofern sind die Forderungen den Sozialetat zu kürzen keine Stammtisch-Parolen, sondern die mathematische Folge des demografischen Wandels.

Absolut richtig dargestellt! 👍
Deus hic finitur

homer bundy

Zitat von: Casiopeia1981 in 12.08.2026 08:31Bei der Änderung der Besoldungen in der einigen Ländern und beim Bund spielt nicht nur die aA eine Rolle, sondern auch die Attraktivität des Dienstherrn.

Der Bund hatte mit seinem Bundesalimentationsgesetz bspw. in der B-Besoldung bewusst eine stärkere Anhebung vorgesehen als notwendig. Die ist aber vom BMI nach öffentlicher Empörung kassiert worden. Jetzt ruht still der See, weil nun die neue Tabelle u.a. fehlerhaft wäre.

Ich würde daher abwarten, bis die konkreten Besoldungsgesetzentwürfe vorliegen und dann die Berechnungen genau ansehen.

SAS

Zitat von: Robertbob in Heute um 19:43@pushpull
Wie stehst du dazu? Kann man dir trauen?
Aussage von SAS:
Ich glaube hier ging es eher Darum wie einige Kollegen die Vermögen und Erbschaften der Überreichen gegen jede Form der Besteuerung sichern und verteidigen wollen und lieber den finanziell weniger gut gestellten Personen die Leistungen kürzen wollen.
Deine Antwort:
Wer wählt denn die Legislative? Die Angewohnheit, dass Leute sich im Netz immer wieder zu Inhalten, die ihnen nicht passen, belehrend dumm stellen müssen ...
Mein Antwor!t: Danke für den Hinweis. Jetzt bin ich endlich im Bilde.
Deine Antwort:
"Das wage ich zu bezweifeln ..."
Danach lässt SAS sein Hose sacken:
Die Interpretationslinie hast du selbst eröffnet, ich bin studierte Politikwissenschaftler. Vll hast du in meine Worte irgendwas reinphantasiert. Vll hab ich mich aber auch falsch ausgedrückt.
Danach hälst du die Klappe und gibst hier nichts mehr zum besten, wie soll ich das einordnen?
Bist du auch ein Maulwurf dem man besser nicht trauen sollte?
Die Gewaltenteilung ist für jeden deutschen Beamten unverhandelbar.
Sollest du lt. deiner Aussage daran zweifeln, beantrage einfach deine Aufhebung des Beamtenverhältnisses.
Solangsam glaube ich sie haben Fieberträume.
Keine Ahnung woher sie ihre Interpretation herleiten ich sei gegen Die Gewaltenteilung. Ich verteidigen unsere Verfassung mit all ihren Werten aus Überzeugung kein einzelner Wert ist für mich verhandelbar. Ich würde jedes Grundrecht und die Prinzipien unsere Verfassung sogar gegen die Legislative und eine korrupte oder faschistische Regierung verteidigen.

Wenn ich mich hier im Forum so umhören scheint sich bei einzelnen die Überzeugung durchzusetzen die Alimentation ist der einzige Teil der Verfassung um den sie kämpfen!
Ich schäme mich für diese egoistisch selektive Wahrnehmung unserer Verfassung.
Und um es nochmal klarzustellen der Rechtsstaatliche Teil unserer Verfassung ist einer der größten Errungenschaften des Rechts ich würde nicht Mal im Schlaf daran denken irgendwas davon in Frage zu stellen. Ich empfinde diese Unterstellung als böswillig und infam. Und kann beim besten Willen nicht erkennen wie man zu der Auffassung kommen könnte ich hätte jemals etwas anderes gesagt.

Wenn es eine Sache gibt für die ich brenne beruflich wie privat dann ist es die Verteidigung des demokratische sozialen Rechtsstaat.