Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 370943 times)

signs4

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3645 am: 23.10.2020 14:28 »
Mag keine Einmalzahlungen, erstens sind das keine tabellenwirksamen dauerhaften Erhöhungen und zweitens geht die Hälfte an die Steuer. Würde da niemals zustimmen. Würde eher 0,1% dauerhafte Erhöhung als 200Euro einmalig nehmen.

Yasper

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« Antwort #3646 am: 23.10.2020 14:30 »

Pflege kommt ganz gut weg



Allein aufgrund dieser Information bezweifle ich den Wahrheitsgehalt deines Beitrags.

Bastel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3647 am: 23.10.2020 14:31 »

Pflege kommt ganz gut weg



Allein aufgrund dieser Information bezweifle ich den Wahrheitsgehalt deines Beitrags.

Wieso?

Yasper

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3648 am: 23.10.2020 14:32 »
Weil die Pflege dann min 20% mehr bekommen müsste.

Außerdem ist der Kuchen noch nicht aufgegessen, daher wird mindestens noch morgen verhandelt.

Das Theaterspiel wäre für den Laien sonst unglaubwürdig.

Yasper

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AndreasG

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« Antwort #3650 am: 23.10.2020 14:39 »
Vielleicht hat man dieses Mal bei der Auswahl des Caterers daneben gegriffen und sieht sich ob der Qualität der gereichten Speisen und der kredenzten Getränke gezwungen die Verhandlungsrunde schnellstmöglich zum Abschluss zu bringen...

signs4

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3651 am: 23.10.2020 14:41 »
Zitat dpa: Als besonders heikles Thema stellte sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen eine Forderung der kommunalen Arbeitgeber zur Eingruppierung der Beschäftigten heraus. Eingeführt werden soll demnach, dass Beschäftigte anders bezahlt werden, wenn sie in ihrer Arbeitszeit auch Tätigkeiten verrichten, die unterhalb ihrer eigentlich höher bezahlten Aufgabe liegen. Als Beispiel wurden Ärzte genannt, die am Monatsende schlechter bezahlt werden könnten, wenn sie immer wieder etwa auch Organisationsaufgaben erledigt hatten.

Da reichen keine 2% mehr aus um das auszugleichen.

AndreasG

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« Antwort #3652 am: 23.10.2020 14:43 »
Zitat dpa: Als besonders heikles Thema stellte sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen eine Forderung der kommunalen Arbeitgeber zur Eingruppierung der Beschäftigten heraus. Eingeführt werden soll demnach, dass Beschäftigte anders bezahlt werden, wenn sie in ihrer Arbeitszeit auch Tätigkeiten verrichten, die unterhalb ihrer eigentlich höher bezahlten Aufgabe liegen. Als Beispiel wurden Ärzte genannt, die am Monatsende schlechter bezahlt werden könnten, wenn sie immer wieder etwa auch Organisationsaufgaben erledigt hatten.

Da reichen keine 2% mehr aus um das auszugleichen.


Da fast niemand ausschließlich hochwertige Tätigkeiten erbringt würde das auf eine umfassende Gehaltskürzung hinauslaufen...

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3653 am: 23.10.2020 14:46 »
Laufzeit zu lang (mind. 31.12.2022)
Einmalbetrag bis Ende des Jahres
keine 2 vor dem Komma ab 01.01.2021

Pflege kommt ganz gut weg

Sparkassen werden wohl weiter streiken ...

Das wäre eine Gehaltskürzung. Naja, dann hat man die Wahl zwischen noch mehr freien Stellen als interne Bewerber, oder der Privatwirtschaft. Außerdem werden die Leistungen gemäß „mittlerer Güte“ gefordert.

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3654 am: 23.10.2020 14:51 »
Zitat dpa: Als besonders heikles Thema stellte sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen eine Forderung der kommunalen Arbeitgeber zur Eingruppierung der Beschäftigten heraus. Eingeführt werden soll demnach, dass Beschäftigte anders bezahlt werden, wenn sie in ihrer Arbeitszeit auch Tätigkeiten verrichten, die unterhalb ihrer eigentlich höher bezahlten Aufgabe liegen. Als Beispiel wurden Ärzte genannt, die am Monatsende schlechter bezahlt werden könnten, wenn sie immer wieder etwa auch Organisationsaufgaben erledigt hatten.

Da reichen keine 2% mehr aus um das auszugleichen.

Ja genau, am besten noch mehr bei Akademikern kürzen. Dann findet man auch noch mehr davon.

Organisator

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3655 am: 23.10.2020 14:51 »
Da fast niemand ausschließlich hochwertige Tätigkeiten erbringt würde das auf eine umfassende Gehaltskürzung hinauslaufen...

Daher haben sich die Tarifpartner ja den Arbeitsvorgang einfallen lassen. Inklusive des wohl eher aus der Rechtsprechung entwickelten Atomierungsverbots.

Mich würde mal interessieren, wie man tarifrechtlich herangehen möchte, ohne die Kernbestandteile wie Arbeitsvorgang, den 50%-Grundsatz bei der Bewertung usw. anzugehen.

Platten

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3656 am: 23.10.2020 14:52 »
Laufzeit zu lang (mind. 31.12.2022)
Einmalbetrag bis Ende des Jahres
keine 2 vor dem Komma ab 01.01.2021

Pflege kommt ganz gut weg

Sparkassen werden wohl weiter streiken ...

Wenn die Sparkassen weiter streiken, dann gibt es auch keine Einigung bis heute Abend. FAKE NEWS!  ;D

Lio1896

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #3657 am: 23.10.2020 18:41 »
es wird weiter verhandelt, heute keine Ergebnisse mehr, Morgen um 14:30 Uhr die nächste Tarifbotschafter Online Informationsrunde.

signs4

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« Antwort #3658 am: 23.10.2020 20:23 »
Potsdam (dpa) - Arbeitgeber und Gewerkschaften haben bei ihren Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst am Freitag keinen Durchbruch erzielt. Nach stundenlangen Beratungen ging die Spitzengruppe der Verhandler am Abend in Potsdam vorerst auseinander, teilten beide Seiten mit.

An diesem Samstagmorgen sollten die Gespräche der achtköpfigen Runde fortgesetzt werden. Wie es in Verhandlungskreisen hieß, näherten sich beide Seiten langsam an. Allerdings war auch ein Scheitern möglich, hieß es am Abend weiter. Verhandelt wird über das Einkommen von mehr als zwei Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen.

In der insgesamt achtköpfigen Spitzengruppe treffen die Verhandlungsführer aufeinander. Für der Kommunen ist das Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und für den Bund Innenminister Horst Seehofer (CSU). Für die Gewerkschaft Verdi ist es Verdi-Chef Frank Werneke und für den dbb Beamtenbund und Tarifunion der Vorsitzende Ulrich Silberbach. Am Abend wollten die Mitglieder der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Bundestarifkommission der Gewerkschaft Verdi über den Stand beraten, hieß es in Verhandlungskreisen. Zudem wollten Fachleute noch zu einzelnen Bereichen weiterberaten.

Käme es zu einem Durchbruch, wären neue Streiks etwa in Kliniken, Rathäusern oder Kitas vom Tisch. Zu den Konfliktpunkten, die auf den Verhandlungstisch kamen, zählte die lineare Erhöhung der Einkommen. Die Arbeitgeber bieten eine Erhöhung der Einkommen in drei Schritten an: Zum 1. März 2021 um 1 Prozent, zum 1. März 2022 um nochmal 1 Prozent und zum 1. März 2023 um weitere 1,5 Prozent; die Laufzeit soll drei Jahre betragen. Die Gewerkschaften fordern deutlich mehr: Plus 4,8 Prozent für nur ein Jahr.

In Gewerkschaftskreisen wurde ausgeschlossen, dass die Arbeitnehmervertreter eine Laufzeit von drei Jahren ohne deutlich höhere Steigerungen beim Lohn akzeptieren. Die drei Jahre seien für die Kommunen «ganz wichtig», hatte Mädge aber betont.

Zu den auf dem Tisch liegenden Themen zählten auch die von den Gewerkschaften geforderte Einmalzahlung sowie die Situation von Pflegekräften und Sparkassenmitarbeitern. Lange wurde dem Vernehmen nach über besonders deutliche Verbesserungen für einzelne Berufsgruppen diskutiert - etwa für bestimmte Pflegefachkräfte. Dann könnte die Gesamtsteigerung allerdings niedriger ausfallen, heiß es.

Als besonders heikles Thema stellte sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen eine Forderung aus dem Kreis der kommunalen Arbeitgeber zur Eingruppierung der Beschäftigten heraus. Eingeführt werden soll dieser Idee zufolge, dass Beschäftigte anders bezahlt werden, wenn sie in ihrer Arbeitszeit auch Tätigkeiten verrichten, die unterhalb ihrer eigentlich höher bezahlten Aufgabe liegen. Als Beispiel wurden Ärzte genannt, die am Monatsende schlechter bezahlt werden könnten, wenn sie immer wieder etwa auch Organisationsaufgaben erledigt hatten.

Otto1

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« Antwort #3659 am: 23.10.2020 20:59 »
Zu den auf dem Tisch liegenden Themen zählten auch die von den Gewerkschaften geforderte Einmalzahlung sowie die Situation von Pflegekräften und Sparkassenmitarbeitern. Lange wurde dem Vernehmen nach über besonders deutliche Verbesserungen für einzelne Berufsgruppen diskutiert - etwa für bestimmte Pflegefachkräfte. Dann könnte die Gesamtsteigerung allerdings niedriger ausfallen, heiß es.

Besteht denn etwa Hoffnung?