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Lohnt sich Arbeit noch?
Warnstreik:
--- Zitat von: Ndsftw am 01.12.2023 09:32 ---Dass Frauen generell eine niedrigere Erwerbsquote haben und dass gerade Mütter nicht Vollzeit arbeiten können, sollte wohl nicht erwähnt werden müssen.
--- End quote ---
Zum einen halte ich deinen ersten Fakt (generell niedrigere Erwerbsquote) für richtig - aber ein Thema, was man angehen kann und sollte. Soweit ich weiß macht das SGBII keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen - wenn also eine (auch vollzeit-) Arbeit angeboten wird, dann muss sie auch (den jeweiligen Regeln nach) angenommen werden.
Dein zweiter Punkt ist aber nicht zutreffend. Natürlich können Mütter Vollzeit arbeiten - wieso auch nicht?
Mamba:
Meine Schwester ist alleinerziehend mit zwei Kindern und arbeitet Vollzeit...verstehe nicht warum das immer bei alleinziehenden Müttern - egal welcher Nationalität - im Bürgergeldbezug nicht geht oder es als Ausrede genommen werden kann...
Des Weiteren darf man bei der Berechnung Bürgergeld vs. Erwerbseinkommen die monatlichen 18,36 € GEZ Befreiung nicht vergessen, außerdem gibt es für jedes Kind einen Sofortzuschlag i. H. v. 20 € monatlich...zinslose Darlehen, die mit nur 5% des Regelbedarfs getilgt werden müssen...wie bereits erwähnt die kostenfreie Mittagsverpflegung in der Kita, Gewährung Schulbedarf 116€ im August und 58 € im Februar eines jeden Jahres für jedes Kind.
Fakt ist, dass nach 1 1/2 Jahren in Deutschland von den ukrainischen Geflüchteten immer noch nur 19% arbeiten...wie man bereits bei anderen Geflüchteten gesehen hat, die bereits 8 Jahre hier sind, wird sich das nie groß ändern. Von einem Erfolg kann man doch erst bei 60% oder mehr sprechen. Da brauch man sich nicht vormachen.
Mein Senf dazu...
Opa:
--- Zitat von: Mamba am 01.12.2023 10:25 ---wie man bereits bei anderen Geflüchteten gesehen hat, die bereits 8 Jahre hier sind, wird sich das nie groß ändern. Von einem Erfolg kann man doch erst bei 60% oder mehr sprechen. Da brauch man sich nicht vormachen.
Mein Senf dazu...
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Stimmt, vormachen braucht man sich nichts. Wie viele von den anderen Geflüchteten, die seit 8 Jahren hier sind, gehen denn nach deiner Einschätzung arbeiten?
Hier findest du die Antwort für 2021, damit dürfte zwei Jahre später das von dir gesetzte Kriterium für einen Erfolg mittlerweile erreicht sein:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fluechtlinge-arbeit-114.html
Warnstreik:
--- Zitat von: Alien1973 am 01.12.2023 08:20 ---Ist das gleiche wie wenn der Ali seine Lehre abschließt und dann mit Foto einen Bericht in der Lokalen Zeitung bekommt. Das ist schön, nur eben nicht die Regel.
--- End quote ---
Wer ist denn "der Ali"? Und was ist den bei "dem Ali" die Regel? Kannst du deine gequirlte Rassistenkacke bitte woanders (oder am besten nirgendwo) absondern?
simon1979:
--- Zitat von: Mamba am 01.12.2023 10:25 ---Meine Schwester ist alleinerziehend mit zwei Kindern und arbeitet Vollzeit...verstehe nicht warum das immer bei alleinziehenden Müttern - egal welcher Nationalität - im Bürgergeldbezug nicht geht oder es als Ausrede genommen werden kann...
Des Weiteren darf man bei der Berechnung Bürgergeld vs. Erwerbseinkommen die monatlichen 18,36 € GEZ Befreiung nicht vergessen, außerdem gibt es für jedes Kind einen Sofortzuschlag i. H. v. 20 € monatlich...zinslose Darlehen, die mit nur 5% des Regelbedarfs getilgt werden müssen...wie bereits erwähnt die kostenfreie Mittagsverpflegung in der Kita, Gewährung Schulbedarf 116€ im August und 58 € im Februar eines jeden Jahres für jedes Kind.
Fakt ist, dass nach 1 1/2 Jahren in Deutschland von den ukrainischen Geflüchteten immer noch nur 19% arbeiten...wie man bereits bei anderen Geflüchteten gesehen hat, die bereits 8 Jahre hier sind, wird sich das nie groß ändern. Von einem Erfolg kann man doch erst bei 60% oder mehr sprechen. Da brauch man sich nicht vormachen.
Mein Senf dazu...
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Das Problem ist vielschichtiger und kann nicht so vereinfacht werden, wie es Populisten gerne hätten.
Man muß sich
1. die Situation der Geflüchteten anschauen (Single, Alleinerziehende Mütter mit Kindern, Senioren usw.),
2. die Situation der jeweiligen Länder (Ganztagesbetreuung ja/nein, communities bereits vor Ort usw.) und dann noch,
3. wie läuft das jeweilige Eingliederungsverfahren ab.
1. Kommen nach Deutschland hauptsächlich Alleinerziehende Mütter und Rentner und in die anderen Länder Single zwischen 20 und 40? Oder ist die Situation der Geflüchteten überall gleich?
2. In Frankreich, Polen und vielen anderen Ländern in der EU ist die Ganztagesbetreuung mittlerweile Normalität, während wir in Deutschland das eher Seltenheit ist.
3. In Deutschland wird ein Monate langer Integrationskurs vorgeschaltet und ist Pflicht. Wird dies in den anderen Ländern auch so gehandhabt oder gibt es das dort überhaupt nicht?
Meiner Meinung kann man die Situation in der EU und die Situation der Geflüchteten nur dann vergleichen, wenn man die o. g. Fragen und wahrscheinlich noch viele andere beantwortet hat.
Das die Höhe und die Bezugsdauer von Bürgergeld auch ein Rolle spielt, möchte ich gar nicht verneinen. Aber das ist m. M. nach nicht der einzige Grund.
Aber wir driften weit vom Thema ab.
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