Das ganze Problem bei der Bw ist hausgemacht. Ich bin vor 15 Jahren ausgeschieden. Damals war die Regeldienstzeit eines Mannschafts-SaZ 4 Jahre. Besonders herausgehobene Verwendungen im Stab auch mal SaZ 8. Bei den UoP war es ähnlich. Zum Ende normalerweise 8 Jahre, im Einzelnen bis 12 Jahre. Anfang meiner Dienstzeit waren bei UoP noch 4 Jahre Regel.
Da hat es grade bei den Mannschaften auch mit den Beförderungszeiten gepasst. Und es war aufgrund der Altersstruktur eher die Ausnahme das Mannschaften Familie mit mehreren Kindern hatten.
Aufgrund der deutlichen Ausdehnung der möglichen Dienstzeiten auf 25 Jahre sogar bei Mannschaften hat man diese Stilblüten.
Das gesamte Dienstgradsystem muss neu gedacht werden. Gerade weil jetzt wieder vermehrt neues Personal mit wieder deutlich geringeren Dienstzeiten angeworben werden soll.
100 % Zustimmung. Zudem hat man jedwede Verantwortung nach oben gezogen, um überhaupt eine zur Verantwortung passende Besoldung zu erreichen.
Zu meiner Zeit war ein HptFw (A8Z) Zugführer und ein StUffz ("Leistungs-StUffz" A7, ggf. FA) war der Stellvertreter. Nun sind Zugführer der gleichen Teileinheiten Oberleutnant (A10) und der Stellvertreter ist ein OStFw (A9m) oder Leutnant (A9g). Ich würde jetzt mal anzweifeln, dass dadurch irgendetwas positives an der Qualität geändert wurde.
Bin auch 10 Jahre raus, aber es hat schon zu meinen Zeiten eine deutliche Verschiebung stattgefunden.
Es passt da gar nichts mehr
nochmal der Uffz von damals ist heute Fw in der Funktion Gruppenführer
Das ist in den Köpfen immer noch nicht drin( 3 Jahre )
A8 (HptFw) ist schlicht eine zeitliche Beförderung
Um A9 (StFw) zu werden bedarf es eine Stehzeit von 20 Jahren.
Selbst dann muss man sich rumschlagen warum man nicht A9mZ wird
In einer Spießverwendung bekommt man dann vielleicht nochmal 135 € mehr
Aber legt mal die Tabelle vom Gefr-StFw nebeneinander
Mit Wertigkeit hat das nichts mehr zu tun.
Sorry dass ich die A16 Fraktion jetzt ausschließe, aber auch die haben dann der Ämterwertigkeit mehr zu bekommen.