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offene Foren => allgemeine Diskussion => Thema gestartet von: Ungeimpft am 17.11.2021 08:25

Titel: Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Ungeimpft am 17.11.2021 08:25
werden diese Mitarbeiter gekündigt? Suspendiert?

Verbrennen lassen?

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 17.11.2021 08:32
Öffentliches Verbrennen nachdem wir das Gewicht der sich weigernden Person mit dem einer kalten Ente aufgewogen haben... Wie jeder weiss sind schwimmt kalte Ente (wie bspw. Scheisse, Ersoffene Trinker oder Holz!!!) immer oben. Da Holz und Kalte Ente oben schwimmen, muss die weigernde Person zwangsläufig brennbar sein, wenn sie so schwer wie eine kalte Ente ist!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kommunalgenie am 17.11.2021 08:54
Öffentliches Verbrennen nachdem wir das Gewicht der sich weigernden Person mit dem einer kalten Ente aufgewogen haben... Wie jeder weiss sind schwimmt kalte Ente (wie bspw. Scheisse, Ersoffene Trinker oder Holz!!!) immer oben. Da Holz und Kalte Ente oben schwimmen, muss die weigernde Person zwangsläufig brennbar sein, wenn sie so schwer wie eine kalte Ente ist!

Ups, da sind mir doch glatt ein paar Gehirnzellen abgesprungen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 17.11.2021 09:21
Nach der letzten Betriebsfeier sind ehe alle genesen.  ;)

Nein, im Ernst. Es bleibt abzuwarten, ob die Impfpflicht im Gesundheitswesen oder in medizinischen Einrichtungen kommt. Bei Ersterem hätte wir arge Probleme :o
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 17.11.2021 09:21
Täglich ein-,zweimal Testen lassen, natürlich außerhalb der Arbeitszeit.
Am besten diese Personen permanent in Q, wegen Kontaktverdacht mit C, schicken, da sie dann kein Anspruch auf Entgelt haben.
Ansonsten steht es ihnen frei ungeimpft zu sein, allerdings erwarte ich von freiwillig Ungeimpften, dass sie in ihrer Patientenverfügung klarstellen, dass sie nicht wg. Corona Intensivmedizinisch behandelt werden wollen.
(zumindest nicht, wenn die Betten für etwas anderes benötigt werden, wie Herzklappen-OP oder so.)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schokobon am 17.11.2021 10:44
Für derartige Aussagen laufen gegen so manchen Politiker Parteiausschlussverfahren  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 17.11.2021 10:52
werden diese Mitarbeiter gekündigt? Suspendiert?

Verbrennen lassen?

Bei uns laufen die alle mit einem C auf dem Ärmel rum.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bob Kelso am 17.11.2021 11:20
Humor:: Bei uns gibt es extra abgetrennte Räume, damit die "ungeimpften MA" nicht durch die "geimpften MA" ( Spezifikum: Risikoreiches Verhalten) angesteckt werden könnten.
Liebe Grüße!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 17.11.2021 11:47
Geht es um Masern? Da sind wir nun ja auch 6 Wochen vor einem relevanten Stichtag.
Falls es um was anderes gehen sollte: Wo ist hier eigentlich der Aufschrei das Thema zum Masernschutzgesetz gewesen? Das hat im ö.D. und generell in der Bevölkerung (fast) keine Sau interessiert, aber beim bösen C wird jetzt großspurig auf die Kacke gehauen.  ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 17.11.2021 11:49
Na, weil diese Impfungen nicht vergleichbar sind.

Wird sich aber wohl noch ändern. ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 17.11.2021 11:54
Stimmt, die Masernimpfstoffe sind nicht so gut getestet wie die Coronaimpfstoffe.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 17.11.2021 12:09
Das weiß ich nicht, allerdings werden Masern v.a. (oder ausschließlich?) Lebendimpfstoffe eingesetzt, die einem vom Grundverständnis her eher Kopfzerbrechen bereiten könnten, wie die anderen Arten. Vom Einsatz solcher Impfstoffe wird deshalb bei manchen Indikationen auch vom RKI abgeraten. Also so vehement, wie manche gerade wieder gegen die Coronaimpfung labern, könnte man sich seine Meinung auch zur Masernimpfung zusammenschustern.

Aber wo das Thema schonmal hier steht: Wer hat denn tatsächlich Probleme bei der Umsetzung des Masernschutzgesetzes gehabt?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 17.11.2021 12:11
Stimmt, die Masernimpfstoffe sind nicht so gut getestet wie die Coronaimpfstoffe.

Der Test ist egal. Sie sind regulär zugelassen, C hat nur eine Notfallzulassung. Daran wird auch eine Impflicht scheitern, es sei denn, man kommt zu einer regulären Zulassung. Zudem sollen Masern ausgerottet werden, C nicht.

Wenn eine Impflicht kommt, wird sie dann ähnlich wie die Masernpflicht ausfallen und dann im C(arneval) vermarktet werden können. Da ähnlich wie bei Masern nicht alle betroffen sind. Bei Masern sind alle Personen 1970 älter nicht betroffen, bei C dürfte es bei allen Personen 2021 und älter einen Dispens geben.  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 17.11.2021 12:15
Stimmt, die Masernimpfstoffe sind nicht so gut getestet wie die Coronaimpfstoffe.

Der Test ist egal. Sie sind regulär zugelassen, C hat nur eine Notfallzulassung.

*gähn*
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Badener am 17.11.2021 12:36
werden diese Mitarbeiter gekündigt? Suspendiert?

Verbrennen lassen?

Die werden bei uns gegen ihr Wissen zwangsgeimpft. Die Leichen der Impftoten werden im Stabsbunker unter dem Rathaus "entsorgt".

Solltest du weitere "Fakten" für Telegram brauchen, melde dich bitte per PN.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 17.11.2021 12:40
werden diese Mitarbeiter gekündigt? Suspendiert?

Verbrennen lassen?

Die werden bei uns gegen ihr Wissen zwangsgeimpft. Die Leichen der Impftoten werden im Stabsbunker unter dem Rathaus "entsorgt".
Wir sind da glücklicherweise schon einen Schritt weiter: Kurz vor Beginn der Pandemie hat Kill Gates vor unserem Gebäude einen 5G-Mast aufgestellt. So wie er anfangs Corona ausgestrahlt hat, sendet er nun die Nanobots durch die Luft. Wir müssen also die wenigen Klarseher unter uns, die die rothschild'sche Weltverschwörung enttarnt haben, gar nicht mehr impfen, um sie für die Gleichschaltung zu chippen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Wdd3 am 17.11.2021 13:47
Dem sollten noch ein paar alternative Fakten zugefügt werden: ;D

1. "Corona-Impfstoffe beeinträchtigen die Fruchtbarkeit.“
2. "mRNA-Impfstoffe verändern die DNA im Körper der geimpften Person.“
3. "Impfstoffe gegen COVID-19 sind nicht sicher, weil sie zu schnell entwickelt und zugelassen wurden.“
4. "Das Coronavirus ist nichts anderes als eine herkömmliche Grippe.“
5. "Nasenabstriche lösen Hirnhautentzündung aus"
6. "Das Trinken von Chlordioxid tötet die Viren"
7. "Mundschutzmasken sind gefährlich, da sich unter ihnen CO2 ansammelt"
8. "Die Einnahme von Desinfektionsmitteln tötet das Virus"

Achtung: Bei Punkt 8 ist auch mit dem Tod des Anwenders zu rechnen!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: firefighter2541 am 17.11.2021 14:08
Stimmt, die Masernimpfstoffe sind nicht so gut getestet wie die Coronaimpfstoffe.

Der Test ist egal. Sie sind regulär zugelassen, C hat nur eine Notfallzulassung. Daran wird auch eine Impflicht scheitern, es sei denn, man kommt zu einer regulären Zulassung. Zudem sollen Masern ausgerottet werden, C nicht.

Wenn eine Impflicht kommt, wird sie dann ähnlich wie die Masernpflicht ausfallen und dann im C(arneval) vermarktet werden können. Da ähnlich wie bei Masern nicht alle betroffen sind. Bei Masern sind alle Personen 1970 älter nicht betroffen, bei C dürfte es bei allen Personen 2021 und älter einen Dispens geben.  ;D


Nur um "nichtzutreffende" Informationen zu vermeiden. :-) Die Impfstoffe sind in der Europäischen Union zugelassen

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/stand-corona-impstoffe-1835338
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 17.11.2021 14:27


Nur um "nichtzutreffende" Informationen zu vermeiden. :-) Die Impfstoffe sind in der Europäischen Union zugelassen

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/stand-corona-impstoffe-1835338

Bitte keine Fake News verbreiten. Es handelt sich um bedingt zugelassene Imfpstoffe:

https://www.pei.de/DE/service/faq/coronavirus/faq-coronavirus-node.html

Ein Vergleich zu den Masernimpfungen ist daher sachlich nicht zulässig aufgrund bisher nicht erfolgter regulärer Zulassung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Lars73 am 17.11.2021 14:29
Notfallzulassung ist aber erst recht unzutreffend.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Wdd3 am 17.11.2021 14:33
Notfallzulassung

Das Wort habe ich gestern noch im Radio gehört im Zusammenhang mit Corona Booster Impfungen.
Von einem gewissen Herrn Mertens...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 17.11.2021 15:00
Notfallzulassung ist aber erst recht unzutreffend.

Doch sicher. Für die Kinder, welche ja auch von einer Impflicht betroffen sein dürften, liegt nur eine Notfallzulassung vor (und das glaube ich auch nur in den USA).

Für die Erwachsene eine bedingte Marktzulassung.

Jedoch in allen Fällen keine reguläre Zulassung wie bei den Masernimpfstoffen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 17.11.2021 15:02
Notfallzulassung

Das Wort habe ich gestern noch im Radio gehört im Zusammenhang mit Corona Booster Impfungen.
Von einem gewissen Herrn Mertens...
Ich habe es heute gehört - in diesem Forum von einem gewissen Herrn BAT. Die FUD-Verbreiter glauben offensichtlich immer noch, durch gebetsmühlenartige Wiederholungen FUD zur Wahrheit machen zu können.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: MH am 17.11.2021 19:09
Wir arbeiten mobil und gut is...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Ungeimpft am 17.11.2021 20:06
Wir arbeiten mobil und gut is...
was für Bereich?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: bgler am 17.11.2021 21:07
Wir arbeiten mobil und gut is...
was für Bereich?

Impfbus
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: MH am 17.11.2021 22:09
Wir arbeiten mobil und gut is...
was für Bereich?

Büro, Vermittlung, Backoffice, Sachbearbeitung
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: MH am 17.11.2021 22:10
Wir arbeiten mobil und gut is...
was für Bereich?

Impfbus

Der war gut ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 18.11.2021 06:21
Wir arbeiten mobil und gut is...
was für Bereich?

Impfbus

Der war gut ;)
Find ich auch ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Wdd3 am 18.11.2021 12:52
Bei uns werden die Ungeimpften nach Stuttgart versetzt, Bereich Elektrotechnik. Den Frauen wird vor der Abreise ein Care-Paket mit normalen Essen mitgegeben.
Alle bekommen Stellen >E12 zugewiesen, die Wohnungsmieten werden subventioniert...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 18.11.2021 12:56
Bei uns werden die Ungeimpften nach Stuttgart versetzt, Bereich Elektrotechnik. Den Frauen wird vor der Abreise ein Care-Paket mit normalen Essen mitgegeben.
Alle bekommen Stellen >E12 zugewiesen, die Wohnungsmieten werden subventioniert...
Es ist interessant, bei wem gibt's solche Möglichkeit.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vip3r am 21.11.2021 20:09
Da der TVöD nahezu naheliegenderweise keine Regelung trifft, versuche ich es einmal hier.

Bekanntermaßen gilt ab Mittwoch der kommenden Woche 3G am Arbeitsplatz. Nun soll es, sofern man der Lokalpresse glauben kann bzw. diese es richtig wiedergibt, wohl im näheren Umkreis auch einige Behörden geben, welche all ihre Beschäftigten - unabhängig ob geimpft oder nicht - dazu verpflichtet hätten, 2 mal die Woche einen Test nachzuweisen.

Nach meinem Verständnis wären, sofern eine solche Anweisung arbeitsrechtlich überhaupt zulässig sein kann und der Arbeitgeber selbst über kein internes "Testzentrum" verfügt, die jeweiligen Weg-/Testzeiten bei den Geimpften als Arbeitszeit zu bewerten und die ggf. entstehenden Kosten vom AG zu tragen?

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 22.11.2021 07:14
Nach meinem Verständnis nicht gänzlich, da wäre zu differnzieren. Die Arbeitsleistung ist am Arbeitsort zu erbringen. Es dürfen aber nur diejenigen eine Arbeitsstätte betreten, wenn sie einen Nachweis mit sich führen, der den Status genesen, geimpft oder getestet (3G-Nachweis) belegt.
Also für Ungeimpfte: -> Keine Arbeitszeit, da Leistungserbringung sonst nicht möglich
Für Geimpfte/Genesene: Leistungserbringung grds. möglich; wenn AG Nebenbedingung stellt, muss er auch die erforderlichen Kosten (hier Wege-/Testzeiten) tragen. M.E. ist der AG im Annahmeverzug wenn er derartiges verlangt.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 22.11.2021 07:50
Da der TVöD nahezu naheliegenderweise keine Regelung trifft, versuche ich es einmal hier.

Bekanntermaßen gilt ab Mittwoch der kommenden Woche 3G am Arbeitsplatz. Nun soll es, sofern man der Lokalpresse glauben kann bzw. diese es richtig wiedergibt, wohl im näheren Umkreis auch einige Behörden geben, welche all ihre Beschäftigten - unabhängig ob geimpft oder nicht - dazu verpflichtet hätten, 2 mal die Woche einen Test nachzuweisen.

Nach meinem Verständnis wären, sofern eine solche Anweisung arbeitsrechtlich überhaupt zulässig sein kann und der Arbeitgeber selbst über kein internes "Testzentrum" verfügt, die jeweiligen Weg-/Testzeiten bei den Geimpften als Arbeitszeit zu bewerten und die ggf. entstehenden Kosten vom AG zu tragen?

Da der AG bereits die Zeit für die freiwillige Impfung als Arbeitszeit anerkennt, besteht kein Anspruch auf die Anrechnung der Zeit die es für das Beschaffen des Tests braucht. Insofern ist nicht nur innerhalb einer auch unverschuldeten Quarantäne mit einem Entgeltausfall zu rechnen, sondern auch wenn kein Test vorgelegt werden kann. Klar, fürs Homeoffice braucht es keinen Test, aber diese Regelung ist auch nicht auf alle Arbeitsbereiche anwendbar (bspw. Bauhof). Das ein AN in diesem Fall alternative Tätigkeiten wahrnimmt (alleine in einer Ecke Steine zählen), kann nicht vom AG verlangt werden und widerspricht auch der Stellenbeschreibung des AN.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kat am 22.11.2021 11:42
Bei uns gibt es nur eine und die geht bald in den Mutterschutz. Alle anderen sind geimpft.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 22.11.2021 19:01
Bei uns gibt es nur eine und die geht bald in den Mutterschutz. Alle anderen sind geimpft.

Lese Dir die Frage von vip3R vielleicht nochmal in Ruhe durch.  ;)

Es geht um Tests für Geimpfte und die hierfür nötigen Anstrengungen. Selbstredend ist alles vom AG zu leisten, was über gesetzliche Regelungen hinausgeht.

Und frei für Impfungen gibt es spätestens dann nicht mehr, wenn Apotheker impfen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schokobon am 22.11.2021 21:30
Ich dachte es geht um die Frage vom 17.11.2021 was man mit Impfverweigerern macht
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Britta2 am 22.11.2021 21:47
Ich dachte es geht um die Frage vom 17.11.2021 was man mit Impfverweigerern macht

Ist doch im Grunde kein wirkliches Diskussionsthema - weil die Antwort bekannt sein dürfte weil allgemein übliches Vorgehen.  An den Pranger stellen, vom Team isolieren, Notiz in der Akte "Querulant". Kollektives Mürbemachen, wiederholtes Angebot Termin beim Betriebsarzt - und wenn auch das nicht hilft, dann erste Schritte einleiten, damit der Störenfried selbst das Weite sucht. Linientreue Grundvoraussetzung im ÖD. Nicht Verweigerung.
Immerhin läuft die Masse ja auch geschlossen zu den obligatorischen (bisherigen) Freitags-Demos (weil grad "hipp").
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 22.11.2021 23:12
Ist doch im Grunde kein wirkliches Diskussionsthema - weil die Antwort bekannt sein dürfte weil allgemein übliches Vorgehen.  An den Pranger stellen, vom Team isolieren, Notiz in der Akte "Querulant". Kollektives Mürbemachen, wiederholtes Angebot Termin beim Betriebsarzt - und wenn auch das nicht hilft, dann erste Schritte einleiten, damit der Störenfried selbst das Weite sucht.
Du machst ja "den ÖD" ausgehend von den Erfahrungen bei deinem AG sonst eher schlecht. Aber gut zu sehen, dass du durchaus auch die positiven Seiten wahrnimmst.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 23.11.2021 06:28
Immerhin läuft die Masse ja auch geschlossen zu den obligatorischen (bisherigen) Freitags-Demos (weil grad "hipp").

Und Montagsmorgens schimpft man zusammen über 1,80€ für den Liter Sprit.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 23.11.2021 07:41
Selbstredend ist alles vom AG zu leisten, was über gesetzliche Regelungen hinausgeht.
Auch nur, wenn er Maßnahmen fordert die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen.
Sofern der Arbeitgeber für zwei Tests die Woche aufkommen muss, sehe ich nicht wo er auch darüber hinaus für die anderen 3 aufkommen müsste. Er kann allenfalls einen Mitarbeiter, vorzugsweise aus dem Personalamt, abstellen und tägliche Selbsttest unter Aufsicht anbieten.

Und frei für Impfungen gibt es spätestens dann nicht mehr, wenn Apotheker impfen.
Da bis zu diesem Zeitpunkt alle die Möglichkeit gehabt hätten dem Angebot nachzugehen, könnte das tatsächlich passieren. Allerdings wurde unsererseits bereits das Signal gegeben, dass die einfachen Booster-Impfungen beim Hausarzt ebenfalls gutgeschrieben werden. Da wird man als sozialer Arbeitgeber wohl nicht anfangen zu unterscheiden und ist eher daran gelegen, dass man eben keine Person mehr dauerhaft morgens für die Testkontrolle abstellen muss.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 23.11.2021 08:50
Bei uns gibt nur für Arztbesuch frei. Das wird auch bei den Impfungen so gehandhabt. Bei Apothekern wird von hier nicht freigegeben.

Ist sicherlich Unsinn, aber so ticken Behörden. War halt schon immer so. :D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 24.11.2021 09:11
Na, wer musste heute alles daheim bleiben?  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 24.11.2021 09:20
Na, wer musste heute alles daheim bleiben?  ;D

Wie immer - alle die, die wollen. Alle anderen haben ihren 3G-Status vorgezeigt und sind im Büro.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Zeussowitz am 24.11.2021 09:27
Bei uns war das heute morgen wie Kino. Der Tagestext mit der Ankündigung der 3G Kontrolle kam gestern sehr spät, sodass es die meisten nicht gesehen haben dürften (klar hätte man die Info auch so haben können).

Da wurde gepöbelt, gebrüllt und beleidigt, das glaubt man nicht. Man würde diese Gängelei nicht länger ertragen und so weiter. Eher würde man kündigen. Das 3G überall gilt haben sie nicht verstanden. Heute Nacht wurde zum ersten Mal der Kleeblattmechanismus aktiviert, weil Kapazitäten am Ende sind. Und trotzdem haben wir immer noch a(nti)soziale, die sich einen Dreck um andere kümmern.

Ja ihr müsst euch nicht impfen bisher. Aber dann sperrt euch zu Hause ein und gefährdet keine anderen Personen und die Krankenhausversorgung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 24.11.2021 09:38
Bei uns haben wir bereits am Montag grob informiert und gestern Vormittag dann im Detail vermittelt wie es abläuft. Glücklicherweise sind von mehreren hundert Bediensteten nur 2-3 Hände voll ungeimpft. Ein großer Teil dieser Personen wird vorerst im Homeoffice arbeiten (wie bislang auch) und die eine Hand voll die heute reingekommen ist, konnte unter Aufsicht einen Selbsttest durchführen.

Diesen Selbsttest wiederholen wir heute Nachmittag nochmal, sodass man bis auf Montags künftig morgens einfach den Dienst antreten kann. So kann man dann von Dienstag, Mittwoch bis Donnerstag nach der Mittagspause den Selbsttest unter Aufsicht durchführen, spart sich das Freitags weil dann ab Mittags eh Wochenende ansteht und Montags macht man den halt Morgens und Mittags einmal um die restliche Woche entspannter zu halten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 24.11.2021 09:52
Ich möchte es so unenspannt wie möglich gestalten, mal sehen wie ich gleich mit der Dienststelle "zusammenkomme".

Ich werde vorschlagen jeden morgen ab 06:00-08:00 vor ort beim mürrischen Leiter des Ordnungsamtes unter Aufsicht zu testen :-). Die Kollegen werden dann schnell geimpft sein oder gar nicht mehr zum Dienst erscheinen...


Diesen Selbsttest wiederholen wir heute Nachmittag nochmal, sodass man bis auf Montags künftig morgens einfach den Dienst antreten kann. So kann man dann von Dienstag, Mittwoch bis Donnerstag nach der Mittagspause den Selbsttest unter Aufsicht durchführen, spart sich das Freitags weil dann ab Mittags eh Wochenende ansteht und Montags macht man den halt Morgens und Mittags einmal um die restliche Woche entspannter zu halten.


btw: Wie aktuell muss der "externe" zertifizierte Test sein? 24Std?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 24.11.2021 09:53
Ja, grundsätzlich 24 Stunden, bei PCR sind es 48 Stunden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 10:04

Ja ihr müsst euch nicht impfen bisher. Aber dann sperrt euch zu Hause ein und gefährdet keine anderen Personen und die Krankenhausversorgung.

"Andere Personen" sind geimpft und geschützt. Das Krankenhaus ist durch den Abbau beim Personal gefährdet. Nicht durch nicht geimpfte Patienten.

Die Resilienz bei den Geimpften scheint derzeit sehr angespannt zu sein.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 24.11.2021 10:07
Ich möchte es so unenspannt wie möglich gestalten, mal sehen wie ich gleich mit der Dienststelle "zusammenkomme".

Dann wäre der Vorschlag die freiwillige Testaufsicht nicht anzubieten wohl der Weg der Wahl. Dann bliebe nur der tägliche Weg zu einem Testzentrum. Die von euch zu übernehmenden zwei Tests pro Woche könntet ihr sammeln und im darauffolgenden Monat erstatten. Damit müssten eure Bediensteten nicht nur jeden Tag zum Test, sondern auch immer einen Monat alle Kosten vorstrecken bevor die dann mit der nächsten Verdienstabrechnung erstattet werden.

Ob das allerdings im Sinne eines sozialen Arbeitgebers sein sollte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 24.11.2021 10:12
Kosten erstatten? Wieso denn das? Warum sollte der öffentliche Arbeitgeber, also in der Regel der Steuerzahler für die individuelle Nicht-Impfentscheidung des Mitarbeiters bezahlen?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Zeussowitz am 24.11.2021 10:13

Ja ihr müsst euch nicht impfen bisher. Aber dann sperrt euch zu Hause ein und gefährdet keine anderen Personen und die Krankenhausversorgung.

"Andere Personen" sind geimpft und geschützt. Das Krankenhaus ist durch den Abbau beim Personal gefährdet. Nicht durch nicht geimpfte Patienten.

Die Resilienz bei den Geimpften scheint derzeit sehr angespannt zu sein.


In der Tat ist der Wegfall von Mitarbeitern im Krankenhaus ein wesentliches Problem. Mehr sogar als die schiere Anzahl an Patienten auf den Stationen. Das ist aber kein Argument, da die Anzahl betreibbarer Betten einfach niedriger ist und viele Hospitalisierungen einfach völlig unnötig sind und verhinderbar wären (überwiegender Anteil auf intensiv ist nunmehr nicht geimpft). Dementsprechend sind die ungeimpften selbstverständlich eine mittelbare Gefährdung.

Und mittlerweile sollte jeder verstanden haben, dass Impfung nicht heißt vollständig geschützt, sondern deutlich verringertes Risiko für schwere Verläufe, Krankenhausbehandlung und Tod.

Deinen letzten Satz kommentiere ich nicht weiter.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 10:20
Kosten erstatten? Wieso denn das? Warum sollte der öffentliche Arbeitgeber, also in der Regel der Steuerzahler für die individuelle Nicht-Impfentscheidung des Mitarbeiters bezahlen?

Weil der Steuerzahler, also der Staat, bei den Booster-Impfungen versagt hat. Keine Termine zu bekommen in vielen Ecken.Es sein denn, man gibt sich als AG mit den "alten Impfungen" zufrieden. Das dürften wohl so einige sein. Ist aber eher fahrlässig, jedoch derzeit legitim.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 24.11.2021 10:21
Bei uns muss der Test jeden Morgen als erstes an einer bestimmt vorgeschriebenen Stelle vorgezeigt werden - spätestens bis 8.00 Uhr. Der Test darf nicht älter als 24h sein und Selbsttests sind nicht zulässig. Zudem hat die Testung außerhalb der Arbeitszeit zu erfolgen - Kosten werden nicht erstattet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 24.11.2021 10:24
Weil der Steuerzahler, also der Staat, bei den Booster-Impfungen versagt hat. Keine Termine zu bekommen in vielen Ecken.Es sein denn, man gibt sich als AG mit den "alten Impfungen" zufrieden. Das dürften wohl so einige sein. Ist aber eher fahrlässig, jedoch derzeit legitim.

Bei uns wurde sogar explizit darauf hingewiesen, dass nur das Datum der zweiten Impfung angegeben werden soll, da es den Anschein erwecken könne man wäre noch "ungeimpft", wenn die Booster-Impfung noch keine 14 Tage her ist.
Manchmal ist es doch traurig, wie wenig Intellekt den eigenen AN zugesprochen wird.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 24.11.2021 10:25
Weil der Steuerzahler, also der Staat, bei den Booster-Impfungen versagt hat. Keine Termine zu bekommen in vielen Ecken.Es sein denn, man gibt sich als AG mit den "alten Impfungen" zufrieden. Das dürften wohl so einige sein. Ist aber eher fahrlässig, jedoch derzeit legitim.
Eine Boosterimpfung ist doch für den Status "geimpft" überhaupt nicht erforderlich, weshalb es mutmaßlich alle AG sind, die sich mit den "alten Impfungen" zufrieden geben (müssen).
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 10:25
Bei uns muss der Test jeden Morgen als erstes an einer bestimmt vorgeschriebenen Stelle vorgezeigt werden - spätestens bis 8.00 Uhr. Der Test darf nicht älter als 24h sein und Selbsttests sind nicht zulässig. Zudem hat die Testung außerhalb der Arbeitszeit zu erfolgen - Kosten werden nicht erstattet.

Na, die Kernzeiten sind ja topp.  ;) Nein, ernsthaft, alle müssen bereits um 8 Uhr da sein?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 24.11.2021 10:30
Na, die Kernzeiten sind ja topp.  ;) Nein, ernsthaft, alle müssen bereits um 8 Uhr da sein?

Nein, wir haben gar keine Kernzeiten. Das "Vorzeigen" ist auch nicht im physischen Sinn gemeint gewesen, eine Mail reicht hier aus - mein Fehler, hätte ich dazu schreiben sollen. Ob die Regelung so standhalten würde, wenn jemand dagegen vorgeht kann ich nicht abschätzen - ich würde aber auch nie behaupten, dass hier alles richtig gemacht wird ...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 10:39
Na, ich stehe doch nicht früher auf, um ein Testergebnis einzureichen, wo es noch nicht notwendig ist.

Aber gut. Nehmen wir das mal so hin.   ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 24.11.2021 10:45
Manchmal ist es doch traurig, wie wenig Intellekt den eigenen AN zugesprochen wird.
Das hat allerdings oft auch seine Gründe.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 24.11.2021 10:48
Es würd damit begründet, dass eine ordnungsgemäße Eingangskontrolle sonst nicht gewährleistet werden könnte - ich denke aber auch, dass man es den Ungeimpften einfach nur möglichst "unbequem" machen will. (Test kann man ja nur kaum um diese Uhrzeit machen lassen, heißt man muss am Vorabend nochmal los und gegebenenfalls muss man extra früher aufstehen, obwohl man vllt erst um 11 ins Büro will)

Wie gesagt, ob das vor Gericht Bestand hätte... Aber bis das entschieden wäre, hat man schon mal genug Leute genervt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 24.11.2021 11:04
Wir haben uns auch gerade geeinigt. Wenn wir die Tests bzw. die Testmöglichkeit vor Ort anbieten müssen, dann zwischen 06.30 und 8.30 unter Aufssicht. Wird der Test extern durchgeführt ist er vor Dienstantritt einzureichen.


Dann wäre der Vorschlag die freiwillige Testaufsicht nicht anzubieten wohl der Weg der Wahl. Dann bliebe nur der tägliche Weg zu einem Testzentrum. Die von euch zu übernehmenden zwei Tests pro Woche könntet ihr sammeln und im darauffolgenden Monat erstatten. Damit müssten eure Bediensteten nicht nur jeden Tag zum Test, sondern auch immer einen Monat alle Kosten vorstrecken bevor die dann mit der nächsten Verdienstabrechnung erstattet werden.


Hierzu warten wir noch ne Stellungnahme vom KAV ab. Hier gab's zwar ne klare Meinung. Aber Meinungen sind halt wie Arschlöcher, die hat jeder.


Ob das allerdings im Sinne eines sozialen Arbeitgebers sein sollte.
Du, das ist/wäre mir echt egal. Sich freiwillig nicht impfen zu lassen find ich mindestens genau so "sozial"...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kat am 24.11.2021 11:06
Kosten erstatten? Wieso denn das? Warum sollte der öffentliche Arbeitgeber, also in der Regel der Steuerzahler für die individuelle Nicht-Impfentscheidung des Mitarbeiters bezahlen?

Weil der Steuerzahler, also der Staat, bei den Booster-Impfungen versagt hat. Keine Termine zu bekommen in vielen Ecken.Es sein denn, man gibt sich als AG mit den "alten Impfungen" zufrieden. Das dürften wohl so einige sein. Ist aber eher fahrlässig, jedoch derzeit legitim.

Es geht nicht um die Boosterimpfung sondern gerell darum, ob man geimpft ist und das ist man nach der 2. Impfung. Im übrigen wird bei Hausärzten und Kliniken und bei Gesundheitsämtern geimpft, kein Problem. BEi uns ist man derzeit dabei, nach der 1. und 2. Impfung auch den Booster im Haus zu organisieren, also dass jemand zum Boostern kommt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 11:24
Nein. Nicht generell nach der zweiten Impfung.

Aber sicherlich. in Regionen, wo es schnell läuft, besteht das Problem nicht. Bei uns müssen jedoch selbst über 80-jährige wochenlang auf einen Impftermin warten.

Ist bekannt, ob die 2. Impfung nach J&J als Booster definiert wird, oder ab hiermit erst der vollständige Impfschutz (wieder) hergestellt wird?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 24.11.2021 11:48
Ist bekannt, ob die 2. Impfung nach J&J als Booster definiert wird, oder ab hiermit erst der vollständige Impfschutz (wieder) hergestellt wird?
Mein Kumpel nennt es liebevoll "Pennerglück"... Lt. Aussage seines Arztes gilt die Impfung Nr. 2 mit mRNA impstoff als "Auffrischungsimpfung"
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Alien1973 am 24.11.2021 13:38
Bei uns müssen sich die Ungeimpften täglich ein Zertifikat eines Schnelltests holen, Selbsttests -selbst unter Aufsicht- zählen nicht. Der Test ist ausserhalb der Arbeitszeit zu besorgen und vor Dienstantritt vorzuzeigen.

Also entweder täglich früh aufstehen oder jedes mal nach der Arbeit noch zum Testen. Oder man nützt die Mittagspause, was ja auch noch eine Alternative wäre.... Viel Spaß!

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Dakmer am 24.11.2021 13:57
Auch bei uns mit täglichem Nachweis eines Tests bei Ungeimpften. Wirksam geimpft muss nur 1x bewiesen werden und wird schriftlich vermerkt.
Tests erfolgen außerhalb der Arbeitszeit oder bei den 2x pro Woche angebotenen Tests im Haus.
D.h. es erfolgt keine Einlasskontrolle am Morgen.
Mit der Boosterimpfung hat das nichts zu tun, BAT. Es geht um die Grundimmunisierung, nicht die Auffrischungsimpfung. Allgemein gebe ich dir aber recht: der Staat hat bei der Organisation versagt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 24.11.2021 15:01
Allgemein gebe ich dir aber recht: der Staat hat bei der Organisationerneut und erwartungsgemäß versagt.

Hab das mal Sinnvoll ergänzt
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BYL am 24.11.2021 15:25
Absolut verfassungswidrig. Jedenfalls diejenigen Ungeimpften, die gesund sind und keine Symptome haben. Wer hier diskriminierend jedem Ungeimpften unterstellt, er sei per se krank und infektiös begeht grobe Fehler. Im Übrigen bei 30 % Ungeimpfte sind immer noch >99% gesund. Das wird ja wie immer vergessen. Todesrate bei U30 < 0,30 %. Wer das mitmacht, handelt falsch.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Dakmer am 24.11.2021 16:13
Und deshalb wäre nur 1G (getestet) der beste Nachweis.
Jeder Geimpfte und Genesene kann sich angesteckt haben.
Mir hat aber die Impfung nicht geschadet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 17:39
Sicherlich ist es wie immer ein Chaos. Und die Einstufung als Geimpfter gehört sofort abgeschafft, sobald die Wirkung empirisch nachgewiesen nachlässt. Wir sind insofern wohl bald wieder unter 50 % sicher Geimpfter.

Es ist doch ein Narrenzirkus.

Da das Gesamtkonstrukt nicht konsistent ist, kann es 3G beim AG erst gar nicht sein.

Und meine Frisöse kann ich jetzt auch nicht mehr besuchen. :-X :-\
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 24.11.2021 17:59
Absolut verfassungswidrig.
Was? Auf welchen Post beziehst du dich?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bob Kelso am 24.11.2021 18:07
Kosten erstatten? Wieso denn das? Warum sollte der öffentliche Arbeitgeber, also in der Regel der Steuerzahler für die individuelle Nicht-Impfentscheidung des Mitarbeiters bezahlen?

Weil der ungeimpfte "Beitragszahler"
auch Ihre 3-10, oder mehr  Impfungen bezahlen werden wird.
auch Ihre Corona-Erkrankung
auch Ihre ( möglichen ) Impfschäden
auch (Folge-) Kosten von risikoreichem Verhalten ( Sport, Sonnenbank; vermeidbare Autounfälle und med. Kosten; Raucher und anderer Süchtiger; Erkrankungen und Unfälle im Auslands-Urlaub und und und

Und weiterhin an dem Grundbedanken der Solidargemeinschaft, auch die Kostenübernahme für "Gratis-Versicherte" , festhält. Im Gegensatz zu Ihnen!
Grüße!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 24.11.2021 19:12
Vorgestern im ZDF:

ein Krankenhausmediziner war kurz auf der Ski-Piste und hoffte, daß sein Spital wegen Corona nicht vollläuft.  :o - Läuft.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Alien1973 am 25.11.2021 07:30
Das ist doch der Grund warum die Skigebiete zu sind. Nicht weil man sich da anstecken könnte sondern weil dort Unfälle passieren welche die Krankenhäuser zusätzlich belasten würden. Apres-Ski mal aussen vor....  ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 08:15

Weil der ungeimpfte "Beitragszahler"
auch Ihre 3-10, oder mehr  Impfungen bezahlen werden wird.
auch Ihre Corona-Erkrankung
auch Ihre ( möglichen ) Impfschäden
auch (Folge-) Kosten von risikoreichem Verhalten ( Sport, Sonnenbank; vermeidbare Autounfälle und med. Kosten; Raucher und anderer Süchtiger; Erkrankungen und Unfälle im Auslands-Urlaub und und und

Und weiterhin an dem Grundbedanken der Solidargemeinschaft, auch die Kostenübernahme für "Gratis-Versicherte" , festhält. Im Gegensatz zu Ihnen!
Grüße!

Da der Ungeimpfte statistisch gesehen höhere Kosten verursacht, weil die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausauftenthaltes wegen einer Corona-Infektion deutlich höher als nach einer Impfung ist, läuft die Argumentation irgendwie ins Leere.

Die Impfung bezahlt auch nicht der Beitragszahler, sondern der Steuerzahler. Also die Allgemeinheit, die damit genug leistet.

Impfschaden ist auch lustig - gab es den überhaupt in nennenswerter Zahl?

Und was hat die Impfentscheidung mit sonstigem risikoreichem Verhalten zu tun?

Im Ergebnis bin ich sehr solidarisch, weil ich nämlich die Entscheidung des Regierung gut finde, die Kosten für alle nötigen Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung zu tragen, zunächst ganz viele Tests und dann die Impfung.
Wer insbesondere die kostenlose Impfung nicht annehmen möchte, muss zu seiner privaten Entscheidung nunmehr auch stehen und nicht mehr nach staatlicher Hilfe schreien.

Kurzum: Wer eine individuelle Lebensentscheidung trifft, obwohl kostenlose, wissenschaftlich anerkannte Alternativen vorliegen, muss auch die Konsequenzen daraus tragen. Auch die finanzellen. Und sich mit dem Gedanken anfreunden, dass ihn viele Leute meiden, weil er sich grob unsolidarisch verhält. Ohne Ungeimpfte hätten wir keine 4. Welle.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: mj23 am 25.11.2021 08:49
Ohne Ungeimpfte hätten wir keine 4. Welle.

Und das wage ich als geimpfter zu bezweifeln. Ungeimpfte tragen zum Infektionsgeschehen definitv bei und dadurch auch anteilig mehr bei der Intensivbelegung, aber die 4. Welle nur auf Ungeimpfte zu schieben ist sehr einfach und aus meiner Sicht falsch.

Politisch und organisatorisch wurden in den letzten Jahren unzählige Fehler gemacht. Die Politik hat dann regelmäßig versucht einen anderen Schuldigen als sich selbst zu finden und immer wieder mit den Finger dahin gezeigt ("Ohne die wären wir schon längst durch). Die 2. und 3. "Welle" konnten Ungeimpfte noch nicht schuldig sein, von daher waren es die Mallorca-Urlauber und dann die jungen Leute, die Party machen. Auch damals waren nur diese Schuld daran, dass es gerade so schlecht läuft.

Die Impfung ist nicht steril, das heißt man kann sich ganz normal infizieren und das Virus auch weiter verteilen. Man hat nur eine geringere Wahrscheinlichkeit auf schwere Verläufe. Im Sommer als wie jedes Jahr die Infektionskrankheiten zurückgingen haben wir die Maßnahmen lange aufrecht erhalten. Kurz bevor die Infektionszeit wieder beginnt, haben wir vor allem auch für Geimpfte Erleichterungen beschlossen. Es ist doch klar, dass auch dieser Weg stark zum Infektionsgeschehen beiträgt. Gerade wenn man bedenkt, dass 70-80% bereits geimpft sind und die besonders gefährdeten Gruppen als erstes dran waren, wodurch der Impfschutz schon nicht mehr so stark ist.

Dass der Bereich (Kranken-)Pflege auch vor Corona bereits an der absoluten Grenze war, wird auch oft vergessen.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 09:10
Und das wage ich als geimpfter zu bezweifeln. Ungeimpfte tragen zum Infektionsgeschehen definitv bei und dadurch auch anteilig mehr bei der Intensivbelegung, aber die 4. Welle nur auf Ungeimpfte zu schieben ist sehr einfach und aus meiner Sicht falsch.

Politisch und organisatorisch wurden in den letzten Jahren unzählige Fehler gemacht. Die Politik hat dann regelmäßig versucht einen anderen Schuldigen als sich selbst zu finden und immer wieder mit den Finger dahin gezeigt ("Ohne die wären wir schon längst durch). Die 2. und 3. "Welle" konnten Ungeimpfte noch nicht schuldig sein, von daher waren es die Mallorca-Urlauber und dann die jungen Leute, die Party machen. Auch damals waren nur diese Schuld daran, dass es gerade so schlecht läuft.

Die Impfung ist nicht steril, das heißt man kann sich ganz normal infizieren und das Virus auch weiter verteilen. Man hat nur eine geringere Wahrscheinlichkeit auf schwere Verläufe. Im Sommer als wie jedes Jahr die Infektionskrankheiten zurückgingen haben wir die Maßnahmen lange aufrecht erhalten. Kurz bevor die Infektionszeit wieder beginnt, haben wir vor allem auch für Geimpfte Erleichterungen beschlossen. Es ist doch klar, dass auch dieser Weg stark zum Infektionsgeschehen beiträgt. Gerade wenn man bedenkt, dass 70-80% bereits geimpft sind und die besonders gefährdeten Gruppen als erstes dran waren, wodurch der Impfschutz schon nicht mehr so stark ist.

Dass der Bereich (Kranken-)Pflege auch vor Corona bereits an der absoluten Grenze war, wird auch oft vergessen.

Das geringere Risiko schwerer Erkrankungen steht in Verbindung mit der geringeren Viruslast. Und letztere sorgt auch für ein geringeres Ansteckungsrisiko für Dritte. Man betrachte nur die Inzidenzen in stark betroffenen Gebieten. Bei Geimpften ist sie zweistellig, bei Ungeimpften bei um die 1500.

Ein rein geimpftes Infektionsgeschehen wäre insoweit völlig unkritisch und handelbar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 25.11.2021 09:12
Das ist doch der Grund warum die Skigebiete zu sind. Nicht weil man sich da anstecken könnte sondern weil dort Unfälle passieren welche die Krankenhäuser zusätzlich belasten würden. Apres-Ski mal aussen vor....  ::)

Eben deswegen war die Aussage ja recht dumm.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: mj23 am 25.11.2021 10:14
Das geringere Risiko schwerer Erkrankungen steht in Verbindung mit der geringeren Viruslast. Und letztere sorgt auch für ein geringeres Ansteckungsrisiko für Dritte. Man betrachte nur die Inzidenzen in stark betroffenen Gebieten. Bei Geimpften ist sie zweistellig, bei Ungeimpften bei um die 1500.

Ein rein geimpftes Infektionsgeschehen wäre insoweit völlig unkritisch und handelbar.

Und wer wurde in den letzten Wochen regelmäßig getestet und wer nicht? Ungeimpfte wurden und werden viel häufiger getestet, was natürlich auch zu mehr positiven Tests und zu einer deutlich höheren Inzidenz führt.

Entscheident ist, wie viele (schwer-)krank werden. Und unter den Geimpften sind mittlerweile auch unzählige, die entsprechend erkrankt sind.
Die Ungeimpften haben im Verhältnis zu ihrer Anzahl einen deutlichen größeren Anteil an den schweren Erkrankungen, dennoch fallen auch viele Gemipfte darunter, einfach auch weil die Anzahl der Geimpften auch viel größer ist.
Auch ohne die "alleinschuldigen Ungeimpften" hätten wir nun eine große Anzahl positiver Tests, viele Erkrankte, einen Gesundheitssektor der auf Ebene der Arbeitskräfte kaputtgespart worden ist und nun seit 1,5 Jahren auf Volllast läuft und vor allem die große Entscheidung vor uns, wie man mit einer solchen Situation nun gesellschaftlich umgeht.
Der Wunschtraum, dass alles gut wäre, wenn doch nur alle geimpft wären, ist halt aus meiner Sicht einfach nur ein Traum.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 10:23
Der Wunschtraum, dass alles gut wäre, wenn doch nur alle geimpft wären, ist halt aus meiner Sicht einfach nur ein Traum.

Es wäre sicherlich nicht alles gut, aber besser.
Wo du die Belastung der Krankenhäuser ansprichst. Schau mal auf den Impfstatus der Corona-Intensivpatienten im Vergleich zu deren Anteil der Bevölkerung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: mj23 am 25.11.2021 10:30


Es wäre sicherlich nicht alles gut, aber besser.
Wo du die Belastung der Krankenhäuser ansprichst. Schau mal auf den Impfstatus der Corona-Intensivpatienten im Vergleich zu deren Anteil der Bevölkerung.

Das habe ich ja auch schon selbst geschrieben, die Ungeimpften haben einen im Vergleich zu ihrer Anzahl einen deutlich höheren Anteil daran. Ich bestreite auch nicht die Wirkung der Impfung und bin daher auch selbst geimpft!
Objektiv wäre es auch ein bisschen besser, wenn alle geimpft wären. Dennoch ist in einer schlechten Situation den Status "ein bisschen besser" natürlich bergrüßenswert, die Situation ist aber immer noch schlecht.
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Von daher bringt es nichts nur auf die Ungeimpften zu zeigen und den Rest zu ignorieren.
Dieser Druck aufeinander los zu gehen und zu Spalten ist genau der Weg, den sich viele Politiker wünschen, um zu verschleiern wie schlecht sie eigentlich die letzten Jahre gearbeitet haben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 25.11.2021 10:40
Nachdem sich bei uns gestern durch den "3G-Start" die ersten Ungeimpften am Arbeitsort herauskristallisiert haben, und das Thema auch außerhalb immer mal wieder angesprochen wird, ist mir vor allem eins aufgefallen: Es gibt Ungeimpfte, da hätten viele nicht mit gerechnet. Und es gibt offenbar auch noch sehr viele Ungeimpfte, da haben Skepsis oder gar Querdenken gar keinen Einfluss drauf, sondern es wird begründet mit dem Aufwand, Impftermine wahrzunehmen, oder "Dachte wenn es genug andere tun passts schon", oder "das es wirklich so wichtig wird hätte ich nie gedacht". Um die Impfquote deutlich zu erhöhen, würde normales gesellschaftliches Miteinanderreden und eine wirklich breite, deutliche Werbekampagne des Staates viel mehr bewirken, als das Gefasel um Pflichten, Vorschriften und Gedöns, was die Politik immer noch zu gerne, zu intensiv und zu langsam, veranstaltet.
Die paar wirkliche Querdenker und auch eine Restmenge solcher, die schlicht und einfach gegenüber dem Impfstoff bzw. -verfahren nicht genug Vertrauen aufbauen, würden dann gar nicht mehr ins Gewicht fallen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 25.11.2021 10:42


Es wäre sicherlich nicht alles gut, aber besser.
Wo du die Belastung der Krankenhäuser ansprichst. Schau mal auf den Impfstatus der Corona-Intensivpatienten im Vergleich zu deren Anteil der Bevölkerung.

Das habe ich ja auch schon selbst geschrieben, die Ungeimpften haben einen im Vergleich zu ihrer Anzahl einen deutlich höheren Anteil daran. Ich bestreite auch nicht die Wirkung der Impfung und bin daher auch selbst geimpft!
Objektiv wäre es auch ein bisschen besser, wenn alle geimpft wären. Dennoch ist in einer schlechten Situation den Status "ein bisschen besser" natürlich bergrüßenswert, die Situation ist aber immer noch schlecht.
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Von daher bringt es nichts nur auf die Ungeimpften zu zeigen und den Rest zu ignorieren.
Dieser Druck aufeinander los zu gehen und zu Spalten ist genau der Weg, den sich viele Politiker wünschen, um zu verschleiern wie schlecht sie eigentlich die letzten Jahre gearbeitet haben.

Sehe ich ähnlich... Was sind schon 10 Intensivbetten pro 100.000 Leute? Wenn man den Laden voll aufmachen würde, wären die auch bei 100% Impfquote überlastet... Spahn ist einfach ein Geld- und Machtgeiler Versager. Hoffentlich verschwindet er im Darkroom.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 10:43
Ich finde, wenn die Corona-Intensivbetten um die 90% Ungeimpften entlastet werden würden, wäre die Situation schon deutlich besser.

Wenn die Inzidenz von unter 100 bei den Geimpften Deutschlandweit wäre, hätten wir keine besondere Belastung und auch keine 4. Welle.

Spalten tun die, die nicht rational und nicht vernünftig handeln.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 10:44
Hoffentlich verschwindet er im Darkroom.

Sorry, aber so ein Kommentar ist schäbig und verunsachlicht die Diskussion unnötig.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 10:51
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Bist du Fachmann auf dem Gebiet? Ich frage, weil ich erst vor wenigen Tagen von einem Fachmann ein gegenteiliges Statement gehört habe.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: mj23 am 25.11.2021 10:56
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Bist du Fachmann auf dem Gebiet? Ich frage, weil ich erst vor wenigen Tagen von einem Fachmann ein gegenteiliges Statement gehört habe.

Ich bin kein Fachmann. Ich versuche mich so gut es geht breit zu informieren und kann auch einigermaßen mit Zahlen umgehen.

Welcher Fachmann hat denn bestätigt, dass es ohne Ungeimpfte keine 4.Welle gebe? Selbst Drosten wies doch neulich noch darauf hin, dass der Fokus nur auf diese Gruppe nicht ausreiche.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 25.11.2021 10:58
Hoffentlich verschwindet er im Darkroom.

Sorry, aber so ein Kommentar ist schäbig und verunsachlicht die Diskussion unnötig.

Ich meinte natürlich Darkspace.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 11:29
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Bist du Fachmann auf dem Gebiet? Ich frage, weil ich erst vor wenigen Tagen von einem Fachmann ein gegenteiliges Statement gehört habe.

Ich bin kein Fachmann. Ich versuche mich so gut es geht breit zu informieren und kann auch einigermaßen mit Zahlen umgehen.

Welcher Fachmann hat denn bestätigt, dass es ohne Ungeimpfte keine 4.Welle gebe? Selbst Drosten wies doch neulich noch darauf hin, dass der Fokus nur auf diese Gruppe nicht ausreiche.
Der Kollege Sander präsentierte Zahlen der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, die diesbezüglich eine relativ klare Botschaft aussenden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 25.11.2021 12:12

Spalten tun die, die nicht rational und nicht vernünftig handeln.

Da dies im Grunde der Wesenskern menschlichen Handels ist läuft diese Aussage leer.

Vielmehr ist in solchen Fällen eine stringente staatliche Einwirkung vonnöten, die es bisher nicht gab.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 25.11.2021 12:53
Wie soll überhaupt so eine Impflicht aussehen? Klingeln die dann alle 6 Monate bei mir  und wollen mir eine Spritze geben?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 25.11.2021 13:02
Wie soll überhaupt so eine Impflicht aussehen? Klingeln die dann alle 6 Monate bei mir  und wollen mir eine Spritze geben?
Wahrscheinlich würde man dir im Zeitraum x einen Bußgeldbescheid zustellen und noch einen und noch einen bis du einen Nachweis der Impfung erbringst.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 13:11
Bei uns machen die ganzen ungeimpften Kollegen nun einfach Homeoffice, so auch ich.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kat am 25.11.2021 13:12
Absolut verfassungswidrig. Jedenfalls diejenigen Ungeimpften, die gesund sind und keine Symptome haben. Wer hier diskriminierend jedem Ungeimpften unterstellt, er sei per se krank und infektiös begeht grobe Fehler. Im Übrigen bei 30 % Ungeimpfte sind immer noch >99% gesund. Das wird ja wie immer vergessen. Todesrate bei U30 < 0,30 %. Wer das mitmacht, handelt falsch.

Manchmal frage ich mich, ob Biounterricht abgeschafft wurde. Was hat gesund und symptomfrei mit nicht ansteckend zu tun?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 13:15
Absolut verfassungswidrig. Jedenfalls diejenigen Ungeimpften, die gesund sind und keine Symptome haben. Wer hier diskriminierend jedem Ungeimpften unterstellt, er sei per se krank und infektiös begeht grobe Fehler. Im Übrigen bei 30 % Ungeimpfte sind immer noch >99% gesund. Das wird ja wie immer vergessen. Todesrate bei U30 < 0,30 %. Wer das mitmacht, handelt falsch.

Manchmal frage ich mich, ob Biounterricht abgeschafft wurde. Was hat gesund und symptomfrei mit nicht ansteckend zu tun?

Da muss ich tatsächlich gefehlt haben. Bitte mal erklären, wie jemand der gesund ist eine Viruslast entwickeln sollte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 13:23
Absolut verfassungswidrig. Jedenfalls diejenigen Ungeimpften, die gesund sind und keine Symptome haben. Wer hier diskriminierend jedem Ungeimpften unterstellt, er sei per se krank und infektiös begeht grobe Fehler. Im Übrigen bei 30 % Ungeimpfte sind immer noch >99% gesund. Das wird ja wie immer vergessen. Todesrate bei U30 < 0,30 %. Wer das mitmacht, handelt falsch.

Manchmal frage ich mich, ob Biounterricht abgeschafft wurde. Was hat gesund und symptomfrei mit nicht ansteckend zu tun?

Da muss ich tatsächlich gefehlt haben. Bitte mal erklären, wie jemand der gesund ist eine Viruslast entwickeln sollte.
Ganz einfach: Virus vermehrt sich und ist vorhanden und wird weitergegeben, aber man hat keine Symptome und ist somit gesund.
Nur weil man Covid in sich trägt, ist man doch nicht automatisch krank!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 13:27
Die Abwesenheit von Symptomen ist wohl kaum mit "gesund" gleichzusetzen. Mal ehrlich, BYL hat es korrekt ausgedrückt und man wollte ihm - recht überheblich - einen Widerspruch nachweisen, der nicht da ist.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 13:31
Die Abwesenheit von Symptomen ist wohl kaum mit "gesund" gleichzusetzen. Mal ehrlich, BYL hat es korrekt ausgedrückt und man wollte ihm - recht überheblich - einen Widerspruch nachweisen, der nicht da ist.

Nein, BYL hat zu kurz gegriffen in seiner Argumentation. Gesunde im Sinne von symptom- und virusfrei sind bei der Krankheitsverbreitung logischerweise irrelevant. Wichtiger ist der Blick darauf, was passiert, wenn man sich infiziert. Da sind die Ungeimpften einerseits selber stärker gesundheitlich betroffen als die Geimpften, weiterhin sind die Ungeimpften aufgrund der höheren Viruslast auch deutlich ansteckender.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 13:33
Objektiv wäre es auch ein bisschen besser, wenn alle geimpft wären. Dennoch ist in einer schlechten Situation den Status "ein bisschen besser" natürlich bergrüßenswert, die Situation ist aber immer noch schlecht.
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Wenn alle freiwillig Ungeimpften eine Patientenverfügung hätten, die ein Behandlung auf der Intensivstation wegen Covid ausschließt, dann hätte wir eine 4. Welle und müssten nur über die noch nicht rechtszeitige geboosterten Alten und vorbelasteten Menschen nachdenken (bevor diese auf Intensiv landen).

Allerdings hätten wir dann immer noch Warnstufe 0 nach den aktuellen bundesweiten Kriterien und alle Weihnachtsmärkte hätten auf.

Aber so werden halt einige Menschen früher als geplant sterben und die Rentenkasse entlasten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 13:38
Die Abwesenheit von Symptomen ist wohl kaum mit "gesund" gleichzusetzen. Mal ehrlich, BYL hat es korrekt ausgedrückt und man wollte ihm - recht überheblich - einen Widerspruch nachweisen, der nicht da ist.

Nein, BYL hat zu kurz gegriffen in seiner Argumentation. Gesunde im Sinne von symptom- und virusfrei sind bei der Krankheitsverbreitung logischerweise irrelevant. Wichtiger ist der Blick darauf, was passiert, wenn man sich infiziert. Da sind die Ungeimpften einerseits selber stärker gesundheitlich betroffen als die Geimpften, weiterhin sind die Ungeimpften aufgrund der höheren Viruslast auch deutlich ansteckender.

Nein, BYL schrieb von gesund und symptomfrei, also nicht zu kurz gegriffen - wie von Ihnen ja auch eingeräumt, weil für die Krankheitsverbreitung irrelevant. Die Viruslast von Geimpften die sich anstecken scheint im übrigen  genauso hoch wie von infizierten Ungeimpften, nur wohl nicht ganz so lange.

Jedem Ungeimpften Krankheit und in der Folge eine von ihm ausgehende Gefahr zu unterstellen ist besonders unter dem Aspekt sportlich, dass Ungeimpfte zumindest regelmäßig(er) getestet werden, Geimpfte aber ebenfalls krank und das Virus verbreitend sein können was sich aber erst dann zeigt, wenn sie selbst Symptome haben.

Die pandemiebezogene Lösung wäre, jeden zu testen. Das ist aber von Seiten der Politik nicht gewünscht, weil sich dann Geimpfte betrogen fühlen könnten, weil sie nicht "wie früher" ihr Leben leben können. Das hat dann aber nicht wirklich mehr etwas mit Pandemiebekämpfung zu tun.


Objektiv wäre es auch ein bisschen besser, wenn alle geimpft wären. Dennoch ist in einer schlechten Situation den Status "ein bisschen besser" natürlich bergrüßenswert, die Situation ist aber immer noch schlecht.
Und das ist das was ich meine. Die "4. Welle" hätten wir auch so und auch die gleichen Probleme. Im Detail wäre es nur ein ganz bisschen entspannter.
Wenn alle freiwillig Ungeimpften eine Patientenverfügung hätten, die ein Behandlung auf der Intensivstation wegen Covid ausschließt, dann hätte wir eine 4. Welle und müssten nur über die noch nicht rechtszeitige geboosterten Alten und vorbelasteten Menschen nachdenken (bevor diese auf Intensiv landen).

Allerdings hätten wir dann immer noch Warnstufe 0 nach den aktuellen bundesweiten Kriterien und alle Weihnachtsmärkte hätten auf.

Aber so werden halt einige Menschen früher als geplant sterben und die Rentenkasse entlasten.

Her mit dieser Patientenverfügung. Sofern ich im Umkehrschluss auch nicht mehr die Intensivbehandlung von Geimpften zahlen muss, dürfte sich das nämlich kräftig auf meine Beiträge auswirken.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 14:54
Jedem Ungeimpften Krankheit und in der Folge eine von ihm ausgehende Gefahr zu unterstellen ist besonders unter dem Aspekt sportlich, dass Ungeimpfte zumindest regelmäßig(er) getestet werden, Geimpfte aber ebenfalls krank und das Virus verbreitend sein können was sich aber erst dann zeigt, wenn sie selbst Symptome haben.

Diese Unterstellung entspricht dem Stand der Wissenschaft, wonach jeder früher oder später an Corona erkranken wird. Insoweit ist es eine Gefahrenabwägung. Denn vom geimpften Erkrankten geht nunmal ein deutlich geringeres Ansteckungsrisiko aus, als vom ungeimpften Erkrankten.

Und das Risiko eines ungeimpften Erkrankten auf der Intensivstation zu landen, ist ebenfalls signifikant höher als bei geimpften Erkrankten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 25.11.2021 15:17
...ich halte es - in der Situation, in der wir uns zur Zeit befinden - nur noch für Energieverschwendung, mich mit jemanden, der sich bis heute - obwohl er es hätte können und dürfen- noch nicht hat impfen lassen, argumentativ auseinander zu setzen...Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse brechen da keine festgefahrene Meinung, die man sich in den sozialen Medien hat bestätigen lassen... :D

...sei ihnen doch ihre Covid-Infektion (die über kurz oder lang jeden Ungeimpften noch treffen wird) gegönnt... ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 15:33
...ich halte es - in der Situation, in der wir uns zur Zeit befinden - nur noch für Energieverschwendung, mich mit jemanden, der sich bis heute - obwohl er es hätte können und dürfen- noch nicht hat impfen lassen, argumentativ auseinander zu setzen...Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse brechen da keine festgefahrene Meinung, die man sich in den sozialen Medien hat bestätigen lassen... :D

...sei ihnen doch ihre Covid-Infektion (die über kurz oder lang jeden Ungeimpften noch treffen wird) gegönnt... ::)

Zustimmung.
Vernüftiges und rationales Handeln beinhalten auch, seinen eigenen Standpunkt von Zeit zu Zeit zu überdenken und im Lichte des ggf. neuen Standes von Wissenschaft und Technik zu anderen Ergebnissen zu kommen. Leider wird diese Charakterstärkte häufig falsch als Umfallmentalität interpretiert.

Dinge falsh einzuschätzen und die Größe zu haben, (sich) das einzugestehen liegt nicht jedem.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 15:34
Jedem Ungeimpften Krankheit und in der Folge eine von ihm ausgehende Gefahr zu unterstellen ist besonders unter dem Aspekt sportlich, dass Ungeimpfte zumindest regelmäßig(er) getestet werden, Geimpfte aber ebenfalls krank und das Virus verbreitend sein können was sich aber erst dann zeigt, wenn sie selbst Symptome haben.

Diese Unterstellung entspricht dem Stand der Wissenschaft, wonach jeder früher oder später an Corona erkranken wird. Insoweit ist es eine Gefahrenabwägung. Denn vom geimpften Erkrankten geht nunmal ein deutlich geringeres Ansteckungsrisiko aus, als vom ungeimpften Erkrankten.

Und das Risiko eines ungeimpften Erkrankten auf der Intensivstation zu landen, ist ebenfalls signifikant höher als bei geimpften Erkrankten.

Der Stand der Wissenschaft ändert sich die letzten 1 1/2 Jahre extrem häufig, von daher ist das nun nicht grade ein gutes Argument. Besonders unter dem Aspekt, dass bei einem Volk von grob 83 Millionen Menschen sich seit Beginn der Pandemie sich (Stand: heute) noch keine 5,6 Millionen Menschen angesteckt haben, erscheint diese Aussage eher als politisches Vehikel zu dienen. Beim Matheunterricht war ich dann doch einmal anwesend, das sind bislang noch keine 7%. Davon fast 1 Jahr komplett ohne Impfstoff. Also hat sich eine wirklich überwältigende Mehrheit noch nicht angsteckt, wobei wir hier nur von positiven Tests sprechen, nicht von einer nachgewiesenen Erkrankung, aber wir können natürlich auch gerne davon ausgehen, dass jeder der positiv getestet wurde auch tatsächlich an Corona erkrankt ist.

Desweiteren mache ich in meinem (!) Bekanntenkreis eher die Beobachtung, dass es die Geimpften sind, die sich (gegenseitig) anstecken. Kunststück, Geimpfte glauben ja auch häufiger dass die Pandemie für sie jetzt vorbei ist und verhalten sich entsprechend, getestet werden sie auch kaum noch.

Was das Risiko angeht auf der Intensivstation zu landen, mag das sein. Wissen können wir das nicht mit Gewissheit, der DIVI Präsident Marx gab kürzlich im Bundestag zu Protokoll, dass er darüber keine Aussagen treffen könne, weil die Daten (geimpft oder ungeimpft auf der Intensiv) nicht bundesweit erhoben würden, aber er hielte das für eine gute Idee. Von daher können wir hoffentlich in den nächsten Monaten mit tatsächlichen Daten rechnen anstatt von Behauptungen.

Aber selbst, wenn dem so wäre, sind es hauptsächlich die Leute 60+ und/oder Leute mit Vorerkrankungen. Daher wäre im Übrigen eine Impfpflicht wahrscheinlich auch eher für diese Leute verfassungsrechtlich möglich. Wobei man auch das wird abwarten müssen.


...ich halte es - in der Situation, in der wir uns zur Zeit befinden - nur noch für Energieverschwendung, mich mit jemanden, [...] argumentativ auseinander zu setzen...[...]

Das bleibt Ihnen unbenommen und ficht mich nicht an.

...ich halte es - in der Situation, in der wir uns zur Zeit befinden - nur noch für Energieverschwendung, mich mit jemanden, der sich bis heute - obwohl er es hätte können und dürfen- noch nicht hat impfen lassen, argumentativ auseinander zu setzen...Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse brechen da keine festgefahrene Meinung, die man sich in den sozialen Medien hat bestätigen lassen... :D

...sei ihnen doch ihre Covid-Infektion (die über kurz oder lang jeden Ungeimpften noch treffen wird) gegönnt... ::)

Zustimmung.

[...]

Dinge falsh einzuschätzen und die Größe zu haben, (sich) das einzugestehen liegt nicht jedem.

Da haben Sie vollkommen Recht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Onek am 25.11.2021 15:50
@Landesbeamter24 danke für Ihre Ausführungen. Schön das langsam auch Leute mit einer nicht so eingeschränkten Sicht sich mitteilen. Ich kenne mehr Menschen die nach der Impfung im Krankenhaus lagen oder auch gestorben sind (aus welchen Gründen auch immer)als welche die einen schweren Verlauf hatten. Da kann ich das Zweifeln von manch einem ungeimpften gut nachvollziehen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 25.11.2021 15:51
Besonders unter dem Aspekt, dass bei einem Volk von grob 83 Millionen Menschen sich seit Beginn der Pandemie sich (Stand: heute) noch keine 5,6 Millionen Menschen angesteckt haben, erscheint diese Aussage eher als politisches Vehikel zu dienen. B

...und es kommt noch besser...bei einer Impfquote von ca. 68% (also 56 Mio.) und einer Impfdurchbruchquote von 10% (5,6 Mio) liegt es sogar nahe, zu behaupten, dass alle 5,6 Mio Infizierten sich aus der Gruppe der Geimpften rekrutieren und Nichtimpfung der wahre Schutz vor Covid ist.... ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D

....man muss nicht unbedingt im Matheunterricht aufgepasst haben, um sich was schön zu rechnen...

...man sollte den "Radikalenerlass" wieder aus der Schublade holen...diesmal für Impfgegener!...das ist doch echt nicht zum Aushalten...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 15:57
Besonders unter dem Aspekt, dass bei einem Volk von grob 83 Millionen Menschen sich seit Beginn der Pandemie sich (Stand: heute) noch keine 5,6 Millionen Menschen angesteckt haben, erscheint diese Aussage eher als politisches Vehikel zu dienen. B

...und es kommt noch besser...bei einer Impfquote von ca. 68% (also 56 Mio.) und einer Impfdurchbruchquote von 10% (5,6 Mio) liegt es sogar nahe, zu behaupten, dass alle 5,6 Mio Infizierten sich aus der Gruppe der Geimpften rekrutieren und Nichtimpfung der wahre Schutz vor Covid ist.... ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D

....man muss nicht unbedingt im Matheunterricht aufgepasst haben, um sich was schön zu rechnen...

Ich halte es - in der Situation, in der wir uns zur Zeit befinden - nur noch für Energieverschwendung, mich mit jemanden, der sich bis heute - obwohl er es hätte können und dürfen- noch nicht eigenständig Gedanken über besagte Situation gemacht hat, argumentativ auseinander zu setzen...Fakten und Logik brechen da keine festgefahrene Meinung, die man sich in den Medien hat bestätigen lassen... :D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 25.11.2021 16:03
...feht nur noch das Wort "Lügenpresse" 8) ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 16:07
Beim Matheunterricht war ich dann doch einmal anwesend, das sind bislang noch keine 7%.
Zitat
Was das Risiko angeht auf der Intensivstation zu landen, mag das sein. Wissen können wir das nicht mit Gewissheit, der DIVI Präsident Marx gab kürzlich im Bundestag zu Protokoll, dass er darüber keine Aussagen treffen könne, weil die Daten (geimpft oder ungeimpft auf der Intensiv) nicht bundesweit erhoben würden, aber er hielte das für eine gute Idee. Von daher können wir hoffentlich in den nächsten Monaten mit tatsächlichen Daten rechnen anstatt von Behauptungen.
Zu dumm nur, dass es offensichtlich nur "die Bundesrepublik" gibt, aber keine Länder oder gar Krankenhäuser. Vielleicht war also die einmalige Anwesenheit im Matheunterricht doch nicht ausreichend, um ein ganzheitliches Verständnis eines komplexen Vorganges, der auf vielen verschiedenen Ebenen gleichzeitig stattfindet, zu erlangen. Auch Anwesenheit in anderen Schulfächern - vorzugsweise auch dort mehr als einmalig - hätte hier einen positiven Effekt entfalten können.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 16:10
@Landesbeamter24 danke für Ihre Ausführungen. Schön das langsam auch Leute mit einer nicht so eingeschränkten Sicht sich mitteilen. Ich kenne mehr Menschen die nach der Impfung im Krankenhaus lagen oder auch gestorben sind (aus welchen Gründen auch immer)als welche die einen schweren Verlauf hatten. Da kann ich das Zweifeln von manch einem ungeimpften gut nachvollziehen.

Ich gehöre einfach nicht zur Risikogruppe, ich bin weder alt noch habe ich Vorerkrankungen. Zusätzlich bin ich vorsichtig (ich trage Maske, halbe Abstände und werde regelmäßig getestet). Ich warte lediglich ab, wie sich die Impfstoffe entwickeln, bzw. die verimpften Impfstoffe sich auswirken.

Woher der (auch hier im Forum wahrnehmbarer) teilweise bis hin zu Krankheitswünschen gehende Hass auf mich als Ungeimpfter kommt, vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß nur, dass der Druck, der auf mich ausgeübt werden soll, mich eher in die andere als die gewünschte Richtung schiebt.

Und ich nehme wahr, dass ausgerechnet die Leute, die nichts gemacht haben außer ihren Arm hinzuhalten weil sie von Politik und Medien gehört haben dass das so sein muss, sich als Folge für die intellektuelle Elite halten, welche sich über diejenigen erheben, die das eigenständige Recherchieren und Denken sowie eine persönliche Risikoabwägung noch nicht verlernt haben.

Oder diejenigen, die tatsächlich Todeswünsche in Richtung Ungeimpfte ausstoßen, sich unironisch für die moralisch hochwertigen halten. Das ist eine geradezu absurd-komische Entwicklung.

Auch absurd, diese Spiegelfechterei, die teilweise betrieben wird. Man bastelt sich einen Strohmann und kommt sich toll und überlegen vor, wenn man gegen diesen behauptet:
...feht nur noch das Wort "Lügenpresse" 8) ::)

Beim Matheunterricht war ich dann doch einmal anwesend, das sind bislang noch keine 7%.
Zitat
Was das Risiko angeht auf der Intensivstation zu landen, mag das sein. Wissen können wir das nicht mit Gewissheit, der DIVI Präsident Marx gab kürzlich im Bundestag zu Protokoll, dass er darüber keine Aussagen treffen könne, weil die Daten (geimpft oder ungeimpft auf der Intensiv) nicht bundesweit erhoben würden, aber er hielte das für eine gute Idee. Von daher können wir hoffentlich in den nächsten Monaten mit tatsächlichen Daten rechnen anstatt von Behauptungen.
Zu dumm nur, dass es offensichtlich nur "die Bundesrepublik" gibt, aber keine Länder oder gar Krankenhäuser. Vielleicht war also die einmalige Anwesenheit im Matheunterricht doch nicht ausreichend, um ein ganzheitliches Verständnis eines komplexen Vorganges, der auf vielen verschiedenen Ebenen gleichzeitig stattfindet, zu erlangen. Auch Anwesenheit in anderen Schulfächern - vorzugsweise auch dort mehr als einmalig - hätte hier einen positiven Effekt entfalten können.

Wie geistreich. Und intellektuell so entwaffnend. Wie soll ich mich nur jemals wieder davon erholen?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: 43T am 25.11.2021 16:15
Die verschärften Regelungen werden zu Tage bringen, wer hier Pandemietreiber ist, und wer nicht.
Man darf gespannt sein.
Man kann ein Jahr lang ohne sich testen zu müssen oder sonstige Einschränkungen zu haben mit einem Aufkleber von Johnson & Johnson oder Astra Zeneca im Impfpass um die Häuser ziehen, obwohl die Wirksamkeit nach wenigen Monaten gegen Null tendiert, aber die Ungeimpften sind die Bösen.
Und wenn verlangt wird, dass Ungeimpfte etwaige Behandlungskosten selber zu tragen haben, ist selbiges für Raucher, Übergewichtige, Autofahrer, Extremsportler, Nichtwahrnehmer von Krebsvorsorgeangeboten, usw. zu fordern.
Es ist erstaunlich, wie klein die Welt für so manchen geworden ist.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 16:17
Wie geistreich. Und intellektuell so entwaffnend. Wie soll ich mich nur jemals wieder davon erholen?
Ein Anfang wäre der Versuch, das offenbarte und eingeräumte Bildungsdefizit auszugleichen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BeamterBR am 25.11.2021 16:20
Die verschärften Regelungen werden zu Tage bringen, wer hier Pandemietreiber ist, und wer nicht.
Man darf gespannt sein.
Man kann ein Jahr lang ohne sich testen zu müssen oder sonstige Einschränkungen zu haben mit einem Aufkleber von Johnson & Johnson oder Astra Zeneca im Impfpass um die Häuser ziehen, obwohl die Wirksamkeit nach wenigen Monaten gegen Null tendiert, aber die Ungeimpften sind die Bösen.
Und wenn verlangt wird, dass Ungeimpfte etwaige Behandlungskosten selber zu tragen haben, ist selbiges für Raucher, Übergewichtige, Autofahrer, Extremsportler, Nichtwahrnehmer von Krebsvorsorgeangeboten, usw. zu fordern.
Es ist erstaunlich, wie klein die Welt für so manchen geworden ist.

Im Rahmen der privaten Krankenkasse spielt dies durchaus eine Rolle für die Krankheitskosten und dem entsprechenden Risikozuschlag.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 16:23
Nein, BYL schrieb von gesund und symptomfrei, also nicht zu kurz gegriffen - wie von Ihnen ja auch eingeräumt, weil für die Krankheitsverbreitung irrelevant. Die Viruslast von Geimpften die sich anstecken scheint im übrigen  genauso hoch wie von infizierten Ungeimpften, nur wohl nicht ganz so lange.
Also doch nicht so hoch.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 16:32
Die verschärften Regelungen werden zu Tage bringen, wer hier Pandemietreiber ist, und wer nicht.
Man darf gespannt sein.
Man kann ein Jahr lang ohne sich testen zu müssen oder sonstige Einschränkungen zu haben mit einem Aufkleber von Johnson & Johnson oder Astra Zeneca im Impfpass um die Häuser ziehen, obwohl die Wirksamkeit nach wenigen Monaten gegen Null tendiert, aber die Ungeimpften sind die Bösen.
Danke, dass hier endlich mal jemand Mut zu alternativen Fakten hat! Ich habe übrigens gehört, sobald die wenigen Monate rum sind, wird man durch den Johnson-&-Johnson- oder Astra-Zeneca-Aufkleber im Impfpass automatisch zum Superspreader! Wurde das in deiner Attila-Hildmann-Fanclub-Ortsgruppe auch bereits kommuniziert? Wenn nicht, solltest du es sofort an den Telegram-Gruppenchat schicken!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 25.11.2021 16:55
@Landesbeamter24 danke für Ihre Ausführungen. Schön das langsam auch Leute mit einer nicht so eingeschränkten Sicht sich mitteilen. Ich kenne mehr Menschen die nach der Impfung im Krankenhaus lagen oder auch gestorben sind (aus welchen Gründen auch immer)als welche die einen schweren Verlauf hatten. Da kann ich das Zweifeln von manch einem ungeimpften gut nachvollziehen.



Und ich nehme wahr, dass ausgerechnet die Leute, die nichts gemacht haben außer ihren Arm hinzuhalten weil sie von Politik und Medien gehört haben dass das so sein muss, sich als Folge für die intellektuelle Elite halten, welche sich über diejenigen erheben, die das eigenständige Recherchieren und Denken sowie eine persönliche Risikoabwägung noch nicht verlernt haben.

Hälst du es für möglich, dass eigenständiges Recherchieren und Denken, sowie eine persönliche Risikoabschätzung auch dazu führen können sich für das Impfen zu entscheiden?

Oder hältst du alle Impfbefürworter für Obrigkeitshörige Untertanen?
 

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 17:04
Ich warte lediglich ab, wie sich die Impfstoffe entwickeln, bzw. die verimpften Impfstoffe sich auswirken.

Joa. Also nach gut 1,5 Jahren Beginn der Impfkampagne und über drei Milliarden verabreichten Dosen ganz unterschiedlicher Impfstoffe kann man auch auf Godot warten.

Und interessanerweise hat sich die Faktenlage hinsichtlich der Impfverträglichkeit und des Impfnutzens auch nicht verändert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 17:04
@Landesbeamter24 danke für Ihre Ausführungen. Schön das langsam auch Leute mit einer nicht so eingeschränkten Sicht sich mitteilen. Ich kenne mehr Menschen die nach der Impfung im Krankenhaus lagen oder auch gestorben sind (aus welchen Gründen auch immer)als welche die einen schweren Verlauf hatten. Da kann ich das Zweifeln von manch einem ungeimpften gut nachvollziehen.

Und ich nehme wahr, dass ausgerechnet die Leute, die nichts gemacht haben außer ihren Arm hinzuhalten weil sie von Politik und Medien gehört haben dass das so sein muss, sich als Folge für die intellektuelle Elite halten, welche sich über diejenigen erheben, die das eigenständige Recherchieren und Denken sowie eine persönliche Risikoabwägung noch nicht verlernt haben.

Hälst du es für möglich, dass eigenständiges Recherchieren und Denken, sowie eine persönliche Risikoabschätzung auch dazu führen können sich für das Impfen zu entscheiden?

Oder hältst du alle Impfbefürworter für Obrigkeitshörige Untertanen?

Nein gar nicht, sollte der Eindruck entstanden sein, täte mir das leid. Ich habe ebenfalls schon Impftermine für Leute ausgemacht, weil sie z.B. Schwierigkeiten mit dem Terminportal hatten. Ich erkenne an, dass Corona für Risikogruppen tatsächlich sehr gefährlich sein kann und die Impfung das Risiko auf einen schweren Verlauf verringert. Nur habe ich es eben für mich verneint.

Die Leute von denen ich schrieb waren eben keine Risikopatienten oder ähnliches, sondern die es laut eigener Aussage nur gemacht haben, weil es halt "das Richtige" war und mich verurteilten, weil ich ein asozialer Volksschädling bin. Es ist auch nicht so, dass ich irgendjemandem die Impfung ausreden möchte. Ich will nur nicht, dass man mir in meine bewusste Entscheidung als mündiger Bürger hineinredet. Ganz besonders nicht der Staat.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 17:07
Ich warte lediglich ab, wie sich die Impfstoffe entwickeln, bzw. die verimpften Impfstoffe sich auswirken.

Joa. Also nach gut 1,5 Jahren Beginn der Impfkampagne und über drei Milliarden verabreichten Dosen ganz unterschiedlicher Impfstoffe kann man auch auf Godot warten.

Und interessanerweise hat sich die Faktenlage hinsichtlich der Impfverträglichkeit und des Impfnutzens auch nicht verändert.

Ah, deswegen wurden bestimmte Impfstoffe für bestimmte Gruppen (Frauen, unter 30-Jährige) von "Voll empfohlen" auf "wird nicht mehr empfohlen" geändert. Weil sich an der Faktenlage nichts geändert hat. Interessant. Und mal schauen, wann sich die Empfehlungen das nächste Mal ändern. Und Sie werden in die andere Richtung schauen oder so tun als wäre das schon immer so gewesen, oder?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: 43T am 25.11.2021 17:11
Die verschärften Regelungen werden zu Tage bringen, wer hier Pandemietreiber ist, und wer nicht.
Man darf gespannt sein.
Man kann ein Jahr lang ohne sich testen zu müssen oder sonstige Einschränkungen zu haben mit einem Aufkleber von Johnson & Johnson oder Astra Zeneca im Impfpass um die Häuser ziehen, obwohl die Wirksamkeit nach wenigen Monaten gegen Null tendiert, aber die Ungeimpften sind die Bösen.
Danke, dass hier endlich mal jemand Mut zu alternativen Fakten hat! Ich habe übrigens gehört, sobald die wenigen Monate rum sind, wird man durch den Johnson-&-Johnson- oder Astra-Zeneca-Aufkleber im Impfpass automatisch zum Superspreader! Wurde das in deiner Attila-Hildmann-Fanclub-Ortsgruppe auch bereits kommuniziert? Wenn nicht, solltest du es sofort an den Telegram-Gruppenchat schicken!

Deine Recherchen sind einfach zu stichhaltig und deine Argumente zu gut, als das man sich mit dir messen könnte
Ich werde Herrn Kekulé ausrichten lassen, dass er endlich die Finger von diesem Hildmann-Fraß lassen soll.
Die Borniertheit von so manchem Impfjünger ist unglaublich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 17:18
Die Leute von denen ich schrieb waren eben keine Risikopatienten oder ähnliches, sondern die es laut eigener Aussage nur gemacht haben, weil es halt "das Richtige" war und mich verurteilten, weil ich ein asozialer Volksschädling bin. Es ist auch nicht so, dass ich irgendjemandem die Impfung ausreden möchte. Ich will nur nicht, dass man mir in meine bewusste Entscheidung als mündiger Bürger hineinredet. Ganz besonders nicht der Staat.
Da bin ich ganz bei dir und ein asozialer Volksschädling ist man dadurch mitnichten und ich finde es asozial, wenn jemand dich so nennt.

Ebenfalls ist es schlimm, wie schlecht dieser Staat fähig ist, notwendige Daten zu erfassen und zu erheben.
(DIVI Meldung vom Impfstatus/Termin für die Hospitalisierten/Intensivpatienten ist da eine Katastrophe)

Schädlich ist es natürlich, wenn die freiwillig ungeimpft die Betten im Krankenhaus voll machen. Weil dadurch andere Menschen "unverschuldet" leiden müssen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 17:22
Die verschärften Regelungen werden zu Tage bringen, wer hier Pandemietreiber ist, und wer nicht.
Man darf gespannt sein.
Man kann ein Jahr lang ohne sich testen zu müssen oder sonstige Einschränkungen zu haben mit einem Aufkleber von Johnson & Johnson oder Astra Zeneca im Impfpass um die Häuser ziehen, obwohl die Wirksamkeit nach wenigen Monaten gegen Null tendiert, aber die Ungeimpften sind die Bösen.
Danke, dass hier endlich mal jemand Mut zu alternativen Fakten hat! Ich habe übrigens gehört, sobald die wenigen Monate rum sind, wird man durch den Johnson-&-Johnson- oder Astra-Zeneca-Aufkleber im Impfpass automatisch zum Superspreader! Wurde das in deiner Attila-Hildmann-Fanclub-Ortsgruppe auch bereits kommuniziert? Wenn nicht, solltest du es sofort an den Telegram-Gruppenchat schicken!

Deine Recherchen sind einfach zu stichhaltig und deine Argumente zu gut, als das man sich mit dir messen könnte
Ich werde Herrn Kekulé ausrichten lassen, dass er endlich die Finger von diesem Hildmann-Fraß lassen soll.
Die Borniertheit von so manchem Impfjünger ist unglaublich.

Es mutet schon absonderlich an: Dafür dass man glaubt, für die gute Sache zu "argumentieren", geht man wirklich sorglos mit dem Risiko um, Unentschlossene mit seiner unappetitlichen Art zu vergrätzen.

Man könnte fast auf den Gedanken kommen, dass es manche Menschen einfach genießen, sich über andere zu stellen und auf diese (noch verbal) einschlagen zu können.


Die Leute von denen ich schrieb waren eben keine Risikopatienten oder ähnliches, sondern die es laut eigener Aussage nur gemacht haben, weil es halt "das Richtige" war und mich verurteilten, weil ich ein asozialer Volksschädling bin. Es ist auch nicht so, dass ich irgendjemandem die Impfung ausreden möchte. Ich will nur nicht, dass man mir in meine bewusste Entscheidung als mündiger Bürger hineinredet. Ganz besonders nicht der Staat.
Da bin ich ganz bei dir und ein asozialer Volksschädling ist man dadurch mitnichten und ich finde es asozial, wenn jemand dich so nennt.

Ebenfalls ist es schlimm, wie schlecht dieser Staat fähig ist, notwendige Daten zu erfassen und zu erheben.
(DIVI Meldung vom Impfstatus/Termin für die Hospitalisierten/Intensivpatienten ist da eine Katastrophe)

Schädlich ist es natürlich, wenn die freiwillig ungeimpft die Betten im Krankenhaus voll machen. Weil dadurch andere Menschen "unverschuldet" leiden müssen.

Das finde ich auch, deswegen habe ich ja auch besagte Leute dabei unterstützt, sich zu impfen. Nur: Ich bin auch mit jedem Junkie, Adipösen, Kettenraucher, Säufer und Extremsportler unzufrieden, der selbstverschuldet auf der Intensivstation liegt und den Platz für diejenigen belegt, die unverschuldet auf die Intensivstation müssen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 17:41
Ah, deswegen wurden bestimmte Impfstoffe für bestimmte Gruppen (Frauen, unter 30-Jährige) von "Voll empfohlen" auf "wird nicht mehr empfohlen" geändert. Weil sich an der Faktenlage nichts geändert hat. Interessant. Und mal schauen, wann sich die Empfehlungen das nächste Mal ändern. Und Sie werden in die andere Richtung schauen oder so tun als wäre das schon immer so gewesen, oder?

Sicherlich kann man sich immer einzelne Punkte raussuchen, um seine Argumentation zu stützen. Solange das Risiko aber weiterhin unterhalb des Promillebereichs pendelt, ist das irgendwie sinnlos. Zumal diese Empfehlungen nur deswegen abgeschwächt wurden, weil es für diese Personengruppen besser geeignete Impfstoffe gibt.

Die Empfehlung war also einen anderen Impfstoff zu wählen. Eine Empfehlung hin zu "gar nicht impfen lassen, besser ungeimpft bleiben" gab es nicht.

Ansonsten reden wir auch nicht über mein Verhalten, sondern über eine sinnige Bewertung von Fakten. Dein Verhalten habe ich insoweit auch nicht bewertet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 17:50
Ah, deswegen wurden bestimmte Impfstoffe für bestimmte Gruppen (Frauen, unter 30-Jährige) von "Voll empfohlen" auf "wird nicht mehr empfohlen" geändert. Weil sich an der Faktenlage nichts geändert hat. Interessant. Und mal schauen, wann sich die Empfehlungen das nächste Mal ändern. Und Sie werden in die andere Richtung schauen oder so tun als wäre das schon immer so gewesen, oder?

Sicherlich kann man sich immer einzelne Punkte raussuchen, um seine Argumentation zu stützen. Solange das Risiko aber weiterhin unterhalb des Promillebereichs pendelt, ist das irgendwie sinnlos. Zumal diese Empfehlungen nur deswegen abgeschwächt wurden, weil es für diese Personengruppen besser geeignete Impfstoffe gibt.

Die Empfehlung war also einen anderen Impfstoff zu wählen. Eine Empfehlung hin zu "gar nicht impfen lassen, besser ungeimpft bleiben" gab es nicht.

Ansonsten reden wir auch nicht über mein Verhalten, sondern über eine sinnige Bewertung von Fakten. Dein Verhalten habe ich insoweit auch nicht bewertet.

Es geht darum, dass sich die Risikobewertung die von dem jeweiligen Impfstoff für die jeweilige Bevölkerungsgruppe ausgeht, regelmäßig verändert hat. Dies wurde negiert und es ist eben falsch. Und es ist deswegen relevant, weil junge, gesunde Menschen eben hätten diese Nebenwirkungen und die geänderte Empfehlung abwarten können, weil das Risiko auf erstens eine Infektion und zweitens einen schweren Verlauf für diese Gruppe eben extrem gering ist.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 25.11.2021 18:02
Es geht darum, dass sich die Risikobewertung die von dem jeweiligen Impfstoff für die jeweilige Bevölkerungsgruppe ausgeht, regelmäßig verändert hat. Dies wurde negiert und es ist eben falsch. Und es ist deswegen relevant, weil junge, gesunde Menschen eben hätten diese Nebenwirkungen und die geänderte Empfehlung abwarten können, weil das Risiko auf erstens eine Infektion und zweitens einen schweren Verlauf für diese Gruppe eben extrem gering ist.

Jetzt wird es aber Haarspalterei. Die Risikobewertertung verändert sich natürlich immer:
- Zunächst aufgrund mangelnder Fakten
- Dann aufgrund ausreichender Fakten.

Wenn diese Impfrisiken wie beschrieben im Promillebereich oder drunter liegen, ist eine Diskussion darüber theoretischer Natur. Das Risiko einer Infektion verbunden mit einem unangenehmen Verlauf ist jedoch um einige Zehnerpotenzen höher.

Von daher ist eine rationale Abwägung die des geringeren Risikos. Und wenn eine Impfung ein 1000 Mal geringeres Risiko für meine Gesundheit als eine Corona-Infektion darstellt, dann ist die Abwägung ganz leicht.
Aber
Das Risiko erheblicher Nebenwirkungen bei einer Impfung
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landesbeamter24 am 25.11.2021 18:20
Es geht darum, dass sich die Risikobewertung die von dem jeweiligen Impfstoff für die jeweilige Bevölkerungsgruppe ausgeht, regelmäßig verändert hat. Dies wurde negiert und es ist eben falsch. Und es ist deswegen relevant, weil junge, gesunde Menschen eben hätten diese Nebenwirkungen und die geänderte Empfehlung abwarten können, weil das Risiko auf erstens eine Infektion und zweitens einen schweren Verlauf für diese Gruppe eben extrem gering ist.

Jetzt wird es aber Haarspalterei. Die Risikobewertertung verändert sich natürlich immer:
- Zunächst aufgrund mangelnder Fakten
- Dann aufgrund ausreichender Fakten.

Wenn diese Impfrisiken wie beschrieben im Promillebereich oder drunter liegen, ist eine Diskussion darüber theoretischer Natur. Das Risiko einer Infektion verbunden mit einem unangenehmen Verlauf ist jedoch um einige Zehnerpotenzen höher.

Von daher ist eine rationale Abwägung die des geringeren Risikos. Und wenn eine Impfung ein 1000 Mal geringeres Risiko für meine Gesundheit als eine Corona-Infektion darstellt, dann ist die Abwägung ganz leicht.
Aber
Das Risiko erheblicher Nebenwirkungen bei einer Impfung

Zunächst einmal finde ich es offen gesagt sehr absurd, wenn sich Ihre Position von

"Die Faktenlage hinsichtlich der Impfverträglichkeit hat sich nicht verändert."

wandelt zu

"Die Risikobewertertung verändert sich natürlich immer."

Das ist eine 180°-Wende. Und darauf angesprochen tun Sie das als Haarspalterei ab.


Nein, für mich ganz persönlich ist es keine Haarspalterei. Für mich war und ist die verkürzte Halbwertszeit bezüglich Aussagen "der Wissenschaft" ausschlaggebend für meine Entscheidung. Denn mein persönliches Risiko auf einen schweren Verlauf ist verschwindend gering - und anstecken müsste ich mich dafür auch erst einmal, was - allen Lauterbach- und Spahnschen Äußerungen zum Trotz - ebenfalls keine ausgemachte Sache ist. Also ein weiter reduziertes Risiko.

Wenn Ihre Risikoanalyse pro Impfung ausgefallen ist, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 18:39
Das finde ich auch, deswegen habe ich ja auch besagte Leute dabei unterstützt, sich zu impfen. Nur: Ich bin auch mit jedem Junkie, Adipösen, Kettenraucher, Säufer und Extremsportler unzufrieden, der selbstverschuldet auf der Intensivstation liegt und den Platz für diejenigen belegt, die unverschuldet auf die Intensivstation müssen.
Auch da bin ich ganz bei dir, nur das diese halt in einer kleinen und planbaren Anzahl auftreten, während leider durch die "unnötig" belegten Betten wegen C massenhaft OPs etc. verschoben werden müssen.
Wie viele Menschen dadurch verfrüht sterben, werden die Epidemologen dann in 5 Jahren berichten und es wird niemanden interessieren.
Wie gesagt, wenn die freiwillig ungeimpften auf eine Intensivbetten Belegung per Patientenverfügung verzichten würden, hätten wir keien Warnstufe 1,2 oder 3 sondern 0.
Und bräuchten uns über 1-3 G plus minus raute Regelungen keine Gedanken machen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 25.11.2021 18:51
Nein, für mich ganz persönlich ist es keine Haarspalterei. Für mich war und ist die verkürzte Halbwertszeit bezüglich Aussagen "der Wissenschaft" ausschlaggebend für meine Entscheidung.
Die Halbwertszeit bzgl. der Aussagen der Wissenschaft verkürzt sich nicht, sondern verlängert sich.
Mehr Daten kleinere Konfidenzintervalle.
Allerdings auch mehr Sonderfälle die gefunden werden, die dann aufgebauscht werden.
Wenn man die Menschen diese Haltung bei Aspirin und Paracetamol anwenden würden, dann schluckt das auch keiner mehr.

Was die Politik aus Wissenschaftliche Aussagen macht ist ne andere Sache.

Zitat
Denn mein persönliches Risiko auf einen schweren Verlauf ist verschwindend gering - und anstecken müsste ich mich dafür auch erst einmal, was - allen Lauterbach- und Spahnschen Äußerungen zum Trotz - ebenfalls keine ausgemachte Sache ist. Also ein weiter reduziertes Risiko.
Richtig, und das Risiko, dass sie jemanden Anstecken, halt grösser ohne Impfung als mit. Selbst wenn jeder täglich getestet werden würde.
und damit gehen für mich persönlich die 3G / 2Gplus Regelungen in Ordnung und eine Impfpflicht keine Option und nicht begründbar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 22:12
Ich sehe es ja gerade eben erst: "K" hat uns - wieder mal - verlassen! Unter welchem Namen er wohl als nächstes in den warmen Schoß dieser Gemeinschaft zurückkehren wird?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: clarion am 25.11.2021 22:40
Ich halte ein Impfpflicht sehr wohl für begründbar.

Ohne Corona war die Zahl der Intensivbetten offenbar ausreichend, jetzt ist sie in einigen Regionen nicht mehr ausreichend.  Die Gefahr ist groß, dass die Betten in zwei  Wochen in ganz Deutschland nicht mehr reichen werden.

Corona ist im Gegensatz zum Rauchen oder den Adipositösen hoch ansteckend. Auch wenn das individuelle Risiko eines jungen Ungeimpften klein sein mag, ist das Risiko für jemand anders, der beispielsweise denselben Fahrstuhl  nutzen muss, nicht mehr klein. Ungeimpfte scheiden länger und in höheren Konzentration Viren aus als Geimpfte, also sind sie deutlich ansteckender als Geimpften.

Meine persönliche Freiheiten werden zur Zeit stark eingeschränkt. Diese Einschränkung wäre geringer, wären alle Erwachsenen geimpft. Wenn alle geimpft wären, wären die Krankenhäuser nicht so voll und man könnte sich mehr  Freiheiten erlauben.

Dass Argument,  dass Geimpfte weniger getestet werden , ist nicht stichhaltig.  Wegen der geringeren Virenlast schlagen  die Schnelltests bei den Ungeimpften oft nicht an. Und selbst wenn die Schnelltest geimpfte Infizierte zuverlässig  rausfischen würden, entbinden etwaige  Mängel in der Teststrategie nicht die Ungeimpfte von ihrer Verantwortung anderen Menschen gegenüber.

Da die Impfrisiken auch bei Jungen und Gesunden kleiner sind als die Risiken durch die Krankheit, halte ich eine Impfpflicht für vertretbar. 

Eine Alternative zur Impfpflicht wäre es für mich, wenn im Fall einer Triage der Impfstatus ein noch  entscheidendes Kriterium ist als die Überlebenswahrscheinlichkeit wäre, d.h. ungeimpfte 30 jähriger Corona-Erkrankte würden dann nicht auf die Intensivstation kommen, wenn kein geimpfter 85jähriger des letzten freien Intensivbettes bedarf. Denn dann würden die Betten auch wieder ausreichen. Gerade jüngere Corona  Erkrankte, die auf der Intensivstation landen, belegen das Bett oft wochenlang.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 25.11.2021 22:55
Ohne Corona war die Zahl der Intensivbetten offenbar ausreichend, jetzt ist sie in einigen Regionen nicht mehr ausreichend.  Die Gefahr ist groß, dass die Betten in zwei  Wochen in ganz Deutschland nicht mehr reichen werden.
Falls sich wer für Zahlen interessiert - die DIVI erstellt auf Grundlage ihres Prognosemodells Prognosen über die Intensivbettenbelegung, die in der Vergangenheit immer sehr zutreffend gewesen sind: https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell (https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 26.11.2021 06:10
Ich sehe es ja gerade eben erst: "K" hat uns - wieder mal - verlassen!
was muss noch alles passieren... Oh weh
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 26.11.2021 07:02
...habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich nächste Woche einen Termin fürs boostern ergattern konnt....ich freu mich drauf ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 26.11.2021 07:08
Abo schon abgeschlossen? ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 26.11.2021 07:11
...wenn das möglich wäre, würde ich das sogar für erstmal 2 Jahre tun...es wird im Grunde sowieso darauf hinauslaufen...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 26.11.2021 07:21
...habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich nächste Woche einen Termin fürs boostern ergattern konnt....ich freu mich drauf ;D
Hier (ganz weit draussen) war eine Terminvereinbarung beim Hausarzt problemlos möglich...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 26.11.2021 08:02
Zunächst einmal finde ich es offen gesagt sehr absurd, wenn sich Ihre Position von

"Die Faktenlage hinsichtlich der Impfverträglichkeit hat sich nicht verändert."

wandelt zu

"Die Risikobewertertung verändert sich natürlich immer."

Das ist eine 180°-Wende. Und darauf angesprochen tun Sie das als Haarspalterei ab.

Genau darum scheint es manchen Leuten zu gehen - sich nicht von Fakten blenden zu lassen, sondern zu versuchen in der Argumentation vermeintliche Logikfehler zu finden. Aber da bildet sich ein Muster, nämlich die Punkte zu finden, die einem passen und die anderen Argumente elegant zu ignorieren.

Anstrengend und sinnlos ist das. Solange mir keiner erklären kann, was in der Risikoabwägung gegen eine Impfung sprechen sollte und meint es besser zu wissen als so ziemlich alle Fachleute auf dem Gebiet (inkl. der Stiko), freue ich mich über die Absonderung der Impfgegner. So stellen sie keine Gefahr für sich und insbesondere andere dar.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Fragmon am 26.11.2021 08:58
Ich warte lediglich ab, wie sich die Impfstoffe entwickeln, bzw. die verimpften Impfstoffe sich auswirken.

Hast du das bisher bei jedem Medikament / Impfung welches du bekommen hast auch gemacht? Hast du geprüft, ob die Tabletten, welche dein Arzt dir verschrieben hat neu auf dem Markt sind und vielleicht noch "nicht so sicher"? Ich vermute nicht.

Ich gehe davon aus, wenn man Medial das Thema "neuer mRNA und Vektorimpfstoff" nie in den Mund genommen häte, sondern es einfach Impfstoff genannt hätte, es ca. 90% der Bevölkerung nicht interessiert hätte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 26.11.2021 09:04
...man hätte es auch Hyaluronsäure nennen können...dann hätten sich wenigstens alle, die einem fragwürdigen Schönheitsideal hinterherlaufen und sich sonst was aufspritzen ohne die Nebenwirkungen/Folgen zu beachten, die Impfung ohne Nachfragen entgegen genommen und dafür sogar noch viel Geld gezahlt... ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vermessen am 26.11.2021 09:36
Ich halte ein Impfpflicht sehr wohl für begründbar.

ich nicht


Ohne Corona war die Zahl der Intensivbetten offenbar ausreichend, jetzt ist sie in einigen Regionen nicht mehr ausreichend.  Die Gefahr ist groß, dass die Betten in zwei  Wochen in ganz Deutschland nicht mehr reichen werden.

Man würde vielleicht 2-3 Wochen mehr Zeit gewinnen. Danach wären die ITS mit (ehemals) geimpften voll

Corona ist im Gegensatz zum Rauchen oder den Adipositösen hoch ansteckend. Auch wenn das individuelle Risiko eines jungen Ungeimpften klein sein mag, ist das Risiko für jemand anders, der beispielsweise denselben Fahrstuhl  nutzen muss, nicht mehr klein. Ungeimpfte scheiden länger und in höheren Konzentration Viren aus als Geimpfte, also sind sie deutlich ansteckender als Geimpften.

Dafür werden ungeimpfte regelmäßig getestet und halten sich eher an AHA-Regeln.


Meine persönliche Freiheiten werden zur Zeit stark eingeschränkt. Diese Einschränkung wäre geringer, wären alle Erwachsenen geimpft. Wenn alle geimpft wären, wären die Krankenhäuser nicht so voll und man könnte sich mehr  Freiheiten erlauben.


Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Im Bekannten und Familienkreis bekomme ich jetzt oft erzählt wie schön doch wieder Veranstaltungen wie Theater, Große Feiern und Sportereignisse sind. Im Nachgang dann oft mit einem bedröppelten Gesicht das wohl doch jemand C hätte. (komischerweise nur die geimpften). Wir werden Corona mit einer generellen Impfpflicht nicht ausrotten (im Gegensatz zu Masern oder Pocken). Dazu ist man nach einer Impfung weder immun noch verhindert man dadurch Ansteckung Dritter. Und als einzige Begründung für die Pflicht die Überlastung kaputtgesparter ITS anzuführen ist mehr als dürftig.

Dass Argument,  dass Geimpfte weniger getestet werden , ist nicht stichhaltig.  Wegen der geringeren Virenlast schlagen  die Schnelltests bei den Ungeimpften oft nicht an. Und selbst wenn die Schnelltest geimpfte Infizierte zuverlässig  rausfischen würden, entbinden etwaige  Mängel in der Teststrategie nicht die Ungeimpfte von ihrer Verantwortung anderen Menschen gegenüber.

Geringe Virenlast bei den Ungeimpften und daraus resultieren fehlerhafte Schnelltests? Finde den Fehler?
 
Da die Impfrisiken auch bei Jungen und Gesunden kleiner sind als die Risiken durch die Krankheit, halte ich eine Impfpflicht für vertretbar. 

Risiko einer Herzmuskelentzündung nach einer Impfung bei U18 liegt bei 1:5000. Wie hoch war das Risiko für einen schweren Verlauf in dieser Altersgruppe nochmal?

Eine Alternative zur Impfpflicht wäre es für mich, wenn im Fall einer Triage der Impfstatus ein noch  entscheidendes Kriterium ist als die Überlebenswahrscheinlichkeit wäre, d.h. ungeimpfte 30 jähriger Corona-Erkrankte würden dann nicht auf die Intensivstation kommen, wenn kein geimpfter 85jähriger des letzten freien Intensivbettes bedarf. Denn dann würden die Betten auch wieder ausreichen. Gerade jüngere Corona  Erkrankte, die auf der Intensivstation landen, belegen das Bett oft wochenlang.

Warum denke ich auch bei den Argumenten der Geimpften oft an Pipi Langstumpf?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 26.11.2021 09:38
Ich verstehe das Gesundheitsargument beim Impfen eh bei vielen nicht. Hier wird darauf verwiesen, dass die Langzeitschäden ect. noch nicht absehbar wären oder auch, dass der Impfstoff generell zu wenig getestet sei.

In einer Vielzahl konsumieren die selben Menschen jedoch regelmäßig/übermäßig Lebensmittel, Genussmittel und Medikamente deren Nebenwirkungen, Langzeitfolgen oder kurzfristige schädlichen Wirkungen besten dokumentiert und bestätigt sind. Als Beispiel: Rauchen, Alkohol, Thunfisch aus der Dose, Bananen aus Südamerika, die Antibabypille, usw.

Den Aufhänger am Thema Impfstoff konnte ich vor dem Hintergrund nie ganz nachvollziehen.

Und wenn sich jemand nicht impfen lassen will, vor allem wenn dem eine entsprechende Informationsbeschaffung vorangegangen ist, bin ich damit fein. Ist weder meine Angelegenheit, noch steht es mir zu eine freie Entscheidung zu negieren (solange es noch so eine ist).
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vermessen am 26.11.2021 09:49
Bevor es in den falschen Hals kommt.

Jeder der für sich das Risiko sieht schwer an Covid zu erkranken soll sich bitte impfen lassen.
Ich sehe es bei mir persönlich nicht.

Und bevor wieder Impfgegner geschrien wird.
Ich bin oft draußen unterwegs und fange mir dabei auch regelmäßig Zecken ein. Da ich für mich das Risiko schwer an FSME zu erkranken reduzieren möchte, habe ich mich dagegen impfen lassen.
Zu diesen Impfstoffen liegen verlässliche Langzeiterfahrungen hinsichtlich Impfschäden vor. Diese sind natürlich in meine Risikoabwägung eingeflossen.

Füttert die Leute mit Informationen und akzeptiert es, wenn diese zu, vom Mainsteam abweichende, eigenen Entscheidungen kommen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 26.11.2021 09:50
Solange keine reguläre Zulassung für die C - Impfstoffe verliegt, ist die Skepsis berechtigt.

Vergleich mit anderen Impfstoffen bzw. Medikamente sind nicht einschlägig, die hier regelhaft eine reguläre Zulassung vorliegt.

Eine Impfflicht ist wohl materiell nicht zulässig, da bei konkretem Eintreten in zwei oder drei Monaten eine Grundimmunsierung der Bevölkerung vorliegen wird.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 26.11.2021 09:52
...Jedem das Seine....nur nicht auf Kosten Anderer...damit ist alles gesagt... 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 26.11.2021 10:03
Ich verstehe das Gesundheitsargument beim Impfen eh bei vielen nicht. Hier wird darauf verwiesen, dass die Langzeitschäden ect. noch nicht absehbar wären oder auch, dass der Impfstoff generell zu wenig getestet sei.
Zu wenig getestet sind doch alternative Fakten - es sind mittlerweile insgesamt rund siebeneinhalb Milliarden Dosen der Corona-Impfstoffe verimpft worden. Die in Deutschland eingesetzten Impfstoffe haben jeweils einen großen Anteil daran. Damit dürften die Corona-Impfstoffe zu den am besten getesteten Impfstoffen überhaupt gehören, und es ist davon auszugehen, dass selbst vermeintliche Nebenwirkungen, die nur einen winzig kleinen Teil betreffen, bereits aufgefallen und damit dokumentiert sind.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 26.11.2021 10:07
Solange keine reguläre Zulassung für die C - Impfstoffe verliegt, ist die Skepsis berechtigt.

Vergleich mit anderen Impfstoffen bzw. Medikamente sind nicht einschlägig, die hier regelhaft eine reguläre Zulassung vorliegt.
Sieh an, das Wording wurde geändert! Wieso ist es denn nun auf einmal keine "Notfallzulassung" mehr?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 26.11.2021 10:09
Sieh an, das Wording wurde geändert! Wieso ist es denn nun auf einmal keine "Notfallzulassung" mehr?

Das war alles geklärt. Bitte verstehend den Strang durchlesen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 26.11.2021 10:13
Ich verstehe, dass deine Aussage schlicht falsch war. Danke, dass du darauf hingewiesen hast.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Britta2 am 26.11.2021 11:03
Hier:  kein Termin zum Boostern bei den Hausärzten in den nächsten Monaten. Arbeitgeber "bietet nett helfend an" sofort Termin beim Betriebsarzt zu machen.
Was aber besagen die neueren tatsächlich in "seriösen Nachrichtensendungen" bekannt gegebenen Aussagen:
Das Boostern schützt vor Weitrgabe der Viren höchstens noch bis 40%.
Und seit vorgestern grassiert ein aus Südafrika stammender neuer Virenstamm, wo man davon ausgeht, gegen den  unser Gebooster womöglich überhaupt nicht helfen wird  (mittlerweile auch in Israel aufgetaucht ... und per Touris der letzten Tage/Wochen ganz sicher längst auch in EU unterwegs ...). Reißen wir uns jetzt also für  NICHTS um sofortiges Boostern? Wenn ein Impfen gegen neue Mutanten dann wieder "nicht vor Ablauf 6 Monate seit letzter Injektion" gestattet wird ... Kampf gegen Windmühlen. Aber Alle sind beschäftigt oder in Panik ...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 26.11.2021 11:08
Wenn ein Impfen gegen neue Mutanten dann wieder "nicht vor Ablauf 6 Monate seit letzter Injektion" gestattet wird ...
Gestattet ist es immer. Es geht darum, ab wann man Anspruch auf eine erneute Impfung hat - und das ist eben derzeit fünf bzw. sechs Monate nach der vorigen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 26.11.2021 11:13
Risiko einer Herzmuskelentzündung nach einer Impfung bei U18 liegt bei 1:5000. Wie hoch war das Risiko für einen schweren Verlauf in dieser Altersgruppe nochmal?
Interessant! Quelle?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Öffdler am 26.11.2021 11:24
z. B. hier:

https://www.fr.de/wissen/corona-impfung-herzmuskelentzuendung-risiko-nebenwirkung-maenner-covid-19-news-91045646.html

Bezieht sich allerdings ausschließlich auf Moderna für 18 - 24 Jährige mit 263,2 Fällen auf 1 Millionen Impfungen, was in etwa den genannten 1:5000 entspricht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 26.11.2021 11:30
Damit dürften die Corona-Impfstoffe zu den am besten getesteten Impfstoffen überhaupt gehören, und es ist davon auszugehen, dass selbst vermeintliche Nebenwirkungen, die nur einen winzig kleinen Teil betreffen, bereits aufgefallen und damit dokumentiert sind.
Natürlich. Wenn ich vor Corona irgendeine Impfung bekam, hat der Arzt (oder regelmäßig nur eine Sprechstundenhilfe) die Spritze verpasst, und vielleicht kurz darauf hingewiesen dass es kurz piekst, man die nächste Zeit ein Schmerz- oder Druckgefühl an der evtl. geröteten Einstichstelle hat, und dann war es gut. Die genannten Nebenwirkungen waren eigentlich für eine Injektion mit einer Spritze völlig normal, traten manchmal auf, manchmal eben nicht. Heute bettelt der Staat darum, online (oder per freundlicherweise frankiertem Rückumschlag) sofort zu melden, wenn die Einstichstelle gerötet ist, etwas schmerzt oder drückt oder man sich "sonstige Nebenwirkungen" selbstdiagnostiziert hat (Schweißfüße? Pickel am Hintern?). Auch wenn es für eine Spritze im Oberarm die normalsten Begleiterscheinungen sind, die es gibt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 26.11.2021 11:54
Es ist ja halt nicht nur der Impfstoff, sondern die Verimpfung selbst.

Zumindest meine zweite Impfung wurde nicht im Rahmen der medizinischen Richtlinien verabreicht. Das nehme ich aber auf meine Kappe, macht aber nicht jeder so. Verständlicherweise.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 26.11.2021 12:00
z. B. hier:

https://www.fr.de/wissen/corona-impfung-herzmuskelentzuendung-risiko-nebenwirkung-maenner-covid-19-news-91045646.html

Bezieht sich allerdings ausschließlich auf Moderna für 18 - 24 Jährige mit 263,2 Fällen auf 1 Millionen Impfungen, was in etwa den genannten 1:5000 entspricht.
Ist dann das Risiko einer Herzmuskelentzündung ohne Impfung bei mehr als 1:10000 ?

Das israelische Gesundheitsministerium erfasste in dieser Zeit 136 Fälle „von definitiver oder wahrscheinlicher Myokarditis“, die in zeitlicher Nähe zur Impfung aufgetreten waren. Das sei ein „mehr als doppelt so hohes Risiko wie bei ungeimpften Personen“.

Aber dann ist es ja gut, dass man so etwas beobachtet und entsprechend umsteuert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Thiesi am 26.11.2021 12:03
Damit dürften die Corona-Impfstoffe zu den am besten getesteten Impfstoffen überhaupt gehören, und es ist davon auszugehen, dass selbst vermeintliche Nebenwirkungen, die nur einen winzig kleinen Teil betreffen, bereits aufgefallen und damit dokumentiert sind.
Natürlich. Wenn ich vor Corona irgendeine Impfung bekam, hat der Arzt (oder regelmäßig nur eine Sprechstundenhilfe) die Spritze verpasst, und vielleicht kurz darauf hingewiesen dass es kurz piekst, man die nächste Zeit ein Schmerz- oder Druckgefühl an der evtl. geröteten Einstichstelle hat, und dann war es gut. Die genannten Nebenwirkungen waren eigentlich für eine Injektion mit einer Spritze völlig normal, traten manchmal auf, manchmal eben nicht. Heute bettelt der Staat darum, online (oder per freundlicherweise frankiertem Rückumschlag) sofort zu melden, wenn die Einstichstelle gerötet ist, etwas schmerzt oder drückt oder man sich "sonstige Nebenwirkungen" selbstdiagnostiziert hat (Schweißfüße? Pickel am Hintern?). Auch wenn es für eine Spritze im Oberarm die normalsten Begleiterscheinungen sind, die es gibt.
Es ist m. M. n. sehr zu begrüßen, dass wir mittlerweile u. a. dank SafeVac- & Datenspende-App die Möglichkeit haben, so viele Begleiterscheinungen einer (Corona-)Impfung niederschwellig zu dokumentieren. Für die wissenschaftliche Auswertung, bei welchen Begleiterscheinungen es sich dann um tatsächliche Nebenwirkungen der Impfung (z. B, Sinusvenenthrombose) oder eben doch einfach nur zufällig zeitgleich auftretende Ereignisse (Schweißfüße) handelt, kann so halt auf deutlich mehr Daten zurückgegriffen werden, als das vor wenigen Jahren noch der Fall gewesen wäre. Es ist auch absolut notwendig, sich das genau anzugucken, denn wenn man die Bevölkerung zwar wirksam gegen CoVID19 samt Mutationen geimpft hat, dafür aber alle anschließend Narkolepsie haben, ist das wohl maximal ein Pyrrhussieg.

Und es ist natürlich auch okay, sich als mündige:r Bürger:in eine eigene Meinung auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Daten zu bilden. Nur sind das für Nicht-Fachleute in der Regel eben nicht die Rohdaten, die beispielsweise mitunter Kausalitäten suggerieren können, obwohl es sich doch nur um Koinzidenzen handelt. Wer selbst nicht über Expertise in den betroffenen Bereichen verfügt, sollte sich eben auf die Einschätzungen derjenigen verlassen, die ausgewiesenermaßen darüber verfügen. Und das sind nun mal nicht die Attila Hildmanns dieser Welt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 26.11.2021 12:03
Es ist ja halt nicht nur der Impfstoff, sondern die Verimpfung selbst.


Ja, und auch der Weg zum Impfzentrum. Die Parkplatzsituation. Oder der die Umwelt verpestende Impfbus. Der sich den Weg durch diese FFF-Hippiekids bahnen muss. Denkt denn wieder keiner an die Kinder? Und in Thüringen gab's wenigstens Bratwurst! Normales Essen! Hier nicht mal trocken Brot.  :'( Alles ein Desaster...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 26.11.2021 12:13

Ja, und auch der Weg zum Impfzentrum. Die Parkplatzsituation. Oder der die Umwelt verpestende Impfbus. Der sich den Weg durch diese FFF-Hippiekids bahnen muss. Denkt denn wieder keiner an die Kinder? Und in Thüringen gab's wenigstens Bratwurst! Normales Essen! Hier nicht mal trocken Brot.  :'( Alles ein Desaster...

So ist es. Und da große Teile der Bevölkerung (leider) so tickt braucht man ein striktes Krisenmanagement.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 26.11.2021 12:25
@BAT, scheinbar ist es tatsächlich so. Meinst du etwa auch nur ein einziger der jetzt noch freiwillig ungeimpften ginge zur Impfung wenn denn die "medizinischen Richtlinien" eingehalten würden? Im Leben nicht!
Schert sich in Indien odr auf dem afrikanischen Kontinent irgendeiner einen Dreck um sterile Räume, Aufklärungsbögen, Impfarzt+medizinische Fachkraft. Mal die Bilder gesehen, wie in den Favelas in Brasilien geimpft wird? Bei den Amis wurde vorm Einkaufszentrum geimpft, danach hat man sich dann ein Erdnussbuttersandwich(ungetoastetes Weissbrot) mit Himbeermarmelade gekauft und den verfetteten Wanst geschoben.
 
Und wir? Das große Deutschland, ehrgeizig und misverstanden. Wir verwalten und diskutieren uns mal wieder selbst zu Tode(im Sinne des Wortes...). Darüber lacht die Welt.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 26.11.2021 12:30
Natürlich erreicht man damit keinen mehr.

Man sollte aber als gesellschaftlich, die schlicht überflüssigen Anlässe zur Kritik durch die Bill-Gates-Clique vermeiden. Und das geht, wenn man es will.
Da wird nicht professionell gearbeitet. Ich wurde mit 38 Grad Celsius geimpft.  ;D (Gerät wohl defekt)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: stingmb am 28.11.2021 14:00

Anstrengend und sinnlos ist das. Solange mir keiner erklären kann, was in der Risikoabwägung gegen eine Impfung sprechen sollte und meint es besser zu wissen als so ziemlich alle Fachleute auf dem Gebiet (inkl. der Stiko), freue ich mich über die Absonderung der Impfgegner. So stellen sie keine Gefahr für sich und insbesondere andere dar.


Hi, hast du denn selbst mal eine "Risikoabwägung" für dich vorgenommen ?

Also meine sieht wie Folgt aus:

Ich schaue beim RKI mal nach wie viele Menschen seither „infiziert“ worden sind (also positiv getestet), und da sehe ich seit „Pandemiebeginn“ knapp 5,7 Mio. Menschen. Runden wir zum einfachen Rechnen mal auf und gehen bis Ende des Jahres von 6 Mio. infizierten aus.

Kurz gesagt 2020/2021 sind 6 Mio. infiziert worden, also im Schnitt 3 Mio. pro Jahr und 3 Mio. von 83 Mio. Gesamtbevölkerung sind ca. 3,5%

Mein erstes Ergebnis einer „Risikoabwägung“ sagt mit, das sich jedes Jahr ca. 3,5% der Deutschen Infizieren und 96,5% NICHT.

Ob ich jemals zu diesen 3,5% gehöre, weiß ich nicht, aber für mich persönlich ist dies erstmal kein nennenswertes Risiko.

Aber schauen wir weiter und gehen mal davon aus, das ich vielleicht irgendwann man zu den 3,5% der Infizierten gehöre. Dann stell ich mir natürlich die Frage, ob ich daran sterben kann ?  Also schaue ich nach, wie hoch denn die Infektionssterblichkeit bei Covid19 ist.

Bei Streeck (Heinsberg) liegt sie bei 0,37% , bei der Meta von Ioannidis liegt sie bei 0,15% und beim RKI 1,77% , wobei ich sagen muss, das ich in meiner „Abwägung“ die knapp 65000 Coronatodesfälle Ü80 rausrechnen würde, zum einen bin ich U40 und will eben mein persönliches Risiko abwägen und ehrlich gesagt ist es auch nichts ungewöhnliches, das man mit Ü80 irgendwann verstirbt (Respekt wer die 80 Jahre heutzutage überhaupt erreicht).

Also wenn man die Ü80´ziger aus den RKI (positiv/Sterbefälle) rausrechnet liegt die Sterblichkeit für Menschen unter 80 bei 0,6 %

Mein Fazit wäre dann, das sich in Deutschland im Schnitt jährlich 3,5% der Bevölkerung infizieren und von diesen Infizierten Sterben je nach Studie 0,15% bis 0,6% an/mit Corona.

Das ist für mich persönlich und ehrlich gesagt überhaupt kein nennenswertes Risiko für irgendeine Maßnahme.

Nun kommt noch die Risikoreiche mRNA-Impfung ins spiel, wo viel versprochen wurde, aber am Ende nichts gehalten werden konnte. Wenn ich die Impfung nun tatsächlich in Erwägung ziehen würde, dann sollte sie einen nennenswerten Nutzen für mich haben. Sie muss also mein Sterberisiko (was so gut wie nicht vorhanden ist) senken können ohne das dadurch schwere Nebenwirkungen eine weitaus größere Risikokomponente für mich darstellen.

Wenn man sich die Mühe macht und kurz auf die Not-Zulassungs-Studie von BionTech schaut, sieht man recht deutlich die Nutzlosigkeit der Impfung (wobei die Studie mittlerweile eh wertlos ist, da ja eine whistleblowerin über Datenfälschung ausgepackt hat). Aber egal, die Studie selbst hatte nur folgendes Ergebnis: 21720 Personen erhielten den Impfstoff / 21728 erhielten Placebo, von den Geimpften waren irgendwann 0,034% positiv getestet und bei den Ungeimpften 0,75% , das bedeutet, das eine Wirksamkeit lediglich darin besteht, das die Anzahl von positiven Tests um 0,72% verringert war. Das ist quasi keine Wirksamkeit sondern ein Witz.

Mein Risiko für Impfnebenwirkungen liegt ohne Impfung bei NULL Prozent, ich müsste mich also für ein 100% tiges Risiko für Impfnebenwirkungen entscheiden um mein geringes Risiko einer Infektion um 0,72% zu senken.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Opa am 28.11.2021 14:39
0,034% positiv getestet und bei den Ungeimpften 0,75% , das bedeutet, das eine Wirksamkeit lediglich darin besteht, das die Anzahl von positiven Tests um 0,72% verringert war.
Ich bin kein Mathegenie, aber bedeutet 0,034% zu 0,72% nicht ein 22 mal höheres Risiko?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 28.11.2021 14:47

Hi, hast du denn selbst mal eine "Risikoabwägung" für dich vorgenommen ?

Also hast du auch nichts dagegen, deine Risikoabwägung dahingehend zu präzisieren, dass du auf eine Behandlung auf der Intensivstation bei C verzichten wirst, per Patientenverfügung.

Denn Fakt ist ja nun mal, dass wir dann wesentlich weniger (und bei rechtzeitigen Boostern, noch weniger) Menschen dort rumliegen hätten und wir alle gemütlich ohne Einschränkungen auf die Endemische Situation warten könnten.
(So wie Fettleibige, Raucher, Säufer und andere halt ja auch unnötigerweise I-betten belegen, aber die sorgen nicht für Verschiebung von Herzklappen OP, Tumor OPs etc. weil die planmäßig und gleichmäßig da rumliegen).
Aktuelle die C Patienten leider schon. Weil es noch zu viele sind, die unnötigerweise dort liegen.
Also wäre es ein toller Dienst an die Gesellschaft, wenn die Menschen zu ihrer persönlichen Risikoabwägung stehen und entsprechend eben nicht auf der I Station landen würden, sondern fein Zuhause bleiben würden.

Dann könnten wir alle wesentlicher schneller mit den ollen Quatsch durch sein, ohne Menschen die aus anderen Gründen die I betten brauchen einzuschränken und zu schädigen.

Das Risiko als unter 60 Jähriger an C zu sterben ist in der Tat lächerlich, aber das ist ja eigentlich nicht das Thema bzgl. Pro oder Contra Impfung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 28.11.2021 15:10
Hätte man die Intensivbettenkapazität ausgebaut, statt abgebaut, hätten wir diese ganze Diskussion überhaupt nicht. Oder man findet sich wie die Engländer damit ab, dass ein paar ins Gras beißen.

So kann es wohl nicht weiter gehen. Selbst bei 100% Impfquote ist kein "normales" Leben "wie früher" im Winter möglich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 28.11.2021 16:05
Hätte man die Intensivbettenkapazität ausgebaut, statt abgebaut, hätten wir diese ganze Diskussion überhaupt nicht.
Ja man hätte einfach mehr Menschen für die Intensivpflege einstellen sollen und den Betreuungsschlüssel so ausweiten, das ein Pfleger 4 Betten bedienen darf, dann wäre das Problem mit der Bettenkapazität entschärft.

Zitat
Oder man findet sich wie die Engländer damit ab, dass ein paar ins Gras beißen.
In den USA ist das mit dem ins Gras beißen noch krasser, bei uns ist es eine "überschaubare" Menge an mehr Toten.
Ob das sich positiv in der KV,RV oder Sterbetafeln wiederspiegeln wird in den nächsten Jahren wird sich zeigen
Zyn modus aus.
Zitat
So kann es wohl nicht weiter gehen. Selbst bei 100% Impfquote ist kein "normales" Leben "wie früher" im Winter möglich.
Natürlich ist und wird das möglich sein, da wir nur wenige schwere Fälle haben werden, so wie bei den Grippewellen früher auch, denn die einen werden geimpft oder immun sein, die anderen sind schon tot und ein paar werden wie jedes Jahr dran sterben oder auf Station liegen. 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 28.11.2021 16:06
Es fehlt doch schon an einer Kommunikation, welche Parameter denn nun gelten sollen?

- die Belastung des Gesundheitssystems?

- möglichst wenig Infektionen?

- nur Schutz der Vulnerablen?

Ein "lasst Euch alle bitte impfen" ist zu dünn für stringente Politik. Und das sagte ich als Geimpfter.

P.S.: unser örtliches Spital hat 26 Intensivbetten und noch 10 auf Reserve inkl. Personal. Aktuell sind gerade mal drei belegt....
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 28.11.2021 16:10
Absolut korrekt.
Und der fehlende Wille der Politik für ordentliche Daten zu sorgen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 28.11.2021 16:13
Absolut korrekt.
Und der fehlende Wille der Politik für ordentliche Daten zu sorgen.

Ich wäre froh, wenn es ein bewusstes Nichtagieren wäre.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 28.11.2021 17:05
Absolut korrekt.
Und der fehlende Wille der Politik für ordentliche Daten zu sorgen.

Ich wäre froh, wenn es ein bewusstes Nichtagieren wäre.  ;)
Ist eher Ahnungslosigkeit und Dummheit.
So wie die Behauptung, man hätte ja kein Zugriff auf die Meldedaten
um damit zielgerichtete Einladungen vom Impfzentrum zu verschicken.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 28.11.2021 17:21
Und die Daten, die man hat, werden schlicht nicht zur Kenntnis genommen.  :-\

So hat doch jüngst eine Studie

https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-11/afd-wahlergebnisse-corona-studie-fgz

ergeben, daß die Höhe der Infektionszahlen mit den Ergebnissen der AFD korreliert, Grenznähe, etc. aber keine Rolle spielen. Und was hört man in der Woche danach bei Maischberger, Illner, etc: "man muss ja auch die Grenznähe zu Tschechien und Ö berücksichtigen."

Ebenso wie den lange bekannten Fakt, daß Mobilität keine Rolle spielt ebenso wie Urlaubsreisen.

Man kann sich also Datenerhebung scheinbar ehe sparen.  ;)

Das Panel zu den Varianten macht ja das Ausland für uns.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: cyrix42 am 28.11.2021 20:06
Wobei man sagen muss, dass gerade diese Studie handwerklich ziemlich schlecht gemacht wurde. Nur um mal auf den Faktor "Grenznähe" einzugehen: In der Studie wurde für alle Kreise in Deutschland die unabhängige Variable, ob sie sich in Grenznähe befinden, oder nicht, festgelegt, und dann untersucht, ob dieses eine Bit an Information signifkanten Einfluss auf die relative Entwicklung der Corona-Zahlen in den jeweiligen Kreisen in den ersten beiden Wellen hatte.

Was dabei unter den Tisch gefallen ist, ist, dass "Grenznähe" hier völlig gleich behandelt wurde, ob man nun an Österreich und Tschechien grenzt, oder an Dänemark. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass in einem Zustand, in welchem in Österreich und Tschechien die Zahlen deutlich höher waren als in Dänemark die Grenznähe zu den ersten beiden genannten Ländern andere Auswirkungen hatte als die zum letztgenannten...

(Daneben hat sie noch eine ganze Reihe weiterer handwerklicher Probleme. Nicht, dass ich einen Zusammenhang von AfD-Nähe und Ablehnung von staatlich verordneten Maßnahmen leugnen würde. Aber dafür brauche ich keine Studie, sondern es reicht, die Positionen und das Verhalten der AfD dazu zu lesen...)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 28.11.2021 22:33
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Zitat
So kann es wohl nicht weiter gehen. Selbst bei 100% Impfquote ist kein "normales" Leben "wie früher" im Winter möglich.
Natürlich ist und wird das möglich sein, da wir nur wenige schwere Fälle haben werden, so wie bei den Grippewellen früher auch, denn die einen werden geimpft oder immun sein, die anderen sind schon tot und ein paar werden wie jedes Jahr dran sterben oder auf Station liegen.

Was heißt weniger schwere Fälle? Wie viel Prozent machen die geimpften auf den Stationen aktuell aus? 20-30%? In manchen Krankenhäusern sind es wohl auch 40%... Und das trotz Maskenpflicht, Abstand, Tests etc.



Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: cyrix42 am 28.11.2021 22:46
Naja, selbst wenn die Zahlen so sind -- ich habe dazu gerade keine belastbare Statistik zur Hand -- dann würde eine 100%-Impf-Quote die Anzahl intensiv-medizinisch zu versorgender Personen  bei gleicher Infektionslage mehr als halbieren, was die Lage auf den Intensiv-Stationen doch schon deutlich entspannen würde. Mal davon abgesehen, dass infizierte Geimpfte wohl weniger Viruslast haben und damit auch weniger ansteckend sind als infizierte Ungeimpfte, sodass sich ein geringerer Reproduktionsfaktor ergibt und also schon geringere Maßnahmen zum Drücken von R unter 1 genügen würden...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 29.11.2021 06:01
[
Zitat
So kann es wohl nicht weiter gehen. Selbst bei 100% Impfquote ist kein "normales" Leben "wie früher" im Winter möglich.
Natürlich ist und wird das möglich sein, da wir nur wenige schwere Fälle haben werden, so wie bei den Grippewellen früher auch, denn die einen werden geimpft oder immun sein, die anderen sind schon tot und ein paar werden wie jedes Jahr dran sterben oder auf Station liegen.

Was heißt weniger schwere Fälle? Wie viel Prozent machen die geimpften auf den Stationen aktuell aus? 20-30%? In manchen Krankenhäusern sind es wohl auch 40%... Und das trotz Maskenpflicht, Abstand, Tests etc.
Richtig, und weil ihnen grossteils der Impfschutz fehlte und sie zu Risikogruppen gehören.
Erstere wäre mit boostern verhinderbar.
Letztere sterben halt aus oder leben im Winter in Q.
Fazit Intensivstation werden im Winter bisserl gefüllter, aber man braucht keine OP deswegen verlegen oder die Bevölkerung in Q schicken.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 29.11.2021 06:50

 Und das trotz Maskenpflicht, Abstand, Tests etc.
Mich würde mal eine Modellrechnung interessieren, wie die Fallzahlen und Verläufe ohne maßnahmen und 'ner noch niedrigeren Impfquote  aussähen. Das ist doch viel spannender. Hab nur im Ticker gelesen, dass die WHO rund 500.000 Tote durch die Impfung verhindert allein für Europa sieht.

Deshalb sind mir so "Risikoberechnungen" wie von User @stingmb auch befremdlich, ohne seine individuelle Entscheidung kritisieren zu wollen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 29.11.2021 07:25

 Und das trotz Maskenpflicht, Abstand, Tests etc.
Mich würde mal eine Modellrechnung interessieren, wie die Fallzahlen und Verläufe ohne maßnahmen und 'ner noch niedrigeren Impfquote  aussähen. Das ist doch viel spannender. Hab nur im Ticker gelesen, dass die WHO rund 500.000 Tote durch die Impfung verhindert allein für Europa sieht.

Deshalb sind mir so "Risikoberechnungen" wie von User @stingmb auch befremdlich, ohne seine individuelle Entscheidung kritisieren zu wollen.
Wieso Modellrechnungen, die unterschiedlichen Experimente laufen doch live ab.
 

Kann man hier ja schön sehen:
https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2021-05-15..latest&facet=none&pickerSort=desc&pickerMetric=total_deaths&hideControls=true&Metric=Confirmed+cases&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=AUT~BEL~CAN~DNK~FIN~DEU~ITA~NLD~NOR~POL~PRT~ESP~SWE~CHE~GBR~USA~HRV

und die (niedrigen/hohen) Auswirkungen aufs Überleben hier:
https://ourworldindata.org/grapher/excess-mortality-raw-death-count

Wer also keinen relevanten Zusammenhang zwischen Impf/Boosterquote und Füllgrad der Intensivstationen sehen will, der sieht sie halt individuell (zu Recht) nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 29.11.2021 11:30

Was dabei unter den Tisch gefallen ist, ist, dass "Grenznähe" hier völlig gleich behandelt wurde, ob man nun an Österreich und Tschechien grenzt, oder an Dänemark. Es dürfte nachvollziehbar sein, dass in einem Zustand, in welchem in Österreich und Tschechien die Zahlen deutlich höher waren als in Dänemark die Grenznähe zu den ersten beiden genannten Ländern andere Auswirkungen hatte als die zum letztgenannten...


Danke für die Bemühung, aber das ist auch nicht einschlägig. Bzw. kann es nicht sein:

Beispiel bei uns im Emsland Ende Juli 2021:

Indzidenz NL: knapp 400

Inzidenz A: 28

Und wir haben nie so große Problem wie die Bayern gehabt. Allerdings auch keine 10 Mio. Wähler an die Wahlurne gerufen mitten in einer Welle ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 29.11.2021 11:45

Mich würde mal eine Modellrechnung interessieren, wie die Fallzahlen und Verläufe ohne maßnahmen und 'ner noch niedrigeren Impfquote  aussähen. Das ist doch viel spannender. Hab nur im Ticker gelesen, dass die WHO rund 500.000 Tote durch die Impfung verhindert allein für Europa sieht.

Das ist doch bei uns nicht einschlägig, oder wurden die Leitplanken geändert? Maßgabe war ja nur die Überlastung des Gesundheitssystems.

Wenn also Omicron täglich 10000 Personen sofort dahinrafft, diese also gar nicht in Kontakt mit dem Gesundheitssystem kommen, ist in D alles im Rahmend der Parameter.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 29.11.2021 12:20

Mich würde mal eine Modellrechnung interessieren, wie die Fallzahlen und Verläufe ohne maßnahmen und 'ner noch niedrigeren Impfquote  aussähen. Das ist doch viel spannender. Hab nur im Ticker gelesen, dass die WHO rund 500.000 Tote durch die Impfung verhindert allein für Europa sieht.

Das ist doch bei uns nicht einschlägig, oder wurden die Leitplanken geändert? Maßgabe war ja nur die Überlastung des Gesundheitssystems.

Wenn also Omicron täglich 10000 Personen sofort dahinrafft, diese also gar nicht in Kontakt mit dem Gesundheitssystem kommen, ist in D alles im Rahmend der Parameter.  ;)
Korrekt, dann haben nur die Bestatter eine Überlastung. Ansonsten keine anderen unbeteiligten Dritte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vermessen am 29.11.2021 13:49
In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis stecken sich aktuell fröhlich die Geimpften an. Warum das so ist, naja die Sportschau und Fernsehsendungen geben darüber Auskunft.

Keine Abstände, keine Masken, kein Problembewusstsein mehr.

Ich gebe Herrn Spahn insofern recht, dass am Ende des Frühjahrs alle Entweder geimpft, genesen oder Tod sind. Nur die Richtung aus der die Infektionen auch in den letzten Winkel getragen werden ist eine andere, als gern weiß gemacht wird, nämlich vorrangig durch infizierte Geimpfte.

Die Aussage, dass man nur als Geimpfter diejenigen Gruppen schützt, welche sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, ist damit allerdings auch nicht mehr haltbar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 29.11.2021 13:54
Die Personengruppen die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können dürfte so verschwindend gering sein, dass dies für das Infektionsgeschehen keinen Rolle spielen sollte.

Das Argument bleibt damit zwar quatsch, ist aber damit ebenso zu vernachlässigen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Floki am 29.11.2021 13:56
Immer diese Argumentation mit "ich habe Freunde und Bekannte, die......"

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vermessen am 29.11.2021 13:59
Letztes WE hat es meine eigenen Eltern erwischt. Deswegen auch kein Hörensagen sondern quasi Brühwarm.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 29.11.2021 14:01
Selbst wenn du selbst infiziert wärst, wären das bloß Erfahrungsberichte, die keinerlei Aussage über das tatsächliche Infektionsgeschehen in Deutschland, geschweige denn in seiner Gesamtheit abbilden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: vermessen am 29.11.2021 14:07
Es würde jedoch das aktuelle Infektionsgeschehen erklären, warum wir jetzt deutlich über den Werten von November 2020 liegen als ja noch niemand geimpft war, aber alle Maske trugen und Abstand hielten.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 29.11.2021 14:11
Dennoch müsste oder viel mehr wird dies über empirische Erhebungen festgestellt und nicht anhand von "ich habe in meinem kleinen Umfeld festgestellt das..."

Der Schluss liegt natürlich nahe, dass die aktuellen Regelungen bzgl. der Geimpften/Genesenen/Ungeimpften totale Grütze sind. Ich bin der Meinung, dass nur 2G+ zum Ziel führen würde - das sehen aber auch hier viele anders und das ist auch okay so.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 29.11.2021 14:12
In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis stecken sich aktuell fröhlich die Geimpften an. Warum das so ist, naja die Sportschau und Fernsehsendungen geben darüber Auskunft.

Keine Abstände, keine Masken, kein Problembewusstsein mehr.
jetzt verstehe ich endlich warum die Inzidenz in Gegenden mit niedriger Impfquote höher ist als andersrum.
Bzw. warum dort die Leute aus den krankenhäusern ausgeflogen werden.
Es würde jedoch das aktuelle Infektionsgeschehen erklären, warum wir jetzt deutlich über den Werten von November 2020 liegen als ja noch niemand geimpft war, aber alle Maske trugen und Abstand hielten.
Richtig und keine Sportveranstaltungen, Konzerte, WMärkte, ....

Aber was interessiert einen die Inzidenz?
Die Betten Belegung ist ja trotzdem noch niedriger als im November 2020
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 29.11.2021 14:16
Dennoch müsste oder viel mehr wird dies über empirische Erhebungen festgestellt und nicht anhand von "ich habe in meinem kleinen Umfeld festgestellt das..."

Der Schluss liegt natürlich nahe, dass die aktuellen Regelungen bzgl. der Geimpften/Genesenen/Ungeimpften totale Grütze sind. Ich bin der Meinung, dass nur 2G+ zum Ziel führen würde - das sehen aber auch hier viele anders und das ist auch okay so.
2G+ bringt natürlich eine weitere Verringerung gegenüber 2G bzgl. Übertragungswahrscheinlichkeiten mit sich.

Einmal weil mehr früher erkannt wird und zum anderen weil weniger sich in öffentlichen Kontaktsituationen begeben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 29.11.2021 14:25

Ich bin der Meinung, dass nur 2G+ zum Ziel führen würde - das sehen aber auch hier viele anders und das ist auch okay so.

Wurde gesellschaftlich denn ein Ziel definiert? Und welches wäre das dann?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 29.11.2021 15:15
Wurde gesellschaftlich denn ein Ziel definiert? Und welches wäre das dann?

Ohne das dies irgendwo stehen würde, denke ich dass das Ziel ist die Krisenlage/Ausnahmesituation zu beenden. Den Weg dahin versucht die Regierung vorzugeben.
Ich gebe lediglich meine Meinung dazu ab, wie es vllt besser/effektiver gehen könnte - ich bin weder Experte, noch besitze ich eine Glaskugel, dementsprechend könnte ich hier auch einfach falsch liegen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 29.11.2021 15:18
2G+ bringt natürlich eine weitere Verringerung gegenüber 2G bzgl. Übertragungswahrscheinlichkeiten mit sich.

Einmal weil mehr früher erkannt wird und zum anderen weil weniger sich in öffentlichen Kontaktsituationen begeben.

Wobei die öffentliche Kontaktsituation dann nicht mehr problematisch sein sollte. Wenn jeder geimpft/genesen und gleichzeitig getestet sein muss, werden die die eine Gefährdung darstellen effektiver gefiltert und der Kontakt somit nahezu gefahrlos - zumindest wenn man das Infektionsgeschehen betrachtet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 29.11.2021 15:35

Ohne das dies irgendwo stehen würde, denke ich dass das Ziel ist die Krisenlage/Ausnahmesituation zu beenden.

Das wäre mir neu.

Nein, es gibt schlicht kein Ziel. Außer die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Es ist halt sehr dünn, was von der Regierung kommt. Das Gewurschtel ist noch schlimmer als in unserem Gesundheitsamt.  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 02.12.2021 06:29
Ob es sich jetzt Ziel nennt oder nicht ist doch zweitrangig ... ich denke aber nicht, dass die Bestrebungen darauf abzielen, dass alles so bleibt wie es aktuell ist, sondern schon, dass wir zum "Normal" zurückkommen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 02.12.2021 07:00
..."normal" sein, ist für Impfverweigerer doch keine Option...den Scheiß haben sich doch wahlweise Bill Gates oder Vladimir Putin ausgedacht.. 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 02.12.2021 08:26
2G+ bringt natürlich eine weitere Verringerung gegenüber 2G bzgl. Übertragungswahrscheinlichkeiten mit sich.

Einmal weil mehr früher erkannt wird und zum anderen weil weniger sich in öffentlichen Kontaktsituationen begeben.

Wobei die öffentliche Kontaktsituation dann nicht mehr problematisch sein sollte. Wenn jeder geimpft/genesen und gleichzeitig getestet sein muss, werden die die eine Gefährdung darstellen effektiver gefiltert und der Kontakt somit nahezu gefahrlos - zumindest wenn man das Infektionsgeschehen betrachtet.

Wieso sollte bei einer 100-prozentigen Impfquote noch getestet und "gefiltert" werden? 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 02.12.2021 09:04
Ob es sich jetzt Ziel nennt oder nicht ist doch zweitrangig ... ich denke aber nicht, dass die Bestrebungen darauf abzielen, dass alles so bleibt wie es aktuell ist, sondern schon, dass wir zum "Normal" zurückkommen.

Also ist kein Ziel formuliert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 02.12.2021 09:07
Ob es sich jetzt Ziel nennt oder nicht ist doch zweitrangig ... ich denke aber nicht, dass die Bestrebungen darauf abzielen, dass alles so bleibt wie es aktuell ist, sondern schon, dass wir zum "Normal" zurückkommen.

Also ist kein Ziel formuliert.

und welchen Mehrwert bietet es, sich jetzt an meiner Formulierung bzgl. eines "Ziels" aufzuhängen? Der allgemeine Konsens wird wohl kaum auf "erwünschte Ausrottung durch Virus" hinauslaufen
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 02.12.2021 09:12
Nein meine Kritik geht eher an die Gesellschaft, den Staat an sich. Ohne benennbares Ziel ist jede Intervention zum scheitern verurteilt. Vor allem sorgt es aber für unnötige Konfusion unter den Leuten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 02.12.2021 09:32
Nein meine Kritik geht eher an die Gesellschaft, den Staat an sich. Ohne benennbares Ziel ist jede Intervention zum scheitern verurteilt. Vor allem sorgt es aber für unnötige Konfusion unter den Leuten.

Dem schließe ich mich ausnahmslos an. Das klare Ziel wird es aber nicht geben, da es unter denen die sich darauf einigen müssten selbst zu viele gibt, die quer schießen (in welche Richtung auch immer).
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 02.12.2021 12:15
Wieso sollte bei einer 100-prozentigen Impfquote noch getestet und "gefiltert" werden?
Weil es die Infektionen eindämmt.
Und wenn erstmal nach 6 Monaten dein Impfstatus von geimpft auf ungeimpt wechselt, dann werden wir keine 100% erreichen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landsknecht am 02.12.2021 13:03
Wieso sollte bei einer 100-prozentigen Impfquote noch getestet und "gefiltert" werden?
Weil es die Infektionen eindämmt.
Und wenn erstmal nach 6 Monaten dein Impfstatus von geimpft auf ungeimpt wechselt, dann werden wir keine 100% erreichen.
Das mit den 6 Monaten wird Ihnen, wenn es denn kommt, noch ganz schön um die Ohren fliegen. Dürfte bei dem Andrang bei den Hausärzten und Impfzentren hier in BY für viele Geimpfte kaum zu schaffen sein. Ich habe z. B. beim Hausarzt für den 10.03. einen Termin für die Boosterei, wäre dann ca. 2 Monate im Status ungeimpft unterwegs. Impfzentrum bin ich auch angemeldet, bisher noch keine Terminvergabe möglich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 02.12.2021 13:13
Wieso sollte bei einer 100-prozentigen Impfquote noch getestet und "gefiltert" werden?
Weil es die Infektionen eindämmt.
Und wenn erstmal nach 6 Monaten dein Impfstatus von geimpft auf ungeimpt wechselt, dann werden wir keine 100% erreichen.

Das Ziel ist also, dass man sich nicht mit dem Virus infiziert? Sehr sportlich und aus meiner sicht auch nicht Aufgabe des Staates.

Ich dachte immer es geht darum schwere Verläufe so gut es geht zu verhindern um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. 

Der Impfstatus wird nicht nach 6 Monaten automatisch auf ungeimpft wechseln.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 02.12.2021 13:13
Mein Tipp:
8 Monate wird dieses Jahr noch kommen und dann auf einen evidenzbasierten Wert geändert, wenn die mit dem Boostern im Takt sind.


( ;D evidenzbasierte Politik, lach mich checkig)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 02.12.2021 13:21
Das Ziel ist also, dass man sich nicht mit dem Virus infiziert? Sehr sportlich und aus meiner sicht auch nicht Aufgabe des Staates.

Ich dachte immer es geht darum schwere Verläufe so gut es geht zu verhindern um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. 
Richtig, aber wenn wir die aktuellen Regelungen mit den Warnstufen haben und in der Warnstufe 2 wegen H und Irate zu hoch(trotz 100% Impfquote)  sind, dann wird 2Gplus auch bei 100% Impfqoute durchgeführt werden "müssen" , aus den von mir genannten Gründen.

Es steht natürlich zu hoffen, dass wir jedoch wegen der 100% Impfquote nicht in Warnstufe 2 gelangen, da weniger Hospitalisierung. Aber das war ja nicht die Frage.

Aber wir gelangen dort hin, weil eben die ü60 zunehmend trotz alter (aber nicht mehr wirksamen) Impfung auf den Stationen landen
Daher wird eine Begrenzung vom Impfstatus wegen der Wirksamkeit der Impfung (hoffentlich abgestuft nach Alter) auf alle Fälle kommen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 02.12.2021 13:47
...die Polkappen schmilzen...verheerende Unwetterkatastrophen selbst in Mitteleuropa...woanders wütet das Feuer...die Wissenschaft rennt einem heimtückischen Virus hinterher, während ein Teil der Menschheit an der eigenen Blödheit zugrunde geht...der Russe macht sich bereit an der Natogrenze...

...also, wenn jetzt auch noch Schalke 04 Deutscher Meister würde, gäbe es nur eine vernünftige Erklärung...

APOKALYPSE NOW!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 02.12.2021 14:09
Ob wir 100 % Impfquote erreichen?

Ist doch wumpe, 100 % Immunisierung werden wir ehe erreichen nach Auskunft eines Virologen. Irgendwann im März 22. Warum wird dann überhaupt noch was invasiv gemacht? Das ist doch absehbar.

Vielleicht war der Vorschlag einer kontrollierten Durchseuchung vom März/April 20 doch der Beste.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Opa am 02.12.2021 16:13
...die Polkappen schmilzen...verheerende Unwetterkatastrophen selbst in Mitteleuropa...woanders wütet das Feuer...die Wissenschaft rennt einem heimtückischen Virus hinterher, während ein Teil der Menschheit an der eigenen Blödheit zugrunde geht...der Russe macht sich bereit an der Natogrenze...

...also, wenn jetzt auch noch Schalke 04 Deutscher Meister würde, gäbe es nur eine vernünftige Erklärung...

APOKALYPSE NOW!
Das sicherste Vorzeichen der Apokalypse hast du vergessen: Spid hat sich aus dem Forum abgemeldet  8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 02.12.2021 16:42
...also, wenn jetzt auch noch Schalke 04 Deutscher Meister würde, gäbe es nur eine vernünftige Erklärung...

APOKALYPSE NOW!

Dann guck ich nur noch Schach
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 02.12.2021 18:03
Vielleicht war der Vorschlag einer kontrollierten Durchseuchung vom März/April 20 doch der Beste.  ;)
Das machen uns ja derzeit die Sachsen schön vor.
Leider werden die Intensivpatienten dort verlegt, anstelle eine saubere Triage vorzunehmen.

Aber wenigstens tun sie so etwas gegen die Überalterung des Landes!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 02.12.2021 18:13
Daher schrieb ich ja von einer KONTROLLIERTEN Durchseuchung.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 06.12.2021 06:33
Um in diesem Land überhaupt etwas kontrolliert zu halten, müsste man erstmal die ganzen Schwurbler kontrollieren - was nicht wirklich möglich ist, solange man wie bisher Kuschelkurs fährt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 06.12.2021 11:28
Daher schrieb ich ja von einer KONTROLLIERTEN Durchseuchung.  ;)
Das versucht man ja stellenweise schon. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich als "Geboosteter" in RLP z.B. gerade infizieren kann, wen und wo ich will.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 06.12.2021 11:45
RLP hat ja meines Wissens die gleichen Regelung wie hier in Niedersachsen.

Dennoch bin ich als Geboosterter mit Maske, Nachweise und aktuellem Test, etc. am Freitag nicht in ein Restaurant gekommen.  :P - der Inhaber meinte, der Test müsste tagesaktuell sein, meiner war jedoch vom Vortag, aber noch nicht 24 Stunden alt. Es bleibt schwierig.  :o

Einige vermuten, die Einschränkungen wären so intensiv, das sie einem Lockdown gleichkommen würden, so aber Entschädigungszahlungen für Gewerbetreibende nicht anfallen würden. Für so intelligent halte ich das System aber nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 06.12.2021 12:07
Wie ist das eigentlich, wenn ein Grundversorger (Supermarkt oder Apotheke beispielweise) entscheiden würde, dass bei ihm nur noch 2G+ gilt. Ist dass dann von der Vertragsfreiheit und dem Hausrecht gedeckt?

Hatte die Tag mit einem befreundeten Supermarktbetreiber gesprochen und der meinte, er könnte nur das durchsetzen, was das Gesetz vorgibt, obwohl er lieber 2G statt 3G bei sich hätte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 06.12.2021 12:14
Warum sollte er nicht im Rahmen seines Hausrechts invasiver sein können als die gesetzliche Lage ?

Fraglich ist eher, ob es weniger invasiv gemacht werden darf, wie z. B. bei Blutspenden. >:(
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 06.12.2021 12:23
Mit dem neuen Gesundheitsminister wird die Pandemie eh nie enden. Er hat bereits angekündigt, dass sie länger dauern wird, als die Bevölkerung vermutet. Bedeutet also bis mindestens 2025 spätestens alle 6 Monate impfen lassen und Lockdowns für alle. Schöne Welt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 06.12.2021 12:25
Er darf natürlich nicht weiterhin den Fehler machen, naturwissenschaftliche Erkenntnisse in Realpolitik umzusetzen. Ein absoluter Besetzungsfehler.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 06.12.2021 12:28
Warum sollte er nicht im Rahmen seines Hausrechts invasiver sein können als die gesetzliche Lage ?

Fraglich ist eher, ob es weniger invasiv gemacht werden darf, wie z. B. bei Blutspenden. >:(

Ich habe mich in dem Zusammenhang nur gefragt, ob das auch für die Grundversorgung gilt? Sollte beispielweise jeder Supermarkt 2G+ beschließen wären Ungeimpfte effektiv von der Nahrungsversorgung ausgeschlossen - da es noch keine Impfpflicht gibt halte ich das für bedenklich.
Weniger invasiv halte ich für rechtswidrig - jedoch gilt hier wahrscheinlich das Prinzip nach "wo kein, Kläger da kein Richter" und hinzukommend der Mangel an vorhandenen Blutkonserven - heißt hier würden sowieso drei Augen zugedrückt
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Finanzer am 06.12.2021 13:22
Wie ist das eigentlich, wenn ein Grundversorger (Supermarkt oder Apotheke beispielweise) entscheiden würde, dass bei ihm nur noch 2G+ gilt. Ist dass dann von der Vertragsfreiheit und dem Hausrecht gedeckt?

Hatte die Tag mit einem befreundeten Supermarktbetreiber gesprochen und der meinte, er könnte nur das durchsetzen, was das Gesetz vorgibt, obwohl er lieber 2G statt 3G bei sich hätte.

Man könnte als Testballon 2 oder mehr Tage im Supermarkt mit 2g öffnen, das ist nach allem was ich von den Juristen gehört habe möglich.

Die Frage ist eher, will man das als Supermarktleiter? Extrakosten für Security und vorallem schießen sich dann alle Querdenker in der Region auf dich ein.

Viel Spaß wenn der Leerdenker-Pöpel dann mit Fackel vor deinem Haus steht und die Polizei grinsend zuschaut.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 06.12.2021 13:27
RLP hat ja meines Wissens die gleichen Regelung wie hier in Niedersachsen.

Dennoch bin ich als Geboosterter mit Maske, Nachweise und aktuellem Test, etc. am Freitag nicht in ein Restaurant gekommen.  :P - der Inhaber meinte, der Test müsste tagesaktuell sein, meiner war jedoch vom Vortag, aber noch nicht 24 Stunden alt. Es bleibt schwierig.  :o
Tja, da hättest ihm halt die entsprechenden Paragraphen um die Ohren hauen müssen.
Naja, wer kein Geld verdienen will, der hat schon.
Zitat
Einige vermuten, die Einschränkungen wären so intensiv, das sie einem Lockdown gleichkommen würden, so aber Entschädigungszahlungen für Gewerbetreibende nicht anfallen würden. Für so intelligent halte ich das System aber nicht.
Ich glaube eher, dass sie einfach Angst vor einem Lockdown haben und so halt ihr Lockdown light durchziehen.
Andererseits würden sie ja dann nicht den unbegründeten Scheiß mit "Booster braucht keinen Test" anfangen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 06.12.2021 14:15

Ich habe mich in dem Zusammenhang nur gefragt, ob das auch für die Grundversorgung gilt? Sollte beispielweise jeder Supermarkt 2G+ beschließen wären Ungeimpfte effektiv von der Nahrungsversorgung ausgeschlossen - da es noch keine Impfpflicht gibt halte ich das für bedenklich.

Es gibt ja Lieferservice.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 07.12.2021 09:18

Die Frage ist eher, will man das als Supermarktleiter? Extrakosten für Security und vorallem schießen sich dann alle Querdenker in der Region auf dich ein.

Viel Spaß wenn der Leerdenker-Pöpel dann mit Fackel vor deinem Haus steht und die Polizei grinsend zuschaut.

Sind mit Leerdenkern die gemeint, welche nach 2 Jahren ununterbrochener Panikmache durch den  Rotfunk, die Staatspropaganda nachplappern? Liegt bei der Begriffsverwendung nämlich nahe. Das die mit Fackel irgendwo auftauchen ist unwahrscheinlich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Floki am 07.12.2021 09:58
Propaganda soll politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen formen. Staatspropaganda wäre daher für den Staat förderlich. Möchtest du bitte einmal erklären, inwieweit diese "Propaganda" für den Staat förderlich ist und dieser profitiert ?

Im Übrigen sind bereits Queer- bzw. Leerdenker mit Fackeln vor dem Haus einer Gesundheitsministerin aufgetaucht. Es ist nicht unwahrscheinlich, sondern schon passiert. 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 07.12.2021 10:07

Sind mit Leerdenkern die gemeint, welche nach 2 Jahren ununterbrochener Panikmache durch den  Rotfunk, die Staatspropaganda nachplappern? Liegt bei der Begriffsverwendung nämlich nahe. Das die mit Fackel irgendwo auftauchen ist unwahrscheinlich.

Hör auf. Am Freitag hab ich im Fernseh gesehen, dass ein Führende Politikerin in Deutschland von Soldaten mit Fackeln abgeholt wurde! Sehr verdächtig! Putsch durch Rot Grün Gelb!!!!

Auch am 11.11.2021 konnte ich beobachten, wie bereits Kinder mit Fackeln, Pyrotechnik und Schlagwaffen (Stöcken!!) ausgestattet wurden. Sie folgten einer militärähnlichen Blaskapelle (eher schon ein Korps!) und einem mit Schwert bewaffnetem Berittenem!!111!!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 07.12.2021 10:17
Propaganda soll politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen formen. Staatspropaganda wäre daher für den Staat förderlich. Möchtest du bitte einmal erklären, inwieweit diese "Propaganda" für den Staat förderlich ist und dieser profitiert ?

Im Übrigen sind bereits Queer- bzw. Leerdenker mit Fackeln vor dem Haus einer Gesundheitsministerin aufgetaucht. Es ist nicht unwahrscheinlich, sondern schon passiert.

Die Propaganda geht von den Staatsorganen aus.

Die "Leerdenker" sitzen daheim im Sessel, gucken Tagesschau und applaudieren über die Einschränkung ihrer Bürgerrechte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 10:43

Die "Leerdenker" sitzen daheim im Sessel, gucken Tagesschau und applaudieren über die Einschränkung ihrer Bürgerrechte.

Leider nicht. Aber augrund der Impfverweigerer bleibt für die Einschränkung der Bürgerrechte keine Alternative.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 07.12.2021 10:50

Die "Leerdenker" sitzen daheim im Sessel, gucken Tagesschau und applaudieren über die Einschränkung ihrer Bürgerrechte.

Leider nicht. Aber augrund der Impfverweigerer bleibt für die Einschränkung der Bürgerrechte keine Alternative.
Sehe ich anders, Triage für Impfverweigerer, da sie eine schlechtere Überlebenswahrscheinlichkeit haben könnten die Intensivbettenbelegung in kürzester Zeit wieder auf eine normales Maß runterdrücken, so dass man wieder für die wichtigeren OPs die Betten zur Verfügung hätte.
Dann muss man auch keine aufwändigen Verlegungen der Intensivpatienten durchführen und die Sachsen etc. können weiterhin ihre Alterspyramide positiv beeinflussen, ohne das deswegen in anderen BLs die Leute 2Gplus oder so ein Quark machen müssen.

Der Kollaterálschaden sind natürlich die geimpften Menschen die keinen ausreichenden Impfschutz aufgebaut haben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 10:52

Leider nicht. Aber augrund der Impfverweigerer bleibt für die Einschränkung der Bürgerrechte keine Alternative.

Nope. Das liegt zuerst an den nicht mehr vorhandenen Kapazitäten im Gesundheitsbereich. Die Vorwürfe werden laufend - wohl aus Überforderung - falsch adressiert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 07.12.2021 10:54

Leider nicht. Aber augrund der Impfverweigerer bleibt für die Einschränkung der Bürgerrechte keine Alternative.

Ach, das Totschlagargument "Alternativlosigkeit". Hatten wir schon mal, war schon damals Schwachsinn.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 10:54

Der Kollaterálschaden sind natürlich die geimpften Menschen die keinen ausreichenden Impfschutz aufgebaut haben.

In Bezug auf die Boosterung dürfte der Anteil der nicht wirklich Immunisierten in D derzeit zwischen 80 und 90 Prozent liegen.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 10:55
Nope. Das liegt zuerst an den nicht mehr vorhandenen Kapazitäten im Gesundheitsbereich. Die Vorwürfe werden laufend - wohl aus Überforderung - falsch adressiert.

Es werden keine Vorwüfe adressiert sondern Feststellungen gemacht. Je mehr impfen, desto weniger benötigte Kapazitäten im Gesundheitsbereich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 10:56
Ach, das Totschlagargument "Alternativlosigkeit". Hatten wir schon mal, war schon damals Schwachsinn.

Wenn Impfverweigerer sterben lassen eine Alternative für dich ist - bitteschön. Halte ich aber für Schwachsinn.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 10:57

Es werden keine Vorwüfe adressiert sondern Feststellungen gemacht. Je mehr impfen, desto weniger benötigte Kapazitäten im Gesundheitsbereich.

Wobei die Kapazität ein Fixum sein sollte. Da sie das nicht ist, fatalerweise, geht die Adressierung fehl. Ziel war bisher nicht eine hohe Impfquote, sondern die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Zudem ist die Kausalität Impfung und damit Einfluss auf die Erkrankung in dieser Pauschalität nicht haltbar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 07.12.2021 10:57
Ich glaube eher, dass sie einfach Angst vor einem Lockdown haben und so halt ihr Lockdown light durchziehen.
Andererseits würden sie ja dann nicht den unbegründeten Scheiß mit "Booster braucht keinen Test" anfangen.

Das verstehe ich auch absolut nicht. Es hat sich doch gerade die Erkenntnis durchgesetzt, dass (ehemals) vollständig Geimpfte sich weiterhin selbst sowie andere anstecken können, weswegen überhaupt 2G plus eingeführt wurde.
Dass man sich jetzt wieder durch eine Boosterimpfung rausimpfen kann, ist völlig hinrissig. In 3 Monaten gibts dann wieder Studien, die sagen, dass - oh Wunder - geboosterte auch weiterhin erkranken und andere anstecken können. Hat ja keiner ahnen können.

Außerdem ist es dezent unfair. Ich habe mich seit Anfang Mai aktiv um einen Impftermin bemüht, war aber leider nicht alt oder krank genug, sondern nur in damals Priogruppe 3. Ende Juni hatte ich dann endlich die erste Impfung, entsprechend Mitte August die zweite.
Ich bin nun also seit nicht mal vier Monaten "vollständig" geimpft und mein Hausarzt impft nichts, was nicht seit mindestens 6 Monaten "fertig" geimpft ist. Muss ich wohl nochmal bei meinem Zahnarzt nachfragen.  ;D

Fairer wäre da eine Regel, dass man bspw. innerhalb der ersten 6 Monate nach der letzten "immunisierenden" Impfung aus 2G plus auf magische Weise 2G machen kann. Aber mit Logik haben es Regierende in der Pandemie eh nicht so sehr.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 07.12.2021 11:18
Außerdem ist es dezent unfair. Ich habe mich seit Anfang Mai aktiv um einen Impftermin bemüht, war aber leider nicht alt oder krank genug, sondern nur in damals Priogruppe 3. Ende Juni hatte ich dann endlich die erste Impfung, entsprechend Mitte August die zweite.
Ich bin nun also seit nicht mal vier Monaten "vollständig" geimpft und mein Hausarzt impft nichts, was nicht seit mindestens 6 Monaten "fertig" geimpft ist. Muss ich wohl nochmal bei meinem Zahnarzt nachfragen.  ;D
Ich würde es als dezent chaotisch bezeichnen. Unser Landkreis bietet mobile Imfteams/-bus an, zentrales Impfangebot ohne Termin ebenso. Man hält sich strikt an die Vorgaben des MAGS NRW -> 6 Monate und Ende, selbst bei 4Tagen wurde kein Ausnahme gemacht.
Die Ärzteschaft hier im Kreis macht faktisch was sie will. Der kürzeste mir bekannte Abstand einer Person ohne jegliche relevante Vorerkrankung sind 4,5 Monate. Ich bin am Freitag oder Montag nach 5 Monaten + paar Tagen dran.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 11:21
Keine Sorge, ich bin am Freitag als Geboosteter plus aktuellem Test, mit Maske, mit Abstand, mit Kontaktmöglichkeiten NICHT in ein Restaurant gekommen. Die praktische Unterscheidung im Alltag verläuft öfters im Bereich der Umsetzung/Nachweise als zwischen Geimpften/Ungeimpften.  :D

Es herrscht weiter ein Bedarf an klaren, einheitlichen Regeln.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 11:23
Keine Sorge, ich bin am Freitag als Geboosteter plus aktuellem Test, mit Maske, mit Abstand, mit Kontaktmöglichkeiten NICHT in ein Restaurant gekommen. Die praktische Unterscheidung im Alltag verläuft öfters im Bereich der Umsetzung/Nachweise als zwischen Geimpften/Ungeimpften.  :D

Es herrscht weiter ein Bedarf an klaren, einheitlichen Regeln.

Na wenn das Restaurant voll ist, ist der Impfstatus egal.

Will sagen - ohne den Grund zu nennen, warum du nicht ins Restaurant gekommen bist, hat so eine Aussage wenig Sinn.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 07.12.2021 11:24
...ich habe mich beim örtlichen Gesundheitsamt des Wohnortes mit Termin boostern lassen...obwohl erst 4,5 Monate nach der zweiten Impfung rum waren, hatte ich überhaupt keine Probleme...im Rahmen der Online-Terminbuchung wurde der zeitliche Abstand auch nicht abgefragt, man musste nur angeben, ob Erst,-Zweit-oder Bosterimpfung ansteht...zu meiner Überraschung gabs auch noch Biontech (hatte mit Moderna gerechnet...

...so gehts eben auch...Hauptsache, die Leute lassen sich impfen/boostern...

...mein AG, der auch ein eigenes Gesundheitsamt hat und ein Impfzentrum betreibt, hatte für Beschäftigte ebenfalls Impftermine zur Verfügung gestellt, aber beim boostern strikt auf die 6 Monate geachtet... ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Finanzer am 07.12.2021 11:35
Das verstehe ich auch absolut nicht. Es hat sich doch gerade die Erkenntnis durchgesetzt, dass (ehemals) vollständig Geimpfte sich weiterhin selbst sowie andere anstecken können, weswegen überhaupt 2G plus eingeführt wurde.
Dass man sich jetzt wieder durch eine Boosterimpfung rausimpfen kann, ist völlig hinrissig. In 3 Monaten gibts dann wieder Studien, die sagen, dass - oh Wunder - geboosterte auch weiterhin erkranken und andere anstecken können. Hat ja keiner ahnen können.

1. Bei Ansteckungswegen unter geimpften Personen ist bereits im Falle von nur 2fach geimpften der R-Wert unter 1, somit würden sich hier die Fallzahlen bis hin zum Auslaufen der Pandemie verringern.
DAS ist die Wirkung der Impfung.

2. Zur Boosterimpfung: Die Aktuellen Daten aus Israel zeigen, das nach der Boosterimpfung für mind. 8 Monate ein ausreichender Impfschutz besteht. Es ist also zu erwarten das sich die Abstände für weitere Boosterimpfungen verlängern.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 11:47

Will sagen - ohne den Grund zu nennen, warum du nicht ins Restaurant gekommen bist, hat so eine Aussage wenig Sinn.

Der Test war vom Vortag, aber noch keine 24 Stunden alt. Das Personal war der Meinung, ein tagesaktueller Test wäre vonnöten. Die Regelung war aber eine Stunden später aufgrund Änderungen aus der Landeshauptstadt wieder hinfällig; immerhin hat sie drei Tage Bestand gehabt.  ;)

Nee, in dieser Phase der Pandemie muss anders gehandelt werden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 12:09

1. Bei Ansteckungswegen unter geimpften Personen ist bereits im Falle von nur 2fach geimpften der R-Wert unter 1, somit würden sich hier die Fallzahlen bis hin zum Auslaufen der Pandemie verringern.
DAS ist die Wirkung der Impfung.

2. Zur Boosterimpfung: Die Aktuellen Daten aus Israel zeigen, das nach der Boosterimpfung für mind. 8 Monate ein ausreichender Impfschutz besteht. Es ist also zu erwarten das sich die Abstände für weitere Boosterimpfungen verlängern.

So siehts aus. Impfungen senken das Risiko der Ansteckung und das Risiko eines schweren Verlaufs. Daher ist es Mittel der Wahl, nicht nur bei Corona.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 07.12.2021 12:19

Außerdem ist es dezent unfair. Ich habe mich seit Anfang Mai aktiv um einen Impftermin bemüht, war aber leider nicht alt oder krank genug, sondern nur in damals Priogruppe 3. Ende Juni hatte ich dann endlich die erste Impfung, entsprechend Mitte August die zweite.
Ich bin nun also seit nicht mal vier Monaten "vollständig" geimpft und mein Hausarzt impft nichts, was nicht seit mindestens 6 Monaten "fertig" geimpft ist. Muss ich wohl nochmal bei meinem Zahnarzt nachfragen.  ;D

Fairer wäre da eine Regel, dass man bspw. innerhalb der ersten 6 Monate nach der letzten "immunisierenden" Impfung aus 2G plus auf magische Weise 2G machen kann. Aber mit Logik haben es Regierende in der Pandemie eh nicht so sehr.

Willkommen im Club! Ich hab das ganze heute früh im Radio gehört...

Also ist jetzt die zweite Impfung Wirkungslos?

Wenn ich an einem Tag eine Person" booster" und der anderen Person die zweite Impfung verpasse, ist letztere weniger (nach ein paar Tagen) geschützt?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kat am 07.12.2021 12:24

Ich habe mich in dem Zusammenhang nur gefragt, ob das auch für die Grundversorgung gilt? Sollte beispielweise jeder Supermarkt 2G+ beschließen wären Ungeimpfte effektiv von der Nahrungsversorgung ausgeschlossen - da es noch keine Impfpflicht gibt halte ich das für bedenklich.


Nein sind sie nicht, es gibt Lieferdienste von Supermärkten. Deswegen hat irgendjemand schon angesprochen, grundsätzlich 2g machen zu wollen. Dann muß man sich halt liefern lassen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 07.12.2021 12:25

1. Bei Ansteckungswegen unter geimpften Personen ist bereits im Falle von nur 2fach geimpften der R-Wert unter 1, somit würden sich hier die Fallzahlen bis hin zum Auslaufen der Pandemie verringern.
DAS ist die Wirkung der Impfung.

2. Zur Boosterimpfung: Die Aktuellen Daten aus Israel zeigen, das nach der Boosterimpfung für mind. 8 Monate ein ausreichender Impfschutz besteht. Es ist also zu erwarten das sich die Abstände für weitere Boosterimpfungen verlängern.

So siehts aus. Impfungen senken das Risiko der Ansteckung und das Risiko eines schweren Verlaufs. Daher ist es Mittel der Wahl, nicht nur bei Corona.

Bezweifel ich gar nicht. Nur finde ich die Unterscheidung dämlich, die man jetzt bei zweimalig und dreifach Geimpften macht. Entweder erkennt man an, dass man als Geimpfter weiterhin ansteckend sein kann, wenn man infiziert ist und lässt entsprechend konsequent auch Geimpfte testen oder man sagt Geimpfte stecken im Schnitt weniger als 1 Person an, deswegen brauchen sie sich nicht testen.
Aber dass man jetzt sagt dreifach Geimpfte sind weniger ansteckend - weswegen die sich nicht testen lassen müssen - als zweifach Geimpfte, deren Impfung weniger als 6 Monate her ist, ist lächerlich. Fängt langsam an, dass man als doppelt Geimpfter ausgegrenzt wird, als wäre man ein Impfgegner.


Außerdem ist es dezent unfair. Ich habe mich seit Anfang Mai aktiv um einen Impftermin bemüht, war aber leider nicht alt oder krank genug, sondern nur in damals Priogruppe 3. Ende Juni hatte ich dann endlich die erste Impfung, entsprechend Mitte August die zweite.
Ich bin nun also seit nicht mal vier Monaten "vollständig" geimpft und mein Hausarzt impft nichts, was nicht seit mindestens 6 Monaten "fertig" geimpft ist. Muss ich wohl nochmal bei meinem Zahnarzt nachfragen.  ;D

Fairer wäre da eine Regel, dass man bspw. innerhalb der ersten 6 Monate nach der letzten "immunisierenden" Impfung aus 2G plus auf magische Weise 2G machen kann. Aber mit Logik haben es Regierende in der Pandemie eh nicht so sehr.

Willkommen im Club! Ich hab das ganze heute früh im Radio gehört...

Also ist jetzt die zweite Impfung Wirkungslos?

Wenn ich an einem Tag eine Person" booster" und der anderen Person die zweite Impfung verpasse, ist letztere weniger (nach ein paar Tagen) geschützt?

Genau diesen Quatsch verstehe ich auch nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 12:40
Bezweifel ich gar nicht. Nur finde ich die Unterscheidung dämlich, die man jetzt bei zweimalig und dreifach Geimpften macht. Entweder erkennt man an, dass man als Geimpfter weiterhin ansteckend sein kann, wenn man infiziert ist und lässt entsprechend konsequent auch Geimpfte testen oder man sagt Geimpfte stecken im Schnitt weniger als 1 Person an, deswegen brauchen sie sich nicht testen.
Aber dass man jetzt sagt dreifach Geimpfte sind weniger ansteckend - weswegen die sich nicht testen lassen müssen - als zweifach Geimpfte, deren Impfung weniger als 6 Monate her ist, ist lächerlich. Fängt langsam an, dass man als doppelt Geimpfter ausgegrenzt wird, als wäre man ein Impfgegner.

Ich glaube, das ist mit eins der Probleme. Zwar ist es zutreffend, dass der Impfschutz im Laufe der Zeit nachlässt und durch eine weitere Impfung wieder auf den höchstmöglichen Stand zurückgebracht werden kann.

Allerdings daraus auf politischer Ebene irgendwelche Regeln abzuleiten macht es dann doch zu kleinteilig. Die Cov-Pass-App macht es doch ganz einfach. Dort kann man ablesen, wie lange der aktuelle Impfschutz noch (ausreichend) wirksam ist, und zum Ende der Zeit bemüht man sich um eine Auffrischung.
So wie bei Tetanus und anderen Impfungen auch.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 07.12.2021 13:42
Die Cov-Pass-App macht es doch ganz einfach. Dort kann man ablesen, wie lange der aktuelle Impfschutz noch (ausreichend) wirksam ist, und zum Ende der Zeit bemüht man sich um eine Auffrischung.
Nein, dazu sagt die CovPass App (noch) nichts, wie auch, sie kann nicht hellsehen.
Da steht doch nur die Tage seit letzte 2. Impfung (J&J 1. IMpfung) und die technische gültig vom digitalem Zertifikat. Mehr nicht, oder?

Oder kalkuliert sie in Abhängigkeit des Alters und des Wirkstoffes eine wahrscheinliche Wirksamkeit?



Was richtig wäre, wäre in der Tat in Abhängigkeit der aktuellen Datenlage nach geraumer Zeit von geimpft auf nicht ausreichend geimpft zu Stufen und dir Regularien danach auszurichten.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 07.12.2021 13:50
Was richtig wäre, wäre in der Tat in Abhängigkeit der aktuellen Datenlage nach geraumer Zeit von geimpft auf nicht ausreichend geimpft zu Stufen und dir Regularien danach auszurichten.

Genau, und mein Vorschlag wäre, dazu die CovPassApp zu nutzen, bzw. zu ertüchtigen.

So hätte man eine single source of truth, die dann ganz leicht von wemauchimmer eingesehen werden kann.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 07.12.2021 13:57
Was richtig wäre, wäre in der Tat in Abhängigkeit der aktuellen Datenlage nach geraumer Zeit von geimpft auf nicht ausreichend geimpft zu Stufen und dir Regularien danach auszurichten.

Genau, und mein Vorschlag wäre, dazu die CovPassApp zu nutzen, bzw. zu ertüchtigen.

So hätte man eine single source of truth, die dann ganz leicht von wemauchimmer eingesehen werden kann.
Und wenn dann auch noch die Deutschen es lernen, die CovPassApp mit der CovPassCheckApp zu überprüfen und nicht mittels des verzweifelten Versuches irgendwas ablesen zu wollen.
Dann könnte man auch wieder zügiger sich im öffentlichem Leben bewegen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 07.12.2021 14:05
Ich nutze die französische TousAntiCovid App. Ist der Hammer, was dort zu sehen ist. Sei es in Bezug auf die Impfrate oder auch die Verfügbarkeit von Impfungen.

Ein moderner Staat.  :)

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 09:01

Und wenn dann auch noch die Deutschen es lernen, die CovPassApp mit der CovPassCheckApp zu überprüfen und nicht mittels des verzweifelten Versuches irgendwas ablesen zu wollen.
Dann könnte man auch wieder zügiger sich im öffentlichem Leben bewegen.

Mir ist nicht bekannt, dass eine Pflicht bestünde, ein App-fähiges mobiles Endgerät mitzuführen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Das wird vllt. nach der Zwangsimpfung zum Zwang.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 09:11

Und wenn dann auch noch die Deutschen es lernen, die CovPassApp mit der CovPassCheckApp zu überprüfen und nicht mittels des verzweifelten Versuches irgendwas ablesen zu wollen.
Dann könnte man auch wieder zügiger sich im öffentlichem Leben bewegen.

Mir ist nicht bekannt, dass eine Pflicht bestünde, ein App-fähiges mobiles Endgerät mitzuführen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Das wird vllt. nach der Zwangsimpfung zum Zwang.
Natürlich nicht per Zwang, dass ist doch Unsinn und nicht gefordert.

 aber wenn es zwei Schlangen vor dem Kino gibt, die eine mit langem warten, weil manuelle einzelüberprüfung von gelbem Heftchen etc.
und eine wo man im Laufschritt am Scannenenden vorbeilauften....
dann viel Spaß bei der gesellschaftliche Teilhabe in der Schlange.

In modernen Ländern gibt es diese Zweischlangen, in D nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 09:15
Mir ist nicht bekannt, dass eine Pflicht bestünde, ein App-fähiges mobiles Endgerät mitzuführen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Das wird vllt. nach der Zwangsimpfung zum Zwang.

Ich finde es gut, wenn sich der Staat an der gesellschaftlichen Realität orientiert. Und diese ist nunmal, dass die allermeisten ein Smartphone haben. Ein einfaches Angebot, was genauso einfach umzusetzen ist. Wer nicht will - naja, mimimi halt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 09:29


Ich finde es gut, wenn sich der Staat an der gesellschaftlichen Realität orientiert. Und diese ist nunmal, dass die allermeisten ein Smartphone haben. Ein einfaches Angebot, was genauso einfach umzusetzen ist. Wer nicht will - naja, mimimi halt.

Und gesellschaftliche Realität ist wohl auch, dass ich eine Körperverletzung hinnehmen muss, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu dürfen.
Es ist wie eh und jeh. Es gibt halt Bücklinge/Knechte und die, die aufrecht stehen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 09:31
Das Vorhandensein eines Smartphones ist nicht zwingend mit der Möglichkeit der Nutzung aktueller Apps verbunden ;)

Zudem goutiere ich das Fernsein des Kinder-Getippels auf Endgeräten gerade in Restaurant.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 09:39
Und gesellschaftliche Realität ist wohl auch, dass ich eine Körperverletzung hinnehmen muss, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu dürfen.
Es ist wie eh und jeh. Es gibt halt Bücklinge/Knechte und die, die aufrecht stehen.

Nein, musst du nicht. Du musst nur mit den Konsequenzen leben. Ansonsten ist es wie eh und jeh, es gibt vernunftbegabte Menschen, die ihr Handeln nach Fakten und Logik ausrichten und es gibt die Irren.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 09:41
Das Vorhandensein eines Smartphones ist nicht zwingend mit der Möglichkeit der Nutzung aktueller Apps verbunden ;)

Klar, ich kaufe mir auch ein Fahrschein um trotzdem zu laufen ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 09:43

Klar, ich kaufe mir auch ein Fahrschein um trotzdem zu laufen ;)

Ich sag nur Android 5.0 und niedriger... ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 09:46
Mir ist nicht bekannt, dass eine Pflicht bestünde, ein App-fähiges mobiles Endgerät mitzuführen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Das wird vllt. nach der Zwangsimpfung zum Zwang.

Ich finde es gut, wenn sich der Staat an der gesellschaftlichen Realität orientiert. Und diese ist nunmal, dass die allermeisten ein Smartphone haben. Ein einfaches Angebot, was genauso einfach umzusetzen ist. Wer nicht will - naja, mimimi halt.
Ein QR Code für digitale Signaturen für Impfstatus etc  benötigt kein Smartphone, geht auch auf Papier.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 09:50
Mir ist nicht bekannt, dass eine Pflicht bestünde, ein App-fähiges mobiles Endgerät mitzuführen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Das wird vllt. nach der Zwangsimpfung zum Zwang.

Ich finde es gut, wenn sich der Staat an der gesellschaftlichen Realität orientiert. Und diese ist nunmal, dass die allermeisten ein Smartphone haben. Ein einfaches Angebot, was genauso einfach umzusetzen ist. Wer nicht will - naja, mimimi halt.
Ein QR Code für digitale Signaturen für Impfstatus etc  benötigt kein Smartphone, geht auch auf Papier.

Na um so besser, also das leicht umzusetzende Angebot für den Rest.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 09:56


Nein, musst du nicht. Du musst nur mit den Konsequenzen leben. Ansonsten ist es wie eh und jeh, es gibt vernunftbegabte Menschen, die ihr Handeln nach Fakten und Logik ausrichten und es gibt die Irren.

Einen Scheiß muss ich.

Das Ganze wird noch übel enden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 08.12.2021 10:13


Nein, musst du nicht. Du musst nur mit den Konsequenzen leben. Ansonsten ist es wie eh und jeh, es gibt vernunftbegabte Menschen, die ihr Handeln nach Fakten und Logik ausrichten und es gibt die Irren.

Einen Scheiß muss ich.

Das Ganze wird noch übel enden.

Das passiert, wenn man die Alufolie zu stramm um den Kopf wickelt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 10:24

Das passiert, wenn man die Alufolie zu stramm um den Kopf wickelt.

Glückwunsch. Auf Beleidigungen habe ich noch gewartet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 10:26

Das passiert, wenn man die Alufolie zu stramm um den Kopf wickelt.

Glückwunsch. Auf Beleidigungen habe ich noch gewartet.

Wenn man Argumenten nicht zugänglich ist, endet eine Diskussion immer fruchtlos.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 10:34

Wenn man Argumenten nicht zugänglich ist, endet eine Diskussion immer fruchtlos.

Den Vorwurf man sei Argumenten nicht zugänglich lasse ich nicht gelten.

Ich bestehe auf die Einhaltung der Bürgerrecht. Punkt. Wer diese freiwillig aufgibt, soll das für SICH tun.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 10:43
Den Vorwurf man sei Argumenten nicht zugänglich lasse ich nicht gelten.

Ich habe dich zwar nicht adressiert, scheinst dich aber angesprochen zu fühlen.

Ich bestehe auf die Einhaltung der Bürgerrecht. Punkt. Wer diese freiwillig aufgibt, soll das für SICH tun.
In einer Gemeinschaft zu leben beinhaltet auch sich anderen unterzuordnen, bzw. der Mehrheitsmeinung. Ansonsten wäre es nur logisch, die Konsequenzen des ungemeinschaftlichen Handelns auch vollständig selbst zu tragen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 08.12.2021 10:50

Ich bestehe auf die Einhaltung der Bürgerrecht. Punkt. Wer diese freiwillig aufgibt, soll das für SICH tun.
Nur der Bürgerechte? Du bist aber sehr genügsam. Oder wenig gönnerhaft...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 10:51


Ich habe dich zwar nicht adressiert, scheinst dich aber angesprochen zu fühlen.


Da ich zitiert wurde fühle ich mich adressiert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 08.12.2021 10:55

Das passiert, wenn man die Alufolie zu stramm um den Kopf wickelt.

Glückwunsch. Auf Beleidigungen habe ich noch gewartet.

Wer sich in eine Schublade gesteckt fühlt, scheint vielleicht auch gut reinzupassen. Zumindest wird die vorangegangene Fäkalsprache gerne auch von anderen Wutbürgern verwendet.

Ich habe grundsätzlich erstmal kein Problem mit Impfverweigerern per se. Allerdings sollten die Grundlagen hier tatsächlich aufgrund mangelnder Information begründet sein. Mangelnde Information kann man durch einschlägige Ausarbeitungen, Logik und Vernunft beseitigen. Wem auch danach nicht zu helfen ist, will auch nicht geholfen werden.

Wer sich also ausdrückt wie am Stammtisch und pauschalisierte Aussagen tätigt, hat sein Recht auf eine angemessene Diskussionsgrundlage verwirkt und kann nicht ernst genommen werden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:00
Nein, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, das man sich dem Impfen verweigert, besteht keinerlei Begründungspflicht für das Nichthandeln.

Es ist vielmehr Aufgabe der Gesellschaft hier andere Wege zu finden.

Die mangelnde Resilienz der "Impfbefürworter" ist erstaunlich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 11:05

Wer sich in eine Schublade gesteckt fühlt, scheint vielleicht auch gut reinzupassen. Zumindest wird die vorangegangene Fäkalsprache gerne auch von anderen Wutbürgern verwendet.

Ich habe grundsätzlich erstmal kein Problem mit Impfverweigerern per se. Allerdings sollten die Grundlagen hier tatsächlich aufgrund mangelnder Information begründet sein. Mangelnde Information kann mit durch einschlägige Ausarbeitungen, Logik und Vernunft beseitigen. Wem auch danach nicht zu helfen ist, will auch nicht geholfen werden.

Wer sich also ausdrückt wie am Stammtisch und pauschalisierte Aussagen tätigt, hat sein Recht auf eine angemessene Diskussionsgrundlage verwirkt und kann nicht ernst genommen werden.

Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 

Tut mir leid. Ich wüsste nicht auf welcher Grundlage die Nichtannahme eines möglichen Imfpangebotes irgendwem gegenüber begründet werden müsste.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 11:09
In einer Gemeinschaft zu leben beinhaltet auch sich anderen unterzuordnen, bzw. der Mehrheitsmeinung.
Jetzt müsste es dem Einzelnen nur noch frei stehen, ob er in einer Gesellschaft leben möchte. Die gängigen Theorien zum "Gesellschaftsvertrag" setzen die Zustimmung aller Individuen einfach so voraus...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:12
Es ist vielmehr Aufgabe der Gesellschaft hier andere Wege zu finden.

Nein. Die Mehrheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:12

Den Vorwurf man sei Argumenten nicht zugänglich lasse ich nicht gelten.

Ich bestehe auf die Einhaltung der Bürgerrecht. Punkt. Wer diese freiwillig aufgibt, soll das für SICH tun.
Gerne, wenn alle ungeimpften auf die Verlegung wegen Covid auf die Intensivstation verzichten würden, dann bräuchten wir keine Körperverletzung in Form einer Impfplicht.
EDIT: Oder Einschränkungen wie 2G
Oder alternativ: Ungeimpfte bekommen nur dann ein Bett dort, wenn tatsächlich eins frei ist.
Damit die vielen Menschen, die auf Ihre OP derzeit warten müssen (und deswegen evtl. früher sterben werden) diese Betten nutzen können.

Aber dieses Opfer wollen Impfverweigerer leider nicht bringen, sondern fordern Opfer von anderen Menschen ein, ohne eigenen Opfer (Impfrisiko eingehen) geben zu wollen.
Rosinenpickerei mal wieder

Oder gehörst du zu den Menschen, die da per Patientenverfügung für Klarheit gesorgt haben?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:13

Nein. Die Merheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.

Nope, hat sie defintiv nicht.

Ich habe nun auch einige Wochen Corona - Dienst hinter mir. Die Personen, die sich bei uns nicht impfen lassen, sind zu mindestens der Hälfte, eher zwei Drittel aus Osteuropa. Die wären fast alle bereits geimpft, hätten wir längst Sputnik zugelassen, hilfsweise jetzt auch schnell Totimpfstoffe.

Das ist eine Bringschuld.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 08.12.2021 11:14
Ich denke beide "Seiten" dieser Münze werden allmählich müde.

Impfverweigerer:

- Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte
- Finanzielle und soziale Nachteile
- Werden gerne pauschal mit den Extremen Impfgegner unter einen Hut gesteckt


Impfbeführworter:

- Erachten es als schwierig, dass der geringe Anteil nicht geimpfter den Großteil der medizinischen Kapazitäten beansprucht
- Fehlt das Verständnis für gewisse Argumentationen*
- Sie haben zwar mehr "Freiheiten" als ungeimpfte, allerdings wäre die Konsequenz nicht, dass wieder alle alles dürfen, sondern das weiterhin niemand etwas darf.

*Hier fehlt so mancher ungeimpften Person der Blick auf das große Ganze. Wenn es darum geht wie viele Personen mit schwerem Covid-Verlauf die ungeimpften kennen, dann ist das ja quasi nie jemand. Alle haben maximal nur einen schnupfen, wenn es denn überhaupt Covid war. Das leugnen ja auch viele aus diesem Lager. Dagegen kennen viele ungeimpfte wiederum ganz viele die starke Nebenwirkungen durch die Impfung erlitten haben. Schon merkwürdig. Natürlich ist das keine Grippeimpfung, aber die ist auch deutlich spezieller.

Eine Grippeimpfung in Deutschland enthält durchaus andere Inhaltsstoffe als eine Grippeschutzimpfung in Russland, Amerika, Groß Britannien, Australien oder sonst wo auf der Welt. Und sie wird jedes Jahr neu zusammengesetzt. Ein Covid-Impfstoff ist allerdings weltweit identisch. Hunderte Wissenschaftler und dutzende Institutionen arbeiten global zusammen an einem Hilfsmittel. Da kann man sich ja schon ausdenken wieviel effektiver diese Arbeit ist und warum in so kurzer Zeit immerhin auch 1 1/2 Jahre nach Ausbruch, die Impfstoffe verfügbar waren. Dieser Impfstoff wiederum wird weltweit Milliarden Menschen verabreicht, aber diejenigen die rausposaunen "Einen Scheiss muss ich, das wird noch Übel enden" stellen sich gegen Wissenschaft, Vernunft und den Sozialismus. Warum? Weil sie sich nicht ordentlich beraten lassen und lieber Bestätigung für ihre Angst suchen. Bei Leuten und Quellen die inwieweit wissenschaftlich anerkannt sind? Irgendwann muss es halt auch mal gut sein und bei Menschen die sich so äußern, fehlt dann halt auch irgendwann das Verständnis.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:16

Nein. Die Merheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.

Nope, hat sie defintiv nicht.
die Gesellschaft hat es noch nicht mal geschafft dafür gesorgt eine vernünftige Datenbasis aufzubauen, auf der man wissensbasiert und vernünftig Regularien aufbauen könnte.

2Gplus wird durch Booster zu 2G ist ja der neuste Quark
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:18
In einer Gemeinschaft zu leben beinhaltet auch sich anderen unterzuordnen, bzw. der Mehrheitsmeinung.
Jetzt müsste es dem Einzelnen nur noch frei stehen, ob er in einer Gesellschaft leben möchte. Die gängigen Theorien zum "Gesellschaftsvertrag" setzen die Zustimmung aller Individuen einfach so voraus...

Es steht dem einzelnen frei, ob er in der Gesellschaft leben möchte. Bei Bedarf kann jeder das jederzeit ändern und sich eine andere Gesellschaft suchen. Falls nicht, bleibt nichts anderes übrig, sich der (hier demokratisch legitimierten) Mehrheit unterzuordnen. Gerade wenn es um so relevante Themen wie Leben und Tod geht.

Ansonsten genau so wie von WDN beschrieben, auch wenn das seitens der Mehrheitsgesellschaft unethisch wäre. Aber den Willen des Einzelnen gilt es auch ab und zu zu respektieren ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:18
Die Grenzlinie Geimpfte/Ungeimpfte ist ehe nicht einschlägig, sondern die Grenzlinie ist immunisiert/ nicht immunisiert. Es sind Phantomdiskussionen, denen man begegnen könnte, wenn man ausgiebig testet, Daten erhebt und diese einordnet.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 08.12.2021 11:19

Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 


Korrekt. Welche vernünftige und verständliche Begründung gibt es für dich individuell dieses Angebot nicht anzunehmen? Welche Bedenken hast Du und was hast Du bislang unternommen Dich dahingehend zu informieren ob das auch begründete Zweifel sind?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 08.12.2021 11:19
Es ist vielmehr Aufgabe der Gesellschaft hier andere Wege zu finden.

Nein. Die Mehrheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.

Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:20
Das ist Erpressung.

Eher Hilflosigkeit.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:21
Das ist eine Bringschuld.

Der Staat hat keine Bringschuld. Er hat nur einen ordnungsrechtlichen Rahmen zu schaffen. Freundlicherweise macht er noch für jeden Bürger ein kostenloses Impfangebot mit einem bzw. mehreren sehr wirksamen Impfstoffen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:22
Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.

Nein. Wer der Mehrheit schadet, wird von ihr abgesondert. Allein zum Schutz der Mehrheit. So kann jeder für sich selbst entscheiden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 08.12.2021 11:28
Es ist vielmehr Aufgabe der Gesellschaft hier andere Wege zu finden.

Nein. Die Mehrheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.

Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.


Falsch. Das ist keine Erpressung. Und das verstehen viele ungeimpfte in ihrer Argumentation einfach nicht.
Es gilt eine Pandemie und der Staat ist gezwungen gewisse Maßnahmen zu ergreifen. Die gelten grundsätzlich erstmal für alle. Wer sich freiwillig impfen lässt, hat einfach mit weniger Einschränkungen zu rechnen. Die Konsequenz ist aber halt nicht, dass jeder wieder alles darf, sondern das weiterhin alle gar nichts dürfen. Die Ungeimpften beschränken sich einfach nur selbst in ihren Möglichkeiten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 08.12.2021 11:30
Das ist eine Bringschuld.

Der Staat hat keine Bringschuld. Er hat nur einen ordnungsrechtlichen Rahmen zu schaffen. Freundlicherweise macht er noch für jeden Bürger ein kostenloses Impfangebot mit einem bzw. mehreren sehr wirksamen Impfstoffen.

Impfangebot... wie ich dieses Wort hasse... Was heist kostenlos? Das wird doch von der Krankenkasse bezahlt oder?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:33
Impfangebot... wie ich dieses Wort hasse... Was heist kostenlos? Das wird doch von der Krankenkasse bezahlt oder?

Kostenlos heißt, dass du vor Ort nichts bezahlen musst. Du musst auch keine Angaben zu deiner Krankenversicherung machen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:35
Das ist eine Bringschuld.

Der Staat hat keine Bringschuld. Er hat nur einen ordnungsrechtlichen Rahmen zu schaffen. Freundlicherweise macht er noch für jeden Bürger ein kostenloses Impfangebot mit einem bzw. mehreren sehr wirksamen Impfstoffen.

Impfangebot... wie ich dieses Wort hasse... Was heist kostenlos? Das wird doch von der Krankenkasse bezahlt oder?
Kostenlos weil der Staat bezahlt, den wiederum wir mit Geld füttern.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 08.12.2021 11:37
..."umsonst", weil der Staat die Kosten trägt... 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:39
hat ja auch Sinn, dass der Staat solche Kosten für die Gesundheitsvorsorge trägt, zumal es einen erheblichen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert hat.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:41
Es ist vielmehr Aufgabe der Gesellschaft hier andere Wege zu finden.

Nein. Die Mehrheitsgesellschaft hat einen wissenschaftsbasierten und vernünftigen Weg gefunden. Wenn einzelne dem nicht folgen können oder wollen, ist es deren Entscheidung bzw. Pech.

Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.
Erpressung wäre es, wenn wir nicht Gerichte hätten die offensichtlichen Unsinn (man darf nicht alleine im Park auf eine Parkbank sitzen) revidieren würden.


Als gibt es keine volllaufende Intensivstationen, die mehrheitlich von der Minderheit ungeimpfte belagert werden?
Und es gibt keinen Grund irgendwas zu unternehmen um dieses einzudämmen?

Alternative: Selbstbehalt bei den ungeimpften bei den Kosten ihrer stationären Versorgung.
Wenn ich schon für Zähne (inkl. erarbeitetem Rabatt) und Brille zuzahlen muss, warum nicht auch dafür.

Wie fändest du so eine Idee @tonystaks
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:43
hat ja auch Sinn, dass der Staat solche Kosten für die Gesundheitsvorsorge trägt, zumal es einen erheblichen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert hat.
Deswegen wäre ein Impfprämie von ein paar 100€ durchaus ein gesamtgesellschaftlicher Mehrwert
auch wenn es dann eine monetäre Erpressung wäre
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:44
Das ist eine Bringschuld.

Der Staat hat keine Bringschuld. Er hat nur einen ordnungsrechtlichen Rahmen zu schaffen. Freundlicherweise macht er noch für jeden Bürger ein kostenloses Impfangebot mit einem bzw. mehreren sehr wirksamen Impfstoffen.

Da hast du Recht. Es geht aber darum, daß er anschließend beleidigt wie ein kleines Kind rumläuft, weil die Leute - und das ist im deutschen Sprachraum nichts Neues - von Ihrer Freiwilligkeit Gebrauch machen.

Dann muss man nicht monatelang rumnölen, sondern eine Impfflicht einführen. Schnell.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 11:46
Das ist eine Bringschuld.

Der Staat hat keine Bringschuld. Er hat nur einen ordnungsrechtlichen Rahmen zu schaffen. Freundlicherweise macht er noch für jeden Bürger ein kostenloses Impfangebot mit einem bzw. mehreren sehr wirksamen Impfstoffen.

Da hast du Recht. Es geht aber darum, daß er anschließend beleidigt wie ein kleines Kind rumläuft, weil die Leute - und das ist im deutschen Sprachraum nichts Neues - von Ihrer Freiwilligkeit Gebrauch machen.

Dann muss man nicht monatelang rumnölen, sondern eine Impfflicht einführen. Schnell.
Oder die Leute fürs impfen bezahlen, auf die restlichen 5-10% können wir verzichten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 11:50

Da hast du Recht. Es geht aber darum, daß er anschließend beleidigt wie ein kleines Kind rumläuft, weil die Leute - und das ist im deutschen Sprachraum nichts Neues - von Ihrer Freiwilligkeit Gebrauch machen.

Dann muss man nicht monatelang rumnölen, sondern eine Impfflicht einführen. Schnell.

Das stimmt. Ich hatte die naive Annahme, dass ausreichend Bürger vernunftbegabt sind. Irrtum meinerseits.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 11:58

Das stimmt. Ich hatte die naive Annahme, dass ausreichend Bürger vernunftbegabt sind. Irrtum meinerseits.

Großteile der Vernünftigen sind inzwischen nicht (mehr) wirklich immunisiert. Auf der Meta-Ebene haben die Impfverweigerer gar nicht mal so Unrecht. Sie kennen ihren Fürsten Staat.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 11:59
Es steht dem einzelnen frei, ob er in der Gesellschaft leben möchte. Bei Bedarf kann jeder das jederzeit ändern und sich eine andere Gesellschaft suchen. Falls nicht, bleibt nichts anderes übrig, sich der (hier demokratisch legitimierten) Mehrheit unterzuordnen. Gerade wenn es um so relevante Themen wie Leben und Tod geht.
Erst die Zugehörigkeit zur Gesellschaft verpflichtet den Einzelnen, deren Spielregeln zu befolgen, etwa sich der "demokratisch legitimierten Mehrheit unterzuordnen". Ob der Betroffene zur Gesellschaft gehören oder im Naturzustand leben möchte, steht ihm aber gerade nicht frei. Unsere Rechtsordnung nimmt die Zustimmung des Betroffenen, zur Gesellschaft gehören zu wollen, einfach als gegeben an - auch wenn sich der Betroffene gar nicht oder sogar entgegengesetzt dazu positioniert. Genau deshalb ist "demokratische Legitimation" einen feuchten Kericht wert, wenn sich das Individuum nicht dahingehend erklärt, sich diesem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Die Rechtspraxis ist eine andere, das ist vollkommen klar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 12:02
Es steht dem einzelnen frei, ob er in der Gesellschaft leben möchte. Bei Bedarf kann jeder das jederzeit ändern und sich eine andere Gesellschaft suchen. Falls nicht, bleibt nichts anderes übrig, sich der (hier demokratisch legitimierten) Mehrheit unterzuordnen. Gerade wenn es um so relevante Themen wie Leben und Tod geht.
Erst die Zugehörigkeit zur Gesellschaft verpflichtet den Einzelnen, deren Spielregeln zu befolgen, etwa sich der "demokratisch legitimierten Mehrheit unterzuordnen". Ob der Betroffene zur Gesellschaft gehören oder im Naturzustand leben möchte, steht ihm aber gerade nicht frei. Unsere Rechtsordnung nimmt die Zustimmung des Betroffenen, zur Gesellschaft gehören zu wollen, einfach als gegeben an - auch wenn sich der Betroffene gar nicht oder sogar entgegengesetzt dazu positioniert. Genau deshalb ist "demokratische Legitimation" einen feuchten Kericht wert, wenn sich das Individuum nicht dahingehend erklärt, sich diesem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Die Rechtspraxis ist eine andere, das ist vollkommen klar.

Gesellschaftstheoretisch stimmt das. Allerdings hat man halt damit zu leben, dass man sich der Mehrheitsgesellschaft unterwerfen muss, wenn man in dieser geboren ist. Allerdings steht es aber auch jedem frei, sich eine andere Gesellschaft zu suchen. Im Gegensatz zu anderen Ländern kann man dieses Land auch verlassen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 12:04

Das stimmt. Ich hatte die naive Annahme, dass ausreichend Bürger vernunftbegabt sind. Irrtum meinerseits.

Großteile der Vernünftigen sind inzwischen nicht (mehr) wirklich immunisiert. Auf der Meta-Ebene haben die Impfverweigerer gar nicht mal so Unrecht. Sie kennen ihren Fürsten Staat.  ;)

hast du die Booster-Impfungen vergessen?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Onek am 08.12.2021 12:04
Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.

Nein. Wer der Mehrheit schadet, wird von ihr abgesondert. Allein zum Schutz der Mehrheit. So kann jeder für sich selbst entscheiden.

Diese Argumentation habe ich schon häufig gelesen... Meistens nicht im Zusammenhang mit den schönsten Zeiten der Menschheitsgeschichte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 12:07

hast du die Booster-Impfungen vergessen?

Gerade hier hat ja der Fürst versagt. Wie auch in den vergangenen Jahrhunderten. Impftermine für über 80-jährige gibt es teils erst im Januar...

Sieht man auch sehr oft im Versteuerungs- und Verbreitagungsbereich. Frag mal die Direktversicherten, etc.

Dennoch sollte sich jeder um jede mögliche Impfung bemühen. Jedoch sehe ich hier weit stärkere Defizite im staatlichen Handeln als bei so einigen Bürgern. Und das muss SOFORT besser werden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 12:08
Ich stelle dieser Behauptung die Behauptung entgegen, dass sich die Mehrheit der Gesellschaft unter Anwendung staatlicher Zwangsmaßnahmen (man beachte das Urteil des VGH München, welches Corona-Ausgangsbeschränkungen für unwirksam erklärt hat - um nur 1 Beispiel zu nennen) genötigt fühlte, ein Impfangebot anzunehmen. Das ist Erpressung.

Nein. Wer der Mehrheit schadet, wird von ihr abgesondert. Allein zum Schutz der Mehrheit. So kann jeder für sich selbst entscheiden.

Diese Argumentation habe ich schon häufig gelesen... Meistens nicht im Zusammenhang mit den schönsten Zeiten der Menschheitsgeschichte.

Danke, dass du dein Wissen geteilt hast.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 08.12.2021 12:16
Ich hoffe einfach, dass Corona sich so weit weiterentwickelt, dass es richtig krass dolle ansteckend wird. Dann gibts mal für ein paar Wochen viel Leid und volle Friedhöfe und Verwesung auf den Straßen, aber dann ist das Thema endlich gegessen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 12:19
Ich fände es schöner, die Vernunftbegabung in den Leuten zu steigern, statt sie aus der Gesellschaft wegzudarvinieren.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 12:22
Gäbe es ein politische Ziel, etwas gegen Corona zu machen?

Waren das nicht immer und sind es noch die Intensivstationen?

Alles andere wäre mir neu.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 12:49
Gesellschaftstheoretisch stimmt das. Allerdings hat man halt damit zu leben, dass man sich der Mehrheitsgesellschaft unterwerfen muss, wenn man in dieser geboren ist. Allerdings steht es aber auch jedem frei, sich eine andere Gesellschaft zu suchen. Im Gegensatz zu anderen Ländern kann man dieses Land auch verlassen.
Praktisch wird man damit leben müssen, das ist richtig. In der Theorie fehlt es ohne die Zustimmung des Individuums zur Zugehörigkeit zur Gesellschaft (und damit Aufgabe des Naturzustandes) an der Legitimation, das Individuum dem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Und die Wahl, welcher Gesellschaft man angehört, ist die zwischen Pest und Cholera, wenn man anstelle der Gesellschaftzugehörigkeit den Naturzustand wählen möchte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 08.12.2021 12:52
Ich fände es schöner, die Vernunftbegabung in den Leuten zu steigern, statt sie aus der Gesellschaft wegzudarvinieren.

...anscheinend scheint die Evolution doch noch zu funktionieren....danach setzt sich eben die Spezies durch, die in der Lage ist, sich am Besten den Lebensbedingungen anzupassen...aktuell sind das eben die, die sich Impfen lassen....natürliche Auslese 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 13:19

Das stimmt. Ich hatte die naive Annahme, dass ausreichend Bürger vernunftbegabt sind. Irrtum meinerseits.

Großteile der Vernünftigen sind inzwischen nicht (mehr) wirklich immunisiert. Auf der Meta-Ebene haben die Impfverweigerer gar nicht mal so Unrecht. Sie kennen ihren Fürsten Staat.  ;)
Wie kommst du darauf?
Wenn man davon ausgeht, dass man nach 5 Monaten nicht mehr immunisiert ist, dann dürften doch immer noch der größte Teil der geimpften Immunisiert sein.
Insbesondere da ja auch von denen auch diverse sich den künstlichen oder natürlichen Booster geholt haben. 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 13:59

Wenn man davon ausgeht, dass man nach 5 Monaten nicht mehr immunisiert ist, dann dürften doch immer noch der größte Teil der geimpften Immunisiert sein.
Insbesondere da ja auch von denen auch diverse sich den künstlichen oder natürlichen Booster geholt haben. 8)

Das heutige Datum ist ja nicht wichtig, sondern jenes, an welchem die meisten Kandidaten ein Impfangebot hatten zur Boosterung. Und das läuft zumindest an vielen Stellen eher schleppend.

Gerade weil die große Welle an Impfbedürftigen jetzt in den nächsten Wochen kommt, sehe ich eher schwarz. Gar nicht mal wegen der fehlenden Immunsierung, sondern an der hiermit verbundenen Ausfälle im regulären medizinischen Betrieb. Mögen diese Kollateralschäden in Praxen eher höhe sein als jene im Krankenhaus?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 14:00
Praktisch wird man damit leben müssen, das ist richtig. In der Theorie fehlt es ohne die Zustimmung des Individuums zur Zugehörigkeit zur Gesellschaft (und damit Aufgabe des Naturzustandes) an der Legitimation, das Individuum dem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Und die Wahl, welcher Gesellschaft man angehört, ist die zwischen Pest und Cholera, wenn man anstelle der Gesellschaftzugehörigkeit den Naturzustand wählen möchte.

Es gibt auch Gesellschaften, in denen man den Naturzustand wählen kann.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 08.12.2021 14:02
...selbst hier laufen sie rum... :D 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 14:08
Mögen diese Kollateralschäden in Praxen eher höhe sein als jene im Krankenhaus?
Und bei den Tierärzten  :o ;D

Es ist so was von peinlich, dass da die Politik zum Impfen und Testen aufruft

und das willfährige Fußvolk absolut verprellt, weil es keine Angebote dafür gibt oder weil man 2 Tage zu früh beim Arzt/Impfzentrum ... auftaucht.


Ich fände es schöner, die Vernunftbegabung in den Leuten zu steigern, statt sie aus der Gesellschaft wegzudarvinieren.

...anscheinend scheint die Evolution doch noch zu funktionieren....danach setzt sich eben die Spezies durch, die in der Lage ist, sich am Besten den Lebensbedingungen anzupassen...aktuell sind das eben die, die sich Impfen lassen....natürliche Auslese 8)
Und wenn man betrachtet, wer da so hauptsächlich "an oder mit" Corona stirbt, dann ist es eine klein angelegt Entlastung der Rentenkassen.
Wieiviel % unter 60 Jährige sind da jetzt als C Tote gezählt worden? 5%?? und wieviele davon mit einem BMI <35 ??
ach herrje wird ja nicht veröffentlicht....
sonst käme man da auch noch auf die Idee 2Gplus minus BMI zu verabschieden
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 14:19
Nein. Auch die Durchsetzung von bestimmten Kohorten reüssiert aufgrund der Masse von Nachwuchs, nicht an Vernunft. Auch "gehet hin und mehret Euch" war immer eine politische Aussage.

Das ist die Meta-Ebene. Und keine Steinzeitgeschichten, sondern aktuell. Wie überheblich muss man sein, sein System moralisch über andere zu stellen.

Dennoch halte ich das flächendecken Impfen für absolut erstrebenswert. Aber bitte in Impfzentren mit Öffnungszeiten nach 18 Uhr  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 08.12.2021 14:22
Dennoch halte ich das flächendecken Impfen für absolut erstrebenswert. Aber bitte in Impfzentren mit Öffnungszeiten nach 18 Uhr  ;)
oder wahlweise per Einladung wie es bei anderen Früherkennungsmassnahmen es seit Jahren gut klappt und /oder bezahlter Freistellung von der Arbeit.

Aber so ernst nehmen es dann die Politiker dann doch nicht mit der Pandemie....

könnte ja ein zukünftiger Arbeitgeber denen es krumm nehmen....
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 08.12.2021 14:36

oder wahlweise per Einladung wie es bei anderen Früherkennungsmassnahmen es seit Jahren gut klappt und /oder bezahlter Freistellung von der Arbeit.

Nun, wir als PR haben dem AG nochmal die bezahlte Freistellung bis zu 2 Stunden "abgerungen". Gem.Corona-ArbSchV gilt: Arbeitgeber haben Beschäftigte über bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote frei zu stellen. "Bezahlte" ist dann halt das Thema...

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 08.12.2021 14:38

Und wenn man betrachtet, wer da so hauptsächlich "an oder mit" Corona stirbt, dann ist es eine klein angelegt Entlastung der Rentenkassen.
Wieiviel % unter 60 Jährige sind da jetzt als C Tote gezählt worden? 5%?? und wieviele davon mit einem BMI <35 ??
Die mit BMI <35 kannst ja auch nicht mit 3 Rostbratwürsten zur Impfung locken... Ein Teufelskreis...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 08.12.2021 14:46

Nun, wir als PR haben dem AG nochmal die bezahlte Freistellung bis zu 2 Stunden "abgerungen". Gem.Corona-ArbSchV gilt: Arbeitgeber haben Beschäftigte über bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote frei zu stellen. "Bezahlte" ist dann halt das Thema...

Das ist doch rumdoktern an Symptomen. Mit zwei Stunden sind hier bei der ersten Welle in den Prios3 mit Ach und Krach die An- und Abfahrtszeiten abgedeckt. Inklusive Wartzeiten darf man hier mit derzeit 4 bis 8 Stunden Aufwand rechnen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Nein, die Impfzentren müssen unter Vollast laufen, mindesten 12 Stunden am Tag.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 08.12.2021 14:56
...mein AG stellt fürs Impfen bezahlt frei...egal, wie lange es dauert... :)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 15:12
Praktisch wird man damit leben müssen, das ist richtig. In der Theorie fehlt es ohne die Zustimmung des Individuums zur Zugehörigkeit zur Gesellschaft (und damit Aufgabe des Naturzustandes) an der Legitimation, das Individuum dem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Und die Wahl, welcher Gesellschaft man angehört, ist die zwischen Pest und Cholera, wenn man anstelle der Gesellschaftzugehörigkeit den Naturzustand wählen möchte.

Es gibt auch Gesellschaften, in denen man den Naturzustand wählen kann.
Welche wären das?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 15:18
Praktisch wird man damit leben müssen, das ist richtig. In der Theorie fehlt es ohne die Zustimmung des Individuums zur Zugehörigkeit zur Gesellschaft (und damit Aufgabe des Naturzustandes) an der Legitimation, das Individuum dem Mehrheitswillen zu unterwerfen. Und die Wahl, welcher Gesellschaft man angehört, ist die zwischen Pest und Cholera, wenn man anstelle der Gesellschaftzugehörigkeit den Naturzustand wählen möchte.

Es gibt auch Gesellschaften, in denen man den Naturzustand wählen kann.
Welche wären das?

Die Länder, wo so viel Platz ist, dass man kaum mit irgendjemand in Kontakt kommt. Brasilianischer Urwald, Australischer Outback, Kasachische Steppe, Nordgrönland usw.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 15:23
Und was soll das mit dem Naturzustand zu tun haben? Zum einen bedeutet der Naturzustand nicht, sich räumlich zu isolieren. Zum anderen "entlassen" Brasilien, Australien, Kasachstan und Dänemark einen nicht aus ihrer Rechtsordnung, nur weil man in menschenleeres Gebiet zieht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 16:41
Und was soll das mit dem Naturzustand zu tun haben? Zum einen bedeutet der Naturzustand nicht, sich räumlich zu isolieren. Zum anderen "entlassen" Brasilien, Australien, Kasachstan und Dänemark einen nicht aus ihrer Rechtsordnung, nur weil man in menschenleeres Gebiet zieht.

Defakto schon, weil es dort niemanden gibt, der die pro forma vorhandene Rechtsordnung umsetzt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 08.12.2021 17:05
Nein, der Betroffene wird ja gerade aus der Herrschaft gelassen. Es liegt lediglich ein Vollzugsdefizit vor.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 08.12.2021 17:12
Nein, der Betroffene wird ja gerade aus der Herrschaft gelassen. Es liegt lediglich ein Vollzugsdefizit vor.
Bischen arg philosophisch für ein Impfthema...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: FGL am 09.12.2021 08:18
Es hängt alles damit zusammen, dass sich das Individuum dem unterordnen soll, was die "demokratisch legitimierte Mehrheit" so in Sachen Infektionsschutz beschließt und warum dieser Mehrheitsbeschluss für das Individuum irgendeine Verbindlichkeit haben sollte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 09.12.2021 08:21
...wer das infrage stellt, stellt die Demokratie als Gesellschaftsform infrage...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 08:42
Gestern kam ne nette Spiegel TV Reportage über Selbstverwalter, Reichsbürger und Co. in der u.a. auch Paul Poet ( Empire Me – Der Staat bin ich!) mal von seinen Erfahrungen mit den Leuten berichtet hat. Echt interessant, aber auch sehr beängstigend...

Zum einen bedeutet der Naturzustand nicht, sich räumlich zu isolieren. Zum anderen "entlassen" Brasilien, Australien, Kasachstan und Dänemark einen nicht aus ihrer Rechtsordnung, nur weil man in menschenleeres Gebiet zieht.

Die beiden hervorgebenen Staaten waren auch Teil der Reportage. In Austrlaien ist da einer mit durchgekommen, er hat wohl ne Gesetzeslücke gefunden (noch aus Commonwealth Zeiten) und spendet x-Pfund an die Queen und hat neben 23(?) Personen keine Rechtsbeziehung mehr zum Staat Australien. In Dänemark wurde Kopenhagen/Freistadt Christiania vorgestellt...leck mich am A...!



Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 09.12.2021 08:47
...wer das infrage stellt, stellt die Demokratie als Gesellschaftsform infrage...
Nein, eben nicht. Schon Rousseau, Locke und Mill warnten (neben u.a. auch Burke und Montesquieu, wenn auch mit anderer Zielsetzung) vor einer Tyrannei der Mehrheit in der Demokratie, der durch individuelle Abwehrrechte entgegengewirkt werden muß. Das hat in moderne demokratische Verfassungen Einzug gefunden, u.a. auch in unsere, weshalb Grundrechtseingriffe erschwert sind und wohlbegründet sein müssen. Ob sie das im Einzelfall sind, ist durch das BVerfG überprüfbar. Freiheit und Sicherheit stehen immer wieder in einem Spannungsverhältnis zueinander, auch wenn sie einander bedingen.

Demokratie ist ansonsten auch keine Gesellschaftsform, sondern eine Herrschaftsform.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 08:54
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 09:11
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...

... und die Rechte der anderen auch schön außer Betracht ließ....
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 09:12
Genau das meinte ich. Schon ein krudes Verständnis, wenn es denn absichtlich so geschrieben war von ihm
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 09:14
Die beiden hervorgebenen Staaten waren auch Teil der Reportage. In Austrlaien ist da einer mit durchgekommen, er hat wohl ne Gesetzeslücke gefunden (noch aus Commonwealth Zeiten) und spendet x-Pfund an die Queen und hat neben 23(?) Personen keine Rechtsbeziehung mehr zum Staat Australien. In Dänemark wurde Kopenhagen/Freistadt Christiania vorgestellt...leck mich am A...!

Aber ist es nicht hier auch so, dass sie sich der einen Gesellschaft entzogen haben (Australien/Dänemark) und sich hier dann wieder einer "neuen" unterordnen. Zumindest in Christiania dürfte es doch wieder ein Gesellschaftsmodell geben, dem sich die in ihm Lebenden unterordnen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 09.12.2021 09:16
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...

... und die Rechte der anderen auch schön außer Betracht ließ....

Da dieser User wohl eh nicht mehr gewillt ist die an ihn gestellten offenen Fragen zu beantworten und seine Ansicht vernünftig zu diskutieren, bleibe ich bei meiner Einschätzung zu seiner Person und nehme seine stillschweigende Haltung bestätigend zur Kenntnis  :D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 09:23
Aber ist es nicht hier auch so, dass sie sich der einen Gesellschaft entzogen haben (Australien/Dänemark) und sich hier dann wieder einer "neuen" unterordnen. Zumindest in Christiania dürfte es doch wieder ein Gesellschaftsmodell geben, dem sich die in ihm Lebenden unterordnen.
Ja, ist schon so. Da gab/gibt es ebenso ein Gremium a la   "Vollversammlung" mit Mehrheitsbeschluss der Gemeinschaft.

Die Regeln (eher Richtlinien) waren:
Keine harten Drogen
Keine Gewalt
Nicht Laufen (oder so ähnlich..)

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 09:38
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...

Mit Bürgerrechte war Grundrechte gemeint.

Ich lasse die Grundrechte anderer nicht außer acht. Der der will kann sich impfen lassen. Das spreche ich niemandem ab.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 09:44
Gut, dass das klargestellt ist. Dann "musst" dich eben mit "Freiheit" und "Sicherheit" ausseinandersetzen. Denn es ist eben genau so wie von Userin XTinaG beschrieben...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 09:45
Aber ist es nicht hier auch so, dass sie sich der einen Gesellschaft entzogen haben (Australien/Dänemark) und sich hier dann wieder einer "neuen" unterordnen. Zumindest in Christiania dürfte es doch wieder ein Gesellschaftsmodell geben, dem sich die in ihm Lebenden unterordnen.
Ja, ist schon so. Da gab/gibt es ebenso ein Gremium a la   "Vollversammlung" mit Mehrheitsbeschluss der Gemeinschaft.

Die Regeln (eher Richtlinien) waren:
Keine harten Drogen
Keine Gewalt
Nicht Laufen (oder so ähnlich..)

Heißt es gibt keinen Unterschied zu den anderen "Gesellschaften" außer, dass sich die "erste Generation" hier freiwillig für alles entschieden hat - für die nächste Generation gibt es dann tatsächlich faktisch gar keinen Unterschied mehr.
Man kann sich die Welt und die theoretischen Modelle halt auch drehen wie man will, am Ende merkt man dann nicht mal, dass man wieder da ist, wo man eigentlich von weg wollte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 09:47
Ja, Hippies halt.. :D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 09.12.2021 09:50
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...

Mit Bürgerrechte war Grundrechte gemeint.

Ich lasse die Grundrechte anderer nicht außer acht. Der der will kann sich impfen lassen. Das spreche ich niemandem ab.
Und Patientenverfügung schon angepasst?
Oder behauptest du, das wir kein Problem auf den Intensivstationen haben und es Menschen gibt, die nur wegen der nicht geimpften Coronakranken auf ihre notwendigen OPs verzichten müssen.
Was ist mit deren Rechte auf medizinischer Versorgung?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 09:51
In der Realität ist es doch so: sobald mehrere Menschen zusammenleben gibt es Regeln - heißt auch ein "Gesellschaftsmodell" dem man sich unterordnen muss, solange es Bestand hat. Und wenn es im Zweifel halt das Recht des Stärkeren ist.
Der einzige Weg dem zu entkommen, ist doch dann tatsächlich als Einsiedler ohne jeglichen weiteren menschlichen Kontakt im rechtsfreien Raum (wie in Australien) zu leben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 10:01
@XTinaG
So ist es nämlich. Deshalb wunderte mich schon, das der User @tonystaks ledeglich auf  die Einhaltung seiner Bürgerechte bestand, aber die Grundrechte dabei ausser betracht ließ...

Mit Bürgerrechte war Grundrechte gemeint.

Ich lasse die Grundrechte anderer nicht außer acht. Der der will kann sich impfen lassen. Das spreche ich niemandem ab.
Und Patientenverfügung schon angepasst?
Oder behauptest du, das wir kein Problem auf den Intensivstationen haben und es Menschen gibt, die nur wegen der nicht geimpften Coronakranken auf ihre notwendigen OPs verzichten müssen.
Was ist mit deren Rechte auf medizinischer Versorgung?

Ich sehe keine Veranlassung eine Patientenverfügung zu verfassen.
Laut offiziellen Zahlen sind nahezu die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf den Intensivstationen geimpft.
Die Impfung scheint daher nicht das Mittel der Wahl, die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern.

Wenn der Staat das Recht auf ausreichende medizinische Versorgung garantieren will (was ich befürworte), muss er dafür Sorgen, dass entsprechende Kapazitäten dafür vorhanden sind.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 10:14

Wenn der Staat das Recht auf ausreichende medizinische Versorgung garantieren will (was ich befürworte), muss er dafür Sorgen, dass entsprechende Kapazitäten dafür vorhanden sind.

Dieser Wille ist offenkundig nicht vorhanden. Solange sind alle Argumente für Impfung und Vorsicht nicht haltbar.

Leider.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Floki am 09.12.2021 10:27
Und wieso sind diese nicht haltbar ?

Impfung, Vorsicht und Abstand vermindern, schon mehr als einmal nachgewiesen, die Ansteckungsgefahr und einen schweren Verlauf durch Corona. Dadurch wird in jedem Fall eine Entlastung geschaffen.

Natürlich muss der Staat auch die Kapazitäten schaffen. Völlig unstrittig.

Aber weil keine Kapazitäten da sind, lass ich mich jetzt nicht impfen und Vorsicht walten ? Ahja. Bestechende Logik.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 10:28

Aber weil keine Kapazitäten da sind, lass ich mich jetzt nicht impfen und Vorsicht walten ? Ahja. Bestechende Logik.

War hätte so etwas behauptet?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 09.12.2021 10:30
Laut offiziellen Zahlen sind nahezu die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf den Intensivstationen geimpft.

Was nach 50:50 Geimpft/Ungeimpft ausschaut, ist lange nicht der Fall, wenn eine Gruppe in der Gesamtheit wesentlich größer ist. Wenn man in Statistik aufgepasst hat, dann weiß man das. Mag das aber jetzt nicht zum x-ten mal wiederholen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 10:41

Was nach 50:50 Geimpft/Ungeimpft ausschaut, ist lange nicht der Fall, wenn eine Gruppe in der Gesamtheit wesentlich größer ist. Wenn man in Statistik aufgepasst hat, dann weiß man das. Mag das aber jetzt nicht zum x-ten mal wiederholen.

Statistik brauch natürlich Zahlenfutter. In Bayern hatte eine Zeitung wohl mal geschlussfolgert, das 70 % der Intensivpatentien ungeimpft sind.

Reale Welt: bei 30 Prozent stand fest, das es eine Impfung gab, bei 70 Prozent war der Status UNGEKLÄRT. ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 09.12.2021 10:48
Statistik brauch natürlich Zahlenfutter. In Bayern hatte eine Zeitung wohl mal geschlussfolgert, das 70 % der Intensivpatentien ungeimpft sind.

Reale Welt: bei 30 Prozent stand fest, das es eine Impfung gab, bei 70 Prozent war der Status UNGEKLÄRT. ;)

Gut, das ist der derzeitig stattfindenden Hetzjagd auf Ungeimpfte zuzurechnen.

Leider scheint es bei einigen Informationsmedien, seien sie nun privater oder öffentlich rechtlicher Natur, hin und wieder Ideologen im Redakteursteam zu geben, die Gefühle und Emotionen vor sachlich-neutrale, gut recherchierte und faktenbasierte Berichterstattung stellen. Ich habe leider den Eindruck, dass dies insbesondere in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 10:49
Laut offiziellen Zahlen sind nahezu die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf den Intensivstationen geimpft.

Was nach 50:50 Geimpft/Ungeimpft ausschaut, ist lange nicht der Fall, wenn eine Gruppe in der Gesamtheit wesentlich größer ist. Wenn man in Statistik aufgepasst hat, dann weiß man das. Mag das aber jetzt nicht zum x-ten mal wiederholen.

Das ist klar.
Das Argument, das die Intensivstationen mit Ungeimpften volllaufen, ist so aber nicht haltbar.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 10:56

Leider scheint es bei einigen Informationsmedien, seien sie nun privater oder öffentlich rechtlicher Natur, hin und wieder Ideologen im Redakteursteam zu geben, die Gefühle und Emotionen vor sachlich-neutrale, gut recherchierte und faktenbasierte Berichterstattung stellen. Ich habe leider den Eindruck, dass dies insbesondere in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt.

Wenn natürlich statt 10 % eines Jahrganges nun 50 % studieren, wird ja die Qualität der Personen nicht besser. Leider hat das Bundestatistikamt hierzu keine Zahlen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 11:01
Aber das wird nun randständig. Wir können hier vom Gesundheitsamt inzwischen keine Zahlen mehr liefern. Alles überlastet, randständige Arbeitszeiten wurden eingestellt. Ich habe letzten Samstag meine eigenen Arbeiten ausgeführt und im Corona-Zentrum war das Licht aus.  :o

Wir sind auch ein Musterbeispiel als Landkreis an Bräsigkeit.

Kein festes Personal suchen für den Corona-Dienst. Keine betriebsinteren Booster-Impfung anbieten. Jeder nur zwei Tests pro Woche vom Arbeitgeber, aber die ungeimpften bekommen deren fünf, gratis. ::) :P

Private Betriebe handeln hier wesentlich besser. Sei es bei betriebsinternen Impfung (die die Dosen bei uns bestellen :-\), aber auch bei der Kündigung von Mitarbeitern, die sich nicht testen lassen wollen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 11:46
Aber das wird nun randständig. Wir können hier vom Gesundheitsamt inzwischen keine Zahlen mehr liefern. Alles überlastet, randständige Arbeitszeiten wurden eingestellt. Ich habe letzten Samstag meine eigenen Arbeiten ausgeführt und im Corona-Zentrum war das Licht aus.  :o

Du kannst dir also niemanden leisten, der deine Arbeit erledigt... aus dem Weg Geringverdiener! (entschuldigt bitte den kleinen Scherz :D)


Wir haben hier gestern auch ne Rundmail reinbekommen, dass jeder darauf achten soll, dass nur 2 Tests pro Woche gestellt werden. Wer dem zuwiderhandelt wird dann vom Testbetrieb gänzlich ausgeschlossen...
Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte als ich das gelesen habe...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 11:54
Das ist klar.
Das Argument, das die Intensivstationen mit Ungeimpften volllaufen, ist so aber nicht haltbar.

Doch, ist es. Wenn man die Statistik richtig interpretiert schon.

Ansonsten wäre es ja auch sicherer, betrunken Auto zu fahren. Schließlich sind ja 80 % der Unfallverursacher nüchtern!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 11:58

Ansonsten wäre es ja auch sicherer, betrunken Auto zu fahren. Schließlich sind ja 80 % der Unfallverursacher nüchtern!

Wenn man nur die testet, welche besoffen sind, kommt man auf 100 % betrunkene Autofahrer. Merkste, ne?  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 12:05
So siehts aus ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 09.12.2021 12:15
Ich sehe keine Veranlassung eine Patientenverfügung zu verfassen.
Laut offiziellen Zahlen sind nahezu die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf den Intensivstationen geimpft.
Quelle?
Davon Geimpfte, aber leider schon 5-6 Monate alte Impfung?
Zitat
Die Impfung scheint daher nicht das Mittel der Wahl, die Überlastung der Intensivstationen zu verhindern.
Da ist der Standard Denkirrtum von dir.
Wenn also die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf der Station ungeimpfte sind, dann würde die Anzahl der belegten Betten sich locker um 40% senken, wenn diese geimpft gewesen wären. Eine durchaus nennenswerte Anzahl. (Denn wenn 50% der bBetten mit einer 20% Kohorte gefüllt werden, dannn.... ach was solls wer nicht rechnen kann, soll glauben...
Und wenn dann auch noch rechtzeitig die ü60er beboostert gewesen wären, dann schätze ich hätten wir weitere 40% weniger belegte Betten.
Zitat
Wenn der Staat das Recht auf ausreichende medizinische Versorgung garantieren will (was ich befürworte), muss er dafür Sorgen, dass entsprechende Kapazitäten dafür vorhanden sind.
Also Intensivbetten für den seltenen Pandemie Fall bereit halten, auch wenn es einfachere und günstigere Lösungen gäbe.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 12:22


Also Intensivbetten für den seltenen Pandemie Fall bereit halten, auch wenn es einfachere und günstigere Lösungen gäbe.

Nein. Nur das reguläre Pensum bereit halten. Nicht abbauen in der Pandemie. Da wären wir schon ein Stück weiter. Es gibt keine Überlastung von Krankenhäuser, die zuvörderst auf das Pandemiegeschehen zurück geführt werden können. Ist das so schwer zu verstehen?

Oder soll ich 2025 für einige Monate keine Autofahrten mehr unternehmen, weil die Kapazitäten in Rettungsdienst und Feuerwehr unter das Notwendige abgebaut wurden?

Merkste, ne?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 12:35
Quelle?
Davon Geimpfte, aber leider schon 5-6 Monate alte Impfung?

Uwe Janssens, der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin,  ehemaliger Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)

Da ist der Standard Denkirrtum von dir.
Wenn also die Hälfte der Risikogruppe (Ü60) auf der Station ungeimpfte sind, dann würde die Anzahl der belegten Betten sich locker um 40% senken, wenn diese geimpft gewesen wären. Eine durchaus nennenswerte Anzahl. (Denn wenn 50% der bBetten mit einer 20% Kohorte gefüllt werden, dannn.... ach was solls wer nicht rechnen kann, soll glauben...
Und wenn dann auch noch rechtzeitig die ü60er beboostert gewesen wären, dann schätze ich hätten wir weitere 40% weniger belegte Betten.

Wenn man unterstellt, die Impfung reduziert die Übertragungsrate, ist das grundsätzlich korrekt. Wären dann wahrscheinlich weniger Alte auf der Intensiv.

Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.


Also Intensivbetten für den seltenen Pandemie Fall bereit halten, auch wenn es einfachere und günstigere Lösungen gäbe.

Wie bereits erwähnt, wenn der Staat das Recht auf ausreichende medizinische Versorgung garantieren will (was ich befürworte), muss er dafür Sorgen, dass entsprechende Kapazitäten dafür vorhanden sind.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 09.12.2021 12:39
...irgendwie haben hier alle sehr viel Rechte aber keinerlei Pflichten... ;D ...die gibts in der Verfassung nämlich auch
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 12:42
...irgendwie haben hier alle sehr viel Rechte aber keinerlei Pflichten... ;D ...die gibts in der Verfassung nämlich auch
und pochen auf ihre Rechte zulasten ihrer eigenen Gesundheit.

Ist so wie - ich habe das Recht, mir mit einem Hammer auf den Fuß zu hauen. Auch wenns wehtut, aber ich habe das Recht! Fehlt nur noch ein "basta" oder "Fakt ist..." in der Argumentation  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 09.12.2021 12:45


Also Intensivbetten für den seltenen Pandemie Fall bereit halten, auch wenn es einfachere und günstigere Lösungen gäbe.

Nein. Nur das reguläre Pensum bereit halten. Nicht abbauen in der Pandemie. Da wären wir schon ein Stück weiter.
Du meinst abgebaut, weil
a) Personal fehlt (und auch schon vorher fehlte)
b) Der Personalschlüssel erhöht wurde pro Bett, damit das Personal nicht so überlastet ist (was dummerweise mitten in der Pandemie geschah)
c) Personal kein Bock mehr hat und geht, also die Betten da sind, nur kein Personal welches es bedient.

Ja, dann hätten wir zwar nicht mehr Betten (denn die wurden weder ab noch aufgebaut) sondern mehr nutzbare Intensivbetten, da bin ich voll bei dir.
Zitat
Es gibt keine Überlastung von Krankenhäuser, die zuvörderst auf das Pandemiegeschehen zurück geführt werden können. Ist das so schwer zu verstehen?
Wenn alle geplanten und nötigen Intensivbettenbelegungen jetzt durchgeführt werden würden, wieviele Betten hätten wir dann noch für die Coronas?
Zumindest kann ich aus meinem persönlichen Umfeld vermelden, dass diverse OPs (Herzklappen etc.) wegen des Coronabedingten Füllgrades verschoben wurden.
jeder unnötiger Patient auf der Intensiv nimmt einen anderen diese Platz weg, so dass dessen geplante OP (die Standmäßig eine Übernachtung auf Intensiv zur Folge hat) nicht gemacht werden kann.
Wenn du das nicht Überlastung nennst, dann ist das nur eine Sprachwahl.
Ja bisher haben wir keine Überlastung, weil keiner wegen fehlendes Intensivbett direkt sterben musste.

Wie viele habe früher sterben werden, wg. verschobenen Termine werden uns in ein paar Jahren die Epidemiologen sagen können, aber das interessiert dann niemanden.

Merkst de ne?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 09.12.2021 12:48
Ist so wie - ich habe das Recht, mir mit einem Hammer auf den Fuß zu hauen. Auch wenns wehtut, aber ich habe das Recht! Fehlt nur noch ein "basta" oder "Fakt ist..." in der Argumentation  ;D


...aber Hauptsache, die Allgemeinheit sieht sich in der Pflicht, für die Kosten aufzukommen...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 09.12.2021 12:51
Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 12:55
Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.

Ü 60Korrekt. Berufszweige nein. Wird aber nicht thematisiert. Statt dessen allgemeine Impfflicht und Kinderimpfung. Und da erlaube ich mir den Ausdruck: Die haben einen am Helm.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 12:56
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.
Ich sehe das ähnlich, auch wenn ich nun keine belastbaren Zahlen zu "würde wahrscheinlich ausreichen" kenne. Nun kann man natürlich noch über Pflicht und Zwang diskutieren...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 12:58
Ü 60Korrekt. Berufszweige nein. Wird aber nicht thematisiert. Statt dessen allgemeine Impfflicht und Kinderimpfung. Und da erlaube ich mir den Ausdruck: Die haben einen am Helm.

Wird es wohl. Einzelne Staaten (z.B. die Griechen) haben die Impflicht Ü60 schon eingefügt
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 13:07
Immer dieses "unsere armen Kinder!"... grade die sind doch am schützenswertestens. Auch Kinder sind an einem schweren Coronaverlauf gestorben. Und wenn ich hier dafür sorgen kann, dass bei einer Ansteckung der Verlauf zu einem sehr hohen Prozentsatz eben nicht schwer ausfällt, dann werde ich das tun.
Der Argument von unausgereiften Impfstoffen zieht in meinen Augen übrigens überhaupt nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 13:09
Und für die Kinder gilt vor allem eins: Der beste Schutz ist eine höchst mögliche Zahl an geimpften Erwachsenen !
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:24
Manchmal muss man halt durch Pflichten die Allgemeinheit von unvernünftigen Individuen schützen (z.B. duch das Verbot, betrunken Auto zu fahen) oder sogar die Unvernünftigen vor sich selbst (z.B. Gurtpflicht im Auto).
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 09.12.2021 13:30
Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.

Ü 60Korrekt. Berufszweige nein. Wird aber nicht thematisiert. Statt dessen allgemeine Impfflicht und Kinderimpfung. Und da erlaube ich mir den Ausdruck: Die haben einen am Helm.

Vielleicht kann man sich ja an der Stelle mal etwas klarer positionieren. Wenn der Impfung doch in soweit eine Wirksamkeit zugestanden werden kann, dass man eine Verpflichtung für gewisse Personengruppen vertreten kann, deckt sich das nicht mit pauschalen Aussagen wie "das Ganze wird noch übel enden" im direkten Zusammenhang mit der Impfung im allgemeinen.

Eventuell mangelt es da doch nur an Eigeninformation um seinen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen? Wie so schön gesagt wurde. Auf Rechte wird in dieser Zeit ganz ganz groß bestanden. Von Pflichten, auch auf freiwilliger Basis, will aber diese eine Personengruppe nichts hören.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Opa am 09.12.2021 13:33
Manchmal muss man halt durch Pflichten die Allgemeinheit von unvernünftigen Individuen schützen (z.B. duch das Verbot, betrunken Auto zu fahen) oder sogar die Unvernünftigen vor sich selbst (z.B. Gurtpflicht im Auto).
Das bringt es auf den Punkt. Danke!
Zur Gurtpflicht hat mir mal jemand erklärt, dass er von einem Fall gehört habe, wo der Sicherheitsgurt ursächlich für den Tod des Fahrers gewesen sei. Daraus leitete er ab, dass man ohne Gurt sicherer unterwegs sei. Genau so ist es aktuell mit einigen Impfgegnern, die die Risiken einer Impfung extrem hochspielen und bis zu Verschwörungstheorien noch welche hinzuerfinden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:40
...irgendwie haben hier alle sehr viel Rechte aber keinerlei Pflichten... ;D ...die gibts in der Verfassung nämlich auch

Welche Pflichten in Zusammenhang mit Covid werden denn hier in Rede gestellt?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:42
Manchmal muss man halt durch Pflichten die Allgemeinheit von unvernünftigen Individuen schützen (z.B. duch das Verbot, betrunken Auto zu fahen) oder sogar die Unvernünftigen vor sich selbst (z.B. Gurtpflicht im Auto).
Das bringt es auf den Punkt. Danke!
Zur Gurtpflicht hat mir mal jemand erklärt, dass er von einem Fall gehört habe, wo der Sicherheitsgurt ursächlich für den Tod des Fahrers gewesen sei. Daraus leitete er ab, dass man ohne Gurt sicherer unterwegs sei. Genau so ist es aktuell mit einigen Impfgegnern, die die Risiken einer Impfung extrem hochspielen und bis zu Verschwörungstheorien noch welche hinzuerfinden.

So ist es. Natürlich ist es immer eine Risikoabwägung sich für das eine oder andere zu entscheiden. Wenn aber bei einer soliden Datenbasis und nach Stand von Wissenschaft und Technik das Risiko z.B. der Nichtimpfung um ein Vielfaches höher ist, als sich impfen zu lassen, liegt die Entscheidung auf der Hand.

Natürlich gibt es immer Einzelfälle, die das Gegenteil zeigen. Es geht aber auch nicht um Absolutheit, sondern Wahrscheinlichkeiten. Und angegurtet ums Leben zu kommen ist nunmal viel unwahrscheinlicher als ohne Gurt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:42

Wenn alle geplanten und nötigen Intensivbettenbelegungen jetzt durchgeführt werden würden, wieviele Betten hätten wir dann noch für die Coronas?
Zumindest kann ich aus meinem persönlichen Umfeld vermelden, dass diverse OPs (Herzklappen etc.) wegen des Coronabedingten Füllgrades verschoben wurden.
jeder unnötiger Patient auf der Intensiv nimmt einen anderen diese Platz weg, so dass dessen geplante OP (die Standmäßig eine Übernachtung auf Intensiv zur Folge hat) nicht gemacht werden kann.
Wenn du das nicht Überlastung nennst, dann ist das nur eine Sprachwahl.
Ja bisher haben wir keine Überlastung, weil keiner wegen fehlendes Intensivbett direkt sterben musste.


Und? Der Mangel ist da wegen staatlichen Versagens. In zweiter Reihe wegen mangelnder Impfbereitschaft. Welche Neuigkeiten hast Du mit deiner Aussage nun hier eingebracht?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:43

Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.


Wo gäbe es eine Diskussion zur Zwangsimpfung?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:46
oder sogar die Unvernünftigen vor sich selbst (z.B. Gurtpflicht im Auto).

Aus diesem Grund hatte die Gurtpflicht nicht Bestand bei der verfassungsmäßigen Prüfung. Das wäre auch extrem absurd.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:46

Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.


Wo gäbe es eine Diskussion zur Zwangsimpfung?

Im Bundestag
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:47
oder sogar die Unvernünftigen vor sich selbst (z.B. Gurtpflicht im Auto).

Aus diesem Grund hatte die Gurtpflicht nicht Bestand bei der verfassungsmäßigen Prüfung. Das wäre auch extrem absurd.

Auf welches Urteil beziehst du dich?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:49

Auf welches Urteil beziehst du dich?

Meines Wissens hat das Verfassungsgericht (?) diese Pflicht seinerzeit damit begründet, daß durch den Gurt Passagiere überleben können und dann den anderen Unfallteilnehmern helfen könnten. Die Gurtpflicht als Pflicht für sich selbst ist schlicht verfassungswidrig.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:49

Im Bundestag

Okay, danke für die Aufklärung. Ich dachte die wären noch bei einer Impfpflicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:51

Im Bundestag

Okay, danke für die Aufklärung. Ich dachte die wären noch bei einer Impfpflicht.

Oha, Klugscheisser?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 13:51

Genau so ist es aktuell mit einigen Impfgegnern, die die Risiken einer Impfung extrem hochspielen und bis zu Verschwörungstheorien noch welche hinzuerfinden.

Das ist randständig. Meines Wissens sind die Menschen in Sachsen, Thüringen, etc. mit höherer Quote geimpft als im Rest der Republik. Also bei Masern, Pocken, FSME, etc. Die derzeitige Ablehnung ist eine Ablehung des Staates an sich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 13:53
Das ist randständig. Meines Wissens sind die Menschen in Sachsen, Thüringen, etc. mit höherer Quote geimpft als im Rest der Republik. Also bei Masern, Pocken, FSME, etc. Die derzeitige Ablehnung ist eine Ablehung des Staates an sich.

Dann musst du aber die Ursachen dafür erforschen. Möglicherweise gabe es in den von dir zitierten Bundesländern früher einen Impfzwang? Oder eine Zwangsimpfung ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 13:57

Im Bundestag

Okay, danke für die Aufklärung. Ich dachte die wären noch bei einer Impfpflicht.

Oha, Klugscheisser?

Ja ;), aber
a)recht hat er trotzdem
b)die Unterscheidung ist rechtlich schon nicht ganz so unwichtig!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 09.12.2021 14:00

Genau so ist es aktuell mit einigen Impfgegnern, die die Risiken einer Impfung extrem hochspielen und bis zu Verschwörungstheorien noch welche hinzuerfinden.

Das ist randständig. Meines Wissens sind die Menschen in Sachsen, Thüringen, etc. mit höherer Quote geimpft als im Rest der Republik. Also bei Masern, Pocken, FSME, etc. Die derzeitige Ablehnung ist eine Ablehung des Staates an sich.

Ich ergänze: Ablehnung der (nicht neutralen) Medien.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 14:00

Dann musst du aber die Ursachen dafür erforschen. Möglicherweise gabe es in den von dir zitierten Bundesländern früher einen Impfzwang? Oder eine Zwangsimpfung ;)

Wichtig ist, das die Ursachen nicht in der Impfung liegen. Das ist randständig. Und sollte auch so diskutiert werden, damit, wie Du richtig sagst, die Ursachen richtig benannt werden können und dem Problem begegnet werden kann.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 09.12.2021 14:01
Wenn man sich mal die Altersstruktur der Coronapatienten auf den Intensivstationen anschaut (https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur), wäre es ziemlich witzlos, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen, wenn der Großteil auf der ITS (60+: 62,9%; 50+: 83,8%) über 60 bzw. über 50 ist.

Da würde es eher Sinn ergeben, eine Impfpflicht frühestens ab 50 zu verhängen.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber mit Logik haben es Regierende in der Pandemie nicht so sehr. Zu sehen u.a. an der Boosterimpfung, die aus 2G+ schlicht 2G macht.  ::)

Edit: Gemeint ist auch eine regelmäßige Pflicht zur Boosterimpfung. Die Zahlen aus dem Link haben sich während dem Schreiben dieses Beitrages aktualisiert, weshalb sie um einige Zehntelprozent abweichen können.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 14:03

Im Bundestag

Okay, danke für die Aufklärung. Ich dachte die wären noch bei einer Impfpflicht.

Oha, Klugscheisser?

Ja ;), aber
a)recht hat er trotzdem
b)die Unterscheidung ist rechtlich schon nicht ganz so unwichtig!

Stimmt schon. Aber ein Hinweis wäre schlauer als das Vorführen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 14:24

Stimmt schon. Aber ein Hinweis wäre schlauer als das Vorführen.

Mein Karma ist ehe nicht zu retten.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 09.12.2021 14:45

Stimmt schon. Aber ein Hinweis wäre schlauer als das Vorführen.

Mein Karma ist ehe nicht zu retten.  ;)

Nur um einfach nochmal ein bissl Amüsement zu verbreiten "Karma"
https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php/topic,114639.0.html
Das waren noch Forenzeiten...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 15:18

Stimmt schon. Aber ein Hinweis wäre schlauer als das Vorführen.

Mein Karma ist ehe nicht zu retten.  ;)

Das macht nix - geht mir nicht anders :)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 15:25
Für mich ist eigentlich nur ein Weg denkbar, wie aus der Impfpflicht auch eine Zwangsimpfung wird.

Würde eine Impfpflicht beschlossen, würde dies bedeuten, dass gegen einen Verstoß auch eine Haftstrafe nach dem InfSG verhangen werden kann (je nach Ausführung des entsprechend neuen Gesetzes). Im Zweifel über eine Erzwingungshaft, wenn ein fälliges Bußgeld nicht gezahlt wird.
Damit die entsprechende Person der Haft überstellt werden kann, muss diese jedoch aufgrund der Impfpflicht geimpft sein, was dann zum Haftantritt über einen Amtsarzt nachgeholt werden muss. Tata wir haben eine Zwangsimpfung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 15:28
na gehts auch mal ne Nummer kleiner? Ist doch Wasser auf die Mühlen der Impfgegner.
Wie bei so ziemlich allen Verpflichtungen ist der Verstoß bußgeldbewehrt. Wir sindja hier nicht bei der Gefahrenabwehr. So von wegen Zwangsgeld / unmittelbarer Zwang...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 09.12.2021 15:31
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Andererseits könnte eine Impflicht vielen helfen ihr Gesicht zu wahren.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 09.12.2021 15:32
Eben und wenn das Bußgeld nicht gezahlt wird, reicht die Palette wie ich jemanden zur Zahlung bewege bis hin zur Erzwingungshaft.
Ich denke aber dass das ein Mittel ist, dass auch in der jetzigen Realität so gut wie nie zum Einsatz gebracht wird - und dann schon mal gar nicht bei einem Impfverstoß.

War ja nur ein Gedankenspiel  ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Opa am 09.12.2021 15:34
Mal abwarten, was in Österreich die 3.700 Euro Strafe für Impf-Verweigerer bringen.
In einer idealen Welt würde die Vernunft siegen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 09.12.2021 15:35
Mal abwarten, was in Österreich die 3.700 Euro Strafe für Impf-Verweigerer bringen.
In einer idealen Welt würde die Vernunft siegen.

Die hätte schon vor einer Pflicht gesiegt ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 09.12.2021 15:49
In einer idealen Welt hätten wir die Pandemie nicht.  ;)

Zoonosen werden aufgrund unserer Lebensweise wohl eher noch stark zunehmen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 10.12.2021 06:48
...in einer idealen Welt gäbe es die Menschheit nicht... 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 10.12.2021 06:53
Mal abwarten, was in Österreich die 3.700 Euro Strafe für Impf-Verweigerer bringen.
In einer idealen Welt würde die Vernunft siegen.

Die bringen entweder eine Impfquote von 99,9%, volle Staatskassen oder volle Gefängnisse.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Finanzer am 10.12.2021 06:54
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 09:21
Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Es gibt leider einen überraschend großen Anteil Menschen in der Bevölkerung, der unterdurchschnittlich intelligent ist. Corona macht dies bei vielen Artgenossen deutlich erkennbar. So brauche ich persönlich bspw. gar nicht weit suchen. Meine Schwiegermutter, eine herzensgute Frau die niemandem etwas böses will, aber vom geistigen Verständnis eben auf der unausgeprägteren Seite des Lebens steht, verspürt nach ihrer ersten Impfung vermehrt schmerzen in ihrem Arm. Das sie das aber auch vorher schon hatte und aufgrund mangelnder Schonung des Arms einfach nur mehr wird (man wird ja auch nicht jünger) ist schwierig zu erklären. Ihre Kinder reden aktuell viel mit ihr und versuchen ihr zu erklären was wieso weshalb. Es ist aber schwierig und natürlich kennt sie plötzlich auch wieder Leute die nach der Impfung dauernd Kopfschmerzen haben und überhaupt hört man ja nur schlechtes.

Das aber alle ihre Kinder, ihr Schwiegersohn und dessen Familie, mit der sie auch befreundet ist, keine Nebenwirkungen verzeichnen wird dann einfach ausgeblendet. Man hat ja lieber von jemandem gehört der jemanden Kennt wo jemand was erzählt hat. Wenn jemand vor etwas Angst und Sorgen hat, ist es leichter diese Angst zu stärken als zu entkräften.

Das sind Menschen die man massiv, auch Familiär und im Freundeskreis, an die Hand nehmen muss.


Ich gebe Dir aber recht. Diesen eher extremen Verweigernden die eine anerkannte Faktenlage einfach nicht akzeptieren wollen, ist auch mit allem Zureden der Welt nicht zu helfen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 09:42
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Die Mehrheit der geimpften haben sich nicht durch Informationen leiten lassen, sondern weil sie wieder in Kneipe, Urlaub und OBI wollten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 09:49
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Die Mehrheit der geimpften haben sich nicht durch Informationen leiten lassen, sondern weil sie wieder in Kneipe, Urlaub und OBI wollten.

Quelle?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 09:53
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Die Mehrheit der geimpften haben sich nicht durch Informationen leiten lassen, sondern weil sie wieder in Kneipe, Urlaub und OBI wollten.

Quelle?

Wo ist die Quelle dafür, dass sich die Geimpften aufgrund der herausragend guten Impfkampange, und den überzeugenden Argumenten der Politiker haben impfen lassen?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 09:54
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Die Mehrheit der geimpften haben sich nicht durch Informationen leiten lassen, sondern weil sie wieder in Kneipe, Urlaub und OBI wollten.

Quelle?

Wo ist die Quelle dafür, dass sich die Geimpften aufgrund der herausragend guten Impfkampange, und den überzeugenden Argumenten der Politiker haben impfen lassen?

Du hast eine Behauptung aufgestellt und ich frage nach der Quelle. Kommt da noch was?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 09:56
Er ist hier nur zur Unterhaltung am herumtrollen. Auf Fragen wird grundsätzlich nicht eingegangen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 10:02
Laut RKI vom 9.12.2021 liegt die Hospitalisierungsrate (bezogen auf 100.00 Geimpfte/Ungeimpfte) bei Ungeimpften 60+ bei 41,4 und bei Geimpften bei 6,7. Stand 47. KW.
Bei den 18-59-Jährigen sind es 9,2 bei Ungeimpften und 1,4 bei Geimpften.

Aus meiner Sicht hat die Impfung einen ordentlichen Anteil daran, die Krankenhäuser zu entlasten.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 10:06
Letztendlich befindet man sich mit den aktuell geltenden Beschränkungen bereits so nah wie möglich an einer indirekten Impflicht. Ich weiß auch nicht ob das der richtige Weg ist. Ich empfände es besser wenn deutlich mehr Arbeit in Aufklärungsarbeit gesteckt würde. Viele sind sich halt einfach unsicher und haben bedenken die tatsächlich ausgeräumt werden können.

Was soll denn noch an Aufklärung geleistet werden? Die notwendigen Informationen sind da und leicht zu finden.
Einzig vielleicht noch einen Bundesweite Aktion, bei welcher jeder Haushalt einen Infoflyer in den Briefkasten bekommt, das wars dann aber noch.

Wer sich aktuell noch nicht ausreichend informiert fühlt, der hat sich schlicht nicht informiert oder leidet an der Sprachbarriere.

Die Mehrheit der geimpften haben sich nicht durch Informationen leiten lassen, sondern weil sie wieder in Kneipe, Urlaub und OBI wollten.

Quelle?

Wo ist die Quelle dafür, dass sich die Geimpften aufgrund der herausragend guten Impfkampange, und den überzeugenden Argumenten der Politiker haben impfen lassen?

Du hast eine Behauptung aufgestellt und ich frage nach der Quelle. Kommt da noch was?

Die Vorbringungen implizierten die Behauptung, dass sich die Geimpften sämtlich zum vernunftbegabten Teil der Bevölkerung zählen können und sich aufgrund einer wissenschaftlichen Faktenlage zur Impfung entschieden haben. Eine Quelle wurde nicht benannt.

Kann man auch nicht, eben so wenig wie ich. Die Wahrheit liegt in der Mitte.

Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass ich diese Denkweise als sehr von oben herab betrachte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 10.12.2021 10:09
Ich hoffe Ihr habt schon ein Abo abgeschlossen:

https://www.welt.de/vermischtes/article235568248/Impfung-Biontech-Chef-spricht-sich-fuer-Booster-nach-drei-Monaten-aus.html

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schokobon am 10.12.2021 10:15
Die Forschung zeigt, dass die dritte Dosis die Immunität erhöht, sodass wir nach der vierten Dosis geschützt sind und sobald 80% der Bevölkerung die fünfte Dosis erhalten haben, können die Beschränkungen gelockert werden, da sich der Seich dank der sechsten Dosis nicht mehr ausbreitet. Ich bin ruhig und glaube, dass die siebte Dosis unsere Probleme lösen wird und es keinen Grund gibt, sich vor einer achten Dosis zu fürchten. Die klinische Phase II der neunten Dosis, die bereits angelaufen ist, bestätigt, dass die Antikörperspiegel nach der zehnten Dosis stabil sind, denn in allen Ländern, in denen die elfte Dosis verabreicht wurde, hat sich das Virus nicht mehr ausgebreitet, sodass es keinen Grund gibt, die Idee einer zwölften Dosis zu kritisieren.

Edit meint noch:
BioNTech SE
An der Goldgrube 12
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 10:21

Aus meiner Sicht hat die Impfung einen ordentlichen Anteil daran, die Krankenhäuser zu entlasten.

Nein, sie sollen belastet werden. Zumindest war und ist die politische Doktrin. Nur eine Überlastung soll vermieden werden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 10.12.2021 10:22
Irgendwie müssen die Dinger ja Gewinn erwirtschaften.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 10:27

Aus meiner Sicht hat die Impfung einen ordentlichen Anteil daran, die Krankenhäuser zu entlasten.

Nein, sie sollen belastet werden. Zumindest war und ist die politische Doktrin. Nur eine Überlastung soll vermieden werden.

Nein? Aus den von mir genannten Zahlen geht aus meiner Sicht eindeutig hervor, dass eine Impfung zu einer geringeren Hospitalisierungsrate und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser führt.

Zu grundsätzlichen politischen Zielen habe ich mich nicht eingelassen. 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 10:39

Die Vorbringungen implizierten die Behauptung, dass sich die Geimpften sämtlich zum vernunftbegabten Teil der Bevölkerung zählen können und sich aufgrund einer wissenschaftlichen Faktenlage zur Impfung entschieden haben. Eine Quelle wurde nicht benannt.

Kann man auch nicht, eben so wenig wie ich. Die Wahrheit liegt in der Mitte.

Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass ich diese Denkweise als sehr von oben herab betrachte.


Vielleicht kann man mal ausblenden was Du in deinem querdenkenden Kopf implizierst und zurück zu Fakten kommen. Fakt ist, dass Du der Erste warst, der eine vollendete Aussage getroffen hat und Fakt ist auch, dass diese Aussage mal wieder so viel Wert hatte wie der tagesaktuelle Spruch an der Wand einer Autobahnraststätte. Denn bislang konntest Du weder deine Aussage mit Quellen untermauern, noch warst Du in der Vergangenheit in der Lage auf gezielte Rückfragen einzugehen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Landsknecht am 10.12.2021 10:40
Ab Montag gilt hier bei uns (große Kommune BY) für Bürgerbesuche in allen Dienststellen die 3G Regel, bisher meines Wissens eine exklusive Regelung in Bayern. Tests vor Ort werden nicht angeboten, Sicherheitsdienst kontrolliert. Mal schauen ob es recht laut wird am Montag beim Einlass 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 10:43
Ab Montag gilt hier bei uns (große Kommune BY) für Bürgerbesuche in allen Dienststellen die 3G Regel, bisher meines Wissens eine exklusive Regelung in Bayern. Tests vor Ort werden nicht angeboten, Sicherheitsdienst kontrolliert. Mal schauen ob es recht laut wird am Montag beim Einlass 8)

Die Bayern sind wie üblich recht spät mit einschlägigen Maßnahmen dran.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 10:45

Nein? Aus den von mir genannten Zahlen geht aus meiner Sicht eindeutig hervor, dass eine Impfung zu einer geringeren Hospitalisierungsrate und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser führt.

Zu grundsätzlichen politischen Zielen habe ich mich nicht eingelassen.

Es ist aber nicht das politische Ziel Krankenhäuser zu entlasten, sondern eine Überlastung zu vermeiden. Daher ist auch eine Auswirkung der Impfung nicht wichtig. Wir haben genug freie Kapazitäten. Sollte dies regional anders sein, wären dort Maßnahmen einzuleiten. Wie der Bayer aber gerade schrieb, ist das offensichtlich nicht der Fall. Immer an das mildeste Mittel denken!
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 10:48

Die Vorbringungen implizierten die Behauptung, dass sich die Geimpften sämtlich zum vernunftbegabten Teil der Bevölkerung zählen können und sich aufgrund einer wissenschaftlichen Faktenlage zur Impfung entschieden haben. Eine Quelle wurde nicht benannt.

Kann man auch nicht, eben so wenig wie ich. Die Wahrheit liegt in der Mitte.

Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass ich diese Denkweise als sehr von oben herab betrachte.


Vielleicht kann man mal ausblenden was Du in deinem querdenkenden Kopf implizierst und zurück zu Fakten kommen. Fakt ist, dass Du der Erste warst, der eine vollendete Aussage getroffen hat und Fakt ist auch, dass diese Aussage mal wieder so viel Wert hatte wie der tagesaktuelle Spruch an der Wand einer Autobahnraststätte. Denn bislang konntest Du weder deine Aussage mit Quellen untermauern, noch warst Du in der Vergangenheit in der Lage auf gezielte Rückfragen einzugehen.

Das erinnert mich an die Kindergartenzeit: "Mama, der andere hat angefangen."

Welche deiner Fragen hätte ich denn nicht beantwortet?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 10.12.2021 10:54
https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

Ich bin nach wie vor für eine Impfpflicht für Rentner, damit die arbeitende Bevölkerung irgendwann wieder in Freiheit deren Lebensunterhalt erwirtschaften gehen kann und auch schwimmen gehen darf ohne sich vorher an anderer Stelle eine halbe Stunde zum Testen anzustellen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 11:08
Laut RKI vom 9.12.2021 liegt die Hospitalisierungsrate (bezogen auf 100.00 Geimpfte/Ungeimpfte) bei Ungeimpften 60+ bei 41,4 und bei Geimpften bei 6,7. Stand 47. KW.
Bei den 18-59-Jährigen sind es 9,2 bei Ungeimpften und 1,4 bei Geimpften.
Und auch hier wieder ein Versagen der Politik, dass man nicht erfasst, wann die letzte Impfung war.
Um ein klareres Bild und bessere Faktenlage zu finden.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 11:08

Nein? Aus den von mir genannten Zahlen geht aus meiner Sicht eindeutig hervor, dass eine Impfung zu einer geringeren Hospitalisierungsrate und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser führt.

Zu grundsätzlichen politischen Zielen habe ich mich nicht eingelassen.

Es ist aber nicht das politische Ziel Krankenhäuser zu entlasten, sondern eine Überlastung zu vermeiden. Daher ist auch eine Auswirkung der Impfung nicht wichtig. Wir haben genug freie Kapazitäten. Sollte dies regional anders sein, wären dort Maßnahmen einzuleiten. Wie der Bayer aber gerade schrieb, ist das offensichtlich nicht der Fall. Immer an das mildeste Mittel denken!

Also ist unser Gesundheitssystem aus deiner Sicht momentan nicht überlastet? Und diese ist auch in absehberer Zeit nicht zu befürchten?

Dann Feuer frei. Alle Maßnahmen weg. Und es gilt Geimpft, Genesen, Nicht mehr so richtig Genesen, Gestorben. Fertig.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 11:10
Laut RKI vom 9.12.2021 liegt die Hospitalisierungsrate (bezogen auf 100.00 Geimpfte/Ungeimpfte) bei Ungeimpften 60+ bei 41,4 und bei Geimpften bei 6,7. Stand 47. KW.
Bei den 18-59-Jährigen sind es 9,2 bei Ungeimpften und 1,4 bei Geimpften.
Und auch hier wieder ein Versagen der Politik, dass man nicht erfasst, wann die letzte Impfung war.
Um ein klareres Bild und bessere Faktenlage zu finden.

Korrekt. Daraus ergäbe sich eventuell, dass sich die 6,7/1,4 mit einer Boosterimpfung noch drücken lassen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 11:12

Nein? Aus den von mir genannten Zahlen geht aus meiner Sicht eindeutig hervor, dass eine Impfung zu einer geringeren Hospitalisierungsrate und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser führt.

Zu grundsätzlichen politischen Zielen habe ich mich nicht eingelassen.

Es ist aber nicht das politische Ziel Krankenhäuser zu entlasten, sondern eine Überlastung zu vermeiden. Daher ist auch eine Auswirkung der Impfung nicht wichtig. Wir haben genug freie Kapazitäten.
Wir haben aber nur diese "freie" Kapazitäten, weil Menschen auf die ihnen zugedachte Versorgung / OP etc. zunächst verzichten müssen, bzw. sie halt auf den Sommer verschoben wird (falls man den Tumor/Herzklappe ....) bis dahin überlebt hat.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 11:13
Laut RKI vom 9.12.2021 liegt die Hospitalisierungsrate (bezogen auf 100.00 Geimpfte/Ungeimpfte) bei Ungeimpften 60+ bei 41,4 und bei Geimpften bei 6,7. Stand 47. KW.
Bei den 18-59-Jährigen sind es 9,2 bei Ungeimpften und 1,4 bei Geimpften.
Und auch hier wieder ein Versagen der Politik, dass man nicht erfasst, wann die letzte Impfung war.
Um ein klareres Bild und bessere Faktenlage zu finden.

Korrekt. Daraus ergäbe sich eventuell, dass sich die 6,7/1,4 mit einer Boosterimpfung noch drücken lassen.
und nominal eine Menge mehr Kapazitäten an Betten vorhanden wäre.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 11:15
https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/altersstruktur

Ich bin nach wie vor für eine Impfpflicht für Rentner, damit die arbeitende Bevölkerung irgendwann wieder in Freiheit deren Lebensunterhalt erwirtschaften gehen kann und auch schwimmen gehen darf ohne sich vorher an anderer Stelle eine halbe Stunde zum Testen anzustellen.
Oder man macht es wie einige andere Länder.
Alte Menschen die in ihrem Pflegeheim sich infizieren, werden zum heilen oder sterben dort versorgt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 11:15

Also ist unser Gesundheitssystem aus deiner Sicht momentan nicht überlastet? Und diese ist auch in absehberer Zeit nicht zu befürchten?

Dann Feuer frei. Alle Maßnahmen weg. Und es gilt Geimpft, Genesen, Nicht mehr so richtig Genesen, Gestorben. Fertig.

Es geht nicht um meine Sicht. Es geht um die Erfassung der aktuellen politischen Zielsetzung in Bezug auf Covid.

Ich befürchte eher, daß die Forschung zu belastet ist und den Krankenhäusern in fünf oder zehn Jahren die neu entwickelten Verfahren fehlen, um überhaupt Behandlungen durchzuführen.

Forschung ist wesentlich wichtiger als das operative Geschäft. Und hier sehe ich die größten Gefahren von Corona. Der Ausbreitung und Infektion resp. Hospitalisierung lässt sich sehr leicht begegnen. Man muss es nur wollen und sich trauen. Zumal die Legitimation durch den Souverän quasi vorliegt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 10.12.2021 11:16

Nein? Aus den von mir genannten Zahlen geht aus meiner Sicht eindeutig hervor, dass eine Impfung zu einer geringeren Hospitalisierungsrate und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser führt.

Zu grundsätzlichen politischen Zielen habe ich mich nicht eingelassen.

Es ist aber nicht das politische Ziel Krankenhäuser zu entlasten, sondern eine Überlastung zu vermeiden. Daher ist auch eine Auswirkung der Impfung nicht wichtig. Wir haben genug freie Kapazitäten.
Wir haben aber nur diese "freie" Kapazitäten, weil Menschen auf die ihnen zugedachte Versorgung / OP etc. zunächst verzichten müssen, bzw. sie halt auf den Sommer verschoben wird (falls man den Tumor/Herzklappe ....) bis dahin überlebt hat.

Hier werden mal wieder Menschenleben gegeneinander abgewogen. Laut Spid wäre das nicht rechtens.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 11:18

Wir haben aber nur diese "freie" Kapazitäten, weil Menschen auf die ihnen zugedachte Versorgung / OP etc. zunächst verzichten müssen, bzw. sie halt auf den Sommer verschoben wird (falls man den Tumor/Herzklappe ....) bis dahin überlebt hat.

Vielleicht eine Katharsis, wenn die Stadtbevölkerung die Verhältnisse auf dem Land zu spüren bekommt.  ;) Ähnlich bei privat vs. gesetzlich versichert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 11:28

Das erinnert mich an die Kindergartenzeit: "Mama, der andere hat angefangen."

Welche deiner Fragen hätte ich denn nicht beantwortet?

Ich Copy & Paste das hier einfach mal rein:


Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 


Korrekt. Welche vernünftige und verständliche Begründung gibt es für dich individuell dieses Angebot nicht anzunehmen? Welche Bedenken hast Du und was hast Du bislang unternommen Dich dahingehend zu informieren ob das auch begründete Zweifel sind?

Das war unter anderem ein Versuch von mir Deine Haltung nachvollziehen zu können und meinen Eindruck von Dir zu überdenken.

Gerade im Zusammenhang hiermit:

Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.

Ü 60Korrekt. Berufszweige nein. Wird aber nicht thematisiert. Statt dessen allgemeine Impfflicht und Kinderimpfung. Und da erlaube ich mir den Ausdruck: Die haben einen am Helm.

Vielleicht kann man sich ja an der Stelle mal etwas klarer positionieren. Wenn der Impfung doch in soweit eine Wirksamkeit zugestanden werden kann, dass man eine Verpflichtung für gewisse Personengruppen vertreten kann, deckt sich das nicht mit pauschalen Aussagen wie "das Ganze wird noch übel enden" im direkten Zusammenhang mit der Impfung im allgemeinen.

Eventuell mangelt es da doch nur an Eigeninformation um seinen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen? Wie so schön gesagt wurde. Auf Rechte wird in dieser Zeit ganz ganz groß bestanden. Von Pflichten, auch auf freiwilliger Basis, will aber diese eine Personengruppe nichts hören.

Macht es für mich wenig Sinn, dass Du einer Impflicht für Personengruppen zustimmen kannst und, wie Du so schön sagst "damit die Aussage implizierst", dass mit einer Impfung auch ein gewisser Schutz einhergeht. Auf der anderen Seite aber so verbissen mit allgemeinen Aussagen wie "Das wird noch ganz übel enden" umherwirfst.

Und darum wäre umso verständlicher, wenn Du die oben zitierte Frage beantworten könntest, damit man zum Teil die Wiedersprüche verstehen und Deine Haltung nachvollziehen kann.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 11:42

Das erinnert mich an die Kindergartenzeit: "Mama, der andere hat angefangen."

Welche deiner Fragen hätte ich denn nicht beantwortet?

Ich Copy & Paste das hier einfach mal rein:


Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 


Korrekt. Welche vernünftige und verständliche Begründung gibt es für dich individuell dieses Angebot nicht anzunehmen? Welche Bedenken hast Du und was hast Du bislang unternommen Dich dahingehend zu informieren ob das auch begründete Zweifel sind?

Das war unter anderem ein Versuch von mir Deine Haltung nachvollziehen zu können und meinen Eindruck von Dir zu überdenken.

Gerade im Zusammenhang hiermit:


Ich habe bereits dargelegt, dass ich keine vernünftige und verständliche Begründung brauche, um eine Imfpung abzulehen. Ich brauche noch nicht mal irgendeine Begründung. Ich muss keine Bedenken haben und ich muss auch keine Informationen suchen, diese auszuräumen. Ich kann die Bitte einfach so ablehnen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 11:45

Alte Menschen die in ihrem Pflegeheim sich infizieren, werden zum heilen oder sterben dort versorgt.

Zunächst machen wir das ja so und das ist auch die weiterhin bestehende Maßgabe. Es ist aber eher unbeachtlich, da andere Grundrechtseinschnitte bei dieser Klientel weit schwerer wiegen dürften.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 11:46


Das war unter anderem ein Versuch von mir Deine Haltung nachvollziehen zu können und meinen Eindruck von Dir zu überdenken.

Gerade im Zusammenhang hiermit:

Da es sich um eine Pandemie der Alten handelt, sehe ich nicht ein, mich als junger Mensch zwangsweise impfen zu lassen.
Ich bin im übrigen auch gegen eine pauschale Zwangsimpfung.
Eine Zwangsimpfung (inkl Boostern) für ü60 und entsprechender Berufszweige würde wahrscheinlich ausreichen.

Ü 60Korrekt. Berufszweige nein. Wird aber nicht thematisiert. Statt dessen allgemeine Impfflicht und Kinderimpfung. Und da erlaube ich mir den Ausdruck: Die haben einen am Helm.

Vielleicht kann man sich ja an der Stelle mal etwas klarer positionieren. Wenn der Impfung doch in soweit eine Wirksamkeit zugestanden werden kann, dass man eine Verpflichtung für gewisse Personengruppen vertreten kann, deckt sich das nicht mit pauschalen Aussagen wie "das Ganze wird noch übel enden" im direkten Zusammenhang mit der Impfung im allgemeinen.

Eventuell mangelt es da doch nur an Eigeninformation um seinen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen? Wie so schön gesagt wurde. Auf Rechte wird in dieser Zeit ganz ganz groß bestanden. Von Pflichten, auch auf freiwilliger Basis, will aber diese eine Personengruppe nichts hören.

Macht es für mich wenig Sinn, dass Du einer Impflicht für Personengruppen zustimmen kannst und, wie Du so schön sagst "damit die Aussage implizierst", dass mit einer Impfung auch ein gewisser Schutz einhergeht. Auf der anderen Seite aber so verbissen mit allgemeinen Aussagen wie "Das wird noch ganz übel enden" umherwirfst.

Und darum wäre umso verständlicher, wenn Du die oben zitierte Frage beantworten könntest, damit man zum Teil die Wiedersprüche verstehen und Deine Haltung nachvollziehen kann.

Mit "Das wird noch ganz übel enden" war gemeint, dass eine allgemeine Impfpflicht den Frieden im Land gefährdet.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 11:51

Das erinnert mich an die Kindergartenzeit: "Mama, der andere hat angefangen."

Welche deiner Fragen hätte ich denn nicht beantwortet?

Ich Copy & Paste das hier einfach mal rein:


Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 


Korrekt. Welche vernünftige und verständliche Begründung gibt es für dich individuell dieses Angebot nicht anzunehmen? Welche Bedenken hast Du und was hast Du bislang unternommen Dich dahingehend zu informieren ob das auch begründete Zweifel sind?

Das war unter anderem ein Versuch von mir Deine Haltung nachvollziehen zu können und meinen Eindruck von Dir zu überdenken.

Gerade im Zusammenhang hiermit:


Ich habe bereits dargelegt, dass ich keine vernünftige und verständliche Begründung brauche, um eine Imfpung abzulehen. Ich brauche noch nicht mal irgendeine Begründung. Ich muss keine Bedenken haben und ich muss auch keine Informationen suchen, diese auszuräumen. Ich kann die Bitte einfach so ablehnen.

Kannst du denn auch meine Haltung nachvollziehen, dass ich es doof finde wenn du aufgrund dieser Ablehnung, mein Intensivbett im Falle des Falles blockierst und ich erst quer durch Deutschland geflogen werden muss um Hilfe zu bekommen, während du bequem an der Beatmungsmaschine liegst? 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 12:00
Mit "Das wird noch ganz übel enden" war gemeint, dass eine allgemeine Impfpflicht den Frieden im Land gefährdet.

Einen Teil wird das sicherlich "treffen". Einem anderen Teil hilft es vielleicht aber auch ihr Gesicht zu wahren.
Jemand der zuvor immer gegen die Impfung gewettert hat und irgendwann vielleicht insgeheim doch eine Impfung haben will, wird seine komplette Glaubwürdigkeit verlieren. Durch die Impflicht kann diese Person aber zu jeder Zeit sagen sie hätte es ja nicht gewollt, sie wurde nun ja gezwungen.


Dann kann also Impfverweigerung nur akzeptiert werden, wenn der Verweigerer, vorgeblich (noch) nicht richtig informiert ist. Das sei die einzig zulässige Ausrede, sich der Imfpung zu entziehen bzw. bisher entzogen zu haben. 


Korrekt. Welche vernünftige und verständliche Begründung gibt es für dich individuell dieses Angebot nicht anzunehmen? Welche Bedenken hast Du und was hast Du bislang unternommen Dich dahingehend zu informieren ob das auch begründete Zweifel sind?

Ich habe bereits dargelegt, dass ich keine vernünftige und verständliche Begründung brauche, um eine Imfpung abzulehen. Ich brauche noch nicht mal irgendeine Begründung. Ich muss keine Bedenken haben und ich muss auch keine Informationen suchen, diese auszuräumen. Ich kann die Bitte einfach so ablehnen.


Das ist dein gutes Recht. Das Akzeptiere ich. So kann ich weiterhin ohne schlechtes Gewissen den von Dir hinterlassenen Buchstabenabfall als Wertlos betrachten und mich insoweit von Dir unterhalten fühlen, als das sämtliche Brüskierungen Deinerseits unbegründet bleiben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 12:12

Kannst du denn auch meine Haltung nachvollziehen, dass ich es doof finde wenn du aufgrund dieser Ablehnung, mein Intensivbett im Falle des Falles blockierst und ich erst quer durch Deutschland geflogen werden muss um Hilfe zu bekommen, während du bequem an der Beatmungsmaschine liegst?

Diese Frage ist falsch adressiert.

Entweder du bittest Staat, für ausreichende Intensivkapazitäten zu sorgen, oder fragst bezüglich Impfung die Gruppe der Menschen, die zu 90 % die vorhandenen Kapazitäten beanspruchen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 10.12.2021 12:52

Kannst du denn auch meine Haltung nachvollziehen, dass ich es doof finde wenn du aufgrund dieser Ablehnung, mein Intensivbett im Falle des Falles blockierst und ich erst quer durch Deutschland geflogen werden muss um Hilfe zu bekommen, während du bequem an der Beatmungsmaschine liegst?

Diese Frage ist falsch adressiert.

Entweder du bittest Staat, für ausreichende Intensivkapazitäten zu sorgen, oder fragst bezüglich Impfung die Gruppe der Menschen, die zu 90 % die vorhandenen Kapazitäten beanspruchen.

Da auch du dein Risiko mit einer Impfung minimieren kannst, siehe meine Zahlen weiter oben, und die durchschnittliche Intensivbettenkapazität sich nicht an einem Ausnahmezustand wie bspw. einer Pandemie oder einer kriegerischen Auseinandersetzung bemessen wird, ist meine Frage genau richtig adressiert.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 10.12.2021 12:59
Das halte ich für einen ökologischen Fehlschluß. Aus der Gruppenwahrscheinlichkeit kann nicht unmittelbar auf die individuelle Wahrscheinlichkeit geschlossen werden. Auch wenn es so ist, daß das Risiko für Infektion/Erkrankung/schweren Verlauf/whatwever bei Impfung in der Betrachtungsgruppe durch die Impfung abnimmt, kann nicht daraus nicht darauf geschlossen werden, daß auch bei tonystaks das Risiko durch eine Impfung abnimmt. Vielmehr könnte das Risiko in diesem individuellen Fall steigen, sinken oder gleich bleiben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 13:02

Kannst du denn auch meine Haltung nachvollziehen, dass ich es doof finde wenn du aufgrund dieser Ablehnung, mein Intensivbett im Falle des Falles blockierst und ich erst quer durch Deutschland geflogen werden muss um Hilfe zu bekommen, während du bequem an der Beatmungsmaschine liegst?

Diese Frage ist falsch adressiert.

Entweder du bittest Staat, für ausreichende Intensivkapazitäten zu sorgen, oder fragst bezüglich Impfung die Gruppe der Menschen, die zu 90 % die vorhandenen Kapazitäten beanspruchen.

Es ist das eine zu sagen "Wir stellen jetzt mal 10 mehr Intensivbetten inkl. Equipment in jedes dafür ausgelegte Krankenhaus", aber das andere auch die entsprechenden Personalkapazitäten zu haben diese Plätze entsprechend betreuen zu können. Du machst es Dir viel zu einfach.

Der Staat kann es Dir ja gar nicht recht machen.

- Intensivbetten auch Länderübergreifend nutzbar
- Impfung kostenfrei für alle Verfügbar
- Eindämmung durch Restriktionen

Und was trägst Du zur Eindämmung bei? Außer alles schlecht zu reden und in Frage zu stellen?


Gerade der November 2021 hat im Vergleich zum November 2020 gezeigt, dass trotz fehlendem Lockdown das Verhältnis zwischen Inzidenz und Intensivbettenbetreuung deutlich entspannter war. Dank Impfung.

Laut RKI vom 9.12.2021 liegt die Hospitalisierungsrate (bezogen auf 100.00 Geimpfte/Ungeimpfte) bei Ungeimpften 60+ bei 41,4 und bei Geimpften bei 6,7. Stand 47. KW.
Bei den 18-59-Jährigen sind es 9,2 bei Ungeimpften und 1,4 bei Geimpften.

Aus meiner Sicht hat die Impfung einen ordentlichen Anteil daran, die Krankenhäuser zu entlasten.

Diese Zahlen sind ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Und egal in welcher Altersgruppe man unterwegs ist. Jeder Fall der nicht auf der Intensivstation landet, ist ein Gewinn und eine Entlastung für unser Gesundheitssystem und unser medizinisches Personal. Sich dann dagegen zu stellen und nichts unternehmen zu wollen, ist frech und grenzt schon fast an vorsätzlicher Gefährdung des Allgemeinwohl.

Wenn jeder dem Impfangebot nachgekommen wäre, gäbe es kein 2G oder 2G+. Diese ganze Diskussion wäre hinfällig, weil die Hospitalisierung so verschwindend gering wäre, dass keine ach so bösen grundrechtsangreifenden und freiheitsberaubenden Einschränkungen nötig wären.

Das halte ich für einen ökologischen Fehlschluß. Aus der Gruppenwahrscheinlichkeit kann nicht unmittelbar auf die individuelle Wahrscheinlichkeit geschlossen werden. Auch wenn es so ist, daß das Risiko für Infektion/Erkrankung/schweren Verlauf/whatwever bei Impfung in der Betrachtungsgruppe durch die Impfung abnimmt, kann nicht daraus nicht darauf geschlossen werden, daß auch bei tonystaks das Risiko durch eine Impfung abnimmt. Vielmehr könnte das Risiko in diesem individuellen Fall steigen, sinken oder gleich bleiben.

Kepper83 schrieb zum Glück "kann". tonystaks steht ja so auf implizierte Aussagen. Insofern kann er sein individuelles Risiko senken. Ob das auch mit Erfolg gekrönt sein wird, werden wir wohl nie erfahren.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 13:08

Es ist das eine zu sagen "Wir stellen jetzt mal 10 mehr Intensivbetten inkl. Equipment in jedes dafür ausgelegte Krankenhaus", aber das andere auch die entsprechenden Personalkapazitäten zu haben diese Plätze entsprechend betreuen zu können. Du machst es Dir viel zu einfach.


Wo wäre das der Fall? Es geht bisher nur darum den Standard zu halten. Von einem Ausbau spricht doch kein Mensch.

Zumal die "alte" Kapazität locker gereicht hätte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 10.12.2021 13:12
Das halte ich für einen ökologischen Fehlschluß. Aus der Gruppenwahrscheinlichkeit kann nicht unmittelbar auf die individuelle Wahrscheinlichkeit geschlossen werden. Auch wenn es so ist, daß das Risiko für Infektion/Erkrankung/schweren Verlauf/whatwever bei Impfung in der Betrachtungsgruppe durch die Impfung abnimmt, kann nicht daraus nicht darauf geschlossen werden, daß auch bei tonystaks das Risiko durch eine Impfung abnimmt. Vielmehr könnte das Risiko in diesem individuellen Fall steigen, sinken oder gleich bleiben.

Kepper83 schrieb zum Glück "kann". tonystaks steht ja so auf implizierte Aussagen. Insofern kann er sein individuelles Risiko senken. Ob das auch mit Erfolg gekrönt sein wird, werden wir wohl nie erfahren.
Nein, wir wissen eben nicht, ob tonystanks sein indivduelles Risiko senken kann. Auf den Erfolg kommt es sowieso nicht an. tonystanks könnte auch einer der ganz, ganz seltenen Fälle sein, die durch eine Impfung überhaupt erst ein Intensivbett brauchen. Oder einer der nicht ganz so seltenen, aber immer noch seltenen Fälle, dessen Risiko einer Inanspruchnahme eines Intensivbettes durch eine Impfung nicht weiter gesenkt wird, sondern bereits durch biologische Disposition natürlich minimiert ist. Das ist uns nicht bekannt. Und es läßt sich auch nicht aus den Werten der Makroebene ableiten. Wir könnten anhand derer lediglich berechnen schätzen, wie wahrscheinlich ein solcher Fall wäre.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: tonystaks am 10.12.2021 13:13

Und was trägst Du zur Eindämmung bei? Außer alles schlecht zu reden und in Frage zu stellen?


Ich erdulde die Großteils unlogischen Maßnahmen, stelle sie aber trotzdem in Frage.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 10.12.2021 13:21

Es ist das eine zu sagen "Wir stellen jetzt mal 10 mehr Intensivbetten inkl. Equipment in jedes dafür ausgelegte Krankenhaus", aber das andere auch die entsprechenden Personalkapazitäten zu haben diese Plätze entsprechend betreuen zu können. Du machst es Dir viel zu einfach.


Wo wäre das der Fall? Es geht bisher nur darum den Standard zu halten. Von einem Ausbau spricht doch kein Mensch.

Zumal die "alte" Kapazität locker gereicht hätte.

Wenn auf der einen Seite Menschen in andere Bundeslänger verlegt werden müssen um eine intensivmedizinische Behandlung erhalten zu können und andererseits OP Termine aufgeschoben werden, die eine direkte Anschlussbetreuung von 1-2 Tagen benötigen welche aber nicht gewährleistet werden kann, muss man von einer Erhöhung der Kapazitäten sprechen wenn:

Entweder du bittest Staat, für ausreichende Intensivkapazitäten zu sorgen, oder fragst bezüglich Impfung die Gruppe der Menschen, die zu 90 % die vorhandenen Kapazitäten beanspruchen.

für alle Fälle ausreichende Intensivkapazitäten bereitgestellt werden sollen. Wären sie heute schon existent, gäbe es die o.g. Fälle nicht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Hain am 10.12.2021 13:37

Es ist das eine zu sagen "Wir stellen jetzt mal 10 mehr Intensivbetten inkl. Equipment in jedes dafür ausgelegte Krankenhaus", aber das andere auch die entsprechenden Personalkapazitäten zu haben diese Plätze entsprechend betreuen zu können. Du machst es Dir viel zu einfach.


Wo wäre das der Fall? Es geht bisher nur darum den Standard zu halten. Von einem Ausbau spricht doch kein Mensch.

Zumal die "alte" Kapazität locker gereicht hätte.

Woraus sollte sich ergeben, dass die alte Kapazität gereicht hätte?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 15:37

Kannst du denn auch meine Haltung nachvollziehen, dass ich es doof finde wenn du aufgrund dieser Ablehnung, mein Intensivbett im Falle des Falles blockierst und ich erst quer durch Deutschland geflogen werden muss um Hilfe zu bekommen, während du bequem an der Beatmungsmaschine liegst?

Diese Frage ist falsch adressiert.

Entweder du bittest Staat, für ausreichende Intensivkapazitäten zu sorgen, oder fragst bezüglich Impfung die Gruppe der Menschen, die zu 90 % die vorhandenen Kapazitäten beanspruchen.
Richtig: eine weitere Maßnahme: Man schränkt die Verteilungs-Möglichkeiten bei denen, die am stärksten für die Verteilung des Viruses verantwortlich sind, ein.

Darum ist ja eine Impfpflicht für ü60 zunächst das mittel der Wahl und ein Ablaufdatum nach x Monaten für den Impfstatus, sofern keine Antikörper nachgewiesen werden können.
Wenn es dann damit nicht klappt, kann man eine generelle Impfpflicht immer noch nachschieben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 10.12.2021 15:41
Wenn jeder dem Impfangebot nachgekommen wäre, gäbe es kein 2G oder 2G+.
aber nur inkl. Boosterimpfung.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 16:52


Woraus sollte sich ergeben, dass die alte Kapazität gereicht hätte?

Ich hoffe, die Frage ist nicht ernst gemeint. Nur als Hinweis: bisher wurden 68 Patienten z. B.  in norddeutsche Bundesländer verlegt, die Kapazität der Betten ist um 4000 geringer.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 10.12.2021 16:54
aber nur inkl. Boosterimpfung.

Bringt in jedem dritten Lokal nichts. Immer die gleichen Diskussionen, weil keiner mehr durch die Regeln durchblickt. Mich eingeschlossen. ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 08:23
aber nur inkl. Boosterimpfung.

Bringt in jedem dritten Lokal nichts. Immer die gleichen Diskussionen, weil keiner mehr durch die Regeln durchblickt. Mich eingeschlossen. ;)
Das liegt aber alleine an der Unfähigkeit der Deutschen ein Handy zu benutzen um damit ein QR Code zu scannen, um dann ein Grünes oder Rotes Display zu haben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 08:25


Woraus sollte sich ergeben, dass die alte Kapazität gereicht hätte?

Ich hoffe, die Frage ist nicht ernst gemeint. Nur als Hinweis: bisher wurden 68 Patienten z. B.  in norddeutsche Bundesländer verlegt, die Kapazität der Betten ist um 4000 geringer.
Wieviel wären denn verlegt worden, wenn allen notwendigen Herzklappen OP durchgeführt worden wären?
5000?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 10:37

Das liegt aber alleine an der Unfähigkeit der Deutschen ein Handy zu benutzen um damit ein QR Code zu scannen, um dann ein Grünes oder Rotes Display zu haben.

Nein. Dafür sind die Regelungen zu komplex, zumindest hier in Niedersachsen. Bzw. ändern sich zu oft, ich kann es den Betreibern nachsehen. Der Impfstatus ist inzwischen das unwichtigste Argument für den Zutritt.

Und in B-W will die App sowieso nicht korrekt:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.booster-nach-johnson-ungueltig-mhsd.9c9a27cc-2866-4d1f-b93d-f5a622ab47b0.html
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 10:38

Wieviel wären denn verlegt worden, wenn allen notwendigen Herzklappen OP durchgeführt worden wären?
5000?

Das ist nicht Gegendstand der deutschen Corona-Politik. Ziel, war keine Überlastung. Aber nicht die volle Aufrechterhaltung des regulären Betriebes.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 11:47

Das liegt aber alleine an der Unfähigkeit der Deutschen ein Handy zu benutzen um damit ein QR Code zu scannen, um dann ein Grünes oder Rotes Display zu haben.

Nein. Dafür sind die Regelungen zu komplex, zumindest hier in Niedersachsen. Bzw. ändern sich zu oft, ich kann es den Betreibern nachsehen. Der Impfstatus ist inzwischen das unwichtigste Argument für den Zutritt.
Nein, die Regelungen sind nicht zu komplex und sind locker automatisierbar offline prüfbar.
Hier ist nur das Versagen der Deutschen so etwas zu nutzen und vom Staat zur Verfügung zu stellen der Hinderungsgrund.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 11:48

Wieviel wären denn verlegt worden, wenn allen notwendigen Herzklappen OP durchgeführt worden wären?
5000?

Das ist nicht Gegendstand der deutschen Corona-Politik. Ziel, war keine Überlastung. Aber nicht die volle Aufrechterhaltung des regulären Betriebes.
Das könnte man auch erreichen in dem man keine ungeimpften C Patienten mehr auf Intensiv behandelt  8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 11:50

Nein, die Regelungen sind nicht zu komplex und sind locker automatisierbar offline prüfbar.
Hier ist nur das Versagen der Deutschen so etwas zu nutzen und vom Staat zur Verfügung zu stellen der Hinderungsgrund.

Das ist Theorie. Geh mal raus. DU hast wohl 2Gplus und 70 Prozent-Ausnahme Regel noch nicht mitgemacht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 11:50


Das könnte man auch erreichen in dem man keine ungeimpften C Patienten mehr auf Intensiv behandelt  8)

Der Impfstatus ist im Regelfall in D nicht bekannt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 14:30

Nein, die Regelungen sind nicht zu komplex und sind locker automatisierbar offline prüfbar.
Hier ist nur das Versagen der Deutschen so etwas zu nutzen und vom Staat zur Verfügung zu stellen der Hinderungsgrund.

Das ist Theorie. Geh mal raus. DU hast wohl 2Gplus und 70 Prozent-Ausnahme Regel noch nicht mitgemacht.
Ich bin ständig unterwegs, durchaus auch Bundesweit und international. Und gehe auch ins Theater, Kneipe und Restaurant.
Und wenn ich die Überforderung der Leute sehe, dann frage ich mich, was so schwer für diese Menschen ist eine App runterzuladen und nen QR Code zu scannen.
Und dann Rot und Grün zu unterscheiden.
In anderen EU Ländern können sie es zumindest, nur in D sind sie zu dämlich.

Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 14:33


Das könnte man auch erreichen in dem man keine ungeimpften C Patienten mehr auf Intensiv behandelt  8)

Der Impfstatus ist im Regelfall in D nicht bekannt.
Ach soooo, der kann nicht nicht bekannt sein? Spannend, heißen alle John Doe die dort liegen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 14:47

Ich bin ständig unterwegs, durchaus auch Bundesweit und international. Und gehe auch ins Theater, Kneipe und Restaurant.


Allein oder in der kleinen Gruppe? Da geht es vielleicht noch. Du würdest mir doch zustimmen, dass es zumindest bei jedem 10. Eintritt Probleme. Sei es nur das Handy vergessen wurde, im Auto liegt oder Akku leer ist. Wenn man nun mit 10 Personen los geht, wie oft gibt es also in der Gruppe Probleme?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 14:48
]Ach soooo, der kann nicht nicht bekannt sein? Spannend, heißen alle John Doe die dort liegen.

Woher wäre er denn bekannt? Und sollen wir nach dem Baum-Crash erst schauen, ob der Fahrer geimpft ist?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 17:28

Ich bin ständig unterwegs, durchaus auch Bundesweit und international. Und gehe auch ins Theater, Kneipe und Restaurant.


Allein oder in der kleinen Gruppe? Da geht es vielleicht noch. Du würdest mir doch zustimmen, dass es zumindest bei jedem 10. Eintritt Probleme. Sei es nur das Handy vergessen wurde, im Auto liegt oder Akku leer ist. Wenn man nun mit 10 Personen los geht, wie oft gibt es also in der Gruppe Probleme?
Glücklicherweise 0 Probleme, weil zum Glück die Leute mit denen ich unterwegs bin nicht zu dämlich sind ihr Handy zu bedienen.
Gleichwohl sind idR die, die Einlasskontrolle durch führen, zu dämlich diese schnell und kontaktarm durchzuführen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 17:30
]Ach soooo, der kann nicht nicht bekannt sein? Spannend, heißen alle John Doe die dort liegen.

Woher wäre er denn bekannt? Und sollen wir nach dem Baum-Crash erst schauen, ob der Fahrer geimpft ist?
Das sind keine C Patienten, sondern B-C Patienten. Für diese besteht unabhängig vom Impfstatus freier Zugang zu der Station.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 17:34

Das sind keine C Patienten, sondern B-C Patienten. Für diese besteht unabhängig vom Impfstatus freier Zugang zu der Station.

Und was führt dich zu dieser inhumanen Ansicht?

Padal lupfen ist weit weniger invasiv wie impfen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 11.12.2021 18:15
Ich finde es inhumaner das andere Menschen unverschuldet länger leiden müssen
a) weil der Staat nicht für genügend Personal gesorgt hat, um genügend Betten zur Verfügung zu haben
b) derzeit massenhaft Menschen in diesen Betten liegen, obwohl sie es verhindern hätten können, in solchen Massen dort aufzulaufen. Insbesondere wenn sie genauso wie sie freiwillig aufs impfen verzichten haben auf die Belegung eines benötigtem Intensivbettes hätten verzichten könnten.
c) die anderen die durch ihren BMI, Rauchen, Saufen etc. vereinzelt und gleichverteilt auf den Stationen liegen sei es weiterhin gegönnt, die haben sich zu einer planbaren zeitlich gleichverteilten Gruppe entwickelt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 11.12.2021 18:30
Nein, das braucht nur a und b:

a) entweder genug Kapazitäten vorhalten oder

b) Impflicht.

Alles andere ist typisch deutsches Rumgewurschtl.

Da a weit weniger invasiv bleibt nur a. Da a jetzt zu spät ist, bleibt nur b.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 13.12.2021 09:29
Es handelt sich ja nur um meinem kleinen Kosmos aber ich hatte tatsächlich noch keine Probleme mit irgendwelchen Einlasskontrollen... Handy zeigen, scannen, weitergehen, fertig.

Oder dann doch der Fall, dass nicht kontrolliert wird - wobei ich diese Läden dann doch eher meide
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Hain am 13.12.2021 12:09


Woraus sollte sich ergeben, dass die alte Kapazität gereicht hätte?

Ich hoffe, die Frage ist nicht ernst gemeint. Nur als Hinweis: bisher wurden 68 Patienten z. B.  in norddeutsche Bundesländer verlegt, die Kapazität der Betten ist um 4000 geringer.
Die Frage ist ernstgemeint. Die Zahl der im Intensivregister ausgewiesenen Betten ist nach der dort hiterlegten Definition abhängig von Raum-, Material- und Personalressourcen sowie dem notwendigen Versorgungsgrad der belegten Betten. Dh bei gleichbleibender Raum- und Materialkapazität kann die Zahl der betreibbaren Intensivbetten geringer sein. Der Umfang der zur Verfügung stehenden Personalressourcen kann unabhängig von der Zahl der beschäftigten Menschen differieren, weil die Krankenquote sich verändert hat (Stichwort Überlastung durch fehlende Entlastungszeiten). Genausowenig weiß ich wie sich der notwendige Versorgungsgrad seit vergangenem Jahr verändert hat, ob beispielsweise Eingriffe, die im letzten Jahr noch aufgeschoben werden konnten, jetzt vorgenommen werden müssen, mit einem höheren Personalaufwand je Fall verbunden sind. Die Betreuung der COVID Patienten ist nach der hinterlegten Darstellung aufwändiger als der kalkulierte Durchschnittsfall.

Insofern die ernsthafte Frage, woraus Du ableitest, dass mit der Ausstattung des vergangenen Jahres die Kapazität auch für dieses Jahr gereicht hätte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 13:53

Insofern die ernsthafte Frage, woraus Du ableitest, dass mit der Ausstattung des vergangenen Jahres die Kapazität auch für dieses Jahr gereicht hätte.

Deine Frage scheint einer Verwirrung aufgesessen zu sein. Weder hatte ich die Ursachen angesprochen, welche zur Nichterhaltung der Kapazitäten führen noch wäre ich dagelegen gewesen, eher noch aufzustocken, um Kapazitäten für elektive Operationen zu haben.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 13:54
Es handelt sich ja nur um meinem kleinen Kosmos aber ich hatte tatsächlich noch keine Probleme mit irgendwelchen Einlasskontrollen... Handy zeigen, scannen, weitergehen, fertig.


Womöglich hast Du 2Gplus in Kombination mit Janssen und einer 2. Impfung als Boosterung nicht kennengelernt.  ;)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 13.12.2021 14:18
Ich habe in der CovPass-App die Zertifikate von mir, meiner Lebensgefährtin und meinem 92jährigen Großvater hinterlegt. Bislang bin ich problemlos überall, wo ich wollte, reingelassen worden. Mein eigenes Zertifikat habe ich nur bei meinem Arbeitgeber gezeigt, ansonsten nehme ich erst eins der anderen um zu schauen, ob sich wirklich mal jemand ernsthafter damit auseinandersetzt. Klappt bisher "ganz gut", mit diesen Kontrollen...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 14:23
Ja, auch bei mir übersteigt die Zahl der Nichtprüfungen bei Weitem die Anzahl der Falschprüfungen.

Läuft.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 13.12.2021 14:40
Womöglich hast Du 2Gplus in Kombination mit Janssen und einer 2. Impfung als Boosterung nicht kennengelernt.  ;)

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da wohl eher der "Optimalfall" mit 2x Biontec und 1x Moderna. Und als Testergebnis zeige ich dann doch einfach das entsprechende PDF vor.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 13.12.2021 14:43
Womöglich hast Du 2Gplus in Kombination mit Janssen und einer 2. Impfung als Boosterung nicht kennengelernt.  ;)

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da wohl eher der "Optimalfall" mit 2x Biontec und 1x Moderna. Und als Testergebnis zeige ich dann doch einfach das entsprechende PDF vor.

Na man muss ja auch nicht den Spezialfall zugrunde legen. Regelfall ist da praktischer und realitätsnäher.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 14:44

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da wohl eher der "Optimalfall" mit 2x Biontec und 1x Moderna. Und als Testergebnis zeige ich dann doch einfach das entsprechende PDF vor.

Das ist ja das Problem. Hier in Niedersachsen sind die geboosterten bei 2G+ von der Testpflicht befreit. Erkläre das mal jedem Dienstleister, zumal die Landesregierung sich selbst nicht sicher war, ob J+J plus Biontech als Boosterung zählt. ;)

Auch mit den Testergebnissen tun sich so einige schwer. Das Format ist egal.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 13.12.2021 14:46
Womöglich hast Du 2Gplus in Kombination mit Janssen und einer 2. Impfung als Boosterung nicht kennengelernt.  ;)

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da wohl eher der "Optimalfall" mit 2x Biontec und 1x Moderna. Und als Testergebnis zeige ich dann doch einfach das entsprechende PDF vor.

Na man muss ja auch nicht den Spezialfall zugrunde legen. Regelfall ist da praktischer und realitätsnäher.

Warum sollte eine vollständige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe und eine anschließende, staatlich nachdrücklich empfohlene Boosterimpfung ein Spezialfall sein?
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 13.12.2021 14:47
Warum sollte eine vollständige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe und eine anschließende, staatlich nachdrücklich empfohlene Boosterimpfung ein Spezialfall sein?

Weils viel seltener vorkommt, als der Fall mit drei Impfungen inkl. Booster.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 13.12.2021 14:52
Wobei ich mich schon frage, was bei manchen Menschen so im Kopf umgeht...
Im Normalfall steht da ja eine deutschsprechende, an keinen schweren geistigen Einschränkungen leidende Person vor mir, die das ganze überprüft... Dass man doch so viele "Unklarheiten" nicht mit einem normalen Gespräch geklärt bekommt.  ???
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 13.12.2021 14:54
Warum sollte eine vollständige Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe und eine anschließende, staatlich nachdrücklich empfohlene Boosterimpfung ein Spezialfall sein?

Weils viel seltener vorkommt, als der Fall mit drei Impfungen inkl. Booster.
Das macht einen Regelfall (vollständige Impfung plus Booster) nicht zum Spezialfall, sondern lediglich zu einem selteneren Regelfall.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 13.12.2021 14:55
Wobei ich mich schon frage, was bei manchen Menschen so im Kopf umgeht...
Im Normalfall steht da ja eine deutschsprechende, an keinen schweren geistigen Einschränkungen leidende Person vor mir, die das ganze überprüft... Dass man doch so viele "Unklarheiten" nicht mit einem normalen Gespräch geklärt bekommt.  ???

In der Gastronomie wäre eine deutschsprechende Person hier deutlich der Ausnahmefall.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 14:55
Wobei ich mich schon frage, was bei manchen Menschen so im Kopf umgeht...
Im Normalfall steht da ja eine deutschsprechende, an keinen schweren geistigen Einschränkungen leidende Person vor mir, die das ganze überprüft... Dass man doch so viele "Unklarheiten" nicht mit einem normalen Gespräch geklärt bekommt.  ???

Wir hatten hier am 30.11. Regelung a, am 02.12., Reglung b und am 04.12, Regelung c. Inzwischen sind wir bei d. Also vier Regelungen zum Zutritt zu Dienstleistungen in zwei Wochen. Ich halte es für verständlich, das dann keiner mehr durchblickt. ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Organisator am 13.12.2021 14:56
Das macht einen Regelfall (vollständige Impfung plus Booster) nicht zum Spezialfall, sondern lediglich zu einem selteneren Regelfall.

Wenn du das lieber so formulieren möchtest ist mir das recht.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 13.12.2021 15:01
Womöglich hast Du 2Gplus in Kombination mit Janssen und einer 2. Impfung als Boosterung nicht kennengelernt.  ;)

Nein, habe ich noch nicht. Ich bin da wohl eher der "Optimalfall" mit 2x Biontec und 1x Moderna. Und als Testergebnis zeige ich dann doch einfach das entsprechende PDF vor.
Und würde man den Digitalen (QR Code) Impfpass plus einer CovPassCheck App benutzen, dann bräuchten die freundlichen Menschen beim CheckIn nur Taste drücken und Grün und Rot unterscheiden zu können um dann den Fett angezeigten Namen mit dem Person zu vergleichen.

So wird idR so getan, als ob man lesen kann was da auf dem Display steht und geschaut ob man einen Perso hat.


Dazu muss dann kein Mensch wissen, welche Regel gerade gilt, macht die nette kleine App für einen.

Aber für so etwas fehlen ja die 5 Millionen Entwicklungskosten für SAP und das wissen, dass es so geht bei den 5 Mio Einlasstürenstehern.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: XTinaG am 13.12.2021 15:05
Das macht einen Regelfall (vollständige Impfung plus Booster) nicht zum Spezialfall, sondern lediglich zu einem selteneren Regelfall.

Wenn du das lieber so formulieren möchtest ist mir das recht.
Das führt uns dann aber dorthin, daß die Staatsapp "CovPass" Regelfälle jedenfalls problemlos verarbeiten sollte. Auch dann, wenn sie selten sind.

Ich bin z.B. auch mit J&J geimpft. Wie nahezu jeder, den ich kenne, der nicht in Prio 1 war. Für J&J brauchte man in Hotspot-Städten weder Termin noch eine andere Voraussetzung als einen Wohnsitz in einer dieser, um geimpft zu werden. Wurde dann auch entsprechend intensiv genutzt. Für die anderen Impfstoffe mußte man ja alt oder/und krank sein, um früh seine Impfung zu bekommen. Oder Steuerfahnder. Oder ähnlich gefährdetes Personal.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 13.12.2021 15:18

So wird idR so getan, als ob man lesen kann was da auf dem Display steht und geschaut ob man einen Perso hat.


..wenn man es Ernst meint mit der Überprüfung, ist ein weiteres Ident-Dokument erforderlich...das Handy kann ich mir auch ausleihen samt CovApp...

..2FaktorIdent...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 13.12.2021 15:26

So wird idR so getan, als ob man lesen kann was da auf dem Display steht und geschaut ob man einen Perso hat.


..wenn man es Ernst meint mit der Überprüfung, ist ein weiteres Ident-Dokument erforderlich...das Handy kann ich mir auch ausleihen samt CovApp...

..2FaktorIdent...
Jede Einlasskontroll ist nur mit einem Personalausweis oder ähnlichem Dokument korrekt durchgeführt.
Und wieso Handy ausleihen? Man kann doch beliebige Impfpässe in seinem Handy laden.
Und das hat nichts mit 2FaktorIdent zu tun
Sondern wäre eine 1FaktorIdent zur Verifizierung der Person, die im ImpfCertifikat angezeigt wird..
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 13.12.2021 15:30
...solange die Personalien übereinstimmen... 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Schmitti am 13.12.2021 15:51
Wir hatten hier am 30.11. Regelung a, am 02.12., Reglung b und am 04.12, Regelung c. Inzwischen sind wir bei d. Also vier Regelungen zum Zutritt zu Dienstleistungen in zwei Wochen. Ich halte es für verständlich, das dann keiner mehr durchblickt. ;D
Ich hatte es schon mit einem freundlichen Sicherheitsdienstler zu tun, der mich erstmal fragte, ob man jetzt gerade in RLP oder in NRW wäre (Kommune direkt an der Landesgrenze). Er wäre jede Schicht woanders eingesetzt und hätte ernsthaft die Regelungen an sich trotz aller ständigen Änderungen noch parat, aber an Geografie drohte es dann zu scheitern  ;D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 13.12.2021 16:00
Das bleibt ja nicht bei der Security. Ich wohne hier im Dreiländereck. Kannst Dir vorstellen, wie umständlich das ist. Ich schaue inzwischen nicht mehr nach Regelungen, sondern gehe einfach los.

Aber selbst das ist nicht so einfach. 
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 15.12.2021 07:49
Da ich mich sowieso regelmäßig testen lasse und entsprechend sowohl 3 Impfungen als auch ein aktuelles Testergebnis bei mir habe, halte ich das genauso.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Keeper83 am 15.12.2021 08:44


Ich bin z.B. auch mit J&J geimpft.

Natürlich.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 15.12.2021 08:55
Die Frage, was wir so im Amt machen haben wir ja jetzt eig lang und breit diskutiert. Mich würde aber auch interessieren wie ihrs so privat mit "Schutzmaßnahmen" haltet?

Ich bzw. meine kleine Familie, hat alle nicht notwendigen Termine vor Weihnachten abgesagt. Wir saßen letztes Jahr schon in Quarantäne und wollen das gerne dieses Jahr so gut wie möglich vermeiden. Und wenn ich etwas größeres austrage (Geburtstag, ect.) möchte ich, dass sich die Eingeladenen vorher testen lassen - das muss mir keiner zeigen a la Eintrittskontrolle  ::) aber ich muss den Driss nicht kriegen, wenns nicht sein muss... ich hab oft genug gesehen, wie schlecht es einem mit Corona und danach gehen kann (Impfungen hierbei mal hin oder her).
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: veeam am 15.12.2021 09:24
Im Freundeskreis sind glücklicherweise keine Personen die ohne Impfung unterwegs sind. Dennoch haben wir selbst über den Sommer auf sämtliche gemeinsamen Feierlichkeiten verzichtet. Man trifft sich also maximal mit einem weiteren Freundespaar und mit Beginn der kalten Jahreszeit macht jeder freiwillig vorab noch einen Selbsttest. Das hat sich irgendwie so eingeschlichen und etabliert, ohne das es vorab kommuniziert und abgesprochen wurde. Dementsprechend ist die Akzeptanz bei allen sehr hoch und alle haben ein gutes Gefühl.

Meinen Hobbys, auch im Verein, kann ich ohne nennenswerte Einschränkungen nachgehen. Habe dort allerdings auch aufgrund von Nachwuchs dieses Jahr sehr stark kürzer getreten. Auf Jahreshauptversammlungen und Weihnachtsfeiern verzichte ich.

Ansonsten erlebe ich persönlich tatsächlich kaum Einschränkungen. Egal ob AHA, 3G, 2G oder 2G+. Eher begrüße ich gezielte Maßnahmen die es mir ermöglichen einem gewissen Schlag Mensch nicht begegnen zu müssen.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Johann am 15.12.2021 10:05
Bei uns sind mittlerweile alle geimpft. Im Sommer als man noch ewig keinen Termin zum Impfen bekommen hat, hab ich bei mehr als insgesamt 4 Personen immer eine Box mit Schnelltests mitgeschleppt, damit sich jeder der wollte testen konnte. Da haben die noch 79 Cent einzeln und 2,99€ als 5er Packung gekostet.

Mittlerweile ist es mindestens mir ziemlich egal, wie viele wir sind und ob wir getestet sind, weil wir alle unter 30, geimpft und ohne schlimme Erkrankungen sind und es im jeweiligen näheren Umfeld keine Impfskeptiker gibt, die man gefährden könnte.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 15.12.2021 10:18

Ansonsten erlebe ich persönlich tatsächlich kaum Einschränkungen. Egal ob AHA, 3G, 2G oder 2G+. Eher begrüße ich gezielte Maßnahmen die es mir ermöglichen einem gewissen Schlag Mensch nicht begegnen zu müssen.
Auch ich habe festgestellt, dass es doch eine Menge Personen gibt mit denen ich sehr wenig zu tun haben möchte und ich nun wirklich nix tun muss um die von mir fernzuhalten. Hat doch auch was...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 15.12.2021 10:40
Die Frage, was wir so im Amt machen haben wir ja jetzt eig lang und breit diskutiert. Mich würde aber auch interessieren wie ihrs so privat mit "Schutzmaßnahmen" haltet?


NULL in Bezug auf meine eigene Gefährdung. Alles, was die Gesellschaft aber an Anforderungen stellt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 15.12.2021 13:52
...ich habe das schon zum letzten Weihnachtsfest gesagt...mit wem und wievielen ich privat Weihnachten feier, geht niemanden etwas an...hier folge ich lediglich meinem gesunden Menschenverstand und ich kenne alle Personen und kann diese daher auch sehr gut einschätzen...

...öffentlich halte ich mich an alle geforderten Maßnahmen (die ich für gut befinde und die von mir aus auch gerne noch etwas strenger sein dürfen)...hier bezweifel ich, dass einige meiner Mitmenschen so etwas wie einen gesunden Menschenverstand besitzen bzw. ob diese intellektuell überhaupt in der Lage sind, bestimmte Lagen und Verhaltensweisen richtig einzuschätzen bzw. den Sinn darin zu erkennen...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Bastel am 15.12.2021 13:57
Die Frage, was wir so im Amt machen haben wir ja jetzt eig lang und breit diskutiert. Mich würde aber auch interessieren wie ihrs so privat mit "Schutzmaßnahmen" haltet?


NULL in Bezug auf meine eigene Gefährdung. Alles, was die Gesellschaft aber an Anforderungen stellt.

So handhabe ich das auch.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 15.12.2021 14:23
Die Frage, was wir so im Amt machen haben wir ja jetzt eig lang und breit diskutiert. Mich würde aber auch interessieren wie ihrs so privat mit "Schutzmaßnahmen" haltet?

Das ist situatoinsabhängig. Bspw. lieber Abstand als Maske. Lieber draussen mit 25 als drinnen mit 10 Leuten etc.

Was mir, als leidenschaftlicher Stadiongänger, wirklich das Herz bricht sind die Maßnahmen bei diesen "Großveranstaltungen". Da bleib ich echt lieber zu Hause. Meine Sicherheit ist mir da egal: Aber da hab ich einfach keinen Bock drauf...
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 15.12.2021 14:27
Was mir, als leidenschaftlicher Stadiongänger, wirklich das Herz bricht sind die Maßnahmen bei diesen "Großveranstaltungen". Da bleib ich echt lieber zu Hause. Meine Sicherheit ist mir da egal: Aber da hab ich einfach keinen Bock drauf...
...ich hatte Karten zu BVB vs. Bayern... ...dann kamen die Maßnahmen der 4. Welle... ich bin davon überzeugt, dass das Spiel mit meiner Anwesenheit anders ausgegangen wäre... 8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 15.12.2021 14:41

...ich hatte Karten zu BVB vs. Bayern... ...dann kamen die Maßnahmen der 4. Welle... ich bin davon überzeugt, dass das Spiel mit meiner Anwesenheit anders ausgegangen wäre... 8)
Oder der Unfug da in Bochum... Alle mit Maske, kein einziger Sitzplatz auf der Geraden mehr Frei bei Null Abstand, aber Hauptsache die "Steher" zu. Da wirste doch bekloppt.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: was_guckst_du am 15.12.2021 14:44
..als ich die Fernsehbilder sah, habe ich mich auch gefragt, was die damit bezwecken wollten... ::)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: ProfTii am 15.12.2021 15:30
Ich habe schon bei einigen Fußballspielen gedacht "Wer hat sich das denn ausgedacht?!". Die Stehtribünen voll und auf den Sitzplätzen zwar immer 3 Plätze zwischen jedem frei, dafür aber alle quasi direkt hintereinander :D

Grundsätzlich setze ich auch auf den gesunden Menschenverstand meiner Bekannten und Freunde. Wir hatten das mit den Tests jetzt auch nur bei größeren Sachen (>15 Leute) gemacht. Bspw. spreche ich meinem Bruder großen menschen- und Sachverstand zu, trotzdem hat er sich vor kurzem infiziert, da er beruflich viel und eng mit Leuten zusammenarbeiten muss. Sowas möchte ich halt eingrenzen wenn auch privat viele Leute auf begrenztem Raum sind.
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: BAT am 15.12.2021 15:46
Gab es nicht diese EM-Spiele, wo bei Regen die Zuschauer wie ein Wollknäuel eng zusammen da hin gerannt sind, wo es trocken ist?   :D
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: WasDennNun am 15.12.2021 15:54
Gab es nicht diese EM-Spiele, wo bei Regen die Zuschauer wie ein Wollknäuel eng zusammen da hin gerannt sind, wo es trocken ist?   :D
Und anhand der Infektionszahlen konnte man messen wer da im Stadion saß  8)
Titel: Antw:Was macht man in ihrem Amt mit Impfverweigerern?!
Beitrag von: Kaiser80 am 16.12.2021 07:15
Zumindest beim FC, für den mein Herz schlägt, wird das Gesundheits- und Hygienekonzept mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln abgestimmt resp. von diesem genehmigt. Das Land NRW hätte zum Derby gg Gladbach das volle Register ziehen können von Begrenzung bis "Holland offen". Was macht man: Rund 3 Stunden(!!!) vor Spielbeginn ordnet man eine Maskenpflicht an. Herzlichen Glückwunsch. 2 Tage später stellt sich der MP dahin und schwadroniert "So Bilder wie in Köln darf es nicht mehr geben"... Das soll kein Thekengelaber sein, aber sowas würde ich mich nicht trauen,schämen würd ich mich.

Im Übrigen ist es nicht nachgewiesen, dass sich auch nur einer bei dieser Veranstaltung infiziert hat. Könnte aber auch an unserem fantastischen Erfassungssystem und der überragenden Datenlage bzw. Verwendung liegen.