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#91
Beamte des Bundes und Soldaten / Aw: Methodik einer sachgerecht...
Letzter Beitrag von Ryan - Gestern um 10:57
Zitat von: GoodBye in Gestern um 10:34Danke, daran kann man anknüpfen. Nochmal, Erhöhung der Grundgehaltssätze um 25% und durchgehende Tabelle. Du sprichst jetzt darüber, was praktisch vielleicht umgesetzt werden könnte, darum geht es aber nicht, wenn ich schaue, ob die Methode belastbar ist. Ich stelle die Frage, ob das System mit einer derartigen Aufholung umgehen kann.

Wie kann denn ein ,,Puffer" entstehen, wenn man etwas, was vorher - insoweit ist die Mindestbesoldung leider nicht komplett unabhängig - gefehlt hat, nachholt? Als Dank dafür 10 Jahre keine Fortschreibung?

Wenn (!) eine Erhöhung der Grundgehälter von 25% notwendig wäre, dann wären die Maßstäbe der Fortschreibungsprüfung, so wie sie jetzt festgelegt sind (und insbesondere das Niveau des Basisjahres), tatsächlich unbrauchbar.

Umgekehrt: die derzeitigen Maßstäbe der Fortschreibungsprüfung lassen (jedenfalls für sich genommen) nicht darauf schließen, dass die Grundgehälter um 25% erhöht werden müssten.
#92
Zitat von: SonicBoom in Gestern um 10:42Die letzte Antwort auf deine Frage beleuchtet eine facette (Puffer) die ich auch im Sinn hatte. Mir war es aber wichtiger auf die Parameter der Prüfung einzugehen

So, und dann macht wohl, wenn man davon ausgeht, dass solche Ausnahmen - ich nenne sie mal strukturelle Veränderungen - auftreten können, der klassische Basisindex keinen Sinn, da er keine strukturellen Veränderungen abbilden kann.

Das heißt für mich, ich benötige eigentlich einen Index, der die Basis im Sinne eines Kettenindex fortschreiben kann.

Das Problem besteht dann aber eventuell fort in der Vergleichbarkeit der Indizes, da die strukturellen Änderungen eben nicht im Gleichklang stattfinden werden.

Die Frage ist, wo endet Fortschreibung und wo beginnt Reparatur.
#93
Zitat von: SwenTanortsch in Gestern um 10:17@ BVerfGBeliever [...]
@Swen, nein. Im zweiten Jahr liegt die Besoldung erst sechs Monate lang bei 6666,67 € und anschließend sechs Monate lang bei 7.500 €, woraus sich die genannte Jahresgesamtbesoldung von 85.000 € ergibt. Und wie gesagt, das sind nicht "meine" Zahlen, sondern ich habe sie Ryans Beispiel entnommen.

Ansonsten nochmals der kurze Hinweis: Deine "Berechnungen" zur Erhöhung im ersten Jahr gegenüber dem nullten Jahr entbehren alleine schon deswegen jeglicher Grundlage, weil dir keinerlei Informationen über etwaige unterjährige Erhöhungen im nullten Jahr vorliegen (die jedoch einen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis hätten).
#94
Zitat von: GoodBye in Gestern um 10:40Dass ich Dich ernst nehme, auch wenn es genug Gründe gäbe, es nicht zu tun, kannst du schon aus meinen Reaktionen schließen.

Wir sind ja in der Frage bereits etwas weiter, vielleicht beteiligst Du Dich ja, sofern es Dir möglich ist, angemessen.

Die letzte Antwort auf deine Frage beleuchtet eine facette (Puffer) die ich auch im Sinn hatte. Mir war es aber wichtiger auf die Parameter der Prüfung einzugehen
#95
Zitat von: SonicBoom in Gestern um 10:35Wenn du meinst meine Antwort auf deine Frage wäre nicht sinnvoll oder ernst gemeint gewesen brauchst du die KI noch dringender

Dass ich Dich ernst nehme, auch wenn es genug Gründe gäbe, es nicht zu tun, kannst du schon aus meinen Reaktionen schließen.

Wir sind ja in der Frage bereits etwas weiter, vielleicht beteiligst Du Dich ja, sofern es Dir möglich ist, angemessen.
#96
@ all

Die ZBR Methodik bemisst einen völlig anderen Gegenstand als die Methodik des VG Berlin. Die beiden Methodiken sind grundsätzlich nicht miteinander vergleichbar. Es bringt also Null, Null hier zum tausendsten mal das Gleiche in unterschiedlichen Facetten zu diskutieren. Welche Methode man als sachgerecht betrachtet, kann jeder von uns selbst entscheiden. Ob sie evident ist, entscheidet letztendlich die Gerichtsbarkeit.
#97
Zitat von: SwenTanortsch in Gestern um 10:17Darüber hinaus fange ich jetzt nicht erneut eine schon x-mal durchgekaute Diskussion an, die zu nichts führt.



Dann lass es halt auch gut sein.
#98
Zitat von: GoodBye in Gestern um 10:22Ich habe die Frage gestellt, weil ich genau weiß, dass ich von dir - und auch von vielen anderen - keine vernünftige Antwort darauf erhalten werde.

Aber sie stellt sich nun einmal.



Wenn du meinst meine Antwort auf deine Frage wäre nicht sinnvoll oder ernst gemeint gewesen brauchst du die KI noch dringender
#99
Zitat von: Ryan in Gestern um 10:22Das hängt davon ab, wie die Sünden behoben werden. Familienzuschläge, Ortzuschläge, Beihilfe etc. spiegeln sich natürlich nicht im Besoldungsindex wider. Eine 25%-ige Grundgehaltserhöhung würde den Besoldungsindex natürlich entsprechend anheben. Er würde sich dann (in der ein oder anderen Besoldungsgruppe ggf. auch deutlich) über die Vergleichsindices erheben. Das wäre dann eine Art "Puffer" für den Dienstherrn. Zukünftig könnte der dann moderater fortschreiben, d.h. diesen Puffer wieder abbauen.

Aber: das wird natürlich nicht passieren. Warum sollte der Dienstherr deutlich über die Vergleichsindices anheben?

Im Grunde bedeutet die Fortschreibungsprüfung für den Bund, dass sich die Grundgehälter im hD an der absoluten Untergrenze befinden (knapp an der 5% Grenze). Jede weitere Nichtteilhabe an der allgemeinen Entwicklung führt zur Verletzung der Parameter. Geboten wäre daher eine Anhebung.

Danke, daran kann man anknüpfen. Nochmal, Erhöhung der Grundgehaltssätze um 25% und durchgehende Tabelle. Du sprichst jetzt darüber, was praktisch vielleicht umgesetzt werden könnte, darum geht es aber nicht, wenn ich schaue, ob die Methode belastbar ist. Ich stelle die Frage, ob das System mit einer derartigen Aufholung umgehen kann.

Wie kann denn ein ,,Puffer" entstehen, wenn man etwas, was vorher - insoweit ist die Mindestbesoldung leider nicht komplett unabhängig - gefehlt hat, nachholt? Als Dank dafür 10 Jahre keine Fortschreibung?

#100
SonicBoom bist du BöswilligerDienstherr?

Wenn du so weiter machst, werden dich die Moderatoren (wieder) aus dem Forum werfen.

Ist nur ein gutgemeinter Rat.