Teilnahme an Gremiensitzungen verpflichtend?

Begonnen von Pippiflora, 21.08.2025 09:37

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BAT

Zitat von: clarion in 22.08.2025 06:42
Woher die Stunden kommen, ist plausibel erklärt. Wenn Du nur selten in der Sitzung etwas sagen musst, wäre in der Tat zu überlegen,  den Bürgermeister zu bitten, fern bleiben zu dürfen.

Möglicherweise auch deswegen, um einer Stellenherabgradierung zu entgehen. ;)

UNameIT

Zitat von: troubleshooting in 22.08.2025 11:14
Zitat von: Pippiflora in 21.08.2025 14:22
.... Und wenn ich dann am Stück mal abgelte, dann wird es mir zum Vorwurf gemacht. Das ist alles ungesund.
Aber wahrscheinlich muss man echt einfach aufhören, zu versuchen, den Laden am Laufen zu halten.

Wie Du selbst schon festgestellt hast, es ist ungesund. Was passiert denn, wenn Du ausfällst?
Zunächst solltest Du immer immer immer an Deine Gesundheit denken. Denn diese kann mit keinem Geld der Welt aufgewogen werden.

Und, genau wie Unknown schon schreibt, AG werden immer erst reagieren, wenn es nicht mehr läuft. Daher solltest Du mMn dringend um Prioritätensetzung bitten (schriftlich), da die Aufgaben derzeit nicht in der vereinbarten Arbeitszeit zu schaffen sind. Braucht natürlich etwas Darlegung, aber wenn ihr wie ich rauslese feste Zeiten habt, die abzudecken sind, macht es das etwas einfacher. Gern wird ja argumentiert, dass der AN uneffektiv arbeitet und die Arbeit in der Zeit zu schaffen ist.


2. Solltest Du ebenso dringend schriftlich den Abbau der vorhandenen Überstunden einfordern. Sei es durch abfeiern oder Vergütung - schlag was vor und setze eine angemessene Antwortfrist.

300h wären übrigens bei einer 39h Woche , 7 Wochen Urlaub plus 27h also so ung. 3 1/2 Tage. Wie machst du das den im Urlaub, gehst du dann auch zu den Sitzungen?

Pippiflora

Zitat von: Pippiflora in 21.08.2025 14:22


300h wären übrigens bei einer 39h Woche , 7 Wochen Urlaub plus 27h also so ung. 3 1/2 Tage. Wie machst du das den im Urlaub, gehst du dann auch zu den Sitzungen?


Nein, dann gehe ich idR nicht hin.

clarion

Was spricht denn dagegen, Zeitausgleiche für die Abend und Wochenendtermine von Anfang an einzuplanen?

Pippiflora

Zitat von: clarion in 25.08.2025 23:36
Was spricht denn dagegen, Zeitausgleiche für die Abend und Wochenendtermine von Anfang an einzuplanen?

An sich gar nichts. Es fehlt halt an übergeordneter Organisation. Also, wenn der Chef nen Termin rein drückt, bin ich gewillt, ihn abzusichern. Wir haben bspw. regelmäßig DB an einem festen Tag und Uhrzeit. Plane ich so ein, dass ich anwesend bin, nehme dann einen anderen Tag Zeitausgleich. 15 Minuten vor der DB wird sie verlegt (und das ist noch gut - ich steh auch oft und warte, um dann gesagt zu kriegen, er sei gar nicht da) auf meinen Tag Zeitausgleich, weil dem HVB "was dazwischen" gekommen ist. Und sei es nur der 90. Geburtstag von Elfriede - an dem er repräsentieren muss.
Ja, ich kann natürlich dann auch sagen, Pech - hab den anderen Tag Zeitausgleich, aber der Druck, der sich dadurch aufbaut... Und es wird halt oft gegen mich verwendet.
Ich möchte nicht unterstellen, dass auch oft Termine extra so gelegt werden, dass ich den Zeitausgleich sausen lasse. Der Eindruck entsteht mitunter aber.
Ist aber ein ganz anderes Thema.

Alien1973

Klassischer Fall von
"Wer es mit sich machen lässt"

Dann habe ich an meinem Tag frei halt was vor, dass ich mal nicht absagen kann. Muss ja nicht stimmen, aber ist halt dann so.
Learning by doing und wenn das dann gegen mich verwendet wird, dann rauschts im Gebälk. Nicht laut, sondern still und leise, subtil und unerwartet. Da gibt es genug Mittel und Wege, man/frau muss sich nur trauen und sich einfach nicht alles gefallen lassen....

Pippiflora

Zitat von: Alien1973 in 26.08.2025 11:48
Klassischer Fall von
"Wer es mit sich machen lässt"

Dann habe ich an meinem Tag frei halt was vor, dass ich mal nicht absagen kann. Muss ja nicht stimmen, aber ist halt dann so.
Learning by doing und wenn das dann gegen mich verwendet wird, dann rauschts im Gebälk. Nicht laut, sondern still und leise, subtil und unerwartet. Da gibt es genug Mittel und Wege, man/frau muss sich nur trauen und sich einfach nicht alles gefallen lassen....

Ich übe das gerade. Es ist ein Lernprozess.

MoinMoin

Zitat von: Pippiflora in 26.08.2025 12:24
Zitat von: Alien1973 in 26.08.2025 11:48
Klassischer Fall von
"Wer es mit sich machen lässt"

Dann habe ich an meinem Tag frei halt was vor, dass ich mal nicht absagen kann. Muss ja nicht stimmen, aber ist halt dann so.
Learning by doing und wenn das dann gegen mich verwendet wird, dann rauschts im Gebälk. Nicht laut, sondern still und leise, subtil und unerwartet. Da gibt es genug Mittel und Wege, man/frau muss sich nur trauen und sich einfach nicht alles gefallen lassen....

Ich übe das gerade. Es ist ein Lernprozess.
Wenn du nicht "knallhart" sein kannst mit ganztägig angekündigte ZA, die du dann auch einhalten kannst, weil du da keine Termine akzeptierst, beim Urlab klappt das ja auch!! Dann komme einfach täglich 2 h später und / oder gehe 2 h früher.
Und wenn du eine angekündigten freien Tag hast, dann

JahrhundertwerkTVÖD

Es gibt ja auch die Möglichkeit nur für die "eigenen" Punkte in die Sitzung zu gehen.
Sind schon mal ein paar Stunden weniger.
Die Sitzungsreihenfolge kann ja, im Vorfeld, thematisch abgestimmt werden

Unabhängig davon, resultieren die Überstunden nicht alleine von den Sitzungen.
Da läuft grundsätzlich was schief.

ohjeee

Zitat von: Pippiflora in 26.08.2025 10:44
Zitat von: clarion in 25.08.2025 23:36
Was spricht denn dagegen, Zeitausgleiche für die Abend und Wochenendtermine von Anfang an einzuplanen?

An sich gar nichts. Es fehlt halt an übergeordneter Organisation. Also, wenn der Chef nen Termin rein drückt, bin ich gewillt, ihn abzusichern. Wir haben bspw. regelmäßig DB an einem festen Tag und Uhrzeit. Plane ich so ein, dass ich anwesend bin, nehme dann einen anderen Tag Zeitausgleich. 15 Minuten vor der DB wird sie verlegt (und das ist noch gut - ich steh auch oft und warte, um dann gesagt zu kriegen, er sei gar nicht da) auf meinen Tag Zeitausgleich, weil dem HVB "was dazwischen" gekommen ist. Und sei es nur der 90. Geburtstag von Elfriede - an dem er repräsentieren muss.
Ja, ich kann natürlich dann auch sagen, Pech - hab den anderen Tag Zeitausgleich, aber der Druck, der sich dadurch aufbaut... Und es wird halt oft gegen mich verwendet.
Ich möchte nicht unterstellen, dass auch oft Termine extra so gelegt werden, dass ich den Zeitausgleich sausen lasse. Der Eindruck entsteht mitunter aber.
Ist aber ein ganz anderes Thema.
Bitte deinen direkten Vorgesetzten, mit dir einen (verbindlichen) Plan zu erarbeiten, zum Abbau der Stunden. Bspw. jeden Mittwoch Mittag zuhause bleiben.
ALternativ gibt es jetzt ja im TVöD die Möglichkeit für dich, auf bis zu 42h mit vollem Lohnausgleich (+ Zuschlag!) aufzustocken. Das beantragen, da offenbar ja eine Notwendigkeit vorliegt, und dich über ein Lohnplus freuen, und dennoch gleich viel arbeiten wie bisher, bzw. maximal 39h anpeilen, sodass jede Woche wenigstens 3h vom Konto gehen. Das ist durch den Zuschlag besser, als Stunden direkt auszahlen zu lassen.

JahrhundertwerkTVÖD

Alternativ alle Stunden verschenken und von Mull anfangen  8)