Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (2 BvL 5/18 u.a.)

Begonnen von SwenTanortsch, 11.10.2025 18:29

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Blablublu

Ich halte das auch für den richtigen Weg, wenn es dem DH zu teuer ist, soll er das Berufsbeamtentum abschaffen. Dann aber bin ich auch was meine Pflichten angeht Frei. Dann kann man eben Streiken, kündigen, Wechseln wohin man will, 2 Jahre vor der Rente Alo Feiern etc... Mal schauen wie lang der Bürger es aushält, wenn kein Polizist oder Feuerwehrmann mehr kommt, wenn man den Notruf wählt. Es gibt bei Recht und Gesetz nunmal kein Grau, sondern nur Schwarz oder Weiss

Gruenhorn

Zitat von: Alexander79 in Gestern um 18:13Aha ...
Das sind dann 55.000€ Netto beim Beamten vs 85.000€ bei der Großkanzlei.
Wochenarbeitszeit beim Beamten 41 Std und bei der Großkanzlei zw. 70 und 80 Std.
Also so groß ist der Unterschied dann doch nicht und der Jurist in der Großkanzlei bekommt massiv Druck,
Einstiegsgehalt als Ingenier liegt bei rund 50.000€ im Jahr Brutto.
Das wären dann Netto rund 36.000€ vs Beamter 41.000 Netto (abzüglich PKV)

Also so ganz schlecht wie du es darstellst, verdient man als Beamter auch nicht.

Als ich als Ingenieur 2009, kurz nach der Subprimekrise erstmals in der Wirtschaft anheuerte, bekam ich damals schon als Ingenieur 50.000 bei 36 Stunden Woche.


PolareuD

#6392
@ BeamterNRW

Für Juristen

https://www.welt.de/wirtschaft/plus254986806/Jura-Bis-zu-180-000-Euro-Einstiegsgehalt-die-drohenden-Folgen-des-Juristen-Booms.html

https://www.lto.de/karriere/einstiegsgehaelter


Der Korn Ferry Gehaltreport 2024 liefert für den MINT-Bereich auch Einstiegsgehälter für Jungakademiker von 80k€ bis 90k€, für techn. Experten sogar von 130k€ bis 150 k€.
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), röm. Redner u. Schriftsteller:
,,Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!"

GoodBye

#6393
Zitat von: PolareuD in Gestern um 21:05@ BeamterNRW

Für Juristen

https://www.welt.de/wirtschaft/plus254986806/Jura-Bis-zu-180-000-Euro-Einstiegsgehalt-die-drohenden-Folgen-des-Juristen-Booms.html

https://www.lto.de/karriere/einstiegsgehaelter


Der Korn Ferry Gehaltreport 2024 liefert für den MINT-Bereich auch Einstiegsgehälter für Jungakademiker von 80k€ bis 90k€, für techn. Experten sogar von 130k€ bis 150 k€.

Es geht ja garnicht ums Einstiegsgehalt, dann würde ja auch der LehrerNRW 180k bekommen mit A13...

Aber, wenn man als Jurist nach 12-15 Jahren A15 oder R2 wird, dann wäre es schon angemessen, wenn man die 120k plus auch mal erreicht.

Es geht ja vor allem darum, dass nicht einmal die Beförderungsdienstposten für bewährtes Personal derzeit an den Einstiegsgehältern in Kanzleien kratzen.

Was spricht denn dagegen, dass der Leiter einer großen Einheit oder Behörde (Schule mit paartausend Schülern) mit A16 als LRD oder ein Richter aus der Fachgerichtsbarkeit oder ein Oberstaatsanwalt mit R2 160k bekommt. Das ist in der Regel dann die Endbesoldung, weil die meisten das frühestens Anfang 50 und damit in der letzten Erfahrungsstufe werden.

Was stellt man sich denn so vor, was diese Menschen nach 15 Jahren selbst in einer ,,normalen" Kanzlei verdienen. Ich kann da nur für den Bereich Juristen sprechen, von MINT habe ich keine Ahnung.

fcesc4


GeBeamter

Zitat von: BeamterNRW in Gestern um 19:59Genau darum geht es mir, die Perspektive des anderen einnehmen. In diesem Fall: Die Perspektive des Dienstherren. Ich halte es für sinnvoll dies mal ab und an zu machen. Kann ich sehr empfehlen.



Den Perspektivwechsel kann ich in Streitgesprächen auch nur wärmstens empfehlen.

Man muss sich für die Seite des DH vor Augen führen, dass dieser zwar in einer haushalterischen Finanzierungskrise steckt, dies aber nur daher kommt, dass er Jahrzehnte Infrastruktur hat verrotten lassen, notwendige Reformen vor sich her geschoben hat, um niemand auf die Füße zu treten und nun auch weiterhin Wahlgeschenke verteilt. Während er übrigens seine Beschäftigten mal wegen angeblicher Haushaltskrise, dann wegen Haushaltskonsolidierung zu Lohnzurückhaltung angehalten hat. Vor diesem Hintergrund bin ich nicht bereit mich mit weniger Besoldung abzugeben, als es das GG und das BVerfG verlangen.
Während der DH Bund versucht den Besoldungskreis quadratisch zu klöppeln und alle bereits zu Recht vermuten dürfen, dass dafür verfassungswidrige Tricks angewendet werden, senkt der gleiche DH die Köperschaftssteuer, die MWSt auf Gastronomie, erweitert den Kreis der Mütter, die für ihre Erziehungszeiten Rentenpunkte erhalten, schüttet eine E-Autoförderung ohne Sozialkomponente ein, fördert steuerlich die gewerbliche Bereitstellung von Automobilen ohne ökonomische Lenkungswirkung,... .

Diese Mär von der Unbezahlbarkeit einer aA oder auch nur einer Erhöhung der Bezüge für Angestellte und Beamte, die auch tatsächlich eine Steigerung der Kaufkraft mit sich brächte, kann der DH den Leuten von Verdi erzählen, die glauben das tatsächlich.