Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (2 BvL 5/18 u.a.)

Begonnen von SwenTanortsch, 11.10.2025 18:29

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lotsch

Wahnsinn!!!

Fachzeitschrift für das Beamtenrecht und das öffentliche Dienstrecht

Abgekoppelt und verfallen. Die nominale und reale Entwicklung der Bundesbesoldung von 1980 bis heute
Dr. Torsten Schwan

Zwischen 1980 und 2024 sind die bundesdeutschen Reallöhne um mehr als 18 % angestiegen, während die Realbesoldung im Bund um 13,5 %P abgesenkt worden ist. Die inflationsbereinigte Besoldungslücke beträgt über die Jahrzehnte hinweg deutlich mehr als 30 %P. Die bundesdeutschen Reallöhne sind in den letzten viereinhalb Dekaden um durchschnittlich mehr als 0,7 %P pro Jahr stärker angehoben worden als die Realbesoldung des Bundes. De facto ist die Bundesbesoldung seit mehr als dreißig Jahren vollständig von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt. Das Alimentationsprinzip kann hier entsprechend keine Geltung mehr beanspruchen.


HansGeorg

Zitat von: lotsch in Gestern um 17:17Wahnsinn!!!

Fachzeitschrift für das Beamtenrecht und das öffentliche Dienstrecht

Abgekoppelt und verfallen. Die nominale und reale Entwicklung der Bundesbesoldung von 1980 bis heute
Dr. Torsten Schwan

Zwischen 1980 und 2024 sind die bundesdeutschen Reallöhne um mehr als 18 % angestiegen, während die Realbesoldung im Bund um 13,5 %P abgesenkt worden ist. Die inflationsbereinigte Besoldungslücke beträgt über die Jahrzehnte hinweg deutlich mehr als 30 %P. Die bundesdeutschen Reallöhne sind in den letzten viereinhalb Dekaden um durchschnittlich mehr als 0,7 %P pro Jahr stärker angehoben worden als die Realbesoldung des Bundes. De facto ist die Bundesbesoldung seit mehr als dreißig Jahren vollständig von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt. Das Alimentationsprinzip kann hier entsprechend keine Geltung mehr beanspruchen.

gibt es da die Möglichkeit an diesen Artikel zu kommen ohne gleich ein Abo abzuschließen?

PolareuD

Zitat von: HansGeorg in Gestern um 17:49gibt es da die Möglichkeit an diesen Artikel zu kommen ohne gleich ein Abo abzuschließen?

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Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.), röm. Redner u. Schriftsteller:
,,Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!"

ToniHassla

Hat Dobrindt nicht was von wenigen Wochen gefaselt? Oder waren doch wenige Jahre gemeint? Stimmt, 6 Jahre sind ja nicht lang genau, zum Glück bekommen die MdB jährlich automatisch eine Erhöhung. Gott sei Dank ist das so...

emdy

Typische Nebelkerze während die Juristen der Ministerialbürokratie abermals mit der Quadratur des Kreises (einem fast kostenneutralen Gesetz) beauftragt werden.

Am unwürdigsten finde ich aber die Rolle der hier oft zitierten Staatssekretäre. Es gibt einen verfassungsrechtlichen Gestaltungsauftrag zur Besoldung. Der verschwindet nicht, weil man Geld für Parteipolitik zurückhalten will. Was muss eigentlich noch passieren, bevor wieder Sachentscheidungen getroffen werden?...

Skywalker2000

Mit wenigen Wochen meinte Dobrinft: Wenige Wochen in 2027

Skywalker2000

Ich frage mich jedes mal was die sich mit der Verzögerungstaktik eigentlich denken? Wir sparen ein paar Monate?

Jeden Monat wird die Nachzahlung höher....

Auch wenn es pro Beamter nur 100 Euro Brutto wären, sind wir bei fast 6 Jahren in einer immensen Summe...

GeBeamter

Zitat von: Skywalker2000 in Gestern um 21:46Ich frage mich jedes mal was die sich mit der Verzögerungstaktik eigentlich denken? Wir sparen ein paar Monate?

Jeden Monat wird die Nachzahlung höher....

Auch wenn es pro Beamter nur 100 Euro Brutto wären, sind wir bei fast 6 Jahren in einer immensen Summe...


Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass sich immer weiter auftürmende Nachzahlungen ein Druckmittel sind, das der DH spürt.
Die Entwicklung zeigt doch eher, dass die aA einer Haushaltsdogmatik untergeordnet wird. Damit sind potentielle Nachzahlungen, egal für wie viele Jahre, immer nur so hoch, wie der Haushalt, mit dem sie verabschiedet werden, es her gibt.

InternetistNeuland

Zitat von: GeBeamter in Gestern um 22:17Ich glaube mittlerweile nicht mehr, dass sich immer weiter auftürmende Nachzahlungen ein Druckmittel sind, das der DH spürt.
Die Entwicklung zeigt doch eher, dass die aA einer Haushaltsdogmatik untergeordnet wird. Damit sind potentielle Nachzahlungen, egal für wie viele Jahre, immer nur so hoch, wie der Haushalt, mit dem sie verabschiedet werden, es her gibt.

Meine Vermutung ist, die wollen den Druck auf die Haushalte so groß werden lassen, dass alle Bundesländer gemeinsam beschließen, dass Lehrer zukünftig keine Beamte mehr werden. So fallen 50% aller Neueinstellungen als Beamte weg. Da Lehrer im Bund keinen so großen Posten bilden wird man hier wahrscheinlich an die Bundesministerien gehen um dort weniger zu verbeamten.

Bundesjogi

Zitat von: HansGeorg in Gestern um 17:49gibt es da die Möglichkeit an diesen Artikel zu kommen ohne gleich ein Abo abzuschließen?
Diese knapp 10 Euro würde ich mir sparen. Der Autor ist auch der Urheber der berüchtigten "Spitzausrechnung" und hat bei diesen Zahlen auch wieder fundamentale Regeln der Statistik nicht beachtet. Es gibt korrekte Berechnungen bei Statista und Co. Da ist dann auch das Geld im Zweifel besser investiert.

despaired

Zitat von: Skywalker2000 in Gestern um 21:46Ich frage mich jedes mal was die sich mit der Verzögerungstaktik eigentlich denken? Wir sparen ein paar Monate?

Jeden Monat wird die Nachzahlung höher....

Auch wenn es pro Beamter nur 100 Euro Brutto wären, sind wir bei fast 6 Jahren in einer immensen Summe...


Lies dazu nochmals Durgis Ausführungen von vor 1-2 Wochen.

waynetology

Zitat von: Bundesjogi in Heute um 00:25Diese knapp 10 Euro würde ich mir sparen. Der Autor ist auch der Urheber der berüchtigten "Spitzausrechnung" und hat bei diesen Zahlen auch wieder fundamentale Regeln der Statistik nicht beachtet. Es gibt korrekte Berechnungen bei Statista und Co. Da ist dann auch das Geld im Zweifel besser investiert.

Ist das so? Habe das Thema nicht verfolgt, kannst du mich kurz abholen? :)

Dunkelbunter

Zitat von: Skywalker2000 in Gestern um 21:41Mit wenigen Wochen meinte Dobrinft: Wenige Wochen in 2027

Die ersten Urteile sind ja über 300 Wochen her.

Hier Mal die KI dazu
Wenig im Verhältnis zu 300 bedeutet: deutlich kleiner als 300 – aber wie wenig hängt davon ab, welchen Vergleichsmaßstab du meinst.

🔢 Grundidee
Im Verhältnis zu 300 wirkt alles klein, was nur einen kleinen Bruchteil davon ausmacht. Typische Vergleichspunkte:

- 1 % von 300 = 3 — extrem wenig 
- 5 % von 300 = 15 — sehr wenig 
- 10 % von 300 = 30 — wenig 
- 20 % von 300 = 60 — immer noch klar weniger, aber nicht mehr ,,sehr wenig"


Der Obelix

WENN ICH HIER NOCH EINMAL KI LESE RASTE ICH AMTLICH AUS...