Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Robertbob

Da hier von der 41. Wochenstunde gesprochen wird, trifft die Reduzierung wohl nur auf Beamte unter dem 55. LJ zu.

Rheini

Zitat von: Robertbob in Gestern um 11:59Da hier von der 41. Wochenstunde gesprochen wird, trifft die Reduzierung wohl nur auf Beamte unter dem 55. LJ zu.

Das würde dann faktisch bedeuten, dass die Zeit vom 55 Lj- 59 Lj gleichgestellt wird bzw. diese Personengruppe keine Möglichkeit in dieser Zeit hat, Stunden auf das Lebensarbeitszeitkonto, einzuzahlen.

Robertbob

Das Ganze wird noch spannender. Beispiel: Beamter heute 20 Jahre alt, bekommt bis zum 55. LJ ca. 1800 Stunden gut geschrieben. Würde bedeuten, das wenn er in 47 Jahren gesund pensioniert wird und das Renteneintrittsalter immernoch bei 67 ist, er ca. 1 Jahr früher gehen kann. Wenn das mal nicht eine schöne Zukunftsmusik ist. Will mal hoffen, das er dann nicht bis 70 arbeiten muss.

Knucki

Das Langzeitkonto scheint ja verpflichtend zu sein, wenn es bei teilzeitkräften anteilig verbucht wird. Ich hatte gehofft, dass man darauf verzichten kann und dann 40 Std. die Woche Vollzeit arbeiten kann... :o

Rheini

Und bei DU in der Freistellungsphase, freut sich der DH.

Robertbob

Und bei einer DU noch bevor das Dienstzeitende eingetreten ist, was passiert dann. Werden einem dann die Stunden finanziell vergütet?

LehrerInNRW

Zitat von: Zwopf in Gestern um 11:08Danke für den Link.
Wird das auch für Teilzeitkräfte gelten? Müsste eigentlich, oder? Alles andere wäre ja eine weitere Schlechterstellung von alleinerziehenden Teilzeitkräften, die neben weniger Geld dann auch noch mit weniger "Lebensarbeitszeitkonto" bestraft würden.

Teilzeitkräfte bekommen weniger Geld, weil sie weniger arbeiten. Wieso sollten sie eine höhere Zeitgutschrift bekommen als ihrem Teilzeitanteil entsprechend?

Schneewitchen

Darüber bin ich gerade gestolpert. Nach dem Zeitungsbericht soll es möglicherweise am 5. Mai, also morgen, zu einem Kabinettsbeschluss bez. der Übernahme des Tarifergebnisses und die Erhöhung der Steigerung auf 3,36% kommen.


https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-beamte-profitieren-staerker-vom-tarifabschluss-als-angestellte_aid-147792773

rundmc87

#503
Mal eine andere Frage.

Die Angleichung auf A13 erfolgt ja im August diesen Jahres.

Diese Zulage hat sich bisher jährlich bis 460 Euro erhöht.


Zum 1. August 2026 werden schließlich alle Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I kraft Gesetzes in die Besoldungsgruppe A 13 überführt.

Das bedeutet, dass die Zulage dann ins Grundgehalt fließt, wenn ich das richtig verstehe und die Übertragung der Tarifergebnisse das erhöhte Grundgehalt berücksichtigen? Was wenn die Tarifergebnisse vor dem August übertragen werden. Ist die Gehaltserhöhung für ehemals A12 Lehrkräfte weniger? Versteht ihr was ich meine? Danke
Im Voraus


Ich bin stand jetzt A12 Stufe 7. Werde ich durch die Hochstufung auf A13 nun noch spürbar eine Gehaltssteigerung haben oder kommt +-0 das selbe raus? 

Uriex

Zitat von: rundmc87 in Gestern um 21:10Mal eine andere Frage.

Die Angleichung auf A13 erfolgt ja im August diesen Jahres.

Diese Zulage hat sich bisher jährlich bis 460 Euro erhöht.


Zum 1. August 2026 werden schließlich alle Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I kraft Gesetzes in die Besoldungsgruppe A 13 überführt.

Das bedeutet, dass die Zulage dann ins Grundgehalt fließt, wenn ich das richtig verstehe und die Übertragung der Tarifergebnisse das erhöhte Grundgehalt berücksichtigen? Was wenn die Tarifergebnisse vor dem August übertragen werden. Ist die Gehaltserhöhung für ehemals A12 Lehrkräfte weniger? Versteht ihr was ich meine? Danke
Im Voraus


Ich bin stand jetzt A12 Stufe 7. Werde ich durch die Hochstufung auf A13 nun noch spürbar eine Gehaltssteigerung haben oder kommt +-0 das selbe raus? 


Von welcher Zulage sprichst du da?

Robertbob

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 21:07Darüber bin ich gerade gestolpert. Nach dem Zeitungsbericht soll es möglicherweise am 5. Mai, also morgen, zu einem Kabinettsbeschluss bez. der Übernahme des Tarifergebnisses und die Erhöhung der Steigerung auf 3,36% kommen.


https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-beamte-profitieren-staerker-vom-tarifabschluss-als-angestellte_aid-147792773
Kann nicht heute am 5. Mai sein. Heute ist gar keine Plenarsitzung.

AR76

Zitat von: Rheini in Gestern um 11:08"Trennung der Alterssicherungssysteme

Zur Förderung der Durchlässigkeit zwischen dem öffentlichen Dienst und der
Privatwirtschaft werden zudem die Versorgungs- und Rentenleistungen getrennt aus dem
jeweiligen Alterssicherungssystem berücksichtigt. Zugleich entfällt eine
Rentenanrechnung auf die Versorgungsbezüge. Durch die daraus resultierenden
Verwaltungsvereinfachungen wird ein Beitrag zur Entbürokratisierung und damit zu der
auf Bundes- und Länderebene beschlossenen Staatsmodernisierung geleistet."

Bedeutet das es besser ist sowohl eine Rente, als auch Versorgungsbezüge zu beziehen (z. B. 6 Jahre rentenversicherungspflichtige Zeiten + 40 Jahre Dienstzeit)?


"Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos

Die Wochenarbeitszeit wird reduziert durch die Gutschrift der 41. Wochenstunde auf ein
Lebensarbeitszeitkonto. Lehrkräfte erhalten eine Gutschrift von wöchentlich 0,5
Pflichtstunden. Das Guthaben können die Beschäftigten insbesondere für Freistellungen
unmittelbar vor Eintritt in den Ruhestand nutzen."

Derzeit wird die Wochenarbeitszeit ab dem 55Lj und dem 60 Lj, reduziert. Wird es die Reduzierungen nicht mehr geben bzw. bezieht sich die Gutschrift auf die letzte Wochenarbeitszeitstunde?


Das mit der Rentenanrechnung würde mich auch interessieren. Ich wurde nachversichert und war insgesamt sechs Jahre damit Angestellter. Die Zeit wird zwar für die Erfahrungsstufe und damit auch Pension angerechnet. Bisher aber auch die Rente, Auszahlung ging nicht mehr da über 60 Monate.

Falls es nicht angerechnet wird, würde ich ja besser gestellt.

Hat da jemand Infos zu?

Floki

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 21:07Darüber bin ich gerade gestolpert. Nach dem Zeitungsbericht soll es möglicherweise am 5. Mai, also morgen, zu einem Kabinettsbeschluss bez. der Übernahme des Tarifergebnisses und die Erhöhung der Steigerung auf 3,36% kommen.


https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-beamte-profitieren-staerker-vom-tarifabschluss-als-angestellte_aid-147792773

Das dürfte (eigentlich) unmöglich sein. Der Stand des Gesetzgebungsverfahren sowie die Tagesordnungen sind öffentlich einsehbar.

Robertbob

#508
@AR76
Wenn ich dich richtig verstehe, bekommst du neben deiner Pension auch Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dieser Betrag wird dir aber von der Pension abgezogen.
Der Referentenentwurf liest sich so, als ob man in Zukunft diese Verrechnung nicht mehr durchführen will und man z.B. dir die Rente ohne Anrechnung auf die Pension überlässt.

Dualer2018

Zitat von: Schneewitchen in Gestern um 21:07Darüber bin ich gerade gestolpert. Nach dem Zeitungsbericht soll es möglicherweise am 5. Mai, also morgen, zu einem Kabinettsbeschluss bez. der Übernahme des Tarifergebnisses und die Erhöhung der Steigerung auf 3,36% kommen.


https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-beamte-profitieren-staerker-vom-tarifabschluss-als-angestellte_aid-147792773

Hier der Link ohne Paywall: https://archive.is/20260504184143/https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-beamte-profitieren-staerker-vom-tarifabschluss-als-angestellte_aid-147792773#selection-1123.0-1123.618

Interessant ist der letzte Satz dieses Absatzes:

"Die Opposition äußerte Verständnis für das Vorgehen: FDP-Fraktionsvize Ralf Witzel sagte unserer Redaktion: ,,Die vorübergehend höher ausfallenden Beamtenbezüge sind nach den Grundsätzen des Beamtenrechts folgerichtig. Bei zukünftigen Tarifverhandlungen sollte vermieden werden, dass sich Gehaltssteigerungen bei Angestellten anders auswirken als bei Beamten, da dies sonst nicht dem innerbehördlichen Frieden dient." Zugleich helfe die ungeplante Erhöhung in Wahrheit auch dem Finanzminister, die verfassungsrechtlich zwingende amtsangemessene Alimentation seiner Staatsdiener sicherzustellen, sagte der FDP-Politiker."

Sie rechnen schon jetzt mit einem starken Anstieg der Besoldung aufgrund der aA. Durch die Erhöhung um 3,36 % anstatt 2,8 % wird die kommende Erhöhung wohl leichter vermittelbar sein.