Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Pumpe14

Zitat von: Schneewitchen in 08.07.2026 20:43O,k., der Gag ging in die Hose...😪😬😁

Ich fand's super 😌

jrs

@Finanzer
Mir fällt dazu nur ein, zuviel ÖRR und zuwenig globales wirtschaftliches Verständnis.
Ich gönne aber jedem seine Meinung.

BundesbeauftragterFürDing

Zitat von: jrs in 09.07.2026 22:05@Finanzer
Mir fällt dazu nur ein, zuviel ÖRR und zuwenig globales wirtschaftliches Verständnis.
Ich gönne aber jedem seine Meinung.


 
Was jahrelange Unteralimentierung alles ausrichten kann. Ich gönne dir deine Meinung, aber gönn' Finanzer doch bitte seine Fakten und dem "zu wenig" ein Leerzeichen.

InternetistNeuland

Zitat von: Finanzer in 09.07.2026 19:30NvB hat es völlig korrekt ausgeführt. Im Vergleich zum Bandemäßigen Steuerbetrug (CumEX etc.) und der Verschonung bei Schenkungen und Erbschaften etc. sind die Beträge im Sozialbetrug viel geringer.
Klar ärgerlich und muss angegangen werden, aber parallel gilt es die fetten Kühe zu melken.

Das hat nichts mit Ideologie etc zu tun, aber schön das da gleich wieder mit angefangen wird.

Ideologische Verblendung ist es, dies nicht zu sehen.

Bei ca. 10 Milliarden € Cum-Ex und ca. 7,5 Milliarden € Cum-Cum Steuerschaden in Deutschland  lässt sich selbst mit kompletter Rückzahlung ein Haushaltsloch von 200 Milliarden €  für 2027 nicht stopfen.

GeBeamter

Zitat von: InternetistNeuland in 09.07.2026 22:27Bei ca. 10 Milliarden € Cum-Ex und ca. 7,5 Milliarden € Cum-Cum Steuerschaden in Deutschland  lässt sich selbst mit kompletter Rückzahlung ein Haushaltsloch von 200 Milliarden €  für 2027 nicht stopfen.

Da schätzt du den Schaden durch cum-ex und cum-cum aber Mal 300-400% zu gering ein.
Aber richtig, auch das stopft kein 200 Milliarden Haushaltsloch.
Also nehmen wir noch die 100 Milliarden jährliche Steuerhinterziehung hinzu, klimaschädliche Subventionen wie die vereinfachte Dienstwagenbesteuerung und Diesel, erhöhen wie geplant den Spitzensteuersatz in der absoluten Spitze, führen eine Vermögenssteuer ein, besteuern Erbschaften fair, stopfen Löcher in der Grunderwerbssteuer wie Shareholder-Deals, besteuern Kapitalerträge und Erträge aus Unternehmensbeteilgungen und Vermietung mit dem individuellen Steuersatz. Dann sind die 200 Milliarden aus der Welt und es bleibt bestimmt noch gut etwas übrig.

Das ist übrigens mein tollstes Privileg als Beamter, dass ich für jeden Handwerker und Dienstleister 20% mehr zahle als die meisten anderen.

Noch ein super Privileg ist, dass mein Steuergeld zur Stützung einer Sozialversicherung verwendet wird, auf deren Leistungen ich keinen Anspruch habe.

Noch ein tolles Privileg ist, dass ich fast jedem außerhalb des ÖD sein Auto, sein teures Abendessen mit Kollegen und seine Tankflatrate mitfinanziere, ohne jemals auch nur annähernd vergleichbare Incentives seitens meines Arbeitgebers bekommen zu können.

Achja, aber immerhin zahle ich 10€ im Jahr weniger für meine Kfz-Versicherung und bekomme sofort einen Termin beim Facharzt, der mir Untersuchungen andreht, bei denen die Beihilfe abwinkt.

Alexander79

Zitat von: GeBeamter in 09.07.2026 23:13erhöhen wie geplant den Spitzensteuersatz in der absoluten Spitze,
Kommt schon ... du und die Politiker haben nur unterschiedliche Ansichten wer die absolute Spitze ist.

Denn bei der Steuerreform zur Entlastung der Mittelschicht, gehen zum Großteil auch alle leer aus, die über 3000€ Brutto verdienen.

Schneewitchen

Zitat von: Alexander79 in 10.07.2026 05:48Kommt schon ... du und die Politiker haben nur unterschiedliche Ansichten wer die absolute Spitze ist.

Denn bei der Steuerreform zur Entlastung der Mittelschicht, gehen zum Großteil auch alle leer aus, die über 3000€ Brutto verdienen.

Bei dieser Steuerreform handelt es sich nicht um eine Reform. Durch dieses Machwerk werden nicht einmal die Auswirkungen der kalten Progression neutralisiert.

Diese sog. Regierung verstößt nachhaltig gegen den geleisteten Amtseid. Was bei uns zu einem Disziplinarverfahren führen würde degeneriert auf der Ebene zu einem Standard, dem man außerhalb der Parteienblase nicht folgen kann und will.

Daher ist der Bundeskanzler ja so nachhaltig verunsichert. Er versteht nicht, weshalb er so unbeliebt ist.....

Finanzer

Bei der Bewertung der Steuer"Reform" sind wir uns wohl alle einig. Lachhafte "Entlastung", die bei den Nichtbeamten sofort durch die 2% mehr Rentenbeitrag aufgefressen werden.
Kaufkraft die Rausgenommen wird und den Binnenkonsum noch weiter schwächt, ganz toll Herr Finanzminister.

Die Steuererhöhung für sehr hohe Einkünfte hätte man sich auch schenken können. Die paar Hansel, die durch Nichtselsbständige Arbeit, als Selbstständige oder als Gewerbetreibende soviel verdienen, den sei es gegönnt, vor allem bringt es für den Haushalt fast garnichts.

Die Überreichen, bei denen es was zu holen gibt, die kriegt man damit nicht.

@Bundesbeauftrager: Fakten? Bitte, liefern Sie, ich lerne gerne etwas dazu.

Rheini

Zitat von: Finanzer in 10.07.2026 09:17Die Steuererhöhung für sehr hohe Einkünfte hätte man sich auch schenken können. Die paar Hansel, die durch Nichtselsbständige Arbeit, als Selbstständige oder als Gewerbetreibende soviel verdienen, den sei es gegönnt, vor allem bringt es für den Haushalt fast garnichts.

In Summe gebe ich Dir Recht. Allerdings finde ich dein Argument das die Steuererhöhung für hohe Einkommen nichts für den Haushalt bringt, nicht zielführend. Mit der Argumentation kann ich auch fordern, dass ich keine Steuern zahlen muss, da es für den Gesamthaushalt nicht von Belangen ist.

Ich denke man darf auch nie die Wirkung vergessen.

BundesbeauftragterFürDing

Zitat von: Finanzer in 10.07.2026 09:17@Bundesbeauftrager: Fakten? Bitte, liefern Sie, ich lerne gerne etwas dazu.

Sie haben doch schon geliefert, das meine ich!

Finanzer

Zitat von: Rheini in 10.07.2026 09:23In Summe gebe ich Dir Recht. Allerdings finde ich dein Argument das die Steuererhöhung für hohe Einkommen nichts für den Haushalt bringt, nicht zielführend. Mit der Argumentation kann ich auch fordern, dass ich keine Steuern zahlen muss, da es für den Gesamthaushalt nicht von Belangen ist.

Ich denke man darf auch nie die Wirkung vergessen.

Ich sehe es als nicht zielführend und Leistungsfeindlich an, die Steuern auf erwirtschaftete Einkünfte (Arbeit, Gewerbe, etc.) weiter anzuheben, während die Steuern auf Leistungslose Einkünfte (Gewinnausschüttungen) weiter niedrig bleiben und die Steuern auf Vermögen nahezu nicht existent sind.

Klar, jeder Euro mehr im Haushalt zählt, but there are bigger Fish to fry.


@Bundesbeauftragter: Dann war das wohl eine Wendung zuviel für mich, zuviel Sonne aufs Hirn.

Rheini

@Finazer

Ob andere Bereiche mehr/weniger/ gleich viel an Steuern zahlen sollten, ist nicht Teil meiner Aussage meines Posts.

wieauchimmer

#2412
Zitat von: NvB in 09.07.2026 16:35Nicht zu vergessen, die ganzen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen vielen Mrd. Steuerkohle die der Staat vorsätzlich nicht eintreibt (Cum-cum, cum-ex etc.) Dann die bewussten Steuermodelle der Familienstiftungen. Und dann nicht vergessen, dass Beträge aus Erbschaften nicht eingefordert werden, weil man sich künstlich Insolvenz rechnen kann (Springer/Döpfner).

Es wird doch immer gesagt, dass Beamte so gebildet etc. sind. Dann erwarte ich, das man erkennt, dass "Sozialbeteug" nicht unser Problem ist, sondern raffgierige Milliardäre und deren politische Gönner.

Und ich erwarte, dass man in der Lage ist die Dinge nicht gegeneinander Abzuwägen. Sowohl mein Punkt als auch deine genannten haben als Kritik ihre Daseinsberechtigung. Wie wäre es zur Abwechslung mal, dass man einfach alle Baustellen angeht, statt nur selektiv ein paar - weil mit der AfD/die Linke/whatever zusammen positiv für ein Gesetzesentwurf zu stimmen geht ja nicht..

Und man darf auch nicht die Wähler-Ebene vergessen. Ich schätze jedes dieser "Problemchen" hat am Ende gewissen Parteien ordentlich Stimmen gekostet oder auch eingebracht - der Imagebonus bzw. -schaden ist hier auch ein Effekt. Wenn man sich als Normalbürger -und wähler dann doch einer Relativierung hingibt, fragt man sich zunächst auch, was lässt sich aus Laiensicht eher vermeiden: Korruption oder Sozialbetrug? Ich vermute 80% ärgern zu über beides, landen dann aber bei letzterem. Die Folgefrage ist dann: was wählt man lieber nicht, um den Trend hier noch weiter zu befeuern. Und voila, so kommen teilweise fast 50% für die AfD zustande. Ich schreibe das hier so plakativ, da ich denke, dass manche das immernoch nicht verstehen. Oder geschweige verstehen, dass "die schlauen" Beamten nur einen kleinen Teil der Wählerschaft bilden.

kleinerluis

Zitat von: Finanzer in 09.07.2026 19:30NvB hat es völlig korrekt ausgeführt. Im Vergleich zum Bandemäßigen Steuerbetrug (CumEX etc.) und der Verschonung bei Schenkungen und Erbschaften etc. sind die Beträge im Sozialbetrug viel geringer.
Klar ärgerlich und muss angegangen werden, aber parallel gilt es die fetten Kühe zu melken.

Das hat nichts mit Ideologie etc zu tun, aber schön das da gleich wieder mit angefangen wird.

Ideologische Verblendung ist es, dies nicht zu sehen.

Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen. Ja Sie haben recht wenn Sie sagen, dass andere, hier
Börsen - Manipulierer evt. einen noch größeren Schaden anrichten und dagegen vorgegangen werden muss, dies aber damit zu verbinden, dass der Sozielleistungsmissbrauch viel geringer ist und damit den Eindruck erwecken, dass dieser nicht so schlimm sei zeigt doch von einigermassen Blindheit auf diesem Auge.
Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, welche Auswirkungen dieser Missbrauch in der Bevölkerung hat. Der Sozialleistungsmissbrauch ist deutlich sichtbarer und trägt enorm dazu bei, dass solche politischen Akteure wie die AFD voran kommen. Hier zeigt sich ganz besonders die politische Handlungsunfähigkeit der politisch Verantwortlichen. Bisher war es nicht einmal gesetzliche Aufgabe der Agentur für Arbeit, der Familienkassen, der JobCenter, aktiv gegen Leistungsmissbrauch vorzugehen.
Erst jetzt ist es gesetzlich verankert worden. Es sind TaskFoces zu bilden die gegen Sozialleistungsmissbrauch vorgehen. Erst dann word sich auch in Zahlen nachweisbar abbilden, wie gross dieses Problem ist.
Bisher gibt es in Berlin/Brandenburg seit gut einem Jahr meine ich eine TaskForce gebildet aus Landespolizei,LKA,Zoll,Katasteramt, FamKa,BfA + JC, die wöchentlich die beliebstesten Orte aufsuchen, an denen sich dieses Pa.. aufhält. Hier sind besonders ShishaBars, Schrottimmobilien, Spätis, Autohändler usw. hervorzuheben.
Also hören Sie auf hier Dinge erklären oder relativieren zu wollen, von denen Sie nun ganz offensichtlich keine Ahnung haben.
Es ist besser wenn ich es hierbei belasse. Aber dummes Gequatsche von "Kollegen" die keine Ahnung aber ganz viel Meinung haben bringt mich echt auf die Palme.
Es wäre sehr wünschenswert wenn es hierauf keine Replik gäbe, einfach mal stehen lassen und still drüber nachdenken.

Arverna

Zitat von: Finanzer in 10.07.2026 09:31Ich sehe es als nicht zielführend und Leistungsfeindlich an, die Steuern auf erwirtschaftete Einkünfte (Arbeit, Gewerbe, etc.) weiter anzuheben, während die Steuern auf Leistungslose Einkünfte (Gewinnausschüttungen) weiter niedrig bleiben und die Steuern auf Vermögen nahezu nicht existent sind.

Klar, jeder Euro mehr im Haushalt zählt, but there are bigger Fish to fry.


@Bundesbeauftragter: Dann war das wohl eine Wendung zuviel für mich, zuviel Sonne aufs Hirn.
In der Sache verstehe ich sie gut.
Ich wüsste nur gern, wie sie das in Bezug auf "Kleinanleger" sehen, die beispielsweise Vermögenswirksame Leistungen in Aktienfonds anlegen, um für eine fernere oder näheren Zukunft eine zusätzliche Alterssicherung aufzubauen.
Ja, es gibt einen Freibetrag für diese realisierten Gewinne, mir stellt sich nur die Frage, ob der in absehbarer Zeit noch ausreichend sein wird, oder ob die mühsam aufgebaute zusätzliche Alterssicherung nicht dann auch noch zusätzlich versteuert wird.