Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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BeamterNRW

Hallöchen,

ein Scherzbeitrag war das oben nicht, lediglich meine Position. Ich akzeptiere aber, wenn jemand sagt "für den Bürger verzichte ich auch auf Nix!". An diesen Punkt bin ich eben (noch) nicht, vielleicht aber nach ein paar Dienstjahren mehr. Ich interpretiere meine Beamtenrolle halt anders. Kann man gut finden oder eben nicht. Kann man genau so sehen oder eben komplett anders...

Ich vertrete eben die Auffassung, dass es z.Z. um mehr als nur Geld geht. Auch das kann jeder für sich selbst entscheiden. Mit Verlaub: Manchmal wirkt es so, als würden einige von euch in einer absoluten Blase leben. Zumindest wirkt das so auf mich. Mag sein, dass es rechtlich Besoldungserhöhungen von 10-15% geben müsste. Es glaubt aber doch ernsthaft keiner daran, dass dies so passieren wird.

Zum Partnereinkommen: ich sagte, es kommt auf die Ausgestaltung an. Demnach sehe ich das eben nicht als so klar verfassungswidrig. Machen wir uns doch nichts vor, mittlerweile gehen die Partner häufig einer Erwerbstätigkeit nach. Zumindest nehme ich das im Kollegenkreis eindeutig so wahr. Wenn das ein Gericht anders entscheidet, ok. Aber nur weil hier einige anderes Ansicht sind, wird mich das nicht umstimmen. Muss es aber ja auch nicht.

Ich glaube, ich lasse es nun auch. Einfach, weil es ja ohnehin nichts nützt und vergeudete Lebenszeit ist. Dieses "aber ich..." schadet am Ende allen. Da kann man nun sicherlich anführen: "Aber die Politik hat..." oder "der Bürger hält uns für faul...". Die Schuld für sein eigenes Verhalten immer bei anderen zu suchen halte ich schlicht für lächerlich. Aber auch hier gilt: Meine Meinung, kann man ebenfalls anders sehen.


PS: Ich bin weder der FM, noch wurde ich entsprechend von diesen angewiesen. Eher Gegenteiliges ist der Fall. Ich befinde mich eher in der Gegenrolle, einem Gegenspieler, mit entsprechenden Einflussmöglichkeiten. Hatte gehofft, hier konstruktives "Futter" zu erhalten, aber dem scheint nicht so.

Ich werde nun weiterhin die passive Rolle einnehmen und ausschließlich mitlesen.

Lieben Gruß


Beamtenland

Zitat von: BeamterNRW in Heute um 20:52Hallöchen,

ein Scherzbeitrag war das oben nicht, lediglich meine Position. Ich akzeptiere aber, wenn jemand sagt "für den Bürger verzichte ich auch auf Nix!". An diesen Punkt bin ich eben (noch) nicht, vielleicht aber nach ein paar Dienstjahren mehr. Ich interpretiere meine Beamtenrolle halt anders. Kann man gut finden oder eben nicht. Kann man genau so sehen oder eben komplett anders...

Ich vertrete eben die Auffassung, dass es z.Z. um mehr als nur Geld geht. Auch das kann jeder für sich selbst entscheiden. Mit Verlaub: Manchmal wirkt es so, als würden einige von euch in einer absoluten Blase leben. Zumindest wirkt das so auf mich. Mag sein, dass es rechtlich Besoldungserhöhungen von 10-15% geben müsste. Es glaubt aber doch ernsthaft keiner daran, dass dies so passieren wird.

Zum Partnereinkommen: ich sagte, es kommt auf die Ausgestaltung an. Demnach sehe ich das eben nicht als so klar verfassungswidrig. Machen wir uns doch nichts vor, mittlerweile gehen die Partner häufig einer Erwerbstätigkeit nach. Zumindest nehme ich das im Kollegenkreis eindeutig so wahr. Wenn das ein Gericht anders entscheidet, ok. Aber nur weil hier einige anderes Ansicht sind, wird mich das nicht umstimmen. Muss es aber ja auch nicht.

Ich glaube, ich lasse es nun auch. Einfach, weil es ja ohnehin nichts nützt und vergeudete Lebenszeit ist. Dieses "aber ich..." schadet am Ende allen. Da kann man nun sicherlich anführen: "Aber die Politik hat..." oder "der Bürger hält uns für faul...". Die Schuld für sein eigenes Verhalten immer bei anderen zu suchen halte ich schlicht für lächerlich. Aber auch hier gilt: Meine Meinung, kann man ebenfalls anders sehen.


PS: Ich bin weder der FM, noch wurde ich entsprechend von diesen angewiesen. Eher Gegenteiliges ist der Fall. Ich befinde mich eher in der Gegenrolle, einem Gegenspieler, mit entsprechenden Einflussmöglichkeiten. Hatte gehofft, hier konstruktives "Futter" zu erhalten, aber dem scheint nicht so.

Ich werde nun weiterhin die passive Rolle einnehmen und ausschließlich mitlesen.

Lieben Gruß



Ich stimme nicht mit allem überein, wie zum Beispiel der Bereitschaft zu Nullrunden, wenn Abgeordnete diesbezüglich ein Vorbild wären. Das sehe ich wie die anderen Kollegen hier. Auch eine Besoldungserhöhung um 10% oder mehr hielte ich in Anbetracht der Besoldungsentwicklung der letzten Jahrzehnte weder ungerechtfertigt noch völlig unwahrscheinlich (siehe BB). In der in deinem Beitrag beschriebenen Grundhaltung kann ich mich jedoch trotzdem sehr gut wiederfinden; auch was die anderen Sachpunkte angeht. Das mag kein "Futter" sein. Es wäre aber schade bzw. ein Verlust, wenn die Diskussionen hier wegen Passivität einseitig blieben.