Besoldungsrunde 2025-2028 Bayern

Begonnen von Dokumentenfahrer, 14.02.2026 19:50

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hf4om

danke

absolut überalimentiert diese brandenburger...wir bayern zahlen amtsangemessen; ich kanns schon förmlich so lesen/hören

was war jetzt eigentlich der grund für diese hohe steigerung dort? hat man eingesehen, dass man zu wenig und verfassungswidrig zahlt und in bayern will man das weiter nicht wahrhaben? beruht doch alles auf der gleichen rechtsprechung? (wie gesagt, sorry, hab das nicht im detail verfolgt, bin für aufklärung dankbar)

Muenchner82

Tja die Brandenburger haben halt stinkfaule Ehepartner, die nix dazuverdienen wollen... :-D

Finanzer

Zitat von: hf4om in 02.10.2026 08:45danke

absolut überalimentiert diese brandenburger...wir bayern zahlen amtsangemessen; ich kanns schon förmlich so lesen/hören

was war jetzt eigentlich der grund für diese hohe steigerung dort? hat man eingesehen, dass man zu wenig und verfassungswidrig zahlt und in bayern will man das weiter nicht wahrhaben? beruht doch alles auf der gleichen rechtsprechung? (wie gesagt, sorry, hab das nicht im detail verfolgt, bin für aufklärung dankbar)

Der Unterschied ist, das in Brandenburg keine Partei mit Gottkomplex herrscht, die das Land als Persönliches Eigentum betrachtet.

Und nein, keine Partei will uns Beamten etwas Gutes, die CSU halt am allerwenigsten.

Grisupoli

Auch in Brandenburg ist man nicht glücklich über diese Entwicklung - aber es bringt halt auch nichts das ganze immer weiter rauszuzögern. Es wird von Jahr zu Jahr immer teurer.
⚖️ Musterkläger zur verfassungsmäßigen Besoldung in Bayern - Danke BDK, dass ihr mich von Anfang an unterstützt habt. ⚖️

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webs96

Vielleicht weiß ja die Staatsregierung intern, dass die Besoldung verfassungswidrig ist und hat daher auf lange Sicht deshalb schon dieses Stellenmoratorium/diesen Stellenabbau beschlossen. So ist ein erwartbar ,,schlechtes Urteil" nicht mehr ganz so teuer.

Finde ich aber dennoch nicht toll...

untersterDienst

Nur eine Überlegung...
Da nunmehr die Bescheide gegen die WS rausgehen, daher die Klagen erhoben werden müssen, rechnet die Staatsregierung damit, dass dies wenige tun und damit eine Nachzahlung (die kommen werden muss) für sie günstiger ausfällt?
Ich halte dieses Vorgehen für absolut denkbar, da die Nachzahlungen nur für die kommen werden die bei Ablehnung des WS auch Klagen erhoben haben, wie wir aus Berlin lesen durften. So könnte es doch gut möglich sein, dass auch die in BY erkannt haben, dass die Besoldung verfassungsgemäß nicht ganz so passend ist und so, zumindest die Nachzahlungen etwas reduzieren wollen. Nur so ein Gedanke, der mir persönlich ein wenig Hoffnung macht, aber zugleich Ansporn ist, allen zu raten die Klage zu erheben, da ist was im Busch - so meine ich. Einen guten Start in die Woche.

Finanzer

Zitat von: untersterDienst in Gestern um 07:30Nur eine Überlegung...
Da nunmehr die Bescheide gegen die WS rausgehen, daher die Klagen erhoben werden müssen, rechnet die Staatsregierung damit, dass dies wenige tun und damit eine Nachzahlung (die kommen werden muss) für sie günstiger ausfällt?
Ich halte dieses Vorgehen für absolut denkbar, da die Nachzahlungen nur für die kommen werden die bei Ablehnung des WS auch Klagen erhoben haben, wie wir aus Berlin lesen durften. So könnte es doch gut möglich sein, dass auch die in BY erkannt haben, dass die Besoldung verfassungsgemäß nicht ganz so passend ist und so, zumindest die Nachzahlungen etwas reduzieren wollen. Nur so ein Gedanke, der mir persönlich ein wenig Hoffnung macht, aber zugleich Ansporn ist, allen zu raten die Klage zu erheben, da ist was im Busch - so meine ich. Einen guten Start in die Woche.

Dass das Ganze nicht verfassungsgemäß ist, wissen die in München auch.
Wie von dir beschrieben, die fischen damit die Widerspruchsführer ab, die nicht klagewillig sind.
Und schwupps, Millionen gespart.

untersterDienst

Danke für die Rückmeldung.
Man könnte es somit als Eingeständnis sehen.

highperformer

Zitat von: Finanzer in Gestern um 09:28Und schwupps, Millionen gespart.

Das ist auch so ein geiles Konzept, der Staat kann es immer auf eine Klage ankommen lassen. Wenn er verliert, hat er ja nichts zu zahlen, die Kosten trägt ja die Staatskasse so oder so, aber wenn er gewinnt, trägt sie die Privatperson.

Ganz besonders toll ist das beim Finanzamt, wo die Klage gegen einen Steuerbescheid gleich die vierfache Gebühr kostet, damit sich die Klage in Bezug auf das Risiko nicht lohnt für den Bürger.

Meiner Meinung nach rechtsstaatlich fragwürdig, aber aus Sicht der bayerischen Regierung wäre es natürlich ziemlich blöd, den Weg nicht zu gehen ...
Solange mein Dienstherr so tut, als würde er mich angemessen besolden, tue ich so, als würde ich arbeiten.

Grisupoli

Zitat von: untersterDienst in Gestern um 07:30Nur eine Überlegung...
Da nunmehr die Bescheide gegen die WS rausgehen, daher die Klagen erhoben werden müssen, rechnet die Staatsregierung damit, dass dies wenige tun und damit eine Nachzahlung (die kommen werden muss) für sie günstiger ausfällt?
Ich halte dieses Vorgehen für absolut denkbar, da die Nachzahlungen nur für die kommen werden die bei Ablehnung des WS auch Klagen erhoben haben, wie wir aus Berlin lesen durften. So könnte es doch gut möglich sein, dass auch die in BY erkannt haben, dass die Besoldung verfassungsgemäß nicht ganz so passend ist und so, zumindest die Nachzahlungen etwas reduzieren wollen. Nur so ein Gedanke, der mir persönlich ein wenig Hoffnung macht, aber zugleich Ansporn ist, allen zu raten die Klage zu erheben, da ist was im Busch - so meine ich. Einen guten Start in die Woche.

Allerdings gab es auch schon die Aussage  aus Karlsruhe, dass man nicht zwingen klagen muss, dass es auch schon reichen würde wenn man nur widerspricht. Aber ich würde hier auch auf Nummer sicher gehen und Klagen.
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die_Axt

Frei nach Reinhard Grebe:

In Bayern kann man so viel erleben,
In Brandenburg soll es amtsangemessene Alimentationen geben

Pumpkin76

Zitat von: Grisupoli in Gestern um 17:22Allerdings gab es auch schon die Aussage  aus Karlsruhe, dass man nicht zwingen klagen muss, dass es auch schon reichen würde wenn man nur widerspricht. Aber ich würde hier auch auf Nummer sicher gehen und Klagen.

Ich fürchte, das war doch eher Wunschdenken, Karlsruhe hat die 1990er Linie leider nicht aufgegeben. Noch nicht.

Grisupoli

Zitat von: die_Axt in Gestern um 18:11Frei nach Reinhard Grebe:

In Bayern kann man so viel erleben,
In Brandenburg soll es amtsangemessene Alimentationen geben
Pustekuchen. Im neuen Gesetz in Brandenburg steht auch Partnereinkommen 😂 Also wird das vermutlich auch nix mit verfassungskonform.
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