Bundesalimentationsgesetz

Begonnen von Admin, 15.04.2026 14:03

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GoodBye

Zitat von: Phoenix in Heute um 17:32Der A3 Pförtner sollte bitte Äquivalent zum Assistenzarzt besoldet werden

Der Assistenzarzt ist kein Beamter. Wie gesagt, es muss keiner überrascht tun, dass Löhne und Kosten gestiegen sind. Man hat jahrelang nicht angepasst und konnte mit günstigen Beamten notwendige Strukturreformen umgehen und vermeiden. Nun ist der Druck da.

Wie wäre es mit Weiterentwicklung des Pförtners, wenn man die Besoldungsgruppe nicht mehr haben möchte?

Zitat eines durchaus teilweise gewöhnubgsbedürftigen deutschen Unternehmers:

,,Wer ein großes Problem hat, der ist ein Versager, weil jedes Problem war einmal klein und wenn das Problem klein ist, dann hätten wir es lösen sollen."
,,Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe

Julianx1

Zitat von: waynetology in Heute um 16:38Praktisch macht es nur Sinn, die jeweiligen Gruppen zu trennen.

Durgi hat gesagt, dass es nicht "fair" ist, dass der HptFw im Truppendienst das selbe erhält wie der MatBewFw der überwiegend im Büro sitzt. Ich sehe das nicht so, denn jeder der HptFw hat seine eigenen Schwierigkeiten.

Dennoch wäre eine Trennung insgesamt sinnvoll, günstiger und vor allem der Bevölkerung vermittelbar. Denn ich sehe es in einigen Behörden selbst und Frage mich eher, wieso erhält der RHS das selbe wie ein HptFw, wobei dem HptFw weitere Leistungen abverlangt werden. Selbiges sehe ich insgesamt bei den Beamten. Es gibt einfach Beamtengruppen, denen m.E. nach eine höher Besoldung zustehen würde, als zb dem Sachbearbeiter in einem Amt.

Bei einiger eigenen Besoldungstabelle könnte man bei den Soldaten auch die PKV rausrechnen, da diese während der Dienstzeit nicht anfallen.

Das ist eine schwere Kost, die zu 95% nur aus dem Bauch heraus geführt werden wird.

Ich sehe ein, dass Zulagenorigen bei der Bundeswehr zur Unterscheidung der Dienstgrade nicht viel taugt. Aber Vielleicht solltet ihr darauf achten die Besoldungsgruppen nicht direkt zu vergleichen. Maximal das Entgelt was dahinter steckt. Und spätestens dann kommt ihr zur der Gretchenfrage was ist mehr wert, derjeniger welcher denkt, oder der jenige welcher handelt und malocht.

Die Stellen in den Verwaltungen haben meistens eine Bewertungsmatrix. Nach KGST werden z.B. Wertigenkeiten der Dienstposten bewertet. Ich kann aber den Hauptsektretär überhuapt nicht mit den Tätigkeiten eines Soldaten vergeleichen. Ich kann ihn nur mit anderen Dienstposten vergleichen in der Verwaltung. Auch sind die Qualifikationen doch ganz unterscheidlich. Hauptsekretär zu werden benötige ich die Laufbahnausbildungen im mittleren Dienst. Bei der Bw ist das doch ziemlich differnezierend. Ein Sammelwerk aus militärischen Lehrgängen, zB. Uffz u. FW- Lehrgang, sowie 6er und 7er Stufe. Zudem ist der Soldatenberuf an sich ja nicht noch mal vergeleichbar. Gefahr für Leib und Leben! Eskalation, etc. Ich vergleich ihn ja auch nicht mit der Polizeibesoldung.

Schau ich mir die Beträge dahinter an, komme ich jedoch vielleicht zu einem anderen Ergebnis. 3000 € können für einen Panzerkomandanten genau so angemessen sein wie für einen Bürosachbearbeiter sein. Der eine mag vielleicht nen ziemlich teuren Panzer lenken oder kommandieren. Trotzdem ist es nur nen Lenker. Wohin er ihn lenkt und auf wen er schießt entscheiden immer noch andere. Der Bürosachbearbeiter hat hingegen vielleicht nur ein Kugelschreiber, aber wenn er vergisst was zu unterschreiben kann das blöd für ganze Teile der Dienststelle werden.

Das ist der völlig falsche Ansatz. Man kann sich fragen ob man vielleicht nicht die Besoldungssysteme trennen könnte. Aber es macht monitär keinen Sinn, weil am Ende doch ähnliche Beträge bei rum kommen. ergänzt durch hier und da mal ne Zulage.

Das ist die gleiche Bauchdiskussion wie der Handwerker mit dem Akademiker führt. Ohne Beide gehts nicht. Welche Bezahlung ist jetzt fair?

GoodBye

Zitat von: Julianx1 in Heute um 18:05Das ist eine schwere Kost, die zu 95% nur aus dem Bauch heraus geführt werden wird.

Ich sehe ein, dass Zulagenorigen bei der Bundeswehr zur Unterscheidung der Dienstgrade nicht viel taugt. Aber Vielleicht solltet ihr darauf achten die Besoldungsgruppen nicht direkt zu vergleichen. Maximal das Entgelt was dahinter steckt. Und spätestens dann kommt ihr zur der Gretchenfrage was ist mehr wert, derjeniger welcher denkt, oder der jenige welcher handelt und malocht.

Die Stellen in den Verwaltungen haben meistens eine Bewertungsmatrix. Nach KGST werden z.B. Wertigenkeiten der Dienstposten bewertet. Ich kann aber den Hauptsektretär überhuapt nicht mit den Tätigkeiten eines Soldaten vergeleichen. Ich kann ihn nur mit anderen Dienstposten vergleichen in der Verwaltung. Auch sind die Qualifikationen doch ganz unterscheidlich. Hauptsekretär zu werden benötige ich die Laufbahnausbildungen im mittleren Dienst. Bei der Bw ist das doch ziemlich differnezierend. Ein Sammelwerk aus militärischen Lehrgängen, zB. Uffz u. FW- Lehrgang, sowie 6er und 7er Stufe. Zudem ist der Soldatenberuf an sich ja nicht noch mal vergeleichbar. Gefahr für Leib und Leben! Eskalation, etc. Ich vergleich ihn ja auch nicht mit der Polizeibesoldung.

Schau ich mir die Beträge dahinter an, komme ich jedoch vielleicht zu einem anderen Ergebnis. 3000 € können für einen Panzerkomandanten genau so angemessen sein wie für einen Bürosachbearbeiter sein. Der eine mag vielleicht nen ziemlich teuren Panzer lenken oder kommandieren. Trotzdem ist es nur nen Lenker. Wohin er ihn lenkt und auf wen er schießt entscheiden immer noch andere. Der Bürosachbearbeiter hat hingegen vielleicht nur ein Kugelschreiber, aber wenn er vergisst was zu unterschreiben kann das blöd für ganze Teile der Dienststelle werden.

Das ist der völlig falsche Ansatz. Man kann sich fragen ob man vielleicht nicht die Besoldungssysteme trennen könnte. Aber es macht monitär keinen Sinn, weil am Ende doch ähnliche Beträge bei rum kommen. ergänzt durch hier und da mal ne Zulage.

Das ist die gleiche Bauchdiskussion wie der Handwerker mit dem Akademiker führt. Ohne Beide gehts nicht. Welche Bezahlung ist jetzt fair?

Da wird gerade soviel Geld versenkt. Wieso nicht die verpennte Strukturreform nachholen und die wenigen people in A5 überführen. Das geht in der Masse unter, die dort gerade konzeptlos ,,verballert" wird.
,,Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert." Oscar Wilde

,,Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen." Johann Wolfgang von Goethe

TORR

Zitat von: Durgi in Heute um 11:23PolareuD,

na gut, Butter bei die Fische.
...

Bei den Soldaten wuerde ich zudem die tatsaechliche Fuehrungsverantwortung und dienstliche Belastung wesentlich staerker honorieren. Ein Hauptfeldwebel, der als Zugfuehrer drei oder vier Kampfpanzer samt Besatzungen und Millionenwerten verantwortet, sich auf Uebungsplaetzen durch Schlamm und Naesse quaelt und im Ernstfall Menschenleben verantwortet, soll gefaelligst signifikant mehr verdienen als sein dienstgradgleicher Kollege in der Container- und Palettenzentrale des LogZBw, der bei Gleitzeit und thermostatisch optimiertem Raumklima den Regen allenfalls von der anderen Seite der Fensterscheibe kennt. Dafuer braucht es endlich substanzielle, funktions- und belastungsbezogene Zulagen. Die Gleichheit des Dienstgrades darf nicht zur besoldungsrechtlichen Gleichmacherei voellig unterschiedlicher Verantwortung und Belastung fuehren.
...


Zu meiner aktiven Zeit (ist auch schon ein paar Jahre her), gab es die Planung, dass für solche ,,einsatznahen Tätigkeiten außerhalb des Grundbetriebs" 90€-100€ Brutto extra pro Tag geben sollte.
Ist da mittlerweile etwas passiert?
Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
I. Kant

TORR

Zitat von: waynetology in Heute um 16:38Praktisch macht es nur Sinn, die jeweiligen Gruppen zu trennen.

Durgi hat gesagt, dass es nicht "fair" ist, dass der HptFw im Truppendienst das selbe erhält wie der MatBewFw der überwiegend im Büro sitzt. Ich sehe das nicht so, denn jeder der HptFw hat seine eigenen Schwierigkeiten.

Dennoch wäre eine Trennung insgesamt sinnvoll, günstiger und vor allem der Bevölkerung vermittelbar. Denn ich sehe es in einigen Behörden selbst und Frage mich eher, wieso erhält der RHS das selbe wie ein HptFw, wobei dem HptFw weitere Leistungen abverlangt werden. Selbiges sehe ich insgesamt bei den Beamten. Es gibt einfach Beamtengruppen, denen m.E. nach eine höher Besoldung zustehen würde, als zb dem Sachbearbeiter in einem Amt.

Bei einiger eigenen Besoldungstabelle könnte man bei den Soldaten auch die PKV rausrechnen, da diese während der Dienstzeit nicht anfallen.

Grundsätzlich richtig. Aber die Berufssoldaten sollten eine Anwartschaft abschließen, um dann zu halbwegs annehmbaren Konditionen noch in der PKV aufgenommen zu werden, wenn sie in Pension gehen.
Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
I. Kant

Daninjo

Zitat von: TORR in Heute um 18:23Zu meiner aktiven Zeit (ist auch schon ein paar Jahre her), gab es die Planung, dass für solche ,,einsatznahen Tätigkeiten außerhalb des Grundbetriebs" 90€-100€ Brutto extra pro Tag geben sollte.
Ist da mittlerweile etwas passiert?

So ähnlich gibt es das in Form des "Ausnahmetatbestand". Der greift bei einsatzgleichen Verpflichtungen im Inland und setzt zunächst die Höchstgrenze der wöchentlichen Dienstzeit aus.

Grundsätzlich ist für Dienst im Ausnahmetatbestand Freizeitausgleich zu gewähren: pauschal 1 Tag pro Tag im Ausnahmetatbestand.

Nur, wenn dies aus dienstlichen Gründen nicht möglich ist, wird der Ausnahmetatbestandzuschlag (tolles Wort für Galgenmännchen) in Höhe von rund 100 € / Tag gewährt.


Während der Covid-Pandemie wurde dieses Instrument auch ziemlich intensiv für Amtshilfeeinsätze genutzt.

Diesen für normale Übungsvorhaben zu begründen stelle ich mir hingegen schwierig vor (bezogen auf das Beispiel der Panzerbesatzung).

Daninjo

Bearbeitung fehlgeschlagen.

Neuromancer

https://web.de/magazine/politik/inland/tagesthemen-moderatorin-wellmer-stellt-verbeamtung-berufsgruppe-infrage-42855114

sorry, wenn schon ausgiebig hier darüber diskutiert wurde dann kann der Post gelöscht werden @Admin

Quasselstrippe

Zitat von: JingA in Heute um 17:34Neue Antwort:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/josef-oster/fragen-antworten/nun-ist-inzwischen-auch-der-september-vergangen-und-der-halbe-oktober-auch-wann-koennen-die-bundesbeamten-nun?pk_campaign=antworten_abo&pk_kwd=frage_878669


Jetzt sind wir schon bei "zeitnah" und "schnellstmöglich"

Mal gucken...

Wenn man von Anfang an gewusst hätte, dass es so laufen wird, hätte man in den Fragen an die Abgeordneten seit 2020 im "P.S." jedes Mal einen Satz zum aktuellen Familiengeschehen zuhause fallen lassen können. Dann wäre vor sechs Jahren das Kind geboren worden und würde heute eingeschult sein und immer noch ohne amtsangemessene Alimentation. Diese "beiläufige Familiengeschichte" würde den Leuten, die diese Fragen auf Abgeordnetenwatch beantworten, vielleicht ein wenig vermitteln, was die mittlerweile vergangene Zeit für ein normales Menschenleben eigentlich bedeutet. Und dem einen oder anderen möglicherweise sogar ein schlechtes Gewissen machen. Persönliche Schicksale interessieren die meisten Menschen mehr als Zahlen und Statistiken...

Foxtrott

Zitat von: Quasselstrippe in Heute um 19:59...was die mittlerweile vergangene Zeit für ein normales Menschenleben eigentlich bedeutet.

Da steckt Tiefe drin

Mig82

Zitat von: Foxtrott in Heute um 21:54Da steckt Tiefe drin

Und leider auch sehr viel wahres, weil man trotz ggf. künftiger Nachzahlungen die Vergangenheit nicht wieder aufleben lassen oder nachholen kann. Gerade mit Kindern geht das eben nicht mehr.