Autor Thema: Tarifrunde 2019 - Diskussion (#3) - Tarifergebnis  (Read 82302 times)

Pan Tau

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion (#3) - Tarifergebnis
« Antwort #300 am: 05.03.2019 21:33 »
@Iunius

Und wo ist Ihr Problem? Sie bekommen meines Wissens doch nur eine Pension für die Zeit, während derer Sie auch in die Pensionskasse eingezahlt und mithin Punkte angesammelt haben- und keinesfalls- ohne Berücksichtigung der aktiven Dienstjahre- die volle Pension basierend auf der letzten vor Rentenantritt gezahlten Besoldung, so wie es in Düsteren Legenden und im Volksmund gerne behauptet wird.

Wenn ich mich als Rentner freistellen lasse, dann nehmen  meine bis dahin angesammelten Rentenpunkte ebenfalls bis zur Verrentung an allen Rentenerhöhungen teil.

Cursor

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion (#3) - Tarifergebnis
« Antwort #301 am: 05.03.2019 21:45 »
Als freigestellter Beamter auf Lebenszeit werde ich mit 61 Jahren zurückkehren und dann nach 3 Jahren in die verdiente Pension einsteigen. Meine Rentenansprüche kann ich mir dann auszahlen lassen - und die Rücklagen der letzten 28 Jahre in freier/angestellter Tätigkeit werden mir und meiner Familie den Lebensabend versüßen.

A15 - 3,2% pro Jahr - in Pension 2041 - ich bin ein echter Gewinner.

Ein hoch auf das Beamtentum - ihr Tarifeschäftigten könnt meinetwegen im Staub verenden.

Habe die Ehre!

Mir war klar das beamte schon immer faul waren aber das toppt echt alles. Und die angestellten müssen das auch noch bezahlen. Faultier bist du.


@Cursor …..kein Faultier- wohl eher ein Troll!      ><((((*>

ah ok. diese sorte von menschen gibt es zu oft.

CK7985

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion (#3) - Tarifergebnis
« Antwort #302 am: 05.03.2019 21:58 »
A15 - 3,2% pro Jahr - in Pension 2041 - ich bin ein echter Gewinner.
Tippisch A15er
3,01! wäre die ansatzweise richtige Zahl, aber im Kern wird es dann ja 2,93% wg. JSZ und dann wird da bestimmt noch die 0,2 runtergenommen und gerundet, also dann sind wir bei 2,9 .... aber auch genug Grund zum Jubeln.

Stimmt so nicht.

Thüringen z. B. überträgt wie BaWü 1:1, also echte:

01.01.2019: 3,2%
01.01.2020: 3,2%
01.01.2021: 1,4%

Die Versogungsrücklage existiert seit 01.01.2018 nicht mehr.
Das Weihnachtsgeld ist in Thüringen in die Grundbesoldungstabelle integriert.

Und nachdem in vielen Ländern vor allem in den Nachkrisenjahren und in Zeiten klammer Kassen Nullrunden verteilt oder spürbare Minderungen ausgehend vom Tarifabschluss verordnet sowie ominöse Versorgungsrücklagen gebildet wurden, wird es Zeit, dass die Beamten wieder 1:1, in Teilen sogar überdurchschnittlich an der Entwicklung der tariflichen Entgelte partizpieren.

Glücklichweise wird diese Umsetzung von der geltenden Rechtsprechung zur Alimentation gestützt, was ein Verhalten der Haushaltshüter wie in der Vergangenheit verhindert. Anstehende Wahlkämpfe in Bundesländern wie Thüringen tun ihr Übrigens und eine gute Haushaltslage.

Iunius

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« Antwort #303 am: 05.03.2019 22:18 »
@Iunius

Und wo ist Ihr Problem? Sie bekommen meines Wissens doch nur eine Pension für die Zeit, während derer Sie auch in die Pensionskasse eingezahlt und mithin Punkte angesammelt haben- und keinesfalls- ohne Berücksichtigung der aktiven Dienstjahre- die volle Pension basierend auf der letzten vor Rentenantritt gezahlten Besoldung, so wie es in Düsteren Legenden und im Volksmund gerne behauptet wird.

Wenn ich mich als Rentner freistellen lasse, dann nehmen  meine bis dahin angesammelten Rentenpunkte ebenfalls bis zur Verrentung an allen Rentenerhöhungen teil.

Wenn ich gekündigt hätte ja, aber das habe ich nicht. Mein Beamtenverhältnis ruht derzeit, nach langer Freistellung - ich darf jederzeit zurückkehren und dann reichen mir 3 Jahre um die vollen Pensionsansprüche zu erhalten.
Da ich auch Rentenansprüche besitze werden diese auf meine Bezüge ab 71,5% meiner letzten Besoldung angrechnet. Bedeutet nach derzeitiger Rechtslage ich gehe mit 2911€ Pension aufgestockt um 1871€ aus der freiwillig eingezahlten Rente in Pension. Und das wird mir schön mit 3,2% Verzinst.

+ Beihilfe zur Privatversicherung, welche der Staat bis Heute bezahlt...

Gajus

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« Antwort #304 am: 05.03.2019 23:15 »
@Iunius

Und wo ist Ihr Problem? Sie bekommen meines Wissens doch nur eine Pension für die Zeit, während derer Sie auch in die Pensionskasse eingezahlt und mithin Punkte angesammelt haben- und keinesfalls- ohne Berücksichtigung der aktiven Dienstjahre- die volle Pension basierend auf der letzten vor Rentenantritt gezahlten Besoldung, so wie es in Düsteren Legenden und im Volksmund gerne behauptet wird.

Wenn ich mich als Rentner freistellen lasse, dann nehmen  meine bis dahin angesammelten Rentenpunkte ebenfalls bis zur Verrentung an allen Rentenerhöhungen teil.

Wenn ich gekündigt hätte ja, aber das habe ich nicht. Mein Beamtenverhältnis ruht derzeit, nach langer Freistellung - ich darf jederzeit zurückkehren und dann reichen mir 3 Jahre um die vollen Pensionsansprüche zu erhalten.
Da ich auch Rentenansprüche besitze werden diese auf meine Bezüge ab 71,5% meiner letzten Besoldung angrechnet. Bedeutet nach derzeitiger Rechtslage ich gehe mit 2911€ Pension aufgestockt um 1871€ aus der freiwillig eingezahlten Rente in Pension. Und das wird mir schön mit 3,2% Verzinst.

+ Beihilfe zur Privatversicherung, welche der Staat bis Heute bezahlt...

Selbst wenn das stimmt. Gibt leider immer wieder Leute, die das System ausnutzen. Muss man sich echt nichts drauf einbilden-nennt man Sozialschmarotzer

MoinMoin

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« Antwort #305 am: 06.03.2019 07:47 »
Wenn ich gekündigt hätte ja, aber das habe ich nicht. Mein Beamtenverhältnis ruht derzeit, nach langer Freistellung - ich darf jederzeit zurückkehren und dann reichen mir 3 Jahre um die vollen Pensionsansprüche zu erhalten.
Cool bei ne Teilzeitstelle werden nur anteilige Jahre gerechnet und bei einem ruhendem 100%.
Oder habe ich da was falsch Verstanden?
Zitat
Da ich auch Rentenansprüche besitze werden diese auf meine Bezüge ab 71,5% meiner letzten Besoldung angrechnet. Bedeutet nach derzeitiger Rechtslage ich gehe mit 2911€ Pension aufgestockt um 1871€ aus der freiwillig eingezahlten Rente in Pension.
Sprich rund 6800 Sold in der A15 Endstufe, welche Bundesland zahlt das denn?

Pan Tau

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« Antwort #306 am: 06.03.2019 08:00 »
@Iunius

Wenn Sie  mit 61 Jahren die Früchte Ihrer 28-Jährigen freien Erwerbstätigkeit ernten wollen, dann müssen Sie folglich 33 Jahre alt gewesen sein, als Sie Ihr Beamtenverhältnis auf Ruhend stellten. Ihre gesetzliche Rente, die Sie zuvor erhielten, wollen Sie sich auch noch auszahlen lassen, was heißt, dass Sie vor ihrer Verbeamtung noch als Angestellter in der freien Wirtschaft gearbeitet haben müssen. Wenn ich jetzt mal voraussetze, dass Sie ein ganz Schneller waren (Abitur mit 18, Uniabschluss mit 23- dann noch in der freien Wirtschaft gearbeitet- danach Referendariat, dann werden Sie ungefähr mit Mitte bis Ende 20 verbeamtet worden sein- gehen wir mal von 25 Jahren aus. Sie können dann also ungefähr für 7 Jahre Pensionsansprüche angesammelt haben. Pro Jahr gibt es ca. 1,7 Punkte... macht rd. 12 Punkte. Hinzu kämen dann noch 3*1,7 Punkte am Ende ihrer Beamtenkariere, in die Sie wieder eintreten wollen, um Ihre Pension abzugreifen....macht dann rd. 17 Pensionspunkte. Um volle Pensionsansprüche zu erlangen, muss man meines Wissens aber über 70 Punkte angesammelt haben.

Wenn Sie also für 17/70 = ungefähr 25% bereits eine Pension von 2911€ erhalten würden, dann läge Ihre reguläre Pension für A15 bei rd. 12.000 Euro. Die Besoldung für A15 liegt derzeit in der Endstufe, die Sie aber wegen Ihrer wenigen Dienstjahre noch nicht erreicht haben können, bei rd. 6.800 Euro. Der volle Pensionsanspruch dafür läge derzeit bei 6800*0,7175=4880 Euro. Ich finde die Prognose für ihre erwartbare Pension etwas optimistisch.

Ich bin absolut kein Experte für Besoldungs- und Pensionsrecht- bitte korrigieren Sie mich!

Verwaltungsdepp

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« Antwort #307 am: 06.03.2019 08:26 »
Das Ergebnis ist wirklich eine Farce! Als Teilzeitkraft in EG6/3 bekommt man nach der Tarifrunde 2019 netto sogar weniger als vorher. Wirklich ganz prima verhandelt  :'(

Cursor

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« Antwort #308 am: 06.03.2019 09:22 »
@Pan Tau das hat gesessen.  ;D

@Verwaltungsdepp warum bekommst du jetzt weniger?

hat er

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« Antwort #309 am: 06.03.2019 10:20 »
Könnte mir bitte jemand eines erklären, Redaktionsverhandlungen hin oder....bis vor dem Tarifabschluss erhielt man ein Bruttoendgeld in der E9k Stufe 4 von 3560,20,-€ nach der neuen veröffentlichten Endgeldtabelle E9a Stufe 4 sind jetzt 3272,55,-€ ausgeschrieben. Ich muss kein Mathegenie sein um zu erkennen, dass hier nach dem Tarifabschluss knapp 300,-€ brutto felhen anstatt 3,1% bzw. mind. 100,-€ mehr.
Nicht nur das dieser Tarifabschluss eine riesige Mogelpackung ist, die Endgedgruppen E9 sind hier klar im Nachteil und wenn ich mir dazu ansehe, wie die Lücke von der E8 zur E9 immer kleiner wird und die Jahressonderzahlung der E8 weit höher als die der E9 ist, verdienen unterm Strich die Kollegen der E8 am Jahresende mehr Geld als die Kollegen der E9....Herzlichen Glückwunsch

idalele

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« Antwort #310 am: 06.03.2019 10:57 »
Ein Hoch auf diesen Tarifabschluss,
Verdi ihr solltet euch was schämen.
Und Gratulation an die 90 % nicht Gewerkschaftsmitglieder im TVL Bereich
die sich nicht beschweren sollten.
Verlierer sind die Gewerkschaftsmitglieder die brav ihren Monatlichen Obolus bezahlen.
Beispiel des Tarif Abschlusses anhand meiner Lohngruppe,
TVL West 7 -5
Bruttoberechnet abzüglich 1,6 % Inflation, abzüglich meines Kampfbeitrages Verdi 1 % (den ohne diesen Beitrag gebe es keinen Tarifvertrag und keine Lohnabschlüsse),
abzüglich  einfrieren Jahressonderzahlung bis 2021 (die auch niemals wieder steigen wird)
= eine Tariferhöhung von 2,24 % in 33 Monaten
= eine Tariferhöhung von 0,74 % im Jahr.
Da geh ich doch mal Essen davon !!!!

Iunius

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« Antwort #311 am: 06.03.2019 11:36 »
@Iunius

Wenn Sie  mit 61 Jahren die Früchte Ihrer 28-Jährigen freien Erwerbstätigkeit ernten wollen, dann müssen Sie folglich 33 Jahre alt gewesen sein, als Sie Ihr Beamtenverhältnis auf Ruhend stellten. Ihre gesetzliche Rente, die Sie zuvor erhielten, wollen Sie sich auch noch auszahlen lassen, was heißt, dass Sie vor ihrer Verbeamtung noch als Angestellter in der freien Wirtschaft gearbeitet haben müssen. Wenn ich jetzt mal voraussetze, dass Sie ein ganz Schneller waren (Abitur mit 18, Uniabschluss mit 23- dann noch in der freien Wirtschaft gearbeitet- danach Referendariat, dann werden Sie ungefähr mit Mitte bis Ende 20 verbeamtet worden sein- gehen wir mal von 25 Jahren aus. Sie können dann also ungefähr für 7 Jahre Pensionsansprüche angesammelt haben. Pro Jahr gibt es ca. 1,7 Punkte... macht rd. 12 Punkte. Hinzu kämen dann noch 3*1,7 Punkte am Ende ihrer Beamtenkariere, in die Sie wieder eintreten wollen, um Ihre Pension abzugreifen....macht dann rd. 17 Pensionspunkte. Um volle Pensionsansprüche zu erlangen, muss man meines Wissens aber über 70 Punkte angesammelt haben.

Wenn Sie also für 17/70 = ungefähr 25% bereits eine Pension von 2911€ erhalten würden, dann läge Ihre reguläre Pension für A15 bei rd. 12.000 Euro. Die Besoldung für A15 liegt derzeit in der Endstufe, die Sie aber wegen Ihrer wenigen Dienstjahre noch nicht erreicht haben können, bei rd. 6.800 Euro. Der volle Pensionsanspruch dafür läge derzeit bei 6800*0,7175=4880 Euro. Ich finde die Prognose für ihre erwartbare Pension etwas optimistisch.

Ich bin absolut kein Experte für Besoldungs- und Pensionsrecht- bitte korrigieren Sie mich!

Pension mit 64 - mit 61 kehre ich zurück in mein Beamtenverhätlnis -
Rente wird anteilig verrechnet wenn 71,5% der Vorhergehenden Bezüge erreicht sind. Ich war Sozialversicherungspflichtig beschäftigt (natürlich nur geringfügig) seit meinem 17 Lebensjahr (Abitur).
Den Magister erreichte ich mit 23 Jahren - in diesen 6 Jahren war ich stehts Rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Referendariat - Nein, denn ich bin kein Lehrer.
Ich war als Angestellter an einer Hochschule beschäftigt; nebenberuflich selbständig tätig und wurde mit 28 Jahren dann an einer anderen Stelle verbeamtet. Freigestellt für PR- Arbeit mit anschließendem ruhenden Beamtenverhältnis. Träger einer Professur und weiterhin selbständig tätig, zahle ich derzeit Rentenbeiträge und habe zuvor in Freiberuflicher Tätigkeit stets freiwillig in die Rentenkasse gezahlt.
Nach meiner Rückkehr ans KM mit 61 Jahren -das Minimum welches mir dann zusteht ist A15- werde ich es auf 15 Jahre Besoldung gebracht haben. Nehmen wir 15 in den letzten 3 Jahren an sind das dann 28**€ + die Rentenansprüche bis 71,5% meiner Pension.

Aber das ist Nebensächlich: Die Frechheit sind die 3,1% Zinsen welche die "Beamten" alo ich auch, durch die Übernahme des Abschlusses bekommen würden. Das kostet erstens den Steuerzahler Millionen und hilft zweitens vor allem denen die schon genug haben!

Amiga

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Antw:Tarifrunde 2019 - Diskussion (#3) - Tarifergebnis
« Antwort #312 am: 06.03.2019 11:55 »
Pension mit 64 - mit 61 kehre ich zurück in mein Beamtenverhätlnis -
Rente wird anteilig verrechnet wenn 71,5% der Vorhergehenden Bezüge erreicht sind. Ich war Sozialversicherungspflichtig beschäftigt (natürlich nur geringfügig) seit meinem 17 Lebensjahr (Abitur).
Den Magister erreichte ich mit 23 Jahren - in diesen 6 Jahren war ich stehts Rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Referendariat - Nein, denn ich bin kein Lehrer.
Ich war als Angestellter an einer Hochschule beschäftigt; nebenberuflich selbständig tätig und wurde mit 28 Jahren dann an einer anderen Stelle verbeamtet. Freigestellt für PR- Arbeit mit anschließendem ruhenden Beamtenverhältnis. Träger einer Professur und weiterhin selbständig tätig, zahle ich derzeit Rentenbeiträge und habe zuvor in Freiberuflicher Tätigkeit stets freiwillig in die Rentenkasse gezahlt.
Nach meiner Rückkehr ans KM mit 61 Jahren -das Minimum welches mir dann zusteht ist A15- werde ich es auf 15 Jahre Besoldung gebracht haben. Nehmen wir 15 in den letzten 3 Jahren an sind das dann 28**€ + die Rentenansprüche bis 71,5% meiner Pension.

Aber das ist Nebensächlich: Die Frechheit sind die 3,1% Zinsen welche die "Beamten" alo ich auch, durch die Übernahme des Abschlusses bekommen würden. Das kostet erstens den Steuerzahler Millionen und hilft zweitens vor allem denen die schon genug haben!

Träger einer Professur? Wofür noch mal? Träger des goldenen Bands..., Sprenger der Ketten, König der Drachen und Anführer der Eunuchen...

Was bist du denn nicht?

Führer der Deutschen, Träger des eisernen Kreuzes am schwarz-weißen Band? Ach nein, du wirst bestimmt kein Preuße sein.
Kollatz deutete an, dass Landesbeschäftigte nach wie vor weniger Geld erhalten sollen als Arbeitskräfte beim Bund und den Kommunen:

"Für eine unterschiedliche Bezahlung gibt es gute Gründe. Die Länder haben mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie Bund und Kommunen zusammen." Guter Mann. SPD!

30sabo

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« Antwort #313 am: 06.03.2019 11:58 »
ist absehbar, ob das Ergebnis in NRW auf Beamte 1zu1 übertragen wird? Gibt es dazu Quellen?

hab nur dies gefunden: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/7856171f43fbe3b

Pan Tau

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« Antwort #314 am: 06.03.2019 12:14 »
@Iunius

"Referendariat - Nein, denn ich bin kein Lehrer. "

Referendariat hat Nichts mit Lehrer zu tun- das Referendariat durchlaufen alle Beamten des sog. höheren Dienstes- Ausnahmen bestätigen die Regel- das nennt man dann "Kaltgereckte"

Wenn Sie 6 Jahre einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgegangen sind, dann ist es nach meiner Kenntnis nicht mehr möglich, sich die Rentenbeiträge auszahlen zu lassen- das geht max. bis zu einer Beschäftigungsdauer von 5 Jahren. Auch dann werden aber nur die Arbeitnehmeranteile ausgezahlt.

15 Jahre Besoldung bedeuten rd. 26 Pensionspunkte- macht 36 Prozent des maximalen Pensionsanspruches...A15 Derzeit 6800*0,7175*0,36=1760 Euro. Wie Sie unter den von Ihnen aufgezählten Parametern auf eine behauptete Pension von 2900 Euro kommen, erschließt sich mir nicht.

Die durchschnittliche Rentenerhöhung betrug in den letzten 10a 2,1% p.a.. Die durchschnittliche Erhöhung der Beamtenbesoldungen lag, wenn ich mir die Ergebnisse der Besoldungsrunden anschaue mit Werten zwischen 0,00% bis 3,2% ungefähr auf dem selben Niveau- i.M. rd. 2,3% p.a.. Ich sehe da jetzt keine dramatische Übervorteilung der Beamten. Und ich bin Angestellter!