Autor Thema: Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung  (Read 32322 times)

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #15 am: 04.03.2019 12:08 »
Legt man dieses Vorgehen zugrunde, würde die Jahressonderzahlung für

• alle Stufen 1 sowohl 2019 als auch 2020 und 2021 weiter ansteigen und
• dasselbe für die unteren Entgeltgruppen (die im TV-L ohnehin schon einen höheren Bemessungssatz für die Jahressonderzahlung aufweisen) aufgrund der überproportionalen Erhöhung der Tabellenentgelte durch die Mindesterhöhungsbeträge (aber der nur proportionalen Absenkung des Bemessungssatzes) gelten.

in der Tat.

Ein tatsächliches Einfrieren würde aber bedeuten, nicht nur für die einzelnen Entgeltgruppen unterschiedliche Sonderzahlungssätze zu haben, sondern auch noch für alle Entgeltstufen.
Dies wurde in der Vergangenheit stets vermieden - und Erfahrung mit dem vorübergehenden oder dauerhaften Einfrieren von Weihnachtsgeld oder Jahressonderzahlung hat der öffentlichen Dienst ja nun schon seit Jahrzehnten.

c4r0

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #16 am: 05.03.2019 10:58 »
Vielen Dank für die Antwort  :)

Ich wusste nicht, dass die persönlichen Verhältnisse des AN keine Rolle spielen.

Der Kanzler

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #17 am: 05.03.2019 18:16 »
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?

Lemminator

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #18 am: 05.03.2019 19:12 »
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?

Kommt drauf an ob es neu verhandelt wird , ansonsten denke ich mal das die 74,35% bleiben.

ChrBY

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #19 am: 05.03.2019 20:30 »
Mir ist das mit dem einfrieren nicht ganz klar.
Wird dann ab 2022 wieder 80% bezahlt oder bleiben die 74,35% ?

Kommt drauf an ob es neu verhandelt wird , ansonsten denke ich mal das die 74,35% bleiben.

Die 74,353 % werden sogar noch zweimal abgesenkt: einmal um die für die Restmonate 2021 vereinbarte Tariferhöhung und ein weiteres Mal um die Erhöhung für 2022.

Germanmann

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #20 am: 05.03.2019 21:02 »
Das würde ich nicht so sagen. Die 33 Monate sind vom Arbeitgeberseite klug ausgewählt worden. Denn wenn die Konjunktur die nächsten Jahren schlecht läuft, dann gibt es eine noch nicht da gewesen 39 Monate Tariferhöhung. Wenn die Konjunktur weiter gut läuft, dann kommt aufjedenfall mindest eine 27 Monate Tariferhöhung. Jedenfalls die erste Erhöhung wird entweder für 15 Monate sein oder 12 Monate ab Januar 2022. Für diese 3 Monat gibt es einfach eine Einmalzahlung.

Spid

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #21 am: 05.03.2019 21:05 »
Wie meinen?

Germanmann

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #22 am: 05.03.2019 21:14 »
Wie meinen?

Sorry ich habe zu schnell geschrieben. Und somit könnte ich mich nicht so richtig ausdrücken.

Ich vermute es, dass bei dem nächsten Tarifabschluss im Jahr 2021/2022 das eine Laufzeit von mindestens 27 Monate gewählt wird. Hierbei wird die erste Erhöhung z. B. x, y% für die ersten 15 Monate sein. Dann wird die Jahressonderzahlung nur um die x, y% nochmal im Jahr 2022 gesenkt.

MoinMoin

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #23 am: 06.03.2019 07:49 »
Wie meinen? Glaskugel schmuddelig? Wieso 27?

Amiga

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #24 am: 06.03.2019 12:06 »
Wie meinen? Glaskugel schmuddelig? Wieso 27?

Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...
Kollatz deutete an, dass Landesbeschäftigte nach wie vor weniger Geld erhalten sollen als Arbeitskräfte beim Bund und den Kommunen:

"Für eine unterschiedliche Bezahlung gibt es gute Gründe. Die Länder haben mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie Bund und Kommunen zusammen." Guter Mann. SPD!

marco.berlin

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #25 am: 06.03.2019 19:07 »
Wie meinen?

Sorry ich habe zu schnell geschrieben. Und somit könnte ich mich nicht so richtig ausdrücken.

Ich vermute es, dass bei dem nächsten Tarifabschluss im Jahr 2021/2022 das eine Laufzeit von mindestens 27 Monate gewählt wird. Hierbei wird die erste Erhöhung z. B. x, y% für die ersten 15 Monate sein. Dann wird die Jahressonderzahlung nur um die x, y% nochmal im Jahr 2022 gesenkt.

Das ist ja mal ne tolle Prognose. Ich tippe übrigens trölfgeldfünzig monate und y,x % für die ersten blubs Monate. Noch wer nen Tip?

öfföff

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #26 am: 06.03.2019 20:36 »


Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...

Gutes Buch!

Amiga

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #27 am: 06.03.2019 21:09 »


Ihr wisst hier aber auch gar nichts.  ::). Er geht natürlich ins Diner, um da durch die Vorratskammer ins Jahr 1963 zu reisen. Von dort aus extrapoliert der die Zukunft.  8)

Ist wahrscheinlich gerade zu weit weg, aber lesenswert...

Gutes Buch!

Hey wenigstens einer. Die Verfilmung als Miniserie auch.
Kollatz deutete an, dass Landesbeschäftigte nach wie vor weniger Geld erhalten sollen als Arbeitskräfte beim Bund und den Kommunen:

"Für eine unterschiedliche Bezahlung gibt es gute Gründe. Die Länder haben mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie Bund und Kommunen zusammen." Guter Mann. SPD!

smager

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #28 am: 08.03.2019 13:15 »
Auch wenn die Jahressonderzahlung eingefroren wird, bleibt die doch am Ende bei 80 % oder sehe ich das falsch. Sind die Zahlen der Inflation geschuldet?

TV-Ler

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Antw:Tarifrunde 2019 - Jahressonderzahlung
« Antwort #29 am: 08.03.2019 14:13 »
Auch wenn die Jahressonderzahlung eingefroren wird, bleibt die doch am Ende bei 80 % oder sehe ich das falsch. Sind die Zahlen der Inflation geschuldet?
Sie bleibt weder bei 80 % noch sind die Zahlen der Inflation geschuldet.
Die kommenden Tariferhöhungen 2019, 2020 und 2021 werden aus der Jahressonderzahlung herausgerechnet.
Im Fall, das die JSZ bislang 80% betragen hat, entwickelt sich die JSZ also wie folgt:
2019: 80% / 1,0301 = 77,662%
2020: 77,662% / 1,0312 = 75,312%
2021: 75,312% / 1,0129% = 74,353%

Nach 2022 nimmt die JSZ wieder an den allgemeinen Entgeltsteigerungen teil (laut Einigungspapier).
So wie ich das Einigungspapier verstehe, erfolgen die zukünftigen Steigerungen der JSZ auf Basis der abgesenkten Prozentsätze.
Das schließt allerdings auch nicht aus, das in einer kommenden Tarifrunde wieder zu den bisherigen Sätzen zurück gekehrt wird.