Autor Thema: Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k  (Read 171123 times)

Dummkopf

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #135 am: 06.03.2019 10:27 »
Könnte mir bitte jemand eines erklären, Redaktionsverhandlungen hin oder....bis vor dem Tarifabschluss erhielt man ein Bruttoendgeld in der E9k Stufe 4 von 3560,20,-€ nach der neuen veröffentlichten Endgeldtabelle E9a Stufe 4 sind jetzt 3272,55,-€ ausgeschrieben. Ich muss kein Mathegenie sein um zu erkennen, dass hier nach dem Tarifabschluss knapp 300,-€ brutto felhen anstatt 3,1% bzw. mind. 100,-€ mehr.
Nicht nur das dieser Tarifabschluss eine riesige Mogelpackung ist, die Endgedgruppen E9 sind hier klar im Nachteil und wenn ich mir dazu ansehe, wie die Lücke von der E8 zur E9 immer kleiner wird und die Jahressonderzahlung der E8 weit höher als die der E9 ist, verdienen unterm Strich die Kollegen der E8 am Jahresende mehr Geld als die Kollegen der E9....Herzlichen Glückwunsch

Du kommst dann in Stufe 5 in der neuen 9a!

hat er

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #136 am: 06.03.2019 10:51 »
na wenn das so wäre, ginge das ja...und die jetzigen E9kler in der Stufe 3 kommen dann in die Stufe 4?

YouDontKnowMe

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #137 am: 06.03.2019 10:52 »
Hallo zusammen,

ich verfolge hier schon seit einiger Zeit die Diskussionen bzgl. der Tarifrunde und habe dazu eine Frage.
Ich bin zurzeit noch in EG8 Stufe 3 komme aber im August in die Stufe 4.
Wenn ich jetzt allerdings nach dem Stufenaufstieg höhergruppiert werden würde, würde ich ja normalerweise in die EG9k (jetzt E9a) und dort dann in die Stufe 3. Der Betrag wäre aber laut Tabelle gleich hoch. Würde ich also in die Stufe 4 kommen oder in die Stufe 3 und dann den Garantiebetrag erhalten? Das habe ich bei der Höhergruppierung nicht so ganz verstanden. Und entfällt bei der "neuen"E9a der längere Stufenaufstieg oder bleibt der weiterhin bestehen?

Viele Grüße

PhoenixDea

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #138 am: 06.03.2019 10:53 »
jup, E8 Stufe 3 verdient dann im Jahr ca. 600 € brutto weniger,
als jemand in der E9a Stufe 3.

Zum Vergleich:
E9b Stufe 3 verdient im Jahr ca. 1.257,18 MEHR, als E9a Stufe 3.

E8 Stufe 3 verdient im Jahr ca. 1.790,93 € MEHR, als E7 Stufe 3.


Sprich: E9a ist eher eine E8 + mehr nicht. :(

carlos1977

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #139 am: 06.03.2019 11:31 »
jup, E8 Stufe 3 verdient dann im Jahr ca. 600 € brutto weniger,
als jemand in der E9a Stufe 3.

Zum Vergleich:
E9b Stufe 3 verdient im Jahr ca. 1.257,18 MEHR, als E9a Stufe 3.

E8 Stufe 3 verdient im Jahr ca. 1.790,93 € MEHR, als E7 Stufe 3.


Sprich: E9a ist eher eine E8 + mehr nicht. :(
In der E8 Stufe 4 bekommt man mehr als in der E9a Stufe 3, weil dort die Jahressonderzahlung höher ist

PhoenixDea

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« Antwort #140 am: 06.03.2019 11:35 »
ich hatte immer die Stufe 3 angesetzt und die Jahressonderzahlungen mit einbezogen in der Jahresberechnung

Steve 69

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #141 am: 06.03.2019 11:35 »
@ hat er. Ja.  Die  9a hat jetzt eine neue Stufe 3 eingeschoben.  Damit wird die alte 3 zur neuen 4, die alte 4 zur 5 . Die Beträge in den neuen Stufen 4,5 sind identisch mit 3,4 alt.  Die Aufregung die hier, auch bei mir,  entstanden ist,  ist die Frage wie die Überleitung in Bezug der bereits zurückgelegten Stufenlaufzeiten
gehandhabt wird.  Die alte Stufe 3 hatte ja ürsprünglich eine Laufzeit von 9 Jahren bis zur 4. In dieser Stufe wird von einem bis 8 Jahren bereits absolvierter Zeit alles vertreten sein.  Die kann man eigentlich alle unmöglich zu gleichen Bedingungen in die neue 4 stecken.  Beispiel: Kollege X ist seit einem Jahr in der alten 3, kommt in die neue 4 und braucht da 4 Jahre bis zur 5. Also insgesamt 5 Jahre.  Kollege Y ist seit 8 Jahren in der alten 3, kommt in die 4, macht nochmal 4 Jahre bis zur 5, macht dann 12 Jahre von der 3 bis zur  5.  Die Redaktionsverhandlungen werden zeigen wie die Lösung aussehen wird.

Dummkopf

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« Antwort #142 am: 06.03.2019 11:38 »
na wenn das so wäre, ginge das ja...und die jetzigen E9kler in der Stufe 3 kommen dann in die Stufe 4?
Genau! Das ist genau mein Fall: Jetzt 9k Stufe 3 dann 9a Stufe 4!

Minime

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« Antwort #143 am: 06.03.2019 11:53 »
Ich hoffe die Frage wurde noch nicht zu oft gestellt und bin mir auch bewusst das ohne das Ergebnis der Redaktionssitzungen keiner eine definitive Antwort geben können wird, aber ich will die Frage trotzdem los werden um zu sehen ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege:

Ich bin seit 4 Jahren und 3 Monaten in E9K, Stufe 3. Wenn ich es richtig verstehe, ist nach dem Einigungsergebniss nun die E9a, Stufe 4 meine neue Eingruppierung, korrekt? Oder werden mir die 4 Jahre +x die ich in der E9k,3 verbracht habe angerechnet und ich lande nach der Umsetzung der Tarifeinigung direkt in der E9a, Stufe 5 da ich die 4 Jahre zum Erreichen dieser Stufe bereits absolviert habe?

Meiner Meinung nach müsste es so sein (also zukünftig E9a, Stufe 5). Wie seht ihr das?

PhoenixDea

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« Antwort #144 am: 06.03.2019 11:54 »
mir ist schon klar, dass eben genau die Frage nach den Stufen interessant sein wird, aber wenn man das mal mit anderen EG vergleicht und sieht, wie klein der Schritt zwischen E8 Stufe 3 und E9a Stufe 3 ist, dann sieht das für mich nicht nach einer E9 sondern eher nach einer E8 aus.

Da fühlt man sich einfach über den Tisch gezogen.

Viele Beschäftigte der "E9k" können ihre Tätigkeit mit Kollegen vergleichen, die der E9 (ohne verlängerte Stufenlaufzeiten) zugeordnet sind. Und was fällt dabei auf? Die Kollegen mit der "E9k" führen meistens keine geringwertigeren Tätigkeit aus, sie sind einfach falsch eingruppiert. Und das bekommt man ja leider im öD auch nicht so einfach geändert... die AG wissen das, sparen sich an den "E9k" glücklich .... da sollte man wenigstens hoffen können, dass die Gewerkschaften es den Beschäftigten nicht noch mieser machen... aber Pustekuchen.

Spid

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« Antwort #145 am: 06.03.2019 11:58 »
Man kann aufgrund der Tarifautomatik nicht falsch eingruppiert sein.

PhoenixDea

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #146 am: 06.03.2019 12:08 »
@spid
wie schön, dass Sie zu jedem Thema Kritik äußern können....

wenn bei einer Stellenbewertung falsch bewertet wurde und dadurch eine Eingruppierung in E9 Fallgruppe 3 durchgeführt wurde, die tatsächliche Tätigkeit aber die Tatbestandsmerkmale der E9 Fallgruppe 1 oder sogar noch höhere EG erfüllt, liegt für mein Verständnis eine falsche Eingruppierung / Stellenbewertung vor.

Es ist sicher leicht, wenn man von solch einem Problem nicht betroffen ist rumzuwettern und allen Leuten zu erklären, wie bekloppt und nichtswissend sie doch sind.....

Steve 69

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« Antwort #147 am: 06.03.2019 12:21 »
Ich hoffe die Frage wurde noch nicht zu oft gestellt und bin mir auch bewusst das ohne das Ergebnis der Redaktionssitzungen keiner eine definitive Antwort geben können wird, aber ich will die Frage trotzdem los werden um zu sehen ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege:

Ich bin seit 4 Jahren und 3 Monaten in E9K, Stufe 3. Wenn ich es richtig verstehe, ist nach dem Einigungsergebniss nun die E9a, Stufe 4 meine neue Eingruppierung, korrekt? Oder werden mir die 4 Jahre +x die ich in der E9k,3 verbracht habe angerechnet und ich lande nach der Umsetzung der Tarifeinigung direkt in der E9a, Stufe 5 da ich die 4 Jahre zum Erreichen dieser Stufe bereits absolviert habe?

Meiner Meinung nach müsste es so sein (also zukünftig E9a, Stufe 5). Wie seht ihr das?

Wenn die Überleitung so wie beim TVÖD Bund geregelt wird,  ja.  Kann beim TVL aber wieder zu einer ganz anderen Regelung kommen. 

carlos1977

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Antw:Tarifrunde 2019 - E9a/E9b/E9k
« Antwort #148 am: 06.03.2019 12:23 »
und was ist mit der Zeit, die man schon in der E9k in der Stufe 2 zu lange verbracht hat??? Bei mir 3 Jahre in der Stufe 2 zu viel und jetzt schon wieder 3,5 Jahre zu viel in der E9k Stufe 3....
Wurden damals die ganzen Jahre bei der Überleitung beim TVöD zusammen gerechnet oder nur von der letzten stufe in der man sich befand?  :o
Da bin ich mal auf den Redaktionsschluss gespannt....

Spid

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« Antwort #149 am: 06.03.2019 12:40 »
@spid
wie schön, dass Sie zu jedem Thema Kritik äußern können....

wenn bei einer Stellenbewertung falsch bewertet wurde und dadurch eine Eingruppierung in E9 Fallgruppe 3 durchgeführt wurde, die tatsächliche Tätigkeit aber die Tatbestandsmerkmale der E9 Fallgruppe 1 oder sogar noch höhere EG erfüllt, liegt für mein Verständnis eine falsche Eingruppierung / Stellenbewertung vor.

Es ist sicher leicht, wenn man von solch einem Problem nicht betroffen ist rumzuwettern und allen Leuten zu erklären, wie bekloppt und nichtswissend sie doch sind.....

Mimimi...

Die Stellenbewertung berührt die Eingruppierung in keinster Weise. TB werden auch nicht eingruppiert, sie sind aufgrund der tariflichen Regelungen eingruppiert. Mithin kann es keine falsche Eingruppierung geben.