Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 383133 times)

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #360 am: 24.06.2020 10:36 »
Du kannst hier rumnölen, solange Du möchtest, es bleibt dabei, daß die Bereitstellung eines funktionierenden Arbeitsplatzes eine Arbeitgeberpflicht ist - und zwar eine solche Bereitstellung, daß außer persönlicher Vorkehrungen wie die Vergabe eines Kennworts oder die Arrangements des vorhandenen Büromaterials am Arbeitsplatz nichts einer sofortigen Arbeitsaufnahme entgegensteht. Selbst wenn man jemanden einstellt, der einen neuen Standort aufbauen soll, ist der AG dazu verpflichtet, ihm dafür einen voll funktionsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Bastel

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« Antwort #361 am: 24.06.2020 10:44 »

Wenn eure Behörde brennt und der vorgesehene Fluchtweg ist nicht passierbar setzt ihr euch dann weinend auf die Erde und sagt der AG hat versagt? Oder zeigt ihr Eigeninitiative und nehmt einen anderen Weg?
::)
Man geht raus und lässt die Bude abbrennen. Das ist nicht das Problem des AN.

Vielen Dank für Deine Bestätigung meiner Ausführungen und den Beweis das man auf dem Amt nicht den Text sondern bestenfalls Schlagwörter ließt um sich sein eigenes Bild zu machen (das zwingend den Fragesteller dumm dastehen lassen muss). Du gehst also durch den nicht passierbaren Fluchtweg. Bleibst du emotionslos auch wenn es heißer wird?   

Dein Vergleich hinkt von Anfang an den ich habe keinen persönlichen Schaden wenn der PC oder mein Arbeitsplatz „nicht funktioniert“. In meinem Fall hat auch der Steuerzahler keinen unmittelbaren Schaden (außer mein Gehalt).

Otto1

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« Antwort #362 am: 24.06.2020 10:46 »
Außerdem haben anscheinend viele nicht verstanden, dass Sie im öffentlichen Dienst arbeiten. Melden macht hier frei. Das ist wie bei der Bundeswehr. Macht der letzte in der Meldekette nichts und verhält sich grob fahrlässig, so rollt sein Kopf im Schadensfall... verhält er sich nur fahrlässig ist allen „in Ordnung“.

Alfi

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« Antwort #363 am: 24.06.2020 10:54 »

Fluchtpläne sind getrennt nach Besoldungs- und Entgeltgruppen vorzuhalten. Die höheren Gruppen dürfen zuerst flüchten. Ein Memo über das nicht erfolgte Ausstempeln ist erst nach Abbrennen des Gebäudes zu fertigen ;)


 ;D ;D ;D ;D Geil

Schmitti

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« Antwort #364 am: 24.06.2020 11:01 »
•   Eigeninitiative ist Blubb
Bezogen auf die Problematik, wie ein Heimarbeitsplatz für solche Mitarbeiter, die das Verwaltungsgebäude nicht betreten sollen, in einem Umfeld das auf Heimarbeit generell nicht besonders gut vorbereitet ist, kam als mögliche Eigeninitiative des Mitarbeiters von deiner Seite aus tatsächlich bisher nur Blubb.
Und bei deinem lustigen Vergleich bleibend beinhaltet deine bisher vorgeschlagene Eigeninitiative nicht nur das Suchen eines alternativen Weges, sondern dahin wandernd noch ein fröhliches Anzünden von weiteren Gebäuden - was halt leider einfach nur Blubb wäre.
Und eben deshalb sind einige Mitarbeiter des öD in den letzten Monaten besonders gut gebräunt.

Alfi

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« Antwort #365 am: 24.06.2020 11:04 »

Wenn eure Behörde brennt und der vorgesehene Fluchtweg ist nicht passierbar setzt ihr euch dann weinend auf die Erde und sagt der AG hat versagt? Oder zeigt ihr Eigeninitiative und nehmt einen anderen Weg?
::)
Man geht raus und lässt die Bude abbrennen. Das ist nicht das Problem des AN.

Vielen Dank für Deine Bestätigung meiner Ausführungen und den Beweis das man auf dem Amt nicht den Text sondern bestenfalls Schlagwörter ließt um sich sein eigenes Bild zu machen (das zwingend den Fragesteller dumm dastehen lassen muss). Du gehst also durch den nicht passierbaren Fluchtweg. Bleibst du emotionslos auch wenn es heißer wird?   

Also ich bin auch ein Newbey und ggf. ein Casper, aber was du schreibst, hört sich an als würdest du den Laden selbst am Leben halten müssen. Dann solltest du in die Politik oder als BGM kandidieren.

Der Angestellte kann nichts dafür das durch Corona er die Arbeit nicht ausüben konnte, man hat einen Vertrag mit dem AG, darin steht, der AN muss die Arbeit ausüben und der AG zahlt das Gehalt. Punkt!!!
Ganz wichtig ist jetzt, nicht der AN hat gesagt, nö ich komme nicht zur Arbeit wegen Corona, sondern der AG hat dies beschlossen. Bedeutet für die AN, die bekommen weiterhin das volle Gehalt, weil die den Vertrag nicht gebrochen haben.

Klar war es sicherlich für viele Angestellte schön eine Zeitlang daheim zu sein, bei voller Bezahlung. Gönne es denen doch. Warum sollten die jetzt meinen, ok ich hatte das Glück daheim sein zu dürfen und verzichte nun auf eine Gehaltserhöhung obwohl alle Preise steigen (Inflation). Aber ich kann mir ja die Brötchen von der "Zeit" weiter kaufen weil ich daheim war. (Sinnbildlich)

Ich will dich hier nicht angreifen, aber es ist nicht deine Schuld das du nicht arbeiten konntest, es sei denn du hast Corona erschaffen  :o

Warumdendas

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« Antwort #366 am: 24.06.2020 11:07 »
Du kannst hier rumnölen, solange Du möchtest, es bleibt dabei, daß die Bereitstellung eines funktionierenden Arbeitsplatzes eine Arbeitgeberpflicht ist - und zwar eine solche Bereitstellung, daß außer persönlicher Vorkehrungen wie die Vergabe eines Kennworts oder die Arrangements des vorhandenen Büromaterials am Arbeitsplatz nichts einer sofortigen Arbeitsaufnahme entgegensteht. Selbst wenn man jemanden einstellt, der einen neuen Standort aufbauen soll, ist der AG dazu verpflichtet, ihm dafür einen voll funktionsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Ich nöle nicht. Ich wundere mich lediglich mit welch großem Aufwand man hier keinerlei Verantwortung übernimmt. Bis hin zu: Solange nur der Steuerzahler geschädigt wird ist alles gut.

Die Möglichkeit das ein weniger hoher Steuerverlust evtl. einen höheren Tarifabschluss ermöglicht wird völlig missachtet.

Alfi

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« Antwort #367 am: 24.06.2020 11:09 »
Die E11 hört nicht mit knapp über 60 auf ;)

67 ist aber auch nicht weit weg von den knapp über 60.  :D

Das Wort "knapp" ist definierbar, vielleicht meint derjenige das 7000 € auch knapp sind.

kommunalhesse

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« Antwort #368 am: 24.06.2020 11:16 »

Ich nöle nicht. Ich wundere mich lediglich mit welch großem Aufwand man hier keinerlei Verantwortung übernimmt. Bis hin zu: Solange nur der Steuerzahler geschädigt wird ist alles gut.

Die Möglichkeit das ein weniger hoher Steuerverlust evtl. einen höheren Tarifabschluss ermöglicht wird völlig missachtet.

Das ist unglaublicher Bullshit.

Kaiser80

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« Antwort #369 am: 24.06.2020 11:21 »

Ich nöle nicht. Ich wundere mich lediglich mit welch großem Aufwand man hier keinerlei Verantwortung übernimmt. Bis hin zu: Solange nur der Steuerzahler geschädigt wird ist alles gut.

Die Möglichkeit das ein weniger hoher Steuerverlust evtl. einen höheren Tarifabschluss ermöglicht wird völlig missachtet.
Doch, du nölst ohne Unterlass.

AG:"Lieber AN Warumdendas, aus Arbeitsschutz- und organisatorischen Gründen können wir Ihnen derzeit die Aufnahme Ihrer Arbeit nicht ermöglichen. Hiermit sind Sie bis auf Wiederrauf von Ihrer zu erbringenden Arbeitsleistung unter Fortzahlung Ihres Entgelts freigestellt."

AN Warumdendas:"Nein, du natürliche Person AG! Das kannst du so nicht machen. Ich verschwende dadurch Unsummen an Steuergeldern, die zu einem höheren Tarifergebnis führen könnten. Oder aber Gelder, die in ein sinvolles Fluchtwegekonzept investiert werden können. Außerdem habe ich Angst vor Sonnenbrand. Was soll ich zu Hause nur machen? Können sie mir dass nicht wenigstens auf meinen Jahresurlaub anrechnen"

AG: "Ah ja... sobald es uns möglich ist, werden wir Ihre Dienst-/Arbeitsfähigkeit durch amtsärztliche Untersuchung feststellen lassen."

 

Alfi

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« Antwort #370 am: 24.06.2020 11:22 »
Du kannst hier rumnölen, solange Du möchtest, es bleibt dabei, daß die Bereitstellung eines funktionierenden Arbeitsplatzes eine Arbeitgeberpflicht ist - und zwar eine solche Bereitstellung, daß außer persönlicher Vorkehrungen wie die Vergabe eines Kennworts oder die Arrangements des vorhandenen Büromaterials am Arbeitsplatz nichts einer sofortigen Arbeitsaufnahme entgegensteht. Selbst wenn man jemanden einstellt, der einen neuen Standort aufbauen soll, ist der AG dazu verpflichtet, ihm dafür einen voll funktionsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Ich nöle nicht. Ich wundere mich lediglich mit welch großem Aufwand man hier keinerlei Verantwortung übernimmt. Bis hin zu: Solange nur der Steuerzahler geschädigt wird ist alles gut.

Die Möglichkeit das ein weniger hoher Steuerverlust evtl. einen höheren Tarifabschluss ermöglicht wird völlig missachtet.

Du kannst ja gerne auf dein Gehalt verzichten und es mir geben.

Warum sollen die Angestellten im öffentlichen Dienst immer die Ausgaben des Bundes ausbaden?

Nichts gegen unsere Regierung, Aber es gehen Milliarden jedes Jahr für andere Länder oder deren Bürger weg.
Aber dem eigenem Volk wird nicht geholfen.

Viele Rentner bekommen zu zweit (Ehepaar) weniger als einer von uns alleine im Monat verdient.
Nein lieber den anderen die hier kein Finger krumm gemacht haben in den Rachen schieben.
Das eigene Volk wird schon irgendwie über die Runden kommen.




Otto1

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« Antwort #371 am: 24.06.2020 11:23 »
Die E11 hört nicht mit knapp über 60 auf ;)

67 ist aber auch nicht weit weg von den knapp über 60.  :D

Das Wort "knapp" ist definierbar, vielleicht meint derjenige das 7000 € auch knapp sind.

Es geht hier nicht um ein paar Pupen mehr oder weniger. Fakt ist, dass man im öD 15 Jahre absitzen muss um die 67k zu erhalten. In der Wirtschaft hat man die als Absolvent in gefragten Bereichen nach gut 5 Jahren erreicht! Und was knapp ist entscheidet der Markt. Wenn der öD fiktiv 7000 bietet und der Markt 14000 dann kann ich von 7000 natürlich gut leben und es ist nie knapp, aber wenn ich für die gleiche Tätigkeit und Arbeitsleistung das doppelte bekommen kann: warum zum Henker sollte man für die Hälfte arbeiten? Hier im Süden braucht man unter 600-700k gar nicht über ein Eigenheim nachzudenken. Mit 5.500€ im Monat bezahlen da noch die Urenkel ab... es ist doch dann nur logisch wenn die Leute, auf einem Arbeitsmarkt der einen alle Möglichkeiten bietet, das beste herauspicken...

Otto1

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« Antwort #372 am: 24.06.2020 11:25 »
Du kannst hier rumnölen, solange Du möchtest, es bleibt dabei, daß die Bereitstellung eines funktionierenden Arbeitsplatzes eine Arbeitgeberpflicht ist - und zwar eine solche Bereitstellung, daß außer persönlicher Vorkehrungen wie die Vergabe eines Kennworts oder die Arrangements des vorhandenen Büromaterials am Arbeitsplatz nichts einer sofortigen Arbeitsaufnahme entgegensteht. Selbst wenn man jemanden einstellt, der einen neuen Standort aufbauen soll, ist der AG dazu verpflichtet, ihm dafür einen voll funktionsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Ich nöle nicht. Ich wundere mich lediglich mit welch großem Aufwand man hier keinerlei Verantwortung übernimmt. Bis hin zu: Solange nur der Steuerzahler geschädigt wird ist alles gut.

Die Möglichkeit das ein weniger hoher Steuerverlust evtl. einen höheren Tarifabschluss ermöglicht wird völlig missachtet.

Du kannst ja gerne auf dein Gehalt verzichten und es mir geben.

Warum sollen die Angestellten im öffentlichen Dienst immer die Ausgaben des Bundes ausbaden?

Nichts gegen unsere Regierung, Aber es gehen Milliarden jedes Jahr für andere Länder oder deren Bürger weg.
Aber dem eigenem Volk wird nicht geholfen.

Viele Rentner bekommen zu zweit (Ehepaar) weniger als einer von uns alleine im Monat verdient.
Nein lieber den anderen die hier kein Finger krumm gemacht haben in den Rachen schieben.
Das eigene Volk wird schon irgendwie über die Runden kommen.

Bitte bezeichne mich nicht als Volk. Ich bin ein Bürger.

Bastel

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« Antwort #373 am: 24.06.2020 11:31 »
Hier im Süden braucht man unter 600-700k gar nicht über ein Eigenheim nachzudenken. Mit 5.500€ im Monat bezahlen da noch die Urenkel ab.

Ich bin davon ebenso betroffen, aber daran sind unsere gewählten Volksvertreter Schuld.

Alfi

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« Antwort #374 am: 24.06.2020 11:31 »

Bitte bezeichne mich nicht als Volk. Ich bin ein Bürger.

Ist es nicht das selbe???
Das Staatsvolk sind die Bürger.
 :o