Tarifrunde TVöD 2025 - Diskussion IV - Tarifeinigung

Begonnen von Admin, 06.04.2025 12:30

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Hugo Stieglitz

Zitat von: Gifty in 10.07.2025 15:25
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 14:43
Zitat von: Gifty in 10.07.2025 14:15
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 14:03
Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 12:31
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 12:13
Ich weiß nicht, ob Hass das richtige Wort ist. Vielleicht liegt die Unzufriedenheit daran, dass der Wähler seit längerer Zeit eine Mitte/Rechts-Regierung wünscht und verschiedene Kombinationen von Mitte/Links-Regierungen bekommt.
Der Wähler hat falsche Vorstellungen vom Machbaren! Dabei sehe ich tatsächlich viel berechtigte Kritik an z.B. SPD und Grünen ... nur: Die Union wird dem Wähler in dieser Legislatur auch eine lange Nase ziehen. Das zeigt sich bei der Stromsteuer und die groß versprochene Reform der EkSt 2027 wird auch dem Finanzierungsvorbehalt zum Opfer fallen.

Da der Wähler aber zu doof ist, das Offensichtliche zu erkennen, kann die Politik bei jeder Wahl mit den lustigsten Versprechen an den Start gehen. Es geht nur um den Glauben. (Vielleicht hat die Bevölkerung gar nicht die notwendige Reife für eine Demokratie? ;))
Das mag alles sein oder auch nicht. In einer repräsentativen Demokratie müssen m. E. die Repräsentanten sich irgendwann auch mal nach dem Souverän richten. Wenn man dessen Wünsche dauerhaft ignoriert, führt das zu Unzufriedenheit und Radikalisierung. Genau das erleben wir gerade. Daher der Hass auf die Linken, der umgekehrt im entsprechenden Milieu gleichfalls auf die CDU besteht.

Das Lustige ist ja, dass gerade Die linken, also ja die Partei "die Linke" durchaus das Problem anspricht.

Es ist nicht der Flüchtling oder ein Bürgergeldempfänger der dir das Geld aus der Tasche zieht und dich veräppelt.. das ist dann doch eher der Neoliberalismus - die mit ordentlich Zasta.
Wenn der Neoliberalismus der sogenannte "Nachtwächterstaat" ist, der sich nur um innere und äußere Sicherheit kümmert und sonst nichts, leben wir doch im genauen Gegenteil davon. Soziales ist der größte Posten im Haushalt während die äußere Sicherheit durch eine dysfunktionale (weil kaputt gesparte) Bundeswehr nicht gegeben ist.

Nur weil Soziales der größte Posten ist .....

Schau doch mal sowas hier:
https://www.youtube.com/watch?v=LZLZJWVFZvs
Nicht nur weil der Sozialetat der größte Posten ist (aber eben auch). Wie steht es mit Regulierungen? Deutschland ist eines der am stärksten regulierten Länder der Erde. Schon mal eine europaweite Ausschreibung gemacht? Alle beschweren sich über den Bürokratismus. Diese ganzen Regelungen dürfte es gar nicht geben, wenn wir im Neoliberalismus leben würden.

Krisenmanagement? Finanzkrise, Corona, Gasmangel? Jedes mal war der Staat zur Stelle.

Der Begriff Neoliberalismus dient ebenso wie der Begriff Faschismus dazu unter den Linken die Reihen zu schließen, denn das zieht immer. Aber mit der Realität der Bundesrepublik im Jahr 2025 hat das nichts zu tun.

NelsonMuntz

Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 15:44
Der Begriff Neoliberalismus dient ebenso wie der Begriff Faschismus dazu unter den Linken die Reihen zu schließen, denn das zieht immer. Aber mit der Realität der Bundesrepublik im Jahr 2025 hat das nichts zu tun.

Na, das ist sicher etwas undifferenziert. Zum Neoliberalismus gehört ja auch die Privatisierung einstmals staatlicher Aufgaben. Du kannst Dir heute ein Telefon kaufen (ging früher nicht) und es sogar in Deine TAE-Buchse stecken (ging früher nicht - fällt heute mangels TAE auch wieder weg, aber Du dürftest). Unter Neoliberalismus fallen einfach viele Dinge, die das Primat der Wirtschaft hochhalten und staatliches "Unternehmertum" weitgehend vermeiden.

Der "Nachtwächterstaat" hingegen gehört doch eher in die Ecke des Libertarismus, der Regeln grundsätzlich ablehnt. Verbleites Benzin oder Bleirohre für das Trinkwasser - wo ist das Problem? Sterben wir hat früher und brauchen nicht so viel für die Rente zurücklegen. Die Effizienz des freien Marktes! ;)

Gifty

Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 15:44
Zitat von: Gifty in 10.07.2025 15:25
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 14:43
Zitat von: Gifty in 10.07.2025 14:15
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 14:03
Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 12:31
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 12:13
Ich weiß nicht, ob Hass das richtige Wort ist. Vielleicht liegt die Unzufriedenheit daran, dass der Wähler seit längerer Zeit eine Mitte/Rechts-Regierung wünscht und verschiedene Kombinationen von Mitte/Links-Regierungen bekommt.
Der Wähler hat falsche Vorstellungen vom Machbaren! Dabei sehe ich tatsächlich viel berechtigte Kritik an z.B. SPD und Grünen ... nur: Die Union wird dem Wähler in dieser Legislatur auch eine lange Nase ziehen. Das zeigt sich bei der Stromsteuer und die groß versprochene Reform der EkSt 2027 wird auch dem Finanzierungsvorbehalt zum Opfer fallen.

Da der Wähler aber zu doof ist, das Offensichtliche zu erkennen, kann die Politik bei jeder Wahl mit den lustigsten Versprechen an den Start gehen. Es geht nur um den Glauben. (Vielleicht hat die Bevölkerung gar nicht die notwendige Reife für eine Demokratie? ;))
Das mag alles sein oder auch nicht. In einer repräsentativen Demokratie müssen m. E. die Repräsentanten sich irgendwann auch mal nach dem Souverän richten. Wenn man dessen Wünsche dauerhaft ignoriert, führt das zu Unzufriedenheit und Radikalisierung. Genau das erleben wir gerade. Daher der Hass auf die Linken, der umgekehrt im entsprechenden Milieu gleichfalls auf die CDU besteht.

Das Lustige ist ja, dass gerade Die linken, also ja die Partei "die Linke" durchaus das Problem anspricht.

Es ist nicht der Flüchtling oder ein Bürgergeldempfänger der dir das Geld aus der Tasche zieht und dich veräppelt.. das ist dann doch eher der Neoliberalismus - die mit ordentlich Zasta.
Wenn der Neoliberalismus der sogenannte "Nachtwächterstaat" ist, der sich nur um innere und äußere Sicherheit kümmert und sonst nichts, leben wir doch im genauen Gegenteil davon. Soziales ist der größte Posten im Haushalt während die äußere Sicherheit durch eine dysfunktionale (weil kaputt gesparte) Bundeswehr nicht gegeben ist.

Nur weil Soziales der größte Posten ist .....

Schau doch mal sowas hier:
https://www.youtube.com/watch?v=LZLZJWVFZvs
Nicht nur weil der Sozialetat der größte Posten ist (aber eben auch). Wie steht es mit Regulierungen? Deutschland ist eines der am stärksten regulierten Länder der Erde. Schon mal eine europaweite Ausschreibung gemacht? Alle beschweren sich über den Bürokratismus. Diese ganzen Regelungen dürfte es gar nicht geben, wenn wir im Neoliberalismus leben würden.

Krisenmanagement? Finanzkrise, Corona, Gasmangel? Jedes mal war der Staat zur Stelle.

Der Begriff Neoliberalismus dient ebenso wie der Begriff Faschismus dazu unter den Linken die Reihen zu schließen, denn das zieht immer. Aber mit der Realität der Bundesrepublik im Jahr 2025 hat das nichts zu tun.

Schau doch mal das Video.


Hätte die Zitatkette gekürzt, nur leider ist das Forum nicht auf Mobile Nutzung ausgelegt.

Hugo Stieglitz

Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 15:55
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 15:44
Der Begriff Neoliberalismus dient ebenso wie der Begriff Faschismus dazu unter den Linken die Reihen zu schließen, denn das zieht immer. Aber mit der Realität der Bundesrepublik im Jahr 2025 hat das nichts zu tun.

Na, das ist sicher etwas undifferenziert. Zum Neoliberalismus gehört ja auch die Privatisierung einstmals staatlicher Aufgaben. Du kannst Dir heute ein Telefon kaufen (ging früher nicht) und es sogar in Deine TAE-Buchse stecken (ging früher nicht - fällt heute mangels TAE auch wieder weg, aber Du dürftest). Unter Neoliberalismus fallen einfach viele Dinge, die das Primat der Wirtschaft hochhalten und staatliches "Unternehmertum" weitgehend vermeiden.
Das bedeutet, den Menschen geht es heute schlecht (tut es gar nicht aber egal), weil wir vor 30 Jahren die Post privatisiert haben? Ist doch Gaga. Welche Unternehmen haben wir denn seither privatisiert? Der Staat als Unternehmer wird vermieden weil er ineffizient ist und das kostet. Der Staat ist, wie von mir beschrieben aber ein großer Player, der jeden Aspekt des Lebens kontrolliert und regelt. Das passt nicht zum Neoliberalismus.

Gifty

Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 16:26
Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 15:55
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 15:44
Der Begriff Neoliberalismus dient ebenso wie der Begriff Faschismus dazu unter den Linken die Reihen zu schließen, denn das zieht immer. Aber mit der Realität der Bundesrepublik im Jahr 2025 hat das nichts zu tun.

Na, das ist sicher etwas undifferenziert. Zum Neoliberalismus gehört ja auch die Privatisierung einstmals staatlicher Aufgaben. Du kannst Dir heute ein Telefon kaufen (ging früher nicht) und es sogar in Deine TAE-Buchse stecken (ging früher nicht - fällt heute mangels TAE auch wieder weg, aber Du dürftest). Unter Neoliberalismus fallen einfach viele Dinge, die das Primat der Wirtschaft hochhalten und staatliches "Unternehmertum" weitgehend vermeiden.
Das bedeutet, den Menschen geht es heute schlecht (tut es gar nicht aber egal), weil wir vor 30 Jahren die Post privatisiert haben? Ist doch Gaga. Welche Unternehmen haben wir denn seither privatisiert? Der Staat als Unternehmer wird vermieden weil er ineffizient ist und das kostet. Der Staat ist, wie von mir beschrieben aber ein großer Player, der jeden Aspekt des Lebens kontrolliert und regelt. Das passt nicht zum Neoliberalismus.

Gibt immer Leute die es nicht sehen wollen

MoinMoin

Natürlich ist der Staat als Unternehmer eine Fehlbesetzung.
Und unregulierte Unternehmen sind in vielen Lebensbereichen ebenfalls eine Fehlbesetzung.
Es gibt immer Leute die das nicht wahrhaben wollen.

NelsonMuntz

@Hugo: Du hast mich missverstanden, oder ich habe mich falsch ausgedrückt: Die von mir beschriebenen Effekte des Neoliberalismus begrüße ich ausdrücklich. Gleichzeitig impliziert die Vergrößerung des freien Marktes aber eben auch die Implementierung zumindest rudimentärer Sicherungssyteme. Die rezenten Probleme fußen dabei fast vollständig auf dem demografischen Wandel. Dadurch wähnen sich viele auf einer "Verliererseite" - und das oft sogar zu recht. Nur: Ein weiterer Umbau ins Libertäre hinein (Nachtwächterstaat) wird diejenigen, die heute über Ungerechtigkeit klagen, sogar benachteiligen. Das Konzept "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" funktioniert genauso wenig, wie die sozialistische ZVW.

Hugo Stieglitz

Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 21:38
@Hugo: Du hast mich missverstanden, oder ich habe mich falsch ausgedrückt: Die von mir beschriebenen Effekte des Neoliberalismus begrüße ich ausdrücklich. Gleichzeitig impliziert die Vergrößerung des freien Marktes aber eben auch die Implementierung zumindest rudimentärer Sicherungssyteme. Die rezenten Probleme fußen dabei fast vollständig auf dem demografischen Wandel. Dadurch wähnen sich viele auf einer "Verliererseite" - und das oft sogar zu recht. Nur: Ein weiterer Umbau ins Libertäre hinein (Nachtwächterstaat) wird diejenigen, die heute über Ungerechtigkeit klagen, sogar benachteiligen. Das Konzept "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" funktioniert genauso wenig, wie die sozialistische ZVW.
Ich kann mich nicht daran erinnern, für eine Abschaffung jedweder Sicherungssysteme argumentiert zu haben. An unterschiedlicher Stelle hier im Forum habe ich die Meinung vertreten, dass ich einen gut ausgebauten Sozialstaat für gut und richtig halte (wenngleich er alle paar Jahre auch mal zurecht gestutzt gehört).

Ich habe die Aussage widerlegt, dass es den Armen in D schlecht geht, weil hier der Neoliberalismus herrsche. Es gibt Leute, für die ist D ein korrputer neoliberaler Staat und Merz ein Faschist. Damit bekommt man bei den Linken Applaus es bleibt aber falsch.

KlammeKassen

Zitat von: Gifty in 10.07.2025 14:15
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 14:03
Zitat von: NelsonMuntz in 10.07.2025 12:31
Zitat von: Hugo Stieglitz in 10.07.2025 12:13
Ich weiß nicht, ob Hass das richtige Wort ist. Vielleicht liegt die Unzufriedenheit daran, dass der Wähler seit längerer Zeit eine Mitte/Rechts-Regierung wünscht und verschiedene Kombinationen von Mitte/Links-Regierungen bekommt.
Der Wähler hat falsche Vorstellungen vom Machbaren! Dabei sehe ich tatsächlich viel berechtigte Kritik an z.B. SPD und Grünen ... nur: Die Union wird dem Wähler in dieser Legislatur auch eine lange Nase ziehen. Das zeigt sich bei der Stromsteuer und die groß versprochene Reform der EkSt 2027 wird auch dem Finanzierungsvorbehalt zum Opfer fallen.

Da der Wähler aber zu doof ist, das Offensichtliche zu erkennen, kann die Politik bei jeder Wahl mit den lustigsten Versprechen an den Start gehen. Es geht nur um den Glauben. (Vielleicht hat die Bevölkerung gar nicht die notwendige Reife für eine Demokratie? ;))
Das mag alles sein oder auch nicht. In einer repräsentativen Demokratie müssen m. E. die Repräsentanten sich irgendwann auch mal nach dem Souverän richten. Wenn man dessen Wünsche dauerhaft ignoriert, führt das zu Unzufriedenheit und Radikalisierung. Genau das erleben wir gerade. Daher der Hass auf die Linken, der umgekehrt im entsprechenden Milieu gleichfalls auf die CDU besteht.

Das Lustige ist ja, dass gerade Die linken, also ja die Partei "die Linke" durchaus das Problem anspricht.

Es ist nicht der Flüchtling oder ein Bürgergeldempfänger der dir das Geld aus der Tasche zieht und dich veräppelt.. das ist dann doch eher der Neoliberalismus - die mit ordentlich Zasta.

Frage ist immer wie linke Politik finanzierbar sein soll?!
Alles wird umverteilt.
Wozu dann noch studieren? Leistung bringen?
Leistung lohnt sich dann ja nicht mehr. Wird bestimmt gut für die Gesellschaft sein...

KlammeKassen

Zitat von: Mamba in 10.07.2025 14:32
Gruselig hier zum Teil im Forum. Wie kann man die derzeitige Politik noch in Schutz nehmen bzw. sich das schön reden. Lässt deinen Reichen doch ihre 8%, ich denke Leistung soll sich wieder lohnen und die oberen EGs sind so schlecht bezahlt. Der angeblich Reiche hat sich alles erarbeitet und bekommt sicher nicht sein Geld in Tüten fürs Nichtstun. Sie bieten einen Mehrwert für die Gesellschaft. Die meisten bringen auch das Geld durch Konsum unter die Leute und erhalten damit andere Arbeitsplätze. Nur der der sein Geld unter dem Kopfkissen hortet tut null für die Gesellschaft. Mit Aktien etc. beteilige ich mich an dem Produktivkapital auf diesem Planeten und zahle genug KapSteuer.
Auch nehme ich lieber die 4-5% Entlastung der AFD als die 2-3% die mir vorher von anderen versprochen wurden. Mal abgesehen davon daß die ja noch nicht mal kommen werden, da die CDU keine Eier hat. Auch traurig eine Partei wie du AFD nur anzuprangern obwohl sie noch nicht mal einen Tag regiert haben. Man kann sich dann einfach kein Urteil bilden.

Du hast aber schon einmal diese hasserfüllten Reden von denen gesehen/gehört?

KlammeKassen

Zitat von: Mamba in 10.07.2025 14:35
Und ja von mir aus darf bitte großer Bürokratieabbau im ÖD stattfinden. Denn wir eben selektiert und die guten bleiben oder gehen von alleine in die PW, solange es dem Land im allgemeinen zu gute kommt. Aber hier denkt jeder bloß an seine unsinnigen Stelle im öD und das sie Hauptsache erhalten bleibt.

Dafür bräuchte es nicht einmal Entlassungen geben...
Einfach keine neuen Besetzungen. Es gehen mehr als genug Leute in den nächsten Jahren in Rente.

Und so schafft man wenigstens keine neuen Probleme (--> Arbeitslose in anderen Jobs unterbringen; das dürfte insbesondere für VWFA ziemlich schwierig außerhalb des öD sein)

KlammeKassen

Zitat von: Kyuss in 10.07.2025 15:13
Gibt es einen, für den AN, negativen Einfluss auf die Besteuerung und SV-Abgaben, wenn die rückwirkende Tabellenerhöhung nicht mehr im Juli sondern beispielsweise erst im November, zusammen mit der JSZ, gezahlt werden würde? Der Flurfunk bei meinem AG munkelt, dass die Auszahlung sich mindestens bis zum Oktober ziehen könnte, selbst wenn im Juli die Redaktionsverhandlungen ein gütliches Ende finden würden.

Die VKA hat doch bestritten, dass es 10 Wochen dauern würde nach Beendigung. Dein Beispiel setzt dieses ab voraus (Ende Juli --> November)

Und zu deiner Frage:

Nein, das hat keinen Einfluss.

Du bekommst für jeden vergangenen Monat eine neue Abrechnung (ab April), die Steuern und Sozialabgaben werden also rückwirkend bereits auf die vergangenen Monate verteilt



BAT

Mmh, also ich lese es so, als wenn ich meine Stunden aus Teilzeit mit 34 Stunden auf 42 Stunden erhöhen kann und für die 8 Stunden einen Zuschlag von 10 % bekomme.

Beschäftigte und Arbeitgeber können – für beide Seiten freiwillig – in Textform vereinbaren,
dass ab dem Jahr 2026 die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 42 Stunden erhöht wird. Das
kann für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten vereinbart werden.


Die Beschäftigten erhalten dann das entsprechend erhöhte Entgelt,
entsprechend erhöhte sonstige Entgeltbestandteile und einen Zuschlag für jede Erhöhungsstunde. Der Zuschlag beträgt:
- in den Entgeltgruppen 1 bis 9b: 25 %
- in den Entgeltgruppen 9c bis 15: 10 %
des Stundenentgelts der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe. D