Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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cookiedent

Zitat von: A8ReichtSchon in Gestern um 22:35Jetzt mal Spaß beiseite - könnte ich als Beamter in NRW (Kommunalverwaltung) nach Brandenburg wechseln?

Wäre eine normale Versetzung zu einem anderen DH.
Ich selbst habe mal innerhalb von NRW gewechselt, jeweils ein Kollege nach Bayern und nach Berlin.
Der Vorgang war jeweils der gleiche.

WikingerBrot

Solange das fiktive Partnereinkommen nicht vom Tisch ist kommt gar nichts.

Okay gar nichts ist falsch, es wird dann eine Erhöhung des fiktiven Partnereinkommens geben. BB macht es vor mit ihren 896.. Euro

Denn natürlich müssen unsere Frauen mehr arbeiten bei den Spritpreisen etc  ;D

Schneewitchen

Zitat von: WikingerBrot in Heute um 06:50Solange das fiktive Partnereinkommen nicht vom Tisch ist kommt gar nichts.

Okay gar nichts ist falsch, es wird dann eine Erhöhung des fiktiven Partnereinkommens geben. BB macht es vor mit ihren 896.. Euro

Denn natürlich müssen unsere Frauen mehr arbeiten bei den Spritpreisen etc  ;D

Ich lasse meine fiktive Partnerin derzeit schon Doppelschichten arbeiten, um die steigenden realen Kosten auszugleichen. Noch ist sie ganz willig und murrt nicht.....

Mal sehen, wenn ich ihr sage, dass sie demnächst noch an den Sonntagen in der Tankstelle arbeiten soll.

Aber diese fiktiven Partner, die können schon was aushalten.....😇

Robertbob

Interessant wird es erst, wenn in 10 Jahren (so lang wirds wohl dauern) das BVERFG ein Urteil fällt, das dieses fiktive Partnereinkommen verbietet. Wer dann in den Jahren immer wieder einen Widerspruch eingelegt hat, kann sich dann von der Nachzahlung z B. einen neuen Porsche kaufen, so es das Unternehmen dann noch gibt.

Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in Heute um 08:36Interessant wird es erst, wenn in 10 Jahren (so lang wirds wohl dauern) das BVERFG ein Urteil fällt, das dieses fiktive Partnereinkommen verbietet. Wer dann in den Jahren immer wieder einen Widerspruch eingelegt hat, kann sich dann von der Nachzahlung z B. einen neuen Porsche kaufen, so es das Unternehmen dann noch gibt.

Stimmt, so gesehen ist das Ganze jetzt quasi so eine Art Geldanlage, nur leider ohne Verzinsung, ohne sofortige Verfügbarkeit des bereits angesparten Kapitals und nicht abtretbar....😂🤣

Robertbob

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 08:45Stimmt, so gesehen ist das Ganze jetzt quasi so eine Art Geldanlage, nur leider ohne Verzinsung, ohne sofortige Verfügbarkeit des bereits angesparten Kapitals und nicht abtretbar....😂🤣
Ja, so ist es, einen oder mehrere Haken gibt's eben immer. Aber, was wirklich wichtig ist,  immer  Widerspruch einlegen.

AR76

Zitat von: Henri74 in Gestern um 22:09Ich glaube es gibt mehr. 100.000 Widersprüche für 2025 - also doppelt so viele wie für 2024 ist schon was, was Druck ausübt. Dazu Brandenburg, SH und vermutlich der Bund die deutlich erhöhen. 50 Euro wäre ja kaum diese ganze Ankündigungen zum Entwurf im Herbst wert...
Problem ist - werden die Bezüge um wenige Euro angehoben, können alle Widersprüche beschieden werden. Und obwohl alle wissen, dass die Anhebung viel zu wenig ist, müssten dann die betroffenen klagen. Und das machen nur die wenigsten.

Schneewitchen

Zitat von: AR76 in Heute um 09:43Problem ist - werden die Bezüge um wenige Euro angehoben, können alle Widersprüche beschieden werden. Und obwohl alle wissen, dass die Anhebung viel zu wenig ist, müssten dann die betroffenen klagen. Und das machen nur die wenigsten.

So etwas schändliches würde unser DH doch nicht tun. Das stünde diametral gegen seine bisher offen gezeigte Wertschätzung.

Robertbob

#1493
Nicht jeder Beamte für sich muss Klage erheben. Gewerkschaften (wie der dbb beamtenbund und tarifunion) oder Interessenvertretungen können sogenannte Musterklagen oder Popularklagen einreichen,  um die Verfassungsmäßigkeit der Besoldung höchstrichterlich prüfen zu lassen.
Meine Hoffnung auf eine angemessene Erhöhung der Besoldung beruht auch darauf, daß der FM ja auch das Gespräch mit der Beamtenvertretung sucht und diese bei den Gesprächen wohl auch durchblicken lassen könnten ggfls. den Klageweg zu beschreiten.

cookiedent

Und die Hoffnung des FM wird wohl sein, das er den DBB um den Finger wickeln kann.
Meine böse Ahnung ist eher, das der DBB eifrig zustimmen wird, wenn man trotz fiktiver Ehefrauen aber hohen Familienzuschlägen die aA temporär erreichen kann.
Mit anderen Worten: Von der Einbeziehung des DBB erwarte ich relativ wenig.
Ich vermute eher, das im Finanzministerium die Köpfe glühen, wie man mit Taschenspielertricks die hohen Kosten weiter dämpfen kann.
Evtl. mit Zuschlägen für ausschließlich aktive Beamte, um die Pensionskosten niedrig zu halten.
Die Familienzuschläge und die Sonderzahlung von HH zeigen ja bereits in diese Richtung.
Ob die Versorgung am Ende noch angemessen ist, scheinen viele nicht im Fokus zu haben.

Schneewitchen

Zitat von: cookiedent in Heute um 12:46Und die Hoffnung des FM wird wohl sein, das er den DBB um den Finger wickeln kann.
Meine böse Ahnung ist eher, das der DBB eifrig zustimmen wird, wenn man trotz fiktiver Ehefrauen aber hohen Familienzuschlägen die aA temporär erreichen kann.
Mit anderen Worten: Von der Einbeziehung des DBB erwarte ich relativ wenig.
Ich vermute eher, das im Finanzministerium die Köpfe glühen, wie man mit Taschenspielertricks die hohen Kosten weiter dämpfen kann.
Evtl. mit Zuschlägen für ausschließlich aktive Beamte, um die Pensionskosten niedrig zu halten.
Die Familienzuschläge und die Sonderzahlung von HH zeigen ja bereits in diese Richtung.
Ob die Versorgung am Ende noch angemessen ist, scheinen viele nicht im Fokus zu haben.


Ja, in diese Richtung könnte es tatsächlich gegeben. Die deutliche Erhöhung der FamZ 2021 hätte je letztlich auch den hinterlustigen Zweck, einerseits Verbesserungen vorzunehmen und damit gleichzeitig höhere Pensionslasten für die Zukunft zu vermeiden.

Ich denke, dass der FM an dieser grundsätzlichen Denke auch aktuell möglicherweise festhalten wird.

Robertbob

Das dürfte sich nach Urteil des BVERFG aus 2025 aber schwierig gestalten.

Schneewitchen

Zitat von: Robertbob in Heute um 12:58Das dürfte sich nach Urteil des BVERFG aus 2025 aber schwierig gestalten.

Einem Herrn Dressel in Hamburg ist dieses Urteil auch ziemlich egal. Und? Genau, in Hamburg hinterlässt diese Vorgehensweise bei den Kollegen maximale Frustration. Es werden weiter Widersprüche geschrieben und Klagen geführt.

Die Verfahrensdauern lassen den Herrn Dressel nur müde lächeln. Da hat er sogar noch etwas Zeit, um den Beamten zu drohen.

Ansonsten passiert nichts, oder sagen wir fast nichts. Immerhin wird weiter kräftig auf Kosten der Beamten gespart.

Weshalb sollte unser FM nicht eine ähnliche Strategie fahren, vielleicht etwas weniger drastisch? Aus Respekt vor dem BVerfG oder aus der Verantwortung gegenüber den Landesbeamten? - 🤣😂😅😟

DJ79

Zitat von: Schneewitchen in Heute um 13:14Einem Herrn Dressel in Hamburg ist dieses Urteil auch ziemlich egal. Und? Genau, in Hamburg hinterlässt diese Vorgehensweise bei den Kollegen maximale Frustration. Es werden weiter Widersprüche geschrieben und Klagen geführt.

Die Verfahrensdauern lassen den Herrn Dressel nur müde lächeln. Da hat er sogar noch etwas Zeit, um den Beamten zu drohen.

Ansonsten passiert nichts, oder sagen wir fast nichts. Immerhin wird weiter kräftig auf Kosten der Beamten gespart.

Weshalb sollte unser FM nicht eine ähnliche Strategie fahren, vielleicht etwas weniger drastisch? Aus Respekt vor dem BVerfG oder aus der Verantwortung gegenüber den Landesbeamten? - 🤣😂😅😟


Wenigstens wurde in HH nicht mit extrem hohen Familienzuschlägen getrickst.

Robertbob

Und dieses Tricksen mit den Familienzuschlägen fällt dem FM in NRW gerade vor die Füße.