Ballungsraumzulage/ÖPNV-Ticket in Berlin

Begonnen von Zimm, 27.06.2019 19:31

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Lerche

Zitat von: Bastel in 26.02.2020 11:08
Zitat von: Lerche in 26.02.2020 07:21
Was wird wohl passieren, wenn Stellen nicht besetzt werden (können) ...

Nichts? Ist doch ein gängiges Problem in vielen Behörden. Davon geht die Welt nicht unter.

Ups ... ähm ... also wenn nichts mehr läuft, z. B. keine Personalsachen mehr bearbeitet werden, keine Rechnungen mehr bezahlt werden und die Studis keine Rückmeldungen mehr bekommen, passiert also nichts ... naaaaajaaaaa ....  ??? :o

Spid

Die KdöR ist dafür verantwortlich, mit dem gegebenen Budget ihre Aufgaben zu erfüllen. Dann muß halt woanders eingespart werden, wenn man die Zulage zahlen möchte.

RsQ

Zitat von: Lerche in 26.02.2020 07:21
Eine andere Stelle konnten wir jetzt erst nach knapp einem Jahr besetzen.

Dann sorgt doch der Arbeitsmarkt selbst dafür, eigentlich verplante Personalmittel für solche "Zusatzdinge" frei zu bekommen ...  ;D

Bastel

Zitat von: Spid in 26.02.2020 12:28
Dann muß halt woanders eingespart werden, wenn man die Zulage zahlen möchte.

Das fettmarkierte Wort kennen die in der Hauptstadt nicht. Die anderen sollen einfach mehr bezahlen.

Lerche

Zitat von: Bastel in 26.02.2020 13:14
Zitat von: Spid in 26.02.2020 12:28
Dann muß halt woanders eingespart werden, wenn man die Zulage zahlen möchte.

Das fettmarkierte Wort kennen die in der Hauptstadt nicht. Die anderen sollen einfach mehr bezahlen.

hahahahaha ... DIE erstmal alle schön über einen Kamm scheren ... sehr gut. (Schade, dass es hier kein Facepalm-Smiley gibt)

Zimm

In Berlin läuft zwar wirklich viel schief, aber es kann eben auch nie besser werden, indem man die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes schlecht bezahlt und dann eben nur unqualifiziertes Personal abbekommt.

Zitat von: Spid in 26.02.2020 12:28
Die KdöR ist dafür verantwortlich, mit dem gegebenen Budget ihre Aufgaben zu erfüllen. Dann muß halt woanders eingespart werden, wenn man die Zulage zahlen möchte.
Die Hochschulen erhalten jetzt schon zu wenig Geld. Nur dadurch dass so viele Stellen momentan unbesetzt sind, rutscht man nicht ins Minus.

Zudem haben die Hochschulen bereits jahrelang gespart, indem sie viele Tätigkeiten von billigen studentischen Hilfskräften verrichtet lassen haben, obwohl das rechtlich nicht korrekt war, wie vorletztes Jahr das Landesarbeitsgericht urteilte. An den Umwandlungen in TV-L Stellen beteiligt sich der Senat auch schon nicht vollständig.

In ihrer Not gehen die Hochschulen gerade dazu über, einige (unbefristete) TV-L Stellen zu vierteln, um sie mit Studenten zu besetzen. Die bleiben dann nur wenige Jahre (wer will schon dauerhaft auf einer 25 % Stelle bleiben?) und verweilen dadurch nur in den Stufen 1-3.

Trotzdem würde ich dir recht geben, dass die Hochschulen genauer sehen sollten, wo noch eingespart werden könnte oder wo einfach Anpassungen an die heutige Zeit angebracht sind. Mir ist es beispielsweise schleierhaft, warum an den Bibliotheken immer noch in großer Zahl verbeamtet wird, obwohl die Bibliotheken eine immer geringere Rolle spielen. Die A10-A16 Stellen von denen bleiben nie lange unbesetzt, während die mickrigen E11 Stellen in der IT kaum noch zu besetzen sind und in der IT grundsätzlich niemand verbeamtet wird.

Spid

Dann muß man Stellen abbauen und Angebote reduzieren.

Wastelandwarrior

Das geht auch nicht, weil die Kohle nur fließt, wenn bestimmte Mindestanzahl von Studierenden betreut wird. pro Studierendem gibt es dann extra Geld. (Ist ein kompliziertes Kennzahlensystem).

Aber du hast recht. Ich würde einfach Studiengänge nicht bedienen. Eskalation hilft manchmal.

Spid

Man kann Angebote reduzieren und dennoch hohe Studierendenzahlen erreichen. Ich rate dazu, zunächst das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und das Margherita-von-Brentano-Zentrum zu schließen. Das wird für Schnappatmung im Berliner Senat sorgen. Ich sehe schon Tränen der Wut und Betroffenheit fließen...

BStromberg

Zitat von: Spid in 27.02.2020 16:05
Man kann Angebote reduzieren und dennoch hohe Studierendenzahlen erreichen. Ich rate dazu, zunächst das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien und das Margherita-von-Brentano-Zentrum zu schließen. Das wird für Schnappatmung im Berliner Senat sorgen. Ich sehe schon Tränen der Wut und Betroffenheit fließen...

:) :) :)

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Meine Meinung bilde ich mir selber."
(Charles Dickens)


LeonL

Ich denke auch, dass das Thema gedanklich schon durch ist, jetzt wo schon massive Einsparungen angekündigt werden.

https://m.tagesspiegel.de/berlin/berliner-bezirksbuergermeister-in-corona-quarantaene-das-politische-spitzenpersonal-sollte-auf-teile-des-gehalts-verzichten/25748068.html

Und wenn man bis 2021 weiter schaut, sehe ich schon Argumente für eine Nullrunde bei den Tarifverhandlungen. Man darf auch gespannt sein welche Ergebnisse im TVöD bei rum kommen in diesen Jahr...

Chrille1507

Erst ein paar Einsparungen aufgrund der Corona Prämie, als nächstes dann eine Haushaltssperre und bald ist die Ballungsraumzulage Geschichte.

https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/berlin-senat-beschliesst-corona-praemie-fuer-landesangestellte-.html

Maximus2584

Zitat von: Chrille1507 in 07.05.2020 06:40
Erst ein paar Einsparungen aufgrund der Corona Prämie, als nächstes dann eine Haushaltssperre und bald ist die Ballungsraumzulage Geschichte.

https://www.rbb24.de/politik/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/05/berlin-senat-beschliesst-corona-praemie-fuer-landesangestellte-.html

Ich gehe davon aus, dass die Zulage bleibt. Ab wann diese ausgezahlt wird ist eine andere Sache. Ich denke mal, sollte die Zulage wegfallen und auch noch der Mietendeckel(wer weiß), dann kann die SPD und Linke gleich die Partei auflösen :))), wer wird die überhaupt noch wählen? Schon aus Protest werden diese nicht mehr gewählt werden, da nichts hält von den Versprechungen. Aus diesen Gründen gehen ich davon aus, dass sowohl Mietendeckel bestand haben wird(vielleicht etwas anders nach der Klage), als auch die Zulage.

Wastelandwarrior

Deshalb sollte man sich vor Populismus immer hüten als Politiker, egal ob von links oder von rechts.