Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung

Begonnen von armerknecht, 08.10.2019 07:42

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Alfi

Zitat von: Bastel in 10.06.2020 11:26
Zitat von: Alfi in 10.06.2020 11:05
Zitat von: Otto1 in 10.06.2020 10:46
Zitat von: Alfi in 10.06.2020 10:33
Zitat von: Schokobon in 10.06.2020 10:24
Also wie jetzt - nur dann halt offiziell  ;D

Wenn jetzt mein Beitrag gemeint war, dann würde ich eher die 12,5 % nehmen, weil es bei mir fast 300 € netto ausmachen würde. ok 275 €.
Ich bin nur in der E10 und noch lange nicht in der Endstufe  ::)

Bei 2,5% wäre es ca. 40 €, Tja dann würde ich doch lieber die 16 Std. weniger arbeiten im Monat  8) 8)

12,5% entsprechen den 5h, aber ich denke, dass es dieses Jahr auf eine Kürzung der Arbeitszeit hinausläuft.

Ich hätte absolut nichts dagegen, aber Kürzung der Arbeitszeit um z.B. nur eine Stunde bringt ja kaum was. Merkt keiner so richtig.

Natürlich merkt man das. Mit der gleichen Argumentation könnte man die Arbeitszeit auch um 1h erhöhen. Sind am Tag ja nur 12 Minuten. Wird halt ein Kaffee mehr getrunken ::)

Hast nicht unrecht damit. Eine Stunde merkt man genauso wenig wie 2 % Gehaltserhöhung.
Zur Zeit werden 7:48 Std. gearbeitet. Dann wären es 7:36 St. ist wirklich mager. Klar auf lange Sicht aber schon.

Alfi

Zitat von: BAT in 10.06.2020 11:59
Zitat von: Schokobon in 10.06.2020 11:36
Der VZ Beamte merkt das schon wenn die VZ TB 2 Stunden pro Woche weniger anwesend sein müssen.
Aber ich weiß; Beamte sind hier unbeachtlich.

Und jedes Jahr eine Woche Bildungsurlaub sowie Sonderzahlungen mehr! Unsere jungen Beamten sind immer öfters in der Überlegung in das Angestelltenverhältnis zu wechseln, da heute andere Werte wichtiger sind, wie Freizeit, Work-Life-Balance, Flexibilität, Bildungsurlaub, etc.

Zudem noch eine Bezahlung gemäß den übertragenen Aufgaben dazu.

Alleine die Krankenversicherung und bei Frauen die Pension sehe ich als Argument für eine Beamtenlaufbahn.

Wieso nur bei Frauen die Pension?

Ich bin ein Mann und wäre gerne Beamter, Hauptsache ich hätte später einen Anspruch auf Pension, von der privaten lächerlich günstigen Krankenkasse mal abgesehen. (nicht prügeln, ich meinte jetzt in meinem Alter)

shenja

Unser Arbeitszeitmodell sagt Mo-Do 8 Stunden und Freitag 7 und ich würde da ganz klar die Stunde merken.

heike2106

Zitat von: Alfi in 10.06.2020 11:05

Ich hätte absolut nichts dagegen, aber Kürzung der Arbeitszeit um z.B. nur eine Stunde bringt ja kaum was. Merkt keiner so richtig.

Na dann wird der Westen mal schön an den Osten angepasst mit 40 Stunden. Mal sehen, wer das merkt....


natürlich ohne mehr Geld zu kriegen

Ingenieur

Eine Reduzierung um eine Stunde pro Woche wäre ein Anfang. Ich glaube dies würde sich schon bemerkbar machen. Jedoch sollte dies nur ein erster Schritt auf den Weg zu einer (konkurrenzfähigen) 35h/Woche sein. Die vorgenannten Begründungen sprechen jedenfalls für sich. Ich hoffe das verantwortliche Personen die an der Tarifverhandlungen teilnehmen hier mitlesen.
Es kann jedenfalls nicht sein, dass von Zukunftsfähigkeit und Modernisierung seitens der AG gesprochen wird und wenn es um die Umsetzung geht.......
Eine mögliche Lösung wurde In dieser Runde ja bereits aufgezeigt. (35h/woche; Verzicht auf Lohnsteigerung)

FGL

Zitat von: Kat in 10.06.2020 11:46
Der VZ Beamte sieht aber auch auf seine Bezügemitteilung und freut sich über die mehrere hundert Euro mehr netto als der VZ TB.
Mein in Vollzeit tarifbeschäftigter Vorgesetzter hat netto über 500,00 € mehr im Monat als ich verbeamteter, Vollzeit dienender Knecht. Wie kann das bloß sein?

BAT

Zitat von: Bastel in 10.06.2020 11:26

Natürlich merkt man das. Mit der gleichen Argumentation könnte man die Arbeitszeit auch um 1h erhöhen. Sind am Tag ja nur 12 Minuten. Wird halt ein Kaffee mehr getrunken ::)

Liegt ja am persönlichen Verhalten. Ich nutze die Gleitzeiten aus, im Winter lange Tage im Sommer kurze Tage (die Rückstände schwanken halt zwischen 6 Wochen und 12 Wochen, sind aber immer da). Im Wetter kommt für mich ständig diese 15 Minuten Zusatzpause nach 9 Stunden dazu. Mit einer Stunden AZV könnte das für mich effektiv zwei Stunden weniger Abwesenheit von daheim bedeuten.

Bastel

Zitat von: FGL in 10.06.2020 14:03
Zitat von: Kat in 10.06.2020 11:46
Der VZ Beamte sieht aber auch auf seine Bezügemitteilung und freut sich über die mehrere hundert Euro mehr netto als der VZ TB.
Mein in Vollzeit tarifbeschäftigter Vorgesetzter hat netto über 500,00 € mehr im Monat als ich verbeamteter, Vollzeit dienender Knecht. Wie kann das bloß sein?

Dein Vorgesetzter übt halt entsprechende Tätigkeiten aus. Bei uns sitzen A12er auf E10 Stellen. Das ist motivierend.

Schmitti

Zitat von: BAT in 10.06.2020 11:59Unsere jungen Beamten sind immer öfters in der Überlegung in das Angestelltenverhältnis zu wechseln, da heute andere Werte wichtiger sind, wie Freizeit, Work-Life-Balance, Flexibilität, Bildungsurlaub, etc.
Überlegen sie nur laut, oder wechseln sie auch?

Otto1

Zitat von: heike2106 in 10.06.2020 13:37
Zitat von: Alfi in 10.06.2020 11:05

Ich hätte absolut nichts dagegen, aber Kürzung der Arbeitszeit um z.B. nur eine Stunde bringt ja kaum was. Merkt keiner so richtig.

Na dann wird der Westen mal schön an den Osten angepasst mit 40 Stunden. Mal sehen, wer das merkt....


natürlich ohne mehr Geld zu kriegen

Der Westen ist eben produktiver...

BAT

Zitat von: Schmitti in 10.06.2020 15:14
Überlegen sie nur laut, oder wechseln sie auch?

Vielleicht einer von fünf. Meist jene, die sich gesetzlich versichert haben. Ist wohl neu im Beamtenrecht (?)

Kryne

Zitat von: Alfi in 10.06.2020 13:23
Zitat von: Bastel in 10.06.2020 11:26
Zitat von: Alfi in 10.06.2020 11:05
Zitat von: Otto1 in 10.06.2020 10:46
Zitat von: Alfi in 10.06.2020 10:33
Zitat von: Schokobon in 10.06.2020 10:24
Also wie jetzt - nur dann halt offiziell  ;D

Wenn jetzt mein Beitrag gemeint war, dann würde ich eher die 12,5 % nehmen, weil es bei mir fast 300 € netto ausmachen würde. ok 275 €.
Ich bin nur in der E10 und noch lange nicht in der Endstufe  ::)

Bei 2,5% wäre es ca. 40 €, Tja dann würde ich doch lieber die 16 Std. weniger arbeiten im Monat  8) 8)

12,5% entsprechen den 5h, aber ich denke, dass es dieses Jahr auf eine Kürzung der Arbeitszeit hinausläuft.

Ich hätte absolut nichts dagegen, aber Kürzung der Arbeitszeit um z.B. nur eine Stunde bringt ja kaum was. Merkt keiner so richtig.

Natürlich merkt man das. Mit der gleichen Argumentation könnte man die Arbeitszeit auch um 1h erhöhen. Sind am Tag ja nur 12 Minuten. Wird halt ein Kaffee mehr getrunken ::)

Hast nicht unrecht damit. Eine Stunde merkt man genauso wenig wie 2 % Gehaltserhöhung.
Zur Zeit werden 7:48 Std. gearbeitet. Dann wären es 7:36 St. ist wirklich mager. Klar auf lange Sicht aber schon.

Wieso merkt man das nicht ? Ich kann dann, wenn ich genauso weiterarbeite, jeden Freitag um 11:30 statt 12:30 nach Hause gehen. Das ist schon ein Unterschied für mich, den ich spüren würde.


Wurstberg

Zitat von: BAT in 10.06.2020 15:39
Zitat von: Schmitti in 10.06.2020 15:14
Überlegen sie nur laut, oder wechseln sie auch?

Vielleicht einer von fünf. Meist jene, die sich gesetzlich versichert haben. Ist wohl neu im Beamtenrecht (?)

Gesetzlich versichert... Wer setzt denn schon freiwillig seine Beihilfe und geringen KV Kosten + angemessene Alterssicherung und Familienzuschläge aufs Spiel?

Bastel

Kinderlose Singles?

In manchen Behörden kommt man als TB nicht weit. Dann muss man wechseln oder man versauert. Die Beamten haben meist die Chance auf eine kleine Karriere.

Kaiser80

Zitat von: heike2106 in 10.06.2020 13:37


Na dann wird der Westen mal schön an den Osten angepasst mit 40 Stunden. Mal sehen, wer das merkt....


natürlich ohne mehr Geld zu kriegen

Wenn wir uns dann auf die "Gleichstellung" angeblicher gleichwertiger Berufsabschlüsse einigen...  ;)