Corona: Wie hält es Eure Behörde damit?

Begonnen von clarion, 16.03.2020 21:14

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Pepper2012


was_guckst_du

@Spid
...um die Pflegestufe feststellen zu lassen?  ;D
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Spid

Um den Beweiswert der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erschüttern.

Dakmer

Zitat von: Kryne in 04.05.2020 10:47
Bei uns ist Corona seit Heute vorbei. Also zumindest nach Ansicht der politischen Führung.
Also heißt es nun "Herzlichen Glückwunsch" oder "Herzliches Beileid"? ;-)

Bei uns sind die Maßnahmen bis Ende Mai fortgesetzt, d. h. nur einer im Büro, Heimarbeit, Abstandhalten, keine Besucher ins Gebäude. Ich bin froh darüber, denn wir haben Corona noch lange nicht überwunden.

clarion

Hallo sechs Wochen am Stück? Bei uns sind das Maximum vier Wochen und auch nur bei schweren oder langwierigen Krankheiten, wie Gelenkersatz-OPs o.ä.

WasDennNun

Zitat von: clarion in 04.05.2020 21:47
Hallo sechs Wochen am Stück? Bei uns sind das Maximum vier Wochen und auch nur bei schweren oder langwierigen Krankheiten, wie Gelenkersatz-OPs o.ä.
Echt jetzt, Ihr stellt Aus aus für die MA aus?  ::)

Ne im Ernst, kann ein Arzt einen (hoch) Risiko-menschen krankschreiben?

clarion

 8) Natürlich nicht wir, sondern die Ärzte der MA. Bei Tarifbeschäftigten im Krankengeldbezug, sind es allein deswegen schon vier Wochen, damit die MA auch monatlich das Krankengeld bekommen können.

Wer mit oder ohne Risiko keine Krankheitsymptome hat, ist nicht krank, so zumindest unsere Haus Verfügung. Was Ärzte davon halten, vermag ich nicht zu beurteilen. Wir haben weiterhin Homeoffice. Das wird denke ich solange bleiben wie die Kontaktbeschränkungen andauern.

RsQ

Eine preemptive Krankschreibung für sechs Wochen bei Nicht-Erkrankten halte ich jedenfalls für Unfug - vor allem angesichts einer Pandemie, an deren Rahmenparametern sich auch nach den sechs Wochen nichts, aber auch gar nichts geändert hat. Was bitte wollen die Kollegen in den nächsten 2, 3, ... Jahren machen, bis es (hoffentlich) einen wirksamen Impfstoff gibt, der breit verfügbar ist? Das ist doch nur Aktionismus angesichts der aktuellen Eindrücke.

Kryne

Ich denke die Mitarbeiter wollen sich damit Homeoffice "erpressen". Klar der Arbeitgeber versagt hier auch auf voller Linie. Kann mir keiner erzählen, dass es so schwer ist Homeoffice einzurichten, wo es ja bei einzelnen Leuten geht (Bürgermeister, Erster Stadtrat, waren beide seit Wochen nicht hier während der Betriebszeiten).

Zumindest die beiden Kollegen aus meinem Sachgebiet haben sogar angeboten (vor Wochen schon, also bevor es überhaupt die 6 Wochen Entbindung von der Anwesenheitspflicht gab) ihre privaten Laptops oder PCs zur Verfügung zu stellen für Homeoffice, damit nicht extra Hardware angeschafft werden muss. (Wenn man z.B. Bootsticks benutzten würde, gäbe es da ja auch keine Sicherheitsrisiken, zumindest wurde das mal so erklärt).

Wie gesagt, betrieblich können die 90% ihrer Arbeit ohne Probleme von Daheim machen. Für die übrigen 10% die in Papier mit Unterschrift laufen müssen, könnten sie am Abend oder am Wochenende mal ins Büro gehen.


Wegen was die Ärzte krankschreiben weiß ich nicht. Geht mich auch nichts an. Zumindest die beiden Kollegen die ich näher kenne haben ausreichend Krankheiten damit die Ärzte hier aus den Vollen schöpfen können was mögliche Gründe angeht.




Spid

Der AG versagt hier auch, weil er es mit sich machen läßt. Durch den MDK überprüfen lassen, AN kündigen, Strafanzeige gegen den Arzt und den AN stellen.

Kryne

Ach hier gibt es Leute im Haus die schon seit Monaten krankgeschrieben sind und das noch einige weitere Monate durchziehen wollen bis zur Rente. Da macht der AG auch nichts gegen.

Mich wundert da nix mehr ;)


Kat

Hab sogar so jemanden in der Familie. Immer wegen irgendwas anderem krankgeschrieben. Bald hat er alle Ärzte in der Umgebung durch. Macht der AG (ein krankenhaus) auch nichts. Entweder er ist krank oder hat Urlaub. In den Dienstplänen wird er vermutlch schon lange nicht mehr berücksichtigt,da der Plan sowieso ständig umgeschmissen werden müßte.

Organisator

Zitat von: Spid in 05.05.2020 10:23
Der AG versagt hier auch, weil er es mit sich machen läßt. Durch den MDK überprüfen lassen, AN kündigen, Strafanzeige gegen den Arzt und den AN stellen.

Nur konsequent, wenn ein solcher Arbeitgeber auch das nicht schafft.

Ich finde aber, der AG sollte seine Mühen auf eine zweckmäßige Arbeitsumgebung richten um die Aufgabenerledigung sicherzustellen und nicht protestierende Arbeitnehmer sanktionieren.

Organisator

Zitat von: Kat in 05.05.2020 11:44
Hab sogar so jemanden in der Familie. Immer wegen irgendwas anderem krankgeschrieben. Bald hat er alle Ärzte in der Umgebung durch. Macht der AG (ein krankenhaus) auch nichts. Entweder er ist krank oder hat Urlaub. In den Dienstplänen wird er vermutlch schon lange nicht mehr berücksichtigt,da der Plan sowieso ständig umgeschmissen werden müßte.

Das wäre aus meiner Sicht ein Idelafall fürs Spid´sche Vorgehen.

Spid

Zitat von: Organisator in 05.05.2020 11:50
Zitat von: Spid in 05.05.2020 10:23
Der AG versagt hier auch, weil er es mit sich machen läßt. Durch den MDK überprüfen lassen, AN kündigen, Strafanzeige gegen den Arzt und den AN stellen.

Nur konsequent, wenn ein solcher Arbeitgeber auch das nicht schafft.

Ich finde aber, der AG sollte seine Mühen auf eine zweckmäßige Arbeitsumgebung richten um die Aufgabenerledigung sicherzustellen und nicht protestierende Arbeitnehmer sanktionieren.

Ist ,,protestierend" jetzt Neusprech für Arbeitszeitbetrug? Er sollte beides tun, sind ja mutmaßlich unterschiedliche Organisationsbereiche, die sich um derlei kümmern.