Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 380575 times)

Juwel

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #1215 am: 19.08.2020 16:46 »
Dieser Satz ist kein Mahnmal, er macht alle Deine Vorbringungen zu emotionalisierten Rumgeweine - und das muß schlicht niemanden interessieren - zumal Du an einer rationalen Auseinandersetzung nicht interessiert bist, weil sie unweigerlich zu der Erkenntnis führt, daß die strukturelle Ursache für die gefühlte Benachteiligung schlicht die Frauen selbst sind.

Doch.

Und da bislang kein einziges Gegenargument kam, das mit dem, dass private Problemen des AN den AG nichts angehen, ignoriere ich einfach mal aus arbeits(- und beamtenrechtlicher) Sicht.

Ich sehe einfach nur ein Gestrüpp an Worten aus Widerstand, evtl Neid, Machtkampf, Besitzansprüchen, Ignorieren und Negieren.
Aber vlt wächst darunter ja doch so etwas wie Erkenntnis und Bewusstsein.

Spid

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« Antwort #1216 am: 19.08.2020 16:49 »
Für ein Gegenargument bedarf es zunächst eines Arguments - ein solches fehlt von Dir bislang völlig. Das emotionalisierte Vorbringen von Buzzwords hilft Dir vielleicht in Deinem Frauengruppen-Safe Space-Gewerkschaftssumpf, aber weder im echten Läßt noch hier.

Organisator

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« Antwort #1217 am: 19.08.2020 16:55 »
Für ein Gegenargument bedarf es zunächst eines Arguments - ein solches fehlt von Dir bislang völlig. Das emotionalisierte Vorbringen von Buzzwords hilft Dir vielleicht in Deinem Frauengruppen-Safe Space-Gewerkschaftssumpf, aber weder im echten Läßt noch hier.

Ich bin echt über dein Autocorrect erstaunt. Frauengruppen-Safe Space-Gewerkschaftssumpf geht durch, Leben jedoch nicht  ;D ;D ;D

The Witch

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« Antwort #1218 am: 19.08.2020 16:58 »
Man kann natürlich alle Veröffentlichungen, angefangen mit den bundesministeriellen, über die gewerkschaftlichen bis hin zu den vielen Zeitungsartikeln (zb in Die Zeit, Süddeutsche etc.) und Veröffentlichungen von Vereinen komplett ignorieren.

Sorry, aber diese Veröffentlichungen, die du da anführst, enthalten so gut wie nie harte, nachprüfbare Belege, sondern i. A. gefühlte Ursachenforschung à la "Frauen können ja gar nicht anders als ...".

Spid

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« Antwort #1219 am: 19.08.2020 17:03 »
Für ein Gegenargument bedarf es zunächst eines Arguments - ein solches fehlt von Dir bislang völlig. Das emotionalisierte Vorbringen von Buzzwords hilft Dir vielleicht in Deinem Frauengruppen-Safe Space-Gewerkschaftssumpf, aber weder im echten Läßt noch hier.

Ich bin echt über dein Autocorrect erstaunt. Frauengruppen-Safe Space-Gewerkschaftssumpf geht durch, Leben jedoch nicht  ;D ;D ;D

Muß ich wohl häufiger verwendet haben... ;D

Juwel

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« Antwort #1220 am: 19.08.2020 17:18 »
Ok, ich halte bis hierhin fest:
Frauen werden nicht im öD benachteiligt, es fehlt an Belegen hierfür.

Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.

Sie setzen sich zu kritisch mit „Bewerbungskriterien“ auseinander.

Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.

Interessant - vor 50 Jahren vielleicht.

Spid

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« Antwort #1221 am: 19.08.2020 17:20 »
Na bitte, Du hast es kapiert.

Otto1

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« Antwort #1222 am: 19.08.2020 17:33 »
Ist dabei eigentlich schon was zählbares rausgekommen?  :-X

Verdi: Mach mit! Online-Forderungsdiskussion vom 06. Juli bis 17. August 2020...

FGL

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« Antwort #1223 am: 19.08.2020 17:34 »
Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.
Soweit der Ist-Zustand. Wer als Erklärung eine aktive Benachteiligung anbietet, muss mehr liefern, als den reinen Ist-Zustand zu skizzieren.

Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.
Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

BAT

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« Antwort #1224 am: 19.08.2020 17:41 »
@ Juwel: Entschuldigung, erst jetzt habe ich Deine Antwort von 14:20 Uhr gelesen. Nun kann ich ja auch die Sätze nach deinem ersten Satz mal durchlesen ;)

Juwel

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« Antwort #1225 am: 19.08.2020 18:13 »
Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.
Soweit der Ist-Zustand. Wer als Erklärung eine aktive Benachteiligung anbietet, muss mehr liefern, als den reinen Ist-Zustand zu skizzieren.

Ok, da halte ich mit und erhöhe den Einsatz: In den 70ger Jahren benötigten Frauen per Gesetz noch die Einwilligung ihres Ehegatten, um ein Arbeitsverhältnis antreten zu dürfen. Heute wird das hohe Grundsicherungsbedürfnis (und weitere öff. Zuschüsse) beklagt und diskutiert. Auch nur ein IST-Zustand.


Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.
Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Organisationstalente, geringere Entlohnung etc? Such dir was aus.

Juwel

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« Antwort #1226 am: 19.08.2020 18:14 »
@ Juwel: Entschuldigung, erst jetzt habe ich Deine Antwort von 14:20 Uhr gelesen. Nun kann ich ja auch die Sätze nach deinem ersten Satz mal durchlesen ;)

Kein Problem Spid  ;)
(Ist bestimmt auch nicht so einfach mit dem Ein- und Ausgelogge)

Spid

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« Antwort #1227 am: 19.08.2020 18:22 »
@ Juwel: Entschuldigung, erst jetzt habe ich Deine Antwort von 14:20 Uhr gelesen. Nun kann ich ja auch die Sätze nach deinem ersten Satz mal durchlesen ;)

Kein Problem Spid  ;)
(Ist bestimmt auch nicht so einfach mit dem Ein- und Ausgelogge)

Also tritt zu Deiner Fakten- und Argumentationsschwäche und der Wahnvorstellung, derlei gebracht zu haben, auch noch eine Verschwörungstheorie hinzu.

Spid

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« Antwort #1228 am: 19.08.2020 18:23 »
Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.
Soweit der Ist-Zustand. Wer als Erklärung eine aktive Benachteiligung anbietet, muss mehr liefern, als den reinen Ist-Zustand zu skizzieren.

Ok, da halte ich mit und erhöhe den Einsatz: In den 70ger Jahren benötigten Frauen per Gesetz noch die Einwilligung ihres Ehegatten, um ein Arbeitsverhältnis antreten zu dürfen. Heute wird das hohe Grundsicherungsbedürfnis (und weitere öff. Zuschüsse) beklagt und diskutiert. Auch nur ein IST-Zustand.


Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.
Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Organisationstalente, geringere Entlohnung etc? Such dir was aus.

Und die Benachteiligung liegt jetzt worin?

Juwel

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« Antwort #1229 am: 19.08.2020 18:47 »
Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.
Soweit der Ist-Zustand. Wer als Erklärung eine aktive Benachteiligung anbietet, muss mehr liefern, als den reinen Ist-Zustand zu skizzieren.

Ok, da halte ich mit und erhöhe den Einsatz: In den 70ger Jahren benötigten Frauen per Gesetz noch die Einwilligung ihres Ehegatten, um ein Arbeitsverhältnis antreten zu dürfen. Heute wird das hohe Grundsicherungsbedürfnis (und weitere öff. Zuschüsse) beklagt und diskutiert. Auch nur ein IST-Zustand.


Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.
Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Organisationstalente, geringere Entlohnung etc? Such dir was aus.

Und die Benachteiligung liegt jetzt worin?

Der Pastor predigt nicht zweimal.

Und zur Verschwörungstheorie: war schon witzig an Spid zu schreiben und per gleichem Zitat eine Antwort von BAT zu erhalten. Schon komisch, oder? Aber sorry, für den Grad einer Verschwörungstheorie reicht der Stuff nicht😂. Nimm’s nicht tragisch, so ein 2. Profil ist scheinbar echt prima, um Meinungen vehementer zu vertreten oder zu verscheuchen. Besonders, wenn man von der eher scheuen Sorte ist. Mir egal. Mach, wie du/ihr in Personalunion meint. Nicht weltbewegend. Die einen diskutieren eben nur des Diskutieren wegens, weil Rechthaben oder der Glanz schöner Worte ihnen emotionale Wärme und Sicherheit gibt, eben problemorientiert, und die anderen der Sache wegen, lösungsorientiert.