Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion

Begonnen von Admin, 06.06.2020 20:50

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Warumdendas

Zitat von: Juwel in 19.08.2020 14:57


Ich schreibe an ,,Spid" und erhalte die Antwort per Zitat von ,,BAT"; ich bin sehr sortiert.
Und das weitere ist mehr als unhöflich. Was ist denn bitte mit den Forumsregeln?
Was hat dich an diesem Frauenthema im öD so getroffen, sind doch öffentlich dokumentierte Fakten (Beschäftigungsanteil/Teilzeitanteil/Karrierechancen/Führungspositionen)? Das möchtest du negieren? Warum?

Du weist schon das das nicht dein Postfach ist?

Bastel

Eventuell ist Internet und ein Forum Neuland für Sie?

Angela? Bist du es?

DiVO

Zitat von: Amtsschimmel in 19.08.2020 21:30
Zitat von: CmdrMichael in 19.08.2020 21:23
Zitat von: AndreasG in 19.08.2020 12:46
Ich kann der 35 Stunden Woche wenig abgewinnen.

Klar 1 Stunde pro Tag weniger ist nett.

Ein Recht auf Homeoffice wäre mir lieber.

Denn die eingesparte Pendelzeit von 2x 45 Minuten + Mittagspause von 30 Minuten wären ja schon 2 Stunden pro Tag die ich für mich gewinne.

Kostet den Arbeitgeber kaum etwas.
Für mich als Beamter würde die 35 Stunden Wochen 6h weniger jede Woche bedeuten (Aktuell: 41).

Ich wage zu bezweifeln, dass dies auf Beamte übertragen werden würde (bin ebenfalls Beamter). Höchstens im gleichen Maße, also auf 37 Wochenstunden (4h weniger).

Tatsächlich bringt mir persönlich das flexible Arbeiten mit Laptop schon deutlich mehr, als ein, zwei oder wie viele Stunden auch immer weniger WAZ. Outputorientiert steuern ist hier doch eigentlich relevant.
Ich habe auch einen weiten Fahrtweg, der seit Corona 4 von 5 Wochentagen wegfällt. Das eingesparte Geld entspricht fast dem Mehr dessen, was Netto nach einer Beförderung übrig bliebe.

Auch hier mein Hinweis: Du hast sicherlich schon bei der Bewerbung gewußt wo der Dienstort und wie lange der Arbeitsweg dorthin ist. Es hat dich vermutlich niemand dazu gezwungen diese Stelle anzunehmen.

Ich persönlich halte es für absoluten Nonsens ein Recht auf Homeoffice für alle in einen Tarifvertrag zu packen, weil einige Berufsgruppen innerhalb des TVöD schlicht und ergreifend gar kein Homeoffice machen können. Hierunter fallen aus meiner Sicht z.B. der komplette Bereich Sozial- und Erziehungsdienst, Reinigung, Hausmeister und Pflegepersonal. Diese Gruppen wären von diesem Recht ausgeschlossen oder was soll ich mir vorstellen, das die Reinigungskraft von zuhause aus macht?

Aus meiner Sicht gehören Sachverhalte wie Homeoffice in Dienstvereinbarungen geregelt, um den örtlichen Gegebenheiten gerecht zu werden.

Kaiser80

Zitat von: Otto1 in 19.08.2020 17:33
Ist dabei eigentlich schon was zählbares rausgekommen?  :-X

Verdi: Mach mit! Online-Forderungsdiskussion vom 06. Juli bis 17. August 2020...

Umfrage wurde bis 24.08. verlängert und am 25.08. soll wohl iwas beschlossen werden...

Kat

Zitat von: DiVO in 20.08.2020 07:53
. Hierunter fallen aus meiner Sicht z.B. der komplette Bereich Sozial- und Erziehungsdienst, 

Also unser Sozial- und Erziehungsdienst hat wochenlang Homeoffice gemacht. Warum sollte das nicht gehen? Ihre Außentermine können die Kollegen doch genau so gut von zu Hause aus wahrnehmen. Und alles, was sonst im Innendienst stattfindet dann eben zu Hause.

Spid

Und die Kitakinder nimmt man dann mit nach Hause?

Kaiser80

Ja, aber nur wenn mindestens 2 Stunden Auslauf außerhalb eines Zwingers gewährleistet sind und keine Anbindehaltung stattfindet...

Warumdendas

Zitat von: Spid in 20.08.2020 08:34
Und die Kitakinder nimmt man dann mit nach Hause?
nee, die werden per Video Chat betreut.

Warumdendas

Zitat von: Kat in 20.08.2020 08:31
Zitat von: DiVO in 20.08.2020 07:53
. Hierunter fallen aus meiner Sicht z.B. der komplette Bereich Sozial- und Erziehungsdienst, 

Also unser Sozial- und Erziehungsdienst hat wochenlang Homeoffice gemacht. Warum sollte das nicht gehen? Ihre Außentermine können die Kollegen doch genau so gut von zu Hause aus wahrnehmen. Und alles, was sonst im Innendienst stattfindet dann eben zu Hause.

DiVO ging es doch lediglich darum das nicht pauschal im TV einen Anspruch auf Home Office festgelegt werden kann.

FGL

Zitat von: Juwel in 19.08.2020 18:13
Zitat von: FGL in 19.08.2020 17:34
Zitat von: Juwel in 19.08.2020 17:18
Frauen stellen zwar die größte Beschäftigungsgruppe, aber sind unterrepräsentiert in Führungspositionen und zumeist in Teilzeit, weil sie es so wünschen, oder mit dem Partner vereinbaren, auch sogar, wenn noch so sehr eine Führungsposition angeboten wird.
Soweit der Ist-Zustand. Wer als Erklärung eine aktive Benachteiligung anbietet, muss mehr liefern, als den reinen Ist-Zustand zu skizzieren.

Ok, da halte ich mit und erhöhe den Einsatz: In den 70ger Jahren benötigten Frauen per Gesetz noch die Einwilligung ihres Ehegatten, um ein Arbeitsverhältnis antreten zu dürfen. Heute wird das hohe Grundsicherungsbedürfnis (und weitere öff. Zuschüsse) beklagt und diskutiert. Auch nur ein IST-Zustand.


Zitat von: Juwel in 19.08.2020 17:18
Schade, dass keine Antworten zu Betreuung Kinder/Angehörige parat waren. Aber das trifft offenbar immer nur die Anderen.
Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Organisationstalente, geringere Entlohnung etc? Such dir was aus.
Auf welche Frage soll das die Antwort sein?

Amiga

@Juwel:

Die letzten fünf Seiten hier lese ich mir gar nicht erst durch, weil dein Rumgezicke einfach nur nervt. Das Problem ist ganz einfach: Frauen trauen sich weniger zu; bewerben sich tendenziell auf Berufe, die schlechter bezahlt werden und gehen insg. weniger arbeiten.

Du musst als alte Emanze auch mal schnallen, dass zwei Teilzeitkräfte einem AG mehr kosten, als eine Vollzeitkraft. Ja ich hasse BWLer, weil die alles nur madig rechnen. Aber in dem Fall würde auch ich knallhart gegenrechnen, was für Kosten ein Mitarbeiter verursacht und diesem das dann in Form von einem geringeren Lohn vergüten. Da kommen auch die von deinen BH-losen Mitstreiterinnen kolportieren 6%-Lohnminus her. Das gleiche erwartet aber auch einen Mann, der sich auf die gleiche Stelle bewirbt.

Wenn du die Welt so hasst, wie sie ist, schlage ich vor, du nimmst mal deinen Mann oder deine Frau (die den Mann spielt) an die Hand und redest ihm/ihr ins Gewissen, er/sie möge sich mehr an der Familie beteiligen.

Und dann gleich noch eine Frage an dich, die du mir aber eh nicht wahrheitsgemäß beantwortest (dein Blick ist einfach nicht weit genug dafür): Was ganz konkret (in Zahlen bitte) ist dein Nachteil, dass du als Mann im Frauenkörper geboren wurdest?

Und bitte rasiere dir deine Haare von den Zähnen.
Es heißt übrigens bald nicht mehr "Deutscher", sondern "maximal besteuerte und geduldete Altlast ohne Migrationshintergrund".

Warumdendas

Zitat von: Juwel in 19.08.2020 18:13
Zitat von: FGL in 19.08.2020 17:34

Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Es steht Frauen frei, sich einen Partner zu erwählen, der die Betreuung der Kinder oder Angehörigen übernimmt. Tun sie für gewöhnlich nicht. Die Partner nehmen die Rollenverteilung noch immer zumeist "klassisch" vor. Worin liegt also die Benachteiligung, wenn der Ist-Zustand die Folge persönlicher Lebensentscheidungen ist?

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Organisationstalente, geringere Entlohnung etc? Such dir was aus.

Ich denke der von mir unterstrichene halbe Satz ist alles was Juwel gelesen hat.
Ich kenne mittlerweile viele Väter die der Familie zu liebe in TZ arbeiten und Elternzeit genommen haben. Wie bereits erwähnt jammern die nicht laut über ihr schweres Los sondern genießen die Zeit mit ihren Kindern.


Amiga

Zitat von: Spid in 29.07.2020 08:05
Wenn Du Mitglied in einer Gewerkschaft bist, mag das ja so sein - wenn nicht, dann nicht, denn Gewerkschaften vertreten ausschließlich ihre Mitglieder.

Das war vielleicht mal früher so. Mittlerweile sind sie auch für Nichtmitglieder zuständig, wie mir scheint.
Es heißt übrigens bald nicht mehr "Deutscher", sondern "maximal besteuerte und geduldete Altlast ohne Migrationshintergrund".

Spid


Amiga

Zitat von: Spid in 20.08.2020 12:18
Nein, sind sie nicht.

Doch doch. Aber nicht so wie wir beide das meinen. Ich persönlich kriege Kreislauf, wenn sich ver.di öffentlich hinstellt und über die Schlauchbootpaddler ihren Senf ablässt. Oder drückt ver.di denen einen Mitgliedsausweis in die Hand, wenn sie in Italien anlanden? Geht in meinen Augen überhaupt nicht.
Es heißt übrigens bald nicht mehr "Deutscher", sondern "maximal besteuerte und geduldete Altlast ohne Migrationshintergrund".