Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 184916 times)

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2175 am: 10.09.2020 15:30 »
20 Mrd. € sind doch ein Fliegenschiss - etwas über 1% der Einnahmen der öffentlichen Haushalte.

Schokobon

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2176 am: 10.09.2020 16:08 »
Und wenn es jetzt nicht gerade zur langanhaltenden weltweiten Depression kommt sind die Steuerlöcher auch schnell geflickt.

Da die Tarifabschlüsse aber sowieso in keinem Zusammenhang zur Kassenlage stehen ist das auch völlig unbeachtlich.

Warumdendas

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2177 am: 10.09.2020 16:35 »
20 Mrd. € sind doch ein Fliegenschiss - etwas über 1% der Einnahmen der öffentlichen Haushalte.
Oh ha, laut neuer Steuerschätzung fällt das Steueraufkommen in 2021 um 20 Mrd. geringer als bisher erwartet aus. Leute, macht euch auf eine Minusrunde gefasst. Im Boom gab's schon ein zu geringes Plus, jetzt kommt's knüppelhart.

Na dann kenne wir jetzt das Angebot der VKA: Von rd. 110 Milliarden Lohnkosten müssen wir 22% einsparen aber da wir die Leistungen der MA während der Kriese anerkennen wollen genügen uns 20%. Das belastet den Steuerzahler mit 2,2 Milliarden Euro. Mehr ist nicht zumutbar. 8)

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2178 am: 10.09.2020 16:55 »
Vielleicht sollten wir Geld für neue Sirenen spenden....

Pakart

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« Antwort #2179 am: 10.09.2020 16:55 »
20 Mrd. € sind doch ein Fliegenschiss - etwas über 1% der Einnahmen der öffentlichen Haushalte.
Oh ha, laut neuer Steuerschätzung fällt das Steueraufkommen in 2021 um 20 Mrd. geringer als bisher erwartet aus. Leute, macht euch auf eine Minusrunde gefasst. Im Boom gab's schon ein zu geringes Plus, jetzt kommt's knüppelhart.

Na dann kenne wir jetzt das Angebot der VKA: Von rd. 110 Milliarden Lohnkosten müssen wir 22% einsparen aber da wir die Leistungen der MA während der Kriese anerkennen wollen genügen uns 20%. Das belastet den Steuerzahler mit 2,2 Milliarden Euro. Mehr ist nicht zumutbar. 8)

Ich verstehe deine Ironie, aber das geht dann nur über eine 4 Tage Woche.

Avatvila

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2180 am: 10.09.2020 17:18 »
Natürlich ist das auf die Gesamtsumme gesehen nicht viel und sollte auch keinen Einfluss auf die Verhandlungen haben. Wird es aber, Corona ist doch schon ein Teil der Argumentationsstrategie der Arbeitgeber. Die 20 Mrd. sind jetzt nochmal was auf deren Mühlen

Spid

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« Antwort #2181 am: 10.09.2020 17:20 »
Unbeachtliche Vorbringungen bleiben unbeachtlich, selbst wenn man sie mit unbedeutenden Details ergänzt. Es gibt keinen Grund, sie zum Argument aufzuwerten.

Warumdendas

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« Antwort #2182 am: 10.09.2020 17:25 »
Natürlich ist das auf die Gesamtsumme gesehen nicht viel und sollte auch keinen Einfluss auf die Verhandlungen haben. Wird es aber, Corona ist doch schon ein Teil der Argumentationsstrategie der Arbeitgeber. Die 20 Mrd. sind jetzt nochmal was auf deren Mühlen

Ich hab schon im März gesagt das der VKA Corona zu den Tarifverhandlungen gegen die AN ins Feld schicken wird. Es ist doch nur wichtig eine Strategie zu haben zutreffende Argumente zählen nichts. Sonst hätten wir in den letzten 2 Runden deutlich besser abgeschnitten.
Unbeachtliche Vorbringungen bleiben unbeachtlich, selbst wenn man sie mit unbedeutenden Details ergänzt. Es gibt keinen Grund, sie zum Argument aufzuwerten.

Und doch wird es immer wieder getan. Es geht doch ausschließlich um eine medienwirksame Darstellung auf dem Niveau der Springer Gruppe.

wap

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« Antwort #2183 am: 10.09.2020 17:32 »
Oh ha, laut neuer Steuerschätzung fällt das Steueraufkommen in 2021 um 20 Mrd. geringer als bisher erwartet aus. Leute, macht euch auf eine Minusrunde gefasst. Im Boom gab's schon ein zu geringes Plus, jetzt kommt's knüppelhart.

Bei sehr hohem Steueraufkommen wurde immer gesagt das dies ja kein Argument sei für hohe Tariferhöhungen. Das darf dann bei geringerem Steueraufkommen natürlich auch kein Argument sein.

Spid

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« Antwort #2184 am: 10.09.2020 17:35 »
Natürlich ist das auf die Gesamtsumme gesehen nicht viel und sollte auch keinen Einfluss auf die Verhandlungen haben. Wird es aber, Corona ist doch schon ein Teil der Argumentationsstrategie der Arbeitgeber. Die 20 Mrd. sind jetzt nochmal was auf deren Mühlen

Ich hab schon im März gesagt das der VKA Corona zu den Tarifverhandlungen gegen die AN ins Feld schicken wird. Es ist doch nur wichtig eine Strategie zu haben zutreffende Argumente zählen nichts. Sonst hätten wir in den letzten 2 Runden deutlich besser abgeschnitten.
Unbeachtliche Vorbringungen bleiben unbeachtlich, selbst wenn man sie mit unbedeutenden Details ergänzt. Es gibt keinen Grund, sie zum Argument aufzuwerten.

Und doch wird es immer wieder getan. Es geht doch ausschließlich um eine medienwirksame Darstellung auf dem Niveau der Springer Gruppe.

Es sind vor allem die Gewerkschaften, die das Spiel jedes Mal mitspielen. Sie lassen sich vorrechnen, was die Tarifrunde angeblich koste - und anstatt es richtig zu stellen, stellen sie die Behauptung auf, daß ihre Forderung "angemessen" oder "maßvoll" sei. Sie lassen es den AG durchgehen, daß diese sich in guten Jahren darauf berufen, daß die Rekordeinnahmen in keinem Zusammenhang mit den Entgelten der Beschäftigten stehen, und sich in schlechten Jahren auf niedrige Einnahmen berufen, die keine Erhöhungen zuließen. Und sie sorgen dafür, daß jeder genau weiß, daß er ihnen die geschlossene Kita oder die ungeleerte Mülltonne zu verdanken hat - und nicht den AG.  Man sollte meinen, Organisationen, deren Hauptzweck Tarifverhandlungen sind, wären kommunikativ besser aufgestellt oder würden zumindest aus ihrem Kommunikationsversagen lernen.

Warumdendas

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« Antwort #2185 am: 10.09.2020 17:41 »
Oh ha, laut neuer Steuerschätzung fällt das Steueraufkommen in 2021 um 20 Mrd. geringer als bisher erwartet aus. Leute, macht euch auf eine Minusrunde gefasst. Im Boom gab's schon ein zu geringes Plus, jetzt kommt's knüppelhart.

Bei sehr hohem Steueraufkommen wurde immer gesagt das dies ja kein Argument sei für hohe Tariferhöhungen. Das darf dann bei geringerem Steueraufkommen natürlich auch kein Argument sein.

Hast du schon mal um irgendetwas verhandelt? Nur weil etwas bei der einen Verhandlung keine Rolle spielt muss das beim nächsten mal nicht so sein. Wenn es zu meinen Zielen passt ist es evtl. mein stärkstes Argument. Im Zweifelsfall halte ich es dann mit Adenauer. "Was interessiert mich mein dummes Gequatsche von gestern."


wap

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« Antwort #2186 am: 10.09.2020 17:55 »
Oh ha, laut neuer Steuerschätzung fällt das Steueraufkommen in 2021 um 20 Mrd. geringer als bisher erwartet aus. Leute, macht euch auf eine Minusrunde gefasst. Im Boom gab's schon ein zu geringes Plus, jetzt kommt's knüppelhart.

Bei sehr hohem Steueraufkommen wurde immer gesagt das dies ja kein Argument sei für hohe Tariferhöhungen. Das darf dann bei geringerem Steueraufkommen natürlich auch kein Argument sein.

Hast du schon mal um irgendetwas verhandelt? Nur weil etwas bei der einen Verhandlung keine Rolle spielt muss das beim nächsten mal nicht so sein. Wenn es zu meinen Zielen passt ist es evtl. mein stärkstes Argument. Im Zweifelsfall halte ich es dann mit Adenauer. "Was interessiert mich mein dummes Gequatsche von gestern."

Aus Sicht der Beschäftigten müssen aber genau diese Argumente der letzten Tarifrunden nun auch mal auf den Verhandlungstisch. Ob es was nützt, sei mal dahingestellt. Aber wer verhandeln will der muss auch Argumente liefern. Und was ist da besser als die getroffenen Aussagen des Gegenübers.

clericus organization

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2187 am: 10.09.2020 20:13 »
Der öD darf gerade auch in Hinsicht steigender Regelsätze SGB II/XII bei Verhandlungen nicht mit Argumenten sparen.

Die Regelsätze allein der Personen der RBS 1 u. 2. sind von 2018 bis 2021 um 7,2 % gestiegen. Andere RBS sogar um fast das Doppelte.

Und dann wollen uns die AG klar machen, dass die Löhne im öD eine 9-Runde verdient haben?!

Aber leider kommt das steuerfinanzierte fast bedingungslose Geld der Transferleistungsempfänger*innen aus einem anderen Resort der eben kein AG ist, sondern für den sozialen Frieden sorgt oder sorgen möchte.

Ein Faustschlag für den überwiegenden Teil der MA*innen im öD, die den ganzen Tag für Frieden, Sicherheit, Betreuung, Reinigung usw. beitragen.

Ich habe keine*n Transferleistungsempfänger*in öffentlich in Erscheinung treten sehen um Forderungen nach höheren RL zu fordern.

Also Daumen gedrückt für zumindest 3 % und der Angleichung der Wochenarbeitsstunden im gesamten Bundesgebiet auf 39 Std. bei VZ.




Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #2188 am: 10.09.2020 20:21 »
Dir sind da Sonderzeichen in einige Wörter gerutscht.

Novus

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« Antwort #2189 am: 10.09.2020 22:58 »
Natürlich ist das auf die Gesamtsumme gesehen nicht viel und sollte auch keinen Einfluss auf die Verhandlungen haben. Wird es aber, Corona ist doch schon ein Teil der Argumentationsstrategie der Arbeitgeber. Die 20 Mrd. sind jetzt nochmal was auf deren Mühlen

Ich hab schon im März gesagt das der VKA Corona zu den Tarifverhandlungen gegen die AN ins Feld schicken wird. Es ist doch nur wichtig eine Strategie zu haben zutreffende Argumente zählen nichts. Sonst hätten wir in den letzten 2 Runden deutlich besser abgeschnitten.
Unbeachtliche Vorbringungen bleiben unbeachtlich, selbst wenn man sie mit unbedeutenden Details ergänzt. Es gibt keinen Grund, sie zum Argument aufzuwerten.

Und doch wird es immer wieder getan. Es geht doch ausschließlich um eine medienwirksame Darstellung auf dem Niveau der Springer Gruppe.

Es sind vor allem die Gewerkschaften, die das Spiel jedes Mal mitspielen. Sie lassen sich vorrechnen, was die Tarifrunde angeblich koste - und anstatt es richtig zu stellen, stellen sie die Behauptung auf, daß ihre Forderung "angemessen" oder "maßvoll" sei. Sie lassen es den AG durchgehen, daß diese sich in guten Jahren darauf berufen, daß die Rekordeinnahmen in keinem Zusammenhang mit den Entgelten der Beschäftigten stehen, und sich in schlechten Jahren auf niedrige Einnahmen berufen, die keine Erhöhungen zuließen. Und sie sorgen dafür, daß jeder genau weiß, daß er ihnen die geschlossene Kita oder die ungeleerte Mülltonne zu verdanken hat - und nicht den AG.  Man sollte meinen, Organisationen, deren Hauptzweck Tarifverhandlungen sind, wären kommunikativ besser aufgestellt oder würden zumindest aus ihrem Kommunikationsversagen lernen.

Uneingeschränkte Zustimmung! Warum also glaubt ihr ist das so? Da wird doch keine Korruption im Spiel sein? Nein, nein. Das der Kreistagsvorsitzende von Mannheim eine Musterküche zu Erprobungszwecken in seinem Haus hat (für 0 Euro Eigenanteil) und Gleichzeitig Verdi Funktionär ist hat NICHTS damit zu tun das er Wirtschaftsnahe ist .. neinneinnein