Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 370939 times)

Maiden

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4305 am: 28.10.2020 01:35 »

Warum sollte ich „fairerweise“ die Ausnahme anstelle der Regel nehmen? Und solltest Du es nicht besser unterlassen, Beiträge zu editieren, nachdem bereits darauf geantwortet wurde?

Moment, in der freien Wirtschaft sind 40 Stunden nicht die Ausnahme sondern die Regel.

Wann und wie ich meine Beiträge editiere ist definitiv meine Sache.


Wenn die Abstände durch ein aktives Eingreifen bei den unteren Gruppen verringert werden, braucht es definitiv ein aktives Eingreifen bei den oberen Gruppen, wenn die Abstände sich nicht verändern sollen. Der Wille zu diesem Eingriff muss aber da sein, nur durch Änderungen am Markt ändert sich nichts in den Tabellen.

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4306 am: 28.10.2020 01:53 »

Warum sollte ich „fairerweise“ die Ausnahme anstelle der Regel nehmen? Und solltest Du es nicht besser unterlassen, Beiträge zu editieren, nachdem bereits darauf geantwortet wurde?

Moment, in der freien Wirtschaft sind 40 Stunden nicht die Ausnahme sondern die Regel.

Selbst wenn das so wäre, wäre es unbeachtlich - denn die Tabellenentgelte des TVÖD gelten grundsätzlich für 39 Stunden und nur ausnahmsweise für 40, während der Mindestlohn auf die Stunde bezogen ist und somit lediglich mit dem Regelwert, auf den die Entgelttabelle ausgelegt ist, nämlich 39 Stunden, zu multiplizieren ist.

Zitat
Wann und wie ich meine Beiträge editiere ist definitiv meine Sache.

Es ist zwar Deine Entscheidung - nicht aber Deine Sache, denn das inhaltliche Editieren eines Beitrags, nachdem bereits darauf geantwortet wurde, [edit von Admin2].

Zitat
Wenn die Abstände durch ein aktives Eingreifen bei den unteren Gruppen verringert werden, braucht es definitiv ein aktives Eingreifen bei den oberen Gruppen, wenn die Abstände sich nicht verändern sollen. Der Wille zu diesem Eingriff muss aber da sein, nur durch Änderungen am Markt ändert sich nichts in den Tabellen.

Sollen sich die Abstände denn nicht ändern? Wer hätte das verlangt?

Der Markt ändert nichts an den Tabellen, er regelt lediglich, was man dafür bekommt.
« Last Edit: 29.10.2020 01:55 von Admin2 »

cyrix42

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4307 am: 28.10.2020 02:12 »
Auch wenn ich gegenüber der mehrheitlich vorherrschenden Foren-Meinung doch wahrnehmbar sozialer eingestellt bin; hier haben Spid & Co. einen Punkt: Natürlich darf der Staat nicht sittenwidrig niedrige Löhne zahlen. Was das bedeutet, legt die Mindestlohn-Kommission fest. Alles, was mindestens diesen Wert annimmt, ist in Ordnung. Und dann sind die Arbeitgeber im öD auch nur ganz normale Arbeitgeber, die sich in der gleichen Konkurrenz-Situation befinden wie auch die Arbeitgeber der "freien Wirtschaft". Sofern man also (soziale) Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem präferiert, bildet hier der Markt die Preise -- beschränkt durch die Untergrenze des Mindestlohns. Es gibt keinen Grund, warum im öD Personen besser oder schlechter bezahlt werden sollten als vergleichbare Personen bei anderen Arbeitgebern.

btw: Wenn man meint, dass hohe Netto-Einkommensunterschiede dem Zusammenhalt der Gesellschaft abträglich sind -- was ich in gewissem Rahmen durchaus für realistisch halte --, dann legt man keine Gehalts-Obergrenze fest, sondern besteuert höhere Einkommen einfach stärker. (Insbesondere müssten also Einkommen aus Spekulationsgewinnen, Zinsen o.Ä. erst einmal wieder wie Arbeitseinkommen besteuert werden, da dies für die meisten besonders Wohlhabenden die primäre Einnahmequelle ist, die eben nur mit 25%+Soli besteuert wird, während die Fachkraft sich mit nem Grenzsteuersatz von 42% zufrieden geben muss.)

Kryne

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4308 am: 28.10.2020 02:33 »
Drehen wir den Spieß doch mal um. Erklärt mir doch mal, wo ihr die Milliarden hernehmen wollt, die es für Gehälter wie in der freien Wirtschaft bräuchte. Und nein, Einsparungen bei den mittleren und unteren Entgeltgruppen sind hier nicht die Quelle, weil diese Gruppen definitiv nicht derart überbezahlt sind, dass man da noch was wegnehmen sollte!

Wie sollen sich Kommunen etc. das leisten können, was große Unternehmen mit mehreren Milliarden Umsatz pro Jahr haben? Über Steuern schneidet ihr euch ja auch wieder ins eigene Fleisch.

Tut mir Leid, ich sehe einfach keinen Weg, im ÖD Gehälter wie in der Privatwirtschaft zu zahlen.

Es bleiben nur zwei Möglichkeiten, wenn wieder mehr Fachkräfte in den ÖD als in die freie Wirtschaft sollen: Entweder den ÖD attraktiver machen oder die Privatwirtschaft unattraktiver machen.

Beides erscheint mir aktuell gleich unmöglich, aber zumindest zu letzterer Möglichkeit habe ich hier ja schon meine Gedanken geäußert.

Ich fang mal bei meiner Kommune an als Beispiel.

Zuerst mal könnte man sich auf die Kernaufgaben besinnen und freiwillige Leistungen einstellen.

Brauche ich kostenlose Beratungsstellen für Senioren ? Nein. Brauche ich nicht. Dafür gibt es dutzende Organisationen, die sowas sogar wesentlich "besser" und ebenfalls kostenlos anbieten.

Kulturprogramme können auf ein Minimum zurückgefahren werden.

Sportförderung ? Gehört abgeschafft. Wenn ein Verein sich nicht selbst tragen kann, dann sollte er sich eben auflösen und nicht vom Geld der Allgemeinheit "überleben".

Verkauf sämtlicher Immobilien in denen eh nur Sozialfälle hausen. Ist eine fette Einmalsumme die man bekommt und man spart pro Jahr vermutlich Millionen an Unterhaltungskosten, die man durch die winzige Mieten eh nicht reinbekommt.


Das wären nur mal so ein paar Punkte.

Dann kann man auch die generellen Arbeitsvorgänge (zumindest bei uns) wesentlich Effizienter gestalten. Mit der passenden Software und dem passenden Equipment kann ich meine Arbeit ohne Probleme z.B. auch mit 35 Wochenstunden oder gar weniger erledigen und die Qualität der Arbeit wäre dann auch noch besser als es aktuell der Fall ist.



Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4309 am: 28.10.2020 06:46 »
Inwiefern wertet es den Fachinformatiker ab? Bekommt er weniger, weil der studierte Informatiker mehr bekommt?

Was macht der Fachinformatiker wohl, wenn er sieht, dass der Informatiker quasi dieselbe Zeit (3-4 Jahre) investiert hat (ja, ist deutlich schwerer, geb ich zu) aber monatlich 700 € mehr bekommt? Dann hast du irgendwann keine Fachinformatiker mehr, weil alle potenziellen Azubis lieber studieren.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass wir in einer Marktwirtschaft leben? Angebot & Nachfrage bestimmen den Preis.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass eine Ausbildung und Studium unterschiedliche Voraussetzungen haben (Realschule, Gymnasium etc.).
Schon mal auf die Idee gekommen, dass die meisten intellektuell nicht in der Lage sind ein Informatik-Studium erfolgreich abzuschließen?
Schon mal auf die Idee gekommen, dass andere Marktteilnehmer, gerade in diesem Bereich, deutlich mehr bezahlen?

Extrembeispiel: So will VW beispielsweise sein Kerngeschäft dahin drehen, dass sie ein Betriebssystem für Autos entwickeln. „Blech biegen“ kann heute jeder. Tesla macht es vor. Was passiert? Tesla zahlt seinen Entwicklern 200-500k€ Dollar im Jahr. Und was macht VW? Ja die machen ein Entwicklungszentrum in Kalifornien auf und zahlen das Gleiche, weil sich dort die Fachkräfte tummeln. Es ist auch kein Zufall, dass Tesla seine Fabrik in Europa neben Berlin aufbaut. Die Fabrik ist vollkommen Wurscht, was zählt ist das neue Entwicklungszentrum in Berlin. Die ziehen mit hohen Gehältern die Fachkräfte von VW, Mercedes und BMW weg, die dort ihre „Digital Inovation Labs“ haben, aber egal Hauptsache bei 3k € ist Schluss....

Wdd3

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4310 am: 28.10.2020 07:28 »
Indem man den Gleichgewichtspreis ermittelt - oder, wenn man das nicht kann, den marktüblichen Preis. Gemüseputzer, Spülhilfe und Garderobenpersonal erhält marktüblich den Mindestlohn, das sind bei 39 Wochenstunden 1.585,48€. Im TVÖD hingegen 1929,88-2149,05€. Das sind 21,7-35,5% mehr.

Hm, Netto sieht das dann aber auch schon wieder anders aus. Beim Vergleich von 1585,48 € und 1929,88 € Brutto komme ich auf einen Unterschied von rund 14,3 % Netto.

Inwiefern spielte das Netto eine Rolle? Der AG zahlt ein Bruttoentgelt.

Von der Tatsache mal abgesehen, woher kennt @Maiden die Steuerklassen der fiktiven Beschäftigten? Nettogehälter sind nicht vergleichbar.

Wenn ich mal eine offtopic Frage stellen darf...habt ihr Schlafstörungen? :) Wie kann man den die Nacht im Forum verbringen?

BBBB

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« Antwort #4311 am: 28.10.2020 08:12 »
Drehen wir den Spieß doch mal um. Erklärt mir doch mal, wo ihr die Milliarden hernehmen wollt, die es für Gehälter wie in der freien Wirtschaft bräuchte. Und nein, Einsparungen bei den mittleren und unteren Entgeltgruppen sind hier nicht die Quelle, weil diese Gruppen definitiv nicht derart überbezahlt sind, dass man da noch was wegnehmen sollte!

Wie sollen sich Kommunen etc. das leisten können, was große Unternehmen mit mehreren Milliarden Umsatz pro Jahr haben? Über Steuern schneidet ihr euch ja auch wieder ins eigene Fleisch.

Tut mir Leid, ich sehe einfach keinen Weg, im ÖD Gehälter wie in der Privatwirtschaft zu zahlen.

Es bleiben nur zwei Möglichkeiten, wenn wieder mehr Fachkräfte in den ÖD als in die freie Wirtschaft sollen: Entweder den ÖD attraktiver machen oder die Privatwirtschaft unattraktiver machen.

Beides erscheint mir aktuell gleich unmöglich, aber zumindest zu letzterer Möglichkeit habe ich hier ja schon meine Gedanken geäußert.

Deutschland könnte ein Land sein in dem sprichwörtlich Milch und Honig in Strömen fließen wenn die Steuergelder nur einmal zielgerichtet eingesetzt würden und nicht verschwenderisch damit umgegangen werden würde. Mehr Steuern benötigt es definitv nicht! Auszüge aus dem Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler kann sich jeder selbst suchen. Wer es lieber in visueller Form hat kann sich auch die Videos zum Thema "Realer Irrsinn" von Extra 3 anschauen.

Und ja die unteren Entgeltgruppen bekommen im Vergleich zu den oberen definitiv zu viel. Eine Reinigungskraft in E2 bekommt in ihrer Endstufe über 16€ brutto die Stunde. Für eine Tätigkeit die nur eine kurze Einweisung und keinerlei Ausbildung benötigt oder Verantwortung trägt ist das verdammt viel und weit weg vom Mindestlohn.


Elekorg

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4312 am: 28.10.2020 16:38 »
Hallo,

mein Arbeitgeber (eine Universitätsklinik) hat einen Haustarifvertrag. Inwiefern haben die Ergebnisse der Verhandlungen nun Einfluss auf unseren Haustarifvertrag bzw. profitiere ich nun auch von den Änderungen des TVÖD?

Liebe Grüße und danke für eine Antwort

Spid

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #4313 am: 28.10.2020 16:43 »
Sofern der Haustarifvertrag keinen Bezug auf den TVÖD nimmt, was nicht zu erwarten ist, nicht.

Elekorg

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« Antwort #4314 am: 28.10.2020 16:54 »
Sofern der Haustarifvertrag keinen Bezug auf den TVÖD nimmt, was nicht zu erwarten ist, nicht.

Ist es dann üblich, dass bei Haustarifverträgen ähnliche Regelungen getroffen werden oder habe ich jetzt einfach "Pech" gehabt?

Lars73

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« Antwort #4315 am: 28.10.2020 17:01 »
Das hängt vom Haustarifvertrag ab. Orientiert er sich denn knhaltlich an TVöD oder eher TV-L oder wirklich eigene Regelungen.

Spid

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« Antwort #4316 am: 28.10.2020 17:02 »
Inwiefern solltest Du Pech gehabt haben? Ständig werden Tarifverträge verhandelt. Wenn das Friseurhandwerk, das Gaststättengewerbe oder der Groß- und Außenhandel Tarifverhandlungen abschließt, hast Du dann auch Pech gehabt?

Amtsschimmel

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« Antwort #4317 am: 28.10.2020 17:38 »
Sofern der Haustarifvertrag keinen Bezug auf den TVÖD nimmt, was nicht zu erwarten ist, nicht.

Ist es dann üblich, dass bei Haustarifverträgen ähnliche Regelungen getroffen werden oder habe ich jetzt einfach "Pech" gehabt?

Das kannst nur du in Erfahrung bringen, da wir keinen Einblick in deinen speziellen Haustarifvertrag haben.

Ramirez

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« Antwort #4318 am: 28.10.2020 18:01 »
...
Dass der Großteil der lesenden Nutzer hier meine Ansichten nicht teilt war mir klar (und ist auch kein Problem für mich) - schließlich vertrete ich den Blickwinkel des "Pöbels" (wie es ein Nutzer hier so "charmant" ausgedrückt hat). Den sonstigen Posts nach ist hier aber eher die andere Seite des ÖD unterwegs.

Nein, Sie haben ganz sicher nicht den Blickwinkel des "Pöbels". Nach ihrem 3.000 € Startkommentar wohl eher den der finanziell gesicherten Links-Grünen Filterblase.
...
"Bei den Studiengebühren bin ich tatsächlich mal bei dir. Wäre es so teuer wie z. B. in den USA, würden weit weniger Leute studieren."

Ja es würden weniger Leute studieren. Vor allem weniger fähige Leute, weil es dann vom finanziellen Status der Eltern abhängt.
Aus Blickwinkel des Pöbels ist gerade der Zugang zum Studium nach Eignung und Befähigung ab den 60iger Jahren eine Errungenschaft. Das zerstört das Regime dem Pöbel gerade wieder, weil es die Anforderungen aufweich und so Aufstieg durch Bildung und Fleiß erschwert.
Ihre Ansicht ist ein weiterer Sargnagel, da ohne Aussicht auf Ertrag gar keine Anstrengung mehr stattfindet.  Hatten wir alles schon, das Ende ist dann die Arbeitspflicht.


 

AndreasG

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« Antwort #4319 am: 28.10.2020 18:18 »
Ein Azubi Fachinformatik bekommt ca 1000€ Brutto oder knapp 800€ Netto jeden Monat während der Lehre.

Macht über die 3 Jahre Ausbildung 28.800€

Der Informatikstudent bekommt in dieser Zeit rein garnichts.

Wird der Akademiker nach 3 Jahren fertig und würde netto 600€ mehr bekommen als der Fachinformatiker bräuchte es 4 Jahre um beim Einkommen über diese Zeit gleich zu ziehen.

Wird der Akademiker erst nach 4 Jahren fertig und der Fachinformatiker hat in dieser Zeit eine Stelle nach E7 würde es insgesamt 7 Jahre dauern bis der Akademiker trotz 600€ mehr jeden Monat den Fachinformatiker im Gehalt überholt...


Aber wie wir ja hier erzählt bekommen ist ein Unterschied von 600€ netto total unangemessen und muss verboten werden.

Also rechnen wir mal nur 300€ Netto an Gehaltsunterschied.

Dann zieht der Akademiker erst nach 14 Berufsjahren mit dem Fachinformatiker gleich.


Ach nein stimmt nicht.

Denn der Fachinformatiker kann ja schon nach der mittleren Reife die Ausbildung machen während der Student ein Abitur braucht. Also insgesamt 3 weitere Jahre in denen der Azubi Geld verdient während der Akademiker kein Gehalt bezieht.

Da wären wir bei E7 Stufe 1 bei lockeren 64.668€ die der Akademiker dann mit 300 (600) € netto Unterschied in 18 (9) weiteren Jahren aufgeholt hat...

Also je nach Studiendauer braucht der Akademiker 32 bis 16 Jahre damit sich das Studium auszahlt würde das Gehalt so gedeckelt das der Unterschied zum Fachinformatiker nur 300 bzw 600€ netto beträgt...


So motiviert man natürlich Leute zu einem Studium... NICHT!