Tarifrunde TVöD 2025 - Diskussion IV - Tarifeinigung

Begonnen von Admin, 06.04.2025 12:30

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Hugo Stieglitz

100% Sicherheit kostet nicht nur Rendite, es gibt sie schlicht nicht. Der Amerikaner, der nach dem 2. Weltkrieg Aktien gehalten hat, war besser dran als der Deutsche, der Reichsmark gehalten hat.

Mir geht es darum, dass entweder die Aktienanlage so spekulativ ist, dass die breite Masse kein Geld damit verdienen kann. Dann lohnt es sich als Staat nicht auch noch hohe Steuern darauf zu erheben. Oder aber man generiert doch Gewinne damit, dann würde es sich doch empfehlen die Menschen zu ermuntern in diese Anlageklasse zu investieren, um eine auskömmliche Rente zu haben. Beides kann nicht wahr sein - außer in Parteitagsreden der SPD.  ;D

Volksverwirrung

Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 11:29
Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 10:48
Zitat von: Hugo Stieglitz in 15.05.2025 09:33
Zitat von: NelsonMuntz in 14.05.2025 20:21
Zitat von: BAT in 14.05.2025 19:48
Und das Kapital kann manchmal besser und mit mehr Ertrag für einen arbeiten.

Genau das ist das Problem in diesem Land.  Denk mal drüber nach ;)
Das ist eine interessante kognitive Dissonanz bei der SPD. Wenn man vorschlägt, die Rente um eine kapitalgedeckte Komponente zu erweitern, gibt es Protest. Man dürfe nicht mit der Rente spekulieren oder was passiert wenn die Aktien fallen. Teufelszeug!!
Im nächsten Satz wird dann beklagt, dass Arbeit stärker besteuert würde als Kapital.

Man muss sich nur mal ausrechnen, wie viel Kapital man im Vergleich am Ende hat bei:

gesetztliche Renteneinzahlung vs. gleiche Höhe am Kapitalmarkt investiert auf entsprechende Laufzeiten, also 40 Jahre Plus

Da geht es nicht mehr nur um Hundertausende, da sprechen wir von gemachten Rentnern mit 7-stelligem Portfolio. Alles mit einer Durchschnittsrendite von 8% gerechnet. Wer zusätzlich 5-10% in Bitcoin hält, landet eher im oberen 7-stelligen Bereich.
Tja Apfel und Birne garniert mit den rausgepickten Rosinen.

Wieviel Kapital hatten da im Vergleich die Nachkriegsgeneration?
Wieviel Rente hätten denn die DDR Bürger bekommen?

Und wenn nicht in Bitcoin, sondern .... und 50T€ weg?

100% Sicherheit kostet halt Rendite.
Und wie schnell Geld "vernichtet" werden kann, dass zeigte uns doch Trump gerade.

Darum mein Vorschlag: Basis Rente auf +15%(oder mehr)  des Grundsicherung Niveau via sicheren Umlageverfahren, für den Rest kann jeder machen was er will.

Den Menschen mehr zutrauen. Klar macht ein gewisser Teil staatliche Rente schon Sinn, aber es sollte mehr Spielraum geben für private Vorsorge am Kapitalmarkt. Das könnte man alles organisieren, außerhalb von Riester Rente und Co. Wenn das jemand regelmäßig nachweisbar tut, verringert sich sein Rentenbeitrag um x%. Oder es gibt ein staatliches Konto, welches bis zum Renteneintritt gesperrt ist, auf das man einzahlen kann. Der Betrag auf dem Konto ist in einem ETF investiert. Nach gewissen Meilensteinen erhält man eine Bonuszahlung vom Staat, z.B. je 10.000 Euro Einzahlung gibt es x Euro Bonus steuerfrei on top, als Dankeschön das man selbst vorsorgt.

Ich weiß, man traut den Menschen nichts mehr zu und wälzt alles auf den Staat ab, meiner Meinung ist das aber möglich und wäre eine Option.

Stattdessen wird den Menschen von vornerein Geld abgeschöpft um es in renditeschwache Rentensysteme zu parken. Und dann wundern sich alle das man nach 45 Jahren Beitragspflicht an der Armutsgrenze rumjockelt.

Maikel

Was ist denn jetzt eigentlich Sache ? Das zieht sich irgendwie alles wie Kaugummi. Wir haben bald Juni

BAT

Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 11:29

Darum mein Vorschlag: Basis Rente auf +15%(oder mehr)  des Grundsicherung Niveau via sicheren Umlageverfahren, für den Rest kann jeder machen was er will.

Auch das Umlageverfahren ist nicht sicher, gibt doch viele Kollegen - auch heute noch - die vor Rentenbeginn versterben.

Der Deutsche und seine Sicherheit. ::)

BAT

Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 11:46

Ich weiß, man traut den Menschen nichts mehr zu und wälzt alles auf den Staat ab, meiner Meinung ist das aber möglich und wäre eine Option.


Die Wirkung war umgekehrt. Nicht etwas auf den Staat abwälzen, sondern der Staat hat die persönliche Lebensplanung an sich gezogen (DDR schon immer, BRD seit mindestens 20 Jahren) und die Leute damit immer unselbstägiger gemacht.

Ich bleibe dabei. Sozialleistungen und Umverteilungen sind ab einem gewissen Grad inhuman.

MoinMoin

Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 11:46
Stattdessen wird den Menschen von vornerein Geld abgeschöpft um es in renditeschwache Rentensysteme zu parken. Und dann wundern sich alle das man nach 45 Jahren Beitragspflicht an der Armutsgrenze rumjockelt.
Nochmals:
Sicherheit kostet Rendite. Die Rente ist so gesehen nicht Rendite "schwach".
Aber es ist in der Tat falsch, dass in unserem Rentensystem, in dem die staatliche Rente nur eine von 3 Säulen ist, diese Säule so dick ist.

Ein radikaler Schritt wäre doch eine Einheitsrente für alle und ein Fixbetrag der Bezahlt werden muss und wer 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt die Rente.

Der Rest zur freien Verfügung ohne steuerlichen Gedöns oder Bonus, da haben die kleiner mittleren Einkommen eh nix von.
Und die Bitcoin Gewinne sind ja eh nach einem Jahr halten steuerfrei, dass sollte als Steuergeschenk reichen.
Und die Dumpfbacken, die dann das freigewordenen Geld lieber auf malle verballern, die haben dann halt im Alter Grundsicherungsniveau, auch  nicht schlimm.
Jeder wie er mag.



MoinMoin

Zitat von: BAT in 15.05.2025 11:54
Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 11:29

Darum mein Vorschlag: Basis Rente auf +15%(oder mehr)  des Grundsicherung Niveau via sicheren Umlageverfahren, für den Rest kann jeder machen was er will.

Auch das Umlageverfahren ist nicht sicher, gibt doch viele Kollegen - auch heute noch - die vor Rentenbeginn versterben.

Der Deutsche und seine Sicherheit. ::)
und es gibt welche die beziehen länger Rente als sie eingezahlt haben, nix sicher

Mist

BAT

Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 11:59
und es gibt welche die beziehen länger Rente als sie eingezahlt haben, nix sicher

Mist

Eben. Insofern ist dein Spruch Sicherheit kostet Rendite in diesem Zusammenhang Unfug.

MoinMoin

Zitat von: BAT in 15.05.2025 12:06
Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 11:59
und es gibt welche die beziehen länger Rente als sie eingezahlt haben, nix sicher

Mist

Eben. Insofern ist dein Spruch Sicherheit kostet Rendite in diesem Zusammenhang Unfug.
Na denn: die Rente im Erlebensfall (mit ihre Rendite von ~3% wenn man sie 20 Jahre bezieht) ist sicher, egal wie lange man sie bezieht.
Die Rendite der Rente steigt mit der Dauer des Rentenbezuges, dass ist auch sicher.
Aber ob der Planet dann noch existiert ist nicht sicher, aber das kostet zum Glück keine Rendite.

UNameIT

Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:43
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:23
Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:15
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:02
Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 10:42
Bewerber teilweise schon in jahrelanger Arbeitslosigkeit ohne Ausbildung oder 10x innerhalb der Probezeit den Job gewechselt.

So sieht die Realität heute aus, bin gespannt wie es in 10 Jahren sein wird.

Womöglich einfach eine Bewerbung, da von der Person Bewerbungen verlangt worden sind.

E4/1 sind 1862,57 € Netto, damit wirst du je nach Region aber auch nicht wirklich glücklich. Das sah zu deinem Starttermin vielleicht noch anders aus.

Stellt sich die Frage, ob die Bezahlung ungelernter Tätigkeiten den Anspruch hat, glücklich zu machen?

Stellt sich die Frage, warum du lieber nach unten trittst?

Warum sollte eine Person nicht halbwegs leben können, wenn Sie ordentlich arbeitet. Wir haben als Beispiel gerade nur eine E5 ausgeschrieben für Hausmeister - nein ein Hausmeister ist nicht zwangsweise ungelernt.

Ergänzung:

Oder es stellt sich die Frage, warum du nicht lieber beispielhaft, hier in der Privatwirtschaft gedacht) den Führungsriegen etwas Geld nimmst um deine Angestellten allgemein vernünftig zu Bezahlen.

Du weißt selbst, dass die 1.860€ in einigen Region gerade dazu reicht Wohnung + Essen und Arbeitsweg zu zahlen - dafür will keiner Arbeiten.

Ich trete nicht nach unten.

Mindestlohn in Vollzeit macht ca. 1.550 € netto. Wenn jemand in einer Entgeltgruppe eingestellt wird, die keine Bildungsqualifikation voraussetzt und dazu ein Einstiegseinkommen von 1.860 € netto erhält (beim Bund übrigens 1.930 € netto) erhält, finde ich das nicht unangemessen niedrig. Zumal nach einem Jahr nochmal 100 € on top kommen.

Wenn man davon 600 € Miete (20 €/qm warm für eine Einzimmerwohnung) abzieht, bleiben 1.200 € zum Leben. Das finde ich für eine Tätigkeit, die keinerlei Abschlüsse voraussetzt, nicht unangemessen niedrig bezahlt und durchaus ausreichend für ein ordentliches Leben.

Und da jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, kann er auch an sich und seinem Glück arbeiten (wenn Geld denn glücklich machen sollte)

Ich stimme dir voll zu. Halbwegs leben kann man mit 1860€ netto definitiv, man muss nur vernünftig wirtschaften. Woher kommt der Anspruch, alle sollten das selbe verdienen?  Eine Geschäftsführer stehen an vielen Stellen mit einem Bein im Knast, ist verantwortlich für das Leben von vielen Menschen. Warum sollte sowas nicht entlohnt werden?

Meiner Meinung nach sollte man deshalb in Schulen auch ein Schulfach Finanzen haben, wo zumindestens die Grundlagen Steuer,Investitionen, Budgetplanung und Schulden besprochen werden. Ja, das sollten die Eltern einem beibringen, aber mal ehrlich welche Eltern haben einem schon was über ETFS, Tagesgeld, Sparbuch, Giro und Co. beigebracht?

Eine Freundin hat ung. das gleiche Geld zur Verfügung wie ich, sie kommt hinten und vorne damit nicht aus, ich lege monatlich Geld zur Seite und kann mir viel davon leisten. Oder denken wir mal an den TIK-TOK Klarna trennt.


BAT

Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 12:17

Na denn: die Rente im Erlebensfall (mit ihre Rendite von ~3% wenn man sie 20 Jahre bezieht) ist sicher, egal wie lange man sie bezieht.


Die Rente ist sicher, wenn...

Kapitalrendite ist sicher, wenn...

Du siehst, es gibt keinen Unterschied in der "Anlageform".

MoinMoin

Zitat von: BAT in 15.05.2025 12:25
Zitat von: MoinMoin in 15.05.2025 12:17

Na denn: die Rente im Erlebensfall (mit ihre Rendite von ~3% wenn man sie 20 Jahre bezieht) ist sicher, egal wie lange man sie bezieht.


Die Rente ist sicher, wenn...

Kapitalrendite ist sicher, wenn...

Du siehst, es gibt keinen Unterschied in der "Anlageform".
Das ist natürlich Unfug das es keinen Unterschied in den "Anlageformen" gibt.

Alleine die Art und Wahrscheinlichkeit der Risiken.
Und das Portfolie an Leistungen die bedient werden, sprechen Bände.

BAT

Der Vergleich wird immer schwierig sein.

Meine 30 alte Lebensversicherung bleibt in der Auszahlung steuerfrei. Die Rente aus den Beiträgen in der gleichen Zeit aber nicht...

Gifty

Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:43
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:23
Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:15
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:02
Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 10:42
Bewerber teilweise schon in jahrelanger Arbeitslosigkeit ohne Ausbildung oder 10x innerhalb der Probezeit den Job gewechselt.

So sieht die Realität heute aus, bin gespannt wie es in 10 Jahren sein wird.

Womöglich einfach eine Bewerbung, da von der Person Bewerbungen verlangt worden sind.

E4/1 sind 1862,57 € Netto, damit wirst du je nach Region aber auch nicht wirklich glücklich. Das sah zu deinem Starttermin vielleicht noch anders aus.

Stellt sich die Frage, ob die Bezahlung ungelernter Tätigkeiten den Anspruch hat, glücklich zu machen?

Stellt sich die Frage, warum du lieber nach unten trittst?

Warum sollte eine Person nicht halbwegs leben können, wenn Sie ordentlich arbeitet. Wir haben als Beispiel gerade nur eine E5 ausgeschrieben für Hausmeister - nein ein Hausmeister ist nicht zwangsweise ungelernt.

Ergänzung:

Oder es stellt sich die Frage, warum du nicht lieber beispielhaft, hier in der Privatwirtschaft gedacht) den Führungsriegen etwas Geld nimmst um deine Angestellten allgemein vernünftig zu Bezahlen.

Du weißt selbst, dass die 1.860€ in einigen Region gerade dazu reicht Wohnung + Essen und Arbeitsweg zu zahlen - dafür will keiner Arbeiten.


Wenn man davon 600 € Miete (20 €/qm warm für eine Einzimmerwohnung) abzieht, bleiben 1.200 € zum Leben. Das finde ich für eine Tätigkeit, die keinerlei Abschlüsse voraussetzt, nicht unangemessen niedrig bezahlt und durchaus ausreichend für ein ordentliches Leben.

Und da jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, kann er auch an sich und seinem Glück arbeiten (wenn Geld denn glücklich machen sollte)

Die 1.200€ bleiben nur, wenn der Arbeitnehmer direkt bei der Arbeitsstelle wohnt und keine Nahrung benötigt.

Nein auch wenn es so gewünscht ist, kann sich Bildung leider nicht jeder Leisten. Zudem bei Menschen mit Migrationshintergrund werden gerne mal Dinge nicht anerkannt.

Ja Geld macht glücklich: https://www.stern.de/wirtschaft/neue-studie---geld-macht-doch-gluecklich-und-viel-mehr-geld-noch-gluecklicher-33274516.html
Abgesehen davon, natürlich lebt es sich glücklicher, wenn du nicht Bangen musst genug Geld fürs Essen zu haben/alle Rechnungen begleichen zu können.



Gifty

Zitat von: UNameIT in 15.05.2025 12:20
Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:43
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:23
Zitat von: Organisator in 15.05.2025 11:15
Zitat von: Gifty in 15.05.2025 11:02
Zitat von: Volksverwirrung in 15.05.2025 10:42
Bewerber teilweise schon in jahrelanger Arbeitslosigkeit ohne Ausbildung oder 10x innerhalb der Probezeit den Job gewechselt.

So sieht die Realität heute aus, bin gespannt wie es in 10 Jahren sein wird.

Womöglich einfach eine Bewerbung, da von der Person Bewerbungen verlangt worden sind.

E4/1 sind 1862,57 € Netto, damit wirst du je nach Region aber auch nicht wirklich glücklich. Das sah zu deinem Starttermin vielleicht noch anders aus.

Stellt sich die Frage, ob die Bezahlung ungelernter Tätigkeiten den Anspruch hat, glücklich zu machen?

Stellt sich die Frage, warum du lieber nach unten trittst?

Warum sollte eine Person nicht halbwegs leben können, wenn Sie ordentlich arbeitet. Wir haben als Beispiel gerade nur eine E5 ausgeschrieben für Hausmeister - nein ein Hausmeister ist nicht zwangsweise ungelernt.

Ergänzung:

Oder es stellt sich die Frage, warum du nicht lieber beispielhaft, hier in der Privatwirtschaft gedacht) den Führungsriegen etwas Geld nimmst um deine Angestellten allgemein vernünftig zu Bezahlen.

Du weißt selbst, dass die 1.860€ in einigen Region gerade dazu reicht Wohnung + Essen und Arbeitsweg zu zahlen - dafür will keiner Arbeiten.

Ich trete nicht nach unten.

Mindestlohn in Vollzeit macht ca. 1.550 € netto. Wenn jemand in einer Entgeltgruppe eingestellt wird, die keine Bildungsqualifikation voraussetzt und dazu ein Einstiegseinkommen von 1.860 € netto erhält (beim Bund übrigens 1.930 € netto) erhält, finde ich das nicht unangemessen niedrig. Zumal nach einem Jahr nochmal 100 € on top kommen.

Wenn man davon 600 € Miete (20 €/qm warm für eine Einzimmerwohnung) abzieht, bleiben 1.200 € zum Leben. Das finde ich für eine Tätigkeit, die keinerlei Abschlüsse voraussetzt, nicht unangemessen niedrig bezahlt und durchaus ausreichend für ein ordentliches Leben.

Und da jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, kann er auch an sich und seinem Glück arbeiten (wenn Geld denn glücklich machen sollte)

Ich stimme dir voll zu. Halbwegs leben kann man mit 1860€ netto definitiv, man muss nur vernünftig wirtschaften. Woher kommt der Anspruch, alle sollten das selbe verdienen? Eine Geschäftsführer stehen an vielen Stellen mit einem Bein im Knast, ist verantwortlich für das Leben von vielen Menschen. Warum sollte sowas nicht entlohnt werden?

Meiner Meinung nach sollte man deshalb in Schulen auch ein Schulfach Finanzen haben, wo zumindestens die Grundlagen Steuer,Investitionen, Budgetplanung und Schulden besprochen werden. Ja, das sollten die Eltern einem beibringen, aber mal ehrlich welche Eltern haben einem schon was über ETFS, Tagesgeld, Sparbuch, Giro und Co. beigebracht?


Keiner nannte etwas von "alle Verdienen das Gleiche" in form einer Summe. Jeder verdient aber vernünftig Leben zu können. Dieses Vernünftig Leben bedeutet nicht, dass jeder 5.000€ netto bekommen sollte.

Klingt eher so, als ob dein Geschäftsführer nicht an bestehende Regeln hält... oder simpel unsauber Arbeitet.

Wird in der Schule Minimum Zinsrechnung gelehrt.  Hinzukommen gerne Politik, Sozialwissenschaften und teilweise, wahrscheinlich Schulabhängig Wirtschaftswissenschaften. 

Und um mal eure anekdotische Evidenz anzuwenden:

In Praktika und Ferienjob übernehmen viele Schüler/Studenten (ja unter anderem damals auch ich) Jobs und Aufgaben, die eigentlich einer "Lehre" bedürfen und erfüllen diese trotzdem. Manchmal hat vielleicht gelehrt oder ungelehrt über eine Person sehr wenig auszusagen  :)