Besoldungsrunde 2025-2028 Nordrhein-Westfalen

Begonnen von Admin, 14.02.2026 19:57

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Max_Muster

Zitat von: Robertbob in 16.05.2026 12:55Sollte das so kommen,  muss man den Beamten in NRW auch erlauben in die GKV zu wechseln.  In anderen Bundesländern ist die nämlich möglich.

Ich sehe da eher die typische Neiddebatte. Bei Beamten wird ohnehin niemand kostenlos mitversichert. Ehepartner und Kinder müssen kostenpflichtig privat versichert werden und die steigt schon auch mal um 10-20% im Jahr. Da sind 2,5% eher Kosmetik.

Quasselstrippe

Zitat von: Max_Muster in 16.05.2026 13:35Ich sehe da eher die typische Neiddebatte. Bei Beamten wird ohnehin niemand kostenlos mitversichert. Ehepartner und Kinder müssen kostenpflichtig privat versichert werden und die steigt schon auch mal um 10-20% im Jahr. Da sind 2,5% eher Kosmetik.

sowas habe ich auch zuerst gedacht, man kann es aber auch so sehen:

Grundgehalt plus Familienzuschlag (heute) = Gesamtgehalt
Vom Gesamtgehalt bei verheirateten Personen, bei denen die Partnerperson keine eigene KV hat, 3% ansetzen.
Der Familienzuschlag (neu) wird dann um den Betrag gekürzt, den die 3% auf das Gesamtgehalt ausmachen,
mit der Begründung, dass ja die Beihilfe für die joblose Partnerperson auch finanziert werden muss und das in der gesetzlichen Versicherung jetzt auch so sein wird.

In der Variante fände ich das nicht mehr "vernachlässigbar".

Die private Versicherungsthematik kommt dann noch ergänzend dazu, betrifft ja aber "nur" den Bereich, den die Beihilfe nicht betrifft.

Max_Muster

Zitat von: Quasselstrippe in 16.05.2026 13:50sowas habe ich auch zuerst gedacht, man kann es aber auch so sehen:

Grundgehalt plus Familienzuschlag (heute) = Gesamtgehalt
Vom Gesamtgehalt bei verheirateten Personen, bei denen die Partnerperson keine eigene KV hat, 3% ansetzen.
Der Familienzuschlag (neu) wird dann um den Betrag gekürzt, den die 3% auf das Gesamtgehalt ausmachen,
mit der Begründung, dass ja die Beihilfe für die joblose Partnerperson auch finanziert werden muss und das in der gesetzlichen Versicherung jetzt auch so sein wird.

In der Variante fände ich das nicht mehr "vernachlässigbar".

Die private Versicherungsthematik kommt dann noch ergänzend dazu, betrifft ja aber "nur" den Bereich, den die Beihilfe nicht betrifft.


Könnte sein, wäre aber ein Klagegrund, da ein fiktives Partnereinkommen angerechnet wird mit dem Partner:innen sich in der Regel auch in der GKV versichern könnten. Einen Automatismus darf es also nicht geben.

Quasselstrippe

Zitat von: Max_Muster in 16.05.2026 18:33Könnte sein, wäre aber ein Klagegrund, da ein fiktives Partnereinkommen angerechnet wird mit dem Partner:innen sich in der Regel auch in der GKV versichern könnten. Einen Automatismus darf es also nicht geben.

ja, das stimmt wohl...
aber damit retten sich die Regierungen möglicherweise wieder für ein paar Jahre über die Zeit...

Robertbob

Man sollte aber auch nicht den Aufschrei der PKV's vergessen, wenn dann viele junge verheiratete Beamte mit Kindern in die GKV  wechseln, da für sie günstiger ist, dort versichert zu sein.
Die Gewinne bringen eher junge Einzahler und nicht die Alten.
Beispiel gefällig? Ehemalige Beamte der Bahn und Post. Die Beiträge für die KVB (deren private Krankenversicherung) schießen durch die Decke, da die jungen Beitragszahler fehlen.
Es gibt sie einfach nicht mehr.

uniprof

Zitat von: Robertbob in 16.05.2026 21:20Man sollte aber auch nicht den Aufschrei der PKV's vergessen, wenn dann viele junge verheiratete Beamte mit Kindern in die GKV  wechseln, da für sie günstiger ist, dort versichert zu sein.
Die Gewinne bringen eher junge Einzahler und nicht die Alten.
Beispiel gefällig? Ehemalige Beamte der Bahn und Post. Die Beiträge für die KVB (deren private Krankenversicherung) schießen durch die Decke, da die jungen Beitragszahler fehlen.
Es gibt sie einfach nicht mehr.

Für die PBeaKk gilt das nicht. Erhöhungen sind moderat, vielleicht mal 5%, aber nicht mehr.

Schneewitchen

Zitat von: uniprof in Gestern um 20:28Für die PBeaKk gilt das nicht. Erhöhungen sind moderat, vielleicht mal 5%, aber nicht mehr.

Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, dann wurde im Rahmen der Privatisierung der Postunternehmen vereinbart, dass die absehbaren und steigenden strukturellen Finanzierungslücken in dem geschlossenen System der PBeaKk dauerhaft durch entsprechende staatliche Zuschüsse abgefedert werden. Daher sind die Beitragserhöhungen bei der PBeaKk moderat.

Robertbob

Genau so ist es. Hier war die sogenannte PKV auch ein geschlossenes System und die Zuzahlung für den DH überschaubar. Der Aufschrei die Versicherer blieb deshalb auch aus. Ich gehe davon aus, das dieses Getöse von Laumann nur Theaterdonner ist. Wer in der CDU will es sich schon mit den Arbeitgebern (Unternehmen) in der jetzigen Situation der Partei verderben.