Autor Thema: Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung  (Read 587823 times)

Spid

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1380 am: 23.01.2020 12:36 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1381 am: 23.01.2020 13:22 »
ihr argumentiert aber mit
"wenn du in der freien wirtschaft mehr verdienst, wechsel doch dort hin"

aber betrachtet es aus anderer sicht
"wenn euch in münchen ein eigenheim zu teuer ist, zieht doch aufs land" (oder in den osten)  8)
Meine Argumente zusammen gefasst:
Jeder soll doch seinen Wohnort aussuchen wie und wo und warum er möchte.
Es ist seine individuelle Entscheidung und hat nichts mit Tarifedöns zu tun und berührt es auch nicht unmittelbar.

Ein Kriterium für oder gegen ein Wohnort ist die Arbeitsmarktsituation, dazu kommen viel weiter Kriterien.

und gleichzeitig:
Jeder soll doch seinen Arbeitsplatz aussuchen wie und wo und warum er möchte.

Ein Kriterium für oder gegen ein Arbeitsplatz ist die Entlohnung sicherlich im Zusammenhang mit den monetären Aufwand den man betrieben muss um Arbeitsplatzwunsch und Wohnortwunsch in einem Einklang zu bringen.

Auch das ist seine individuelle Entscheidung und hat nichts mit Tarifedöns zu tun und berührt es auch nicht unmittelbar.


Und ich als jemand der Leute einstellt möchte gerne die besten Leute haben, wenn sie meine mehr Entgelt zu brauchen, weil Wohnen teuer, fern der Heimat oder wieso auch immer, dann gebe ich ihnen mehr, außer wenn ich jemanden anderen günstiger bekomme.

Wenn du in deiner Ländle bleiben willst (Haus Hof Familie dort hast), dann weiß ich das du mit weniger zufrieden sein wirst, bevor du gehst oder deine Performance nach lässt, als einer der extra herziehen muss und sich allein und verlassen auf dem Dorf fühlen könnte und deswegen mehr Schmerzensgeld braucht.
so einfach ist das.

Ich habe durchaus die Situation erlebt, das ein Teamleiter 10% weniger bekommen hat als ein Teil seiner Untergebenen und oh konträr, alle waren zufrieden!

Otto1

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1382 am: 23.01.2020 13:22 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

Was passiert denn Ihrer Meinung nach, wenn Sie 250 Ingenieure im Bereich Bau haben und dann nur den Neuen eine Zulage gewähren, da Sie sonst niemanden finden? Bei uns wird gar nicht mit sowas angefangen, da es sonst zu entsprechendem Unfrieden kommt.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1383 am: 23.01.2020 13:30 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

Was passiert denn Ihrer Meinung nach, wenn Sie 250 Ingenieure im Bereich Bau haben und dann nur den Neuen eine Zulage gewähren, da Sie sonst niemanden finden? Bei uns wird gar nicht mit sowas angefangen, da es sonst zu entsprechendem Unfrieden kommt.
Tja, sehr dumm!
Dann bleibt es halt bei der Unterbesetzung.
Wir haben in solchen Situationen, die zu "Recht" Unzufriedenen auf Nachfrage auch mehr gegeben und den Rest klar gemacht, dass sie nicht mehr verdient haben und einen Auflösungsvertrag angeboten.

Phineas

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1384 am: 23.01.2020 13:55 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

Was passiert denn Ihrer Meinung nach, wenn Sie 250 Ingenieure im Bereich Bau haben und dann nur den Neuen eine Zulage gewähren, da Sie sonst niemanden finden? Bei uns wird gar nicht mit sowas angefangen, da es sonst zu entsprechendem Unfrieden kommt.

Naive Frage, aber woher weiß denn der Rest, dass dem Neuen Zulagen gezahlt wurden? Ich denke, da müssten die Kollegen dann eben mal aufwachen und akzeptieren, dass es beim Gehalt auch auf die richtigen Argumente ankommt.

Schaue ich drei Büros weiter, sehe ich eine unheimlich fleißige Kollegin, die eine Mehrfaches der Vorgänge ihres direkten Kollegen abarbeitet (und auch mit weniger Fehlern). Darf sie dann nicht in Anspruch nehmen, dass diese Mehrleistung auch in irgendeiner Weise honoriert wird? Bewertet ist die Stelle bei beiden identisch, sodass der Kollege nach unten hin abgesichert bleibt. Wollte er aber ebenfalls eine Zulage, müsste er sich irgendwie mehr engagieren.

Kaffeetassensucher

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1385 am: 23.01.2020 14:06 »
Naive Frage, aber woher weiß denn der Rest, dass dem Neuen Zulagen gezahlt wurden? Ich denke, da müssten die Kollegen dann eben mal aufwachen und akzeptieren, dass es beim Gehalt auch auf die richtigen Argumente ankommt.

Die Frage habe ich mir vorhin ebenfalls schon gestellt. Ich weiß von keinem meiner Kollegen, wie viel er verdient, ich weiß höchstens, welche EG Referentenposten und Teamleitungen in der Regel bei uns erhalten, ob jemand eine Zulage erhält und wenn ja wie hoch, kann ich noch nicht mal schätzen. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht, solange ich die für meine Arbeit vorgesehene Vergütung erhalte.

Da muss jemand schon mächtig mit seinem Entgelt bzw. der Zulage prahlen, damit ich das erfahre. Oder es kommt in irgendeinem Gespräch z. B. beim Mittagessen oder wenn man im selben Zimmer sitzt, irgendwann mal zur Sprache. Das habe ich bisher aber nur einmal erlebt und in dem Fall saß ich mit einer Kollegin im Zimmer, die ich bereits gut genug kannte und mich mit ihr verstand, als dass ich ihr auch nur einen Cent nicht gegönnt hätte.

Otto1

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1386 am: 23.01.2020 14:26 »
Also wenn ich bisher eins gelernt habe, dann das sich alles mögliche durch die Behörden schweigt...  Unsere Ingenieure werden standardmäßig mit einer e11 ausgeschrieben und deren Vorgesetzt mit e12. Sieht doch jeder im Stellenporal. Außerdem kann es doch nicht sein, dass man erst mit Weggang drohen muss, damit man von den Mitteln zur Personalbindung profitieren kann. Das ist schließlich das genaue Gegenteil dessen was zur Zeit das Interesse der AG ist: Personalaufbau und Stellennachbesetzung. Mal davon abgesehen: warum sollte der neue e11er mit Zulage mehr bekommen als der alte e12er ohne? da freut sich jede Führungskraft wenn er für ein Mehr an Verantwortung weniger bekommt.

Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen warum hier einige zum Ergebnis kommen, dass es keine strukturellen Probleme in der EGO und Entgelttabelle gibt.  ???


Phineas

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« Antwort #1387 am: 23.01.2020 15:06 »
Also wenn ich bisher eins gelernt habe, dann das sich alles mögliche durch die Behörden schweigt...  Unsere Ingenieure werden standardmäßig mit einer e11 ausgeschrieben und deren Vorgesetzt mit e12. Sieht doch jeder im Stellenporal. Außerdem kann es doch nicht sein, dass man erst mit Weggang drohen muss, damit man von den Mitteln zur Personalbindung profitieren kann. Das ist schließlich das genaue Gegenteil dessen was zur Zeit das Interesse der AG ist: Personalaufbau und Stellennachbesetzung. Mal davon abgesehen: warum sollte der neue e11er mit Zulage mehr bekommen als der alte e12er ohne? da freut sich jede Führungskraft wenn er für ein Mehr an Verantwortung weniger bekommt.

Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen warum hier einige zum Ergebnis kommen, dass es keine strukturellen Probleme in der EGO und Entgelttabelle gibt.  ???

Ich weiß auch, wie die Eingruppierung hier ist, aber nicht welche Zulagen an wen verteilt werden.

Dass strukturelle Probleme gibt ist zutreffend. Aber da wurde hier von Spid doch schon ein Vorschlag gemacht, den ich persönlich genauso unterschreiben würde.

Otto1

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« Antwort #1388 am: 23.01.2020 15:15 »
Also wenn ich bisher eins gelernt habe, dann das sich alles mögliche durch die Behörden schweigt...  Unsere Ingenieure werden standardmäßig mit einer e11 ausgeschrieben und deren Vorgesetzt mit e12. Sieht doch jeder im Stellenporal. Außerdem kann es doch nicht sein, dass man erst mit Weggang drohen muss, damit man von den Mitteln zur Personalbindung profitieren kann. Das ist schließlich das genaue Gegenteil dessen was zur Zeit das Interesse der AG ist: Personalaufbau und Stellennachbesetzung. Mal davon abgesehen: warum sollte der neue e11er mit Zulage mehr bekommen als der alte e12er ohne? da freut sich jede Führungskraft wenn er für ein Mehr an Verantwortung weniger bekommt.

Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen warum hier einige zum Ergebnis kommen, dass es keine strukturellen Probleme in der EGO und Entgelttabelle gibt.  ???

Ich weiß auch, wie die Eingruppierung hier ist, aber nicht welche Zulagen an wen verteilt werden.

Dass strukturelle Probleme gibt ist zutreffend. Aber da wurde hier von Spid doch schon ein Vorschlag gemacht, den ich persönlich genauso unterschreiben würde.

Welcher der vielen Vorschläge? Der mit der sozialen Komponente?

Spid

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« Antwort #1389 am: 23.01.2020 15:27 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

Was passiert denn Ihrer Meinung nach, wenn Sie 250 Ingenieure im Bereich Bau haben und dann nur den Neuen eine Zulage gewähren, da Sie sonst niemanden finden? Bei uns wird gar nicht mit sowas angefangen, da es sonst zu entsprechendem Unfrieden kommt.

Wessen Mitarbeiter von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt. Wenn einer meiner Mitarbeiter einen Vorteil erhält und seine Kollegen davon erfahren, setzen sie ihre Energie dafür ein, besser zu werden, um es ihm gleich zu tun.

Organisator

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« Antwort #1390 am: 23.01.2020 15:42 »
Wessen Mitarbeiter von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt. Wenn einer meiner Mitarbeiter einen Vorteil erhält und seine Kollegen davon erfahren, setzen sie ihre Energie dafür ein, besser zu werden, um es ihm gleich zu tun.

...eben eine typische Führungsaufgabe. Wer sich hinter einer vermeintlichen Gleichmacherei versteckt um Neiddebatten zu vermeiden, sollte über seine Führungsrolle nachdenken.

MrRossi

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« Antwort #1391 am: 23.01.2020 15:56 »
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit war Deine Forderung - nicht die des TVÖD, der auch nichts dergleichen auch nur im Ansatz umsetzt oder den Anspruch hat, dies zu tun.

Was passiert denn Ihrer Meinung nach, wenn Sie 250 Ingenieure im Bereich Bau haben und dann nur den Neuen eine Zulage gewähren, da Sie sonst niemanden finden? Bei uns wird gar nicht mit sowas angefangen, da es sonst zu entsprechendem Unfrieden kommt.

Wessen Mitarbeiter von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt. Wenn einer meiner Mitarbeiter einen Vorteil erhält und seine Kollegen davon erfahren, setzen sie ihre Energie dafür ein, besser zu werden, um es ihm gleich zu tun.

Durch Kündigung und Wiederbewerbung......

Otto1

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« Antwort #1392 am: 23.01.2020 16:12 »
Wessen Mitarbeiter von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt. Wenn einer meiner Mitarbeiter einen Vorteil erhält und seine Kollegen davon erfahren, setzen sie ihre Energie dafür ein, besser zu werden, um es ihm gleich zu tun.

...eben eine typische Führungsaufgabe. Wer sich hinter einer vermeintlichen Gleichmacherei versteckt um Neiddebatten zu vermeiden, sollte über seine Führungsrolle nachdenken.

Also ich kenne das als Teil der Politik: Möglichst wenig, ansonsten kann ja jeder kommen. Quasi als: bitte nicht die Büchse der Pandora öffnen...einem Ing. mit 20 Jahren Berufserfahrung wird auch erstmal die Stufe 3 angeboten. Steht ja so im Tarifvertrag. Dann wird scheibchenweise nachgegeben bis er max. Stufe 5 erhält, aber auch nur dann wenn nicht vielleicht doch noch jemand am Horizont herbeieilt und es für eine Stufe weniger macht (auch wenn er deutlich schlechter ist).

Spid

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« Antwort #1393 am: 23.01.2020 16:19 »
Natürlich wird zunächst Stufe 3 angeboten - wenn die Berufserfahrung einschlägig ist. Es sind Vertragsverhandlungen, man bietet zunächst an, was zusteht. Wer darauf eingeht, ist selbst schuld. Wer verhandelt, bekommt mehr.

WasDennNun

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« Antwort #1394 am: 23.01.2020 16:51 »
Dann wird scheibchenweise nachgegeben bis er max. Stufe 5 erhält, aber auch nur dann wenn nicht vielleicht doch noch jemand am Horizont herbeieilt und es für eine Stufe weniger macht (auch wenn er deutlich schlechter ist).
Dann sind es schlechte Personaler, die mit schlechteren Mitarbeiter zufrieden sind.
(Du glaubst doch wohl nicht, dass ich nur Stufe 3,4,5 bekomme, obwohl ich erst 5 Jahre auf meine Stelle sitze?)
Denn:
Es sind Vertragsverhandlungen,
und es ist ein Arbeitmarkt! Und keine Sozialstation für gestrandete Tarifbeschäftigte.
Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen warum hier einige zum Ergebnis kommen, dass es keine strukturellen Probleme in der EGO und Entgelttabelle gibt.  ???
Ich gehöre nicht dazu! Aber zu den zu verändernden strukturellen Problemen hat sich Spid schon ausgelassen.

Und ja die EGO sollte auch in einige Berufsbereichen verschoben werden, solange man da Personalmangel hat.

Unabhängig davon, warum soll ich einem Mitarbeiter, der seit 10 Jahren sein Job macht, plötzlich das Füllhorn überschütten? Nur weil er woanders mehr Geld kriegen könnte? Er aber offensichtlich sich nicht bewegen will?
Nö, dieses eingesparte Geld nehme ich lieber um Topleuten oberhalb des (dann evtl. höheren) EGO Mittelmaßentgelt Anreize zu geben, dass scheinst du nicht sehen zu wollen.
Außerdem kann es doch nicht sein, dass man erst mit Weggang drohen muss, damit man von den Mitteln zur Personalbindung profitieren kann. Das ist schließlich das genaue Gegenteil dessen was zur Zeit das Interesse der AG ist: Personalaufbau und Stellennachbesetzung.
Nenne es drohen, nenne es den Verantwortlichen erkennbar machen, wie auch immer. Eine sehr gute Führungskraft, wird es erkennen, bevor du gehst, sofern Kommunikation stattfindet, spätestens bei einem Mitarbeitergespräch sollte er dein echten Wunsch nach Veränderung von dem Standardwunsch nach mehr Geld unterscheiden (und klar ein bisserl Pokern ist immer dabei).
Was natürlich Käse ist, ist wenn da ein Personaler ankommt und sagt: zeige mir deinen neuen AV und ich denke erst dann über Zulagen nach, dann ist in der Tat das Kind schon im Brunnen gefallen und der Personaler eine Nulpe.

Deswegen meinte ich ja auch weiter oben, dass die Personaler/Führung, diese Klaviatur auch beherrschen müssen.

Aber dein Haltung, dass du da sitzt und nur weil andere woanders bessere Konditionen ausgehandelt haben, hast du auch ein Anspruch auf dieses Verhandlungsergebnis, ist murks.