Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung

Begonnen von armerknecht, 08.10.2019 07:42

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Spid

Wer ist ,,wir"? Was hat der TV Digitalisierung mit den Kommunen zu tun? Und welchen Beitrag zur Digitalisierung erwartet man von TVP, die meinen, die AN vor der Digitalisierung ,,schützen" zu müssen?

Zuvielverdiener

Zitat von: Otto1 in 20.05.2020 06:03
Naja, das ist der ,,Hass" der Leute von der zitierten ,,Bushaltestelle"...Warum sollte jemand mehr bekommen nur weil er länger in der Schule war, sein Abitur abgelegt hat und danach mindestens 5 Jahre unentgeltlich an einer Universität womöglich noch ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat....es ist ja auch vollkommen unverständlich warum nicht die Küchenhilfe die Aufgaben der Ingenieure übernimmt...

Das ist der "Hass" der Leute aus dem akademischen Elfenbeinturm die meinen nur weil sie Abitur haben und dann mindestens 5 Jahre lang meist gebührenfrei und von den Steuern der Allgemeinheit, darunter eben auch die Nichtfachkräfte ohne Studium, finanziert ein womöglich naturwissenschaftliches Studium absolviert haben auf diejenigen die kein Studium absolviert haben.
Die sind nämlich alle nur faul, haben eben nur an der Bushaltestelle herumgelungert und sind deshalb heute nur Handwerker, Meister, Techniker oder so. Da ist es doch ein Unding wenn die einen Cent über den zu hohen Mindestlohn bekommen, wo kommt man denn dahin wenn der Otto1-Akademiker kein fünfstelliges Nettogehalt im Monat hat nur weil der Handwerker dank Ver.di  die sich für ihre sogenannte "Klientel" eingesetzt haben heute im öffentlichen Dienst fürstlich bezahlt wird.

Otto1

Zitat von: Spid in 21.05.2020 14:28
Wer ist ,,wir"? Was hat der TV Digitalisierung mit den Kommunen zu tun? Und welchen Beitrag zur Digitalisierung erwartet man von TVP, die meinen, die AN vor der Digitalisierung ,,schützen" zu müssen?

Der Tarifvertrag Digitalisierung soll laut DBB, Verdi und Bund Vorbildcharakter für die Kommunen und die Länder haben.

Zu den Inhalten ist doch noch nichts bekannt?

Otto1

Zitat von: Zuvielverdiener in 21.05.2020 19:14
Zitat von: Otto1 in 20.05.2020 06:03
Naja, das ist der ,,Hass" der Leute von der zitierten ,,Bushaltestelle"...Warum sollte jemand mehr bekommen nur weil er länger in der Schule war, sein Abitur abgelegt hat und danach mindestens 5 Jahre unentgeltlich an einer Universität womöglich noch ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat....es ist ja auch vollkommen unverständlich warum nicht die Küchenhilfe die Aufgaben der Ingenieure übernimmt...

Das ist der "Hass" der Leute aus dem akademischen Elfenbeinturm die meinen nur weil sie Abitur haben und dann mindestens 5 Jahre lang meist gebührenfrei und von den Steuern der Allgemeinheit, darunter eben auch die Nichtfachkräfte ohne Studium, finanziert ein womöglich naturwissenschaftliches Studium absolviert haben auf diejenigen die kein Studium absolviert haben.
Die sind nämlich alle nur faul, haben eben nur an der Bushaltestelle herumgelungert und sind deshalb heute nur Handwerker, Meister, Techniker oder so. Da ist es doch ein Unding wenn die einen Cent über den zu hohen Mindestlohn bekommen, wo kommt man denn dahin wenn der Otto1-Akademiker kein fünfstelliges Nettogehalt im Monat hat nur weil der Handwerker dank Ver.di  die sich für ihre sogenannte "Klientel" eingesetzt haben heute im öffentlichen Dienst fürstlich bezahlt wird.

Mir geht es nicht um eine Bevorteilung irgendeiner Gruppe. Ich möchte nur, dass alle 100 % JSZ, oder alle 50% JSZ erhalten. Es sollen auch alle die gleichen Prozentwerte bei den Tarifrunden erhalten, jedoch ist zuvor eine Korrektur notwendig, um den Schiefstand der letzten Jahre auszugleichen. Das wäre mir aus Gerechtigkeitsgründen wichtig. Weiterhin sollten Regelungen gefunden werden, um im Bereich der benötigten Fachkräfte auch marktgerecht bezahlen zu können. Selbiges gilt für Führungskräfte.

Spid

Zitat von: Otto1 in 22.05.2020 06:00
Zitat von: Spid in 21.05.2020 14:28
Wer ist ,,wir"? Was hat der TV Digitalisierung mit den Kommunen zu tun? Und welchen Beitrag zur Digitalisierung erwartet man von TVP, die meinen, die AN vor der Digitalisierung ,,schützen" zu müssen?

Der Tarifvertrag Digitalisierung soll laut DBB, Verdi und Bund Vorbildcharakter für die Kommunen und die Länder haben.

Zu den Inhalten ist doch noch nichts bekannt?

Na, wenn Bund, Verdi und dbb das meinen... ist es ja so irrelevant wie angenommen. Zu den Inhalten habe ich mich nicht eingelassen. Wer ist wir?

Kat

Zitat von: Otto1 in 22.05.2020 06:07
Zitat von: Zuvielverdiener in 21.05.2020 19:14
Zitat von: Otto1 in 20.05.2020 06:03
Naja, das ist der ,,Hass" der Leute von der zitierten ,,Bushaltestelle"...Warum sollte jemand mehr bekommen nur weil er länger in der Schule war, sein Abitur abgelegt hat und danach mindestens 5 Jahre unentgeltlich an einer Universität womöglich noch ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat....es ist ja auch vollkommen unverständlich warum nicht die Küchenhilfe die Aufgaben der Ingenieure übernimmt...

Das ist der "Hass" der Leute aus dem akademischen Elfenbeinturm die meinen nur weil sie Abitur haben und dann mindestens 5 Jahre lang meist gebührenfrei und von den Steuern der Allgemeinheit, darunter eben auch die Nichtfachkräfte ohne Studium, finanziert ein womöglich naturwissenschaftliches Studium absolviert haben auf diejenigen die kein Studium absolviert haben.
Die sind nämlich alle nur faul, haben eben nur an der Bushaltestelle herumgelungert und sind deshalb heute nur Handwerker, Meister, Techniker oder so. Da ist es doch ein Unding wenn die einen Cent über den zu hohen Mindestlohn bekommen, wo kommt man denn dahin wenn der Otto1-Akademiker kein fünfstelliges Nettogehalt im Monat hat nur weil der Handwerker dank Ver.di  die sich für ihre sogenannte "Klientel" eingesetzt haben heute im öffentlichen Dienst fürstlich bezahlt wird.

Mir geht es nicht um eine Bevorteilung irgendeiner Gruppe. Ich möchte nur, dass alle 100 % JSZ, oder alle 50% JSZ erhalten. Es sollen auch alle die gleichen Prozentwerte bei den Tarifrunden erhalten, jedoch ist zuvor eine Korrektur notwendig, um den Schiefstand der letzten Jahre auszugleichen. Das wäre mir aus Gerechtigkeitsgründen wichtig. Weiterhin sollten Regelungen gefunden werden, um im Bereich der benötigten Fachkräfte auch marktgerecht bezahlen zu können. Selbiges gilt für Führungskräfte.

Es werden überall Fachkräfte benötigt. Wir kriegen Verwaltungsstellen mittlerweile genau so schlecht besetzt wie Ingenieurstellen. Das Personal bleibt nicht mehr von der Ausbildung bis zur Rente sondern  ist viel wechselfreudiger geworden, auch weil überall Verwaltungsstellen frei sind. Auf Sozialarbeiterstellen hatten wir früher 100e Bewerbungen, heute kriegen wir auch diese Stellen schlecht neu besetzt.

Lars73

Zitat von: Otto1 in 22.05.2020 06:00
Zu den Inhalten ist doch noch nichts bekannt?

Die Themenkomplexe sind bekannt. Im Kern vermutlich nicht viel materiell neues. Weiche Regelung zur Qualifizierung, Beschäftigungssicherung, Datenschutz und Gesundheitsschutz. Ggf. noch Eckpunkte zum mobilen Arbeiten. Nichts was real beim Bund wirklich was ändern wird.

Wenn man sich dann noch den alten (aber noch gültigen) Tarifvertrag  über den Rationalisierungsschutz anschaut, dürfte klar sein was zu erwarten ist.

MrRossi

Zitat von: Otto1 in 22.05.2020 06:07
Zitat von: Zuvielverdiener in 21.05.2020 19:14
Zitat von: Otto1 in 20.05.2020 06:03
Naja, das ist der ,,Hass" der Leute von der zitierten ,,Bushaltestelle"...Warum sollte jemand mehr bekommen nur weil er länger in der Schule war, sein Abitur abgelegt hat und danach mindestens 5 Jahre unentgeltlich an einer Universität womöglich noch ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat....es ist ja auch vollkommen unverständlich warum nicht die Küchenhilfe die Aufgaben der Ingenieure übernimmt...

Das ist der "Hass" der Leute aus dem akademischen Elfenbeinturm die meinen nur weil sie Abitur haben und dann mindestens 5 Jahre lang meist gebührenfrei und von den Steuern der Allgemeinheit, darunter eben auch die Nichtfachkräfte ohne Studium, finanziert ein womöglich naturwissenschaftliches Studium absolviert haben auf diejenigen die kein Studium absolviert haben.
Die sind nämlich alle nur faul, haben eben nur an der Bushaltestelle herumgelungert und sind deshalb heute nur Handwerker, Meister, Techniker oder so. Da ist es doch ein Unding wenn die einen Cent über den zu hohen Mindestlohn bekommen, wo kommt man denn dahin wenn der Otto1-Akademiker kein fünfstelliges Nettogehalt im Monat hat nur weil der Handwerker dank Ver.di  die sich für ihre sogenannte "Klientel" eingesetzt haben heute im öffentlichen Dienst fürstlich bezahlt wird.

Mir geht es nicht um eine Bevorteilung irgendeiner Gruppe. Ich möchte nur, dass alle 100 % JSZ, oder alle 50% JSZ erhalten. Es sollen auch alle die gleichen Prozentwerte bei den Tarifrunden erhalten, jedoch ist zuvor eine Korrektur notwendig, um den Schiefstand der letzten Jahre auszugleichen. Das wäre mir aus Gerechtigkeitsgründen wichtig. Weiterhin sollten Regelungen gefunden werden, um im Bereich der benötigten Fachkräfte auch marktgerecht bezahlen zu können. Selbiges gilt für Führungskräfte.

Solange die JSZ in % an das jeweilige Gehalt gekoppelt ist, wird faktisch bei Gleichheit der Zuwendung in % der höher Eingruppierte "bevorteilt". Sollte die Gleichheit hergestellt werden was eine "Sonderzuwendung" angeht, kann es nur durch einen Festbetrag realisiert werden.

Spid

Bei 100% JSZ für alle bleibt das Verhältnis der Einkommen zueinander exakt gleich, ein einheitlicher Festbetrag verzerrt das Verhältnis, indem er die relativen Einkommensunterschiede nivelliert.

BAT

Das verfängt nur bedingt. Die JSZ ist vor allem ein Eingriff in die persönliche finanzielle Autonomie. Man könnte es als Vorenthalten von Arbeitsentgelt - ebenso wie bei den Stufen - einsortieren. Die konkreten Beträge sind meiner Meinung nach zuallerletzt ein Streitthema.

Spid

Die JSZ ist in erster Linie eine tariflich vereinbarte Sonderzahlung. Wenn die Höhe nicht stimmt oder zu Verzerrungen führt, ist die zeitliche Verteilung sekundär.

Otto1

Zitat von: Kat in 22.05.2020 08:17
Zitat von: Otto1 in 22.05.2020 06:07
Zitat von: Zuvielverdiener in 21.05.2020 19:14
Zitat von: Otto1 in 20.05.2020 06:03
Naja, das ist der ,,Hass" der Leute von der zitierten ,,Bushaltestelle"...Warum sollte jemand mehr bekommen nur weil er länger in der Schule war, sein Abitur abgelegt hat und danach mindestens 5 Jahre unentgeltlich an einer Universität womöglich noch ein naturwissenschaftliches Studium absolviert hat....es ist ja auch vollkommen unverständlich warum nicht die Küchenhilfe die Aufgaben der Ingenieure übernimmt...

Das ist der "Hass" der Leute aus dem akademischen Elfenbeinturm die meinen nur weil sie Abitur haben und dann mindestens 5 Jahre lang meist gebührenfrei und von den Steuern der Allgemeinheit, darunter eben auch die Nichtfachkräfte ohne Studium, finanziert ein womöglich naturwissenschaftliches Studium absolviert haben auf diejenigen die kein Studium absolviert haben.
Die sind nämlich alle nur faul, haben eben nur an der Bushaltestelle herumgelungert und sind deshalb heute nur Handwerker, Meister, Techniker oder so. Da ist es doch ein Unding wenn die einen Cent über den zu hohen Mindestlohn bekommen, wo kommt man denn dahin wenn der Otto1-Akademiker kein fünfstelliges Nettogehalt im Monat hat nur weil der Handwerker dank Ver.di  die sich für ihre sogenannte "Klientel" eingesetzt haben heute im öffentlichen Dienst fürstlich bezahlt wird.

Mir geht es nicht um eine Bevorteilung irgendeiner Gruppe. Ich möchte nur, dass alle 100 % JSZ, oder alle 50% JSZ erhalten. Es sollen auch alle die gleichen Prozentwerte bei den Tarifrunden erhalten, jedoch ist zuvor eine Korrektur notwendig, um den Schiefstand der letzten Jahre auszugleichen. Das wäre mir aus Gerechtigkeitsgründen wichtig. Weiterhin sollten Regelungen gefunden werden, um im Bereich der benötigten Fachkräfte auch marktgerecht bezahlen zu können. Selbiges gilt für Führungskräfte.

Es werden überall Fachkräfte benötigt. Wir kriegen Verwaltungsstellen mittlerweile genau so schlecht besetzt wie Ingenieurstellen. Das Personal bleibt nicht mehr von der Ausbildung bis zur Rente sondern  ist viel wechselfreudiger geworden, auch weil überall Verwaltungsstellen frei sind. Auf Sozialarbeiterstellen hatten wir früher 100e Bewerbungen, heute kriegen wir auch diese Stellen schlecht neu besetzt.

Dann stimmt die EGO nicht mehr mit der Realität am Markt überein. Die müsste dann auch entsprechend angepasst werden.

Spid

Warum? Bei nicht besetzten Sozialgedönsstellen lacht mein Steuerzahlerherz.

BAT

Zitat von: Spid in 22.05.2020 10:58
Die JSZ ist in erster Linie eine tariflich vereinbarte Sonderzahlung. Wenn die Höhe nicht stimmt oder zu Verzerrungen führt, ist die zeitliche Verteilung sekundär.

Welche Verzerrungen sollten das sein? Gefühlt entspricht der derzeitige Stand den Wünschen der gewerkschaftsgebundenen Arbeitnehmern.

Otto!: die EGO hat in ihrer grundsätzlichen Struktur keine Verbindung zu realen Geschehnissen. Siehe Stufen, etc.

Otto1

Ich sehe keinen Grund warum jemand der nahezu 100% JSZ erhält jemand anderen der bspw. nur 50% bekommt die anderen 50% neidet.

Wünschenswert wäre eine Option das 13. Monatsgehalt über das Jahr auszahlen zu lassen, oder Führungskräften ein 14tes Gehalt als Schmerzensgeld zukommen zu lassen.  :-X