Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung

Begonnen von armerknecht, 08.10.2019 07:42

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Kat

Zitat von: FGL in 10.06.2020 14:03
Zitat von: Kat in 10.06.2020 11:46
Der VZ Beamte sieht aber auch auf seine Bezügemitteilung und freut sich über die mehrere hundert Euro mehr netto als der VZ TB.
Mein in Vollzeit tarifbeschäftigter Vorgesetzter hat netto über 500,00 € mehr im Monat als ich verbeamteter, Vollzeit dienender Knecht. Wie kann das bloß sein?

der macht eine andere Arbeit. Darum.

WasDennNun

Zitat von: Bastel in 10.06.2020 19:21
In manchen Behörden kommt man als TB nicht weit. Dann muss man wechseln oder man versauert. Die Beamten haben meist die Chance auf eine kleine Karriere.
Die Anzahl der Karriere bzw. "Aufstiegs"stellen eines TB ist mindestens um Faktor 10 höher als die der Beamten.
Egal in welcher Behörde man ist.

FGL

Zitat von: Kat in 11.06.2020 06:57
Zitat von: FGL in 10.06.2020 14:03
Zitat von: Kat in 10.06.2020 11:46
Der VZ Beamte sieht aber auch auf seine Bezügemitteilung und freut sich über die mehrere hundert Euro mehr netto als der VZ TB.
Mein in Vollzeit tarifbeschäftigter Vorgesetzter hat netto über 500,00 € mehr im Monat als ich verbeamteter, Vollzeit dienender Knecht. Wie kann das bloß sein?
der macht eine andere Arbeit. Darum.
Eine solche Einschränkung war in Deinem Beitrag nicht enthalten. Der im Übrigen selbst bei gleichen Tätigkeiten aufgrund der vollkommen unterschiedlichen Eingruppierungs- und Bewertungskriterien beider Statusgruppen in dieser Pauschalität Unsinn ist. Abweichungen von mehreren Hundert Euro können sich in beide Richtungen ergeben.

Novus

Zitat von: WasDennNun in 11.06.2020 07:58
Zitat von: Bastel in 10.06.2020 19:21
In manchen Behörden kommt man als TB nicht weit. Dann muss man wechseln oder man versauert. Die Beamten haben meist die Chance auf eine kleine Karriere.
Die Anzahl der Karriere bzw. "Aufstiegs"stellen eines TB ist mindestens um Faktor 10 höher als die der Beamten.
Egal in welcher Behörde man ist.

Nein

WasDennNun

Zitat von: Novus in 11.06.2020 23:14
Zitat von: WasDennNun in 11.06.2020 07:58
Zitat von: Bastel in 10.06.2020 19:21
In manchen Behörden kommt man als TB nicht weit. Dann muss man wechseln oder man versauert. Die Beamten haben meist die Chance auf eine kleine Karriere.
Die Anzahl der Karriere bzw. "Aufstiegs"stellen eines TB ist mindestens um Faktor 10 höher als die der Beamten.
Egal in welcher Behörde man ist.

Nein
Oh Doch! Aber natürlich Nein, wenn man so kleingeistig ist und nur die Stellen im eigenem Hause betrachtet.
Also wenn ich Stepestone etc. aufrufe, da sehe ich dutzende freie Stellen im Umkreis von unter 100km

Aber neee, dann müßte ich ja den AG wechseln, heul.

signs4

Also ich denke, dass sich dieses Jahr Kaum finanzielle Erhöhungen fordern lassen, deshalb bin ich für eine Verringerung der Stunden.
Am liebsten wäre mir natürlich eine 35 Stundenwoche, so lassen sich Familie und Beruf besser vereinen.
Man kann das auch Etappenweise über 2 Jahre senken, so dass die 35 am Ende erreicht sind.

Für die Kritiker: Denkt immer daran, 1 Stunde weniger pro Woche ist aufs Jahr gerechnet mehr als 1 Woche mehr frei, diese Freizeit ist für mich unbezahlbar und ich denke das ist sehr gut für Gesundheit und Familienleben.

Otto1


DiVO

Zitat von: Novus in 11.06.2020 23:14
Zitat von: WasDennNun in 11.06.2020 07:58
Zitat von: Bastel in 10.06.2020 19:21
In manchen Behörden kommt man als TB nicht weit. Dann muss man wechseln oder man versauert. Die Beamten haben meist die Chance auf eine kleine Karriere.
Die Anzahl der Karriere bzw. "Aufstiegs"stellen eines TB ist mindestens um Faktor 10 höher als die der Beamten.
Egal in welcher Behörde man ist.

Nein
Doch. Es ist für einen Beamten relativ schwierig vom mittleren Dienst in den gehobenen zu wechseln. Je nach Alter und aktueller Vergütung kann ein derartiger Wechsel in der ersten Zeit auch zu monetären Einbußen führen, da die Person dann wieder im Einstiegsamt der neuen Laufbahn startet - unabhängig davon wie die Stelle bewertet ist. Bewirbt sich ein TB auf eine z.B. nach E11 bewertete Stelle kann er diese direkt besetzen und die Vergütung erhalten.

2strong

Zitat von: DiVO in 13.06.2020 09:39
Es ist für einen Beamten relativ schwierig vom mittleren Dienst in den gehobenen zu wechseln. Je nach Alter und aktueller Vergütung kann ein derartiger Wechsel in der ersten Zeit auch zu monetären Einbußen führen, da die Person dann wieder im Einstiegsamt der neuen Laufbahn startet - unabhängig davon wie die Stelle bewertet ist.
Inwiefern könnte es dabei zu monetären Einbußen kommen können?

EiTee


Zitat von: DiVO in 13.06.2020 09:39
Inwiefern könnte es dabei zu monetären Einbußen kommen können?
mir würde da spontan nur A9mZ zu A9g einfallen, so ein Fall wäre aber auch sicherlich eher selten.

2strong

In diesem Fall wäre die bisherige Besoldung in unveränderter Höhe fortzuzahlen (Besitzstand), VV Nr. 19a.4 zu § 19 BBesG.

Spid


2strong

Zitat von: Spid in 13.06.2020 14:08
In allen Ländern?
Für alle Länder kann ich das nicht sagen, aber für die absolut Meisten (insb. alten Länder) weiß ich, dass entsprechende Regelungen gelten und ebenso für Brandenburg und Thüringen. Es ist in den Ländern daher zumindest sehr weit verbreitet.

Ingenieur

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Kreuzfahrt-Soll-der-Staat-die-Branche-retten,kreuzfahrtschiffe286.html

Hier ein Beispiel, wieviel Geld der Staat für die PW zur Verfügung stellt. Auch in Zeiten in der es dieser Branche hervorragend ging wurden Mittel zur Verfügung gestellt.
Und dann werden die eigenen Mitarbeiter wieder einmal mit der Ausrede es sei kein Geld vorhanden für eine Lohnsteigerung abgespeist.
ich kann allen Beschäftigten des ÖD nur raten, lassen sie sich nicht weiter für dumm verkaufen.

Spid

Hast Du Deinen AG denn mal nach einem AN-Kredit gefragt?