Autor Thema: Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung  (Read 141320 times)

Otto1

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1905 am: 06.02.2020 21:29 »
Und?
Du willst also tariflich geregelt bekommen, dass diese Deppen anfangen ihren Job besser zu machen?

Nein, habe ich weder so formuliert, noch so gemeint!
Ich möchte diejenigen würdigen, die es bereits tun und im vergleich zur fW unterbezahlt sind.
Außerdem so den Anreiz schaffen für diejenigen, welche die "faulen Säcke" irgendwann ersetzen.

Dass man da ein paar Kollegen mitschleift, welche sich darauf ausruhen, wär nunmal die Konsequenz.
Die lockst du aber weder mit der aktuellen Bezahlung, noch mit höherer Bezahlung.


Umgekehrt könnte ich sagen, dass du eben lieber dem AG die Entscheidung überlässt, der aber weitestgehend keinen Einblick in das tägliche Handeln eines IT´lers hat.
Wenn der IT´ler dann eine Zulage bekommt, um diesen zu binden, dann schauen alle anderen Kollegen "neidisch" und es kommt zu unruhen. In größeren Verwaltungen vielleicht nicht, aber in jeder kleineren Kommune.

Ob Versagen der einzelnen AG hin oder her...würdigen kannst du die Tätigkeiten nur über den Tarifvertrag, sonst bleiben viele gute auf der Strecke oder wenden sich vom öD ab.

Sehe ich auch so. Entweder man wertet bestimmte Berufsbilder auf oder man lässt es. Dann muss man sich aber nicht wundern wenn’s nicht vorwärts geht.

superbraz

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1906 am: 07.02.2020 07:22 »
denke mal da kann man stunden debattieren, ob und wie man das ganze umsetzt...

gute leute müssen gut bezahlt werden, das ist fakt!
aber es wird eben auch immer welche geben, die man mitschleift und die von allem profitieren, ohne groß etwas beizutragen

Kaffeetassensucher

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1907 am: 07.02.2020 07:38 »
Wenn der IT´ler dann eine Zulage bekommt, um diesen zu binden, dann schauen alle anderen Kollegen "neidisch" und es kommt zu unruhen. In größeren Verwaltungen vielleicht nicht, aber in jeder kleineren Kommune.

Jetzt habe ich ein geistiges Bild vor Augen, wie sich die Mitarbeiter Mistgabeln und Fackeln schnappen und die Burg … äh … die IT-Räume stürmen wollen …  ;D

Wie kleingeistig und neidzerfressen muss man eigentlich sein, einem Kollegen das verdiente Entgelt nicht gönnen zu wollen (vorausgesetzt, er verdient es tatsächlich)?

Ich kann nur wiederholen: Eine Maßnahme sein lassen, weil ein Teil der Mitarbeiter ihre tiefsten Abgründe der menschlichen Seele nicht unter Kontrolle haben? - Schon aus Prinzip nicht!

Gut wäre natürlich, wenn sich mit Einstellung eines guten (und entsprechend gut bezahlten) ITlers dann auch spürbar etwas verändert, die Mitarbeiter also merken, dass sowohl sie wie auch ihre Klientel von einer guten IT-Infrastruktur profitieren. Dann ist da vielleicht auch mehr Verständnis dafür da?

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1908 am: 07.02.2020 07:48 »
Entweder man wertet bestimmte Berufsbilder auf oder man lässt es. Dann muss man sich aber nicht wundern wenn’s nicht vorwärts geht.
Richtig, sehe ich genauso.
Kernfrage: Aber warum pauschal über das ganze Land im Gleichschritt und für die nächsten 20 Jahre festgeschrieben? Warum nicht exakt dort wo es einen Mangel gibt?
denke mal da kann man stunden debattieren, ob und wie man das ganze umsetzt...

gute leute müssen gut bezahlt werden, das ist fakt!
aber es wird eben auch immer welche geben, die man mitschleift und die von allem profitieren, ohne groß etwas beizutragen
Richtig. Aber warum dies auc hnoch strukturell als Wunsch fordern und unterstützen?
Ich sehe es so: Wenn man 1000€ zu verteilen hat, dann kann ich den 4 Mitarbeitern jeweils 250€ geben.
Der gute wird aber trotzdem gehen, weil er gefrustet ist, dass die Nulpen das gleiche kriegen, bzw. mehr, weil sie sich auf der Stelle schon die Stufen hochgesessen haben und die schlechten würden auch bleiben, wenn sie nur 100€ bekommen, den Rest bitte selber ausrechnen.

Ich verstehe, dass ihr, weil ihr euren AG es nicht zutraut, so zu agieren, lieber das Geld mit einer Gießkanne übers Land verteilen wollt, deswegen ist es für mich aber nicht das bessere und nachhaltigere Konzept.



Kryne

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1909 am: 07.02.2020 07:51 »
Ich sehe das ähnlich wie superbraz.

"Freiheiten" für den AG im ÖD (insbesondere im kommunalen Bereich) bringen nichts, solange hier nicht von den fachlichen Vorgesetzten entschieden wird, sondern von ahnungslosen Hobbypolitikern, denen es nur um die Personalkosten im Haushalt geht. Personalkosten sparen kommt immer gut an, damit punktet man auch bei den Wählern (von denen halt 75% doof wie 2m Feldweg sind), denn die ganzen Beamten! (ja der Otto Normal Wähler weiß nicht zwischen Beamten und Angestellten zu unterscheiden im ÖD) sind ja eh nur faule Säue und arbeiten nix.

Es geht meiner Meinung nach einfach nur mit Zwang. Zumindest in 90% der Kommunen. Klar gibt es Ausnahmen hier und da.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1910 am: 07.02.2020 07:55 »
Ich kann nur wiederholen: Eine Maßnahme sein lassen, weil ein Teil der Mitarbeiter ihre tiefsten Abgründe der menschlichen Seele nicht unter Kontrolle haben? - Schon aus Prinzip nicht!
Voll aus der Seele gesprochen!
Zitat
Gut wäre natürlich, wenn sich mit Einstellung eines guten (und entsprechend gut bezahlten) ITlers dann auch spürbar etwas verändert, die Mitarbeiter also merken, dass sowohl sie wie auch ihre Klientel von einer guten IT-Infrastruktur profitieren. Dann ist da vielleicht auch mehr Verständnis dafür da?
Dazu gehört eine gute Portion Kommunikationsfähigkeit.
Aber kann es voll bestätigen, dass das geht. Da wir verzahnt in interdisziplären Teams arbeiten, ist bei uns der gegenseitige Respekt tatsächlich vorhanden, inkl. Dankbarkeit der MA, wenn man ihnen was bereitstellt und Nachsicht, wenn man was verbockt hat. Wie auch umgekehrt, Verständnis für miese Datenqualität durch fehlerhaftes Verhalten der MA und Dankbarkeit für entdeckte Fehler und zündende Ideen.
Ist aber sicherlich Ausnahme und Exoten Bereich.

WasDennNun

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1911 am: 07.02.2020 08:01 »
Es geht meiner Meinung nach einfach nur mit Zwang. Zumindest in 90% der Kommunen. Klar gibt es Ausnahmen hier und da.
Nein, es geht auch mit Transparenz und Kommunikation.
Ein solches Denken ist für mich exakt das Kernproblem im öD.
Es gibt Bürgermeister die wurden wieder gewählt, obwohl das Freibad geschlossen haben oder andere unpopuläre Dinge getan haben.
Das strohblöde Volk, wie du es nennst, bekommt exakt das, was sie verdienen.
Wenn aber agile Menschen erkennen, sie können tatsächlich wirken und bewegen, dann wird es mEn mehr Kommunen geben, die da voran kommen und die Nachbarkommunen werden neidisch auf die Top IT Schulausstattung o.ä. schauen und sich fragen, was der kann was ihrer nicht kann.

Aber wenn selbst die ITler schon starre Zwangsorga fordern, dann ist der Weg noch sehr weit.
Und das obwohl sie jederzeit diesem Saftladen den Rücken zukehren und damit den Druck erhöhen könnten, weil sie gefragte Menschen sind.

Otto1

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1912 am: 07.02.2020 08:22 »
Wenn der IT´ler dann eine Zulage bekommt, um diesen zu binden, dann schauen alle anderen Kollegen "neidisch" und es kommt zu unruhen. In größeren Verwaltungen vielleicht nicht, aber in jeder kleineren Kommune.

Jetzt habe ich ein geistiges Bild vor Augen, wie sich die Mitarbeiter Mistgabeln und Fackeln schnappen und die Burg … äh … die IT-Räume stürmen wollen …  ;D

Wie kleingeistig und neidzerfressen muss man eigentlich sein, einem Kollegen das verdiente Entgelt nicht gönnen zu wollen (vorausgesetzt, er verdient es tatsächlich)?

Ich kann nur wiederholen: Eine Maßnahme sein lassen, weil ein Teil der Mitarbeiter ihre tiefsten Abgründe der menschlichen Seele nicht unter Kontrolle haben? - Schon aus Prinzip nicht!

Gut wäre natürlich, wenn sich mit Einstellung eines guten (und entsprechend gut bezahlten) ITlers dann auch spürbar etwas verändert, die Mitarbeiter also merken, dass sowohl sie wie auch ihre Klientel von einer guten IT-Infrastruktur profitieren. Dann ist da vielleicht auch mehr Verständnis dafür da?

Wer sagt denn, dass die vorhandenen Leute nicht auch Anerkennung und eine gute Bezahlung verdienen, denn dann bewirbt man sich einfach bei der Nachbarkommune und streicht die Zulage ein. So schafft ohne Not Unfrieden und Fluktuation.

Schokobon

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1913 am: 07.02.2020 08:33 »
[…]damit punktet man auch bei den Wählern (von denen halt 75% doof wie 2m Feldweg sind)

Na bravo!

Kaffeetassensucher

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1914 am: 07.02.2020 08:50 »
Wer sagt denn, dass die vorhandenen Leute nicht auch Anerkennung und eine gute Bezahlung verdienen, denn dann bewirbt man sich einfach bei der Nachbarkommune und streicht die Zulage ein. So schafft ohne Not Unfrieden und Fluktuation.

Ich vermute mal, mit den "vorhandenen Leute[n]" meinst du die vorhandenen IT-Leute? Ja, klar, wenn sie das Geld wert sind und eine gute IT-Infrastruktur gewährleisten sollen, dann haben auch sie Anerkennung und angemessene Bezahlung verdient.

Die Rede war aber von "allen anderen Mitarbeitern", unter denen es dann zur Unruhe käme. Sicher haben auch die Anerkennung und eine ihrer Arbeit angemessene Bezahlung verdient, aber wer mit dem Gedanken spielt, die Mistgabeln rauszuholen, weil irgend jemand anderes mit einem ganz anderen Aufgabenfeld (z. B. ein ITler) eben eine ganz andere Bezahlung erhält, der … siehe oben.

Spid

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1915 am: 07.02.2020 09:00 »
Was ich immer sage: wessen AN von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt.

Otto1

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1916 am: 07.02.2020 09:15 »
Was ich immer sage: wessen AN von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt.

Deswegen muss es tarifliche Regelungen geben. Und wenn die EGO sagt IT geht von E9 bis E15 mit den entsprechenden Merkmalen, dann ist das eben so. Aber diese geflickschustere wird bei dieser flächendeckenden Aufgabe nichts bringen.

superbraz

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« Antwort #1917 am: 07.02.2020 09:24 »
Was ich immer sage: wessen AN von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt.

kann man nicht so pauschalisieren...gebe dir nicht ganz unrecht, aber da gibt es schon unterschiede von der stadt zum ländlichen. in unseren "kleinen dörfern" kennt jeder jeden, und genau so verhält es sich dann mit dem neid.
keiner weiss genau, wie der andere wirtschaftet, arbeitet, etc. es wird geschaut, wer was hat und daran wird alles fest gemacht. genau so ist es auch unter einigen kollegen.
in der stadt ggf. alles etwas anonymer und daher auch weniger mit dem problem berührt.

und zur thematik "vorhandene IT´ler"...
hat die kommune keinen und benötigt dringend einen, ist ggf. auch die zulage möglich.
arbeitest du seit 10 jahren und länger in der kommune, gibst immer dein bestes und bist auch gut darin, forderst plötzlich aber eine zulage...vergiss es. wird dir hier in keiner kommune passieren, dass du da auf zustimmung stößt.

kann nur von mir selbst sprechen, aber es war ein langer weg von der E5 nach der ausbildung, über E6, E8, E9a und nun seit letztem jahr (danke auch nochmal an Spid) in die E10.
Kommunalverwaltung, 60 MA innere Verwaltung, 7 Kitas, 3 GS, 3 Horte, 15 freiwillige FW (darunter 5 größere Standorte mit IT Technik) - mit meiner EG bin ich hier einer der wenigen, die Frage nach einer Zulage brauch ich gar nicht in erwägung ziehen, obwohl wir im vergleich zu nachbarkommunen technisch sehr gut aufgestellt sind und ich die digitalisierung stets voran treibe.

ich denke, dass es vielen so geht und dass es mehr kommunen / verwaltungen in der gleichen situation gibt.
den haushaltsplan inkl. stellenplan beschließt ein gremium, wovon keiner selbst in unserer verwaltung tätig ist (dürfte auch niemand)...wie sollen die denn bitteschön entscheiden oder einschätzen, ob eine vergütung angemessen ist oder nicht?

eure ansätze kann ich alle nachvollziehen, aber bin eben der meinung, dass sich dies auf die breite masse nicht umsetzen lässt

WasDennNun

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« Antwort #1918 am: 07.02.2020 09:32 »
Wer sagt denn, dass die vorhandenen Leute nicht auch Anerkennung und eine gute Bezahlung verdienen, denn dann bewirbt man sich einfach bei der Nachbarkommune und streicht die Zulage ein. So schafft ohne Not Unfrieden und Fluktuation.
Also genau das sage ich doch, vorhandene gute Leute bekommen Anerkennung.
Das was du jedoch willst, alle Leute bekommen gleichmäßig mehr Geld. Das nenne ich nicht Anerkennung, sondern Gießkanne.
Und wenn jemand in die Nachbarkommune geht, weil der dortige AG mehr zahlt, dann ist es doch perfekt. Das nennt man Wettbewerb.
Und wenn so etwas Unfrieden schafft, dann ist es auch genau das was notwendig ist, raus aus den Pantoffeln.
Denn es ist genau die Ansage: Du schätz meine Arbeit nicht Wert, dann halt nicht, andere tun es.

Das ist was anderes als auf die platte Gießkanne warten, damit schafft man keine Wertschätzung in den Köpfen, der Verantwortlichen und das fordert ihr doch die ganze Zeit.


Kaffeetassensucher

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Antw:Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung
« Antwort #1919 am: 07.02.2020 09:58 »
Was ich immer sage: wessen AN von Neid und Mißgunst zerfressen sind, hat bei der Personalauswahl versagt.

kann man nicht so pauschalisieren...gebe dir nicht ganz unrecht, aber da gibt es schon unterschiede von der stadt zum ländlichen. in unseren "kleinen dörfern" kennt jeder jeden, und genau so verhält es sich dann mit dem neid.
keiner weiss genau, wie der andere wirtschaftet, arbeitet, etc. es wird geschaut, wer was hat und daran wird alles fest gemacht. genau so ist es auch unter einigen kollegen.
in der stadt ggf. alles etwas anonymer und daher auch weniger mit dem problem berührt.

Das sind halt die tiefsten Abgründe menschlicher Psyche, die aber dennoch nicht noch dadurch gestärkt werden sollten, dass man aus Angst vor diesen überhaupt nicht mehr in die Pötte kommt.
Dann sind sie halt neidisch aufeinander und machten sich selber gegenseitig das Leben schwer. Selber schuld, wer nicht von Kindergartenspielchen lassen kann. So etwas kann man dann ganz schnell unter "nicht teamfähig" abhaken und, wenn es sich auf die Arbeitsleistungen niederschlägt, mal ein ernstes Gespräch mit den entsprechenden Mitarbeitern führen.

Nicht falsch verstehen: Ich kenne diese Mentalität, die in den ländlichen Gebieten herrscht ("Jeder kennt hier jeden" - gruselig!) durchaus, sie gehört mit zu den Gründen, weshalb ich so schnell wie möglich vom Land weg und in die anonymere Stadt gezogen bin (und in einer Großstadt arbeite). Nicht jeder kann oder will die Flucht antreten, sich auf das Niveau von Sandkastenkindern hinab zu begeben kann jedoch ebenfalls nicht die Lösung sein.