Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung

Begonnen von armerknecht, 08.10.2019 07:42

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Kaffeetassensucher

Zitat von: Kat in 13.02.2020 13:13
Zitat von: Kaffeetassensucher in 13.02.2020 10:50
Zitat von: Mond6 in 13.02.2020 10:40
Ist ein Mensch der aus der Christlichen Kirche ausgetreten ist noch immer ein Christ?

Ja ist er. Die Taufe bleibt bestehen. Man ist bloß nicht mehr katholisch bzw. evangelisch.  Die Konfession hat ja nichts mit der Religion an sich zu tun sondern ist einfach nur ein Verein.

Abgesehen davon, dass das Zitat nicht von mir ist (ich vermute Fehler bei der Benutzung der Zitierfunktion): Wie oben schon beschrieben, er kann durchaus noch Christ sein (muss er aber nicht).

Ganz streng genommen ist man es, wenn man aus der katholischen Kirche austritt, aber trotzdem noch. Denn die katholische Kirche kennt keinen Kirchenaustritt. Man ist "nur" Exkommuniziert und darf an bestimmten Sakramenten etc. nicht mehr teilnehmen. Zum Glück ist das aber nur die Meinung der katholischen Kirche und die hat mich noch nie geschert. Ich war inzwischen oft genug unter der Dusche, dass das Wasser, das mir irgendwer mal über den Kopf gekippt hat, inzwischen restlos verschwunden sein dürfte.

JahrhundertwerkTVÖD

Wird dies nun ein christliches Diskussionsforum?

Wastelandwarrior

Zitat von: Kaffeetassensucher in 13.02.2020 13:20
Zum Glück ist das aber nur die Meinung der katholischen Kirche und die hat mich noch nie geschert. Ich war inzwischen oft genug unter der Dusche, dass das Wasser, das mir irgendwer mal über den Kopf gekippt hat, inzwischen restlos verschwunden sein dürfte.
Könnte natürlich am Jüngsten Tag nach hinten losgehen...  :D

Arno-Nühm

Zitat von: JahrhundertwerkTVÖD in 13.02.2020 13:29
Wird dies nun ein christliches Diskussionsforum?

Seh ich auch so. Langsam reicht es!

was_guckst_du

Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Kaffeetassensucher

Zitat von: Wastelandwarrior in 13.02.2020 13:52
Zitat von: Kaffeetassensucher in 13.02.2020 13:20
Zum Glück ist das aber nur die Meinung der katholischen Kirche und die hat mich noch nie geschert. Ich war inzwischen oft genug unter der Dusche, dass das Wasser, das mir irgendwer mal über den Kopf gekippt hat, inzwischen restlos verschwunden sein dürfte.
Könnte natürlich am Jüngsten Tag nach hinten losgehen...  :D

Nehme ich in Kauf (und käme ohnehin noch wegen ganz anderer Dinge in die Hölle).  ;D

Allerdings haben einige der Vorposter Recht: Wir sind inzwischen bereits wirklich zu weit über Wasser gewandert und sollten uns wieder auf unsere themenspezifischen Werte besinnen.

Schokobon

Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

WasDennNun

#2032
Zitat von: Bastel in 13.02.2020 09:32
Zitat von: WasDennNun in 11.02.2020 20:27
Aber selbst dann rechnet sich das nicht für die meisten die ich kenne nicht. Meine jetzigen KFZ sind <200 und der Dienstwagen würde mich ja locker 350€ kosten.

Bei deinen 200€ sind Verschleiß, Wertminderung, Sprit, Versicherung und Steuer enthalten?
Ja, wenn man ein Auto Lange genug besitzt sogar weniger. Muss derzeit ca. 1000€ alle Zweijahre reinstecken für TÜV. 300 jährlich Steuer und Versicherung und Rest Sprit, etc.
Neupreis war 9500€ Restwert nach über 10 Jahren ~500€?
Zitat
Wenn dich der Wagen 350 netto kostet, ist das schon etwas "größeres".
Kleiner Passat, mit weniger will man ja auch nicht über die Autobahn brausen und privat will ich nicht über die Autobahn brausen, darum brauch ich privat nicht so ein Auto.
Ich sag ja, individuell verschieden, gefühlt machen aber 50% der Dienstwagenbesitzer in meinem Umfeld eine Milchmädchenrechnung auf und sagen nicht einfach stumpf: Ich finde es Klasse so eine Wagen auch privat zu nutzen, auch wenn ich privat ihn nicht brauchen würde und ich somit draufzahle.

Hr. Gesheimer

Zitat von: Schokobon in 13.02.2020 15:16
Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten von Landflucht und Urbanisierung wird mit einheitlicher Tarifgestaltung ein Anreiz geschaffen, in strukturell schwächeren Regionen zu arbeiten, da einfach mehr Kaufkraft "über" bleibt. Wer sich den "Luxus" vom Leben in einer Metropole mit vielfachen kulturellen Angeboten, gut ausgebautem ÖPNV und hippen Szenevierteln leisten möchte, der muss halt auch in Kauf nehmen, dass er das (insbesondere über höhere Mieten) bezahlt.

WasDennNun

Zitat von: Mond6 in 13.02.2020 10:46
Zitat von: Spid in 13.02.2020 10:44
Du hast damit
Zitat von: Mond6 in 13.02.2020 09:41
Außerdem haben wir nur noch 53% Christen In Deutschland.(2018) von denen sind im letzten Jahr 600 000 aus der Kirche ausgetreten.
einen Zusammenhang zwischen Christ und Kirchenzugehörigkeit hergestellt. Ich frage, worin dieser bestünde.


Stimmt. Es muss heißen: aus der christlichen Kirche ausgetreten.
Nein es muss heißen nur noch 53% sind in einer christlichen Kirche organisiert...

Es gibt Christen, die sind nicht kirchlich organisiert. (und durchaus Menschen die in der christlichen Kirche ohne Christ zu sein.)

Oder um einen Analogie zum Tarif zu sehen: Man ist Christ oder nicht.

Spid

Zitat von: Hr. Gesheimer in 13.02.2020 15:22
Zitat von: Schokobon in 13.02.2020 15:16
Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten von Landflucht und Urbanisierung wird mit einheitlicher Tarifgestaltung ein Anreiz geschaffen, in strukturell schwächeren Regionen zu arbeiten, da einfach mehr Kaufkraft "über" bleibt. Wer sich den "Luxus" vom Leben in einer Metropole mit vielfachen kulturellen Angeboten, gut ausgebautem ÖPNV und hippen Szenevierteln leisten möchte, der muss halt auch in Kauf nehmen, dass er das (insbesondere über höhere Mieten) bezahlt.

Aber nur der AG Bund hätte - wenn überhaupt - ein entsprechendes strukturpolitisches Interesse und somit ein Interesse an einer solchen Anreizstruktur.

WasDennNun

Zitat von: Hr. Gesheimer in 13.02.2020 15:22
Zitat von: Schokobon in 13.02.2020 15:16
Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten von Landflucht und Urbanisierung wird mit einheitlicher Tarifgestaltung ein Anreiz geschaffen, in strukturell schwächeren Regionen zu arbeiten, da einfach mehr Kaufkraft "über" bleibt. Wer sich den "Luxus" vom Leben in einer Metropole mit vielfachen kulturellen Angeboten, gut ausgebautem ÖPNV und hippen Szenevierteln leisten möchte, der muss halt auch in Kauf nehmen, dass er das (insbesondere über höhere Mieten) bezahlt.
Ich finde, dass soll der AN und der AG selbst entscheiden.
Wenn der AG Landmenschen,Stadtmenschen/Ödnissmenschen oder Ballungszentrummenschen mehr Geld geben will, weil er sonst niemanden findet, dann soll er dafür individuelle Gestalltungsmöglichkeiten bekommen.

Hr. Gesheimer

Zitat von: Spid in 13.02.2020 15:26
Zitat von: Hr. Gesheimer in 13.02.2020 15:22
Zitat von: Schokobon in 13.02.2020 15:16
Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten von Landflucht und Urbanisierung wird mit einheitlicher Tarifgestaltung ein Anreiz geschaffen, in strukturell schwächeren Regionen zu arbeiten, da einfach mehr Kaufkraft "über" bleibt. Wer sich den "Luxus" vom Leben in einer Metropole mit vielfachen kulturellen Angeboten, gut ausgebautem ÖPNV und hippen Szenevierteln leisten möchte, der muss halt auch in Kauf nehmen, dass er das (insbesondere über höhere Mieten) bezahlt.

Aber nur der AG Bund hätte - wenn überhaupt - ein entsprechendes strukturpolitisches Interesse und somit ein Interesse an einer solchen Anreizstruktur.

Nur der AG Bund und ich als Landei. Wir sind schließlich im Wünsch-Dir-Was-Thread.

Schokobon

Zitat von: Hr. Gesheimer in 13.02.2020 15:22
Zitat von: Schokobon in 13.02.2020 15:16
Ich schmeiß nochmal eine wie auch immer geartete Ballungsraumzulage in den Raum.
Ich halte einen bundesweit anwendbaren Tarifvertrag mit bundesweit gleichen Entgelten für realitätsfremd und würde mir eine flexiblere Gestaltung wünschen, die die strukturellen Begebenheiten vor Ort berücksichtigt.

Das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten von Landflucht und Urbanisierung wird mit einheitlicher Tarifgestaltung ein Anreiz geschaffen, in strukturell schwächeren Regionen zu arbeiten, da einfach mehr Kaufkraft "über" bleibt. Wer sich den "Luxus" vom Leben in einer Metropole mit vielfachen kulturellen Angeboten, gut ausgebautem ÖPNV und hippen Szenevierteln leisten möchte, der muss halt auch in Kauf nehmen, dass er das (insbesondere über höhere Mieten) bezahlt.
Sicher eine Ansicht.

Aber nicht zutreffend für wirtschaftlich stark aufgestellte Gegenden, die leider nicht über o.g. Annehmlichkeiten verfügen sondern überwiegend von Industriegebieten und allen einhergehenden Nachteilen geprägt sind.
Das Lohnniveau ist entsprechend hoch, Arbeitslosigkeit praktisch nicht vorhanden; damit steigen die Lebenshaltungskosten (insb. für Wohnraum), die ein Mensch im öffentlichen Dienst nicht mitgehen kann.
Öffentliche Arbeitgeber wissen das können aber keine Anreize schaffen.
Eine Ballungsraumzulage könnte Abhilfe schaffen und den Arbeitgeber vor Ort wieder am Arbeitsmarkt etablieren.

Spid

Man könnte auch die Tabellenentgelte an die lokalen Kaufkraftindizes der jeweiligen Arbeitsorte koppeln.