Tarifrunde 2025 - kein Geld in den Ländern

Begonnen von Zinc, 14.05.2025 09:41

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cyrix42

Zitat von: MoinMoin in 17.10.2025 16:08
ich habe für diesen Sprung keine Erklärung

Ich vermute, das hat damit zu tun, dass die relevante Nach-Inflations-Lohnerhöhung im TV-L erst mit der zweiten ,,Stufe" im Februar 2025 abgeschlossen war, während das an vielen Stellen (z.B. im TVöD) noch in 2024 geschehen ist. Entsprechend ist die Lohnsteigerung 2025 in der Allgemeinheit wahrscheinlich niedriger als das, was wir im Februar bekommen haben. (Und, zumindest theoretisch könnte jetzt ja auch noch eine Lohnerhöhung durch die nächste Tarif-Verhandlung kommen — müsste dann aber rückwirkend beschlossen werden, wovon realistischerweise nicht auszugehen ist.)

daseinsvorsorge

Zitat von: EDV Sachverständiger in 17.10.2025 14:20

Ich komme aus der Industrie als gelernter Fachinformatiker mit 91.000 € brutto p.a. und bin nun im öD mit 71.000 noch was €. Meckere ich? Nein im Gegenteil. Ich kenne meine Vorteile im öD und weiß auch dass ich nicht mit Mitte 50 arbeitslos oder streßbedingt ein Wrack sein werde. Da hilft das ganze liebe Geld nämlich gar nichts.

Können/Wollen Sie die Vorteile noch weiter konkretisieren? Was ist es wert,  auf ca.€ 20000 pro Jahr zu verzichten?

HamburgerJung

sind doch durch Progression nicht mal 20.000.



Zitat von: daseinsvorsorge in 17.10.2025 20:31
Zitat von: EDV Sachverständiger in 17.10.2025 14:20

Ich komme aus der Industrie als gelernter Fachinformatiker mit 91.000 € brutto p.a. und bin nun im öD mit 71.000 noch was €. Meckere ich? Nein im Gegenteil. Ich kenne meine Vorteile im öD und weiß auch dass ich nicht mit Mitte 50 arbeitslos oder streßbedingt ein Wrack sein werde. Da hilft das ganze liebe Geld nämlich gar nichts.

Können/Wollen Sie die Vorteile noch weiter konkretisieren? Was ist es wert,  auf ca.€ 20000 pro Jahr zu verzichten?

EDV Sachverständiger

Zitat von: daseinsvorsorge in 17.10.2025 20:31
Zitat von: EDV Sachverständiger in 17.10.2025 14:20

Ich komme aus der Industrie als gelernter Fachinformatiker mit 91.000 € brutto p.a. und bin nun im öD mit 71.000 noch was €. Meckere ich? Nein im Gegenteil. Ich kenne meine Vorteile im öD und weiß auch dass ich nicht mit Mitte 50 arbeitslos oder streßbedingt ein Wrack sein werde. Da hilft das ganze liebe Geld nämlich gar nichts.

Können/Wollen Sie die Vorteile noch weiter konkretisieren? Was ist es wert,  auf ca.€ 20000 pro Jahr zu verzichten?
Einerseits meine Gesundheit (keine 7 tägige Rufbereitschaft mehr), keine ca. 50 Stunden Wochen mehr mit erheblichen Termindruck. Jetzt arbeite ich brav meine 40 Stunden, habe keine Rufbereitschaft und weiß dass ich auch noch in 20 Jahren "auf Amt" arbeiten gehen kann, was in der Industrie ja aktuell fraglich ist. Kurz gesagt: Weniger Stress, mehr Lebenszeit und bessere Gesundheit... und in der Gehaltsklasse sind einem 20 k im Jahr eigentlich auch mehr oder minder egal, vorausgesetzt man wohnt wie ich in der Provinz. Steuerprogression lässt grüßen.

teclis22

Für jemand mit "nur" FiSi Ausbildung dürfte das wohl um die.. 11/5 sein ? ggf. 12/4?
(ich habe die Ausbildung selbst durchlaufen)
Das ist für die Tätigkeit sehr hoch eingruppiert.
Andere kämpfen dafür in einer 9 oder 10.

Und wieder andere die mehrere Jahre Studium hinter sich haben um auf ihre Stellen zu kommen sind eindeutig unterbezahlt.

Wenn es dich persönlich freut auf der Stelle - TOP. Gratz. Alles richtig gemacht. Viel Erfolg weiterhin.
Andere die mehr wollen werden das entsprechend - und vollkommen zu recht - ausdrücken und hörbar machen.

Und ja.. die meisten wohnen wohl nicht in der Provinz sondern in Städten.

EDV Sachverständiger

Zitat von: teclis22 in 18.10.2025 11:23
Für jemand mit "nur" FiSi Ausbildung dürfte das wohl um die.. 11/5 sein ? ggf. 12/4?
(ich habe die Ausbildung selbst durchlaufen)
Das ist für die Tätigkeit sehr hoch eingruppiert.
Andere kämpfen dafür in einer 9 oder 10.

Und wieder andere die mehrere Jahre Studium hinter sich haben um auf ihre Stellen zu kommen sind eindeutig unterbezahlt....
Warum eigentlich immer "nur" bei Berufsausbildungen und die "Heiligsprechung" von Studiengängen? Wenn ich meine überwiegenden beruflichen Erfahrungen verallgemeinern würde müßte ich zu studierten (Informatikern) nur noch sagen "ach du meine Güte". Verstand ich noch nie warum man sich auf einen DIN A4 Zettel so viel einbilden kann.

Stellen Sie sich nicht unter den Scheffel. Berufsausbildungen haben ihre Berechtigung und nur weil einem eine kleine selbstdefinierte "Elite" monetär klein halten will sollte man nicht auf dieses Spiel einsteigen. Ausbildung machen, Leistung bringen, sich fortbilden und schon hat man einige Jahre später ein Gehalt mit dem man sehr gut leben kann. Ein DIN A4 Zettel alleine bringt da oft recht wenig.

NelsonMuntz

Zitat von: teclis22 in 18.10.2025 11:23
Für jemand mit "nur" FiSi Ausbildung dürfte das wohl um die.. 11/5 sein ? ggf. 12/4?
(ich habe die Ausbildung selbst durchlaufen)
Das ist für die Tätigkeit sehr hoch eingruppiert.
Andere kämpfen dafür in einer 9 oder 10.
...

Das kann ich nicht nachvollziehen: Man ist immer nach den übertragenen Aufgaben eingruppiert - die darunterliegende Ausbildung spielt eine nachrangige Rolle und der TV-L erlaubt auch die Eingruppierung eines FiSi ohne Abzüge aufgrund mangelnder, formaler Qualifikation in diesem Bereich.

Wer also in einer E9 oder E10 sitzt, hat eben entsprechend einfachere Aufgaben, und entweder nicht den Mut oder das Können, sich auf eine E11 oder E12 zu bewerben. Daraus lässt sich aber kein Umkehrschluss ableiten, ein FiSi wäre grundsätzlich in einer solchen EG zu hoch eingruppiert. Das geht also absolut in Ordung. Wir haben das bei uns im Haus auch gar nicht so selten - wenn die Leute etwas können, dann bekommen sie auch entsprechende Aufgaben übertragen. Das ist für diejenigen dann die schöne Seite des Fachkräftemangels.

Ansonsten muss ich dem Herrn Sachverständiger vollumfäglich recht geben: Der öD hat auch seine Vorteile, die einen gewissen Gap zur Privatwirtschaft durchaus rechtfertigen.

Modulator

Es geht hier ja auch Hauptsächlich um den GAP zum TV der VKA und Bund, die gleiche Eingruppierungsregeln haben.

Weiter um die Stauchung der Entgelttabelle, durch die jahrelangenTarifforderungen der Gewerkschaft mit Sockelbeträgen und der damit schlechten Bedingungen, neue Arbeitskräfte in den höheren EG zu gewinnen oder Bestehende zu halten.

Darüber hinaus verhandelt Verdi taktisch wie - Forrest Gump. Dumm ist der der Dummes tut ...
Ich liebe den Film. Nicht falsch verstehen ...  :D

HamburgerJung

kenne e9 stellen die komplexere aufgaben haben als e13 stellen. wirkt zum teil recht willkürlich.

Zitat von: NelsonMuntz in 18.10.2025 12:44
Zitat von: teclis22 in 18.10.2025 11:23
Für jemand mit "nur" FiSi Ausbildung dürfte das wohl um die.. 11/5 sein ? ggf. 12/4?
(ich habe die Ausbildung selbst durchlaufen)
Das ist für die Tätigkeit sehr hoch eingruppiert.
Andere kämpfen dafür in einer 9 oder 10.
...

Das kann ich nicht nachvollziehen: Man ist immer nach den übertragenen Aufgaben eingruppiert - die darunterliegende Ausbildung spielt eine nachrangige Rolle und der TV-L erlaubt auch die Eingruppierung eines FiSi ohne Abzüge aufgrund mangelnder, formaler Qualifikation in diesem Bereich.

Wer also in einer E9 oder E10 sitzt, hat eben entsprechend einfachere Aufgaben, und entweder nicht den Mut oder das Können, sich auf eine E11 oder E12 zu bewerben. Daraus lässt sich aber kein Umkehrschluss ableiten, ein FiSi wäre grundsätzlich in einer solchen EG zu hoch eingruppiert. Das geht also absolut in Ordung. Wir haben das bei uns im Haus auch gar nicht so selten - wenn die Leute etwas können, dann bekommen sie auch entsprechende Aufgaben übertragen. Das ist für diejenigen dann die schöne Seite des Fachkräftemangels.

Ansonsten muss ich dem Herrn Sachverständiger vollumfäglich recht geben: Der öD hat auch seine Vorteile, die einen gewissen Gap zur Privatwirtschaft durchaus rechtfertigen.

Rowhin

Zitat von: HamburgerJung in 18.10.2025 16:02
kenne e9 stellen die komplexere aufgaben haben als e13 stellen. wirkt zum teil recht willkürlich.

Ist es teils auch. Das ist dann der Punkt, an dem man seine Eingruppierung mal überprüfen lassen sollte.

MoinMoin

Zitat von: daseinsvorsorge in 17.10.2025 20:31
Zitat von: EDV Sachverständiger in 17.10.2025 14:20

Ich komme aus der Industrie als gelernter Fachinformatiker mit 91.000 € brutto p.a. und bin nun im öD mit 71.000 noch was €. Meckere ich? Nein im Gegenteil. Ich kenne meine Vorteile im öD und weiß auch dass ich nicht mit Mitte 50 arbeitslos oder streßbedingt ein Wrack sein werde. Da hilft das ganze liebe Geld nämlich gar nichts.

Können/Wollen Sie die Vorteile noch weiter konkretisieren? Was ist es wert,  auf ca.€ 20000 pro Jahr zu verzichten?
Steht da doch.
hier ein paar Dinge aus meinem Lebensumfeld
Mehr Zeit mit der Familie.
Kinder aufwachsen sehen und nicht nur gute Nacht küsse geben.
Kein Existenzangst Stress, weil versemmelte Projekte Lohnausfall führen.
Selbstbestimmteres Arbeiten.
Nicht für irgend ein kack Produkt was machen und next year das nächste ding, sondern sinnstiftendere Aufgaben wahrnehmen
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Vollender

Zitat von: Modulator in 18.10.2025 13:17
Es geht hier ja auch Hauptsächlich um den GAP zum TV der VKA und Bund, die gleiche Eingruppierungsregeln haben.

Weiter um die Stauchung der Entgelttabelle, durch die jahrelangenTarifforderungen der Gewerkschaft mit Sockelbeträgen und der damit schlechten Bedingungen, neue Arbeitskräfte in den höheren EG zu gewinnen oder Bestehende zu halten.

Darüber hinaus verhandelt Verdi taktisch wie - Forrest Gump. Dumm ist der der Dummes tut ...
Ich liebe den Film. Nicht falsch verstehen ...  :D

Gut auf den Punkt gebracht. Warum sollen wir gerade in höheren EG des TV-L schlechter verdienen einschließlich JSZ als die Kollegen in Pleite-Kommunen?

NelsonMuntz

Zitat von: Vollender in 18.10.2025 18:23
Zitat von: Modulator in 18.10.2025 13:17
Es geht hier ja auch Hauptsächlich um den GAP zum TV der VKA und Bund, die gleiche Eingruppierungsregeln haben.

Weiter um die Stauchung der Entgelttabelle, durch die jahrelangenTarifforderungen der Gewerkschaft mit Sockelbeträgen und der damit schlechten Bedingungen, neue Arbeitskräfte in den höheren EG zu gewinnen oder Bestehende zu halten.

Darüber hinaus verhandelt Verdi taktisch wie - Forrest Gump. Dumm ist der der Dummes tut ...
Ich liebe den Film. Nicht falsch verstehen ...  :D

Gut auf den Punkt gebracht. Warum sollen wir gerade in höheren EG des TV-L schlechter verdienen einschließlich JSZ als die Kollegen in Pleite-Kommunen?

Weil man sich dann organisieren muss (daseinsvorsorge, hörst Du mich? ;) ). Jetzt einfach mal zum mitschreiben: TVöD und TV-L sind zwei unterschiedliche Tarifverträge. Dabei läuft da natürlich noch vieles sehr ähnlich und scheint vergleichbar. Technisch betrachtet ist das aber getrennt. Fertig!

Das Lustige daran ist ja: Der TV-L hat relativ gesehen viel mehr höhere EG an Bord. Theoretisch wäre das eine tolle Ausgangsbasis für die vielen Wünsche, die hier immer formuliert werden. Verdi als "Gewerkschaft der Kleinverdiener" ist da aber völlig ungeeignet - da sie nun aber federführend in den Verhandlungen mitwirken, kann man sich als E11/E12/E13... jetzt aussuchen, ob man da Mitglied wird (für die Stärkung der kleinen EG), ob man sich bei Wünschen an den AG wendet, ob man eventuell in den ruhmreichen TVöD wechselt, oder ob man eben eine eigene Gewerkschaft gründet, die verdi im TV-L die Pole-Position raubt.

"Der hat aber mehr als ich" kann ein valides Gefühl der Ungerechtigkeit sein - Aber was hilft das?

daseinsvorsorge

Zitat von: NelsonMuntz in 18.10.2025 20:55
... Das Lustige daran ist ja: Der TV-L hat relativ gesehen viel mehr höhere EG an Bord. Theoretisch wäre das eine tolle Ausgangsbasis für die vielen Wünsche, die hier immer formuliert werden. Verdi als "Gewerkschaft der Kleinverdiener" ist da aber völlig ungeeignet - da sie nun aber federführend in den Verhandlungen mitwirken, kann man sich als E11/E12/E13... jetzt aussuchen, ob man da Mitglied wird (für die Stärkung der kleinen EG), ob man sich bei Wünschen an den AG wendet, ob man eventuell in den ruhmreichen TVöD wechselt, oder ob man eben eine eigene Gewerkschaft gründet, die verdi im TV-L die Pole-Position ...
Alles gute Ideen- aber die allermeisten AN im TVL sowie die meisten hier werden gar nichts ändern, weil der mögliche Ertrag für sie in keinem  Verhältnis zu der einzusetzenden Zeit und Mühen steht. Da nimmt man doch lieber die üblichen 2-3% im Jahr mit und jammert weiter rum. Und auch die bislang eher unterbewertete Arbeitsplatzsicherheit wird aufgrund der immer weiter schwächelnden Wirtschaftslage noch für viele sehr wichtig werden.

Vollender

Zitat von: daseinsvorsorge in 19.10.2025 23:41
Zitat von: NelsonMuntz in 18.10.2025 20:55
... Das Lustige daran ist ja: Der TV-L hat relativ gesehen viel mehr höhere EG an Bord. Theoretisch wäre das eine tolle Ausgangsbasis für die vielen Wünsche, die hier immer formuliert werden. Verdi als "Gewerkschaft der Kleinverdiener" ist da aber völlig ungeeignet - da sie nun aber federführend in den Verhandlungen mitwirken, kann man sich als E11/E12/E13... jetzt aussuchen, ob man da Mitglied wird (für die Stärkung der kleinen EG), ob man sich bei Wünschen an den AG wendet, ob man eventuell in den ruhmreichen TVöD wechselt, oder ob man eben eine eigene Gewerkschaft gründet, die verdi im TV-L die Pole-Position ...
Alles gute Ideen- aber die allermeisten AN im TVL sowie die meisten hier werden gar nichts ändern, weil der mögliche Ertrag für sie in keinem  Verhältnis zu der einzusetzenden Zeit und Mühen steht. Da nimmt man doch lieber die üblichen 2-3% im Jahr mit und jammert weiter rum. Und auch die bislang eher unterbewertete Arbeitsplatzsicherheit wird aufgrund der immer weiter schwächelnden Wirtschaftslage noch für viele sehr wichtig werden.

Ein Zahn kann man gleich ziehen: Die Arbeitsplatzsicherheit ist in einem Angestelltenverhältnis grundsätzlich geringer als so mancher sich vorstellen mag. So gibt es das Monoklientel-Risiko: Man hängt finanziell von einem einzigen Arbeitgeber ab. Entscheidungen über Arbeitsplatz, Aufgaben, Standort oder Arbeitszeit liegen meist beim Unternehmen. Aufstiegschancen, Weiterbildung und Gehaltserhöhungen sind oft fremdbestimmt.

Trotzdem gibt es eben gerade im Ingenieurbereich sehr gute Alternativen auch in anderen "sicheren" Bereichen des ÖD wie TV-V, TVöD oder TV-N mit besseren Konditionen. Ja, man kann wechseln. Habe ich zum Beispiel vor wenigen Jahren erst getan und erwäge es im Frühjahr erneut. Was aufgrund vieler Anfragen kein Problem darstellt. Aber ist das die grundsätzliche Lösung für die Probleme im TV-L? Auch nicht zu vergessen: Viele Jobs von kleinen und mittleren EG hängen direkt oder indirekt von solchen Stellen ab in der Technik.

Der TVöD ist zwar ein anderer TV. Jedoch stellt er durchaus eine Art Benchmark für den TV-L dar. Daher sollte der GAP einschließlich JSZ im Blick bleiben. Es spricht sich durchaus herum, wie scheiße der TV-L für Ingenieure ist. Ich habe das selbst bei Gesprächen mit potentiellen guten Kandidaten mitbekommen, die dann von vorneherein keine Bewerbung in den Ring schmeißen.

Und eine Gewerkschaft die meine Interessen nicht vertritt braucht eben auch meine hohen Beiträge nicht. Wobei ich selbst derzeit den Beitritt in einer massiv günstigeren technischen Spartengewerkschaft erwäge.