Tarifrunde 2020 - Wunschvorstellung

Begonnen von armerknecht, 08.10.2019 07:42

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Spid

Ich bin auch für einen linearen Grenzsteuersatz von 22% mit Freibeträgen in Höhe des soziokulturellen Existenzminimums und eine Abschaffung von Zwangsversicherungen. Freizeit habe ich hingegen genügend.

Bastel

Zitat von: Spid in 19.08.2020 10:09
Ich bin auch für einen linearen Grenzsteuersatz von 22% mit Freibeträgen in Höhe des soziokulturellen Existenzminimums und eine Abschaffung von Zwangsversicherungen. Freizeit habe ich hingegen genügend.

Tja, ich denke das wird in Zukunft eher mehr als weniger... Da man die letzten 6 Monate so ziemlich alle Rücklagen verballert hat, dürften Erhöhungen bald anstehen.

In der freien Zeit kann man dann einen 450€ Job machen ::)

Spid

Als nächstes wird erstmal schön die BBM sinken, das spart dann bares Geld.

BAT

Die Wertigkeiten von "Freizeit" und gesellschaftlich sinnstiftendem Verhalten werden von den Diskutanten hier in unzulässiger Weise unverknüpft gehalten ;)

Bastel


Spid


BAT

Die persönlichen Belastungen durch die Auswirkungen des Sozialisierungswahnes des § 10 SGB V liegen teils extrem weit über jenen Kinkerlitzchen wie einer BBG.

Spid

GKV ist eh Unfug - oder ist man als Besserverdiener häufiger krank? Angesichts des ganzen "Armut macht krank"-Rumgeheule müßten die Beiträge mit steigendem Einkommen eher sinken. Davon ab war das keine Grenze, die mich persönlich juckt.

Warumdendas

Zitat von: Bastel in 19.08.2020 09:44
1. Jahr, 1,5h weniger und 1% mehr Gehalt
2. Jahr, 1,5h weniger und 1% mehr Gehalt
3. Jahr, 1h weniger und 1,5% mehr Gehalt

Fände ich fair.

Du erwartest fair behandelt zu werden?

BAT

Zitat von: Spid in 19.08.2020 10:39
GKV ist eh Unfug - oder ist man als Besserverdiener häufiger krank? Angesichts des ganzen "Armut macht krank"-Rumgeheule müßten die Beiträge mit steigendem Einkommen eher sinken. Davon ab war das keine Grenze, die mich persönlich juckt.

Ich stehe voll und ganz hinter der GKV, die prinzipiell ohne Rücksicht auf das Verhalten des Versicherten alle Einzahler gleich behandelt und nur nach dem Einkommen sozialisiert. Allerdings sind Familienversicherten finanziell nicht mehr zu stemmen. Na ja, geht vielleicht noch. Aber wenn man dann pro Person teils auf 10 bis 20 fach höhere Beiträge kommt ist der Bogen schon etwas überspannt. Spätestens in diesen Zeiten, wo weiterhin massiv umverteilt wird.

Aber selbst die Apologeten des Sozialisierens sind sich nicht mehr einig, siehe Corona-Tests.

Bastel

Nö. Der AG wünscht sich ja auch 0,x% und 48 Monate Laufzeit...

Spid

Zitat von: BAT in 19.08.2020 10:55
Zitat von: Spid in 19.08.2020 10:39
GKV ist eh Unfug - oder ist man als Besserverdiener häufiger krank? Angesichts des ganzen "Armut macht krank"-Rumgeheule müßten die Beiträge mit steigendem Einkommen eher sinken. Davon ab war das keine Grenze, die mich persönlich juckt.

Ich stehe voll und ganz hinter der GKV, die prinzipiell ohne Rücksicht auf das Verhalten des Versicherten alle Einzahler gleich behandelt und nur nach dem Einkommen sozialisiert. Allerdings sind Familienversicherten finanziell nicht mehr zu stemmen. Na ja, geht vielleicht noch. Aber wenn man dann pro Person teils auf 10 bis 20 fach höhere Beiträge kommt ist der Bogen schon etwas überspannt. Spätestens in diesen Zeiten, wo weiterhin massiv umverteilt wird.

Aber selbst die Apologeten des Sozialisierens sind sich nicht mehr einig, siehe Corona-Tests.

Warum sollte das Einkommen eine Rolle spielen? Krankengeld macht lediglich 5% der Leistungsausgaben der GKV aus. 95% der Leistungen sind also Einkommensunabhängig, zudem steigt versicherungsmathematisch das Risiko für Erkrankungen mit geringerem Einkommen an. Wenn man also unbedingt einkommensabhängig erheben möchte, dann doch bitte mit höheren Beiträgen bei geringerem Einkommen.

BAT

Es wäre fraglich, welcher Indikator abgesehen vom Einkommen ein ausgewogener Maßstab wäre für die GKV. Mir würde keiner einfallen auf die Schnelle.

Da ich keine Abwägung nach dem Versicherungsrisiko mag, gehe ich selbstredend auch auf keine Einwendungen in diesem Bezug ein.

Um den bürokratischen Zuzahlungswahn zu stoppen und um alltägliche Gebrechen wirklich zu versichern, sollte die BBG mindestens auf jene zur Rentenversicherung steigen bzw. in einen ausgewogenen Tanz mit der "Steuerkurve" stehen, diese Dependenzen in Bezug auf die Steuern übersteigen jedoch meine Denkleistung :D

Spid

Welchen Bezug zum Einkommen hätte denn die Masse der Leistungen der GKV, so daß dieses überhaupt als Beitragsbemessungsgröße in Betracht käme? Und was außer Schadenseintrittswahrscheinlichkeit und Schadensgröße sollten wohl sinnvolle Größen bei der Berechnung von Versicherungsbeiträgen sein?

Warumdendas

Zitat von: Spid in 19.08.2020 11:05


Warum sollte das Einkommen eine Rolle spielen? Krankengeld macht lediglich 5% der Leistungsausgaben der GKV aus. 95% der Leistungen sind also Einkommensunabhängig, zudem steigt versicherungsmathematisch das Risiko für Erkrankungen mit geringerem Einkommen an. Wenn man also unbedingt einkommensabhängig erheben möchte, dann doch bitte mit höheren Beiträgen bei geringerem Einkommen.

Durch die Beitragsbemessungsgrenze ist es doch schon Praxis. Hohes Einkommen = niedrigerer Beitrag