Autor Thema: Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion  (Read 486890 times)

FGL

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #915 am: 15.07.2020 12:19 »
Das stellst Du Dir zu einfach vor.

Das ist es auch. Vertrag mit einem Dienstleister in den NL der mit dir dort eine Firma gründet die eine Marke einträgt und deiner Firma in D gegen Gebühr zur Nutzung überlässt.
Damit kann man allenfalls die Berechnungsgrundlage für die KSt / GewSt niedriger halten. Den mit Abstand größten Posten, die USt, umgeht man damit nicht.
Und was hat die USt jetzt für einen Einfluss auf meinem Gewinn?
Das ist doch nur ein Durchlaufposten.
Einen enormen. Die ist schließlich auf den Erlös zu zahlen.

Bastel

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« Antwort #916 am: 15.07.2020 12:21 »
Einen enormen. Die ist schließlich auf den Erlös zu zahlen.

Quatsch, die bezahlt der Endverbraucher und wird auf den Nettopreis addiert.

Kaiser80

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #917 am: 15.07.2020 12:31 »
Und was hat die USt jetzt für einen Einfluss auf meinem Gewinn?
Das ist doch nur ein Durchlaufposten.

Nein, sie wird nur wie einer behandelt, vgl. Abschnitt 10.4 Abs. 3 Satz 1 UStAE „Steuern, öffentliche Gebühren und Abgaben, die vom Unternehmer geschuldet werden, sind bei ihm keine durchlaufenden Posten"

Zudem gibt es reichlich bilanzierende Einheiten, bei denen die USt (vielmehr nicht abziehbare Vorsteuer) einen ganz erheblichen Einfluss auf den Gewinn haben. Natürlich bleibt die Last auch da am Ende beim Gebührenzahler oder Endverbraucher hängen, da die nicht abziehbare VSt  ja in die Kosten einkalkuliert werden.

Otto1

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Antw:Tarifrunde TVöD 2020 - Diskussion
« Antwort #918 am: 16.07.2020 06:55 »
Junge Politiker fordern daher eine zurückhaltendere staatliche Personalpolitik. „Der deutliche Zuwachs bei den Bundesbeamten muss gestoppt werden, um die Personalkosten nicht immer weiter ausufern zu lassen“, sagt Mark Hauptmann (CDU, Sprecher der Jungen Gruppe der Union im Bundestag.

Noch einen Schritt weiter geht Lars Feld, der Chef des Sachverständigenrats: „Meines Erachtens ist der Umfang der Verbeamtung in Deutschland zu weitreichend.

„Der öffentliche Dienst sollte vor allem aufgrund der hohen zusätzlichen Verschuldung vorerst Lohnzurückhaltung üben“, empfiehlt der Wirtschaftsweise Feld.

Auch Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), findet, Beamte müssten jetzt zurückstecken. „Beamte und Pensionäre tragen finanziell bislang nichts zur Bewältigung der Coronakrise bei.“ Weder sind sie von Jobverlust bedroht, noch müssen sie auf Einkommen verzichten, selbst, wenn etwa Lehrer wegen Corona teilweise zu Hause bleiben mussten.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pensionslasten-das-beamtentum-boomt-doch-der-starke-staat-ist-nicht-billig/26008014.html

 >:( :-X

Bastel

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« Antwort #919 am: 16.07.2020 07:29 »
Was interessieren dich die Beamten? ::)

was_guckst_du

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« Antwort #920 am: 16.07.2020 08:21 »
...der immer wieder aufkommende Neid? 8) ;D
Gruß aus "Tief im Westen"

Meine Beiträge geben grundsätzlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder und beinhalten keine Rechtsberatung. Meistens sind sie ernster Natur, manchmal aber auch nicht. Bei einer obskuren Einzelfallpersönlichkeit antworte ich auch aus therapeutischen Gründen

Spid

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« Antwort #921 am: 16.07.2020 08:27 »
Zumal auch Transferleistungdempfänger und Rentner finanziell nichts zur Krisenbewältigung beitragen - da wäre es doch an der Zeit für eine zurückhaltende Sozial- und Rentenpolitik, zumal dort im Bundeshaushalt ja am meisten Geld versenkt wird.

Novus

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« Antwort #922 am: 16.07.2020 09:13 »
Einspruch: Sowohl Rentner als auch Beamte (sind auch transferleistungsempfänger :D) tragen zur Krisenbewältigung bei: Und zwar durch ihre stabilen Ausgaben in der Binnenwirtschaft - keine  Einkommenseinbußen bedeutet auch kein Kaufkraftverlust - die Firma meiner Putztfrau wäre ohne die Rentner in der Krise pleite gegangen :)

Spid

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« Antwort #923 am: 16.07.2020 09:23 »
Nein, sind sie nicht.

LeKai

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« Antwort #924 am: 16.07.2020 09:50 »
Beim morgigen EU-Gipfel wird doch bereits verhandelt, wo die deutschen Steuergelder mal wieder zweckentfremdet werden.

"Die EU habe zu wenig Geld, um in Krisen stabilisieren zu können, das habe sich in der Coronakrise gezeigt, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr im Dlf. Mit dem neuen EU-Haushalt müssten nun die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden."

Und Deutschland wird, man kennt es nicht anders, mal wieder klein beigeben um marode Staaten mitzufinanzieren.

Kat

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« Antwort #925 am: 16.07.2020 10:10 »
Kein Kaufkraftverlust mag stimmen, aber durch die geschlossenen Geschäfte gibt es auch keine Möglichkeit, etwas zu kaufen oder zumindest weniger. So dass die Kaufkraft irrelevant ist.

Spid

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« Antwort #926 am: 16.07.2020 10:24 »
Wann hatte Amazon denn geschlossen?

Keeper83

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« Antwort #927 am: 16.07.2020 10:31 »
Beim morgigen EU-Gipfel wird doch bereits verhandelt, wo die deutschen Steuergelder mal wieder zweckentfremdet werden.

"Die EU habe zu wenig Geld, um in Krisen stabilisieren zu können, das habe sich in der Coronakrise gezeigt, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr im Dlf. Mit dem neuen EU-Haushalt müssten nun die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden."

Und Deutschland wird, man kennt es nicht anders, mal wieder klein beigeben um marode Staaten mitzufinanzieren.

Richtig. Germany First! Und schwupps sind wir wieder in 1914. Was waren das doch für herrliche Jahre als die Länder Europas gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet hat.


Spid

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« Antwort #928 am: 16.07.2020 10:38 »
Inwiefern wäre eine solche reductio ad absurdum ein Argument für eine Transfer- und Schuldenunion? Und warum sollte ein Staat mit unterdurchschnittlichen Privatvermögen solche mit weit höheren Privatvermögen überproprotional stark unterstützen müssen? Sollen doch die Schulden- und Versagerstaaten erstmal ihre eigenen Bürger schröpfen, angefangen mit der Abschöpfung privater Vermögen bis hin zur Erhöhung von Arbeitszeit und Rentenalter auf deutsches Niveau.

BATKFMaui

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« Antwort #929 am: 16.07.2020 10:45 »
Beim morgigen EU-Gipfel wird doch bereits verhandelt, wo die deutschen Steuergelder mal wieder zweckentfremdet werden.

"Die EU habe zu wenig Geld, um in Krisen stabilisieren zu können, das habe sich in der Coronakrise gezeigt, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr im Dlf. Mit dem neuen EU-Haushalt müssten nun die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden."

Und Deutschland wird, man kennt es nicht anders, mal wieder klein beigeben um marode Staaten mitzufinanzieren.

Und die dt. Gesellschaft wird die unterfinanzierte "Bildung" mit knapp 18,3  Mrd. ( https://www.bmbf.de/de/der-haushalt-des-bundesministeriums-fuer-bildung-und-forschung-202.html ) weiter leugnen und die Immigrationskosten ( inkl. " Fluchtursachenbekämpfung in Höhe von 7,9 Mrd. Euro ) von weit mehr als 22 Mrd. nun  völlig in der "Corona-Depression" Diskusion  verschwinden.     https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665598/umfrage/kosten-des-bundes-in-deutschland-durch-die-fluechtlingskrise/

Hinzu kommen die Kosten der "Verteidigung"!